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Die WILD-Technik (Erfahrungsberichte)

Die WILD-Technik (Erfahrungsberichte)
#1
25.10.2005, 11:37 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.07.2010, 11:55 von Laura.)
Guten Morgen! biggrin

Der ein oder andere Klarträumer bekommt wie ich mit der Zeit Lust, die Klarheit schon während des Einschlafens mit in den Traum zu nehmen. Aber nun die Frage: Wie soll ich das anstellen? Bzw. vielleicht kommt man auch so weit, dass man einen Astralkörper oder einen Ichpunkt spürt, und dann? Warum gehts nicht weiter? skeptic
Er sucht dann vielleicht im Forum mit Hilfe Suchfuntion nach Erfahrungsberichten oder nützlichen Tipps und Tricks, die aber nur vereinzelt in Threads zu finden sind. Und da, dachte ich mir, wir machen einen Thread auf zum Thema WILD. Da können dann "Schüler" die Experten mit ihren Problemen um Rat fragen, oder es wird über erfolgreiche und weniger erfolgreiche WILD-Versuche berichtet.
Vielleicht erfüllt dieser Thread bald seinen Sinn und wir alle können uns bei unseren WILD-Erlebnissen helfen.

Da ich zur Zeit versuche, durch WILD meine Klarheit mit in den Traum zu nehmen, fange ich einfach mal an mit einem Bericht von einem Versuch von heute morgen happy :

Ich bin gestern Nacht etwa um halb eins ins Bett gegangen und hab dann bis um 9 geschlummert (aber nix mit KTs, nur teils präluzide Träume). Als ich dann ne halbe Stunde später beim Frühstück saß, dachte ich: Das kann doch nicht sein! Jetzt machst du WILD! Diese Info ist in sofern wichtig, da ich ja schon 8 1/2 Stunden geschlafen hatte und erst um 10 Uhr heut morgen den Versuch gestartet hab:

1. Ich legte mich auf dem Rücken ins Bett und kuschelte mich ein, sodass es wohlig warm war. Ich stellte mir vor, mein Körper wäre ganz schwer und ließe sich nicht mehr bewegen. Irgendwann fing es an zu leicht hin und her zu schaukeln, aber genau dann kam der Gedanke: Geil, es funktioniert! .... was mich rausriss und ich durfte gleich wieder von vorn anfangen. angry
2. Diesmal legte ich mich auf die Seite wie üblich (vieeel bequemer *g*), war auch viel kuscheliger. Also supi Vorraussetzungen, dachte ich mir. Ich stellte mir wieder das gleiche vor wie zuvor, aber dieses Mal trat der Effekt wesentlich krasser auf: Meine Hände kribbelten sehr stark, als wenn sie "eingeschlafen" wären, mein ganzer Körper war taub und war nun auch tatsächlich so schwer wie gewollt. Und dann gings los. Ich sah mein Zimmer und mich im Schneidersitz auf dem Bett glare ! Boah, da war ich doch überrascht.
3. Ab hier beginnt ein ziemlich verwirrendes Spiel aus falschen Erwachen (obwohl auch nicht direkt) bzw. den realen Körper im Bett spüren und den Traumköper spüren. Als ich im Schneidersitz saß flog ich mit meinem Traumkörper direkt in den Flur und sagte dann, noch etwas unsicher, aber betont: Klarheit sofor! Farben intensivieren! Das Ganze hatte nur eine klitzekleine Verbesserung zur Folge wahrscheinlich wegen meiner Unsicherheit. Und dann spürte ich wieder den realen Körper im Bett.... zumindest dachte ich das... . Ich war immernoch schwer und das Kribbeln war nun im Ganzen Körper. Ich wollte wieder meinen Traumkörper spüren und mich mit ihm aus dieser Lage seitlich aus dem Bett herausrollen. Ich war anscheinend zu unkonzentriert, denn anstelle des luftig lockeren Traumkörpers, bewegte sich nun der als "real" geglaubte Körper und ich knallte mit voller Wucht auf den Fußboden (tat ziemlich nett weh neutral ).
4. Pech, dachte ich mir, schläfst halt auf dem Boden weiter! Ab hier wird alles seeeehr confused. Ich befinde mich nun teils im Traum auf einer Bergwiese (wissend, dass ich WILD mache) und teils in meinem Zimmer mit dem real geglaubten Körper auf dem Fußboden. Sprich: Ich konnte abwechselnd alle verschiedenen Körper spüren: Mal den auf der Wiese, dann wieder den aufm Fußboden und mal den, der irgendwo wohlig warm in der Decke eingekuschelt ist. Irgendwann war mir das eindeutig zu blöd, meine Zeit mit solchen Zuständen zu verschwenden, vor allem, weil es mir nicht gelang, einen Traumkörper zu stabilisieren. Also entschied ich mich aufzuwachen und die Augen auf zu machen! Kleine Erfolge... immerhin.
5. Ich denke über das nach, was ich erlebt hatte. Fragen nun: Wie macht ihr WILD-Experten den Traumkörper stabil? Kennt jemand das auch, dass er anfängt, zwischen realem und verschiedenen Traumkörpern hin und her zu springen? Wie löst ihr das Problem?
Auf der Suche nach Traumklarheit


