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Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?» Bin unsicher und habe viele Fragen!

Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#1
13.01.2013, 17:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.01.2013, 17:13 von Nessi.)
Hallo

Ich bin letztens erst auf den Begriff „Klartraum“ gestoßen, habe mich ein wenig damit beschäftigt und habe nun einige Fragen. Ich bin ganz neu auf dem Gebiet und finde die ganzen Techniken sehr verwirrend und kompliziert habe da aber auch nicht weiter nachgeforscht, darum geht es mir hier nicht. Ich weiß gar nicht wo ich da am besten anfangen soll! Also ich bin mir nicht sicher ob ich auch luzide Träume habe, aber einiges deckt sich schon mit den Punkten, die Klarträume definieren. Und jetzt will ich gerne wissen ob ich wirklich luzid träume oder jemals geträumt habe oder ob es sich einfach nur um „besondere“ Träume handelt. Ich finds eigentlich ziemlich schwer darüber zu reden und das, was ich schreibe wird bestimmt total bescheuert klingen und irgendwie ist mir das auch ein bisschen peinlich aber ich wills einfach unbedingt wissen und einfach mal meine Erfahrungen mit euch teilen. Das wird jetzt ein sehr langer Text und ich hoffe ihr werdet mich am Ende nicht für verrückt oder wahnsinnig halten big
Vorweg nochmal kurz: ich bin also wirklich neu auf dem Gebiet und habe noch nie Realitätschecks gemacht oder sonstige Techniken angewendet. Das einzige, was ich schon als kleines Kind gemacht habe ist, mir nach dem Aufwachen immer nochmal sofort in Erinnerung zu rufen, was und worüber ich geträumt habe und welche Personen darin eine Rolle gespielt haben. Einfach, weil ich meine Träume immer geliebt habe, sie waren sehr actionreich und am liebsten hätte ich gerne für immer geträumt! Meine Träume waren so toll, dass ich sie nie vergessen wollte und sie immer weiterträumen wollte. Also:

In meiner Kindheit war es so, dass ich meine Träume immer selbst bestimmen konnte. Ich habe mir die Orte ausgesucht und ausgedacht und immer so gehandelt und reagiert wie ich das wollte.. Ich bin zwar immer mit dem Gedanken ins Bett gegangen, dass ich gleich träumen werde, war mir im Traum selbst aber nie darüber bewusst, dass ich in dem Augenblick träume! Das, was einen luziden Traum jedoch ausmacht, ist ja, dass man weiß, dass man träumt, sich dessen bewusst ist! Das war ich aber nie und bin ich auch heute nicht! Nur sehr selten merke ich, dass ich träume, z.B. wenn etwas sehr sinnloses passiert. Vor etwa 3Wochen z.B. habe ich geträumt, dass ich im Urlaub bin und ich habe viele Leute kennengelernt und hatte viel Spaß. Ich wollte aber auch wieder zurück nach Deutschland fliegen, habe aber den Termin vergessen. Mir ists dann eingefallen und ich habe mich total beeilt, ums noch zu schaffen also hat mich mein Vater abgeholt und gefahren. Aber ich hab meinen Flieger verpasst und musste mir ein neues Ticket holen. Wir sind wieder zurück gefahren und waren dann bei mir Zuhause. Dann musste ich bald wieder los und meinen Flug nehmen, auf dem Weg zum Flughafen ist mir aber aufgefallen, dass ich ja schon in Deutschland bin und es unmöglich ist den Flieger nach Deutschland zu nehmen und habe also meinen Vater angerufen, mich schlappgelacht und ihm gesagt, dass das ja gar nicht möglich ist. Dann wusste ich, ich träume und bin aufgewacht. Wenn ich mir darüber bewusst werde, dass ich träume, wache ich auf. Das ist ja eigentlich nicht Sinn der Sache, man soll ja wissen, dass man träumt und dann den Traum aufrecht erhalten und dann kann man erst tun und lassen was man will!
Ich aber kann auch so in meinen Träumen tun und lassen was ich will! Ich sehe meine Träume auch in Farbe und ich sehe meinen Traum sozusagen aus meinen Augen und ich bin ich. Selten habe ich mal Perspektivsprünge und sehe mich dann selbst, wie ich z.B. auf etwas reagiere und sehe dann meine Mimiken und Gestiken! Selten bin ich in meinen Träumen jemand anderes. Manchmal sehe Träume nur komplett als Zuschauer, wie im Kino, das komische jedoch ist, dass ich mir selbst zusehe und aber trotzdem als das Ich, was ich sehe, reagiere. Ich sehe mich also die ganze Zeit wie ich reagiere aber ich bin nicht immer die Person, die ich bin. Die Träume habe ich am liebsten, da man mal wer sein kann wer man nicht ist. Nur kann ich leider nicht mehr bestimmen wo ich sein will oder den Verlauf meines Traumes ändern. Als Kind konnte ich das, aber irgendwann fand ich es total langweilig meine Träume so kontrollieren zu können. Wenn mir damals etwas nicht gepasst hat, dann habe ich einfach „zurückgespult“ und etwas anderes geschehen lassen oder habe auch Personen in meinen Träumen bewusst gegen andere ausgetauscht. Das kann ich heute gar nicht mehr. Ich fands wie gesagt irgendwann langweilig und wollte nicht mehr soviel Kontrolle haben und lieber alles auf mich zukommen lassen und sozusagen sehen wie die Personen in meinen Träumen reagieren und handeln wenn ich sie nicht kontrolliere. Was ich vielleicht auch erwähnen sollte ist, dass ich in meinen Träumen alle Personen klar und deutlich erkennen kann auch Fremde. Ich kann ganz normal mit ihnen kommunizieren und handle dabei immer wie es mir beliebt. Wenn ich aufwache weiß ich immer ganz genau, was ich geträumt habe und wer darin vorgekommen ist. Ich habe teilweise sogar Namen im Kopf.. Ich kann mich auch genau an die Gesichter erinnern und wenn ich sowas zeichnen könnte, könnte ich sie vielleicht sogar genauso wiedergeben wie sie eben aussahen! Was ich aber teilweise immer noch kann (heute nur nicht mehr so oft) ist Träume weiter zu träumen. Meine Träume kommen mir auch immer relativ lange vor..
Ich kann euch ja noch erzählen was ich mache, bevor ich einschlafe.. Also entweder denke ich mir immer Geschichten aus oder ich nehme Träume, die ich weiterträumen will und stelle mir den Verlauf der Geschichte vor. Irgendwann bin ich eingeschlafen ohne es zu merken. Ich vergesse aber, dass ich mir den Traum ja vorher nur ausgedacht habe und denke, wenn ich weiterträume, dass es wirklich passiert. Die andere „Methode“ ist die, dass ich einfach die Zeit bis ich einschlafe über nachdenke, was mir am Tag so alles passiert ist, was hätte anders verlaufen können und und und.. Die dritte „Methode“ ist die, dass ich einfach in die Luft starre. Irgendwann sehe ich viele verschieden farbige, leuchtende Figuren in einem Muster durch die Gegend schwirren – immer im selben Rhythmus und derselben Abfolge. Ich hab mich dann immer auf eine bestimmte Figur konzentriert und immer beobachtet, wie die Figur an mir vorbeischwirrt. Dafür muss es aber echt dunkel im Zimmer sein, sonst klappt das nicht. Bei den Figuren handelt es sich um z.B. Kreise mit kleineren Kreisen als Rand, ineinander verhakte Dreiecke, etc. Manchmal, wenn ich sehr müde bin, merke ich, dass ich gerade einschlafe. Das habe ich manchmal, wenn ich im Bett liege und sehr oft, wenn ich tagträume oder einfach total erschöpft bin. Es fühlt sich an als ob ich von irgendetwas angezogen werde, eher als ob jemand etwas aus mir heraussaugt und ich fühle mich dann immer ganz schwer, vorallem der Kopf fühlt sich plötzlich 100kilo schwerer an.
Ich habe mir nochmal die Techniken angeschaut und gesehen, dass ich anscheinend sehr oft MILD nutze. Zumindest glaube ich das. Wenn ich mitten in der Nacht aufwache, meist mitten in einem Traum, dann versuche ich einfach „weiterzuträumen“ um nicht wach zu werden. Um weiterträumen zu können muss ich mir manchmal nochmal alles in Erinnerung rufen, was zuletzt passiert ist, ich bin manchmal ein bisschen desorientiert wenn ich plötzlich aus einem Traum heraus aufwache und will das gar nicht. Dann knüpfe ich an das letzte Geschehnis an und „träume weiter“. In diesem Augenblick beeinflusse ich alles und denke mir schnell eine weiterführende Handlung aus und ehe ich mich versehe bin ich auch schon wieder im Schlaf. Auch VILD nutze ich anscheinend immer nur ist es nie derselbe Traum- in letzter Zeit fängt er immer ähnlich an, aber ich mache nicht immer komplett dieselben Sachen wie zuvor. Ich möchte das bald mal ausprobieren und sehe ob ich es dann merke.
So, mehr fällt mir jetzt gerade nicht mehr ein… Was sagt ihr denn nun dazu? Sind das luzide Träume oder eben nur „besondere“ Träume? Immerhin träume ich jede Nacht und kann mich immer daran erinnern und handle und reagiere so wie ich das will, nur weiß ich eben nicht, dass ich Träume!

