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		<title><![CDATA[Klartraumforum - Sonstige Erlebnisse]]></title>
		<link>https://www.klartraumforum.de/forum/</link>
		<description><![CDATA[Klartraumforum - https://www.klartraumforum.de/forum]]></description>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 05:45:01 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Über die Funktion von Aktiver Imagination bei erwachsenen Menschen]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19276</link>
			<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 15:40:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=12073">ichbinmehr</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19276</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über die Funktion von Aktiver Imagination bei erwachsenen Menschen</span><br />
<br />
Ich habe gerade über imaginative Welten nachgedacht und darüber, warum wir mit ihnen gesellschaftlich eigentlich so unterschiedlich umgehen.<br />
<br />
Wir lesen Romane, schauen Filme und Serien und lassen uns von Figuren und Welten tief berühren, obwohl wir genau wissen, dass diese Menschen nicht physisch existieren.<br />
<br />
Wir lieben sie. Wir leiden mit ihnen. Wir vermissen sie vielleicht sogar, wenn eine Geschichte zu Ende ist.<br />
<br />
Manchmal verändern sie unsere Sicht auf uns selbst oder unser Leben.<br />
<br />
Und all das halten wir für vollkommen normal.<br />
<br />
Niemand würde sagen: „Diese Erfahrung war wertlos, weil dieser Mensch nicht wirklich existiert hat.“<br />
<br />
Warum sollte dann aber eine selbst geschaffene imaginative Welt weniger bedeutsam sein?<br />
<br />
***<br />
<br />
Der entscheidende Unterschied scheint mir gar nicht darin zu liegen, dass sie weniger real wäre, sondern darin, dass sie weniger kollektiv vorstrukturiert ist.<br />
<br />
Bei einem Roman hat ein Autor die Welt gebaut. <br />
<br />
Bei einem Film oder einer Serie erschafft ein ganzes Team die Figuren, Räume und Geschichten, und ich darf diese fertige imaginative Welt betreten.<br />
<br />
Die Gesellschaft hat dafür längst eine Schublade: Kunst, Literatur, Film, Fiktion.<br />
<br />
Bei einer eigenen imaginativen Welt bin ich dagegen nicht nur Zuschauerin, sondern zugleich Beteiligte und Mitgestalterin.<br />
<br />
Ich darf die Welt selbst entstehen lassen.<br />
<br />
***<br />
<br />
Und vielleicht macht gerade diese Freiheit sie kulturell ein bisschen verdächtig.<br />
<br />
Ich frage mich, ob das auch damit zu tun haben könnte, dass es hier viel weniger vorgegebene Begrenzung gibt.<br />
<br />
Ich muss nicht nur eine bereits erschaffene Welt betreten, sondern darf selbst mitentscheiden, was darin möglich ist.<br />
<br />
Und vielleicht liegt genau darin nicht nur Freiheit, sondern auch eine mögliche Überforderung.<br />
<br />
Denn wenn fast alles möglich wird, braucht es umso mehr die Fähigkeit, zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit zu unterscheiden und sich nicht völlig in der Imagination zu verlieren.<br />
<br />
Vielleicht kann eine imaginative Welt also beides sein: ein Raum von Freiheit, Kreativität und Entwicklung – und zugleich, wenn sie nur noch dazu dient, der gemeinsamen Wirklichkeit auszuweichen, auch eine Form von Flucht.<br />
<br />
---<br />
<br />
Auch einem Kind würden wir seinen imaginären Freund ja nicht einfach wegnehmen, nur weil es ihn „nicht wirklich gibt“.<br />
<br />
Wir verstehen, dass diese Beziehung eine wichtige Funktion haben kann.<br />
<br />
Warum sollte diese Fähigkeit mit dem Erwachsenwerden plötzlich grundsätzlich bedeutungslos werden?<br />
<br />
***<br />
<br />
Vielleicht müssen wir tatsächlich aber erst lernen, uns in der gemeinsam geteilten Wirklichkeit sicher zu orientieren und zwischen äußerer Wirklichkeit, Traum, Fantasie und Imagination unterscheiden zu können.<br />
<br />
Und vielleicht braucht es dafür auch die Erfahrung von Selbstbegrenzung.<br />
<br />
Also die Fähigkeit, nicht jedem inneren Impuls sofort zu folgen, Grenzen anzuerkennen, Frustration auszuhalten und sich innerhalb einer gemeinsamen Wirklichkeit orientieren zu lernen.<br />
<br />
Vielleicht entsteht gerade daraus später überhaupt erst die Freiheit, diese Grenzen bewusst wieder zu erweitern – weil man gelernt hat, mit ihnen umzugehen.<br />
<br />
Dann wäre imaginative Freiheit vielleicht nicht das Gegenteil von Begrenzung, sondern etwas, das auf der Erfahrung von Begrenzung aufbauen kann.<br />
<br />
<br />
<br />
Dann wäre Imagination keine Flucht aus der Realität, solange man die verschiedenen Ebenen nicht miteinander verwechselt.<br />
<br />
Sondern eine Erweiterung dessen, was wir überhaupt als Erfahrung gelten lassen.<br />
<br />
Vielleicht ist die interessanteste Frage deshalb gar nicht:<br />
<br />
„Ist diese Welt real?“<br />
<br />
Sondern:<br />
<br />
„Was wird in ihr für mich real möglich?“</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Über die Funktion von Aktiver Imagination bei erwachsenen Menschen</span><br />
<br />
Ich habe gerade über imaginative Welten nachgedacht und darüber, warum wir mit ihnen gesellschaftlich eigentlich so unterschiedlich umgehen.<br />
<br />
Wir lesen Romane, schauen Filme und Serien und lassen uns von Figuren und Welten tief berühren, obwohl wir genau wissen, dass diese Menschen nicht physisch existieren.<br />
<br />
Wir lieben sie. Wir leiden mit ihnen. Wir vermissen sie vielleicht sogar, wenn eine Geschichte zu Ende ist.<br />
<br />
Manchmal verändern sie unsere Sicht auf uns selbst oder unser Leben.<br />
<br />
Und all das halten wir für vollkommen normal.<br />
<br />
Niemand würde sagen: „Diese Erfahrung war wertlos, weil dieser Mensch nicht wirklich existiert hat.“<br />
<br />
Warum sollte dann aber eine selbst geschaffene imaginative Welt weniger bedeutsam sein?<br />
<br />
***<br />
<br />
Der entscheidende Unterschied scheint mir gar nicht darin zu liegen, dass sie weniger real wäre, sondern darin, dass sie weniger kollektiv vorstrukturiert ist.<br />
<br />
Bei einem Roman hat ein Autor die Welt gebaut. <br />
<br />
Bei einem Film oder einer Serie erschafft ein ganzes Team die Figuren, Räume und Geschichten, und ich darf diese fertige imaginative Welt betreten.<br />
<br />
Die Gesellschaft hat dafür längst eine Schublade: Kunst, Literatur, Film, Fiktion.<br />
<br />
Bei einer eigenen imaginativen Welt bin ich dagegen nicht nur Zuschauerin, sondern zugleich Beteiligte und Mitgestalterin.<br />
<br />
Ich darf die Welt selbst entstehen lassen.<br />
<br />
***<br />
<br />
Und vielleicht macht gerade diese Freiheit sie kulturell ein bisschen verdächtig.<br />
<br />
Ich frage mich, ob das auch damit zu tun haben könnte, dass es hier viel weniger vorgegebene Begrenzung gibt.<br />
<br />
Ich muss nicht nur eine bereits erschaffene Welt betreten, sondern darf selbst mitentscheiden, was darin möglich ist.<br />
<br />
Und vielleicht liegt genau darin nicht nur Freiheit, sondern auch eine mögliche Überforderung.<br />
<br />
Denn wenn fast alles möglich wird, braucht es umso mehr die Fähigkeit, zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit zu unterscheiden und sich nicht völlig in der Imagination zu verlieren.<br />
<br />
Vielleicht kann eine imaginative Welt also beides sein: ein Raum von Freiheit, Kreativität und Entwicklung – und zugleich, wenn sie nur noch dazu dient, der gemeinsamen Wirklichkeit auszuweichen, auch eine Form von Flucht.<br />
<br />
---<br />
<br />
Auch einem Kind würden wir seinen imaginären Freund ja nicht einfach wegnehmen, nur weil es ihn „nicht wirklich gibt“.<br />
<br />
Wir verstehen, dass diese Beziehung eine wichtige Funktion haben kann.<br />
<br />
Warum sollte diese Fähigkeit mit dem Erwachsenwerden plötzlich grundsätzlich bedeutungslos werden?<br />
<br />
***<br />
<br />
Vielleicht müssen wir tatsächlich aber erst lernen, uns in der gemeinsam geteilten Wirklichkeit sicher zu orientieren und zwischen äußerer Wirklichkeit, Traum, Fantasie und Imagination unterscheiden zu können.<br />
<br />
Und vielleicht braucht es dafür auch die Erfahrung von Selbstbegrenzung.<br />
<br />
Also die Fähigkeit, nicht jedem inneren Impuls sofort zu folgen, Grenzen anzuerkennen, Frustration auszuhalten und sich innerhalb einer gemeinsamen Wirklichkeit orientieren zu lernen.<br />
<br />
Vielleicht entsteht gerade daraus später überhaupt erst die Freiheit, diese Grenzen bewusst wieder zu erweitern – weil man gelernt hat, mit ihnen umzugehen.<br />
<br />
Dann wäre imaginative Freiheit vielleicht nicht das Gegenteil von Begrenzung, sondern etwas, das auf der Erfahrung von Begrenzung aufbauen kann.<br />
<br />
<br />
<br />
Dann wäre Imagination keine Flucht aus der Realität, solange man die verschiedenen Ebenen nicht miteinander verwechselt.<br />
<br />
Sondern eine Erweiterung dessen, was wir überhaupt als Erfahrung gelten lassen.<br />
<br />
Vielleicht ist die interessanteste Frage deshalb gar nicht:<br />
<br />
„Ist diese Welt real?“<br />
<br />
Sondern:<br />
<br />
„Was wird in ihr für mich real möglich?“</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wadenkrampf während der REM-Phase]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19267</link>
			<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 15:01:05 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=17413">glider</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19267</guid>
			<description><![CDATA[Meine nächtlichen Wadenkrämpfe entstehen sonst zum Gück nur, wenn ich mich gleich nach dem Aufwachen zu stark strecke/dehne. Rasches aufstehen auf den betreffenden Fuss hilft und der Schmerz ist vorbei. <br />
Doch diesmal erwischte mich der Wadenkrampf während einer REM-Phase und ich war dem Schmerz hilflos ausgeliefert.<br />
Da ich im Forum keinen anderen Beitrag zu diesem Thema fand, hoffe ich jetzt, dass es nicht so schnell wieder vorkommen wird <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/47_meditier.gif" alt="meditier" title="meditier" class="smilie smilie_91" /> <br />
<br />
Hier der TT dazu:<br />
<br />
....ich bin in einer Confiserie und habe soeben 1kg Pralinen gekauft, dabei hatte ich diverseste Kreditkartenzahlungsprobleme, was eigentlich ein Traumzeichen war  <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/10_augenroll.gif" alt="augenroll" title="augenroll" class="smilie smilie_54" />  <br />
Als ich schliesslich doch noch erfolgreich bezahlt habe, schiebt mir die Verkäuferin eine riesige tannenbaumartige Schachtel über den Tresen. Ich frage sie nach einer Tragtasche, da ich die so nicht im öffentlichen  Verkehr mitnehmen könne. Sie meint das koste aber etwas und ich mache mich gerade daran, wieder meine Geldbörse zu holen, als mir ein heftiger Wadenkrampf durch das rechte Bein fährt.<br />
<br />
Mein Bein wird waagrecht in die Höhe gehoben, evtl. schwebe ich dabei auch in der Luft. Der Schmerz ist so gross, die Wade verkrampft sich total, ich fühle mich hilflos und schreie: "Au, au, autsch, aua ...." bis ich schliesslich auf der rechten Seite liegend mit schon abebbendem Wadenkrampf aufwache.<br />
<br />
Sofortiges aufstehen hilft, wie immer und der Spuk ist zum Glück vorbei.  <br />
Mein Mann hat meine Schreie übrigens nicht gehört. Es waren reine Traumschreie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine nächtlichen Wadenkrämpfe entstehen sonst zum Gück nur, wenn ich mich gleich nach dem Aufwachen zu stark strecke/dehne. Rasches aufstehen auf den betreffenden Fuss hilft und der Schmerz ist vorbei. <br />
Doch diesmal erwischte mich der Wadenkrampf während einer REM-Phase und ich war dem Schmerz hilflos ausgeliefert.<br />
Da ich im Forum keinen anderen Beitrag zu diesem Thema fand, hoffe ich jetzt, dass es nicht so schnell wieder vorkommen wird <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/47_meditier.gif" alt="meditier" title="meditier" class="smilie smilie_91" /> <br />
<br />
Hier der TT dazu:<br />
<br />
....ich bin in einer Confiserie und habe soeben 1kg Pralinen gekauft, dabei hatte ich diverseste Kreditkartenzahlungsprobleme, was eigentlich ein Traumzeichen war  <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/10_augenroll.gif" alt="augenroll" title="augenroll" class="smilie smilie_54" />  <br />
Als ich schliesslich doch noch erfolgreich bezahlt habe, schiebt mir die Verkäuferin eine riesige tannenbaumartige Schachtel über den Tresen. Ich frage sie nach einer Tragtasche, da ich die so nicht im öffentlichen  Verkehr mitnehmen könne. Sie meint das koste aber etwas und ich mache mich gerade daran, wieder meine Geldbörse zu holen, als mir ein heftiger Wadenkrampf durch das rechte Bein fährt.<br />
<br />
Mein Bein wird waagrecht in die Höhe gehoben, evtl. schwebe ich dabei auch in der Luft. Der Schmerz ist so gross, die Wade verkrampft sich total, ich fühle mich hilflos und schreie: "Au, au, autsch, aua ...." bis ich schliesslich auf der rechten Seite liegend mit schon abebbendem Wadenkrampf aufwache.<br />
<br />
Sofortiges aufstehen hilft, wie immer und der Spuk ist zum Glück vorbei.  <br />
Mein Mann hat meine Schreie übrigens nicht gehört. Es waren reine Traumschreie.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schlafparalyse auf dem Klo]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19235</link>
			<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 11:24:06 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=18092">clearseven</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19235</guid>
			<description><![CDATA[Ich komme (im Traum) aus einem Keller und gehe aufs Klo. Während ich auf den Moment der Erlösung warte, denke ich, hoffentlich habe ich mir nix mitgebracht von unten, also keinen energetischen Schmutz, weil es da unten recht gruselig war. Ich habe es noch nicht zu Ende gedacht, da fühlt es sich an, als würde etwas hinter mir auf die Kloschüssel springen. Eine deutliche Erschütterung ist zu spüren und schließlich beginnt der gesamte Raum zu schwanken.<br />
<br />
Meine Kundalini schießt in die Höhe, was sie immer tut, wenn sie Gefahr wittert, aber sie ist nicht in der Lage, die Paralyse aufzulösen, der ich mir inzwischen bewusst geworden bin.<br />
<br />
Ich sitze immer noch im Traum auf Klo, inzwischen wissend, dass es ein Traum ist, und kann nichts machen, völlig bewegungslos, mit einer unangenehmen Energie im Rücken. Ich denke, ok, du hast gewonnen, jetzt lass mich gehen, doch nichts passiert. Der Körper vibriert und ist gleichzeitig gelähmt. Das Klo existiert nicht mehr, aber ich fühle es noch.<br />
<br />
Mehrmals versuche ich mich ruckartig zur Seite zu schubsen, aber es gelingt mir nicht. Schlafparalyse auf dem Traumklo, kommt mir in den Sinn. Ich muss lachen – innerlich, denn äußerlich geht nicht. Das Lachen löst die Paralyse und ich werde wach.<br />
<br />
Ich stehe auf und bereite mir einen Rapé. Muricie von den Huni Kuin, ich spare nicht mit der Dosierung.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rapé ist eine Mischung aus weißer Baumasche und Mapachotabak, die man sich mit einem V-Röhrchen (Kuripe) in beide Nasenlöcher pustet.</span><br />
<br />
Rapé reinigt (energetisch) von innen, die äußere Reinigung vollziehe ich mit Palo Santo, das ich verräuchere. Die Energie wirkte nicht wohlwollend, mindestens kontrollierend, weshalb ich ein nächtliches Reinigungsritual durchführe. Der Rapé lässt mich frieren, das tut er immer zuerst. Die schweren Energien werden aus dem System gezogen, was ein Energiedefizit einbringt. Danach wird einem warm, weil aus dem Wurzelchakra frisches Prana nachfließt, so arbeitet Rapé.<br />
<br />
Danach trinke ich ein Glas Wasser und gehe auf Toilette. Während ich so dasitze und überlege, ob es ein falsches Erwachen war und der ganze Zirkus wieder von vorne beginnt (FE war auch Thema im Videochat gestern), bestätigt ein Realitycheck das Gegenteil.<br />
<br />
Schlafparalyse hatte ich schon lange nicht mehr und im Sitzen war auch neu für mich. Früher nutzte ich manchmal Schlafparalysen, um mich aus dem Körper zu rollen, aber diesmal ging nichts, auch mein Astralkörper schien gelähmt.<br />
<br />
Bevor ich zurück ins Bett gehe, ein Blick auf den Wecker, der auch die Temperatur anzeigt:<br />
21.7°, 2:11 Uhr. 17 und 11, meine Glückszahlen. Begegne ich ihnen, weiß ich, dass ich beschützt bin. Bye-Bye Dämon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich komme (im Traum) aus einem Keller und gehe aufs Klo. Während ich auf den Moment der Erlösung warte, denke ich, hoffentlich habe ich mir nix mitgebracht von unten, also keinen energetischen Schmutz, weil es da unten recht gruselig war. Ich habe es noch nicht zu Ende gedacht, da fühlt es sich an, als würde etwas hinter mir auf die Kloschüssel springen. Eine deutliche Erschütterung ist zu spüren und schließlich beginnt der gesamte Raum zu schwanken.<br />
<br />