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Re: Die WILD-Technik
#2
25.10.2005, 11:38
6. Ich gebe noch nicht auf: Schließe wieder die Augen und warte auf das Kribbeln, was nun heftiger ist als je zuvor. Doch es ist mir zu hell vor den Augen und irgendwie habe ich nun auch keinen Bock mehr: Meine Gedanken haben mich bereits zu wach gemacht.

Sooo, wer bis dahin gelesen hat: Ersteinmal Danke für deine Geduld biggrin !
Ich habe eine Vermutung: Vielleicht gelang es mir nicht einen der Traumkörper zu stabilisieren, weil ich bereits zu viel geschlafen hatte und ich mich daher viel zu nah an der Aufwachgrenze befand. Was haltet ihr davon?

Aufgrund dieser Überlegung werde ich heute Nacht und in den nächsten Tagen die Pinkelmethode wieder einsetzten *g*. Halt einen oder nen halben Liter Wasser vor dem Einschlafen trinken, sodass ich nach den beiden Tiefschlafphasen aufwache und erstmal aufs Klo muss. Und dann leg ich mich wieder hin und starte den neuen WILD-Versuch! Durch die Müdigkeit dürfte ich nicht mehr so arg zwischen Realität und Traum herumspringen... hoffe ich big .

So, das wärs dann erstmal von mir! Ob meine neuen Versuche was bringen, wird bald gepostet.

Liebe Grüße,
Metro

PS: Musste so gesplittet werden, denn mein Beitrag war zu lang.
Auf der Suche nach Traumklarheit


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Re: Die WILD-Technik
#3
25.10.2005, 11:54
Hi!

Ich hab mir mal die Mühe gemacht und das Buch "Schöpferisch Träumen" von Tholey und Utecht hervorgekramt und poste jetzt mal in Kurzfassung etwas zum Inhalt aus dem Unterkapitel von "Vom Klarwerden zum Klarbleiben":

Hierin werden die KLB (klarheitsbewahrenden) Techniken beschrieben, die dem WILD ja eigentlich gleichzusetzten sind:

Bildtechnik: Konzentration liegt auf den hypnagogen Bildern (also den geometrischen Figuren, Lichtblitzen etc.) beim Einschlafen. Man sollte versuchen, die Klarheit zu bewahren und diese hypnagogen Bilder abwarten bis eine Traumszene daraus entsteht. Da es schwer ist, mit oder in dieser Szene zu agieren, sollte man sich von ihr sozusagen "mitnehmen" lassen bzw. ihr einfach erstmal folgen bis man das Gefühl hat, es ist stabil und dann langsam seinen KT draus machen.

