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WILDen in a nutshell

WILDen in a nutshell
#1
14.01.2006, 19:19
WILD - ein Kurzüberblick


zum besseren Verstehen und Einordnen der Informationen aus den WILD-Threads
"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#2
14.01.2006, 19:19
Die fünf Phasen des WILD

nach: http://www.dreamviews.com/forum/viewtopic.php?t=12621

Phase 1: Vorbereitung
Phase 2: Aufwachen
Phase 3: Entspannen
Phase 4: Der Übergang
Phase 4: Stabilisierung
"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#3
14.01.2006, 19:20
Phase 1: Vorbereitung

Die Einfachste der fünf Phasen. Sie sollte beim ersten Versuch gelingen.

Folgende Vorbereitungen sollten getroffen werden:

Die Umgebung:
- ruhige, entspannende Umgebung
- keine Lärmquellen, keine plötzlich auftretenden Geräusche
- Ohrenstöpsel oder Hintergrundrauschen empfohlen
- angenehme Temperatur: nicht zu kalt, nicht zu warm
- Raum sollte dunkel sein oder nur schwach beleuchtet - keine Ablenkung durch Lichtreflexe (Autoscheinwerfer etc.)

Der Vorsatz:
- Man muß zum WILD entschlossen sein und daran festhalten. Nicht aufgeben!
- Man muß bereit sein, auf 30-60 Minuten Schlaf zu verzichten
- sehe dich selbst in deiner Vorstellung, wie du einen WILD machst. Stelle dir in Tagträumen vor, wie es sich anfühlt.
- stelle dir vor, was du in deinen Klarträumen erreichen willst.

Geistige Wachsamkeit:
- ein klarer Kopf ist wichtig, daher kein Alkohol keine Drogen vor dem Schlafengehen.
- halte dich vor allem fern, von dem du weißt, dass es deine Klarheit negativ beeinflussen könnte.

Zeit:
- Nachmittagsschläfchen
- Nachts, 5-6 Stunden nach dem Einschlafen (Wecker stellen)
- Richtige Balance finden zwischen Wachheit und Müdigkeit finden



Zitat:Metropolis:
- Vor dem Einschlafen darauf vertrauen, das man klar träumen wird (hat beruhigende, entspannende Wirkung)
- Sich vornehmen, zu einer bestimmten Zeit zu erwachen


"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#4
14.01.2006, 19:22
Phase 2: Das Aufwachen

- Nach dem Aufwachen Blase entleeren.
- wach genug werden, um analytisch denken zu können, dabei aber müde genug bleiben, um wieder einschlafen zu können - richtige Balance finden
- Wenn zu müde: Licht einschalten, Kreuzworträtsel o. Rechenaufgaben lösen, Fenster öffnen, Cola trinken
- Wenn zu wach: im Dunkeln mit geöffneten Lidern liegen, im dunklen zur Toilette gehen, an etwas Entspannendes denken
"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#5
14.01.2006, 19:23
Phase 3: Entspannen

- Es ist wichtig, entspannt zu sein. Der WILD darf nicht erzwungen werden.
- evtl. Entspannungstechniken erlernen
- Ein wenig Tagträumen kann nützlich sein.
- angenehme Schlafposition finden


Zitat:Muss ich die ganze Zeit still liegen? Darf ich mich kratzen?
Laura: WILD ist nicht abhängig von langem, wachem Stilleliegen in der gleichen Position - wichtig sind Entspannung und innerliches Loslassen.


Beim Entspannen können folgende Phänomene auftreten:

- Lichtmuster hinter den geschlossenen Augenliedern: beiläufig betrachten, nicht intensiv anstarren

- hypnagode Bilder: Zuerst einzelne Bilder, später Sequenzen. Werden mit zunehmender Entspannung stabiler. Ebenfalls nur beiläufig betrachten. Widmet man den hypnagoden Bildern zu viel Aufmerksamkeit, droht das Abrutschen in den Schlaf.