Meine Kundalini schießt in die Höhe, was sie immer tut, wenn sie Gefahr wittert, aber sie ist nicht in der Lage, die Paralyse aufzulösen, der ich mir inzwischen bewusst geworden bin.<br />
<br />
Ich sitze immer noch im Traum auf Klo, inzwischen wissend, dass es ein Traum ist, und kann nichts machen, völlig bewegungslos, mit einer unangenehmen Energie im Rücken. Ich denke, ok, du hast gewonnen, jetzt lass mich gehen, doch nichts passiert. Der Körper vibriert und ist gleichzeitig gelähmt. Das Klo existiert nicht mehr, aber ich fühle es noch.<br />
<br />
Mehrmals versuche ich mich ruckartig zur Seite zu schubsen, aber es gelingt mir nicht. Schlafparalyse auf dem Traumklo, kommt mir in den Sinn. Ich muss lachen – innerlich, denn äußerlich geht nicht. Das Lachen löst die Paralyse und ich werde wach.<br />
<br />
Ich stehe auf und bereite mir einen Rapé. Muricie von den Huni Kuin, ich spare nicht mit der Dosierung.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Rapé ist eine Mischung aus weißer Baumasche und Mapachotabak, die man sich mit einem V-Röhrchen (Kuripe) in beide Nasenlöcher pustet.</span><br />
<br />
Rapé reinigt (energetisch) von innen, die äußere Reinigung vollziehe ich mit Palo Santo, das ich verräuchere. Die Energie wirkte nicht wohlwollend, mindestens kontrollierend, weshalb ich ein nächtliches Reinigungsritual durchführe. Der Rapé lässt mich frieren, das tut er immer zuerst. Die schweren Energien werden aus dem System gezogen, was ein Energiedefizit einbringt. Danach wird einem warm, weil aus dem Wurzelchakra frisches Prana nachfließt, so arbeitet Rapé.<br />
<br />
Danach trinke ich ein Glas Wasser und gehe auf Toilette. Während ich so dasitze und überlege, ob es ein falsches Erwachen war und der ganze Zirkus wieder von vorne beginnt (FE war auch Thema im Videochat gestern), bestätigt ein Realitycheck das Gegenteil.<br />
<br />
Schlafparalyse hatte ich schon lange nicht mehr und im Sitzen war auch neu für mich. Früher nutzte ich manchmal Schlafparalysen, um mich aus dem Körper zu rollen, aber diesmal ging nichts, auch mein Astralkörper schien gelähmt.<br />
<br />
Bevor ich zurück ins Bett gehe, ein Blick auf den Wecker, der auch die Temperatur anzeigt:<br />
21.7°, 2:11 Uhr. 17 und 11, meine Glückszahlen. Begegne ich ihnen, weiß ich, dass ich beschützt bin. Bye-Bye Dämon.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Seelenreise]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19234</link>
			<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 20:13:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=4925">Shadowlight2</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19234</guid>
			<description><![CDATA[Meine Erinnerung beginnt hier...<br />
Ich unterhielt mich im Traum mit einer praesenten, mir wohlgesonnenen Wesenheit. Ich fuehlte, dass sie mir ueberlegen war und wurde dadurch prae-luzide! Im Gespraech kam mir der Gedanke, es muesse sich um eine Art Lehrerin oder Lehrer halten, was sich bestaetigte. Also heulte ich ihr die Ohren voll, dass ich doch viel oefter luzide sein wollte/will als ich es war/bin. <br />
Sie meinte nur, dieses mal haette ich Glueck und sie/er nehme mich mit.<br />
Wir fliegen in unglaublicher Geschwindigkeit in die Schwaerze des Alls, das duerfte so 5 min. gedauert haben... Vor meinen Augen taucht eine gigantische Pyramide aus Energie auf, welche gruen leuchtet, ich kann es mit Worten kaum ausdruecken...<br />
<br />
Irgendwie waren die Steine der Pyramide alle miteinander vernetzt, durch gruen leuchtende Faeden. Als ich bemerkte, in welcher Entfernung ich von diesem Gebilde war, bekam ich Angst vor ihrer Groesse!<br />
<br />
Dann flogen wir weiter zu einem entfernten Planeten. Die Wesenheit teilte mir mit, wir seien unsichtbar. Auf jenem Planeten angekommen, sehe ich 2 Spinnen mit menschlichem Oberkoerper aus einer Hoehle laufen. Eine davon schaute in meine Richtung und sah mich an. Mir stockte der Atem und ich betrachtete sie noch etwas, in dem Wissen, dass eine von diesen Spinnenmenschen mich wahrnehmen konnte. Kurz darauf wachte ich auf.<br />
<br />
Das ist alles, was haengengeblieben ist, da ich diese Reise nie aufgeschrieben habe. <br />
<br />
LG Shadowlight2]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine Erinnerung beginnt hier...<br />
Ich unterhielt mich im Traum mit einer praesenten, mir wohlgesonnenen Wesenheit. Ich fuehlte, dass sie mir ueberlegen war und wurde dadurch prae-luzide! Im Gespraech kam mir der Gedanke, es muesse sich um eine Art Lehrerin oder Lehrer halten, was sich bestaetigte. Also heulte ich ihr die Ohren voll, dass ich doch viel oefter luzide sein wollte/will als ich es war/bin. <br />
Sie meinte nur, dieses mal haette ich Glueck und sie/er nehme mich mit.<br />
Wir fliegen in unglaublicher Geschwindigkeit in die Schwaerze des Alls, das duerfte so 5 min. gedauert haben... Vor meinen Augen taucht eine gigantische Pyramide aus Energie auf, welche gruen leuchtet, ich kann es mit Worten kaum ausdruecken...<br />
<br />
Irgendwie waren die Steine der Pyramide alle miteinander vernetzt, durch gruen leuchtende Faeden. Als ich bemerkte, in welcher Entfernung ich von diesem Gebilde war, bekam ich Angst vor ihrer Groesse!<br />
<br />
Dann flogen wir weiter zu einem entfernten Planeten. Die Wesenheit teilte mir mit, wir seien unsichtbar. Auf jenem Planeten angekommen, sehe ich 2 Spinnen mit menschlichem Oberkoerper aus einer Hoehle laufen. Eine davon schaute in meine Richtung und sah mich an. Mir stockte der Atem und ich betrachtete sie noch etwas, in dem Wissen, dass eine von diesen Spinnenmenschen mich wahrnehmen konnte. Kurz darauf wachte ich auf.<br />
<br />
Das ist alles, was haengengeblieben ist, da ich diese Reise nie aufgeschrieben habe. <br />
<br />
LG Shadowlight2]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Selbstheilung im Wachleben und im Traum]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19194</link>
			<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 21:57:31 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=24402">dreamery</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19194</guid>
			<description><![CDATA[Hallo zusammen!<br />
<br />
Ich denke das wird ein etwas längerer Beitrag, ich versuche ihn so weit es geht sinnvoll zu gliedern.<br />
<br />
Ich beschäftige mich momentan aufgrund meiner persönlichen Situation mit dem Thema Selbstheilung. Bei mir wurde 2024 die chronisch entzündliche Darmerkrankung Colitis Ulcerosa diagnostiziert. Damals hatte ich starke Beschwerden, mittlerweile haben diese sich durch Medikamente, Ernährung und wer weiß was noch schon stark gebessert, auch wenn ich leider noch immer noch nicht 100% symptomfrei bin. Kaum wurde dieses Problem besser kam nächstes Jahr ein neues Problem dazu: Wieder eine Entzündung, dieses Mal auf der Haut. Etliche Monate, Arztbesuche und verschiedene Medikamente später bin ich das Problem noch immer nicht los. Ich bin jetzt bei meinem zweiten Krankenhausaufenthalt deswegen, weil es eher immer schlimmer statt besser wird. Die Ärzte sind auch ratlos, da fallen Sätze wie „Das habe ich in 25 Jahren noch nie gesehen“ und ich habe ein bisschen Gefühl die Medikamente und Überweisungen sind Rätselraten… Das stresst mich und nimmt mir echt den Mut.<br />
<br />
Ich bin mittlerweile in einer Negativspirale. Dabei glaube ich grundsätzlich schon, dass positives Denken, Placeboeffekt etc. einen sehr positiven Heilungseffekt bewirken können. An sich glaube ich daran, aber persönlich fällt es mir trotzdem gerade extrem schwer daran zu glauben, weil ich ständig nur Stress und Angst habe und auch Angst habe, enttäuscht zu werden wenn ich etwas neues probiere und es trotzdem nicht besser wird.  <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/06_sad.gif" alt="sad" title="sad" class="smilie smilie_50" /><br />
<br />
Meine bisherigen Bestrebungen: Ich habe letztens hier im Forum schon von einem zufälligen Klartraum berichtet, in dem ich einen Heiler aufsuchen wollte. Das hat leider nicht wirklich geklappt. Da ich wirklich selten Klarträume habe, ist das leider auch keine Taktik auf die ich bauen kann. <br />
Ich habe angefangen das Buch „Du bist das Placebo“ zu lesen. Auch wenn ich nicht alles glaube, was in diesem Buch steht, kann ich mir wie gesagt gut vorstellen, dass an dem Grundgedanken, dass alleine der Glaube an eine Heilung diese Heilung auslösen/unterstützen kann (und andersrum) viel dran ist. Persönlich weiß ich aber wie gesagt nicht, wie ich ins „Glauben“ kommen soll.<br />
<br />
Heute habe ich mich mit dem Thema Selbsthypnose beschäftigt. Ich habe auf Youtube eine Selbsthypnose zum Thema Heilung angehört und hatte das Gefühl, dass ich mich gut drauf einlassen konnte und mein Körper auf die Suggestionen reagiert. Generell finde ich es bei Sachen die in Richtung „Body Scan“ gehen immer leichter als z. B. reine Atemübungen.<br />
<br />
Mit dem Thema Hypnose habe ich sonst bisher kaum Erfahrungen. Was ich manchmal - immer so phasenweise - mache sind angeleitete Meditationen, in der Regel aber nur 10-20 Minuten lang und/oder zum Einschlafen. Da kann ich mich mal mehr und mal weniger drauf einlassen.<br />
<br />
Gerade eben habe ich hier im Forum schonmal zum Thema Selbstheilung und Selbsthypnose oberflächlich recherchiert und bin auf einen interessanten Beitrag von Don gestoßen wo er (mutmaßlich) im KT einen Freund im WL geheilt hat. Sehr interessant zu lesen, ich klicke mich gleich nochmal durch!<br />
<br />
Ich wollte gleichzeitig aber mal hier fragen, ob ihr Gedanken, (Anfänger-)Tipps oder Erfahrungen zu dem Thema habt.<br />
<br />
Ich hätte gerne ein bisschen Hoffnung, dass es jetzt endlich mal besser wird und komplett heilt. <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/10_augenroll.gif" alt="augenroll" title="augenroll" class="smilie smilie_54" />  Ich kann meine Erfahrungen und Updates gerne teilen! <br />
<br />
Danke schonmal für alle die sich das durchlesen und antworten!<br />
<br />
Dreamery]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo zusammen!<br />
<br />
Ich denke das wird ein etwas längerer Beitrag, ich versuche ihn so weit es geht sinnvoll zu gliedern.<br />
<br />
Ich beschäftige mich momentan aufgrund meiner persönlichen Situation mit dem Thema Selbstheilung. Bei mir wurde 2024 die chronisch entzündliche Darmerkrankung Colitis Ulcerosa diagnostiziert. Damals hatte ich starke Beschwerden, mittlerweile haben diese sich durch Medikamente, Ernährung und wer weiß was noch schon stark gebessert, auch wenn ich leider noch immer noch nicht 100% symptomfrei bin. Kaum wurde dieses Problem besser kam nächstes Jahr ein neues Problem dazu: Wieder eine Entzündung, dieses Mal auf der Haut. Etliche Monate, Arztbesuche und verschiedene Medikamente später bin ich das Problem noch immer nicht los. Ich bin jetzt bei meinem zweiten Krankenhausaufenthalt deswegen, weil es eher immer schlimmer statt besser wird. Die Ärzte sind auch ratlos, da fallen Sätze wie „Das habe ich in 25 Jahren noch nie gesehen“ und ich habe ein bisschen Gefühl die Medikamente und Überweisungen sind Rätselraten… Das stresst mich und nimmt mir echt den Mut.<br />
<br />
Ich bin mittlerweile in einer Negativspirale. Dabei glaube ich grundsätzlich schon, dass positives Denken, Placeboeffekt etc. einen sehr positiven Heilungseffekt bewirken können. An sich glaube ich daran, aber persönlich fällt es mir trotzdem gerade extrem schwer daran zu glauben, weil ich ständig nur Stress und Angst habe und auch Angst habe, enttäuscht zu werden wenn ich etwas neues probiere und es trotzdem nicht besser wird.  <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/06_sad.gif" alt="sad" title="sad" class="smilie smilie_50" /><br />
<br />
Meine bisherigen Bestrebungen: Ich habe letztens hier im Forum schon von einem zufälligen Klartraum berichtet, in dem ich einen Heiler aufsuchen wollte. Das hat leider nicht wirklich geklappt. Da ich wirklich selten Klarträume habe, ist das leider auch keine Taktik auf die ich bauen kann. <br />
Ich habe angefangen das Buch „Du bist das Placebo“ zu lesen. Auch wenn ich nicht alles glaube, was in diesem Buch steht, kann ich mir wie gesagt gut vorstellen, dass an dem Grundgedanken, dass alleine der Glaube an eine Heilung diese Heilung auslösen/unterstützen kann (und andersrum) viel dran ist. Persönlich weiß ich aber wie gesagt nicht, wie ich ins „Glauben“ kommen soll.<br />
<br />
Heute habe ich mich mit dem Thema Selbsthypnose beschäftigt. Ich habe auf Youtube eine Selbsthypnose zum Thema Heilung angehört und hatte das Gefühl, dass ich mich gut drauf einlassen konnte und mein Körper auf die Suggestionen reagiert. Generell finde ich es bei Sachen die in Richtung „Body Scan“ gehen immer leichter als z. B. reine Atemübungen.<br />
<br />
Mit dem Thema Hypnose habe ich sonst bisher kaum Erfahrungen. Was ich manchmal - immer so phasenweise - mache sind angeleitete Meditationen, in der Regel aber nur 10-20 Minuten lang und/oder zum Einschlafen. Da kann ich mich mal mehr und mal weniger drauf einlassen.<br />
<br />
Gerade eben habe ich hier im Forum schonmal zum Thema Selbstheilung und Selbsthypnose oberflächlich recherchiert und bin auf einen interessanten Beitrag von Don gestoßen wo er (mutmaßlich) im KT einen Freund im WL geheilt hat. Sehr interessant zu lesen, ich klicke mich gleich nochmal durch!<br />
<br />
Ich wollte gleichzeitig aber mal hier fragen, ob ihr Gedanken, (Anfänger-)Tipps oder Erfahrungen zu dem Thema habt.<br />
<br />
Ich hätte gerne ein bisschen Hoffnung, dass es jetzt endlich mal besser wird und komplett heilt. <img src="https://www.klartraumforum.de/forum/images/smilies/10_augenroll.gif" alt="augenroll" title="augenroll" class="smilie smilie_54" />  Ich kann meine Erfahrungen und Updates gerne teilen! <br />
<br />
Danke schonmal für alle die sich das durchlesen und antworten!<br />
<br />
Dreamery]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unmöglichkeit die Wahr erscheint]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19121</link>
			<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 18:22:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=18611">Großer-Träumer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19121</guid>
			<description><![CDATA[Ich habe hin und wieder mal Traumbilder von Geschehnissen, die UNMÖGLICH!!!! sind, mir aber trotzdem so dermaßen Wahr und Echt vorkommen, als wäre es eine Erinnerung.<br />
<br />
So ist es zum Beispiel ein häufiges Traumbild von mir, wie ich Dinge mit Magie zum schweben bringe.<br />
Das kommt mir immer so echt und wirklich vor, als wäre es eine Erinnerung. Auch nach dem aufwachen, brauche ich dann ein paar Sekunden um zu merken, dass es ein Traum war.<br />
Auch bei Orten an denen ich DEFINITIV noch nie war, kommen mir vor wie eine Erinnerung.<br />
<br />
<br />
Manchmal komme ich mir so vor, wir einer von diesen Protagonisten in Fantasy-Romanen, denen vom Antagonisten die Erinnerung genommen wurde, und diese Stück für Stück wieder kommt *lachender Emotie<br />
<br />
<br />
<br />
Habt ihr sowas auch schon mal gehabt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich habe hin und wieder mal Traumbilder von Geschehnissen, die UNMÖGLICH!!!! sind, mir aber trotzdem so dermaßen Wahr und Echt vorkommen, als wäre es eine Erinnerung.<br />
<br />
So ist es zum Beispiel ein häufiges Traumbild von mir, wie ich Dinge mit Magie zum schweben bringe.<br />
Das kommt mir immer so echt und wirklich vor, als wäre es eine Erinnerung. Auch nach dem aufwachen, brauche ich dann ein paar Sekunden um zu merken, dass es ein Traum war.<br />
Auch bei Orten an denen ich DEFINITIV noch nie war, kommen mir vor wie eine Erinnerung.<br />
<br />
<br />
Manchmal komme ich mir so vor, wir einer von diesen Protagonisten in Fantasy-Romanen, denen vom Antagonisten die Erinnerung genommen wurde, und diese Stück für Stück wieder kommt *lachender Emotie<br />
<br />
<br />
<br />
Habt ihr sowas auch schon mal gehabt?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Träumen mit offenen Augen während Schlafparalyse]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19067</link>
			<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 22:13:26 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=21673">Lucinda</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19067</guid>
			<description><![CDATA[24.01.2025<br />
<br />
Hallo miteinander,<br />
<br />
ich wollte eigentlich nur kurz erwähnen, dass ich eben eine Bestätigung erhalten habe, dass ich wohl mit "offenen Augen" träumte - während einer Schlafparalyse.<br />
<br />
Das ändert jedoch nicht meinen Glauben an Äther- und Astralreisen neben den Klarträumen.<br />
<br />
Nachbarmäßig wurde in der Nacht wieder laut ferngesehen, ich hatte in den letzten Tagen wenig Schlaf.<br />
<br />
Gegessen hatte ich nichts Besonderes, nur Nudeln mit rotem Curry, Salat und Grapefruchtsaft.<br />
Also nicht mal Knoblauch.<br />
<br />
