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Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum

RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#16
24.09.2018, 15:29
(18.06.2018, 18:39)Liri schrieb: Ich habe das manchmal, dass ich den stofflichen und den Traumkörper gleichzeitig spüre.

Das kenne ich auch. Den Realkörper hatte ich beim letzten Mal interessanterweise als Energie wahrgenommen, während sich der Traumkörper real anfühlte. Vielleicht war ich im Traum in einer energetisch niedrigeren Ebene unterwegs?

Ein anderes Mal hatte ich für wenige Sekunden denselben Traum parallel, auf der einen Seite träumte ich den Traum allerdings wenige Millisekunden zeitzögert. Ich hatte auch 2 Traumbilder - nebeneinander. War kurz vorm Wachwerden, sodass es auch eine Hypnagogie gewesen sein kann.
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#17
31.03.2019, 11:43
[+] 1 User sagt Danke! Lucinda für diesen Beitrag
Ich habe mich heute Morgen noch während eines Traumes mit der unterschiedlichen Wahrnehmung von körperlichen Empfindungen und der Intensität seelischer Gefühle beschäftigt im Vergleich zum Wachleben. Das bewegt mich schon länger und macht für mich das Erforschen der Träume noch interessanter. Ich will hierzu kein neues Thema eröffnen, zumal ich dazu auch noch nicht so viel schreiben kann. Ich gehe erst einmal davon aus, dass es etwas mit Aktivitäten bestimmter Gehirnzentren zu tun haben wird. Jedenfalls möchte ich hierfür passende beschreibende Worte finden, die diese Empfindungen im Vergleich zum realen, wachen Leben aus- und nachvollziehbar machen. Es sind eben nicht nur die erlebten Tätigkeiten wie z. B. Fliegen, das Sehen in intensiver Schärfe und das Nachfühlen akustischer Klänge. Ich glaube auch nicht, dass es etwas mit eingeschränkter Ratio zu tun hat. Möglicherweise gibt es vergleichbare Erfahrungen bei Personen, die bestimmte bewusstseinserweiternde Stoffe zu sich genommen haben. Hierzu kann ich nichts sagen und habe keine Referenzerfahrungen.

Jedenfalls befand ich mich nach dem vollständigen Erwachen aus dem Traum und im Wiedereinschlafprozess abermals in der vergleichenden Position der Wahrnehmung der Empfindungen und Emotionen zwischen Traum und Wachzustand. Hier gab es allerdings noch keine Bilder, nur gedankliche Prozesse und es erschien mir selbstverständlich, im Traum anders zu empfinden. Als ich daraufhin wieder erwachte und anscheinend bewusstseinsmäßig tiefer war als ich dachte, wurde dieser Prozess mit dem rasanten Erwachen wie durch ein elektrisches Rauschen (symbolische Beschreibung) überlagert bzw. verdrängt.
An sich "ganz normal". Ich versuche hierfür genauer beschreibbare Worte zu finden.

Gibt es hierzu Postings oder vielleicht fällt Euch mehr dazu ein aus eigenen Erlebnissen heraus?
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#18
31.03.2019, 13:25
[+] 1 User sagt Danke! neuge für diesen Beitrag
In der Nacht von Freitag auf Samstag habe ich etwas erlebt, was den Beschreibungen aus deinem zweiten Absatz möglicherweise nahekommt:

Ich bin bewusst. Alles ist schwarz. Ich wundere mich nicht über die Schwärze, weil ich die Augen zu habe und eine Schlafbrille trage. Ich mache mir keine Gedanken darüber, ob ich wach bin oder träume.
Dann wechsel ich langsam in den Wachzustand (war also vorher "woanders"), begleitet von 1) starken Beben, 2) einem starken, alles umfassenden Rauschen, 3) dem erfüllenden Gefühl, frische Luft einzuatmen, als hätte gerade jemand ein Fenster aufgemacht. Dann, ganz wach, nehme ich viele tiefe Atemzüge, als hätte ich zuvor die Luft anhalten müssen.