Die Körpertechnik:
a) Zweikörpertechnik: Sich vorstellen man besitzt einen Astralkörper, der leicht und locker ist, und sich aus dem starren Körper lösen kann (Die Technik habe ich versucht und oben gepostet). Man kann den Traumkörper luftig locker lassen oder ihn durch Konzentration so verfestigen, dass er sich anfühlt wie normal.
b) Einkörpertechnik (sollte ich vllt. mal versuchen *g*):
Man spürt den starren Körper und stellt sich vor an einem anderen Ort als im Bett zu liegen (z.B. auf ner schönen Wiese). Durch diese Vorstellung soll sich die Starre langsam auflösen und man kann sich in der vorgestellten Traumumgebung bewegen.

Soo... ich hab jetzt erstmal Hunger, aber wer mehr und genaueres wissen will, der schaut nach und zwar bei: Alle Techniken im Überblick hier im Forum!
Mir reichen ersteinmal die, die ich grad hier hingetextet hab (vllt. nicht umbedingt notwenig gewesen *g*, aber naja..).

Liebe Grüße,
Metro
Auf der Suche nach Traumklarheit


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Re: Die WILD-Technik
#4
25.10.2005, 13:58

Zitat:Vielleicht erfüllt dieser Thread bald seinen Sinn und wir alle können uns bei unseren WILD-Erlebnissen helfen.


Ich find der Treat ist eine super Idee, den WILD machen scheint sehr unterschiedlich bei den Klarträumern abzulaufen.

Meine Erfahrung des WILD Ablaufs:

1. Ich versuche den WILD, bis zu einer Grenze an der ich etwa 1min. den Verstand verliere, jedoch mit Traumbeginn mein Verstand auch wieder mit hochfährt. (So lief es bis vor 2 Wochen beim WILD ab)

2. Ich versuche den WILD, mein Bewusstsein bleibt aufrecht, jedoch die letzten 5 min. vor dem Traum, ist es etwa auf dem Level wie wenn man stark betrunken ist, doch mit Traumbeginn stellt es sich wieder auf ein klares Niveau her. (Mittlerweile)

Meine Visualisierung für WILD:

1. 8er WILD: ein Szenario in dem ich endlos im Kreis fahren kann, vorzugsweise ein kleiner Skatepark mit Halfpipe. In dem fahre ich bis der Traum anfängt.

2.Fingerfühl WILD: Ich kann bei der Vorstellung meines Zeigefingers sehr authentisch nachempfinden, wie sich Oberflächen anfühlen und so lauf ich durch Szenerien, taste alles mit diesem einen Finger ab, bis der Traum beginnt.

3. Wiederhole ich innerlich noch Sätze wie: "Mein Verstand bleibt bewusst, ich beginne zu träumen" (Variationen)

4. Dendros WILD Methode hat auch schon erstaunlich gewirkt, vielleicht mag er die selbst erklären big Stichwort: "Schlafstarre-Traumlandschaft"


Zoogeschäfte dürfen kleine Nagetiere nicht an Kinder verkaufen ohne erwachsene Begleitung, Fische jedoch schon. Anscheinend wird das Leben eines Fisches nicht so hoch geschätzt wie das einer Maus.
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Re: Die WILD-Technik
#5
25.10.2005, 14:13
Hey Momo!

Toll, danke für deine Erfahrungen!
Die Idee mit dem Skatepark und dem Tasten ist klasse, wobei ich den Gedanken mit dem Park für mich am besten finde. Ich "wache" ja sozusagen im Traum immer in meinem Zimmer auf und komme dann durcheinander, was nun real und was nun Traum ist (aber das Problem mit den Körpern habe ich ja bereits oben beschrieben) :o).

Danke für diese nützliche Idee,
Metro
Auf der Suche nach Traumklarheit


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Re: Die WILD-Technik
#6
25.10.2005, 18:42
hi ihr zwei,
ich wollte gestern schon so nen thread startn, hatte aber leider keine zeit big aber schonmal ein gutes gefühl wenn es euch genau so geht wie mir. also zu meiner noch sehr jungen WILD erfahrung. ich hab gestern das erste mal WILD ausgetestet, weiß aber noch nich so genau bescheid, also wärs echt klasse wenn ihr, auch wenn es andre sofort verstehtn die WILD technik genauer beschreiben könnt, bzw sagt worauf es ankommt.bzw wo kann man die ganze WILD technik nachlesen ???

