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Phobien durch Träume?

Phobien durch Träume?
#1
18.10.2012, 11:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2012, 18:44 von Pygar.)
Ich frage mich seit einiger Zeit, ob es Träume sind, die in einem Menschen gewisse Ängste auslösen. Zwei Beispiele: Ich hatte als Kind einen Traum von einer Fahrt in einem Kajak. Ich paddelte ganz ruhig einen Fluss entlang. Plötzlich wird er reißend und ich fahre auf die Niagarafälle zu. Sie sind so gewaltig und monströs, dass ich richtig Angst bekomme und schreiend aufwache. Seitdem habe ich Angst vor großen Gewässern, besonders vor Wasserfällen. Nächstes Beispiel: Mein Sohn fährt eigentlich sehr sehr gerne Aufzug, nun träumt er aber sehr häufig davon, mit Fahrstühlen abzustürzen oder steckenzubleiben und bekommt richtig Panik (und das ist keine Untertreibung), wenn ich in einem Kaufhaus einen Aufzug benutzen möchte. Da ich bei ihm TTB führe, kann ich das ganz eindeutig auf die Träume zurückführen. Wieso sonst sollte er plötzlich Angst vor Fahrstühlen haben?

Ist es so, dass Träume Phobien auslösen? Oder stecken die Phobien schon von Geburt an in uns und werden durch die Träume "geweckt"? Oder übertreibe ich und es gibt da keinen Zusammenhang? Wie denkt ihr denn darüber?
Nicht denken...Nachdenken!
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RE: [split] Grundsätzliche Fragen zum Thema "Klarträumen" und allgemeine Fragen
#2
18.10.2012, 11:50 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2012, 11:50 von Pygar.)
Der biologische Sinn des Träumens liegt ja unter anderem darin, dass man mögliche Situationen schon mehrfach in der Phantasie durchspielt, um so im WL gut darauf vorbereitet zu sein.

Nun geht es wahrscheinlich darum, wie man damit umgeht:
Ich denke mal, sich mit den Gesetzen der Statik und den deutschen Bauvorschriften und den Sicherheitsvorkehrungen für Fahrstühle vertraut zu machen, bringt hier wahrscheinlich den besten Nutzen.

Deutsche Fahrstühle können soweit ich weiß fast nicht abstürzen, weil sobald der Aufzug stark beschleunigt wird, sofort irgendwelche Bremsen wirken.

P.S.: Habe das Thema in einen eigenen Thread abgetrennt
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RE: [split] Grundsätzliche Fragen zum Thema "Klarträumen" und allgemeine Fragen
#3
18.10.2012, 12:06
(18.10.2012, 11:50)Pygar schrieb: Der biologische Sinn des Träumens liegt ja unter anderem darin, dass man mögliche Situationen schon mehrfach in der Phantasie durchspielt, um so im WL gut darauf vorbereitet zu sein.

Nun geht es wahrscheinlich darum, wie man damit umgeht:
Ich denke mal, sich mit den Gesetzen der Statik und den deutschen Bauvorschriften und den Sicherheitsvorkehrungen für Fahrstühle vertraut zu machen, bringt hier wahrscheinlich den besten Nutzen.

Mir geht es eigentlich um die Frage, ob es Träume sind, die Ängste auslösen., nicht wie man mit Ängsten umgeht.

Aber zu dem oben genannten möchte ich nochwas sagen. Ich habe eine ganz spezifische Angst. Ich habe Angst vor dem Einstürzen von Wohngebäuden. Ich dachte dann auch, sprich doch mal mit einem Statiker. Der wird dir bestimmt sagen, dass Deine Angst unbegründet ist und meine Wohnung niemals einstürzen könnte. Das Gegenteil war der Fall, ich habe nun noch mehr Angst als zuvor, denn er sagte, man müsse für schwere Lasten wie ein Aquarium oder Wasserbett (sorry, mein Kleiderschrank ist schon schwerer) immer einen Statiker hinzuführen, außerdem darf man pro m² eine dauerhafte Last von 150kg nicht überschreiten. Wenn ich das auf sämtliche Möbel bei mir umrechne, könnte ich theoretisch jeden Tag eine Etage tiefer landen. Fakten können also durchaus noch mehr Angst machen. Er hätte mich anlügen müssen und sagen müssen, dass ein Elefant bei mir Zumba tanzen könnte ohne, dass was passiert oder mir eher beweisen müssen (anhand eines Models z.B.), dass die Statik absolut robust ist und selbst bei einem Erdbeben oder Bombenangriff nichts passieren würde. Das wäre für mich viel besser gewesen.