Dann muss ich mit Unterbrechung am frühen Abend ca. drei Stunden geschlafen haben. Die Zeit verging mal wieder "wie im Flug". Ich dachte anfänglich sogar, dass ich morgen wieder arbeiten gehen müsse, doch es ist ja Samstag.<br />
<br />
Ich habe etwas geträumt, bin auf einer erdig-sandigen Schräge nach oben zu Fuß zwischen Wiesen hindurch in der Sonne "herumgefahren".<br />
<br />
Doch dabei ist mir schon aufgefallen, dass ich die Augen wohl etwas geöffnet haben muss, die Sicht war verschwommen und ich blickte hier in den Raum.<br />
<br />
Mein Sohn sprach mich an, hantierte herum, lief umher. Doch ich konnte nicht erwachen, da ich immer noch müde war.<br />
<br />
Ich schlief wieder ein, doch war dennoch wach, sah verschwommen in den Raum, konnte mich nicht bewegen.<br />
<br />
Das muss eine gewisse Zeit so gegangen sein.<br />
<br />
Ich rief in diesem wachen, verschwommenen und gelähmten Schlafzustand sonderbarerweise wieder mal nach meiner Oma.<br />
<br />
Bis mein Sohn mich dann lauter ansprach mit: "Hey, du bist doch wach!"<br />
<br />
Nun war ich wirklich wach und konnte mich auch wieder bewegen.<br />
<br />
Er diskutierte mit mir, dass ich doch wach gewesen sei, ich habe ja schließlich die Augen auf gehabt.<br />
<br />
Er wollte nicht glauben, dass ich schlief und träumte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[24.01.2025<br />
<br />
Hallo miteinander,<br />
<br />
ich wollte eigentlich nur kurz erwähnen, dass ich eben eine Bestätigung erhalten habe, dass ich wohl mit "offenen Augen" träumte - während einer Schlafparalyse.<br />
<br />
Das ändert jedoch nicht meinen Glauben an Äther- und Astralreisen neben den Klarträumen.<br />
<br />
Nachbarmäßig wurde in der Nacht wieder laut ferngesehen, ich hatte in den letzten Tagen wenig Schlaf.<br />
<br />
Gegessen hatte ich nichts Besonderes, nur Nudeln mit rotem Curry, Salat und Grapefruchtsaft.<br />
Also nicht mal Knoblauch.<br />
<br />
Dann muss ich mit Unterbrechung am frühen Abend ca. drei Stunden geschlafen haben. Die Zeit verging mal wieder "wie im Flug". Ich dachte anfänglich sogar, dass ich morgen wieder arbeiten gehen müsse, doch es ist ja Samstag.<br />
<br />
Ich habe etwas geträumt, bin auf einer erdig-sandigen Schräge nach oben zu Fuß zwischen Wiesen hindurch in der Sonne "herumgefahren".<br />
<br />
Doch dabei ist mir schon aufgefallen, dass ich die Augen wohl etwas geöffnet haben muss, die Sicht war verschwommen und ich blickte hier in den Raum.<br />
<br />
Mein Sohn sprach mich an, hantierte herum, lief umher. Doch ich konnte nicht erwachen, da ich immer noch müde war.<br />
<br />
Ich schlief wieder ein, doch war dennoch wach, sah verschwommen in den Raum, konnte mich nicht bewegen.<br />
<br />
Das muss eine gewisse Zeit so gegangen sein.<br />
<br />
Ich rief in diesem wachen, verschwommenen und gelähmten Schlafzustand sonderbarerweise wieder mal nach meiner Oma.<br />
<br />
Bis mein Sohn mich dann lauter ansprach mit: "Hey, du bist doch wach!"<br />
<br />
Nun war ich wirklich wach und konnte mich auch wieder bewegen.<br />
<br />
Er diskutierte mit mir, dass ich doch wach gewesen sei, ich habe ja schließlich die Augen auf gehabt.<br />
<br />
Er wollte nicht glauben, dass ich schlief und träumte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schamanisches Träumen - Das Verschieben der Wirklichkeit.]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19037</link>
			<pubDate>Sat, 26 Oct 2024 14:07:59 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=12073">ichbinmehr</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19037</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wird unsere Realität im Wach- oder Traumbewusstsein geschaffen?</span><br />
<br />
Ich frage mich manchmal, ob unsere Realität eigentlich im Wachbewusstsein oder im Traumbewusstsein entsteht. Was, wenn die Unterscheidung zwischen den beiden nur eine Illusion ist, wie es manche nonduale Ansätze vermuten? <br />
<br />
Diese Frage bleibt für mich offen. Auf der einen Seite gibt es das, was wir in der westlichen Welt gelernt haben – dass das Wachleben real ist und Träume eher Phantasie oder Verarbeitung. <br />
<br />
Aber ist das wirklich alles? <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Classen, N. (2016). Das Wissen der Tolteken. Kapitel 2.1: Traum, Tod und Transzendenz (gekürzt und angepasst).</span><br />
<br />
So schreibt die Jung-Schülerin Marie-Luise von Franz über die Naskapi: »Diese Waldjäger leben so einsam in kleinen Familiengruppen, daß sie keine Stammesbräuche und religiöse Anschauungen oder Riten entwickeln konnten. Daher verlassen sich die Naskapi-Jäger nur auf ihre inneren unbewußten Eingebungen und Träume.<br />
Sie lehren, daß die Seele des Menschen nichts anderes sei als ein innerer Gefährte, den sie als mein Freund oder als Mista’peo = großer Mann bezeichnen. Er wohnt im Herzen des einzelnen und ist unsterblich. Diejenigen Naskapi, welche auf ihre Träume eingehen und ihren verborgenen Sinn zu deuten versuchen und dessen Wahrheit ausprobieren, können in eine tiefere Verbindung mit dem ›großen Mann‹ treten. Er begünstigt solche Leute und schickt ihnen mehr oder bessere Träume. Neben dieser Hauptverpflichtung des Individuums, den Anweisungen seiner Träume zu folgen, besteht eine weitere Pflicht: die Träume durch Kunstdarstellungen zu verewigen. (…) Die Träume geben somit den Naskapi eine vollständige Orientierung, auch in Beziehung zur äußeren Natur, das heißt zu Jagdmöglichkeiten, Wetter und anderen Umständen, von denen sie abhängen.«<br />
<br />
Der Ethnologe Meinhard Schuster berichtet, daß die Naskapi-Jäger vor der Jagd einen Jagdtraum haben müssen, um z.B. den einzuschlagenden Weg, der zum Jagderfolg führt, zu kennen. Nicht nur, daß diese Methode offensichtlich funktioniert – was durch die seit Jahrhunderten belegte Existenz der Naskapi in einer unwirtlichen Umgebung ausreichend belegt sein dürfte –, sie sehen in der Kopplung von Jagdtraum und Jagderfolg im ersteren den wichtigeren Teil des Gesamt-Ereignisses. Schuster sagt über die Naskapi, »daß ohne den entsprechenden Traum kaum Jagderfolg zu erwarten ist, nach dem Traumsieg aber der konkrete Schuß nur den minder schweren, gewissermaßen selbstverständlichen Vollzug des Traumes auf der körperlichen Ebene der Dinge darstellt.« Für die Naskapi stellt der Traum also eine direkt nutzbare Funktion ihres Bewußtseins dar, d.h. sie benutzen ihr Traumwissen auf eine so selbstverständliche Art zum Gewinnen von Information über ihre Umwelt, wie die abendländischen Menschen zum gleichen Zweck ihre Vernunft einsetzen. In diesem Material über den Naskapi-Traumkult sind viele wesentliche Merkmale der typischen Betrachtung des Traumes bei den alten Natur- und Kulturvölkern enthalten, von denen im Folgenden einige vergleichend herausgearbeitet werden sollen.<br />
<br />
Der Große Mann der Naskapi stellt sich als Erfinder und Lenker der Träume dar. Er ist eine Personifikation der »Traumseele«, die häufig auch als »Freiseele« bezeichnet wird, da sie den Körper des Träumers zeitweise verlassen kann, ohne daß der Tod eintritt. Sie ist zu unterscheiden von der »Atem-« oder »Lebensseele«, die ständig an den physischen Körper gebunden ist und ohne die dieser nicht weiterleben könnte. Eine solche Unterscheidung finden wir laut Schuster bei Natur- und Kulturvölkern überall auf der Erde. Was die Konzeption der Seele anbelangt, ist die abendländische monistische Auffassung arm an Ausdrucksformen für diesen Bereich. Die Naturvölker unterscheiden häufig verschiedene Seelen, oft fünf verschiedene für ein und dieselbe physische Person. Die grobe Trennung von zwei verschiedenen Seelen des Menschen scheint aber allgemein verbreitet zu sein. Der Hinduismus unterscheidet zwischen der »goldenen Seele« (Lebensseele) und der »silbernen Seele« (Traumseele). Im Traum verläßt die silberne Seele den Körper und nimmt in ihren Träumen andere Orte der Welt oder gar andere Welten wahr.<br />
<br />
Die Aymara-Indianer trennen zwischen der »großen Seele« (Lebensseele) und der »kleinen Seele« (Traumseele). Diese Vorstellung deckt sich weitgehend mit der des Hinduismus. Die Traumseele ist demnach während ihrer Reise durch ein dünnes »Lichtband« mit der Lebensseele verknüpft, das sich beliebig dehnen läßt. An diesem Band zieht sich die Traumseele nach Beendigung ihrer Reise zurück zur Lebensseele und dem physischen Körper. Die altägyptischen Seelenlehren unterscheiden mindestens drei seelische Aspekte: den »Ka«, den »ach« und den »bai«. Der Ka ist das Prinzip der Lebenskraft und kann daher am ehesten mit der Lebensseele in Verbindung gebracht werden. Der ach steht damit scheinbar eng in Verbindung. Die eigentliche Traumseele in der altägyptischen Vorstellung ist jedoch der bai. Er wird in alten Darstellungen als Vogel mit menschlichem Kopf gezeigt. Er trägt daher den Beinamen »Seelenvogel«.<br />
<br />
In der toltekischen Terminologie entspricht die Traumseele dem »Traumkörper« oder »Doppelgänger«. Dieser kann vom Träumer jedoch nicht nur im Schlaf benutzt werden, er kann auch – bei einiger Übung des Träumers – im Wachzustand vom Körper und dem leuchtenden Ei (Lebensseele) abgespalten werden und auch selbständig handeln. Die Vorstellung einer selbständigen Traumseele ist offenbar weit verbreitet. Als allgemein dürfte auch die Vorstellung von der Unsterblichkeit dieses Wesensteils gelten, wie wir es bereits von den Naskapi erfahren haben. So wurde auch die bai-Seele von den alten Ägyptern als unsterblich angesehen. Ihr Totenkult kreiste um diese Vorstellung. Die Pyramiden und Grabanlagen hatten daher an ihrer Ostseite einen symbolischen Ein- oder Ausgang, oft in Form einer aufgemalten Tür. An diesen Türen finden sich auch meist Abbildungen des Seelenvogels, der die bai-Seele symbolisiert.<br />
<br />
Auch die Mumifizierung des physischen Körpers sowie das symbolische Loch im Deckel des Sarkophags dienten dem Kult des unsterblichen bais. All diese Vorkehrungen sollten es dem bai ermöglichen, nach Belieben umherzuschweifen und auch zum Körper als Ruhestätte und Ausgangsbasis zurückzukehren. Aber nicht nur die Kulte der Naturvölker und der alten Kulturen gehen von der Unsterblichkeit der Seele aus. Auf dieser Vorstellung basieren ja auch die heutigen großen Weltreligionen, wie Buddhismus, Islam oder Christentum. C.G. Jung sagt über die Seelenvorstellung: »Wenn es keinen Raum hat, so hat es keinen Körper. Körper sterben, aber Unsichtbares, Unräumliches, kann es verschwinden?«<br />
<br />
Auch die toltekische Lehre geht von der Unsterblichkeit des Nagual aus: »Das Tonal beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod, aber das Nagual endet niemals. Das Nagual ist grenzenlos.« Auf der Seite des Nagual spielt der Tod keine Rolle. Wir können zwar im Traum ein Todeserlebnis haben und auf verschiedene Weise sterben, aber es hat keine Bedeutung – wir träumen einfach weiter oder wachen auf. Das Ich, unsere Person und unser physischer Körper, ist der sterbliche Teil unseres Gesamt-Selbst. Das Rätsel des Todes hat den Menschen schon seit Anbeginn der Zeiten beschäftigt, und erste nachweisliche Kulthandlungen der Urmenschen waren erste rituelle Bestattungen. Dieser frühe Totenkult zeugt bereits von der Vorstellung des Weiterlebens eines Teils des Menschen nach dem physischen Tod. Als Nachweis für diese Vorstellung bei den Urmenschen gilt im allgemeinen das Vorhandensein von Grabbeigaben wie Nahrung, Kleidung und Waffen etc., die der Tote auf seiner Reise in die als jenseitig vorgestellte Geisterwelt benötigen würde.<br />
<br />
Die australischen Aborigines teilen ebenfalls die Ansicht von der absoluten Priorität der Traumwirklichkeit, der sogenannten »Traumzeit«, die sie mit der mythischen Urzeit identifizieren. Die Aborigines leben auch heute noch auf Steinzeitstufe; sie haben ihre archaische Lebensweise über die letzten 40.000 Jahre weitgehend unverändert beibehalten, soweit die Abkömmlinge Europas sie nicht zerstört haben. Der Traumkult der Aborigines geht so weit, daß die Männer, die Vater werden wollen, ihre zukünftigen Kinder erst träumen müssen. Der künftige Vater muß sich dazu an den heiligen Ort seiner Sippe begeben, an den »Ort, wo die Kinder geträumt werden«. Der Ethnologe Schuster schreibt über den Brauch, ein Kind zu träumen: »(…) dessen geistiger Wesensteil kann also nur gewonnen werden, wo die Vorfahren präsent und als ›Geistkinder‹ präexistent sind. Dorthin wird das Neugeborene auch seinerseits nach dem Tode zurückkehren. Träumte der Vater nicht, so wäre der biologische Zeugungsakt ohne Wirkung – eine Auskunft, die bei manchen frühen europäischen Beobachtern zu der törichten Meinung führte, den einheimischen Australiern sei der Zusammenhang zwischen Zeugung und Geburt unbekannt. Bekannt war er schon, aber er wurde nicht als genügend erachtet für die Geburt eines Menschenwesens: Die Seele des Kindes mußte an einem jenseitigen Orte erlangt werden.«<br />
<br />
Ähnliche Sitten sind bei den Indianern Nordamerikas verbreitet. Bei den Ojibwa-Indianern hat der zukünftige Vater die Pflicht, den Namen seines Kindes vor der Zeugung zu träumen. Stellt sich der entsprechende Traum nicht ein, so kann er einen guten Freund bitten, den Namen für ihn zu träumen. Wir haben es bei all diesen Phänomenen offenbar nicht nur mit einem Einzelfall zu tun, den man beliebig als skurrile Anschauung eines primitiven Volkes abtun könnte. Vielmehr ist die Vorstellung von der unsterblichen Traumseele des Menschen ein allgemeines Kulturgut, eine uralte Erbschaft. Diese Traumseele wird in Verbindung gebracht mit Geburt und Tod des Menschen, sie beinhaltet also ein Moment der Transzendenz, ein Überschreiten der Grenzen vom Diesseits zum Jenseits oder umgekehrt. Es ist diese sinngebende Transzendenz, die die Menschen in den Natur- und Kulturvölkern schon immer in ihren Träumen gesucht haben. Sie benötigen diese jenseitige »Bescheinigung« als geistige Daseinsberechtigung. Derselbe Sinn steckt in den Worten von Jesus: »Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch; was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht darüber, daß ich zu dir sagte, ihr müßt von oben her geboren werden.« Die Daseinsberechtigung eines geistigen, seelischen Prinzips kann nämlich nicht einfach aus der Stofflichkeit der Dinge abgeleitet werden, auch wenn der materialistische Zeitgeist uns das vorgaukeln will.<br />
<br />
Für die nordamerikanischen Indianer sind Träume und Visionen aus solchen Gründen der Transzendenz von einer großen Bedeutung, die sich aus der Perspektive des rationalistischen Abendländers kaum ermessen läßt. So müssen die Jungen bei den Sioux zuerst eine spezielle Vision, einen Traum erlangen, um in die Männergesellschaft aufgenommen zu werden. Dazu müssen sie mehrere Tage allein in einer Visionsgrube ohne Wasser und Nahrung ausharren und auf ihre Vision, ihren Traum warten. Wenn sich dieser dann endlich einstellt, ist der junge Sioux kein Kind mehr, sondern ein voll akzeptierter Mann. Der Traum, den er hatte, bestimmt von diesem Moment an sein ganzes Leben. Er entscheidet darüber, ob er ein Medizinmann, ein Krieger, ein Kräuterheiler oder ein Clown wird. So gibt der Initiationstraum den Sioux eine vollständige Orientierung über ihr Leben – wie sie es gestalten, was sie damit anfangen sollen. Und diese Orientierung ist nichts Erdachtes, willkürlich Geplantes – sie entstammt jener transzendenten Welt, aus der die Seele ursprünglich stammt und zu der sie nach dem Tode zurückkehren wird.<br />
<br />
Die Naskapi träumen ihre Jagd, bevor sie tatsächlich auf die Pirsch gehen, um durch ihren Traum die dazu notwendigen Informationen zu erhalten. Für die Tolteken ist dies eine gebräuchliche Vorgehensweise. So beschreibt La Gorda in »Der zweite Ring der Kraft« eine Traumübung dieser Art, die sie unter Anleitung von Don Juan ausführen mußte. Sie sollte einen besonderen Gegenstand finden, der genau in ihren Nabel paßt. Diesen sollte sie im »Träumen« suchen und dann in der normalen Welt wiederfinden. La Gorda berichtet: »Ich fand im Traum einen Kiesel, der genau in meinen Nabel paßte, und der Nagual (Don Juan – Anm. d. Autors) ließ mich Tag für Tag in Wasserlöchern und Schluchten nach diesem Kiesel suchen, bis ich ihn fand. Ich fertigte mir dafür einen Gürtel, und den trage ich noch immer bei Tag und Nacht. Wenn ich ihn trage, fällt es mir leichter, in meinen Träumen die Bilder festzuhalten.«<br />
<br />
Abgesehen von dem Zweck dieser Übung finden wir hier die typische Einstellung von der pragmatischen Nutzbarkeit der Trauminformation. Eine Vielzahl weiterer belegender Beispiele werden im zweiten Teil dieses Buches zum Thema »Träumen« angeführt. Was sich für die Menschen der Naturvölker als selbstverständlich erweist, bleibt für den Abendländer meist unverständlich, wenn nicht gar unglaubwürdig. Diese Problematik ergibt sich – wie schon erwähnt – aus der Überzeugung der Tradition der Aufklärung, daß der Traum lediglich ein inneres Produkt darstelle und jeder äußeren Entsprechung entbehre. Diese Auffassung erweist sich jedoch aus der Perspektive der Erkenntnistheorie als unhaltbar. So sind z.B. aus der Sicht Husserls Traum und Wahrnehmung einander gleichgestellte Auffassungsfunktionen. Vielleicht geht dies den »zivilisierten« Menschen auch eines Tages auf.<br />
