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Wilden im Wachzustand» Suche nach einer Wachtraum Technik

RE: Wilden im Wachzustand
#16
05.07.2018, 20:01
hmmm ich glaube es handelt sich dabei um eine Ebene jenseits des Selbst.
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RE: Wilden im Wachzustand
#17
12.07.2018, 14:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.07.2018, 14:55 von Magus.)
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Ein super interessanter Thread!

Der Traum der Träume - Das switchen von der grobmateriellen Welt in die feinstoffliche, ohne dies über den Schlaf bewerkstelligen zu müssen. Alles aus seinen Augen erleben, wie im Klartraum. Es ist das ultimative, die komplette Freiheit überhaupt. Wer dieses Ziel erreicht, der fürchtet den Tod nicht mehr.

Auch ich arbeite an diesem Ziel. Ich würde für das switchen von einer welt so einiges von mir hergeben. Einen hohen Preis wäre ich bereit zu zahlen, für diese Fähigkeit.


In der Theorie kenne ich den Weg, aber es ist ein hartes Stück arbeit.

Dennoch möchte ich den Suchenden dies hier nicht vorenthalten. Es ist das Buch der Bücher, vom höchten Adepten je geschrieben. Das ist der Weg. Ich bin mir sicher, wer diese übungen gewissenhaft vollzieht, der kommt letzten Endes zum Ziel. Ich arbeite ebenfalls daran big

https://symboleigenschoepfung.files.word...depten.pdf

Viel Spass beim Experimentieren!
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RE: Wilden im Wachzustand
#18
12.07.2018, 15:23
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Hi Magus. Bardon lese ich auch gerade. Mir gelingt es ab und zu in diesen Zustand zu switchen, doch ich muss sagen, dass Angst dort durchaus noch existiert, sogar stärker als im Wachzustand, denn ich empfinde diesen Zustand als hochemotional. Ich glaube es kommt darauf an, ob man das sich aus der Perspektive des Egobewusstseins verschiebt, also ob ein Ego eine Erfahrung macht, oder ob man frei von Ego, dann ist da auch niemand der den Tod fürchtet. Ich würde das aber nicht so pauschal betrachten, weil ich das zum Beispiel ganz anders erlebe. Manchmal klappt mein Ego zur Seite, und in einem anderen Moment ist da wieder jemand der Angst hat. Auch habe ich konkrete Todesangst in dem Zustand erlebt.
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RE: Wilden im Wachzustand
#19
12.07.2018, 15:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.07.2018, 19:04 von Magus.)
(12.07.2018, 15:23)ichbinmehr schrieb: Hi Magus. Bardon lese ich auch gerade. Mir gelingt es ab und zu in diesen Zustand zu switchen, doch ich muss sagen, dass Angst dort durchaus noch existiert, sogar stärker als im Wachzustand, denn ich empfinde diesen Zustand als hochemotional. Ich glaube es kommt darauf an, ob man das sich aus der Perspektive des Egobewusstseins verschiebt, also ob ein Ego eine Erfahrung macht, oder ob man frei von Ego, dann ist da auch niemand der den Tod fürchtet. Ich würde das aber nicht so pauschal betrachten, weil ich das zum Beispiel ganz anders erlebe. Manchmal klappt mein Ego zur Seite, und in einem anderen Moment ist da wieder jemand der Angst hat. Auch habe ich konkrete Todesangst in dem Zustand erlebt.

Wow, wie toll! Ich freu mich grad extrem einen Gleichgesinnten gefunden zu haben. Wir beide scheinen auf dem gleichen Weg zu sein und teilen diesselben Interessen. Auch du möchtest diesen Zustand erreichen, wobei du mir einiges voraus hast. Ich bin der Klarträume noch nicht mächtig und auch meine Traumerinnerung ist noch lückenhaft. Und mit Bardons Lehren beschäftigst du dich auch noch tongue


Seit wie lange beschäftigst du dich mit den hermetischen Lehren Bardons, wenn ich fragen darf?

Bis dann!
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RE: Wilden im Wachzustand
#20
12.07.2018, 19:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.07.2018, 19:26 von ichbinmehr.)
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Mit Bardon erst seit kurzem und da bin ich auch noch ganz am Anfang. Ich bin mit Hermetik im Grunde nicht wirklich vertraut, denn meist ist mir diese Art und Weise etwas zu dogmatisch. Magie ist ganz intuitiv in mir entstanden. Auch dadurch dass ich meine Traumarbeit vom Traum in die Wachwelt verschoben haben, konkret indem ich Wachsymbole „deute“ bzw. einen intuitiven Zugang finde. Irgendwie wurde Wach und Traum schrittweise eins. Ich komme eher so aus dem Bereich Psychologie und Mystik.

Es ist so, dass ich eine Art Initiation durch eine psychische Krise und übereifriger spiritueller Praxis erlebt habe. In der Zeit habe ich diese Verschiebung unfreiwillig und total überfordert erfahren. Das erste mal vor 3 Jahren, und dann nochmal heftiger vor zwei Jahren. Die letzten zwei Jahre habe ich mich intensiv mit der Integration dessen beschäftigt. Ich fühle mich in letzter Zeit zunehmend stabiler und fasse neuen Mut, das was ich damals von meinem Inneren gezeigt bekommen habe, bewusst und kontrolliert herbei zu führen.