also ich hab mich gestern abend ins bett gelegt (rücken ) und kurz vorm schlafen mich auf meinen körper konzentriert. also ich hab mir vorgestellt dass mein körper schwer wird und träge. das beherrsch ich schon erstaunlich gut, ich brauch ca 1 min es anfängt "schwer" zu werden, bzw warm wird. (bei mir tritt das irgendwie immer nur kombiniert auf)
ich genieße das gefühl, hin und wieder schaukelt es, es treten aber keine hypnagogen bilder auf, wenn dann nur sehr kurz. ich war dann aber zu müde, drehte mich um und schlief ein.

ich hatte meine wecker auf 4 uhr morgens gestellt um die tiefschlafphase zu "umgehn" (stimmt das so , ich mein is 4 uhr morgen ok ? bin ca um 22:00 ins bett)
auf jeden fall mach ich erstmal den wecker aus (uugh hässliches geräusch) und leg mich wieder auf den rücken. jetzt mach ich das selbe wie oben beschrieben: körperschwere usw.... es treten auch bald wieder die gewohnten gefühle ein und ich versuch mich irgendwie rauszuschwingen bzw hypnagoge bilder zu verfolgen um einen traum zu starten.(Das is der moment wo ich nich mehr weiter weiß.... vl habt ihr da tipps ; ich komm nur bis zu dem schweren körpergefühl bzw spür ich ja meine körper nich )
ach ja hätt ich fast vergessen : ich verwende nebenher immer die autosuggestion : "wenn ich träume, bemerke ich sofort dass ich träume" (schein mir am simpelsten formuliert zu sein biggrin )
naja jedoch bin ich schon wieder sehr müde und geb auf, ich dreh mich um und schlaf ein.

jetzt passiert das aussergewöhnliche. ich träume und werde sofort klar.(wie meine autosuggestion wollte ) normalerweise kann ich mich sehr gut an meine träume erinnern, ich wüsste also wenn ich zuvor geträumt hätte.traum : ich liege im bett und steh auf, ich bin in meinem zimmer und denk erstmal "cool ich bin luzid..." (irgendwie ist alles ein bisschen grau) ich denk mir also erstmal klarheit her. und spreche laut "klarheit sofort".... leider bringt das nicht und ich komme zum schluss dass es nich grau ist sondern einfach nur dunkel. ich äussere also laut den wunsch sofort in der karibik zu sein. aber auch das klappt nicht... ich lauf ein wenig im zimmer umher und schau mich um. alles wirkt normal , auch der sonnenschein durchs fenster, abgesehen von der allgemeinen graufärbung/dunkelheit ...
schon etwas enttäuscht dass absolut nix funktioniert , versuche ich zu fliegen .... klappt natürlich auch nicht.
ich werde langsam wieder trüb, ohne was davon zu merken.

als ich aufwach bin ich erstmal verärgert dass nichts geklappt hat, bin aber wahnsinnig überrascht dass ich sofort klar wurde als ich begann zu träumen.
habt ihr irgendwelche tipps damit solche befehle funktioniern und ich die traumwelt verändern kann ? oder warum hat das nich geklappt???
bin zuvor in meinem traum auch nie in meinem eigenen zimmer klar geworden... naja ich muss noch mehr ausprobiern
hoff ich könnt mir ein paar tipps geben

