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Meine bevorzugte KT-Technik durch Psychologie zum Klartraum

Meine bevorzugte KT-Technik durch Psychologie zum Klartraum
#1
28.02.2016, 12:06
Ich habe es vielleicht schon an anderer Stelle erwähnt, das hier ist nochmal eine Zusammenfassung und ggfs eine Buchempfehlung.

Ich war ziemlich nachlässig mit dem Traumyoga und ich denke dass es für mich persönlich einen effektiveren Weg gibt KTs zu erzeugen.

Ich möchte euch hier vorstellen, wie ich KTs erzeuge.

Bestandteile eines funktionierenden KTs sind
1. Das erkennen das man träumt(klassisch durch RC)
2. Die Kontrolle von Gefühlen und Gedanken im KT das hält den KT stabil und eine gute Vorstellungskraft führt dazu dass man den KT gut steuern und verändern kann.


Beide Bestandteile kann man födern. Punkt 1 ist sicher das schwierigste zumindest für mich.

Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder versucht den Trauminhalt vorherzusagen. Wenn meine Vorhersage stimmt fällt es mir leicht den Traum als solches zu erkennen. Nun ist die genaue Vorhersage des Trauminhalts quasi unmöglich. Was mir aber auffiel ist dass Träume immer wieder bestimmte Gefühle oder Themen des Alltags aufgreifen(zumindest wenn man wie ich keine großen Ängste oder Wünsche hat). Wenn ich diese Inhalte also durchgehe und mich erinnere ist der Traum letzlich wie ein Ankreuztest in der Schule. Eigentlich hat man sich den Stoff für den Test nicht wirklich gemerkt, aber wenn man zwei Alternativen hat erinnert man sich durch das Lesen der alternativen an einen Buchinhalt o.ä. und kreuzt das richtige an. Genauso mache ich es im Traum. Nur dass es hier viel schwieriger ist. Ich muss nämlich nicht nur Gegenstände und Orte erkennen, die irgendwie mit meinem Alltag zu tun haben(oder mit Themen die mich beschäftigen) sondern ich muss selbst Gefühle mit meinem jüngsten Alltag in Verbindung bringen und hier kleinste Abweichungen erkennen. z.B. "Ich fühle Angst. diese Angst ist mir bekannt und normalerweise würde ich mich davon mitreissen lassen. Aber diese Angst des Traumes ist einen Tick übertrieben sie stimmt nicht mit meinen Alltagserfahrungen überein. Es muss also ein Traum sein". Der Schlüssel ist also, das Erkennen von bekannten Dingen Gefühlen Orten usw. und das Erkennen der Abweichung(im Sine einer Übertreibung oder einer kleinen Veränderung der Realität Ich hatte mal einen Traum der meine Wohnung zeigte und einen Einbruch. Ich habe ihn nur erkannt, weil ich sah, dass die Tür der Traumwohnung, nicht so aussah wie meine aktuelle Wohnungstür. Tatsächlich war es die Tür meiner alten Wohnung)

Ihr könnt euch vorstellen wie schwierig das ist.

Es geht darum seine eigenen Gefühle und Gedanken zu ergründen also alles zu ergründen was mit der Entstehung eines Traumes zusammenhängen könnte. Dieses Wissen muss dann in einem aktiven Prozess auf den Tag angewendet werden um mögliche Traummuster für die kommende Nacht zu erkennen.

Zu diesem Zweck könnte es nützlich sein, sich mehr mit Psychologie zu befassen. Mit dem entstehen von Träumen und den Bedeutungen der Träume in der Psychologie.

Hierzu habe ich folgendes Buch gefunden: (Wenn ihr auf das Buchcover klickt könnt ihr das Inhaltsverzeichnis)

http://www.amazon.de/gp/product/36421760..._i=desktop

Auch wenn mich das Inhaltsverzeichnis des Buches etwas abschreckt sprechen die vielen positiven Rezensionen für dieses Buch. ud das nicht nur auf amazon.de. sondern auch im deutschen Ärzteblatt. Hierbei geht es um individuelle Traumarbeit.

(Ich habe das Buch selbst noch niht gelesen werde es aber noch tun.)

Diese Selbsterkenntnis sollte dazu führen Gewohnheiten zu erkennen und sich ein Stück von ihnen zu distanzieren. Das ist der Start des Klartraums.