Deshalb beschäftige ich mir zur Zeit damit, eine stabile Technik zu entwickeln, in diesen Zwischenzustand zwischen Wachwelt und Astralwelt, zu kommen, dort kontrolliert und emotional stabil agieren zu können, denn damals hatte ich sehr viel Angst und natürlich sicher und kontrolliert wieder zurück in die Alltagsrealität zurück zu kommen, denn das gelang mir damals nicht. Ich habe angefangen eine Art Technik zur Verschiebung des Bewusstseins zu entwickeln und aufzuschreiben, doch experimentiere ich selbst noch selbst mit dem Zustand und bin noch nicht sicher in wie fern ich andere Menschen, die vielleicht etwas leichtsinnig (so wie ich damals) an die Sache heran gehen, durch eine konkrete Anleitung animieren soll, so etwas derartiges zu versuchen. Ich bin ein bisschen hin und her gerissen zwischen dem Wunsch mich darüber auszutauschen und eingehend zu warnen, so etwas zu versuchen. Ich suche damit einen offenen aber verantwortungsvollen Umgang, über den ich mir noch nicht ganz einig bin. Zumal für mich selbst noch Auseinandersetzung mit meinen Ängsten zur Zeit geschieht. Und daraus projiziere ich wohl auch diese Gedanken, an so etwas wie Verantwortung.
Haha, klingt fast wie ein Hermetiker. biggrin

Das normale Klarträumen bewegt sich für mich in einem sehr sicheren Rahmen, weil dieses auf dem Glaubenssatz beruht, dass wir während der Erfahrung schlafen. Fällt dieser Glaubenssatz weg, und realisiert man, dass die Wachwelt genauso freiheitlich und traumlogisch konstruiert ist, wie ein Klartraum, ist man erstmal schockiert, weil jegliche Sicherheitskonzepte und Orientierungspunkte der Welt wegfallen. Man erkennt, dass der Geist die Naturgesetze erschafft, die man dann als Ego erfährt. Man erkennt, dass man sich seine Realität selbst erschafft. Doch dann wechselt die Ebene wieder um man ist wieder das kleine ohnmächtige Ego.

Ich habe erlebt, dass man im verschobenen Bewusstseinszustand, die Schamanen nennen diesen auch Anderswelt, in extreme psychische Krisen geraten kann, wenn man kein stabiles psychologisches Grundgerüst entwickelt hat. So als ob man auf einem Drogentrip hängen bleibt, weil man immer tiefer reingerät und nicht weiß wie man zurück kommt. Ich hatte das nicht und ich arbeite auch immer noch daran diese innere Stabilität nachzuinstallieren, denn ohne stabile Ich Strukturen, kann man so eine Erfahrung nicht tragen und nicht in dem Maße verwenden, wie man sich das idealerweise wünscht.
Wie ich das verstehe schreibt Bardon über genau diesen Aspekt und deshalb geht Hermetik so einen streng strukturierten Weg, der nicht unbedingt mit meiner Lebenserfahrung fern von offizieller Initiation und Einbindung in feste Systeme übereinstimmt. Meine größten Fragen diesbezüglich richten sich auf die Integration dessen, was man im verschobenen Zustand erfährt. Ich habe mich sehr intensiv damit beschäftigt, wie ich aus diesem Zustand wider zurück komme, aber ich weiß nicht ob das anderen Menschen hilft zurück zu kommen.

Ich bin recht flexible was das bewusste ein- und ausschalten meiner Glaubenssätze angeht und kann somit über eine Bewegung des Geistes meine Wahrnehmung zum Teil einstellen. Nicht immer, denn es braucht eine gewisse Kraft, die je nach Gemütszustand auch nicht immer vorhanden ist. Eine sehr große Hilfe war für die Entwicklung dieser Fähigkeit die Beschäftigung mit NLP, denn da wird sehr eingehend auf die Arbeit mit Glaubenssätzen und der inneren Verschiebung der Wahrnehmung eingegangen. Natürlich meditiere ich auch, und erfahre dass Energieerhöhung einen schneller in den Zustand der inneren Weite und der unendliche Möglichkeiten eintreten lässt. Jedoch ist mein Talent glaube ich das bewusste switchen des Geisteszustandes, der mein persönlicher Zugang zur Anderwelt ist.

Zur Zeit gehe ich nur bis zu einem gewissen Punkt in den Zustand und komme kontrolliert zurück, zb um intuitive Erfahrungen zu sammeln. Ich merke ich habe noch Angst tiefer rein zu gehen, weil ich damals so einen art Punkt erreicht habe, an dem sich meine Egokontrolle völlig aufgelöst hat und die ganze Erfahrung zu einem Horrotrip wurde, bei dem ich nur noch Beobachter, aber nicht mehr der Handelnde war. Ich habe noch sehr großen Respekt, der sich noch zunehmend in Wissen und Vertrauen wandeln darf, bevor ich mit einem authentischen Gefühl davon sprechen kann, dass ich fähig bin, sicher und bewusst zwischen den Welten zu reisen.
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RE: Wilden im Wachzustand
#21
13.07.2018, 06:54 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2018, 06:59 von clearseven.)
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(22.04.2018, 22:20)Liri schrieb: Ja. Soweit ich informiert bin, träumt das Gehirn ständig im Hintergrund.

Interessant, wusste ich noch nicht. Könntest du dazu nähere Informationen geben?

(21.04.2018, 11:29)ichbinmehr schrieb: Es gibt da ein Video von Tom Campbell, wo er das erklärt. Mich interessiert wie man vom einem Ritual wie Wild einen Shift schafft, wo kein Einschlafen mehr notwendig ist. Er sagt aber nur dass man es nicht braucht, nicht aber wie er das gelernt hat. Er spricht davon dass man einfach den Datenstrom wechseln kann. Bei ihm klingt das immer so einfach, nur hat er ja auch jahrelang Techniken geübt.

Was Tom Campbell angeht, so schätze ich einerseits sein Wissen sehr, andererseits theoretisiert er ausschließlich und ließert keine konkreten Erfahrungsberichte, jedenfalls nicht in seinen Videos ("my big toe" hab ich nicht gelesen). Er sagt mmer nur, das geht und das geht nicht und Jenes ist auch möglich, sein Mentor Robert Monroe war da erzählfreudiger. Ich kann T.C. daher schwer einschätzen. Ist er ein Blender, oder kann er's wirklich?
Life is just a long false awakening
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RE: Wilden im Wachzustand
#22
13.07.2018, 12:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2018, 13:04 von Magus.)
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(12.07.2018, 19:25)ichbinmehr schrieb: Mit Bardon erst seit kurzem und da bin ich auch noch ganz am Anfang. Ich bin mit Hermetik im Grunde nicht wirklich vertraut, denn meist ist mir diese Art und Weise etwas zu dogmatisch. Magie ist ganz intuitiv in mir entstanden. Auch dadurch dass ich meine Traumarbeit vom Traum in die Wachwelt verschoben haben, konkret indem ich Wachsymbole „deute“ bzw. einen intuitiven Zugang finde. Irgendwie wurde Wach und Traum schrittweise eins. Ich komme eher so aus dem Bereich Psychologie und Mystik.