Mich würde es auch total interessieren, wie ihr eure (Klar)Träume seht ohne jetzt zu persönlich zu werden. Träumt ihr auch in Farbe und könnt ihr Gesichter erkennen oder gar mit Personen kommunizieren? Auch mit Personen, die ihr noch nie gesehen habt? Und seht ihr euch selbst oder durch eure Augen?

LG Nessi
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RE: Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#2
13.01.2013, 17:35
Hallo Nessi!

Erstmal herzlich Willkommen im Forum!

Toll, dass Du so eine ausgeprägte Traumerinnerung besitzt, das ist bei den Klartraumneulingen relativ selten der Fall!
So, wie ich Deine Schilderung verstanden habe, handelt es sich noch nicht wirklich um luzide Träume, weil man sich dann im Traum selbst der Tatsache bewusst ist, dass man träumt und in diesem Moment alles (aufgrund dieses Bewusstseins!) kontrollieren kann. Korrigiere mich, wenn ich mich täusche, aber ich habe Deine Träume so verstanden, dass Du nur im Voraus vor dem Einschlafen den Inhalt bestimmen kannst und als Kind ohne das Bewusstsein, dass Du träumst, auch während des Traumes gewisse Inhalte beeinflussen konntest. Letzteres führe ich unter Anderem darauf zurück, dass man als Kind viel Symbolspiel betreibt, also beispielsweise irgendwelche Gegenstände als Telefon etc. benutzt und einfach in seiner Phantasie sehr viel freier und ungebundener ist, auch im Bezug auf imaginäre Freunde etc.

Wenn Du Dich mal in den entsprechenden Unterforen (beispielsweise "Klartraumberichte" oder "persönliche Logbücher" (die auch die gewöhnlichen, sogenannten "Trübträume" beinhalten)) umsiehst, werden sicher alle Deine Fragen zu unseren Klarträumen beantwortet. Das, was Du beschreibst (Mit der Traumwelt und vor allem den Traumfiguren bewusst zu interagieren) macht genau den Reiz und das Besondere an Klarträumen aus. big

Lies' Dich einfach ein wenig durch, es gibt hier sehr viele interessante Threads. Sicher ist vieles zu Beginn verwirrend und führt auch zu weit ins Detail, aber man kann sich unheimlich viele Anregungen holen. big

Die Bilder, die Du kurz vor dem Einschlafen siehst (die bunten geometrischen Figuren etc.) gehören zu den hypnagogen Bildern, die eine Art Vorstufe zum Traum bedeuten. Auch dazu kannst Du eine ganze Fülle von Beiträgen finden! Viel Spaß beim Stöbern!

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen!
Viele Grüße,
Kasumi
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RE: Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#3
14.01.2013, 03:55
(13.01.2013, 17:35)Kasumi schrieb: So, wie ich Deine Schilderung verstanden habe, handelt es sich noch nicht wirklich um luzide Träume, weil man sich dann im Traum selbst der Tatsache bewusst ist, dass man träumt ...