<br />
Hierzulande wird den Träumen so wenig Aufmerksamkeit gewidmet, daß es niemanden verwundern darf, wenn diese Bewußtseinsfunktion ungenutzt verkümmert ist. Dieser Mißstand ist m.E. maßgeblich verantwortlich für das Vorherrschen neurotischer Verhaltensweisen in unserer modernen Zeit. Schlaflosigkeit, Zwangsvorstellungen, Sinnentleerung und Langeweile, alle diese Probleme rühren – auch aus der Sicht der analytischen Psychologie – aus dem Ungleichgewicht zwischen dem bewußten Ich und dem Unbewußten her. Die Träume stellen die vermittelnde Brücke zwischen diesen Teilen unseres Selbst dar und bieten so eine Möglichkeit, das Problem individuell zu lösen. Man kann all den Menschen, die einen Sinn, eine Orientierung in ihrem Leben suchen, nur raten, sich mehr mit ihren Träumen zu befassen; um vielleicht sogar – wie die Tolteken – voll bewußt über die Traumbrücke selbst in die Transzendenz einzugehen.</blockquote>
<br />
&gt;&gt;&gt; weiter &gt;&gt;&gt;</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wird unsere Realität im Wach- oder Traumbewusstsein geschaffen?</span><br />
<br />
Ich frage mich manchmal, ob unsere Realität eigentlich im Wachbewusstsein oder im Traumbewusstsein entsteht. Was, wenn die Unterscheidung zwischen den beiden nur eine Illusion ist, wie es manche nonduale Ansätze vermuten? <br />
<br />
Diese Frage bleibt für mich offen. Auf der einen Seite gibt es das, was wir in der westlichen Welt gelernt haben – dass das Wachleben real ist und Träume eher Phantasie oder Verarbeitung. <br />
<br />
Aber ist das wirklich alles? <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Classen, N. (2016). Das Wissen der Tolteken. Kapitel 2.1: Traum, Tod und Transzendenz (gekürzt und angepasst).</span><br />
<br />
So schreibt die Jung-Schülerin Marie-Luise von Franz über die Naskapi: »Diese Waldjäger leben so einsam in kleinen Familiengruppen, daß sie keine Stammesbräuche und religiöse Anschauungen oder Riten entwickeln konnten. Daher verlassen sich die Naskapi-Jäger nur auf ihre inneren unbewußten Eingebungen und Träume.<br />
Sie lehren, daß die Seele des Menschen nichts anderes sei als ein innerer Gefährte, den sie als mein Freund oder als Mista’peo = großer Mann bezeichnen. Er wohnt im Herzen des einzelnen und ist unsterblich. Diejenigen Naskapi, welche auf ihre Träume eingehen und ihren verborgenen Sinn zu deuten versuchen und dessen Wahrheit ausprobieren, können in eine tiefere Verbindung mit dem ›großen Mann‹ treten. Er begünstigt solche Leute und schickt ihnen mehr oder bessere Träume. Neben dieser Hauptverpflichtung des Individuums, den Anweisungen seiner Träume zu folgen, besteht eine weitere Pflicht: die Träume durch Kunstdarstellungen zu verewigen. (…) Die Träume geben somit den Naskapi eine vollständige Orientierung, auch in Beziehung zur äußeren Natur, das heißt zu Jagdmöglichkeiten, Wetter und anderen Umständen, von denen sie abhängen.«<br />
<br />
Der Ethnologe Meinhard Schuster berichtet, daß die Naskapi-Jäger vor der Jagd einen Jagdtraum haben müssen, um z.B. den einzuschlagenden Weg, der zum Jagderfolg führt, zu kennen. Nicht nur, daß diese Methode offensichtlich funktioniert – was durch die seit Jahrhunderten belegte Existenz der Naskapi in einer unwirtlichen Umgebung ausreichend belegt sein dürfte –, sie sehen in der Kopplung von Jagdtraum und Jagderfolg im ersteren den wichtigeren Teil des Gesamt-Ereignisses. Schuster sagt über die Naskapi, »daß ohne den entsprechenden Traum kaum Jagderfolg zu erwarten ist, nach dem Traumsieg aber der konkrete Schuß nur den minder schweren, gewissermaßen selbstverständlichen Vollzug des Traumes auf der körperlichen Ebene der Dinge darstellt.« Für die Naskapi stellt der Traum also eine direkt nutzbare Funktion ihres Bewußtseins dar, d.h. sie benutzen ihr Traumwissen auf eine so selbstverständliche Art zum Gewinnen von Information über ihre Umwelt, wie die abendländischen Menschen zum gleichen Zweck ihre Vernunft einsetzen. In diesem Material über den Naskapi-Traumkult sind viele wesentliche Merkmale der typischen Betrachtung des Traumes bei den alten Natur- und Kulturvölkern enthalten, von denen im Folgenden einige vergleichend herausgearbeitet werden sollen.<br />
<br />
Der Große Mann der Naskapi stellt sich als Erfinder und Lenker der Träume dar. Er ist eine Personifikation der »Traumseele«, die häufig auch als »Freiseele« bezeichnet wird, da sie den Körper des Träumers zeitweise verlassen kann, ohne daß der Tod eintritt. Sie ist zu unterscheiden von der »Atem-« oder »Lebensseele«, die ständig an den physischen Körper gebunden ist und ohne die dieser nicht weiterleben könnte. Eine solche Unterscheidung finden wir laut Schuster bei Natur- und Kulturvölkern überall auf der Erde. Was die Konzeption der Seele anbelangt, ist die abendländische monistische Auffassung arm an Ausdrucksformen für diesen Bereich. Die Naturvölker unterscheiden häufig verschiedene Seelen, oft fünf verschiedene für ein und dieselbe physische Person. Die grobe Trennung von zwei verschiedenen Seelen des Menschen scheint aber allgemein verbreitet zu sein. Der Hinduismus unterscheidet zwischen der »goldenen Seele« (Lebensseele) und der »silbernen Seele« (Traumseele). Im Traum verläßt die silberne Seele den Körper und nimmt in ihren Träumen andere Orte der Welt oder gar andere Welten wahr.<br />
<br />
Die Aymara-Indianer trennen zwischen der »großen Seele« (Lebensseele) und der »kleinen Seele« (Traumseele). Diese Vorstellung deckt sich weitgehend mit der des Hinduismus. Die Traumseele ist demnach während ihrer Reise durch ein dünnes »Lichtband« mit der Lebensseele verknüpft, das sich beliebig dehnen läßt. An diesem Band zieht sich die Traumseele nach Beendigung ihrer Reise zurück zur Lebensseele und dem physischen Körper. Die altägyptischen Seelenlehren unterscheiden mindestens drei seelische Aspekte: den »Ka«, den »ach« und den »bai«. Der Ka ist das Prinzip der Lebenskraft und kann daher am ehesten mit der Lebensseele in Verbindung gebracht werden. Der ach steht damit scheinbar eng in Verbindung. Die eigentliche Traumseele in der altägyptischen Vorstellung ist jedoch der bai. Er wird in alten Darstellungen als Vogel mit menschlichem Kopf gezeigt. Er trägt daher den Beinamen »Seelenvogel«.<br />
<br />
In der toltekischen Terminologie entspricht die Traumseele dem »Traumkörper« oder »Doppelgänger«. Dieser kann vom Träumer jedoch nicht nur im Schlaf benutzt werden, er kann auch – bei einiger Übung des Träumers – im Wachzustand vom Körper und dem leuchtenden Ei (Lebensseele) abgespalten werden und auch selbständig handeln. Die Vorstellung einer selbständigen Traumseele ist offenbar weit verbreitet. Als allgemein dürfte auch die Vorstellung von der Unsterblichkeit dieses Wesensteils gelten, wie wir es bereits von den Naskapi erfahren haben. So wurde auch die bai-Seele von den alten Ägyptern als unsterblich angesehen. Ihr Totenkult kreiste um diese Vorstellung. Die Pyramiden und Grabanlagen hatten daher an ihrer Ostseite einen symbolischen Ein- oder Ausgang, oft in Form einer aufgemalten Tür. An diesen Türen finden sich auch meist Abbildungen des Seelenvogels, der die bai-Seele symbolisiert.<br />
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Auch die Mumifizierung des physischen Körpers sowie das symbolische Loch im Deckel des Sarkophags dienten dem Kult des unsterblichen bais. All diese Vorkehrungen sollten es dem bai ermöglichen, nach Belieben umherzuschweifen und auch zum Körper als Ruhestätte und Ausgangsbasis zurückzukehren. Aber nicht nur die Kulte der Naturvölker und der alten Kulturen gehen von der Unsterblichkeit der Seele aus. Auf dieser Vorstellung basieren ja auch die heutigen großen Weltreligionen, wie Buddhismus, Islam oder Christentum. C.G. Jung sagt über die Seelenvorstellung: »Wenn es keinen Raum hat, so hat es keinen Körper. Körper sterben, aber Unsichtbares, Unräumliches, kann es verschwinden?«<br />
<br />
Auch die toltekische Lehre geht von der Unsterblichkeit des Nagual aus: »Das Tonal beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod, aber das Nagual endet niemals. Das Nagual ist grenzenlos.« Auf der Seite des Nagual spielt der Tod keine Rolle. Wir können zwar im Traum ein Todeserlebnis haben und auf verschiedene Weise sterben, aber es hat keine Bedeutung – wir träumen einfach weiter oder wachen auf. Das Ich, unsere Person und unser physischer Körper, ist der sterbliche Teil unseres Gesamt-Selbst. Das Rätsel des Todes hat den Menschen schon seit Anbeginn der Zeiten beschäftigt, und erste nachweisliche Kulthandlungen der Urmenschen waren erste rituelle Bestattungen. Dieser frühe Totenkult zeugt bereits von der Vorstellung des Weiterlebens eines Teils des Menschen nach dem physischen Tod. Als Nachweis für diese Vorstellung bei den Urmenschen gilt im allgemeinen das Vorhandensein von Grabbeigaben wie Nahrung, Kleidung und Waffen etc., die der Tote auf seiner Reise in die als jenseitig vorgestellte Geisterwelt benötigen würde.<br />
<br />
Die australischen Aborigines teilen ebenfalls die Ansicht von der absoluten Priorität der Traumwirklichkeit, der sogenannten »Traumzeit«, die sie mit der mythischen Urzeit identifizieren. Die Aborigines leben auch heute noch auf Steinzeitstufe; sie haben ihre archaische Lebensweise über die letzten 40.000 Jahre weitgehend unverändert beibehalten, soweit die Abkömmlinge Europas sie nicht zerstört haben. Der Traumkult der Aborigines geht so weit, daß die Männer, die Vater werden wollen, ihre zukünftigen Kinder erst träumen müssen. Der künftige Vater muß sich dazu an den heiligen Ort seiner Sippe begeben, an den »Ort, wo die Kinder geträumt werden«. Der Ethnologe Schuster schreibt über den Brauch, ein Kind zu träumen: »(…) dessen geistiger Wesensteil kann also nur gewonnen werden, wo die Vorfahren präsent und als ›Geistkinder‹ präexistent sind. Dorthin wird das Neugeborene auch seinerseits nach dem Tode zurückkehren. Träumte der Vater nicht, so wäre der biologische Zeugungsakt ohne Wirkung – eine Auskunft, die bei manchen frühen europäischen Beobachtern zu der törichten Meinung führte, den einheimischen Australiern sei der Zusammenhang zwischen Zeugung und Geburt unbekannt. Bekannt war er schon, aber er wurde nicht als genügend erachtet für die Geburt eines Menschenwesens: Die Seele des Kindes mußte an einem jenseitigen Orte erlangt werden.«<br />
<br />
Ähnliche Sitten sind bei den Indianern Nordamerikas verbreitet. Bei den Ojibwa-Indianern hat der zukünftige Vater die Pflicht, den Namen seines Kindes vor der Zeugung zu träumen. Stellt sich der entsprechende Traum nicht ein, so kann er einen guten Freund bitten, den Namen für ihn zu träumen. Wir haben es bei all diesen Phänomenen offenbar nicht nur mit einem Einzelfall zu tun, den man beliebig als skurrile Anschauung eines primitiven Volkes abtun könnte. Vielmehr ist die Vorstellung von der unsterblichen Traumseele des Menschen ein allgemeines Kulturgut, eine uralte Erbschaft. Diese Traumseele wird in Verbindung gebracht mit Geburt und Tod des Menschen, sie beinhaltet also ein Moment der Transzendenz, ein Überschreiten der Grenzen vom Diesseits zum Jenseits oder umgekehrt. Es ist diese sinngebende Transzendenz, die die Menschen in den Natur- und Kulturvölkern schon immer in ihren Träumen gesucht haben. Sie benötigen diese jenseitige »Bescheinigung« als geistige Daseinsberechtigung. Derselbe Sinn steckt in den Worten von Jesus: »Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch; was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht darüber, daß ich zu dir sagte, ihr müßt von oben her geboren werden.« Die Daseinsberechtigung eines geistigen, seelischen Prinzips kann nämlich nicht einfach aus der Stofflichkeit der Dinge abgeleitet werden, auch wenn der materialistische Zeitgeist uns das vorgaukeln will.<br />
<br />
Für die nordamerikanischen Indianer sind Träume und Visionen aus solchen Gründen der Transzendenz von einer großen Bedeutung, die sich aus der Perspektive des rationalistischen Abendländers kaum ermessen läßt. So müssen die Jungen bei den Sioux zuerst eine spezielle Vision, einen Traum erlangen, um in die Männergesellschaft aufgenommen zu werden. Dazu müssen sie mehrere Tage allein in einer Visionsgrube ohne Wasser und Nahrung ausharren und auf ihre Vision, ihren Traum warten. Wenn sich dieser dann endlich einstellt, ist der junge Sioux kein Kind mehr, sondern ein voll akzeptierter Mann. Der Traum, den er hatte, bestimmt von diesem Moment an sein ganzes Leben. Er entscheidet darüber, ob er ein Medizinmann, ein Krieger, ein Kräuterheiler oder ein Clown wird. So gibt der Initiationstraum den Sioux eine vollständige Orientierung über ihr Leben – wie sie es gestalten, was sie damit anfangen sollen. Und diese Orientierung ist nichts Erdachtes, willkürlich Geplantes – sie entstammt jener transzendenten Welt, aus der die Seele ursprünglich stammt und zu der sie nach dem Tode zurückkehren wird.<br />
<br />
Die Naskapi träumen ihre Jagd, bevor sie tatsächlich auf die Pirsch gehen, um durch ihren Traum die dazu notwendigen Informationen zu erhalten. Für die Tolteken ist dies eine gebräuchliche Vorgehensweise. So beschreibt La Gorda in »Der zweite Ring der Kraft« eine Traumübung dieser Art, die sie unter Anleitung von Don Juan ausführen mußte. Sie sollte einen besonderen Gegenstand finden, der genau in ihren Nabel paßt. Diesen sollte sie im »Träumen« suchen und dann in der normalen Welt wiederfinden. La Gorda berichtet: »Ich fand im Traum einen Kiesel, der genau in meinen Nabel paßte, und der Nagual (Don Juan – Anm. d. Autors) ließ mich Tag für Tag in Wasserlöchern und Schluchten nach diesem Kiesel suchen, bis ich ihn fand. Ich fertigte mir dafür einen Gürtel, und den trage ich noch immer bei Tag und Nacht. Wenn ich ihn trage, fällt es mir leichter, in meinen Träumen die Bilder festzuhalten.«<br />
<br />
Abgesehen von dem Zweck dieser Übung finden wir hier die typische Einstellung von der pragmatischen Nutzbarkeit der Trauminformation. Eine Vielzahl weiterer belegender Beispiele werden im zweiten Teil dieses Buches zum Thema »Träumen« angeführt. Was sich für die Menschen der Naturvölker als selbstverständlich erweist, bleibt für den Abendländer meist unverständlich, wenn nicht gar unglaubwürdig. Diese Problematik ergibt sich – wie schon erwähnt – aus der Überzeugung der Tradition der Aufklärung, daß der Traum lediglich ein inneres Produkt darstelle und jeder äußeren Entsprechung entbehre. Diese Auffassung erweist sich jedoch aus der Perspektive der Erkenntnistheorie als unhaltbar. So sind z.B. aus der Sicht Husserls Traum und Wahrnehmung einander gleichgestellte Auffassungsfunktionen. Vielleicht geht dies den »zivilisierten« Menschen auch eines Tages auf.<br />
<br />
Hierzulande wird den Träumen so wenig Aufmerksamkeit gewidmet, daß es niemanden verwundern darf, wenn diese Bewußtseinsfunktion ungenutzt verkümmert ist. Dieser Mißstand ist m.E. maßgeblich verantwortlich für das Vorherrschen neurotischer Verhaltensweisen in unserer modernen Zeit. Schlaflosigkeit, Zwangsvorstellungen, Sinnentleerung und Langeweile, alle diese Probleme rühren – auch aus der Sicht der analytischen Psychologie – aus dem Ungleichgewicht zwischen dem bewußten Ich und dem Unbewußten her. Die Träume stellen die vermittelnde Brücke zwischen diesen Teilen unseres Selbst dar und bieten so eine Möglichkeit, das Problem individuell zu lösen. Man kann all den Menschen, die einen Sinn, eine Orientierung in ihrem Leben suchen, nur raten, sich mehr mit ihren Träumen zu befassen; um vielleicht sogar – wie die Tolteken – voll bewußt über die Traumbrücke selbst in die Transzendenz einzugehen.</blockquote>
<br />
&gt;&gt;&gt; weiter &gt;&gt;&gt;</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bewusstsein im Schlaf: Non-REM, Tiefschlaf und Advaita Vedanta]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19036</link>
