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Träumen als wissenschaft

Träumen als wissenschaft
#1
28.10.2013, 16:40
Hallihallo Leute,
ich bin gerade dabei mir den Schlaf als Prozess in der Wissenschaft anzusehen und da hier im Forum ja auch einige Psychologen unterwegs sind, wollte ich euch mal (und natürlich alle anderen auch) fragen, ob ihr taugliche literatur dazu kennt. Ich hab mich heute mal in unserer unibib umgeschaut, hab natürlich aber nur neurologie im sinne der klinischen behandllung gefunden. Neurologie an und für sich mag ja ganz interessant sein, aber mich interessiert jetzt konkret die neurophysiologie im schlaf! Also zB welche hormone/enzyme tragen zum einschlafprozess bei, wie verhalten sich diese im verlauf des schlafzyklus, was hat es mit alphawellen oder deltaschlaf auf sich usw usf. Das wäre etwas was mich wirklich interessieren würde!
Kann mir da jemand sinnvolle Literatur empfehlen (kann auch gern tiefgreifend und auf englisch sein biggrin)?

Gruß
LP
Recently part of the universe.

- RC -
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RE: Träumen als wissenschaft
#2
28.10.2013, 18:58
Spontan fällt mir ein: Philip Zimbardo - Psychologie, so zur Einführung,

und alles von schredl
ॐ मणिपद्मे हूँ
Du bist ein guter Klarträumer, das Klarträumen fällt dir leicht

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RE: Träumen als wissenschaft
#3
28.10.2013, 19:09
Wenn Du über Hormone und Enzyme nachlesen willst, empfehle ich dir das zu lesen:
http://www.amazon.de/K%C3%B6rpereigene-D...843603987/
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RE: Träumen als wissenschaft
#4
29.10.2013, 00:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.10.2013, 00:51 von Don Rinatos.)
Therapeutisches Arbeiten mit Träumen
Theorie und Praxis der Traumarbeit Edition 2., überarbeitete und erweiterte Auflage
Verlag Springer Berlin Heidelberg
DOI 10.1007/3-540-28830-9
Copyright 2006

Kap. 2.1. Zur Neurobiologie des Träumes

Zur neurobiologischen Bedeutung des
Träumens
5 Die Aktivierung des Hippokampus und
seine Kommunikation mit der Gehirnrinde
bewerkstelligt die Überführung von latent
gespeicherten Gedächtnisinhalten in den
Langzeitspeicher des Kortex.
5 Die Aktivierung der tiefer gelegenen und
paläontologisch älteren Hirnregionen im
Traum bewirkt eine Anregung archetypischer
Muster bzw. instinktgebundener
Bereitschaften.
5 Durch die Aktivierung des »emotionalen
Gehirns« können traumatische Erfahrungen
integriert und überlebte emotionale
Muster angesichts frischer Erfahrungen
neu bewertet werden.
5 Durch diese neuen Bahnungen, im Abgleich
mit Außenwelterfahrungen, werden
Lernprozesse gefördert und Persönlichkeitsveränderungen
möglich


Habe als psychodozent das Buch kostenlos bekommen. Im Kapitel 3.12 gibt es sogar eine kurze Abhandlung über die präluzide und luzide Träume:

3.12 Präluzide und luzide Träume - die höheren Weihen der Traumarbeit

biggrin
Alles begann mit einem Tod


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RE: Träumen als wissenschaft
#5
29.10.2013, 10:35
Danke für die Antworten - Don ich glaube dein Werk kommt meinem Interesse hier am nächsten biggrin
Recently part of the universe.

- RC -
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