Der Fakt mit der Bremse im Aufzug, den finde ich aber ziemlich hilfreich, das werde ich meinem Sohn auf jeden Fall erklären. Das müsste ihn ein ganzes Stück beruhigen, denn in seinen Träumen gibt es keine Bremse im Aufzug, er stürzt einfach in die Tiefe ohne anzuhalten.
Nicht denken...Nachdenken!
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RE: [split] Grundsätzliche Fragen zum Thema "Klarträumen" und allgemeine Fragen
#4
18.10.2012, 12:43
(18.10.2012, 12:06)datzifrau schrieb: Mir geht es eigentlich um die Frage, ob es Träume sind, die Ängste auslösen., nicht wie man mit Ängsten umgeht.

Hmm. Nach meinem jetzigen Wissensstand würde ich sagen, dass die Angst durch den Traum bewusst wurde.



Ich hatte als Kind auch Angst vor Aufzügen. Aber irgendwann habe ich im Fernsehen eine Doku gesehen, in der der Erfinder der Aufzugbremse in seinem Laborraum auf einem Aufzug stand und seinem Assistenten gesagt hat, er solle die Halteleine mit einem Beil durchhauen.

Nach einiger Streiterei hat er das auch gemacht. Der Aufzug stürzte genau 20 cm tief und dann griff schon die Bremse.

Seit dem hatte ich keine Angst mehr davor.
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RE: [split] Grundsätzliche Fragen zum Thema "Klarträumen" und allgemeine Fragen
#5
18.10.2012, 14:09
Hallo,

es gibt eine nahezu unüberschaubare Vielfalt von Phobien, denen wir uns als Menschen ausgesetzt sehen. Was für den einen die Aufzüge und Wasserfälle sind, sind für den anderen Spinnen oder Flugzeuge. Allen gemeinsam ist, dass sie nicht durch Träume induziert (= initial angelegt) werden, sondern schlimmstenfalls durch Träume verarbeitet werden sollen und in Träumen erstmalig unsere rational fassbare Ebene betreten.

Die eigentlichen Gründe liegen in der Regel an sehr frühen Kindheitserinnerungen (auch solche, die wir - eben als Baby/Kleinkind - komplett missverstanden haben) oder die als Überlebensstrategie in unserem Stammhirn angelegt sind. Wenn man sich beispielsweise in einem dunklen Wald einem wild aussehenden, zotteligen Tier mit einem 2-Meter-Maul und 10cm langen Reißzähnen gegenüber sieht, dann braucht es keine einschlägige eigene Erfahrung, sondern dann weiß jeder intuitiv, dass dies eine ganz blöde Situation ist, die übelst ausgehen kann und wrd die Beine in die Hände nehmen. Manchmal geraten diese Phobien außer Kontrolle und nehmen irrationale Dimensionen an - ähnlich vielleicht den Autoimmunerkrankungen in der Medizin, bei denen sich eine ansonst wichtige und gute Schutzfunktion des Körpers plötzlich gegen den eigenen Körper wendet.

Wo immer diese Phobie her kommt: Ich würde empfehlen, sie - ggf. auch mit professioneller Hilfe - zu überwinden. Je nach Schwere dieser Phobien ist das Leben für die Betroffenen ohne sie u. U. erheblich angenehmer. Ich erlebe das hin und wieder, dass jemand mit Flugangst zu uns kommt. Hinterher waren die Probanten zwar nicht immer geheilt, konnten aber immer halbwegs entspannt in den Urlaub fliegen.