Es ist so, dass ich eine Art Initiation durch eine psychische Krise und übereifriger spiritueller Praxis erlebt habe. In der Zeit habe ich diese Verschiebung unfreiwillig und total überfordert erfahren. Das erste mal vor 3 Jahren, und dann nochmal heftiger vor zwei Jahren. Die letzten zwei Jahre habe ich mich intensiv mit der Integration dessen beschäftigt. Ich fühle mich in letzter Zeit zunehmend stabiler und fasse neuen Mut, das was ich damals von meinem Inneren gezeigt bekommen habe, bewusst und kontrolliert herbei zu führen.

Deshalb beschäftige ich mir zur Zeit damit, eine stabile Technik zu entwickeln, in diesen Zwischenzustand zwischen Wachwelt und Astralwelt, zu kommen, dort kontrolliert und emotional stabil agieren zu können, denn damals hatte ich sehr viel Angst und natürlich sicher und kontrolliert wieder zurück in die Alltagsrealität zurück zu kommen, denn das gelang mir damals nicht. Ich habe angefangen eine Art Technik zur Verschiebung des Bewusstseins zu entwickeln und aufzuschreiben, doch experimentiere ich selbst noch selbst mit dem Zustand und bin noch nicht sicher in wie fern ich andere Menschen, die vielleicht etwas leichtsinnig (so wie ich damals) an die Sache heran gehen, durch eine konkrete Anleitung animieren soll, so etwas derartiges zu versuchen. Ich bin ein bisschen hin und her gerissen zwischen dem Wunsch mich darüber auszutauschen und eingehend zu warnen, so etwas zu versuchen. Ich suche damit einen offenen aber verantwortungsvollen Umgang, über den ich mir noch nicht ganz einig bin. Zumal für mich selbst noch Auseinandersetzung mit meinen Ängsten zur Zeit geschieht. Und daraus projiziere ich wohl auch diese Gedanken, an so etwas wie Verantwortung.
Haha, klingt fast wie ein Hermetiker. biggrin

Das normale Klarträumen bewegt sich für mich in einem sehr sicheren Rahmen, weil dieses auf dem Glaubenssatz beruht, dass wir während der Erfahrung schlafen. Fällt dieser Glaubenssatz weg, und realisiert man, dass die Wachwelt genauso freiheitlich und traumlogisch konstruiert ist, wie ein Klartraum, ist man erstmal schockiert, weil jegliche Sicherheitskonzepte und Orientierungspunkte der Welt wegfallen. Man erkennt, dass der Geist die Naturgesetze erschafft, die man dann als Ego erfährt. Man erkennt, dass man sich seine Realität selbst erschafft. Doch dann wechselt die Ebene wieder um man ist wieder das kleine ohnmächtige Ego.

Ich habe erlebt, dass man im verschobenen Bewusstseinszustand, die Schamanen nennen diesen auch Anderswelt, in extreme psychische Krisen geraten kann, wenn man kein stabiles psychologisches Grundgerüst entwickelt hat. So als ob man auf einem Drogentrip hängen bleibt, weil man immer tiefer reingerät und nicht weiß wie man zurück kommt. Ich hatte das nicht und ich arbeite auch immer noch daran diese innere Stabilität nachzuinstallieren, denn ohne stabile Ich Strukturen, kann man so eine Erfahrung nicht tragen und nicht in dem Maße verwenden, wie man sich das idealerweise wünscht.
Wie ich das verstehe schreibt Bardon über genau diesen Aspekt und deshalb geht Hermetik so einen streng strukturierten Weg, der nicht unbedingt mit meiner Lebenserfahrung fern von offizieller Initiation und Einbindung in feste Systeme übereinstimmt. Meine größten Fragen diesbezüglich richten sich auf die Integration dessen, was man im verschobenen Zustand erfährt. Ich habe mich sehr intensiv damit beschäftigt, wie ich aus diesem Zustand wider zurück komme, aber ich weiß nicht ob das anderen Menschen hilft zurück zu kommen.

Ich bin recht flexible was das bewusste ein- und ausschalten meiner Glaubenssätze angeht und kann somit über eine Bewegung des Geistes meine Wahrnehmung zum Teil einstellen. Nicht immer, denn es braucht eine gewisse Kraft, die je nach Gemütszustand auch nicht immer vorhanden ist. Eine sehr große Hilfe war für die Entwicklung dieser Fähigkeit die Beschäftigung mit NLP, denn da wird sehr eingehend auf die Arbeit mit Glaubenssätzen und der inneren Verschiebung der Wahrnehmung eingegangen. Natürlich meditiere ich auch, und erfahre dass Energieerhöhung einen schneller in den Zustand der inneren Weite und der unendliche Möglichkeiten eintreten lässt. Jedoch ist mein Talent glaube ich das bewusste switchen des Geisteszustandes, der mein persönlicher Zugang zur Anderwelt ist.

Zur Zeit gehe ich nur bis zu einem gewissen Punkt in den Zustand und komme kontrolliert zurück, zb um intuitive Erfahrungen zu sammeln. Ich merke ich habe noch Angst tiefer rein zu gehen, weil ich damals so einen art Punkt erreicht habe, an dem sich meine Egokontrolle völlig aufgelöst hat und die ganze Erfahrung zu einem Horrotrip wurde, bei dem ich nur noch Beobachter, aber nicht mehr der Handelnde war. Ich habe noch sehr großen Respekt, der sich noch zunehmend in Wissen und Vertrauen wandeln darf, bevor ich mit einem authentischen Gefühl davon sprechen kann, dass ich fähig bin, sicher und bewusst zwischen den Welten zu reisen.

Vielen Dank für den Austausch deiner Erfahrungen.

In der Tat birgt Magie und die Beschäftigung mit dem eigenen Geiste gewisse Gefahren, denn das Problem und die Schwierigkeit ist nicht die Erweckung okkulter Kräfte, sondern die Meisterung derselben.