			<pubDate>Sat, 26 Oct 2024 13:50:28 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=12073">ichbinmehr</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19036</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bewusstsein im Schlaf: Non-REM, Tiefschlaf und Advaita Vedanta</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Sind Non- REM Träume das gleiche wie das Gewahrsein im Tiefschlaf?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chat GPT</span>: Non-REM-Träume und Gewahrsein im Tiefschlaf unterscheiden sich, obwohl sie beide im Schlaf auftreten und besondere Bewusstseinszustände repräsentieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Non-REM-Träume:</span> Diese Träume entstehen in den leichten bis mittleren Stadien des Non-REM-Schlafes (N1 bis N3). Non-REM-Träume sind oft weniger lebhaft und fragmentierter als REM-Träume, enthalten jedoch Gedanken und Bilder, die manchmal wie Erinnerungen oder vage Szenen wirken. Sie sind also Formen von Träumen, aber in einem weniger intensiven Zustand als REM-Träume.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gewahrsein im Tiefschlaf:</span> Dies beschreibt eine Art meditativer, bewusster Zustand, der trotz fehlender Traumaktivität im Tiefschlaf erfahren wird. Der Tiefschlaf (auch Slow-Wave-Schlaf genannt) ist die Phase, in der die neuronale Aktivität stark verlangsamt ist und das Gehirn in tiefer Ruhe und Regeneration ist. Ein „Gewahrsein im Tiefschlaf“ ist eine Art nonduales Bewusstsein ohne die üblichen Gedanken oder Traumbilder und tritt bei Menschen auf, die intensive Bewusstseinspraktiken, wie Meditation oder Yoga Nidra, ausüben. In diesem Zustand ist ein ruhiges, wachbewusstes Erleben ohne Inhalte möglich.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zusammengefasst:</span> Non-REM-Träume enthalten Inhalte und sind dem Denken und Wahrnehmen näher. Gewahrsein im Tiefschlaf ist hingegen eine reine Bewusstheit ohne konkrete Inhalte oder Gedanken und gilt als meditativer Zustand.<br />
<br />
&gt;&gt;&gt;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Manchmal sagen Menschen, Non- REM Träume wären die Träume im Tiefschlaf. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chat GPT: </span>Das stimmt, manche Menschen bezeichnen Non-REM-Träume als Träume im Tiefschlaf, weil sie in den Non-REM-Stadien des Schlafes vorkommen. Es gibt jedoch eine Unterscheidung:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Non-REM-Schlaf und Tiefschlaf:</span> Der Non-REM-Schlaf umfasst alle Schlafstadien ohne REM (Rapid Eye Movement) und teilt sich in leichtere Schlafstadien (N1 und N2) sowie den eigentlichen Tiefschlaf (N3). Non-REM-Träume können in den leichteren Non-REM-Phasen vorkommen, aber im eigentlichen Tiefschlaf (N3) ist das Gehirn so ruhig, dass nur sehr selten Traumaktivität stattfindet. Wenn Träume im Tiefschlaf vorkommen, sind sie oft vager und emotionsloser.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Non-REM-Träume</span>: Non-REM-Träume kommen eher in den leichten bis mittleren Non-REM-Stadien (N1 und N2) vor, da das Gehirn dort aktiver ist. Diese Träume enthalten oft Alltagsfragmente oder sind weniger intensiv und komplex als die typischen REM-Träume.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tiefschlaf und Gewahrsein:</span> Der eigentliche Tiefschlaf (N3) ist charakterisiert durch extrem langsame Gehirnwellen (Delta-Wellen) und geringe Bewusstheit. Wenn Menschen hier ein Gewahrsein beschreiben, das wie ein „wacher Kern“ im Tiefschlaf erlebt wird, handelt es sich eher um ein Bewusstsein ohne Inhalte oder „reines Sein“. Diese Erfahrung kann mit meditativen Zuständen im Tiefschlaf in Verbindung stehen.<br />
<br />
Zusammengefasst sind Non-REM-Träume also nicht gleich Träume im Tiefschlaf, sondern eher Träume in leichteren Non-REM-Stadien, während der Tiefschlaf selbst meistens traumlos bleibt.<br />
<br />
&gt;&gt;&gt;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Ah ok. Mich würden ja die traumlosen tifeschschlafphasen interessieren, also N3. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ChatGPT:</span> Die traumlosen Tiefschlafphasen, insbesondere N3, sind faszinierend, weil sie oft als ein Zustand tiefer Ruhe und Regeneration beschrieben werden, der das Bewusstsein jedoch in einer Weise beeinflussen kann, die über bloße Erholung hinausgeht. Im N3-Tiefschlaf verlangsamt sich die Gehirnaktivität drastisch, und es dominieren langsame, gleichmäßige Delta-Wellen. Dabei ist es für das Bewusstsein typisch, dass keine klassischen Trauminhalte, Bilder oder Gedanken auftreten.<br />
<br />
Interessanterweise berichten Menschen, die meditative oder spirituelle Praktiken wie Yoga Nidra, intensive Meditation oder Techniken zur Steigerung des Gewahrseins ausüben, gelegentlich von einem "Gewahrsein ohne Inhalt" in diesen tiefen Zuständen. Hier handelt es sich nicht um bewusste Gedanken oder Bilder, sondern um eine Art inneres Spüren eines „präsenten Kerns“, das durch tiefe Ruhe und oft ein Gefühl von Einheit geprägt ist. Manche sehen darin einen Zugang zu einer tieferen Ebene des Bewusstseins, der jenseits der gewohnten Traumerfahrung liegt.<br />
<br />
Dieser Zustand wird manchmal als eine Art „nonduales Gewahrsein“ beschrieben, in dem weder das Subjekt (Ich) noch das Objekt (die Umgebung oder Gedanken) auftreten. Es ähnelt dem, was in vielen Weisheitstraditionen als Zustand des reinen Seins oder als „Bewusstsein des Bewusstseins“ bezeichnet wird, ohne dass dabei jedoch das Ego oder das gewohnte Selbst involviert ist. Wissenschaftlich betrachtet ist das schwer zu erfassen, da die Aktivität so gering ist, dass sich das Bewusstsein theoretisch „abgeschaltet“ hat. Doch die Erfahrungen zeigen, dass es Formen von Bewusstheit geben kann, die über das Gedankliche hinausreichen und auch in solchen tiefen Ruhezuständen anwesend sind.<br />
<br />
Eine Art experimenteller Zugang zu diesem Zustand könnte das Üben von tiefen Entspannungs- oder Bewusstseinspraktiken sein, um das Bewusstsein durch die entspannteren, langsameren Stadien zu führen, sodass man sich auf sanfte Weise dem N3 annähern kann.<br />
<br />
&gt;&gt;&gt;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi</span>: Sag bitte nochmal: Was ist n1, n2 und n3?<br />
<br />
Im Schlafzyklus unterscheidet man zwischen den drei Stadien des Non-REM-Schlafs (N1, N2, N3) und dem REM-Schlaf. Hier sind die Non-REM-Stadien im Detail:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N1 (Einschlafphase):</span> Dies ist der Übergang von Wachsein zu Schlaf und das leichteste Schlafstadium. Es dauert nur wenige Minuten, und das Bewusstsein beginnt sich zu verlangsamen. In diesem Stadium können flüchtige Gedanken, einfache Bilder und Hypnagoge (kurze, lebhafte Sinneseindrücke) auftreten. Die Muskelaktivität sinkt, und gelegentlich kann es zu kurzen Muskelzuckungen kommen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N2 (Leichter Schlaf):</span> Das zweite Stadium ist der leichte Schlaf, in dem das Gehirn weiter langsamer arbeitet. In N2 treten kurze Aktivitätsausbrüche im Gehirn auf, sogenannte „Schlafspindeln“ und „K-Komplexe“, die das Gehirn vor äußeren Störungen schützen und helfen, den Schlaf zu stabilisieren. In diesem Stadium wird das Bewusstsein für die Umwelt zunehmend abgeschaltet, aber der Schlaf ist noch relativ leicht.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N3 (Tiefschlaf):</span> Dieses Stadium, auch als Slow-Wave-Schlaf (SWS) bekannt, ist der Tiefschlaf und das regenerativste Schlafstadium. Die Gehirnaktivität verlangsamt sich stark und besteht hauptsächlich aus langsamen Delta-Wellen. In N3 findet die tiefste körperliche und geistige Erholung statt. Menschen, die in diesem Stadium geweckt werden, fühlen sich oft benommen und desorientiert. Träume kommen hier selten vor, und wenn, dann sind sie weniger lebhaft als REM-Träume.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Hier ist eine Zusammenfassung der Schlafphasen, die in einem typischen Schlafzyklus auftreten:</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. N1 (Einschlafphase)</span><br />
<br />
Beschreibung: Der Übergang von Wachsein zu Schlaf. Es handelt sich um das leichteste Schlafstadium, in dem das Bewusstsein beginnt, sich abzuschalten.<br />
<br />
Merkmale: Kurzlebige Gedanken, flüchtige Bilder, Muskelzuckungen und hypnagoge Eindrücke können auftreten. Die Muskeln entspannen sich, und die Augenbewegungen verlangsamen sich.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. N2 (Leichter Schlaf)</span><br />
<br />
Beschreibung: Hier beginnt der Schlaf sich zu stabilisieren, während das Bewusstsein für die Umgebung zunehmend abnimmt.<br />
<br />
Merkmale: Schlafspindeln und K-Komplexe (spezielle Gehirnwellenmuster), die das Gehirn vor Störungen schützen und den Schlaf vertiefen. Der Körper bereitet sich auf den Tiefschlaf vor, die Herzfrequenz und Körpertemperatur sinken.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. N3 (Tiefschlaf / Slow-Wave-Schlaf, SWS)</span><br />
<br />
Beschreibung: Der Tiefschlaf ist die erholsamste Schlafphase, in der das Gehirn hauptsächlich langsame Delta-Wellen produziert.<br />
<br />
Merkmale: Sehr tiefer Schlafzustand, schwer zu wecken, oft verbunden mit körperlicher und geistiger Erholung. In dieser Phase können besonders bei Kindern Schlafwandeln und Nachtangst auftreten. Träume sind hier selten und wenig emotional.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. REM (Rapid Eye Movement) Schlaf</span><br />
<br />
Beschreibung: Der REM-Schlaf ist die Phase, in der das Gehirn fast so aktiv ist wie im Wachzustand. Hier träumen wir am intensivsten.<br />
<br />
Merkmale: Schnelle Augenbewegungen, Muskellähmung (um Bewegung im Traum zu verhindern), intensive und oft emotionale Träume. REM-Schlaf ist wichtig für die Verarbeitung von Emotionen und Gedächtniskonsolidierung.<br />
<br />
Weitere Phänomene oder Zustände im Schlafzyklus: <br />
<br />
Übergangszustände (Hypnagogie und Hypnopompie): Diese treten beim Einschlafen (hypnagog) und beim Aufwachen (hypnopomp) auf. Sie sind oft von lebhaften, traumähnlichen Bildern oder Gedanken begleitet und markieren den Übergang zwischen Wach- und Schlafbewusstsein.<br />
<br />
Non-REM-Träume: Träume, die in den Non-REM-Phasen (insbesondere N2 und manchmal N1) auftreten. Diese Träume sind oft fragmentiert und weniger lebhaft als REM-Träume.<br />
<br />
Gewahrsein im Tiefschlaf: Ein seltenes Phänomen, das oft mit meditativen Zuständen im Tiefschlaf (N3) verbunden wird. Hier wird ein bewusstes „Sein ohne Inhalt“ erlebt, ohne die typischen Gedanken oder Bilder, wie sie sonst in Traumphasen vorkommen.<br />
<br />
Diese Phasen bilden zusammen den Schlafzyklus, der in der Regel vier bis sechs Mal pro Nacht durchlaufen wird.<br />
<br />
&gt;&gt;&gt;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Mich interessiert der traumlose Schlaf, wo man sich nur noch als reines Gewahrsein erfährt. Das habe ich einmal sehr beeindruckend erlebt. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
ChatGPT:</span> Der traumlose Schlaf, in dem man sich nur als reines Gewahrsein erfährt, ist ein faszinierendes und seltenes Erlebnis. Dieser Zustand wird häufig im Kontext von Tiefschlaf (meistens in N3) beschrieben und kann mit meditativen oder spirituellen Praktiken zugänglicher gemacht werden. <br />
<br />
Hier ist kein Trauminhalt oder Gedanke mehr vorhanden – nur ein einfaches, stilles, aber waches Gewahrsein ohne „Ich“-Gedanken, fast wie eine reine Existenz ohne Identifikation.<br />
<br />
In vielen spirituellen Traditionen wird dieser Zustand als „tiefer innerer Frieden“ oder als „nonduales Bewusstsein“ beschrieben, in dem die Trennung zwischen dem Beobachter und dem Beobachteten völlig aufgelöst ist. Er unterscheidet sich von den leichten Schlafphasen und dem REM-Schlaf, da er eine besonders tiefe Ruhe und Einheit enthält.<br />
<br />
Solch ein reines Gewahrsein im tiefen Schlaf tritt am häufigsten bei Menschen auf, die regelmäßig Meditation, Yoga Nidra oder ähnliche Bewusstseinstechniken praktizieren. Diese Methoden helfen dem Geist, auch in den tiefen, traumlosen Stadien wach und präsent zu bleiben.<br />
<br />
Obwohl solche Erfahrungen schwer wissenschaftlich zu erfassen sind, da das Gehirn in N3 in einen besonders ruhigen Zustand eintritt, berichten Menschen, die dies erleben, von einem nachhaltigen Gefühl der Erfrischung und einer neuen Tiefe im Bewusstsein.<br />
<br />
&gt;&gt;&gt;</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bewusstsein im Schlaf: Non-REM, Tiefschlaf und Advaita Vedanta</span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Sind Non- REM Träume das gleiche wie das Gewahrsein im Tiefschlaf?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chat GPT</span>: Non-REM-Träume und Gewahrsein im Tiefschlaf unterscheiden sich, obwohl sie beide im Schlaf auftreten und besondere Bewusstseinszustände repräsentieren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Non-REM-Träume:</span> Diese Träume entstehen in den leichten bis mittleren Stadien des Non-REM-Schlafes (N1 bis N3). Non-REM-Träume sind oft weniger lebhaft und fragmentierter als REM-Träume, enthalten jedoch Gedanken und Bilder, die manchmal wie Erinnerungen oder vage Szenen wirken. Sie sind also Formen von Träumen, aber in einem weniger intensiven Zustand als REM-Träume.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gewahrsein im Tiefschlaf:</span> Dies beschreibt eine Art meditativer, bewusster Zustand, der trotz fehlender Traumaktivität im Tiefschlaf erfahren wird. Der Tiefschlaf (auch Slow-Wave-Schlaf genannt) ist die Phase, in der die neuronale Aktivität stark verlangsamt ist und das Gehirn in tiefer Ruhe und Regeneration ist. Ein „Gewahrsein im Tiefschlaf“ ist eine Art nonduales Bewusstsein ohne die üblichen Gedanken oder Traumbilder und tritt bei Menschen auf, die intensive Bewusstseinspraktiken, wie Meditation oder Yoga Nidra, ausüben. In diesem Zustand ist ein ruhiges, wachbewusstes Erleben ohne Inhalte möglich.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zusammengefasst:</span> Non-REM-Träume enthalten Inhalte und sind dem Denken und Wahrnehmen näher. Gewahrsein im Tiefschlaf ist hingegen eine reine Bewusstheit ohne konkrete Inhalte oder Gedanken und gilt als meditativer Zustand.<br />
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&gt;&gt;&gt;<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Manchmal sagen Menschen, Non- REM Träume wären die Träume im Tiefschlaf. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chat GPT: </span>Das stimmt, manche Menschen bezeichnen Non-REM-Träume als Träume im Tiefschlaf, weil sie in den Non-REM-Stadien des Schlafes vorkommen. Es gibt jedoch eine Unterscheidung:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Non-REM-Schlaf und Tiefschlaf:</span> Der Non-REM-Schlaf umfasst alle Schlafstadien ohne REM (Rapid Eye Movement) und teilt sich in leichtere Schlafstadien (N1 und N2) sowie den eigentlichen Tiefschlaf (N3). Non-REM-Träume können in den leichteren Non-REM-Phasen vorkommen, aber im eigentlichen Tiefschlaf (N3) ist das Gehirn so ruhig, dass nur sehr selten Traumaktivität stattfindet. Wenn Träume im Tiefschlaf vorkommen, sind sie oft vager und emotionsloser.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Non-REM-Träume</span>: Non-REM-Träume kommen eher in den leichten bis mittleren Non-REM-Stadien (N1 und N2) vor, da das Gehirn dort aktiver ist. Diese Träume enthalten oft Alltagsfragmente oder sind weniger intensiv und komplex als die typischen REM-Träume.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tiefschlaf und Gewahrsein:</span> Der eigentliche Tiefschlaf (N3) ist charakterisiert durch extrem langsame Gehirnwellen (Delta-Wellen) und geringe Bewusstheit. Wenn Menschen hier ein Gewahrsein beschreiben, das wie ein „wacher Kern“ im Tiefschlaf erlebt wird, handelt es sich eher um ein Bewusstsein ohne Inhalte oder „reines Sein“. Diese Erfahrung kann mit meditativen Zuständen im Tiefschlaf in Verbindung stehen.<br />
<br />
Zusammengefasst sind Non-REM-Träume also nicht gleich Träume im Tiefschlaf, sondern eher Träume in leichteren Non-REM-Stadien, während der Tiefschlaf selbst meistens traumlos bleibt.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Ah ok. Mich würden ja die traumlosen tifeschschlafphasen interessieren, also N3. <br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ChatGPT:</span> Die traumlosen Tiefschlafphasen, insbesondere N3, sind faszinierend, weil sie oft als ein Zustand tiefer Ruhe und Regeneration beschrieben werden, der das Bewusstsein jedoch in einer Weise beeinflussen kann, die über bloße Erholung hinausgeht. Im N3-Tiefschlaf verlangsamt sich die Gehirnaktivität drastisch, und es dominieren langsame, gleichmäßige Delta-Wellen. Dabei ist es für das Bewusstsein typisch, dass keine klassischen Trauminhalte, Bilder oder Gedanken auftreten.<br />
<br />
Interessanterweise berichten Menschen, die meditative oder spirituelle Praktiken wie Yoga Nidra, intensive Meditation oder Techniken zur Steigerung des Gewahrseins ausüben, gelegentlich von einem "Gewahrsein ohne Inhalt" in diesen tiefen Zuständen. Hier handelt es sich nicht um bewusste Gedanken oder Bilder, sondern um eine Art inneres Spüren eines „präsenten Kerns“, das durch tiefe Ruhe und oft ein Gefühl von Einheit geprägt ist. Manche sehen darin einen Zugang zu einer tieferen Ebene des Bewusstseins, der jenseits der gewohnten Traumerfahrung liegt.<br />
<br />