dankeschön und angenehme träume
~~~ Wer sagt eigentlich dass wir unter "hühnchen geschmack" das selbe verstehn ? Vielleicht schmeckt dein Hühnchen wie mein Fisch ~~~
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Re: Die WILD-Technik
#7
25.10.2005, 18:57
Hi Tequila!

Dieser Thread soll uns nun mit unseren Problemen und Erfahrungen helfen, denn Wild scheint jeder etwas anders zu erleben bzw. auch zu üben.
Die Körperschwere, die Wärme und das leichte Schaukeln habe ich auch und ich habe auch kaum hypnagoge Bilder. Aber ich denke mir dann was aus und versuche das zu verbildlichen, aber mich weiterhin stark auf das Körpergefühl zu konzentrieren. Z.B. stelle ich mir vor, an einer Klartraumrezension zu stehen und mich mit der Frau am Schalte über das zu unterhalten, was ich beim Wilden gerade fühle oder erlebe. Ich unterhalte mich mir ihr also über das Thema! Ist aber kein Traum sondern bloß eine Phantasie! Und dann, sehe ich plötzlich durch geschlossene Augen mein Zimmer! Das geschieht ganz plötzlich wie wenn ich doch eingeschlafen bin! Könnte also sein, dass dein Erlebnis bereits ein recht erfolgreicher Wild-Versuch ist bzw. erfolgreicher als du dir vllt. eingestehen willst. Ich hab mich dann auch gesehen bzw. meinen Astralkörper, schwebte aber selbst als Punkt noch im Raum. Und ab da ging ja mein Körperproblem los.

Anyway, ich werde später weiterschreiben, ich muss nun los, Nachhilfe geben ;o).

Liebe Grüße,
Metro
Auf der Suche nach Traumklarheit


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Re: Die WILD-Technik
#8
25.10.2005, 19:06

Hi,

Ich war noch NIE mit der WILD-Technik erfolgreich. Doch vor ein paar Tagen war ich schon näher dran, als je zuvor (vermute ich): Ich habe also die ganze Zeit hypnagoge Bilder betrachtet, bis das Bewußtsein schon fast weggedriftet war. Es kam aber noch einmal wieder - ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Traumkörper, sondern habe die Szene nur etwas reserviert betrachtet und mir gedacht "nette hypnagoge Bilder wieder mal....". Doch das war wohl zuviel des Guten, denn kaum dachte ich das, war ich wieder hellwach.

Das ganze fand abends statt vor dem erstmaligen Einschlafen. Ich weiß, es ist schwer, aber es muß möglich sein, auch dann schon mit der WILD-Technik erfolgreich zu sein. KT-Berichte darüber gibts ja (zB hier denke ich) und auch Non-REM-Klarträume wurden schon nachgewiesen. Darüber hinaus kann ich mich auch erinnern, ein paar mal nach einer halben bis 3/4-Stunde nach dem Einschlafen aus einem Traum erwacht zu sein....mit blendender Erinnerung, nur eben nicht von Anfang an klar.

Frage an die Experten:
Könnt ihr mir das bestätigen?
Und wie kann man es trainieren, das Bewußtsein genau auf der richtigen "Dosis" zu halten, um nicht pausenlos wach zu liegen aber auch nicht wegzudämmern? Was ist hier überhaupt die richtige Dosis?

Die andere Möglichkeit ist ja, einen WILD zu versuchen, indem man sich vor dem Beginn einer REM-Phase aufweckt, nachdem man schon einige Stunden Schlaf hinter sich hat (die Weichei-Version sozusagen biggrin bigwink ). Die beste Zeit dafür kann man ja auf dem Bild hier sehen (nach 1 Stunde, nach 3, nach 4,5 und nach 6,5 Stunden).
[Bild: hypnogramm8ag.png]
(Hi Daniel, ich hoffe du hast nichts dagegen, wenn ich das Bild einfach aus deiner Magisterarbeit klaue? happy )

Fragen:
Ist es erforderlich, erstmal eine Weile wach zu bleiben, um nicht beim sofortigen Weiterschlafen gleich wieder das Bewußtsein zu verlieren? (Das würde mir nämlich gar nicht gefallen - versäume ich so doch wertvolle Schlaf-Minuten, in denen ich glatt einen DILD haben könnte, falls der WILD-Versuch wieder mal fehlschlägt...)

Ich mache mir auch immer bei fast jedem Aufwachen in der Nacht kaltes Wasser ins Gesicht und die Augen, damit ich eben dies vermeide. Gibt es andere zeitsparende Alternativen dafür, die eventuell sogar einen besseren Effekt haben?

Und vor allem: Welche Einschlaf-Position ist die günstigste? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die für mich bequemste sein kann, denn das würde ja das schnellere Wegdämmern auch wieder unterstützen..

Hoffe sehr auf fachkundige Auskunft.
cu

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Re: Die WILD-Technik
#9
25.10.2005, 20:35
Ja, so geht es mir. Wenn ich mich auf die Seite lege, dann schlafe ich innerhalb von Minuten ein, ohne wirklich die Chance gehabt zu habe das Programm komplett durchzuziehen. Ich muss mich auf den Rücken legen, die Hände auf den Bauch, damit bei mir ein Effekt auftritt.
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Re: Die WILD-Technik
#10
25.10.2005, 20:43

Zitat: Ich hab mir mal die Mühe gemacht und das Buch "Schöpferisch Träumen" von Tholey und Utecht hervorgekramt


Hey! Das les ich auch gerade (von Samy ausgeliehen).
Es ist echt klasse! Sehr interessant!

Mit WILD hatte ich auch noch nie Erfolge! Es klappt einfach nicht ...
Ich leg mich hin und versuche, meinen Geist ''wach'' zu halten. Das klappt aber nie! Ich bin danach wach und kann nicht mehr einschlafen! angry
Dann brech ich ab, weil ich auch noch schlafen will ...

Fazit:
Entweder gebe ich zu schnell auf oder
WILD ist nicht unbedingt meine Technik, um luzide Träume herbei zu führen.

Na dann: WILDed ihr mal weiter.
Ich versuchs später nochmal! biggrin (wenn ich erfahrener bin) bigwink

Gruß dama1 glare
Die Sonne scheint, als wäre nichts passiert! (FU - Sonne)
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Re: Die WILD-Technik
#11
25.10.2005, 20:47
Moin,
man das ist ja ein Ding. Hatte gerade diesen Morgen meinen ersten erfolgreichen WILD und dann finde ich diesen Thread.. Sehr fachkundig bin ich leider auch nicht, hatte bisher nur das Kapitel von Tholey zum Thema aus "Schöpferisch träumen" gelesen. Bei mir hat das mit der Körpertechnik geklappt, mit hypnagogen Bildern oder Ichpunkt-Technik konnte ich überhaupt nichts anfangen.
Ich habe es jetzt ein bis zwei Wochen bei jedem einschlafen versucht und bin auch davon überzeugt, das es am besten am Morgen nach dem aufwachen funktioniert, hatte diesen WILD wohl auch eher durch Zufall, bin nämlich diesen morgen viel zu früh durch den verdammten Briefträger aufgewacht und dann wieder ins Bett gegangen bigwink. Dazu muss ich sagen, dass ich schon einige ungewollte Schlaflähmungen hatte und diese auch fast ausnahmslos am Morgen ins so einem Halbwachzustand gekommen sind.
Nach ein wenig Zeit kam wieder dieses Schaukeln und bestimmte Körpergefühl, wie ich es schon von meinen bisherigen Schlaflähmungen kenne, kurz darauf auch Vibrationen und merkwürdige Polter-Geräusche, die mich allerdings nicht mehr aus der Fassung bringen. Ein großes Problem war, klar zu bleiben. Nach dieser Phase dachte ich kurze Zeit, als ich so im Bett lag, dass ich aufgewacht wäre, habe aber zum Glück einen RC gemacht und gemerkt, dass ich träume.