Aus diesem Grunde warnt Bardon schon fast bei jedem zweiten Satz, die übungen getreulich auszuführen, nichts zu überhasten und sich stets an seinen Stufenplan zu halten. Ich gebe zu, dass auch ich die übungen lange Zeit nicht korrekt ausgeführt habe, doch nun habe ich damit angefangen (habe gerade eine 30min Sitzung der Gedanken beobachten Phase hinter mir big.

Gerade die Beschäftigung mit den Träumen und der feinstofflichen Welt hat mir eine Motivation gegeben, die ich vorher nicht hatte und auch ein praktisches übungsfeld, was Bardon erst auf höheren Stufen beschreibt. Leider verliert man als heutiger, praktisch veranlagter Mensch gern die Motivation, wenn es nicht einem unmittelbaren Zweck und Erfolg dient. Hat wohl mit unserem heutigen Computerzeitalter zu tun. Bardons Zeiten richtet sich an Eingeweihte, die sich noch nicht mit der schnellebigen Zeit auseinandersetzen mussten. Dementsprechend ist sein Weg der magischen Praxis eines der härtesten der Welt, aber auch eines der lohnendsten überhaupt. Kein anderer Weg ist so allumfassend und führt einen in die geistige Vollkommenheit, wie der seinige.

Die meisten wie auch ich noch vor kurzem reden gern über die Theorie und das darin geschriebene, doch kaum einer macht die übungen wirklich. Dabei ist es wie es Morpheus im Film Matrix richtigerweise bemerkte : "Es ist ein Unterschied, ob man den Weg kennt, oder ihn auch geht".

Richtig, gerade die erste übung der Gedankenbeobachtung ist für die WILD Technik Gold wert. Das Problem scheint beim unbewussten Einschlafen zu sein, dass wir entweder von den Gedanken abschweifen und die Gedanken uns übermannen oder grad direkt einschlafen. Deshalb sagt er : Man hüte sich davor, während der übung einzuschlafen. Lieber breche man die übung ab big

Ich erkenne in dem von ihm Gesagten den goldenen Mittelweg, den es bei der WILD Technik braucht, um bewusst in den Klartraumzustand zu wechseln. Doch wie du siehst theoretisiere auch ich, denn ich beherrsche die WILD Technik nicht. Ich kenne jedoch zumindest den Weg und habe mir nun vorgenommen, ihn auch konsequent zu gehen. Dafür habe ich mich entschieden, das ein oder andere, wie materiellen Erfolg zu vernachlässigen. Alles hat seinen Preis.

Die Gefahr liegt also in erster Linie daran, dass wir unser mächtigstes, von der Schöpfung erhaltenes Werkzeug nicht wirklich zu meistern imstande sind : Der eigene Geist.

Darf ich dich fragen, ob du die übungen machst und auf welcher Stufe du bist? Ich habe nämlich genau den Fehler gemacht den es zu vermeiden gilt und habe unter anderem auch schon die ein oder andere Elementestauungsübung usw. der höhren Stufen vollzogen. Damit weckt man jedoch schnell Kräfte, die man nicht unter Kontrolle hat, wenn man nicht die übungen der Stufe 1 vollzieht.

Was empfindest du an der Hermetik dogmatisch? Vielleicht kann ich das ein oder andere ja klarstellen und dir so helfen, es ganzheitlicher zu betrachten?

lg
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RE: Wilden im Wachzustand
#23
13.07.2018, 13:21
(13.07.2018, 06:54)clearseven schrieb:
(22.04.2018, 22:20)Liri schrieb: Ja. Soweit ich informiert bin, träumt das Gehirn ständig im Hintergrund.

Interessant, wusste ich noch nicht. Könntest du dazu nähere Informationen geben?

(21.04.2018, 11:29)ichbinmehr schrieb: Es gibt da ein Video von Tom Campbell, wo er das erklärt. Mich interessiert wie man vom einem Ritual wie Wild einen Shift schafft, wo kein Einschlafen mehr notwendig ist. Er sagt aber nur dass man es nicht braucht, nicht aber wie er das gelernt hat. Er spricht davon dass man einfach den Datenstrom wechseln kann. Bei ihm klingt das immer so einfach, nur hat er ja auch jahrelang Techniken geübt.

Was Tom Campbell angeht, so schätze ich einerseits sein Wissen sehr, andererseits theoretisiert er ausschließlich und ließert keine konkreten Erfahrungsberichte, jedenfalls nicht in seinen Videos ("my big toe" hab ich nicht gelesen). Er sagt mmer nur, das geht und das geht nicht und Jenes ist auch möglich, sein Mentor Robert Monroe war da erzählfreudiger. Ich kann T.C. daher schwer einschätzen. Ist er ein Blender, oder kann er's wirklich?

Ein paar Informationen von Campbell über sein Phasenswitching würde ich auch gern erfahren...
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RE: Wilden im Wachzustand
#24
13.07.2018, 19:00 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.07.2018, 19:03 von Liri.)
Magus, ich weiß nicht, warum du mich ins Zitat mit reingenommen habe. Diese Geschichte mit den Träumen, die im Wachzustand versteckt mitlaufen, hat mit Tom Campbell nicht weiter viel zu tun, sondern ist ein Ergebnis der Hirnforschung.

Jedenfalls: Ihr habt mich kalt erwischt. Ich habe sogar meine Diplomarbeit von vor ca. 20 Jahren hervorgekramt, um den Beleg zu finden, nur um festzustellen, dass dazu gar nix drinsteht. Warum denn nur? Wäre doch interessant gewesen. ABER dann hab ich im Internet gesucht und ein Interview gefunden, in dem das Thema auch behandelt wird.

Juhu dance


Ein Interview aus dem Jahr 2013 mit dem Psychiater und Traumforscher Allan Hobson

https://www.zeit.de/2013/21/traum-forsch...in/seite-3

daraus zitiert:

Zitat:Hobson: So ist es: Das REM-System ist nie ganz abgeschaltet, nur unterdrückt. Es kann sich in den Wachzustand einkoppeln.