Dieser Zustand wird manchmal als eine Art „nonduales Gewahrsein“ beschrieben, in dem weder das Subjekt (Ich) noch das Objekt (die Umgebung oder Gedanken) auftreten. Es ähnelt dem, was in vielen Weisheitstraditionen als Zustand des reinen Seins oder als „Bewusstsein des Bewusstseins“ bezeichnet wird, ohne dass dabei jedoch das Ego oder das gewohnte Selbst involviert ist. Wissenschaftlich betrachtet ist das schwer zu erfassen, da die Aktivität so gering ist, dass sich das Bewusstsein theoretisch „abgeschaltet“ hat. Doch die Erfahrungen zeigen, dass es Formen von Bewusstheit geben kann, die über das Gedankliche hinausreichen und auch in solchen tiefen Ruhezuständen anwesend sind.<br />
<br />
Eine Art experimenteller Zugang zu diesem Zustand könnte das Üben von tiefen Entspannungs- oder Bewusstseinspraktiken sein, um das Bewusstsein durch die entspannteren, langsameren Stadien zu führen, sodass man sich auf sanfte Weise dem N3 annähern kann.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi</span>: Sag bitte nochmal: Was ist n1, n2 und n3?<br />
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Im Schlafzyklus unterscheidet man zwischen den drei Stadien des Non-REM-Schlafs (N1, N2, N3) und dem REM-Schlaf. Hier sind die Non-REM-Stadien im Detail:<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N1 (Einschlafphase):</span> Dies ist der Übergang von Wachsein zu Schlaf und das leichteste Schlafstadium. Es dauert nur wenige Minuten, und das Bewusstsein beginnt sich zu verlangsamen. In diesem Stadium können flüchtige Gedanken, einfache Bilder und Hypnagoge (kurze, lebhafte Sinneseindrücke) auftreten. Die Muskelaktivität sinkt, und gelegentlich kann es zu kurzen Muskelzuckungen kommen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N2 (Leichter Schlaf):</span> Das zweite Stadium ist der leichte Schlaf, in dem das Gehirn weiter langsamer arbeitet. In N2 treten kurze Aktivitätsausbrüche im Gehirn auf, sogenannte „Schlafspindeln“ und „K-Komplexe“, die das Gehirn vor äußeren Störungen schützen und helfen, den Schlaf zu stabilisieren. In diesem Stadium wird das Bewusstsein für die Umwelt zunehmend abgeschaltet, aber der Schlaf ist noch relativ leicht.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">N3 (Tiefschlaf):</span> Dieses Stadium, auch als Slow-Wave-Schlaf (SWS) bekannt, ist der Tiefschlaf und das regenerativste Schlafstadium. Die Gehirnaktivität verlangsamt sich stark und besteht hauptsächlich aus langsamen Delta-Wellen. In N3 findet die tiefste körperliche und geistige Erholung statt. Menschen, die in diesem Stadium geweckt werden, fühlen sich oft benommen und desorientiert. Träume kommen hier selten vor, und wenn, dann sind sie weniger lebhaft als REM-Träume.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Hier ist eine Zusammenfassung der Schlafphasen, die in einem typischen Schlafzyklus auftreten:</span><br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. N1 (Einschlafphase)</span><br />
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Beschreibung: Der Übergang von Wachsein zu Schlaf. Es handelt sich um das leichteste Schlafstadium, in dem das Bewusstsein beginnt, sich abzuschalten.<br />
<br />
Merkmale: Kurzlebige Gedanken, flüchtige Bilder, Muskelzuckungen und hypnagoge Eindrücke können auftreten. Die Muskeln entspannen sich, und die Augenbewegungen verlangsamen sich.<br />
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<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. N2 (Leichter Schlaf)</span><br />
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Beschreibung: Hier beginnt der Schlaf sich zu stabilisieren, während das Bewusstsein für die Umgebung zunehmend abnimmt.<br />
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Merkmale: Schlafspindeln und K-Komplexe (spezielle Gehirnwellenmuster), die das Gehirn vor Störungen schützen und den Schlaf vertiefen. Der Körper bereitet sich auf den Tiefschlaf vor, die Herzfrequenz und Körpertemperatur sinken.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. N3 (Tiefschlaf / Slow-Wave-Schlaf, SWS)</span><br />
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Beschreibung: Der Tiefschlaf ist die erholsamste Schlafphase, in der das Gehirn hauptsächlich langsame Delta-Wellen produziert.<br />
<br />
Merkmale: Sehr tiefer Schlafzustand, schwer zu wecken, oft verbunden mit körperlicher und geistiger Erholung. In dieser Phase können besonders bei Kindern Schlafwandeln und Nachtangst auftreten. Träume sind hier selten und wenig emotional.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. REM (Rapid Eye Movement) Schlaf</span><br />
<br />
Beschreibung: Der REM-Schlaf ist die Phase, in der das Gehirn fast so aktiv ist wie im Wachzustand. Hier träumen wir am intensivsten.<br />
<br />
Merkmale: Schnelle Augenbewegungen, Muskellähmung (um Bewegung im Traum zu verhindern), intensive und oft emotionale Träume. REM-Schlaf ist wichtig für die Verarbeitung von Emotionen und Gedächtniskonsolidierung.<br />
<br />
Weitere Phänomene oder Zustände im Schlafzyklus: <br />
<br />
Übergangszustände (Hypnagogie und Hypnopompie): Diese treten beim Einschlafen (hypnagog) und beim Aufwachen (hypnopomp) auf. Sie sind oft von lebhaften, traumähnlichen Bildern oder Gedanken begleitet und markieren den Übergang zwischen Wach- und Schlafbewusstsein.<br />
<br />
Non-REM-Träume: Träume, die in den Non-REM-Phasen (insbesondere N2 und manchmal N1) auftreten. Diese Träume sind oft fragmentiert und weniger lebhaft als REM-Träume.<br />
<br />
Gewahrsein im Tiefschlaf: Ein seltenes Phänomen, das oft mit meditativen Zuständen im Tiefschlaf (N3) verbunden wird. Hier wird ein bewusstes „Sein ohne Inhalt“ erlebt, ohne die typischen Gedanken oder Bilder, wie sie sonst in Traumphasen vorkommen.<br />
<br />
Diese Phasen bilden zusammen den Schlafzyklus, der in der Regel vier bis sechs Mal pro Nacht durchlaufen wird.<br />
<br />
&gt;&gt;&gt;<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Steffi:</span> Mich interessiert der traumlose Schlaf, wo man sich nur noch als reines Gewahrsein erfährt. Das habe ich einmal sehr beeindruckend erlebt. <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
ChatGPT:</span> Der traumlose Schlaf, in dem man sich nur als reines Gewahrsein erfährt, ist ein faszinierendes und seltenes Erlebnis. Dieser Zustand wird häufig im Kontext von Tiefschlaf (meistens in N3) beschrieben und kann mit meditativen oder spirituellen Praktiken zugänglicher gemacht werden. <br />
<br />
Hier ist kein Trauminhalt oder Gedanke mehr vorhanden – nur ein einfaches, stilles, aber waches Gewahrsein ohne „Ich“-Gedanken, fast wie eine reine Existenz ohne Identifikation.<br />
<br />
In vielen spirituellen Traditionen wird dieser Zustand als „tiefer innerer Frieden“ oder als „nonduales Bewusstsein“ beschrieben, in dem die Trennung zwischen dem Beobachter und dem Beobachteten völlig aufgelöst ist. Er unterscheidet sich von den leichten Schlafphasen und dem REM-Schlaf, da er eine besonders tiefe Ruhe und Einheit enthält.<br />
<br />
Solch ein reines Gewahrsein im tiefen Schlaf tritt am häufigsten bei Menschen auf, die regelmäßig Meditation, Yoga Nidra oder ähnliche Bewusstseinstechniken praktizieren. Diese Methoden helfen dem Geist, auch in den tiefen, traumlosen Stadien wach und präsent zu bleiben.<br />
<br />
Obwohl solche Erfahrungen schwer wissenschaftlich zu erfassen sind, da das Gehirn in N3 in einen besonders ruhigen Zustand eintritt, berichten Menschen, die dies erleben, von einem nachhaltigen Gefühl der Erfrischung und einer neuen Tiefe im Bewusstsein.<br />
<br />
&gt;&gt;&gt;</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Meditative Wach(klar)träume]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19004</link>
			<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 00:53:56 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=2986">thewolf16</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=19004</guid>
			<description><![CDATA[Hey,<br />
<br />
Ich wollte mit euch eine Erfahrung teilen, die ich vor geraumer Zeit gemacht habe. In der Vergangenheit habe ich mich ausführlich mit Meditation beschäftigt. Damals, als ich noch täglich meditiert habe, konnte ich in jeder Meditationssession ziemlich zuverlässig bewusstseinsverändernde Zustände erreichen. Ein Gefühl, als säße ich in einer großen leeren Halle, ein Gefühl des Schwebens, ein Gefühl des puren Glücks... Aber eine Erfahrung ist mir besonders in Erinnerung geblieben:<br />
<br />
Während einer einzelnen Meditationssitzung überkam mir wieder einmal dieses Gefühl des Glücks und des Schwebens. Anders als sonst beendete ich danach die Sitzung aber nicht, sondern meditierte einfach weiter. Plötzlich befand ich mich in einem Flur eines Bürokomplexes. Die Sicht war sehr realistisch und von einem Klartraum nicht zu unterscheiden. Ich konnte meine Gedanken benutzen, um meinen Körper in dieser virtuellen Welt zu steuern. Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht eingeschlafen war, denn obgleich ich in der Situation von meinem physischen Körper komplett abgekoppelt war, konnte ich meinen Fokus dennoch wieder auf meinen gerade meditierenden realen Körper lenken und die reale Welt wahrnehmen, wenn ich dies wollte.<br />
<br />
Ich erkundete schwebend diesen Bürokomplex und bemerkte, dass sich viele Elemente dort wiederholten, nur das Layout der Räume veränderte sich stetig und wirkte fast so, als wäre die Richtung der Flure und die Anordnung der Räume zufallsgeneriert. In diesem Zustand versuchte ich, wahre Kontrolle über diesen virtuellen Körper zu gelangen, mir Arme und Beine zu geben und diese unabhängig vom realen Körper zu bewegen. Ich spürte auch, dass ich kurz davor war, dies zu bewerkstelligen aber ich gab wohl zu schnell auf.<br />
<br />
Nach gefühlt 10 Minuten des Erkundens lenkte ich meine Fokus wieder auf meinen realen Körper und beendete meine Sitzung, immer noch staunend darüber, was ich gerade erlebt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hey,<br />
<br />
Ich wollte mit euch eine Erfahrung teilen, die ich vor geraumer Zeit gemacht habe. In der Vergangenheit habe ich mich ausführlich mit Meditation beschäftigt. Damals, als ich noch täglich meditiert habe, konnte ich in jeder Meditationssession ziemlich zuverlässig bewusstseinsverändernde Zustände erreichen. Ein Gefühl, als säße ich in einer großen leeren Halle, ein Gefühl des Schwebens, ein Gefühl des puren Glücks... Aber eine Erfahrung ist mir besonders in Erinnerung geblieben:<br />
<br />
Während einer einzelnen Meditationssitzung überkam mir wieder einmal dieses Gefühl des Glücks und des Schwebens. Anders als sonst beendete ich danach die Sitzung aber nicht, sondern meditierte einfach weiter. Plötzlich befand ich mich in einem Flur eines Bürokomplexes. Die Sicht war sehr realistisch und von einem Klartraum nicht zu unterscheiden. Ich konnte meine Gedanken benutzen, um meinen Körper in dieser virtuellen Welt zu steuern. Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht eingeschlafen war, denn obgleich ich in der Situation von meinem physischen Körper komplett abgekoppelt war, konnte ich meinen Fokus dennoch wieder auf meinen gerade meditierenden realen Körper lenken und die reale Welt wahrnehmen, wenn ich dies wollte.<br />
<br />
Ich erkundete schwebend diesen Bürokomplex und bemerkte, dass sich viele Elemente dort wiederholten, nur das Layout der Räume veränderte sich stetig und wirkte fast so, als wäre die Richtung der Flure und die Anordnung der Räume zufallsgeneriert. In diesem Zustand versuchte ich, wahre Kontrolle über diesen virtuellen Körper zu gelangen, mir Arme und Beine zu geben und diese unabhängig vom realen Körper zu bewegen. Ich spürte auch, dass ich kurz davor war, dies zu bewerkstelligen aber ich gab wohl zu schnell auf.<br />
<br />
Nach gefühlt 10 Minuten des Erkundens lenkte ich meine Fokus wieder auf meinen realen Körper und beendete meine Sitzung, immer noch staunend darüber, was ich gerade erlebt hatte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kennt jemand rTMS?]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18977</link>
			<pubDate>Sat, 08 Jun 2024 18:46:40 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=24967">GH25.20</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18977</guid>
			<description><![CDATA[Kennt jemand die Behandlung rtms?<br />
Das wo man da so was auf dem Kopf bekommt<br />
Und das was so kleine Impulse auslösen soll.<br />
Es beginnt bei mir erst nächste Woche.Aber was ich noch weis das da auch was am Kortex gemacht wird.(Unteranderem) Weil dieses Zeug ja auf diese seite des Kopfes kommt.<br />
Jetzt meine Frage Verändert das auch dann meine Träume irgendwie noch intensiver ?<br />
Oder kann ich dann gar nicht mehr träumen?<br />
Weil dieser bereich dieser Kortex da im Kopf doch auch für träume verantwortlich ist oder?<br />
Ich hoffe da kann mir jemand helfen <br />
<br />
Mfg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kennt jemand die Behandlung rtms?<br />
Das wo man da so was auf dem Kopf bekommt<br />
Und das was so kleine Impulse auslösen soll.<br />
Es beginnt bei mir erst nächste Woche.Aber was ich noch weis das da auch was am Kortex gemacht wird.(Unteranderem) Weil dieses Zeug ja auf diese seite des Kopfes kommt.<br />
Jetzt meine Frage Verändert das auch dann meine Träume irgendwie noch intensiver ?<br />
Oder kann ich dann gar nicht mehr träumen?<br />
Weil dieser bereich dieser Kortex da im Kopf doch auch für träume verantwortlich ist oder?<br />
Ich hoffe da kann mir jemand helfen <br />
<br />
Mfg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wer betreibt noch das Klaträumen?]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18943</link>
			<pubDate>Fri, 29 Mar 2024 10:32:07 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=24967">GH25.20</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18943</guid>
			<description><![CDATA[Hallo<br />
Meine Frage ist<br />
Gibt es noch Leute hier im Forum die das Klaträumen Aktiv noch verfolgen?Oder wieder aufgenommen haben?<br />
<br />
Ich bin auf der Suche nach Leuten die sich evtl mit mir austauschen könnten.<br />
<br />
Habe wieder da die  Lust dazu. Wer noch?<br />
<br />
Mfg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo<br />
Meine Frage ist<br />
Gibt es noch Leute hier im Forum die das Klaträumen Aktiv noch verfolgen?Oder wieder aufgenommen haben?<br />
<br />
Ich bin auf der Suche nach Leuten die sich evtl mit mir austauschen könnten.<br />
<br />
Habe wieder da die  Lust dazu. Wer noch?<br />
<br />
Mfg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bekannte Dinge die eigentlich UNMÖGLICH sind]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18912</link>
			<pubDate>Sun, 17 Dec 2023 11:39:05 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=18611">Großer-Träumer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18912</guid>
			<description><![CDATA[Habt ihr schon mal von Dingen, Ereignissen oder Orten geträumt, die UNMÖGLICH sind.<br />
<br />
(Das unmöglich habe ich deswegen in Großbuchstaben geschrieben um zu verdeutlichen, was ich mit unmöglich meine.<br />
z.B. der NASA ein Raumschiff zu klauen, dürfte zwar sehr sehr schwer werden. Wäre aber möglich.<br />
Mit Unmöglich meine ich Dinge wie Zauberei, übers Wasser laufen etc.)<br />
<br />
Ich habe öfters mal solche Träume, von Dingen, Erlebnissen und Orten, die eben UNMÖGLICH sind, mir aber dennoch sehr bekannt vorkommen. So als wäre es kein Traum sondern eine Erinnerung.<br />
<br />
Hatte ihr soetwas auch schon mal?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Habt ihr schon mal von Dingen, Ereignissen oder Orten geträumt, die UNMÖGLICH sind.<br />
<br />
(Das unmöglich habe ich deswegen in Großbuchstaben geschrieben um zu verdeutlichen, was ich mit unmöglich meine.<br />
z.B. der NASA ein Raumschiff zu klauen, dürfte zwar sehr sehr schwer werden. Wäre aber möglich.<br />
Mit Unmöglich meine ich Dinge wie Zauberei, übers Wasser laufen etc.)<br />
<br />
Ich habe öfters mal solche Träume, von Dingen, Erlebnissen und Orten, die eben UNMÖGLICH sind, mir aber dennoch sehr bekannt vorkommen. So als wäre es kein Traum sondern eine Erinnerung.<br />
<br />
Hatte ihr soetwas auch schon mal?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beobachtungszustand, ohne Traum, während der Körper schläft]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18904</link>
			<pubDate>Sat, 09 Dec 2023 07:44:51 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=12073">ichbinmehr</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18904</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beobachtungszustand, ohne Traum, während der Körper schläft.</span><br />
<br />
Ich habe eine Frage zu einem bestimmten Zustand. Diesen Zustand habe ich erlebt, als ich im Jahr 2016 alle meine Chakren geöffnet hatte sich mein Bewusstsein dadurch erweitert hat. Zu dieser Zeit durchlief ich eine schwere spirituelle Krise, weil meine Wachrealität nicht mehr stabil war und ich nicht wusste, wie ich mich in dieser neuen Realität orientieren sollte. <br />
<br />