Wie sehr deckt sich das mit dem, was du meinst?
Und was war das eigentlich?
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#19
31.03.2019, 14:13
hört sich für mich nach ner andern dimension an big
Bunt bunt bunt sind alle meine Träume: link bunt bunt bunt ist alles was ich hab. Darum lieb ich alles was ich Träume, weil mein schatz ein Regenbogen ist.
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#20
31.03.2019, 14:59
Hallo neuge,

mit der Schwärze könnte es sich bei dir um den Void-Zustand gehandelt haben.

Ich befand mich in einem "hellen Raum", habe dies allerdings ebenfalls für das ins Zimmer strahlende Sonnenlicht gehalten. 
So hell war es letztlich im Zimmer aber gar nicht wirklich. 
Ja, es gibt gewisse Ähnlichkeiten. Mit der Luft hatte ich allerdings keine Probleme. Da kam das eher "enge" Gefühl mit dem Erwachen, bildlich gesprochen quasi wie eine "Materialisation", kompakter zu werden.   
Ein Beben kenne ich, wobei auch die Umgebung noch leicht zu vibrieren scheint, ist hierbei jedoch nicht aufgetreten. normal
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#21
08.04.2019, 19:15
[+] 1 User sagt Danke! xMANIACx für diesen Beitrag
Ein extrem spannendes Thema. big Die eine Erfahrung, die ich mit "Parallelpersönlichkeit", wie du Lucinda es ausgedrückt hast, gemacht habe, hat mich damals auch so überwältigt, dass ich dazu auch einen Thread hier erstellt hatte:
https://www.klartraumforum.de/forum/show...?tid=15762

Ich kopiere einfach mal daraus:
"Ich bin wach, habe aber die Augen geschlossen und stelle mir vor, zum Fenster zu krabbeln, welches am Fußende meines Bettes ist, und dies zu öffnen. Die Szene verselbstständigt sich ohne mein weiteres gedankliches Zutun und bildet eine flache Traumszene, in der ich voll drinnen bin. Spontan wird mir bewusst, dass ich ja nicht wirklich am Fenster bin, sondern nur im Bett liege und sich dies in meinem Kopf abspielt. Es ist dann so, als ob ich zwei Ichs hätte. Das eine am Fenster und das andere, welches im Bett liegt. Ich kann beide Ichs wahrnehmen und kurz entspringt ein Streit, welches jetzt das "wahre Ich" ist. Das Ich im Bett gewinnt natürlich, denn mir ist durchaus bewusst, dass das andere "Fenster-Ich" nur projiziert ist. Ich überlege nun, dass es für den Traumeinstieg ideal ist, meine Aufmerksamkeit in das "Fenster-Ich, also das Ich zu lenken, welches im Traum ist und das funktioniert sofort. Ich bin dann am Fenster und schaue nach draußen, bevor ich die Traumszene auflöse und wach im Bett liege."
"So funktioniert das auch mit einer regelmäßigen Traumwelt.
Schenkt den Orten mehr Beachtung und achtet auf die Gefühle, die sie auslösen, dann kommen sie immer wieder und ihr fühlt euch jede Nacht wie "zu Hause".
", Metropolis über das (Klar-)Traumgefühl

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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#22
04.05.2019, 15:34
(24.09.2018, 15:29)clearseven schrieb: Das kenne ich auch. Den Realkörper hatte ich beim letzten Mal interessanterweise als Energie wahrgenommen, während sich der Traumkörper real anfühlte. Vielleicht war ich im Traum in einer energetisch niedrigeren Ebene unterwegs?

die wachrealität ist aber schon frequenzebene 0. noch tiefer geht nicht  lol lol lol
Der Alltag ist auch ein Traum.
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#23
04.10.2020, 10:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.10.2020, 11:41 von Lucinda.)
[+] 3 User sagen Danke! Lucinda für diesen Beitrag
Bzgl. mehrschichtiger Erfahrungen hatte ich gerade letzte Nacht, vom 03. auf den 04. Oktober 2020, mal wieder interessante Erlebnisse: 

1) Ich spüre körperliche Verknotungen von Gliedmaßen. Wer hat die Führung? Etwas spielt sich auf mehreren Ebenen ab: Physisch, gefühlsmäßig, gedanklich, mental, emotional, astral, traumhaft - bildlich. Ich versinke schwebend in mein Bett wie als fiele ich hindurch. 