Der darauffolgende KT war aber nicht so eindrucksvoll. Erstmal hatte ich Probleme mit dem Licht, es war nämlich stockfinster und dabei habe ich mich an den Lampenanmachtrick erinnert, hat aber bei mir garnicht funktioniert. Habe irgendwie durch Gedankenkraft so ein Zwielicht hingekriegt, das aber den ganzen Traum nicht mehr besser geworden ist. Dann bin ich erstmal aus meinem Fenster gesprungen um zu fliegen, auch das wollte nicht so recht klappen und dann bin ich auch schon bald wieder aufgewacht. Insgesamt war der KT von der Stimmung und der Kontrolle her wesentlich schlechter als die "normalen" KTs, die ich durch DILD habe.
@ owa: Leider kann ich auch nicht so viele Tipps geben, ich denke an die richtige "Dosis" muss man sich selbst rantassten, aber ich glaube das es extrem wichtig ist, aus so einem Dämmerzustand am Morgen heraus zu starten, abends bin ich auch immer entweder gleich weggepennt oder konnte nicht einschlafen, weil ich gleich immer bei den ersten Anzeichen aufgeschreckt bin.
Ich wäre sehr an Tipps interessiert, wie man so einen eingeleiteten KT stabilisiert, z. B. wie ihr den Ort wechselt, bei Dunkelheit in seinem Schlafzimmer zu sein ist ja nämlich auch nicht gerade spannend.
Habe heute nach einiger Recherche noch dieses sehr gute Tutorial gefunden, vieleicht hilft euch das ja weiter:

http://www.dreamviews.com/forum/viewtopic.php?t=12621

Soweit viel Glück beim weiteren
Üben und Grüße,
Brüne
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Re: Die WILD-Technik
#12
25.10.2005, 20:56
Zwei Anmerkungen:
1. Die Abbildung zeigt einen idealisierten Verlauf bzw. den Mittelwert aus vielen solchen Messungen. Das läuft mitnichten jede Nacht so ab. Daher bringen auch Experimente nix, bei denen man sich nach einer vorher festgelegten Zeit weckt, weil man dafür eine REM-Phase ausgerechnet hat.
2. Obwohl ich bisher keinen WILD hatte, kenne ich das Schaukeln, v.a. von früher. Ich habe den Eindruck, dass das nur kommt, wenn ich bereits "ausgeschlafen" ins Bett gehe. Bei Schlafmangel hatte ich es noch nie, wobei es nicht an zu schnellem Einschlafen liegen kann.
Hmmm - ich will aber einen freien Willen haben!
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Re: Die WILD-Technik
#13
25.10.2005, 21:05

Zitat:Brüne schrieb am 25.10.2005 20:47 Uhr:
Ich wäre sehr an Tipps interessiert, wie man so einen eingeleiteten KT stabilisiert, z. B. wie ihr den Ort wechselt, bei Dunkelheit in seinem Schlafzimmer zu sein ist ja nämlich auch nicht gerade spannend.


hi
also einige machen das mit befehlen, wie "klarheit sofort" oder "ortswechsel wasauchimmer". aber wie du vielleicht gelesen hast, hats bei mir nich geklappt, keine ahnung warum. Vielleicht war ich zu skeptisch oder zu unkonzentriert. ich hab immer das gefühl dass ich aufwachen könnte wenn ich mich auf etwas zu stark konzentriere, wie zb ortswechsel oder dass ich endlich fliegen will oder sowas....

@laura
jo kann sein dass mein wild versuch recht erfolgreich war, obwohl ich ja eigentlich zuvor geschlafen hab, ich weiß zumindestens noch dass ich mich umgedreht hab und schlafen wollt ^^ und dann eben der traum.
weißt du wo ich die grund idee von WILD nochmal nachlesenkann ?
und was is eigtl DILD ???
~~~ Wer sagt eigentlich dass wir unter "hühnchen geschmack" das selbe verstehn ? Vielleicht schmeckt dein Hühnchen wie mein Fisch ~~~
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Re: Die WILD-Technik
#14
25.10.2005, 21:49
DILD: Dream initiated lucid drem. Also nichts anderes als im Traum merken, dass man träumt.