Wichtig ist es vor dem Schlafen gehen durchzugehen was einem emotional und gedanklich bewegt und diese Gefühle kurz in sich aufsteigen zu lassen. Wie ich oben versucht habe zu zeigen, ist hier ein enormes Maß an Selbsterkenntnis und vielleicht auch Achtsamkeit nötig. Es kann sinnvoll sein zu diesem Zwecke Tagebuch zu führen und den Tagebuchinhalt entsprechend vor dem einschlafen zu analysieren. Wichtig ist es die Gefühle zu fühlen, die hinter euren Erfahrungen liegen und die Dinge zu erkennen die hinter euren Gedanken verborgen liegen. Diese Basis sind die Samen oder die Zutaten aus denen euer Traum entsteht.

2. Die Kontrolle von Gefühlen und Gedanken und die Imagination.

Da ihr euch an diesem Punkt schon sehr gut kennt, solltet ihr automatisch etwas Abstand zu eure Trauminhalten gewonnen haben.

Die letzte Stufe ist die Imanigation oder visualisierung. Um wirklich frei im Klartraum zu sein, muss man Grenzen überwinden. Die Überwindung von gedanklichen Grenzen kann z.B. durch Onlie Rollenpiele gefördert werden. Wichtig ist natürliich dass ihr bei der Sache seid-

Wer gar nicht visualiseren kann bzw. wer nicht glaubt dass Visualiserung von seinem Unterbewusstsein im KT akzeptiert wird kann es im Alltag üben. Nehmen wir als Beispiel das öffnen einer Tür. wenn ihr im Alltag eine Tür öffnet haltet vorher kurz inne und versucht euch gedanklich euch vorzustellen wie ihr in diesem Moment die Tür öffnet(als ob ihr euch selbst filmen würdet) während ihr das tut, öffnet ihr die Tür. Diese Arbeitsweise könnt ihr an vielen Alltagsbeispielen anwenden. So lernt euer Unterbewusstsein Stück für Stück dass ein gedankliches Bild mit der Realität übereinstimmt. Dann bekommt ihr bestimmt im Klartraum auch die Visualisierungen hin.

Liebe Grüße
Tobias
Nun, da der Bardo des Traumes dir erscheint, gib die Achtlosigkeit des illusionären Schlafs einer Leiche auf.
Trete ein in die Natur der Achtsamkeit und des Nichtwanderns.
Die Träume erkennend, praktiziere Transformation und klares Licht. – Buddha Padmasambhava http://anfaengergeist.net/


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RE: Meine bevorzugte KT-Technik durch Psychologie zum Klartraum
#2
28.02.2016, 12:54
(28.02.2016, 12:06)tobias schrieb: Wer gar nicht visualiseren kann bzw. wer nicht glaubt dass Visualiserung von seinem Unterbewusstsein im KT akzeptiert wird kann es im Alltag üben. Nehmen wir als Beispiel das öffnen einer Tür. wenn ihr im Alltag eine Tür öffnet haltet vorher kurz inne und versucht euch gedanklich euch vorzustellen wie ihr in diesem Moment die Tür öffnet(als ob ihr euch selbst filmen würdet) während ihr das tut, öffnet ihr die Tür. Diese Arbeitsweise könnt ihr an vielen Alltagsbeispielen anwenden. So lernt euer Unterbewusstsein Stück für Stück dass ein gedankliches Bild mit der Realität übereinstimmt. Dann bekommt ihr bestimmt im Klartraum auch die Visualisierungen hin.

Vielen Dank, tobias, das habe ich gesucht! Ich arbeite seit längerer Zeit daran, meine Visualisation zu optimieren.

LG. Sucher
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RE: Meine bevorzugte KT-Technik durch Psychologie zum Klartraum
#3
28.02.2016, 13:04
Hallo Sucher.,

Du musst diese Technik zur Visualisierung im KT sehr oft machen. Dein Unterbewusstsein reagiert halt nur wenn du an eine Sache wirklich gewöhnt bist.

Liebe Grüße
Tobias
Nun, da der Bardo des Traumes dir erscheint, gib die Achtlosigkeit des illusionären Schlafs einer Leiche auf.
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Die Träume erkennend, praktiziere Transformation und klares Licht. – Buddha Padmasambhava http://anfaengergeist.net/


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RE: Meine bevorzugte KT-Technik durch Psychologie zum Klartraum
#4
29.02.2016, 10:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.02.2016, 11:34 von tobias.)
Ein Bekannter hat die Technik an 2 Abenden getestet und hatte 2x einen LT.

Ein Freund hat mir vorgeschlagen, die Technik Contemplative Awareness Induced Lucid Dream (CAILD). Ich werde demnächst einen entsprechenden Wiki-Artikel veröffentlichen.
Nun, da der Bardo des Traumes dir erscheint, gib die Achtlosigkeit des illusionären Schlafs einer Leiche auf.
Trete ein in die Natur der Achtsamkeit und des Nichtwanderns.
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