In diesem Punkt hat Kasumi recht, du hast aber nach deinen Beschreibungen gehend, immer ein Top präluzides Level, auf welchem dein Unterbewusstsein den Takt angiebt.

...und nach meiner Ansicht ist das auch der wichtigste part beim Träumen, da somit schon mal garantiert ist das nicht schlimmes gegen deinen Willen passieren wird.

Wie du schreibst hast du ja schon festgestellt, dass eine super kontrollierte Welt, wie du sie zu von einem früher Zeitpunkt her kennst auf die Dauer auch nicht so interessant ist.

Viel interessanter ist es vielmehr zu studieren, von welcher Substanz gerade die scheinbar mehrheitlich automatischen Szenarien und deren Prozesse und Interaktionen ablaufen und punktuell z.B. in ungerechten Situationen einzugreifen.

(13.01.2013, 17:35)Kasumi schrieb: ...und in diesem Moment alles (aufgrund dieses Bewusstseins!) kontrollieren kann.

Und wie schon öfter angemerkt ist, ist die "vollkommene Kontrollierbarkeit" nicht auschlaggebend für einen richtigen Luzidtraum, auch wenn es durchaus Szenarien/Matrixen gibt in den man bewusst werden kann, auf die dies zutrifft. Allerdings ist man sehr oft zu Dingen fähig, die in Wachleben so nicht funktionieren würden. Von daher kann man in vielen Luzidträumen schon sehr viel kontrollieren.

Ein richtiger Luzidtraum ist es demnach, vor allem dadurch charakterisiert, dass man im Moment des Träumen sich des Traumes bewusst wird.
Klarträumen heißt nicht unbedingt, dass man die Traumwelten versteht, in denen man sich befindet!
Spaß zu haben, heißt viel zu oft -> Schlechtes zu ignorieren.thumbsd
Bietet Albträumen die Stirn! Grabt Fakern das Wasser ab! Geht keinen PseudoErleuchtungen auf den Leim! Reflektiert! Lernt! Findet den Flow! thumbsu

Infowiese für Realitychecker und -checkerinnen http://dasnetzindir.blogspot.de
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RE: Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#4
14.01.2013, 09:37 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2013, 09:41 von Kasumi.)
(14.01.2013, 03:55)DasNetzInDir schrieb:
(13.01.2013, 17:35)Kasumi schrieb: ...und in diesem Moment alles (aufgrund dieses Bewusstseins!) kontrollieren kann.

Und wie schon öfter angemerkt ist, ist die "vollkommene Kontrollierbarkeit" nicht auschlaggebend für einen richtigen Luzidtraum, auch wenn es durchaus Szenarien/Matrixen gibt in den man bewusst werden kann, auf die dies zutrifft. Allerdings ist man sehr oft zu Dingen fähig, die in Wachleben so nicht funktionieren würden. Von daher kann man in vielen Luzidträumen schon sehr viel kontrollieren.

Ein richtiger Luzidtraum ist es demnach, vor allem dadurch charakterisiert, dass man im Moment des Träumen sich des Traumes bewusst wird.

Gut, Du hast Recht, ich muss mich korrigieren, ich hätte das "alles" weglassen müssen. Vielleicht sollte ich auch nicht von Kontrollierbarkeit, sondern eher von dem "Wunsch zu kontrollieren" sprechen. idea Ich füge das deswegen hinzu, damit KT-unerfahrene Leute nicht jeden Traum, in dem sie denken "Hee, ich träume!", sonst aber trüb bleiben und mit diesem Wissen eben nichts anfangen, für einen KT halten. big
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RE: Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#5
14.01.2013, 12:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2013, 12:02 von Pygar.)
Tholey spricht in diesem Zusammenhang von der Klarheit über die Entscheidungsfähigkeit, vielleicht beschreibt es das ganz gut?
Unter 'Kontrolle' verstehe ich die Fähigkeit, die Außenwelt zu beeinflussen.