Zitat:Ab wann soll man versuchen, sich hypnagode Bilder vorzustellen?
Glassmoon: Garnicht, sie kommen von selbst.

Darf man sich beim Betrachten der hypnagoden Bilder nebenbei Gedanken durch den Kopf gehen lassen?
Ja, wenn man dabei locker bleibt.
Metropolis: Ich mache es so, dass ich zunächst ein paar Bilder betrachte und danach anfange, die nächsten duch Gefühle (später auch durch Gedanken) zu kommentieren. Ich sehe ein Bild und fühle mit Absicht den Klartraum (also wie sich das Klarsein bei mir sonst immer anfühlt) oder meinen noch nicht festen Traumkörper in der Umgebung.

- Geräusche

- körperliche Empfindungen: Treten meist kurz vor der Schlaflähmung auf - Taubheitsgefühl, schweben, schaukeln

Wenn hypnagode Bilder oder körperliche Empfindungen auftreten, sollte man zählen oder den Satz ‚Ich träume' wiederholen. Dabei konzentriert bleiben, nicht nur automatisch zählen.

"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#6
14.01.2006, 19:26
Phase 4: Übergang

Während der Übergangsphase befindet sich der Körper in der Schlaflähmung, die Sinne zur Außenwelt werden gekappt.
Die Wahrnehmungen in dieser Phase sind individuell verschieden.
Während dieser Phase unbedingt weiter zählen!

Körperliche Empfindungen:
- Ein weites Spektrum an körperlichen Empfindungen ist möglich: Taubheitsgefühle, Summen, Sinken des Körpers, Vibrationen
- Es ist empfehlenswert, die Empfindungen in einen 'Tagtraum' einzubauen (wenn bspw. Vibrationen auftreten, kann man sich vorstellen, durch eine Reihe von Kraftfeldern zu fliegen)
- Wenn man Schwierigkeiten hat, die Augen in dieser Phase geschlossen zu halten, sollte man eine Schlafmaske tragen. Der Raum sollte auf jeden Fall dunkel sein.

Bilder:
- Breites Spektrum an visuellen Eindrücken möglich: Schwärze, 'Standbilder', sich jagende geometrische Muster, 'durch die Augenlieder gucken können (Glassmoon)
- nur beiläufig betrachten, nicht zu intensiv anstarren

Geräusche

In der Endphase verblassen die Eindrücke. Aufmerksam sein, die Gefahr ist hier sehr groß, in einen nicht luziden Traum abzurutschen.



Zitat:Ich empfinde einiges von dem oben Beschriebenen, komme aber nicht weiter
Metropolis: Lasse weiter locker und erzeuge das Grundgefühl, das du beim Klarträumen hast (jenes Gefühl, welches in Klarträumen im Hintergrund vorhanden ist)


-------------------------------------------

Mögliche Vorgehensweisen in dieser Phase:
Metropolis: Erinnerungs- u. Konzentrationsspiele, z.B. Rechenspiele u. 'Packe deinen Koffer'
(mehr dazu: http://www.klartraumforum.de/forum/showt...&startid=2 , Eintrag Metropolis 31.10.2005, 19:20

"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#7
14.01.2006, 19:27
Phase 5: Stabilisierung

Nach erfolgtem Übergang ist es wichtig, den Traum zu stabilisieren.

Folgende Probleme können nach erfolgtem Übergang auftreten:

Dunkelheit:
- Sind die Traumaugen geschlossen? Langsam öffnen!

Falsches Erwachen:
- wenn man nach dem Übergang im Bett aufwacht, unbedingt einige RCs durchführen!

Aufregung:
- Versuchen, so ruhig wie möglich zu bleiben
- Stabilisierungstechniken ausführen
"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#8
14.01.2006, 19:37

http://img189.imageshack.us/img189/1808/...ild0vn.gif



http://img6.imageshack.us/img6/856/baust...ld37hy.gif
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Re: WILDen in a nutshell
#9
17.01.2006, 08:17
Ist hier jetzt noch Baustelle oder nicht?