Viele Grüße
D.
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RE: [split] Grundsätzliche Fragen zum Thema "Klarträumen" und allgemeine Fragen
#6
18.10.2012, 14:15
Pygar schrieb:Der biologische Sinn des Träumens liegt ja unter anderem darin, dass man mögliche Situationen schon mehrfach in der Phantasie durchspielt, um so im WL gut darauf vorbereitet zu sein.
In einigen Situationen scheint dies halt nicht sonderlich hilfreich zu sein. Wenn man in einem Aufzug steckt, oder mit einem Kajak in der reißenden Strömung in Richtung Niagarafälle, dann gibt es nun einmal keinen Ausweg. Man ist hier den umliegenden Bedingungen ausgeliefert und kann mit dem aktuellen Wissen das man hat nichts dagegen unternehmen (ich würde sagen, im Traum kann mit vorhandenem Wissen keine Lösung generiert werden), so kommt es zu Ängsten, die man ins Wachleben mitnimmt.

datzifrau schrieb:Das Gegenteil war der Fall, ich habe nun noch mehr Angst als zuvor, denn er sagte, man müsse für schwere Lasten wie ein Aquarium oder Wasserbett (sorry, mein Kleiderschrank ist schon schwerer) immer einen Statiker hinzuführen, außerdem darf man pro m² eine dauerhafte Last von 150kg nicht überschreiten. Wenn ich das auf sämtliche Möbel bei mir umrechne, könnte ich theoretisch jeden Tag eine Etage tiefer landen. Fakten können also durchaus noch mehr Angst machen. Er hätte mich anlügen müssen und sagen müssen...

Naja, ist halt die Frage in wie weit man solchen Aussagen glauben schenken darf. Immerhin verdient der Statiker gut daran, wenn er bei jedem Aquarium-/Wasserbett-/Kleiderschrank vorbeikommen muss. Manchmal habe ich auch ein ungutes Gefühl, z.B. wenn die Person eine Wohnung unter mir meint, sie müsste wieder irgendwas an die Wand bohren. Es gibt halt bestimmte Situationen, die eine Grundangst ansprechen und für die wie gesagt wahrscheinlich keine Lösung generiert werden kann. Wie Pygar von seiner vorherigen Angst berichtet, kann diese durch erweitertes Wissen aufgelöst werden, aber nicht immer gibt es dieses Wissen, weshalb wir in Situationen wie z.B. Aufzug fahren extreme Angst haben können (kommt vllt. auch darauf an, wie bewusst einem die Konsequenzen eines Absturzes (= Schwere Verletzung/Tod) sind), weil wir in dem Moment keine Lösung für einen möglichen Absturz haben.
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RE: Phobien durch Träume?
#7
21.10.2012, 22:25
Das ist zwar hinsichtlich der Herkunft der Ängste nicht so hilfreich, aber wenn sich solche Ängste in Träumen manifestieren (wie jetzt das Abstürzen mit dem Lift), kann man sie doch auch in den Träumen am besten angehen...
Datzifrau, hast du deinem Sohn schon mal erklärt, dass er den Lift im Traum auch anhalten kann? Dann hat er Sicherheit auf beiden Ebenen; in der Wachwelt weiss er, dass nichts passieren kann wegen der Bremsen und in der Traumwelt wird er den Lift bald anhalten können.

Ich hatte mal einen üblen Albtraum mit Würmern. Danach hatte ich für einige Jahre regelrecht Angst vor allem, was ähnlich aussah wie die Würmer in diesem Traum. Aber ich bin inzwischen überzeugt davon, dass der Traum sich nur dieses Bildes bedient hat, um einen Leidensdruck zum Ausdruck zu bringen und dieser Leidensdruck sich dadurch vom ursprünglichen Grund zu dieser Angst hin verlagern konnte. Demzufolge hätte der Traum nicht die Angst begründet, sondern ihr nur eine Gestalt gegeben.
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RE: Phobien durch Träume?
#8
23.10.2012, 17:51
Ja, jepp, als die irrationalen Ängste in`s Leben kamen, hab ich auch erfolgreich "Hier!" gerufen und seitdem begleitet mich da so einigesbiggrin.

Das mit dem "Überwinden, notfalls auch mit professoneller Hilfe" halt ich mittlerweile für ziemlichen Schmarrn, das klappt wohl nur bei kleineren Ängsten und dann bräucht man keinen Fachmann mehr. Ich hab so ziemlich alles durch, was man da probieren kann, und nix is. Wurd zum Glück aber auch nicht schlimmer...immerhin.