Ist da was Astrales?

3) Physisch bewusster Übergang in den Traumraum

Ich erlebte den Übergang vom Wachzustand in den Traum physisch bisher noch nie derart bewusst, als „astrale Erlebnisse“ schon, jedoch nicht in einem aufscheinenden Traumraum.
 
Ich spüre meinen erwachenden physischen Körper. Ich liege auf der rechten Seite. Das leichte Bitzeln (angenehme „Taubheit“) durchzieht meine Gliedmaßen. Es handelt sich jedoch nicht um eine richtige Schlafparalyse. Ich höre zudem die Geräusche um mich herum. Das kleinste Rütteln würde sich bemerkbar machen und könnte das Bitzeln abflachen. Ich höre ein metallisches Schwingen wie das eines Bleches. Bildlich entsteht ein Strudel. Ob ich diesen zulassen sollte? Ist es vielleicht doch ein Schwindelgefühl? Der Strudel verfliegt schnell. Ich spüre immer noch meinen physischen Körper und blicke gleichzeitig in einen beleuchteten Raum, seitlich klar zu erkennen, in der Mitte noch trüb wie durch Milchglas. Ob ich es schaffen werde, zu träumen? Ich könnte doch genauso in ein astrales Erlebnis schwenken. Lieber lasse ich das Traumgeschehen zu, bevor am Ende alles weg ist. Ich bin voll bewusst, während ich noch meinen physischen Körper merke, Geräusche höre und gleichzeitig ein sich aufbauendes Traumbild teilweise scharf erkenne. Einmal werde ich aufgrund der physischen Umgebungsgeräusche hinausgezogen. Ich drehe mich sogar und lege mich auf den Rücken. Dennoch der Aufbau und Blick auf ähnliche Weise gelingt mir erneut in einen anderen interessanten Traumraum, in eine Art Flur. Ich kann ihn nur teilweise erkennen, da es in der Mitte wiederum einen dunkleren, schwammigen, fließenden Flecken gibt. Wieso es wohl gerade so gut klappt? – Ob ich Hilfe aus „astraler Ebene“ erhalte? Ich höre das „metallische“, langgezogene, blechartige Schwingen und spüre das Bitzeln meines physischen Körpers. Eine Zeitlang kann ich das unvollständige Bild halten. Ein physisches Geräusch holt mich erneut aus dem Traumzustand heraus.

Ergänzend lässt sich noch bemerken, dass hypnagoge Geräusche noch im tendenziellen Wachsein - deutlich unterscheidbar von möglichen physischen Geräuschen - vorkamen, u. a. auch vereinzelt mir unbekannte Worte - nachdem mein Nachbar seine Geräuschkulisse beendet hatte. lol
Also draußen war gleichfalls niemand unterwegs, und die "Töne" kamen aus dem Inneren. 
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#24
25.10.2020, 18:07 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.10.2020, 20:00 von Lucinda.)
Schleudern und Beschleunigungsgefühle im Traum

Schon länger denke ich darüber nach, wo ich diese Thematik hinplatzieren bzw. einbringen könnte.

Vielleicht ist es auch gar nicht so spannend oder unerklärlich.

Mittlerweile vermute ich dahinter körperliche bzw. neuronale Aktivitäten.

Ich persönlich hatte diese Phänomene in Kindheit und jüngeren Jahren deutlich öfter, jedoch regelmäßig in Verbindung mit speziellen Traumlandschaften bzw. Traumerlebnissen. 
Davon abgesehen könnten durchaus bestimmte Traumkulissen durch bestimmte neuronale Aktivitäten ausgelöst werden.