Um das gesamte Interview zu lesen, hätte ich mich anmelden müssen, hab ich aber jetzt nicht. Die Seite selbst ist aber auch interessant genug, da geht es auch um Klarträume.
~ I primarily want to light up a flame in a raging storm ~


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RE: Wilden im Wachzustand
#25
13.07.2018, 22:52
@Magus

Was ich bisher gelesenen habe, beherrsche ich schon mehr oder weniger. Ich bin erst beim zweiten Teil des ersten Buches. Nur habe ich das eben über andere Wege gelernt, diverse Mediationsarten: Yoga Nidra, HemiSync, Kundalini Mediation. Ich kenne jede der 4 Mediationsstufen die er beschreibt. Das was er Seelenspiegel nennt, habe ich eingehend mit Tiefenpsychologie, Traumdeutung, Enneagramm und Spiral Dynamics bearbeitet. Mein Schatten ist mit sehr bewusst. Ich habe mein Kindheitstrauma hochgeholt und bis über die Ebene des persönlichen Unbewussten in die Ebene des Kollektiven Unbewussten hinein emotional aufgearbeitet, so dass da jetzt ein Gefühl von, es ist auch mal gut, entstanden ist. Also ich habe schon ne Menge Arbeit hinter mir, auch wenn nicht genau mit den selben Methoden wie Bardon sie vorschlägt. Was ich lese zb die Anweisungen zur bewussten Nahrungsaufnahme, kann ich sofort nachvollziehen auch wenn ich das so noch nicht praktiziert habe. Haha obwohl doch heute und es hat geklappt. Ich habe Entspannung gegessen. Jetzt muss ich erst mal weiter lesen.

Dogmatisch finde ich die Vorstellung, dass man Stufenweise vorgeht, denn das Leben erfährt sich doch oft ganz anders. Bisher bin ich mit dem Buch zufrieden, ich kann zwischen den Zeilen erkennen, das der Mann weiß wovon er spricht. Ob ich seine festen Erklärungsmodelle übernehmen will, weiß ich noch nicht. Ich glaube mein Vorurteil rührt eher von Leuten die ich kenne, die eben so starre innere Denksysteme haben, weil diese auf Hermetischen Wegen gelehrt werden.


@ Clearseven

Ich denke Campbell macht das ganz bewusst, dass er keine konkreten Wege vorgibt und das sagt er ja auch in einigen Interviews. Denn würde er eine Technik vorgeben, würden einige Leute wieder nur die Technik sehen, dabei will er dass du selbst erkennst, dass du mit deinem Geist die Realität erzeugst. Techniken braucht man nur, solange man sie braucht.

Ich glaube wer an diese Schwelle steht, der ist gut beraten nicht mehr nur nach Außen auf andere Menschen zu schauen, die uns Vorbilder sind, sondern ins sich selbst rein zu hören und sich selbst zu fragen wie so etwas für mich funktionieren könnte. Ich bekomme Hinweise aus meinem Inneren, teilweise konkrete Anleitungen, nach und nach, indem ich Fragen in den Raum stelle. Für mich habe ich das Gefühl, rein geistig weiß ich ungefähr wie es geht. Mein Problem ist die Integration dessen und die Angst, dass ich das noch nicht tragen kann.

Ich denke es geht konkret darum die Bezugssysteme die man hat, loszulassen, um in den freien Raum zu kommen. Das ist die Basisübung. Die erreicht man entweder durch Meditation oder eine Technik, die die Filter fallen lässt. Von dort aus übt man dann ein Ritual zum Reisen aus. Zb Wilden. Das habe ich während meiner Initiation zwei Mal im stehen gemacht. Deshalb weiß ich das das geht. Ich weiß, es weil ich es erfahren habe. Voraussetzung ist, man kommt in den 0 Raum, man beherrscht ein Reiseritual, man überwindet Ängste und kehrt sicher zurück, um das zu integrieren. Vom 0 Raum betrachtet, ist das ohne weiteres möglich, denn dort gibt es nur Freiheit. Aus der Ego Perspektive klingt es verrückt. Also muss man als erstes das Ego so weit reduzieren, dass man am Ego vorbei dirket in die Freiheit schauen kann.
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RE: Wilden im Wachzustand
#26
14.07.2018, 11:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.07.2018, 12:03 von Magus.)
(13.07.2018, 22:52)ichbinmehr schrieb: @Magus

Was ich bisher gelesenen habe, beherrsche ich schon mehr oder weniger. Ich bin erst beim zweiten Teil des ersten Buches. Nur habe ich das eben über andere Wege gelernt, diverse Mediationsarten: Yoga Nidra, HemiSync, Kundalini Mediation. Ich kenne jede der 4 Mediationsstufen die er beschreibt. Das was er Seelenspiegel nennt, habe ich eingehend mit Tiefenpsychologie, Traumdeutung, Enneagramm und Spiral Dynamics bearbeitet. Mein Schatten ist mit sehr bewusst. Ich habe mein Kindheitstrauma hochgeholt und bis über die Ebene des persönlichen Unbewussten in die Ebene des Kollektiven Unbewussten hinein emotional aufgearbeitet, so dass da jetzt ein Gefühl von, es ist auch mal gut, entstanden ist. Also ich habe schon ne Menge Arbeit hinter mir, auch wenn nicht genau mit den selben Methoden wie Bardon sie vorschlägt. Was ich lese zb die Anweisungen zur bewussten Nahrungsaufnahme, kann ich sofort nachvollziehen auch wenn ich das so noch nicht praktiziert habe. Haha obwohl doch heute und es hat geklappt. Ich habe Entspannung gegessen. Jetzt muss ich erst mal weiter lesen.

Dogmatisch finde ich die Vorstellung, dass man Stufenweise vorgeht, denn das Leben erfährt sich doch oft ganz anders. Bisher bin ich mit dem Buch zufrieden, ich kann zwischen den Zeilen erkennen, das der Mann weiß wovon er spricht. Ob ich seine festen Erklärungsmodelle übernehmen will, weiß ich noch nicht. Ich glaube mein Vorurteil rührt eher von Leuten die ich kenne, die eben so starre innere Denksysteme haben, weil diese auf Hermetischen Wegen gelehrt werden.