Also bei meiner Klaustrophobie hab ich mittlerweile sogar die Vermutung, daß sie mich schon mehrere Leben begleitet, und in diesem Leben muß sie sich wohl schon früh bemerkbar gemacht haben.

Wieso fragst du denn, Datzi? Hast du Angst, daß sich dein Sohn quasi in Träumen "infiziert"? Das glaub ich nicht, Träume bringen da wohl eher zum Ausdruck, was bereits vorhanden ist. Und man darf auch die Symbolik nie vergessen. Über Klaustrophobiker hab ich z.B mal gelesen, sie seien Menschen, denen alles "zu nahe auf den Schuhen steht". Und tatsächlich hab ich manchmal unheimliche Abgrenzungsschwierigkeiten, laß vieles viel zu nah an mich ran und krieg`s dann nicht mehr aus dem Kopf. Woanders hab ich mal gelesen, das Klaustrophobie eigentlich für Verlasenheit steht, könnt bei mir auch ein leicht verdrängtes Gefühl aus der Kindheit sein.

Ist natürlich alles nur spekulativ, wichtig wär vielleicht auch zu wissen, wovor dein Sohn genau Angst hat, also vor eher etwas rationalerem wie etwa abzustürzen oder ob es eher wie bei mir ist, daß er das Gefühl der Gefangenheit und der Enge einfach unerträglich findet. Oder Angst zu ersticken? Hilfreich könnt da vielleicht wirklich sein, wenn du ihm sagst, daß er auch im Traum handlungsfähig bleibt, daß er einfach aufwachen kann oder er hat nen magischen Zauberstab mit dem er den Aufzug dirigieren kann oder irgendsowas in der Richtung; ich glaub wenn Ängste noch nicht so riesig groß sind können sie grad bei Kindern noch gut abgefangen werden.

Wichtig bist natürlich auch du als Vorbild, ganz viele Ängste entstehen auch einfach nur durch "Übertragung". Versuch also das möglichst gelassen zu sehen und mach dir nicht so`n Kopf. Ist ja eher normal, daß Kinder viele Ängste haben, aber das meiste wächst sich wohl einfach aus. Ich drück dir die Daumenbig

lg
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RE: Phobien durch Träume?
#9
26.10.2012, 14:27
Ich mochte als Kind Spinnen eigentlich immer ganz gern. Eines nachts, vielleicht mit 9 oder 10 Jahren, hatte ich dann einen Traum, in dem in einer verlassenen und heruntergekommenen Kinderspielburg eine riesige Spinne (vielleicht ein dreiviertel Meter in der Länge) aus dem Dunklen auf ein altes Netz kroch. Die Spinne war zu schwer für das Netz, machte es bei einer behäbigen Drehbewegung kaputt und stürzte zu Boden. Von dort aus kroch sie, ähnlich behäbig, wieder zurück ins Dunkle.
Noch bevor sie aber ganz verschwand, bin ich wieder aus dieser Spielburg herausgegangen, weil ich das nicht sehen wollte. Ich bin dann draußen, in der herbstlich-nebligen und feuchten Umgebung ziellos umhergelaufen. An den Teil des Traumes erinnere ich mich kaum.

Als ich aufgewacht bin, hatte ich eine andere Einstellung gegenüber Spinnen. Ich bin viel empfindlicher geworden und auch wenn ich es nicht als Phobie bezeichnen würde, so habe ich doch einen vorher nicht dagewesenen Ekel entwickelt. Vielleicht hilft dir dieses Fallbeispiel ein bisschen bei der Beantwortung deiner Frage, datzifrau.
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RE: Phobien durch Träume?
#10
26.10.2012, 19:41
(21.10.2012, 22:25)Elen schrieb: Datzifrau, hast du deinem Sohn schon mal erklärt, dass er den Lift im Traum auch anhalten kann?

Nein, das wusste er selbst. Er hatte die Notbremse gesucht,a ber da war keine im Traum.