Die von Kasumi angesprochenen Träume ordne ich immer unter 'präluzid' ein, aber unter diesem Wort versteht ja jeder sowieso was anderes.
ॐ मणिपद्मे हूँ
Du bist ein guter Klarträumer, das Klarträumen fällt dir leicht

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RE: Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#6
14.01.2013, 12:30
(14.01.2013, 12:01)Pygar schrieb: Tholey spricht in diesem Zusammenhang von der Klarheit über die Entscheidungsfähigkeit, vielleicht beschreibt es das ganz gut?

Oh ja! Das finde ich prima! big

(14.01.2013, 12:01)Pygar schrieb: Die von Kasumi angesprochenen Träume ordne ich immer unter 'präluzid' ein, aber unter diesem Wort versteht ja jeder sowieso was anderes.

Genau, das sind auch für mich präluzide Träume, das hatte ich neulich schon einmal in einem anderen Thread angesprochen, aber ich wollte nicht die nächste Diskussion über luzid/präluzid/trüb vom Zaun brechen. big
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RE: Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#7
14.01.2013, 15:13
Hi Nessi,

Dass ich Träume steuere ohne luzid zu sein kommt bei mir auch häufig vor. Mir ist nicht bewusst dass ich Träume, für mich ist das dann eine Art Spiel oder Geschichte erzählen.
Das heißt aber, dass du schon einmal einen guten Zugang zu Träumen hast, also gute Voraussetzungen um mehr zu schaffen.

Es passiert anfangs, und auch Erfahrenen passiert das, dass man Aufwacht weil man sich deswegen z.B. erschreckt. Die Situation ist ungewöhnlich und wird vermutlich abgewehrt. Falsches Erwachen erwarten! Du findest Abhilfe indem du dir am Tag öfter vorstellst dass du gerade träumst. Was ist das für ein Gefühl? Versuche damit locker um zu gehen.
Der erste Punk, das kann ich dir nur empfehlen (mache dir das zum Anker), wenn du luzid wirst sollte sein:
Ruhe bewahren!
Damit hast du schon die halbe Miete.

Es gibt alles Mögliche an Traumarten und Verschiedenheiten, die, die du beschreibst sind nicht ungewöhnlich. Die einen bleiben besser in Erinnerung, die anderen weniger. Gerne ändert sich ein Kino-Traum auch wieder in einen Ich-Traum. Gerade erfahrungsgemäß bei einem Einschlafvorgang

Die Traumveränderungen die du vorgenommen hast, könntest du auch unbewusst und eher aus Gewohnheit unternommen haben. Du muss selber abschätzen wie luzid du da warst.

Du bist fast ein nativer Klarträumer, du hast so einen guten Zugang zu deinen Träumen, versuche deine Klarheit einfach weiter zu entwickeln.

Deinen beschriebenen Übergang zum Traum kenne ich und konnte es auch so nachvollziehen. Wenn du vergisst, dass du Träumst ist der Klartraum oder die Technik natürlich fehlgeschlagen.

Bei der dritten Technik handelt es sich um Hypnagogie. Siehe Hypnagoge Bilder. Sie erscheinen auch gerne bei Schlafmangel.

Also, es sind besondere Träume aber noch keine richtigen Klarträume. Das heißt nicht, dass es keine gute Leistung ist! Du hast die besten Voraussetzungen dir Anker (durch Traumzeichen) zu setzten, so dass dir bewusst wird, dass du Träumst.

Den Begriff „präluzid“ benutze ich nicht, weil ihn eben jeder für sich umformt, zu meiner Meinung die ich dazu geäußert habe stehe ich immer noch big. Nehmen wir es doch als das, was es ist:
Träume mit Klartraumtypischen Handlungen ohne sich bewusst zu sein dass man träumt.

Zu deinen anderen Fragen:

- Ich träume immer farbig
- Ich kann mich an Gesichter , auch fremde, erinnern
- Am häufigsten träume ich aus der Ich-Perspektive (jedenfalls erinnere ich mich am meisten an solchen Träumen)
- Mich selber sehe ich allerdings nie, außer ich guck in den Spiegel
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RE: Anfänger / luzide Träume oder "besondere" Träume / jemals luzid gewesen?
#8
19.01.2013, 20:44
Hallo big

Danke für die vielen Antworten!
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