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Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche

RE: Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche
#31
25.01.2026, 03:41
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https://christianpure.com/de/learn/jesus...ney-bible/


Daraus schließe ich: am besten man bleibt arm. Und wenn man reich ist? Das ist dann eben Pech. 

Gleichwohl heißt es, dass Reichtum an sich nicht schlecht sei, aber oft dazu verführe das Herz an das Geld zu fesseln. Am ehesten geht also derjenige Reiche ins Himmelreich ein, der sich um seinen Besitz nicht sorgt. Also mehr oder weniger ein Trottel oder Versager. Mit etwas Glück vermehrt sich sein Geld aber trotzdem.
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RE: Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche
#32
25.01.2026, 15:03
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Mir ist zu der Frage "Was wünschst du?" noch was eingefallen. 

Für den Säugling ist die Mutter eine allmächtige Person. Was er überhaupt in ihr sieht kann man ja nur schwer rausfinden. Aber aufgrund meiner Selbstanalyse und des Studiums psychoanalytischer Texte glaube ich, dass da was Wahres dran sein könnte.  

Die Mutter befriedigt alle "realen" physiologischen Bedürfnisse des Säuglings, die da wären: Hunger, Durst und Säuberung. Ich könnte mir vorstellen, dass es dem Säugling nicht viel Spaß macht in nassen Windeln zu liegen, denn der Urin brennt auf der Haut. Wenn die Mutter die Windeln wechselt muss das also wie eine Erlösung sein. In einer Episode von "Sex Education" schüttete eine lesbische Frau in den Wechseljahren irgendein Gewürz auf ihren Geschlechtsbereich um ihn zu stimulieren und das war dann sehr scharf.  Sie legte einen Eisbeutel drauf um den Schmerz zu lindern. Das wurde aber nicht direkt gezeigt, sondern eine Moderatorin kam rein (es war ein Radiosender) und der erzählte sie dann: "Ich habe nicht in die Hose gepinkelt, sondern ich habe mir Gewürz... (und dann erzählte sie weiter).... Sie als Sexualtherapeutin werden das ja sicherlich verstehen."
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RE: Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche
#33
27.01.2026, 14:44
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Stellungnahme zu Beitrag #21 

Wollte da jemand ein bisschen Therapeut mit mir spielen? Das Gefühl habe ich jetzt umso mehr.

Denn Therapeuten reden ja auch nicht viel. Mein Verdacht, dass hier Gegenübertragung vorliegt ist also nicht ganz unbegründet. 

Du hast mich in dem Beitrag #21 zitiert und den Satz wo es um das Thema "ein geselliger und arbeitsamer Mensch werden" geht, unterstrichen. Da wolltest du also wissen, was ich gern ändern möchte. Alles. Ich bin komplett asozial und das finde ich nicht gut. Aber allein ändern kann ich es wohl nicht. Ich kann froh sein, wenn ich es NICHT ändern möchte. Denn das artet dann in (Selbst-) Quälerei aus. Erlösung von den Qualen der Psyche bedeutet für mich in der Regel, dass ich es aufgebe arbeitsam und gesellig sein zu wollen. Denn meine Psyche quält mich sobald ich es versuche. Ich bin wohl aufgrund dieses Problems schon seit 2010 frühverrentet.
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RE: Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche
#34
29.01.2026, 10:59
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Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich zur Zeit auf Beiträge nicht im Einzelnen eingehen kann. Entgegen meiner Ankündigung nur noch meine eigenen Beiträge zu lesen, was ja ein bisschen lachhaft war, habe ich einige Antworten ab Beitrag #19 zumindest überflogen.  Es ist einfach zu viel. Das hängt damit zusammen, dass ich allgemein nicht gut darin bin von anderen was aufzunehmen, vor allem dann nicht, wenn es sich dabei um eine Reaktion auf MICH handelt. Im realen Leben kriegt man in der Regel keine so langen Antworten wie die von Steffi (i**binme**). Man kriegt Bestätigung oder Ablehnung für das was man tut oder irgendeine kurze Anweisung was man tun soll. So ist jedenfalls mein Vater mit mir umgegangen. Und die meisten Therapeuten reden auch nicht grade viel, vermute ich. Steffi, du kannst hier natürlich so viel schreiben wie du willst, solange es nicht extrem offtopic ist wie das früher oft der Fall war. Aber du hast dich wirklich gebessert. 

Das Thema dieses Threads ist Selbstheilung der Psyche mittels Selbst-Katharsis. Das ist im Grunde ein uraltes Thema. Im Buddhismus wird Selbst-Katharsis auf unterschiedliche Art betrieben. Dabei wird meist das Wort "Reinigung" verwendet. Auf die Methoden der Selbstheilung die ich im Beitrag #1 vorgeschlagen habe ist vermutlich noch keiner eingegangen (wie gesagt, ich habe nicht alle Antworten vollständig gelesen) 

Ich schreibe mir schon seit 1988 meine Qualen von der Seele, wobei ich aber in den Jahren 1991-1994 in eine schwere Krise geriet. Das hing damit zusammen, dass ich vorübergehend den Glauben an die Psychoanalyse (S. Freud etc.) verlor. 