Zitat:Ich hatte mal einen üblen Albtraum mit Würmern. Danach hatte ich für einige Jahre regelrecht Angst vor allem, was ähnlich aussah wie die Würmer in diesem Traum. Aber ich bin inzwischen überzeugt davon, dass der Traum sich nur dieses Bildes bedient hat, um einen Leidensdruck zum Ausdruck zu bringen und dieser Leidensdruck sich dadurch vom ursprünglichen Grund zu dieser Angst hin verlagern konnte. Demzufolge hätte der Traum nicht die Angst begründet, sondern ihr nur eine Gestalt gegeben.

Das wäre natürlich auch eine mögliche Antwort darauf, was Träume mit Ängsten zu tun haben und umgekehrt. Ich glaube, eine eindeutige Antwort wird es eh nie darauf geben. Sowas kann man ja bestimmt nicht feststellen, ist wie mit der Frage nach dem Huhn und dem Ei? Was ist zuerst da? Angst oder Traum?

(23.10.2012, 17:51)lain schrieb: Wieso fragst du denn, Datzi? Hast du Angst, daß sich dein Sohn quasi in Träumen "infiziert"?

Nein nein, keineswegs. Mich hat es nur neugierig gemacht, weil er eben nach diesen Träumen überhaupt nicht mehr mit dem Aufzug fahren wollte.

Zitat:Wichtig bist natürlich auch du als Vorbild, ganz viele Ängste entstehen auch einfach nur durch "Übertragung". Versuch also das möglichst gelassen zu sehen und mach dir nicht so`n Kopf. Ist ja eher normal, daß Kinder viele Ängste haben, aber das meiste wächst sich wohl einfach aus. Ich drück dir die Daumenbig

Na klar, das sowieso. Ich habe ja selbst überhaupt keine Angst vor Aufzügen. Die können meinetwegen auch in den 136. Stock fahren. Ich habe ihn auch am Mittwoch von der Bremse erzählt, von der Pygar schrieb und tadaa, er hatte sich gleich wieder aufs Aufzugfahren gefreut. Ich glaube, es ist gar nicht die Angst davor gewesen, abzustürzen, sondern ihm hat eher das Gefühl der Sicherheit gefehlt. Jetzt, wo er weiß, dass der Aufzug selbst bei einem Absturz bremsen könnte, stört ihn ja die Tatsache gar nicht mehr, das der Aufzug trotzdem abstürzen könnte.

@Overdriven: Das würde aber wiederum "beweisen", dass Ängste zuerst da sind, denn soweit ich richtig gelesen habe, ist der Ekel (auch vor Insekten und Spinnentieren) angeboren.
Nicht denken...Nachdenken!
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RE: Phobien durch Träume?
#11
26.10.2012, 21:24
Naja, er ist ja nicht auf einen Notfallknopf angewiesen, er kann den Lift durch reine Willenskraft anhalten. Das ist etwas, das er unbedingt wissen muss. Und wir alle hier wissen, dass das wirklich geht wink4
Ein Hilfsmittel kann das Unbewusste immer ausschalten; wenn es die Angst verlangt, wird es das auch tun. Aber den eigenen Willen kann man allem entgegensetzen, der kann nicht einfach ausgeschaltet werden. Darum muss er in meinen Augen wissen, dass das allein reicht und er kein Hilfsmittel braucht.
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RE: Phobien durch Träume?
#12
26.12.2012, 16:08
Als kleineres Kind (ich glaub, da war ich 6) hatte ich nen schlimmen Alptraum. Ich bin in einer Schlafparalyse aufgewacht (wovon ich da ja noch keine Ahnung hatte und mich das schon in Panik versetzt hatte) und hab vor mir in der kompletten Dunkelheit ein paar leuchtender, roter Augen gesehn und gefühlt, dass irgendwas meinen Arm anfasst. Ich habs irgendwann geschafft, mich aus der Starre zu lösen und dann komplett aufzuwachen.

Von da an hatte ich immer solche Angst, wenn ich nachts das kleine rote Standby-Lämpchen meines Radios gesehen hab, dass ichs irgendwann sogar abgedeckt hab biggrin Jetzt weiß ich ja wenigstens endlich bescheid, was das eigentlich war ^^ Aber rot leuchtende Augen (in Filmen oder Geschichten oder sonstwo) find ich immer noch verdammt gruselig.
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