@ Clearseven

Ich denke Campbell macht das ganz bewusst, dass er keine konkreten Wege vorgibt und das sagt er ja auch in einigen Interviews. Denn würde er eine Technik vorgeben, würden einige Leute wieder nur die Technik sehen, dabei will er dass du selbst  erkennst, dass du mit deinem Geist die Realität erzeugst. Techniken braucht man nur, solange man sie braucht.

Ich glaube wer an diese Schwelle steht, der ist gut beraten nicht mehr nur nach Außen auf andere Menschen zu schauen, die uns Vorbilder sind, sondern ins sich selbst rein zu hören und sich selbst zu fragen wie so etwas für mich funktionieren könnte. Ich bekomme Hinweise aus meinem Inneren, teilweise konkrete Anleitungen, nach und nach, indem ich Fragen in den Raum stelle. Für mich habe ich das Gefühl, rein geistig weiß ich ungefähr wie es geht. Mein Problem ist die Integration dessen und die Angst, dass ich das noch nicht tragen kann.

Ich denke es geht konkret darum die Bezugssysteme die man hat, loszulassen, um in den freien Raum zu kommen. Das ist die Basisübung. Die erreicht man entweder durch Meditation oder eine Technik, die die Filter fallen lässt. Von dort aus übt man dann ein Ritual zum Reisen aus. Zb Wilden. Das habe ich während meiner Initiation zwei Mal im stehen gemacht. Deshalb weiß ich das das geht. Ich weiß, es weil ich es erfahren habe. Voraussetzung ist, man kommt in den 0 Raum, man beherrscht ein Reiseritual, man überwindet Ängste und kehrt sicher zurück, um das zu integrieren. Vom 0 Raum betrachtet, ist das ohne weiteres möglich, denn dort gibt es nur Freiheit. Aus der Ego Perspektive klingt es verrückt. Also muss man als erstes das Ego so weit reduzieren, dass man am Ego vorbei dirket in die Freiheit schauen kann.


Das Stufenweise aufarbeiten des Buches entspricht dem Erdelement. Dessen Eigenschaften sind Ausdauer und Zähigkeit. Jene Fähigkeiten, die in der Magie wichtig sind. Das Gegenteil davon ist das Luftelement.

Kannst du 10 minuten lang einen einzigen Gedanken aufrechterhalten ohne nur im geringsten in einen anderen abzuschweifen? Bei mir trifft das nicht zu.

Was ist das Gegenteil von Meditiation? Konzentration. Meditation alleine führt zu einem losgelöstsein, einem übermass des Luftelements, dem Mittler des Wasser und Feuerelements. Deshalb gilt es beides zu beherrschen : Gedanken beobachten und ziehen lassen, Gedanken fokussieren.

Etwas muss ich daher schon klarstellen : Der 4 polige Magnet der Elemente ist kein Erklärungsmodell. Alles im Universum wurde durch die jeweiligen Eigenschaften des 4 poligen Magnets erschaffen. Alles entstand aus dem elektrischen und magnetischen Fluid, vom kleinsten Sandkorn, der niedersten Leidenschaft bis zum Walten der Planeten. Selbst die Götter bestehen aus diesen Elementen, wie wir auch.

Wie oben, so unten.
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RE: Wilden im Wachzustand
#27
14.07.2018, 13:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.07.2018, 13:02 von ichbinmehr.)
[+] 1 User sagt Danke! ichbinmehr für diesen Beitrag
Ich beherrsche es mehr oder weniger. Bin jetzt mit Teil 2 fertig.
Ich werde die Sinnes Konzentrationsübung aus Teil 2 mit meiner Mentalweltpraxis verbinden und somit erweitern. Dh ich übe die Techniken nicht genau nach den Anweisungen des Buches, sondern integriere die Hinweise aus dem Buch in meinen bisherige Praxis. 


Zitat:Das Stufenweise aufarbeiten des Buches entspricht dem Erdelement. Dessen Eigenschaften sind Ausdauer und Zähigkeit. Jene Fähigkeiten, die in der Magie wichtig sind. Das Gegenteil davon ist das Luftelement.


Ja genau und ich bin einer Vertreter des Luft Elements.


Zitat:Etwas muss ich daher schon klarstellen : Der 4 polige Magnet der Elemente ist kein Erklärungsmodell.

Ja und schon bin ich Widerstand mit deinen Worten. biggrin

Für mich gibt es letztlich keine Kausalität mehr.
Alles entsteht aus dem Nichts, Nirwana. Kausalität gibt es nur im Denken, welches ja schon Illusion ist.
Jegliche Kausalität sind für mich Erklärungsmodelle, welche dem Ego helfen einen Weg zu gehen.  
Wege bieten Sicherheit und Orientierung solange man sie braucht. Zum Teil brauche ich Wege und nutze sie, jedoch weiß ich, dass sie letztlich nur Illusion sind. So wie ein Geländer an einer Treppe die in schwindelige Höhene hinauf reicht. Man ist froh dass das Geländer da ist, damit man sich daran festhalten kann. Diese Geländer braucht man, solange man ein Ego hat, dass diese Orientierung braucht. So ist der 4 polige Magnet für mich auch nur ein illusorisches Erkläungsmodell, welches Orientierung und Sicherheit bietet. Und das ist völlig in Ordnung, nur kann ich das nicht als letzte Wahrheit annehmen. Die höchste Wahrheit, die ich kenne, ist das nicht Wissen. Ich wähle meine Konzepte an denene ich mich orientiere bewusst auf Grund dessen, in wie fern sie mich erweitern. Ob der 4 polige Magnet, dazu in der Lage ist, dass kann ich jetzt noch nicht beurteilen.
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RE: Wilden im Wachzustand
#28
14.07.2018, 14:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.07.2018, 09:31 von Magus.)
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(14.07.2018, 13:01)ichbinmehr schrieb: Ich beherrsche es mehr oder weniger. Bin jetzt mit Teil 2 fertig.
Ich werde die Sinnes Konzentrationsübung aus Teil 2 mit meiner Mentalweltpraxis verbinden und somit erweitern. Dh ich übe die Techniken nicht genau nach den Anweisungen des Buches, sondern integriere die Hinweise aus dem Buch in meinen bisherige Praxis. 