Ich würde gerne wissen, ob die hypnagogen Bilder etwas so normales beim Einschlafen sind? Meistens steht in den WILD-Tutorials "joa einfach mal in die schwärze schauen, dann sollten da farben und lichtblitze kommen". Wenn ich in die Schwärze schaue, dann ist da nichts als schwarz, auch nach längerer Zeit. Sollen die bereits nach Sekunden oder Minuten auftauchen im Durchschnitt?
Ich schätze mal es gibt kein allgemeines Rezept, aber wenn man ne Tiefenentspannung erreicht hat, was macht man dann mit seinem Geist? In einem Tutorial habe ich gelesen, dass es sinnvoll ist, Gedankenstille einzuführen, damit das Unterbewusstsein automatisch Schlafmodus hochführt, während der Geist klar bleibt. An anderer Stelle ist davon die Rede, einfach irgendwelche Visualisierungen durchzuführen und sich auf diese zu konzentrieren.
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Re: WILDen in a nutshell
#10
17.01.2006, 10:22
hallo atanamir,

lies metros thread über wild und du kannst deine baustelle schließen.

lg wilko
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Re: WILDen in a nutshell
#11
17.01.2006, 14:12

Zitat:Ist hier jetzt noch Baustelle oder nicht?


Ich bin mir da im Moment selber nicht sicher.
WILD ist ein unglaublich schwammiger Begriff, von dem die meisten Einsteiger kaum eine Vorstellung haben. Wenn man ohne Vorbereitung WILD-Erfahrungsberichte und Threads liest, steigert sich die Verwirrung meist noch – muß ich jetzt skaten lernen oder in Treppenhäusern Stufen zählen? Muss ich Memory spielen, Koffer packen und Rechenaufgaben lösen, obwohl ich Mathe hasse? Und was um alles in der Welt ist ein Traumhahn?
Ich habe daher versucht, einen sehr kompakten Überblick als grobe Orientierungshilfe zu schaffen, der einen helfen kann, die vielen Informationen in den Threads besser zu verstehen und richtig einzuordnen.

Ganz glücklich bin ich damit aber auch nicht, da ein in Phasen eingeteilter ’technischer Ablaufplan’ sicherlich auch nicht die richtige Vorgehensweise ist.



Zitat: Ich würde gerne wissen, ob die hypnagogen Bilder etwas so normales beim Einschlafen sind? Meistens steht in den WILD-Tutorials "joa einfach mal in die schwärze schauen, dann sollten da farben und lichtblitze kommen". Wenn ich in die Schwärze schaue, dann ist da nichts als schwarz, auch nach längerer Zeit. Sollen die bereits nach Sekunden oder Minuten auftauchen im Durchschnitt?


Das hängt wahrscheinlich von der Person und den äußeren Umständen ab.
Nachts habe ich kaum oder nur sehr schwache hypnagode Bilder. Die stärksten hypnagoden Eindrücke habe ich nach Nächten, in denen ich so lange schlafen konnte, dass sich meine Schlafzyklen gegen morgen auf 15-20 Minuten reduzieren. In den Wachphasen dazwischen laufen dann regelrechte hypnagode Spielfilme ab. Auf Kommando hervorrufen lassen sie sich bei mir aber nicht.
"Ich habe von Freud geträumt. Was hat das zu bedeuten?"
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Re: WILDen in a nutshell
#12
17.01.2006, 16:43
@Atanamir
Vielleicht solltest Du noch reineditieren, daß es sich hierbei um die WBTB-Methode zum WILDen handelt, es die WILD-Methode nicht gibt.

...gibt es einen speziellen Grund, weshalb Du das Ausführliche Tutorial auf DreamViews.com stark verkürzt hast?


Gruß, Glass
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