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Kreativität von Traumfiguren

Kreativität von Traumfiguren
#1
29.12.2016, 00:37
[+] 1 User sagt Danke! Kenooobi für diesen Beitrag
Hi Leute, ich weiß nicht ob so ein Thread schon existiert, hab derzeit nur welche mit einem ähnlichem Ansatz gefunden.

Zur Erklärung: Vor kurzem hatte ich einen Trübtraum mit einem für mich kuriosen Erlebnis. Ich gehe mit einem Freund die Straße entlang und wir treffen auf eine Gruppe Schlägertypen. Sie wirken aggressiv und starren uns an. Ich will den Alpha spielen und sage zu ihnen: "Wollt ihr Stress? Wenn ihr so weiter starrt wird noch einer was kassieren". Sie stehen auf, wollen auf uns zugehen und ich und mein Freund bekommen ein ungutes Gefühl. Plötzlich gibt mir mein Freund eine Ohrfeige und sagt: "Ja es wird sonst wirklich einer geschlagen", ich bin für einen Moment völlig überrascht, verstehe dann aber das er nur Schlimmeres verhindern will und alle beginnen zu lachen.

Im Nachhinein betrachtet klingt es nicht wie die Mörderstory, aber sie hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Bis jetzt kam es mir immer vor, meine Träume folgen einem bestimmten Muster, das sich von meinen Wach-Erlebnissen und meiner Fantasie ableitet (bzw. auch vermischt). Auch meine Traumpersonen machen meistens nichts vollkommen unerwartetes, und wenn doch, dann sehr selten etwas, das ich als situationsgerecht und klug bewerten könnte. Ich beschreibe das etwas komisch, aber vielleicht versteht man, was ich meine.
Mein Traumfreund hatte eine kreative, situationsgerechte und vor allem intelligente Lösung, die ich zum einen im RL noch nie (zumindest bewusst) erlebt hatte und die mir zum anderen während des Traums nicht in den Sinn gekommen wäre.
Anscheinend ist die Grenze zwischen meinem Bewusstsein im Traum und dem Traum selbst größer als ich bisher angenommen hatte.

Würde gerne wissen ob ihr vielleicht auch schon einmal eine Traumfigur kennen lernen durftet, die euch ins Staunen versetzt hat.
Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Haustür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen. Bilbo Beutlin
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#2
29.12.2016, 01:04
Also mich versetzen meine Traumfiguren jede Nacht aufs neue in Staunen. Ich entdeckte immer neue Facetten an ihnen, auch wenn ich die Traumfigur schon sehr lange kenne.
Wunder beginnen dann, wenn wir unseren Träumen mehr Energie geben, als unseren Ängsten.
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#3
29.12.2016, 11:08
Zwar haben wir vermutlich schon ein paar Threads darüber, wie Traumfiguren so ticken, aber da mir spontan gerade keiner einfällt => verschoben hierher normal

Muss mal wieder meine TTBs durchforsten. Ich glaube nämlich, mich dumpf zu erinnern, dass auch meine Traumgestalten durchaus schon den einen oder anderen überraschenden Geistesblitz hatten.
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#4
29.12.2016, 23:17
Wenn man Traumfiguren als genauso andere Gegenüber wie Subjekte des Wachlebens betrachtet, dann ist es leicht möglich, dass so ein Gegenüber ähnlich auf eine gewisse Situation wie eine Person aus dem Wachleben reagiert.
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#5
11.01.2017, 23:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.01.2017, 23:26 von Peter Trimus.)
Generell gibt es eine Vielzahl an Traumfiguren, die teils Rollen von Verwandten und Bekannten aus dem Wachleben übernehmen. Diese Rollen können sich ergänzend mit jenen der Personen im Alltag decken oder auch konträr sein, um uns vielleicht andere Facetten der Beziehung zwischen mir und denjenigen Personen zu zeigen.
Zudem ist es möglich, völlig neue Rollen im Traum vorzufinden, die mit keinen Personen im Wachleben in Verbindung stehen. Diese können in Form von Schutzengeln oder auch anderen Subjekten auf Augenhöhe oder Schreckgespenstern auftreten, je nachdem, was wir für Charaktere irgendwo anziehen. So definiere ich es mal.
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#6
15.01.2017, 18:38
Wir sollten gerade den anderen Traumfiguren besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Ich kenne diese Verwunderung und habe sie in einen eigenen Thread gegossen ... Leider gibt es zu wenige, die sich beteilligen.