Zitat:Das Stufenweise aufarbeiten des Buches entspricht dem Erdelement. Dessen Eigenschaften sind Ausdauer und Zähigkeit. Jene Fähigkeiten, die in der Magie wichtig sind. Das Gegenteil davon ist das Luftelement.


Ja genau und ich bin einer Vertreter des Luft Elements.


Zitat:Etwas muss ich daher schon klarstellen : Der 4 polige Magnet der Elemente ist kein Erklärungsmodell.

Ja und schon bin ich Widerstand mit deinen Worten. biggrin

Für mich gibt es letztlich keine Kausalität mehr.
Alles entsteht aus dem Nichts, Nirwana. Kausalität gibt es nur im Denken, welches ja schon Illusion ist.
Jegliche Kausalität sind für mich Erklärungsmodelle, welche dem Ego helfen einen Weg zu gehen.  
Wege bieten Sicherheit und Orientierung solange man sie braucht. Zum Teil brauche ich Wege und nutze sie, jedoch weiß ich, dass sie letztlich nur Illusion sind. So wie ein Geländer an einer Treppe die in schwindelige Höhene hinauf reicht. Man ist froh dass das Geländer da ist, damit man sich daran festhalten kann. Diese Geländer braucht man, solange man ein Ego hat, dass diese Orientierung braucht. So ist der 4 polige Magnet für mich auch nur ein illusorisches Erkläungsmodell, welches Orientierung und Sicherheit bietet. Und das ist völlig in Ordnung, nur kann ich das nicht als letzte Wahrheit annehmen. Die höchste Wahrheit, die ich kenne, ist das nicht Wissen. Ich wähle meine Konzepte an denene ich mich orientiere bewusst auf Grund dessen, in wie fern sie mich erweitern. Ob der 4 polige Magnet, dazu in der Lage ist, dass kann ich jetzt noch nicht beurteilen.

Der ungeoffenbarte Gott ist, wie du richtig sagst, das Akasha, aus dem alles entsprang, frei von Ursache und Wirkung. Beim Magier führt der Weg über die Meisterung der Materie. Die Beherrschung der Materie jedoch, bedingt das Wissen des Aufbaus derselben, des Kosmos und seinen Universalgesetzen. Der Kabbalist fängt ebenfalls bei Malkuth, der Beherrschung der Materie an und endet bei Kether, das Reich Gottes.

Selbst wer in das grosse Nirvana eintreten will, muss sich mit den Wesensteilen identifizieren, die dem Nirvana analog sind. Es bringt nichts, das Kind mit dem Bade ausschütten zu wollen. Zumindest nicht, wenn man den Weg des Magiers, des Adepten geht. Bei den Mystikern mag das wieder anders sein.

Du brauchst mit meinen Worte nicht in Widerstand zu gehen, denn dies sind alles nur Ratschläge meinerseits auf dem Weg des Magiers und stets nur gut gemeinte Ratschläge. Des Menschen Wille ist sein Himmelsreich und ganz der Edda gilt : Das gute behalte, das übel klopfe dir von der Schulter.

lg
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RE: Wilden im Wachzustand
#29
14.07.2018, 18:53
[+] 1 User sagt Danke! ichbinmehr für diesen Beitrag
Ok und was würdest du mir raten, wenn ich eben diesen Weg über die Materie nicht gehen kann?
Ich bin hauptsächlich an den rein geistigen Gesetzten interessiert, aus dessen Perspektive ich Einfluss auf die Materie nehmen kann. Ich bemühe mich sehr, Frieden mit dem Erdaspekt zu schliessen. Aber das liegt nicht in meinem Ermessen, in wie fern mir das gelingen soll. Ich spüre das mein Weg eher der geistige Weg Mystikers ist, der Magie mehr als Methode ansieht, um die Gesetzmässigkeiten der Realität zu ergründen und praktisch zu prüfen. Vielleicht sind auch diese klaren Kategorien, Magier Mystiker etwas zu eng gefasst für mich. Ich bewege mich gerne fern von Systemen, um von Außen einen besseren Überblick zu haben. Ich benutze aber gerne Systeme, evtl aber Zweckentfremdet.
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RE: Wilden im Wachzustand
#30
15.07.2018, 08:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.07.2018, 09:07 von Magus.)
[+] 1 User sagt Danke! Magus für diesen Beitrag
(14.07.2018, 18:53)ichbinmehr schrieb: Ok und was würdest du mir raten, wenn ich eben diesen Weg über die Materie nicht gehen kann?
Ich bin hauptsächlich an den rein geistigen Gesetzten interessiert, aus dessen Perspektive ich Einfluss auf die Materie nehmen kann. Ich bemühe mich sehr, Frieden mit dem Erdaspekt zu schliessen. Aber das liegt nicht in meinem Ermessen, in wie fern mir das gelingen soll. Ich spüre das mein Weg eher der geistige Weg Mystikers ist, der Magie mehr als Methode ansieht, um die Gesetzmässigkeiten der Realität zu ergründen und praktisch zu prüfen. Vielleicht sind auch diese klaren Kategorien, Magier Mystiker etwas zu eng gefasst für mich. Ich bewege mich gerne fern von Systemen, um von Außen einen besseren Überblick zu haben. Ich benutze aber gerne Systeme, evtl aber Zweckentfremdet.

Hallo big

Ich erlaube mir, kurz was von Bardon zu posten, dass uns hilft, die Dinge besser zu verstehen:

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Dem gewöhnlichen Menschen dient die Gottesidee dazu, eine Stütze oder einen Anhaltspunkt für seinen Geist zu haben, um nicht im Ungewissen zu sein oder sich zu verlieren. Deshalb bleibt ihm sein Gott stets unbegreiflich, unfaßbar und unvorstellbar. Anders dagegen ist es beim Magier. Er kennt seinen Gott in allen Aspekten. Nicht nur, daß er seiner Gottheit die höchste Verehrung zollt, da er weiß, daß er nach ihrem Ebenbilde erschaffen wurde, also ein Teil Gottes ist, sieht er sein höchstes Ideal, seine höchste Pflicht und sein heiligstes Ziel darin, einszuwerden mit der Gottheit, Gottmensch zu werden. Den Aufstieg zu diesem erhabenen Ziele beschreibe ich im weiteren.

