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Die Evolution des Kosmos und die Evolution des Geistes

Die Evolution des Kosmos und die Evolution des Geistes
#1
Vor 5 Stunden
Ich habe Zweifel, ob ich diesen Thread eröffnen soll.

Vielleicht sollte ich lieber ein Buch anfangen. Die Frage ist wie es mit dem Buch weitergehen würde. Würde jemals ein Buch entstehen? Was ist überhaupt ein Buch? Ein Telefonbuch ist ja schließlich auch ein Buch. 

Man kann in einem Buch alles sammeln, was man denkt und es dann rausbringen. Dann mögen sich manche Leute beschweren: "So was könnte ich aber auch, aber ich tue es nicht" Und andere mögen es vielleicht sogar. 

Man kann einem Buch jeden beliebigen Titel geben. Da mögen sich manche Leute beschweren: Der Titel hat mit dem Inhalt nichts zu tun." Das passiert gar nicht mal selten. Das ist nicht mal verboten. Oder etwa doch? Ist ein Buchtitel - rechtlich gesehen - die Zusicherung einer Eigenschaft, etwa so wie man sagt "Diese Schuhe sind aus echtem Leder" oder "Das ist ein Jogurt ist Kuhmilch"

Nun aber zum eigentlichen Thema:  

Die Evolution des Kosmos und die Evolution des Geistes 

Es fing an vor 13 Mrd. Jahren. Ein absurdes Geschehen. Im Nichts wurde es plötzlich sehr heiß und sehr eng. In Nullkomma - Nichts waren die ersten Protonen und Neutronen entstanden. Warum passiert so was? Weil es entsprechende Kräfte vorhanden waren, sagen die Physiker, genau gesagt: die Astrophysiker. 


Aufgrund der Feinabstimmung der Naturkräfte muss man wohl von einer schöpferischen Intelligenz ausgehen. Alternativ könnte man eine Art Lotteriemaschine annehmen, die ständig neue Kombinationen von Naturgesetzen auswürfelt. Oder man könnte einfach sagen es ist ein Wunder. Oder man weigert sich einfach über das nachzudenken was vor dem Urknall gewesen ist.

Da bleibt meiner Meinung also nur die Annahme einer schöpferischen Intelligenz übrig.  Was für Ziele hatte diese schöpferische Intelligenz? Hatte sie überhaupt ein Ziel? Hatte sie überhaupt ein Bewusstsein? Das Vorhandensein von KI und ihrer schöpferischen Leistungen beweist, dass man kein Bewusstsein braucht um kreativ zu sein. Hier bahnt sich also eine Umgestaltung des Gottesbegriffs an. Gefällt euch das? Vermutlich wollt Ihr lieber einen Daddy der wach ist als einen Daddy, der schläft und dabei nebenbei ein Universum nach dem anderen erschafft. Aber ich bin mir nicht sicher. Vielleicht war Gott gut ausgeschlafen, als der Universum anfangen ließ.
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RE: Die Evolution des Kosmos und die Evolution des Geistes
#2
Vor 3 Stunden
Was bedeutet es eigentlich für die Selbstbefindlichkeit des Menschen, dass das Universum riesengroß ist? Es ist viel größer als man sich jemals hätte vorstellen können. Vermutlich wissen die meisten Leute es nicht mal, wie groß es ist. Denn in der Schule wird das nicht gelehrt. Oder etwa doch? 

Im Fach Erdkunde wird es vielleicht manchmal erwähnt, dass die Erde nicht mehr der Mittelpunkt der Welt ist, sondern so eine Art Staubkorn, das sich um einen brennende Gaskugel herumbewegt. Es bewegen sich noch andere Himmelskörper um die Sonne. Das nennt man Sonnensystem. Das Sonnensystem ist Teil einer größeren Ansammlung von Sonnen, die Galaxis. Ein Teil dieser Sonnen hat Planeten, was aber nicht heißt, dass es dort einen Planeten wie die Erde geben muss. Die Galaxis ist so groß. dass  das Licht 100.000 Jahre braucht um ein mal hindurchzufliegen. Wir sind also unbedeutend, weil wir so klein sind? 

Aber im Vergleich zu Atomen sind wir unvorstellbar groß. Die Zahl der Atome in unserem Körper liegt geschätzt bei 6,700000000000000000000000000. In der Breite eines Haares könnte man ca. 800.000 Atome nebeneinander reihen (diese Zahl hat mir eine KI genannt, ich weiß nicht wie sie das ausgerechnet hat) 

Was ist erstaunlich finde: keins der Atome weist einen Fehler auf. Sie sind absolut perfekt und bestehen schon seit langer Zeit. Wer mag da noch an das Wirken blinder Kräfte glauben? Ich möchte noch mal an die Feinabstimmung erinnern. Nur aufgrund der Feinabstimmung gibt es Atome überhaupt. Und diese fein aufeinander abgestimmten Kräfte bleiben so wie sie sind. Dass sich Naturkräfte nicht verändern, das wird in Physik und Astrophysik als selbstverständlich angesehen. Mich wundert das aber durchaus. 

Im Bereich des Lebens nimmt man es als selbstverständlich an, dass Fehler passieren. Zellen entwickeln sich aufgrund von Fehlern bei der Zellteilung falsch und es kommt zu Abweichungen vom Bauplan (der Zelle und des Organismus), und dies soll  angeblich der Motor der biologischen Evolution sein. Ab und zu kommt mal ein Wurm mit einem zehntel Bein zur Welt. In unzähligen Fehlerschritten wird dann ein fertiges Bein draus oder mehrere. Unglaublich. Aber die meisten Leute glauben es.
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