Von einem Tag auf den anderen war ich plötzlich die ganze Nacht hindurch luzide, ununterbrochen. Etwas was ich mir immer gewünscht hatte. Es handelte sich nicht um einen klaren Traum pro Nacht; vielmehr schien es, als gäbe es überhaupt keinen unbewussten Schlaf mehr. Diesen Zustand konnte ich nicht ertragen, da meine Wachrealität ebenfalls instabil geworden war und ich keinen festen Ankerpunkt mehr hatte, an dem ich mich festhalten konnte. Es schien keine Orientierung mehr zu geben, weil alles unterschiedslos geträumt war. In dieser Zeit sehnte ich mich mehr denn je danach, einfach trüb zu schlafen, um zumindest eine Art von Reset zu haben, der mein umherirrendes Bewusstsein beruhigen und stabilisieren könnte. <br />
<br />
Wenn ich nicht die ganze Zeit luzide war, erlebte ich einen anderen Zustand: Meine Frage ist, was ist das für ein Zustand? <br />
<br />
Dieser Zustand war geprägt davon, dass ich die ganze Nacht hindurch bewusst war. Allerdings beobachtete ich mich von außen, während mein Körper schlief. Ich befand mich nicht im Traum, sondern außerhalb meines Körpers. Es war kein Zustand einer Astralreise, sondern eher ein reiner Beobachtungszustand, ohne Trauminhalt. Von diesem Punkt aus entstanden manchmal Bilder, aber sie sahen eher aus, wie auf einer Leinwand. Ich befand mich außerhalb des Bildes, dennoch erlebte ich die Bilder emotional intensiv. Es war eine Art Luzidität die außerhalb des Traums statt fand, außerhalb des physischen Körpers. Jedoch keine Astralreise so wie ich das kenne. <br />
<br />
Diese Bilder schienen mein gesamtes Leben, vielleicht sogar viele Leben, darzustellen. Die Bilder waren extrem schnell (Clockwork Orange), und ich erlebte alles, was in ihnen geschah, auf sehr emotionaler Ebene intensiv mit. Es ging in den Geschichten die die Bilder erzählten immer um meinen Tod. Es gab nur angstvolle Geschichten, keine schönen. Ich starb unzählige Male in diesen Bildern und durchlief große Ängste, die scheinbar endlos waren und nicht nachließen. Visuell hatte ich einen starken Abstand zu den Bildern, emotional war ich voll in der Szene. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit in der Hölle, als ob ich viele qualvolle Leben durchfühlen müsse. <br />
<br />
Es geschah sonst nichts, außer dass ich mir bewusst war, dass ich im Bett lag und mein Körper ruhte oder schlief. Ich war mir nicht einmal sicher, ob das noch als Schlaf bezeichnet werden konnte. Gab es überhaupt noch Schlaf oder war das nur ein Gedanke? Mein Geist blieb die ganze Nacht wach, während mein Körper schlief. Nach dieser Beobachtungserfahrung wachte ich morgens auf und da ich funktionsfähig war, glaube ich, dass ich geschlafen hatte. Aber vielleicht habe ich auch nur still da gelegen. <br />
<br />
Alternativ konnte ich luzid träumen, aber ich fühlte mich dabei völlig verloren, da der Reiz und die Bedeutung des luziden Traums nur in Bezug auf mein stabiles Wachbewusstsein existierten, welches aber nicht mehr vorhanden war. Es gab keine Bezugspunkte mehr. Es gab nur die Möglichkeit, entweder einzuschlafen und luzid zu sein oder diesen Beobachter Zustand zu erleben. Es schien, als ob ich die Ewigkeit selbst erlebte, während mein Körper schlief und mein Geist die ganze Nacht wach war.<br />
<br />
Für meinen Geist gab es keinen Schlaf mehr. Ich hatte die Wahrnehmung, dass Schlaf nur eine Illusion sei, ein Traum, ein Gedanke meines erleuchteten Selbst. Die Vorstellung vom Schlafen ist leer geworden. Ich war auch nicht müde, und es gab Zeiten, in denen ich drei Tage hintereinander wach war, weil mein Geist nicht zur Ruhe kam. Das Problem dabei war, dass ich so mich nicht beruhigen, stabilisieren und orientieren konnte, und auch meine Psychose besserte sich so nicht. <br />
<br />
Ich litt unter massiven Angstzuständen, sowohl tagsüber als auch nachts. Es war eine Todesangst über Wochen, die erst mit der Einnahme von Schlaftabletten wieder aufhörte. Mit Hilfe der Schlaftabletten konnte ich zum ersten Mal wieder trüb und unbewusst träumen und schlafen, ohne mich selbst zu beobachten, ohne luzid zu sein. Dies war wichtig, damit ich an tagsüber meiner Psychose arbeiten konnte und wieder zurück in mein Ego fand. Ich wusste wie ich mich wieder erden konnte. Das wusste ich intuitiv. Aber erstmal braucht man eine Erde, die fest ist. Die Schlaftabletten sollten die Vorstellung der Erde wieder festigen. Allerdings wusste ich selbst während dieser Zeit, dass auch die Schlaftablette nur eine Illusion waren. Es waren Traumtabletten. <br />
<br />
Dennoch entschied ich mich dafür, dass die Schlaftabletten wirken sollten, um wieder auf die Erde zurückzukehren. Es waren nicht die Tabletten die wirkten, sondern meine Entscheidung. Die Materie schien sich bereits aufgelöst zu haben, aber ich musste in die Realität zurückkehren. Die Schlaftabletten beendeten sofort die Luzidität und diesen merkwürdigen Beobachtungszustand, weil ich mich dafür entschieden hatte, dass die Schlaftabletten wirken sollten. Ich musste die Materie wieder anerkennen, aus Liebe zu mir selbst. <br />
<br />
Ein Teil von mir wäre aber auch gerne in der absoluten Freiheit geblieben, doch meine Symptome zwangen mich auf die Erde zurück. Nach etwa drei Wochen setzte ich die Schlaftabletten ab und ersetzte sie durch eine normale Einschlafroutine. Bis dahin hatte ich die Ängste eine Kindes. Ich hatte Angst vor Vampiren und Monstern, weil in diesem Zustand alles möglich war. Es gab keine Grenzen und kein erwachsenes rationales Denken, welches diese Ängste hätte aussperren können. Erst als ich wieder schlafen konnte, hörten diese ständigen Ängste endlich auf. <br />
<br />
Alles andere bzgl. der Psychose schaffte ich innehab eines Jahres mit psychotherapeutischen Ansätzen aufzulösen. Nach 4 Monaten war die akute Psychose weg. Nach einem Jahr, war ich schon so weit, dass ich wieder mit spirituellen Praktiken angefangen hatte. Das ganze ist jetzt 7 Jahre her. Ich habe mittlerweile Lösungen für die Oruentierungslosigkeit im Wachbewusstsein gefunden A) Selbstliebe B) Konzepte, die Sinn machen, auch wenn die natürlich auch leer sind. <br />
<br />
Wichtig war die Selbstliebe, als Orientierungspunkt. Wenn alle Konzepte wegfallen, was bei so einem spirituellen Erwachen passiert, dann hat man keine Orientierung mehr, wenn man keine Liebe hat. Konzepte sind gut zur Orientierung, aber die lösen sich auf, wenn sich der Verstand auflöst, Liebe ist besser. An der Selbstliebe halte ich noch fest, um eine Orientierung zuhaben. Deshalb halte ich an mir, fest. <br />
<br />
Nun versuche ich, wieder Klarträume zu erleben, aber ich fürchte, ich muss mich erneut durch all diese Blockaden, die damals in mir entstanden sind, kämpfen. Die Luzidität, die durch die geöffneten Chakren entstanden ist, habe ich medikamentös unterdrückt. Ich vermute, dass dieser Beobachtungszustand während des Schlafes, möglicherweise sogar während des Tiefschlafs, auftrat. Es gab scheinbar keine Schlafphasen mehr. Ich war da die komplette Nacht wach im Geist. Ich würde behaupten, dass es keinen unbewussten Schlaf mehr gab. Es gab auch keine Zeit in diesem Zustand. Ich schien jenseits von allem zu sein, gleichzeitig jedoch andauernd in einem psychotischen und angstvollen Zustand. Manchmal zitternd und zähneklappernd vor Todesangst. <br />
<br />
Meine Vermutung ist, dass dieser Zustand, dieses Gewahrsein während des Schlafes, welches sich möglicherweise bei einem spirituellen Erwachen einstellen kann, durch mein damals noch unverarbeitetes Trauma und meine nicht verarbeiteten Schatten gestört wurde. Es war für mich absolut notwendig, wieder auf die Erde zurückzukehren, da ich sonst in der ewigen Hölle verblieben wäre. <br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Warum traumatisierte Menschen nicht meditieren können.<br />
<br />
Für Menschen mit schwerer posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) ist Selbstwahrnehmung oder Meditation ohne spezielle Begleitung nicht (mehr) möglich! Auch dann nicht, wenn sie langjährige Meditationserfahrung haben!<br />
<br />
„Setz dich hin und sei mit dem was ist“, das geht rein biologisch nicht, weil die Hirnregionen die für Selbstgewahrsein notwendig sind (Orbitaler und Medialer Präfrontalkortex, Insel, anteriores und posteriores Cingulum), bei traumatisierten Menschen weitgehend abgeschaltet sind. Ein solcher Versuch führt zwangsläufig in die Überflutung oder Dissoziation, was mit Integration und Heilung nichts zu tun hat. <br />
<br />
Möglicherweise haben solche Menschen bereits einen langen Weg an konventionellen Psychotherapien hinter sich, die nicht geholfen haben. Wenn ich dann noch sage es fehle an Hingabe oder Entschlossenheit kann das reichen um einen völligen Zusammenbruch zu verursachen.<br />
<br />
Desweiteren, selbst wenn die viszeralen Eindrücke, also aus dem zentralen Nervenzentrum im Bauch/Beckenbereich über den Hirnstamm, Thalamus bis zur Insel im Kortex durchkommen, wenn es also nicht zur globalen Abspaltung der Körperempfindungen gekommen ist, dann sind diese durch den hohen Erregungspegel so unerträglich, dass es nicht möglich ist damit einfach zu sein. <br />
<br />
Und selbst wenn sich jemand zwingt damit zu sein, sie also in der Meditation einfach nur wahrzunehmen, gehen sie dadurch nicht weg bzw. es ist langer qualvoller Prozess! Was dann in der Meditation passiert ist, dass man sich bewusst wird, dass die Gedanken nicht aufhören zu rasen, weil der Kortex versucht ein Lösung zu finden. Dies geschieht weil aus Nervensystemsicht der Organismus glaubt in großer Gefahr zu sein.<br />
<br />
Und im Shut-Down-Zustand, wo man fast nichts mehr von sich selbst außer den eigenen Gedanken wahrnehmen kann, ist das unaufhörliche Gedankenkreisen die einzige Möglichkeit sich als existent zu erleben!<br />
<br />
Was diese Menschen brauchen ist zwingend eine EXTERNE Regulation, ein stabiles Nervensystem im Außen, ein Mensch mit dessen Hilfe Inseln von Stabilität und Organisation im Nervensystem erzeugt werden. Nach und nach, das dauert einige Zeit und geht am besten mit jemandem der dafür ausgebildet ist.<br />
<br />
Ab dem Punkt wo der Betroffene die externe Regulation verinnerlicht hat und sich selbst bewusst regulieren kann, sprich aus Hyperarousal und/oder Dissoziation bewusst heraus manövrieren kann, bzw. diese überhaupt erst erkennt, ab diesem Moment kann er beginnen alleine mit Selbstwahrnehmung zu arbeiten. <br />
<br />
Ob das dann der ideale Weg ist statt in Begleitung ist noch eine andere Frage. Nach und nach muss dann die hohe Erregung aus dem autonomen Teil des Nervensystems gelöst werden. Erst dann ist es möglich, alle höheren Hirnregionen zu aktivieren, die für die Selbstwahrnehmung gebraucht werden.<br />
<br />
Was hilft sind z.B. körperorientierte Traumatherapieverfahren wie TRE®, SE, NARM™, SEI, EMDR, TRIMB, usw..<br />
<br />
Vielleicht kommt jetzt jemand auf die Idee „ja aber das Zeugenbewusstsein ist doch unabhängig von Körper und Geist, es braucht die oben genannten Hirnregionen nicht, bzw. nicht mal einen Körper.“ <br />
<br />
Meine Meinung dazu ist, dass es nicht oder kaum möglich ist von einem traumatisierten  Zustand in das reine Zeugenbewusstsein zu gelangen. Und selbst wenn das gelingen sollte, ist damit das Leiden im Körper nicht aufgehoben! Insofern reicht zur Orientierung eine ganz einfache Frage:<br />
<br />
„Leidest du oder nicht?“. Wenn nicht gibt es kein Problem, wenn doch empfehle ich dir die Bearbeitung auf der Ebene, wo das Leiden tatsächlich ist, statt zu versuchen dem ganzen durch einen Ebenenwechsel zu entkommen.<br />
<br />
Trauma erscheint als psychisches Problem, es geht aber um den Körper. Niemand käme auf die Idee einem Verletzten zu sagen: „Fühl da mal rein“ oder „Sei einfach damit“ .</blockquote>
<br />
Ich glaube, dass genau das passiert ist. Eigentlich habe ich dieses Gewahrsein während des (tief) Schlafes erfahren, aber gleichzeitig hat mein System versucht, meine Ego Existenz aufrechtzuerhalten, weil erst noch das Trauma bewältigt werden muss. Bei einem Menschen, der dieses Notwendigkeit nicht erlebt hätte, wäre vielleicht der Ego-Tod eingetreten? Ich frage mich, ob das besser gewesen wäre, oder gleich gut?<br />
<br />
Das ist natürlich ziemlich ärgerlich, dacht eich damals, wenn man einmal in diesen Zustand gelangt ist, jahrelang dafür gearbeitet hat, die erlangte Erkenntnis, den Zustand nicht behalten durfte. Damit habe ich mich mittlerweile abgefunden, und möglicherweise hätte ein Anhaften an diesen Gewahrseins Zustand während des Schlafes Probleme verursacht. Deshalb bin ich mittlerweile damit einverstanden, dass ich nichts von dem, was ich erlangt hatte, festhalten konnte. Es gibt nichts zu erreichen, auch kein Gewahrsein während des Schlafes. <br />
<br />
In den letzten Tagen sind diese Themen wieder aufgetaucht, auch weil mir bewusst geworden ist, dass meine Welt nur teilweise zum Traum geworden ist und ich mich jetzt frage was mit der anderen Seite ist. Wenn ich diesen Zustand der mühelosen Klarheit und des Gewahrseins während aller Traumphasen erleben soll, wird er kommen, und zwar ohne diese Horrorbilder, Überforderungsgefühle und nicht endenden Todesängsten. Wenn nicht, dann eben nicht. Mir wurde gerade beim Aufschreiben bewusst, dass ich mir keine Sorgen mehr darüber machen muss, denn bisher habe ich alle Zustände, die ich während des Erwachens als Überflutung und Überforderung erlebt habe, nach und nach integriert oder losgelassen. Dies wird auch mit diesem bisher namenlosen Phänomen geschehen. <br />
<br />
Ich habe mich nur so lange so alleine damit gefühlt, weil ich mir so lange gewünscht habe, dass mir jemand erklärt hätte, was ich da erlebe. Aber jetzt, wo ich es niedergeschrieben habe, musste ich gerade vor Befreiung weinen, weil ich keine Angst mehr habe, dass ich irgendwas nicht schaffe. Ich weiß, es wird gut sein, und mein Gedanke, dass ich jemanden brauche, der diesen Zustand kennt, hat sich gerade aufgelöst. Das ist gerade sehr befreiend, denn ich wusste fast sieben Jahre lang nicht, was das war und habe so lange nach jemandem gesucht, der sich auskennt. <br />
<br />
Heute hat sich im Chat zufällig jemand über einen Beobachter Zustand außerhalb des Körpers gesprochen. So bin ich heute auf das Thema gekommen, aber jetzt merke ich, dass es egal ist. Ich spüre gerade das Vertrauen, dass ich das schon meistern werde, falls dieser Zustand nochmal kommt. Ich habe Vertrauen in mich und das Leben. Wenn ich Zustände erfahren soll, dann werden sie kommen, wenn nicht, dann brauche ich sie nicht, weil es für mich nicht von diesem Zustand abhängt. Ich kann diese Sorge jetzt loslassen.<br />
<br />
Falls mir doch jemand etwas Hilfreiches zu diesem Zustand sagen kann, freue ich mich natürlich.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beobachtungszustand, ohne Traum, während der Körper schläft.</span><br />
<br />
Ich habe eine Frage zu einem bestimmten Zustand. Diesen Zustand habe ich erlebt, als ich im Jahr 2016 alle meine Chakren geöffnet hatte sich mein Bewusstsein dadurch erweitert hat. Zu dieser Zeit durchlief ich eine schwere spirituelle Krise, weil meine Wachrealität nicht mehr stabil war und ich nicht wusste, wie ich mich in dieser neuen Realität orientieren sollte. <br />
<br />
Von einem Tag auf den anderen war ich plötzlich die ganze Nacht hindurch luzide, ununterbrochen. Etwas was ich mir immer gewünscht hatte. Es handelte sich nicht um einen klaren Traum pro Nacht; vielmehr schien es, als gäbe es überhaupt keinen unbewussten Schlaf mehr. Diesen Zustand konnte ich nicht ertragen, da meine Wachrealität ebenfalls instabil geworden war und ich keinen festen Ankerpunkt mehr hatte, an dem ich mich festhalten konnte. Es schien keine Orientierung mehr zu geben, weil alles unterschiedslos geträumt war. In dieser Zeit sehnte ich mich mehr denn je danach, einfach trüb zu schlafen, um zumindest eine Art von Reset zu haben, der mein umherirrendes Bewusstsein beruhigen und stabilisieren könnte. <br />
<br />
Wenn ich nicht die ganze Zeit luzide war, erlebte ich einen anderen Zustand: Meine Frage ist, was ist das für ein Zustand? <br />
<br />
Dieser Zustand war geprägt davon, dass ich die ganze Nacht hindurch bewusst war. Allerdings beobachtete ich mich von außen, während mein Körper schlief. Ich befand mich nicht im Traum, sondern außerhalb meines Körpers. Es war kein Zustand einer Astralreise, sondern eher ein reiner Beobachtungszustand, ohne Trauminhalt. Von diesem Punkt aus entstanden manchmal Bilder, aber sie sahen eher aus, wie auf einer Leinwand. Ich befand mich außerhalb des Bildes, dennoch erlebte ich die Bilder emotional intensiv. Es war eine Art Luzidität die außerhalb des Traums statt fand, außerhalb des physischen Körpers. Jedoch keine Astralreise so wie ich das kenne. <br />
<br />