Einfach mal hier entlang ... http://www.klartraumforum.de/forum/showt...Joshua1007

bei Interesse können wir das Thema gern persönlich vertiefen ...
"Das Geistige ist für mich fundamental, und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es keine Materie gibt, sondern nur Geist." Prof. Hans-Peter Dürr, Physiker (R.I.P. 1929 - 2014)
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#7
15.01.2017, 23:16
Du meinst, besonders interessant sind die Traumfiguren, die keine Rollen von Menschen aus dem Alltag übernehmen? Finde ich auch, vor Allem die nicht-menschlich aussehenden und doch eventuell wie Menschen agierenden Gegenüber.
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#8
16.01.2017, 14:26
Genau, ich finde Traumfiguren interessant, die so gar nichts mit mir zu tun haben. Das sind bei mir zumeist aber natürlich Menschen. Ich versuche soviel wie möglich über sie zu erfahren, ich interessiere mich für sie.

Ich hatte schon Gespräche mit Bauern, Wissenschaftlern, Ärzten, Experten für historische Waffen, Berufskraftfahrern .. und und und ... am spannensten ist es dann, deren Aussagen am nächsten Morgen via Google auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen ...

Längst bin ich so zu der Ansicht gekommen, dass wir jede Nacht shared dreamen big ... also der shared dream ist der Normalfall , nicht die Ausnahme big
"Das Geistige ist für mich fundamental, und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es keine Materie gibt, sondern nur Geist." Prof. Hans-Peter Dürr, Physiker (R.I.P. 1929 - 2014)
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#9
17.01.2017, 02:21
Diese These ist interessant! Allerdings finde ich bisher keine direkten Anhaltspunkte dazu, dass Personen aus dem Wachleben direkt mit mir als Träumer im Traum kommunizieren.
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#10
20.01.2017, 18:42 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.01.2017, 18:43 von Brot82.)
Obwohl ich eher selten mit Traumpersonen spreche, ist gestern doch ein interesanntes Gespräch im Traum entstanden, von dem ich allerdings nur das Thema behalten habe. Traumbericht:
Physik, mit einigen Klassenkameraden. Wir unterhalten uns darüber, ob man bestimmte Feiertage nicht feiern sollte, wenn man ihnen keine Bedeutung zuweisen kann und nicht weiß, was sie sind. Als Beispiele waren angeführt: "Thanksgiving" und "Last Christmas".
Man beachte den exakten Wortlaut!
Das letzte Beispiel tanzt etwas aus der Reihe, es hat mich aber schon zum Nachdenken gebracht. Wie vielen Feiertagen können wir uns selbst tatsächlich noch eine Bedeutung zuweisen, anstatt sie als Vorwand für irgendwas zu benutzen?
Ich bin aber der Meinung, dass so etwas nichts ungewöhnliches ist. Mehr als 2 Jahre Traumaufzeichnung ohne Pause - die Chanchen für "Zufallstreffer" stehen hoch.

(EDIT: Rechtschreibfehler. Da bin ich pingelig)
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#11
20.01.2017, 21:43
"Last Christmas" ist wirklich cool. biggrin Aber gerade dann, wenn was ungewöhnlich erscheint, sollte man doch einen RC machen, oder? So denke ich im Wachleben. Aber neulich im Traum sportelt mein längst verstorbener Großvater auf Schiern. Und ich habe wieder mal Klarheit und kritisches Denken zum richtigen Zeitpunkt verpasst. biggrin
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#12
10.02.2022, 17:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.02.2022, 17:36 von naxovayudoµαcυ.)
(15.01.2017, 23:16)Peter Trimus schrieb: Du meinst, besonders interessant sind die Traumfiguren, die keine Rollen von Menschen aus dem Alltag übernehmen? Finde ich auch, vor Allem die nicht-menschlich aussehenden und doch eventuell wie Menschen agierenden Gegenüber.

 Cool!

(16.01.2017, 14:26)Joshua1007 schrieb: Genau, ich finde Traumfiguren interessant, die so gar nichts mit mir zu tun haben. Das sind bei mir zumeist aber natürlich Menschen. Ich versuche soviel wie möglich über sie zu erfahren, ich interessiere mich für sie.

Ich hatte schon Gespräche mit Bauern, Wissenschaftlern, Ärzten, Experten für historische Waffen, Berufskraftfahrern .. und und und ... am spannensten ist es dann, deren Aussagen am nächsten Morgen via Google auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen ...

Längst bin ich so zu der Ansicht gekommen, dass wir jede Nacht shared dreamen big ... also der shared dream ist der Normalfall , nicht die Ausnahme big

Naa? was sagt Google?
"✨Was wir brauchen, gibt es hier aber niemals mit Gier✨."

Anika aus Barbie und der geheimnisvolle Pegasus
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RE: Kreativität von Traumfiguren
#13
20.03.2022, 15:15
Traumfiguren mit eigenem Erleben und einiger Individualität. Ähnliches wird auch von Schizophrenen berichtet, allerdings handelt es sich dabei eher um Tagtraumfiguren und sie sind meistens feindseelig. Ich hoffe, dass euch dieser kurze Beitrag gefallen hat.
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