Die Synthese des Einswerdens mit Gott liegt darin, die göttlichen Ideen von den niedrigsten Stufen angefangen bis zu den höchsten soweit auszubilden, bis das Einswerden mit dem Universalen erreicht ist. Dabei bleibt esjedem frei überlassen, seine Individualität aufzugeben oder sie zu behalten. SolcheGrößen kehren dann im allgemeinen mit einer bestimmten heiligen Aufgabe oder Mission betraut auf die Erde zurück. Im Aufstieg ist der eingeweihte Magier zugleich Mystiker.

Nur bei der Einswerdung, falls er seine Individualität aufgeben will, geht er freiwillig in die Auflösung, was die mystische Terminologie als mystischen Tod bezeichnet. Wie man also sieht, gibt es in der wahren Einweihung weder einen mystischen noch magischen Pfad. Es gibt nur eine einzige wahre Einweihung, die beide Begriffe verbindet, als Gegensatz zu den meisten mystischen und geistigen Richtungen, die sich durch Meditation oder andere geistigen Übungen gleich mit den höchsten Problemen befassen, ohne erst die untersten Stufen durchgearbeitet zu haben. Es ist genau so, wie wenn jemand gleich mit dem Universitätsstudium beginnen würde, ohne vorher die untersten Elementarklassen besucht zu haben.

Die Folgen einer solchen einseitigen Schulung sind in manchen Fällen je nach Veranlagung des einzelnen schwer, mitunter sogar drastisch. Der Irrtum ist zumeist darin zu suchen, daß das meiste Material aus dem Orient stammt, wo die materielle und astrale Welt als Maya (Täuschung) angesehen wird und wenig Beachtung findet. Auf Einzelheiten hinzuweisen ist nicht möglich, da dieses Thema den Rahmen dieses Werkes weit überschreiten würde. Bei planmäßiger, stufenweiser Entwicklung gibt es weder ein Ausgleiten noch einen Mißerfolg oder schlimme Folgen, denn man reift entwicklungsgemäß langsam, aber sicher heran. Ob nun der Eingeweihte als seinenGottesbegriff Christus, Buddha, Brahma, Allah oder sonstwen wählt, ist seine individuelle Angelegenheit. Bei der Einweihung kommt es lediglich auf die Idee an. Der reine Mystiker wird sich nur in der allumfassenden Liebe seinem Gott nähern wollen. Der Yogi geht meistens auch nur einem Gottesaspekt zu; der Bhakti - Yogi den Weg der Liebe und Hingebung, der Raja - und Hatha - Yogi den Weg der Beherrschung oder des Willens, der Jnana - Yogi den der Weisheit und Erkenntnis.

Betrachten wir vom magischen Standpunkt aus die Gottesidee entsprechend den vier Elementen, das sogenannte Tetragrammaton, das Unaussprechliche, das Höchste: Dem Feuer - Prinzip ist die Allmacht und die Allkraft zuzusprechen; dem luftigen Urprinzip die Weisheit, Reinheit und Klarheit, aus deren Aspekt die universale Gesetzmäßigkeit hervorgeht; dem wässerigen Urprinzip stehen die Liebe und das ewige Leben zu; dem erdigen Urprinzip die Allgegenwärtigkeit, Unsterblichkeit und somit die Ewigkeit. Diese vier Aspekte bilden zusammen die höchste Gottheit. Den Weg zu dieser höchsten Gottheit wollen wir stufenweise, von der niedrigsten Sphäre angefangen, praktisch betreten, um die wahre Gottesverwirklichung in uns zu erreichen. Glücklich ist derjenige zu preisen, der dies noch in diesem Leben erreicht. Niemand scheue die Mühe, denn jeder gelangt einmal ans Ziel.
-----------------------------------------

Man könnte also sagen, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen einem Magier und Mystiker gibt, allenfalls das der Mystiker sich am Ende des Weges für den mystischen Tod und die Vermählung mit Gott entscheidet, wohingegen der Magier eher seinen Weg darin sieht, sein Bewusstsein aufrechterhalten zu wollen und Kraft seiner erworbenen Kräfte weiter auf Erden, betraut mit einer heiligen Mission, weiter der Menschheit zu dienen.

Im Grunde werden beide um ihre Gottheit verstehen zu wollen nicht drumerhum kommen, das grosse Geschenk des Geistes zu meistern, denn Gott ist Geist und der Magier kann seine Geisteskräfte nicht anders einsetzen als im Verständnis des Geistes selbst, der er ja auch ist.

Der Mystiker wird, um die Grösse und das Wunder Gottes erfassen zu können, ebenfalls früher oder später nicht herum kommen, sich mit den Universalgesetzen und der Meisterung des Geistes zu befassen. Gleiches zu gleichem.

Bei den Elementen denkt man gerne an das Hexentum und die grobstofflichen Elemente, doch diese meint Bardon nicht, wenn er von den Elementen der Astralwelt oder der Mentalsphäre spricht. Sie sind aus demselben geschaffen, sich verwandt, doch im Aggregatszustand feiner, so wie auch Wasser in einem höheren Aggregatszustand sich in Dampf verwandeln lässt.

Vielleicht hilft dir das, die Sache mit den Elementen etwas weiter zu fassen und sie in dein Modell aufzunehmen, denn meist denkt man dank der heutigen, betriebenen Magie an die grobstofflichen Elemente.

Ich habe mich für den Weg des Magiers entschieden, doch das kann sich in der späteren Entwicklung noch ändern. Der Weg eines Mystikers steht einem auch als Magier weiterhin offen, umgekehrt gilt dasselbe.

Ich möchte dir danken, dass ich aufgrund deiner Frage für mich nochmal des Themas bewusst werden durfte.
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