Diese Bilder schienen mein gesamtes Leben, vielleicht sogar viele Leben, darzustellen. Die Bilder waren extrem schnell (Clockwork Orange), und ich erlebte alles, was in ihnen geschah, auf sehr emotionaler Ebene intensiv mit. Es ging in den Geschichten die die Bilder erzählten immer um meinen Tod. Es gab nur angstvolle Geschichten, keine schönen. Ich starb unzählige Male in diesen Bildern und durchlief große Ängste, die scheinbar endlos waren und nicht nachließen. Visuell hatte ich einen starken Abstand zu den Bildern, emotional war ich voll in der Szene. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit in der Hölle, als ob ich viele qualvolle Leben durchfühlen müsse. <br />
<br />
Es geschah sonst nichts, außer dass ich mir bewusst war, dass ich im Bett lag und mein Körper ruhte oder schlief. Ich war mir nicht einmal sicher, ob das noch als Schlaf bezeichnet werden konnte. Gab es überhaupt noch Schlaf oder war das nur ein Gedanke? Mein Geist blieb die ganze Nacht wach, während mein Körper schlief. Nach dieser Beobachtungserfahrung wachte ich morgens auf und da ich funktionsfähig war, glaube ich, dass ich geschlafen hatte. Aber vielleicht habe ich auch nur still da gelegen. <br />
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Alternativ konnte ich luzid träumen, aber ich fühlte mich dabei völlig verloren, da der Reiz und die Bedeutung des luziden Traums nur in Bezug auf mein stabiles Wachbewusstsein existierten, welches aber nicht mehr vorhanden war. Es gab keine Bezugspunkte mehr. Es gab nur die Möglichkeit, entweder einzuschlafen und luzid zu sein oder diesen Beobachter Zustand zu erleben. Es schien, als ob ich die Ewigkeit selbst erlebte, während mein Körper schlief und mein Geist die ganze Nacht wach war.<br />
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Für meinen Geist gab es keinen Schlaf mehr. Ich hatte die Wahrnehmung, dass Schlaf nur eine Illusion sei, ein Traum, ein Gedanke meines erleuchteten Selbst. Die Vorstellung vom Schlafen ist leer geworden. Ich war auch nicht müde, und es gab Zeiten, in denen ich drei Tage hintereinander wach war, weil mein Geist nicht zur Ruhe kam. Das Problem dabei war, dass ich so mich nicht beruhigen, stabilisieren und orientieren konnte, und auch meine Psychose besserte sich so nicht. <br />
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Ich litt unter massiven Angstzuständen, sowohl tagsüber als auch nachts. Es war eine Todesangst über Wochen, die erst mit der Einnahme von Schlaftabletten wieder aufhörte. Mit Hilfe der Schlaftabletten konnte ich zum ersten Mal wieder trüb und unbewusst träumen und schlafen, ohne mich selbst zu beobachten, ohne luzid zu sein. Dies war wichtig, damit ich an tagsüber meiner Psychose arbeiten konnte und wieder zurück in mein Ego fand. Ich wusste wie ich mich wieder erden konnte. Das wusste ich intuitiv. Aber erstmal braucht man eine Erde, die fest ist. Die Schlaftabletten sollten die Vorstellung der Erde wieder festigen. Allerdings wusste ich selbst während dieser Zeit, dass auch die Schlaftablette nur eine Illusion waren. Es waren Traumtabletten. <br />
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Dennoch entschied ich mich dafür, dass die Schlaftabletten wirken sollten, um wieder auf die Erde zurückzukehren. Es waren nicht die Tabletten die wirkten, sondern meine Entscheidung. Die Materie schien sich bereits aufgelöst zu haben, aber ich musste in die Realität zurückkehren. Die Schlaftabletten beendeten sofort die Luzidität und diesen merkwürdigen Beobachtungszustand, weil ich mich dafür entschieden hatte, dass die Schlaftabletten wirken sollten. Ich musste die Materie wieder anerkennen, aus Liebe zu mir selbst. <br />
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Ein Teil von mir wäre aber auch gerne in der absoluten Freiheit geblieben, doch meine Symptome zwangen mich auf die Erde zurück. Nach etwa drei Wochen setzte ich die Schlaftabletten ab und ersetzte sie durch eine normale Einschlafroutine. Bis dahin hatte ich die Ängste eine Kindes. Ich hatte Angst vor Vampiren und Monstern, weil in diesem Zustand alles möglich war. Es gab keine Grenzen und kein erwachsenes rationales Denken, welches diese Ängste hätte aussperren können. Erst als ich wieder schlafen konnte, hörten diese ständigen Ängste endlich auf. <br />
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Alles andere bzgl. der Psychose schaffte ich innehab eines Jahres mit psychotherapeutischen Ansätzen aufzulösen. Nach 4 Monaten war die akute Psychose weg. Nach einem Jahr, war ich schon so weit, dass ich wieder mit spirituellen Praktiken angefangen hatte. Das ganze ist jetzt 7 Jahre her. Ich habe mittlerweile Lösungen für die Oruentierungslosigkeit im Wachbewusstsein gefunden A) Selbstliebe B) Konzepte, die Sinn machen, auch wenn die natürlich auch leer sind. <br />
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Wichtig war die Selbstliebe, als Orientierungspunkt. Wenn alle Konzepte wegfallen, was bei so einem spirituellen Erwachen passiert, dann hat man keine Orientierung mehr, wenn man keine Liebe hat. Konzepte sind gut zur Orientierung, aber die lösen sich auf, wenn sich der Verstand auflöst, Liebe ist besser. An der Selbstliebe halte ich noch fest, um eine Orientierung zuhaben. Deshalb halte ich an mir, fest. <br />
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Nun versuche ich, wieder Klarträume zu erleben, aber ich fürchte, ich muss mich erneut durch all diese Blockaden, die damals in mir entstanden sind, kämpfen. Die Luzidität, die durch die geöffneten Chakren entstanden ist, habe ich medikamentös unterdrückt. Ich vermute, dass dieser Beobachtungszustand während des Schlafes, möglicherweise sogar während des Tiefschlafs, auftrat. Es gab scheinbar keine Schlafphasen mehr. Ich war da die komplette Nacht wach im Geist. Ich würde behaupten, dass es keinen unbewussten Schlaf mehr gab. Es gab auch keine Zeit in diesem Zustand. Ich schien jenseits von allem zu sein, gleichzeitig jedoch andauernd in einem psychotischen und angstvollen Zustand. Manchmal zitternd und zähneklappernd vor Todesangst. <br />
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Meine Vermutung ist, dass dieser Zustand, dieses Gewahrsein während des Schlafes, welches sich möglicherweise bei einem spirituellen Erwachen einstellen kann, durch mein damals noch unverarbeitetes Trauma und meine nicht verarbeiteten Schatten gestört wurde. Es war für mich absolut notwendig, wieder auf die Erde zurückzukehren, da ich sonst in der ewigen Hölle verblieben wäre. <br />
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<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Warum traumatisierte Menschen nicht meditieren können.<br />
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Für Menschen mit schwerer posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) ist Selbstwahrnehmung oder Meditation ohne spezielle Begleitung nicht (mehr) möglich! Auch dann nicht, wenn sie langjährige Meditationserfahrung haben!<br />
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„Setz dich hin und sei mit dem was ist“, das geht rein biologisch nicht, weil die Hirnregionen die für Selbstgewahrsein notwendig sind (Orbitaler und Medialer Präfrontalkortex, Insel, anteriores und posteriores Cingulum), bei traumatisierten Menschen weitgehend abgeschaltet sind. Ein solcher Versuch führt zwangsläufig in die Überflutung oder Dissoziation, was mit Integration und Heilung nichts zu tun hat. <br />
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Möglicherweise haben solche Menschen bereits einen langen Weg an konventionellen Psychotherapien hinter sich, die nicht geholfen haben. Wenn ich dann noch sage es fehle an Hingabe oder Entschlossenheit kann das reichen um einen völligen Zusammenbruch zu verursachen.<br />
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Desweiteren, selbst wenn die viszeralen Eindrücke, also aus dem zentralen Nervenzentrum im Bauch/Beckenbereich über den Hirnstamm, Thalamus bis zur Insel im Kortex durchkommen, wenn es also nicht zur globalen Abspaltung der Körperempfindungen gekommen ist, dann sind diese durch den hohen Erregungspegel so unerträglich, dass es nicht möglich ist damit einfach zu sein. <br />
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Und selbst wenn sich jemand zwingt damit zu sein, sie also in der Meditation einfach nur wahrzunehmen, gehen sie dadurch nicht weg bzw. es ist langer qualvoller Prozess! Was dann in der Meditation passiert ist, dass man sich bewusst wird, dass die Gedanken nicht aufhören zu rasen, weil der Kortex versucht ein Lösung zu finden. Dies geschieht weil aus Nervensystemsicht der Organismus glaubt in großer Gefahr zu sein.<br />
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Und im Shut-Down-Zustand, wo man fast nichts mehr von sich selbst außer den eigenen Gedanken wahrnehmen kann, ist das unaufhörliche Gedankenkreisen die einzige Möglichkeit sich als existent zu erleben!<br />
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Was diese Menschen brauchen ist zwingend eine EXTERNE Regulation, ein stabiles Nervensystem im Außen, ein Mensch mit dessen Hilfe Inseln von Stabilität und Organisation im Nervensystem erzeugt werden. Nach und nach, das dauert einige Zeit und geht am besten mit jemandem der dafür ausgebildet ist.<br />
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Ab dem Punkt wo der Betroffene die externe Regulation verinnerlicht hat und sich selbst bewusst regulieren kann, sprich aus Hyperarousal und/oder Dissoziation bewusst heraus manövrieren kann, bzw. diese überhaupt erst erkennt, ab diesem Moment kann er beginnen alleine mit Selbstwahrnehmung zu arbeiten. <br />
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Ob das dann der ideale Weg ist statt in Begleitung ist noch eine andere Frage. Nach und nach muss dann die hohe Erregung aus dem autonomen Teil des Nervensystems gelöst werden. Erst dann ist es möglich, alle höheren Hirnregionen zu aktivieren, die für die Selbstwahrnehmung gebraucht werden.<br />
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Was hilft sind z.B. körperorientierte Traumatherapieverfahren wie TRE®, SE, NARM™, SEI, EMDR, TRIMB, usw..<br />
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Vielleicht kommt jetzt jemand auf die Idee „ja aber das Zeugenbewusstsein ist doch unabhängig von Körper und Geist, es braucht die oben genannten Hirnregionen nicht, bzw. nicht mal einen Körper.“ <br />
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Meine Meinung dazu ist, dass es nicht oder kaum möglich ist von einem traumatisierten  Zustand in das reine Zeugenbewusstsein zu gelangen. Und selbst wenn das gelingen sollte, ist damit das Leiden im Körper nicht aufgehoben! Insofern reicht zur Orientierung eine ganz einfache Frage:<br />
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„Leidest du oder nicht?“. Wenn nicht gibt es kein Problem, wenn doch empfehle ich dir die Bearbeitung auf der Ebene, wo das Leiden tatsächlich ist, statt zu versuchen dem ganzen durch einen Ebenenwechsel zu entkommen.<br />
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Trauma erscheint als psychisches Problem, es geht aber um den Körper. Niemand käme auf die Idee einem Verletzten zu sagen: „Fühl da mal rein“ oder „Sei einfach damit“ .</blockquote>
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Ich glaube, dass genau das passiert ist. Eigentlich habe ich dieses Gewahrsein während des (tief) Schlafes erfahren, aber gleichzeitig hat mein System versucht, meine Ego Existenz aufrechtzuerhalten, weil erst noch das Trauma bewältigt werden muss. Bei einem Menschen, der dieses Notwendigkeit nicht erlebt hätte, wäre vielleicht der Ego-Tod eingetreten? Ich frage mich, ob das besser gewesen wäre, oder gleich gut?<br />
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Das ist natürlich ziemlich ärgerlich, dacht eich damals, wenn man einmal in diesen Zustand gelangt ist, jahrelang dafür gearbeitet hat, die erlangte Erkenntnis, den Zustand nicht behalten durfte. Damit habe ich mich mittlerweile abgefunden, und möglicherweise hätte ein Anhaften an diesen Gewahrseins Zustand während des Schlafes Probleme verursacht. Deshalb bin ich mittlerweile damit einverstanden, dass ich nichts von dem, was ich erlangt hatte, festhalten konnte. Es gibt nichts zu erreichen, auch kein Gewahrsein während des Schlafes. <br />
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In den letzten Tagen sind diese Themen wieder aufgetaucht, auch weil mir bewusst geworden ist, dass meine Welt nur teilweise zum Traum geworden ist und ich mich jetzt frage was mit der anderen Seite ist. Wenn ich diesen Zustand der mühelosen Klarheit und des Gewahrseins während aller Traumphasen erleben soll, wird er kommen, und zwar ohne diese Horrorbilder, Überforderungsgefühle und nicht endenden Todesängsten. Wenn nicht, dann eben nicht. Mir wurde gerade beim Aufschreiben bewusst, dass ich mir keine Sorgen mehr darüber machen muss, denn bisher habe ich alle Zustände, die ich während des Erwachens als Überflutung und Überforderung erlebt habe, nach und nach integriert oder losgelassen. Dies wird auch mit diesem bisher namenlosen Phänomen geschehen. <br />
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Ich habe mich nur so lange so alleine damit gefühlt, weil ich mir so lange gewünscht habe, dass mir jemand erklärt hätte, was ich da erlebe. Aber jetzt, wo ich es niedergeschrieben habe, musste ich gerade vor Befreiung weinen, weil ich keine Angst mehr habe, dass ich irgendwas nicht schaffe. Ich weiß, es wird gut sein, und mein Gedanke, dass ich jemanden brauche, der diesen Zustand kennt, hat sich gerade aufgelöst. Das ist gerade sehr befreiend, denn ich wusste fast sieben Jahre lang nicht, was das war und habe so lange nach jemandem gesucht, der sich auskennt. <br />
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Heute hat sich im Chat zufällig jemand über einen Beobachter Zustand außerhalb des Körpers gesprochen. So bin ich heute auf das Thema gekommen, aber jetzt merke ich, dass es egal ist. Ich spüre gerade das Vertrauen, dass ich das schon meistern werde, falls dieser Zustand nochmal kommt. Ich habe Vertrauen in mich und das Leben. Wenn ich Zustände erfahren soll, dann werden sie kommen, wenn nicht, dann brauche ich sie nicht, weil es für mich nicht von diesem Zustand abhängt. Ich kann diese Sorge jetzt loslassen.<br />
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Falls mir doch jemand etwas Hilfreiches zu diesem Zustand sagen kann, freue ich mich natürlich.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kann man beim Schlafwandeln klarträumen?]]></title>
			<link>https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18893</link>
			<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 13:36:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.klartraumforum.de/forum/member.php?action=profile&uid=21877">Kathy</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18893</guid>
			<description><![CDATA[Guten Tag,<br />
<br />
Ich frage mich, ob man gleichzeitig Schlafwandeln und Klarträumen kann? Ich habe gelesen, dass mab während des Schlafwandelns nichts träumt, aber ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum, bei dem ich untypischerweise sehr oft aufgewacht bin (naja oft auch falsches erwachen oder ich habe noch geschlafen und nur unter Anstrengung meine Augen aufgemacht (aber ich bin dadurch untypischerweise nicht aufgewacht, sondern wieder eingeschlafen und als ich die Augen geschlossen habe, habe ich geträumt, durch meine Augenlieder hindurch schauen zu können) - ich musste auf Toilette, wollte aufwachen, hat aber aufgrund von unterschiedlichen Schwierigkeiten erst nach einigen Versuchen geklappt. Normalerweise wache ich bei sowas richtig auf ohne irgendwas tun zu müssen)...<br />
<br />
Hattet ihr schonmal ähnliche Erfahrungen? Kann man beim Schlafwandeln klarträumen? <br />
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Viele Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Guten Tag,<br />
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Ich frage mich, ob man gleichzeitig Schlafwandeln und Klarträumen kann? Ich habe gelesen, dass mab während des Schlafwandelns nichts träumt, aber ich hatte heute Nacht einen seltsamen Traum, bei dem ich untypischerweise sehr oft aufgewacht bin (naja oft auch falsches erwachen oder ich habe noch geschlafen und nur unter Anstrengung meine Augen aufgemacht (aber ich bin dadurch untypischerweise nicht aufgewacht, sondern wieder eingeschlafen und als ich die Augen geschlossen habe, habe ich geträumt, durch meine Augenlieder hindurch schauen zu können) - ich musste auf Toilette, wollte aufwachen, hat aber aufgrund von unterschiedlichen Schwierigkeiten erst nach einigen Versuchen geklappt. Normalerweise wache ich bei sowas richtig auf ohne irgendwas tun zu müssen)...<br />
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Hattet ihr schonmal ähnliche Erfahrungen? Kann man beim Schlafwandeln klarträumen? <br />
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Viele Grüße]]></content:encoded>
		</item>
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