Ich würde diese Erlebnisse nicht direkt als "Fallträume" bezeichnen, die ja durch muskuläre Entspannungen beim Übergang zum Schlaf hervorgerufen werden sollen.

Ich meine Beschleunigungserlebnisse wie beim Achterbahnfahren abwärts oder Schleuderphänomene wie beim Karussellfahren. 

Ich frage mich nur, wie man so etwas im Traum erleben kann, wenn man es in der physischen Welt nicht oder schon lange nicht mehr praktiziert hat.

Früher fand ich das regelrecht gruselig, insbesondere, wenn mir eine Talfahrt einen bestimmten Traumhügel hinab bevorstand. 
Heute freue mich darüber, wenn es mal wieder geschieht.
Wohingegen mir das Schleudern an den Beinen schon unheimlicher ist.

Anstrengende, steil aufwärts gerichtete Fahrten und Wege kann ich mir eher erklären, z. B. durch körperliche Rückenlage im Schlaf (Stellungs- und Lagesinn).

Drehende Bewegungen könnten durchaus durch Rem-Phasen von rechts nach links und umgekehrt bewirkt werden und / oder durch das Gleichgewichtsorgan im Innenohr.

Was habt Ihr diesbezüglich für Erfahrungen hinsichtlich Richtungs- und Bewegungserlebnissen in Träumen und dementsprechender, deutlich wahrnehmbarer, körperlich spürbarer Erfahrungen?  fly
Freue mich auf Berichte!  camp
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#25
25.10.2020, 20:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.10.2020, 20:02 von hörnix.)
[+] 1 User sagt Danke! hörnix für diesen Beitrag
Hmm,
ich hatte mal einen Klartraum, in dem ich eine gewundene Hoteltreppe hochgerannt bin und habe deutlich die Fliehkräfte gefühlt. Meinst Du soetwas? Es ist mir deutlicher aufgefallen als sonst, ich fand das interessant. Auch bin ich vor wenigen Tagen durch eine sehr abschüssige Autofahrt klar geworden, die ich auch gespürt habe. Um dann (klar jetzt) mit der Karre abzuheben, habe ich mich dann automatisch zurück gelehnt wie beim Schaukeln. Ich denke, das Hirn kann sich an die Gefühle dabei erinnern und simuliert das. Ist ähnlich wie mit etwas anheben, obwohl das bei mir manchmal nicht stimmt. Habe letztens im KT eine MZ ES 175/2 Trophy (Motorrad) aufgebockt, was deutlich zu leicht ging.
Trotz allem glaube ich, und weil ich Deine Frage vermutlich sogar mißverstanden habe, dass die Empfindungen im Traum auch individuell sind. Für manche ist die andere Schwerkraft ja sogar ein Traumzeichen.
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#26
26.10.2020, 11:11
[+] 1 User sagt Danke! Nuevo für diesen Beitrag
Hallo Lucinda,
das ist interessant. Denn obwohl es ja nahe liegend ist, besonders bei "wilden" Flugmanövern im Klartraum, kann ich mich nicht erinnern, das ich, auch in TrübTräumen, besonderen Flieh- oder Beschleunigungskräften ausgesetzt war.

Ich erinnere mich nur noch ganz dunkel, an Träume, aus der Kindheit, wo ich von einer Schaukel geflogen oder besser gesagt, geschleudert wurde.

Ich weiß nicht, ob die Schlafposition hier einen großen Einfluss hat. Kräfte, die auf den Körper einwirken, kommen in unseren Träumen wahrscheinlich nur dann vor, wenn dies auch das Thema, im Traum ist. Da ich aber Achterbahnen und vergleichbare "Schleudertraumamaschinen", seit je her vermeide, tauchen sie wohl auch nicht in meinen Träumen auf.