Man könnte diese Form der schriftlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Problemen auch als Selbstsynthese bezeichnen. Der normalerweise verwendete Begriff ist ja eher Selbstanalyse. 

Die Schreibmethode ist eine Mischung aus Selbstsynthese und Selbstanalyse. Indem man aufschreibt, was einen stört oder verstört schafft man erstmal einen gewissen Abstand zu dem Problem, wodurch es objektivierbar wird. Zugleich ist das Aufschreiben der "Störung" aber auch immer bis zu einem gewissen Grad eine Reinigung. 

Anna O. ist das Pseudonym der ersten psychoanalytischen Patientin. Sie hat sich quasi selbst therapiert, wenn man den Beschreibungen glauben darf. Sie sprach ihre Störungen aus und fand spontan selbst die Ursache im verdrängt Unbewussten raus und zwar indem sie einfach immer weiter redete. 

Reden ist also wichtig. Es ist im Grund nicht wichtig, dass einer zuhört. 

Anschließend wurde dann so getan, als sei Anna O. ein Einzelfall gewesen. Man ging davon aus, nur sie konnte auf so meisterliche Weise Selbstsynthese und Selbstkatharsis betreiben. Im Grunde muss man es Josef Breuer (ihr Seelenarzt) und S. Freud hoch anrechnen, dass sie diese Geschichte nicht völlig unter den Teppich gekehrt haben.
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RE: Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche
#35
29.01.2026, 11:37
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(23.01.2026, 21:48)hörnix schrieb: Manchmal glaube ich, Du, likeplacid, wärst ein lohnender Proband für die Studie, die ich letztens hier eingestellt habe.
https://www.klartraumforum.de/forum/show...?tid=19186

Solche Studien reduzieren meine Person auf Multiple Choice. Sowas ist nichts für mich. Oder sollte diese Studie etwa anders sein, in der Art, dass man einen Schwall eigener Theorien lostreten kann? Lass es mich wissen.
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RE: Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche
#36
29.01.2026, 12:25
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(21.01.2026, 10:07)Liri schrieb: Gesunde Menschen verlieren vielleicht ein Kind, einen geliebten Angehörigen, werden lebensbedrohlich krank, kommen ins KZ. Das ist dann auch kein erträgliches Leid mehr.

Von da aus bin ich schon mal auf Haustier gekommen (Beitrag #18) 

Der Verlust des Haustiers ist oft ähnlich tragisch und traurig wie der Verlust eines Angehörigen, selbst wenn es nur ein Goldhamster ist. 

Ich habe mal eine Katze verloren, aber nicht indem sie starb, sondern indem mein Vater sie weggeschafft hat, ich weiß nicht wohin, irgendwo ausgesetzt vermutlich. Der Grund war, dass ich und andere Jungen nicht gut mit ihr umgegangen waren. Sie wurde aggressiv und pinkelte überall in die Wohnung. Da hatte mein Vater kaum eine andere Wahl. 

Ich war todunglücklich deswegen, es war der Beginn meiner Depression oder es führte zur Vertiefung einer schon bestehenden Depression. Ich verlor die Katze als ich 13 war. Mit 15 war ich dann eindeutig depressiv. Aber die Diagnose kriegte ich erst mit 30. 

Ins KZ kann man ja nicht mehr kommen, aber die Sache ist natürlich immer noch bedeutsam, vor allem wenn man jemand ist, der damals vielleicht auch im KZ gelandet wäre. 

Allgemein habe ich große Angst vor dem Verlust eines Menschen, Tier oder Pflanze. Daher lebe ich lieber ohne ein Tier, eine Pflanze oder einen Menschen zu haben. 

Verlust kann auf verschiedene Arten geschehen. Eine Freund kann sich einfach nicht mehr melden und dann ist er "weg". Ich verlor im ersten Schuljahr meinen besten Freund , oder war es der zweitbeste? Jedenfalls war er mir wichtig. Und dann zog die Familie am Ende des ersten Schuljahrs um und ließ mich einfach zurück. Das hat mich schwer getroffen. 

Ich habe dann keine neuen Freundschaften mehr aufbauen können. Ich hatte aber noch einen anderen Freund, der dadurch zu meinem besten Freund wurde, oder auch zu meinem einzigen Freund. Ich spielte viel auf der Straße, da waren unglaublich viele Kinder. Als ich 12 war wollte ich am liebsten weiterhin Kind bleiben und spielen. Aber ich merkte es geht zuende. Die Pubertät machte sich bemerkbar. Ich entwickelte Interesse für Mädchen. Ich war mit 11 Jahren erstmals so richtig verknallt. Es war ein Mädchen, in das alle verknallt waren. Ich war im entferntesten nicht in der Lage sie anzusprechen. Aber ich ging mit anderen Jungen zu dem Haus wo sie wohnte. Das war in der Pause. Da war sie ein paar Tage krank und wir versuchten sie ans Fenster zu locken. Aber sie erschien nicht. Ich weiß nicht welcher Junge sie dann kriegte. Ich glaube keiner.
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RE: Selbst -Erlösung von den Qualen der Psyche
#37
07.02.2026, 18:10
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Durch diesen Thread ist mir was wichtiges klar geworden und zwar: 

Es gibt einen Zusammenhang zwischen "Hang zur Tagträumerei" und Depression.
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