Tequila, ich habe bis jetzt selbst nie etwas gefunden, wo man die Grundidee von WILD nachlesen kann. WILD selbst bedeutet ja auch nur waked initiatet lucid drem, also halt einfach, dass man vom Wachzustand in den Traumklarheitszustand wechselt. Wie du das machst, das (siehe anhand dieses Threads) macht jeder anders. Und in Schöperisch Träumen sind einige dieser WILD-Techniken beschrieben sowie auch hier im Forum. Zwei habe ich ja bereits gepostet (Bild- und Körpertechnik). Was verstehst du denn genau unter der Grundidee? Vielleicht misverstehe ich dich ja auch bloß bigwink.

An alle: Ich find das ja wahnsinnig interessant, dass wir bei den Wilderlebnissen, wenn wir es denn schon einmal geschafft haben, im Traum zu sein und das klar, so gut wie alle solche Probleme haben wie z.B. mit dem Licht, dem Fliegen, durch die Wand gehen oder es unheimlich schwer fällt die Umgebung zu ändern als in normalen Klarträumen. Fehlt uns vielleicht nur die Übung, oder hat das vielleicht andere Ursachen?

Wenn ich direkt vor dem allerersten Einschlafen Nachts Wild versuche, hat es bei mir auch noch nieeeee geklappt. Von daher versuche ich das auch nicht mehr. Da spüre ich weder Kribbeln noch irgendwas, ich bin halt nur wach und das ist mir nach ner halben Stunde zu blöd. Morgens hingegen oder beim Mittagsnickerchen treten diese Effekte ziemlich schnell ein und das WILDen ist dann auch öfter schon spontan passiert. Aber das Erlebnis von heute morgen war für mich auch Premiere! Das war das erste Mal, dass es geklappt hat (bzw. so weit). Bei mir haben die Sprüche: Klarheit sofort und Farben intensivieren ja auch so gut wie gar nicht funktioniert.
Erstaunlich fand ich wiederum den Astralkörper, den ich sehen konnte als ich auch mein Zimmer plötzlich sah, so ein durchsichtiges, flüssiges Menschlein und unheimlich dehnbar in der Form.

Heute Nacht werde ich folgenden WILD-Versuchstarten und morgen berichten:

1. Körper schwer und kribbelig werden lassen.
2. Geist an der Rezeption warten lassen und mit Empfangsdame über die aktuellen Erlebnisse reden und den Baum in dem Warteraum betrachen, mir immer wieder sagen: Das ist ein Traumbaum, du bist im Traum (hat heute morgen ja auch funktioniert).
3. Hoffentlich das Gefühl haben mein Zimmer durch geschlossene Augen sehen zu können und als Ich-Punkt mein Zimmer sehen sowie meinen Astralkörper, der auf meinem Bett sitzt.
4. Mich mit diesem Astralkörper beschäftigen, auf ihn zuschweben, versuchen ihn zu fühlen, er zu sein.
5. Mit dem Astralkörper durch die Wand in den Flur fliegen und die Umgebung stabilisieren und zwar durch Konzentraion und Vorstellung, nicht durch die beliebten Sprüche.
6. Körpergefühl herstellen, indem ich auf meinen Bauch reibe.

Ja, mal sehen, ob das heute Nacht klappt. Wenn nicht, dann versuche ich die Einkörpertechnik und stelle mit beim Einfallen in Körperstarre vor, ich liege auf einer Wiese. Vielleicht mache ich auch das heute Nacht. Aber das entscheide ich spontan.

Wecken tue ich mich durch die Pinkeltechnik.

Mal sehen wies klappt.

Liebe Grüße,
Metro
Auf der Suche nach Traumklarheit


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Re: Die WILD-Technik
#15
26.10.2005, 09:38
So, dann werd ich mal Bericht erstatten:

Der WILD-Versuch heute Nacht war ein Reinfall. Es lief genauso ab wie einige sporadische Versuche in der Vergangenheit. Ich bin zwar dank Pinkeltechnik erfolgreich aufgewacht, doch war so müde und es war so still im Haus, da hab ich mich gleich wieder ins Bett gelegt, anstatt ein paar Berichte im Forum zu durchstöbern (Vielleicht der erste Fehler?). Ich legte mich also wieder hin und versuchte mich auf meinen Körper zu konzentrieren. Da wurd aber nix draus. Die hypnagogen Bilder schienen vor dem Eintreten der Starre bereits ihre Wirkung gezeigt zu haben und ich war bereits nicht mehr bei klarem Bewusstsein: Sprich, ich bin einfach eingeschlafen bigsad.

Frage: Wie lange bleibt ihr Nachts, wenn ihr nach den Tiefschlafphasen erwacht, wach? So 30 min? Das möchte ich nämlich heute Nacht ausprobieren.

Freue mich na klar auf Antworten.

Jetzt werde ich gleich nochmal ein WILD-VErsuch starten. Die Vorraussetzungen sind ähnlich wie gestern.

Liebe Grüße,
Metro
Auf der Suche nach Traumklarheit


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