Also ich habe keine vergleichbaren Erfahrungen, in den letzten Jahren, im Traum erlebt.
„Ein Ding zu werden, bedeutet ein Ding zu kennen.“
„Seine Form einzunehmen heißt, zu beginnen, seine Existenz zu begreifen.“
 Zitat aus Star Trek, Deep Space 9, S06E04 "Behind The Lines"


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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#27
26.10.2020, 11:25 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.10.2020, 12:26 von Liri.)
[+] 2 User sagen Danke! Liri für diesen Beitrag
Ich geh mehr von der Deutungsebene aus.

Ins Schleudern geraten, aus der Balance gebracht, zu schnell, schwindelig, beschleunigt, unfähig, die Bremse reinzuhauen, Absturzangst...

Andererseits die Freude an der Bewegung, ausgelassenes Fliegen, schnell dabei, ganz andere Perspektive, kopfüber sich hineinstürzen...

Auch das Körpergefühl hat ja einen emotionalen Unterton.

Ich habe wohl im Traum nochmals drüber nachgedacht und in meinem "Tagebuch für alles andere" entsteht grad ein Traumbericht, in dem die Thematik und du, Lucinda, auch mit vorkommst =D

https://www.klartraumforum.de/forum/show...#pid261872

edit: Was mir noch gerade eingefallen ist, ist, dass ich im Wachleben kaum Höhenangst habe. Herumklettern auf Bäumen oder Situationen in der Arbeit, wo ich auf vier, fünf Metern Höhe irgendwas ausbessere oder baue, sind für mich gar kein Problem. Dagegen habe ich, nicht häufig, aber immer wieder mal, Träume, in denen ich von Höhen schwindlig werde und extreme Angst entwickle und gar nicht weiterkomme, z.B. eine baufällige Hängebrücke oder dergleichen. Daher kann der Traum auch Dinge erzeugen, die man aus dem Wachleben kaum kennt.
~ Nachad hobi no driabadramd ~


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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#28
26.10.2020, 18:46
Hallo hörix,

ich denke, Du hast das richtig verstanden, genau solche Erfahrungen meine ich. big

Ja, die Erinnerungen des Gehirns vermute ich dabei ebenso.

Gerade das mit den Autofahrten, wurde früher schon mal von so 'nem extremen Fahrer (Bänker) mitgenommen, wollte wohl mit seinem Fahrstil imponieren. Das hinterlässt schon "Eindrücke". 

Hallo Nuevo,

die Flugmanöver im Traum. Da wundere ich mich schon ein bisschen, wie man so etwas erleben kann, wenn man es aus der Wachwelt so gar nicht kennt. Es sei denn, es würden sich reale Fahrterlebnisse mit wirklichen Sichterfahrungen von z. B. Türmen oder Filmen miteinander im Gehirn verknüpfen und dadurch ein eigenes Ereignis kreieren.

"Schleudertraumamaschinen" - eine treffende Bezeichnung. Da setze ich mich auch nicht mehr rein. Heutzutage sind die ja noch krasser als früher. Aber eine gewisse Faszination üben sie dennoch auf mich aus - zumindest in Videoclips. lol

Hallo Liri,

beneidenswert - kaum Höhenangst. Ich bewundere immer die Bauarbeiter, die Hochhäuser errichten.

Auf der Deutungsebene hat es ja ebenfalls etwas von "den Halt verlieren", "ausgeliefert sein", "fremdgesteuert werden", "herumgerissen werden", aber auch von "sich hingeben", "zulassen", "sich fallen lassen", "abheben".

Das mit der Verarbeitung meiner Frage im Traum brachte mich zum Schmunzeln. Spannend, was dabei heraus kam. big   

Zitat:Der Seminarleiter erklärt seine Theorie. Er hat Klartraumberichte analysiert und verschiedene Typen von Träumern erkannt. Lucinda, sagt er, hat ihre Priorität in Körperempfindungen, also der Lage des Traumkörpers im Raum, Beschleunigung, etc. Für ihn steht das für so etwas wie einen emotionalen Zugang. 
 Ja, das trifft es, ein weiser Mann. lol  

Danke für Eure Inspirationen!
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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#29
27.10.2020, 01:06
[+] 1 User sagt Danke! Liri für diesen Beitrag
Zitat:beneidenswert - kaum Höhenangst. Ich bewundere immer die Bauarbeiter, die Hochhäuser errichten.

Was ich damit sagen wollte (nicht mit meiner mangelnden Höhenangst prahlen, denn dafür kann ich nix), der Körpersinn im Traum scheint oft ganz anders zu funktionieren als im Wachleben. Mir fällt dazu auch die realistische Flug "simulation" im Traum ein, klassisches Beispiel. Wie soll man wissen, wie man fliegt? Und doch fühlt sich das Ganze meist recht logisch an.

Aus der Erfahrung wissen wohl die wenigsten Leute, von Gleitschirmfliegern mal abgesehen, wie sich das in der Realität anfühlt.

Zudem glaub ich nicht an irgendwelche blind-neuronalen Aktivitäten, und selbst wenn sie der Auslöser sind, so verarbeitet die Seele, die Psyche, das träumende Gehirn (je nach Weltbild) diese vermutlich so, wie sie assoziativ Sinn ergeben. Es gibt schon Thesen, die sagen, das Gehirn dreht weitestgehend hohl während des Träumens, aber ich persönlich kann dem gar nichts abgewinnen.
~ Nachad hobi no driabadramd ~


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RE: Mehrdimensionale Wahrnehmung im Traum
#30
27.10.2020, 12:22
[+] 1 User sagt Danke! glider für diesen Beitrag
Zitat:Was habt Ihr diesbezüglich für Erfahrungen hinsichtlich Richtungs- und Bewegungserlebnissen in Träumen und dementsprechender, deutlich wahrnehmbarer, körperlich spürbarer Erfahrungen?
Mir passieren solche 'Schleuder- und Flugmanöver' sehr oft in meinen Trübträumen.
Schon in meiner Kindheit hatte ich viele Flugträume, obwohl ich damals, in den 60iger Jahren noch nie selber geflogen war.
Vielleicht hängt es mit der visuellen Traumszene zusammen: vielleicht huscht diese irgendwie an meiner Wahrnehmung vorbei, in einer Art und Weise, dass ich dann automatische annehme, zu schleudern oder zu fliegen?

Ich habe auch öfters Szenen, in denen Autos und ganze Busse auf mich zuschleudern. Oder ich selber schleudere auf Skiern, in Gondel- oder Sesselbahnen einen Hang hinunter, oder habe riesengrosse 'Klettertreppen' zu überwinden (und obwohl ich jeweils staune, keine Höhenangst zu haben, werde ich selten klar dabei).

Vor ein paar Nächten war ich in einem Auto Beifahrerin. Als es zu schleudern begann, wollte ich keinen Unfall, übernahm kurzerhand das Steuer und erklärte, das ich es als Flugzeug benutzen möchte. Ich ziehe den Steuerknüppel zu mir und sofort heben wir ab, steil nach oben, harscharf kann ich eine Kurve nach links machen, damit wir die Häuser auf der rechten Strassenseite nicht tuschieren. Ich bin stolz so gut fliegen zu können, bis vor mir eine riesige Autobahnbrücke auftaucht, in der ich quer, mit dem Flugzeugflügel hängen bleibe  grin und mich bis zum Aufwachen, dann zu Fuss zu befreien versuche...
Eigentlich liebe ich solche Flugträume  wink1 Das Fluggefühl war ziemlich cool, mehr Helikopter mässig.
Leider habe ich den Traum nicht einmal notiert....
In meiner Jugend habe ich allerdings ein einziges Mal einen Schnupperflug in einer Cessna gemacht, aber mir dann doch nicht zugetraut fliegen zu lernen.
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