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ZRT: Zwei Räume Technik

RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#31
24.07.2009, 10:44
Hey Leute,
ich konnte gestern nicht Schlafen, deswegen habe ich ein bisschen nachgedacht.
Mir ist dabei aufgefallen, dass man durch sehr tiefe und extreme langsame Atmung viel längere Pausen zwischen den Gedanken hat als bei einer flachen und schnellen Atmung.
Man kann also durch die Atmung den Gedankenfluss regeln.
Könnte man daraus nicht eine Technik machen?

Ich stell mir das so vor:
Nach dem WBTB legt man sich hin und entspannt sich, die Atmung ist noch normal
Nun konzentriert man sich auf das langsame verlangsamen der Atmung: Die Pausen zwischen den Gedanken werden Größer
Aus dem Gedankenfreienraum geht man nun wieder in den Gedankenraum zurück, wenn man aber während der Zeit im Gedankenfreiem Raum eingeschlafen ist entspricht der Gedankenraum dem Traumraum.
Um vom Gedankenfreiem Raum zu Traumraum zu kommen müsste man wieder etwas schneller Atmen.

Das ganze ist glaube ich schwer zu verstehen, deswegen habe ich das ganze mal grafisch dargestellt.
Wäre cool wenn mal jemand seine Meinung zu der Technik schreiben könnte, ich werde sie jedenfalls morgen früh ausprobieren.
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#32
24.07.2009, 11:42
Ich bin mir aber nicht so ganz sicher, ob man vielleicht nicht aufwacht, wenn man anfängt schneller zu atmen.
Aber am Besten ausprobieren. Probieren geht über studieren! Heißt es doch so schön.

Von dern Ferne sieht deine Malerei ziemlich gut aus, doch wenn man sie sich näher anschaut, ist die Kurve ziemlich schlecht gezeichnet. Hast du "Paint" benutzt? Ist ja aber auch egal. Von der malerischen Seite ist es zwar nicht so gut, aber das Schema ist verständlich. bigwink
Wer des Weges weicht und über dunkle Felder streicht, bleibt des Zieles unerreicht.
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#33
24.07.2009, 13:23
Ich werde das Schema und die Beschreibung nochmal erneuern, sobald ich einen Erfolg verzeichnen kann.
Theoretisch müsste diese Variante von Dons Technik aber funktionieren, da die Techniken im grunde fast gleich sind.
Der unterschied ist eben nur, dass die Pausen durch die verlangsamte Atmung verlängert werden.
Bei Don passiert das durch die Fokussierung auf die Pausen.
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#34
06.08.2009, 22:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.08.2009, 22:29 von michaelick.)
(30.06.2009, 19:26)Takaomi schrieb: Nur mal so, ist es ungewöhnlich das man einfach "gar nichts" Denken kann?
Wenn ja, bin ich wohl ein Naturtalent, denn ich kann bewusst einfach an gar nichts Denken. Bei mir ist es so das einfach "von sich aus" keine Gedanken auftauchen, sondern ich bewusst etwas Denken muss.

Ich verstehe, was du meinst. Diesen Zustand des angeblichen "Nichstdenkens" hatte ich auch schon erlebt. Dieser Zustand ist schwer zu beschreiben. Er ist sehr träge, sehr trüb, vielleicht sogar fast tranceartig. Der Geist ist dabei vollkommen zerstreut. Dieser Zustand sich an wie absolute Langeweile. Der Geist ist überall und daher im Endeffekt nirgendwo.

Hier geht es jedoch um das genaue Gegenteil. Es geht um vollständige Aufmerksamkeit und Wachheit, und der Geist ist vollständig fokussiert auf diese Lücke zwischen den Gedanken. Das fühlt sich gaaanz anders an. Ich glaube, dass du aber nicht der Einzige bist, der diese beiden Zustände verwechselt.

(24.07.2009, 10:44)Strawi schrieb: Hey Leute,
Mir ist dabei aufgefallen, dass man durch sehr tiefe und extreme langsame Atmung viel längere Pausen zwischen den Gedanken hat als bei einer flachen und schnellen Atmung.
Man kann also durch die Atmung den Gedankenfluss regeln.
Könnte man daraus nicht eine Technik machen?

Diese Idee ist nicht neu, Don hat schon beim Dreamcar den Fluss der Trauminhalte bzw. Gedanken durch seine Atmung gesteuert. Soweit ich weiß nahmen jedoch bei ihm die Trauminhalte bei langsamere Atmung zu und bei schnellerer Atmung stieg die Klarheit an, oder verwechsle ich da was?

Übrigens bin ich überrascht, wie verständlich Dons Inspiration zum Meditieren diesmal ist. Meistens muss ich mich damit begnügen ein Glaser Wasser zu trinken, komischerweise bin ich dann aber auch nach hundet Gläsern noch nicht erleuchtet bigwink . Diese Meditation ist übrigens ähnlich wie eine, die ich vor kurzem versucht habe. Ich wollte beobachten, wo die Gedanken herkommen bzw. was das ist, wo sie herkommen. Ich glaube aber, das sind einfach zwei verschiedene herangehensweisen. Ich könnte hier noch viel schreiben, langsam werde ich aber müde und ich habe morgen Schule.
By all means let's be open-minded, but not so open-minded that our brains drop out.
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#35
24.11.2011, 22:21
Diese Technik erinnert mich ein wenig sehr an die Traum-Yoga Praxis biggrin Seitdem ich vermehrt den "leeren Raum" im Wachzustand öfters expandieren lasse, regnet es an präluziden Situationen biggrin

@ Don Rinatos

Du hast es echt gut erklärt!
Bei den meisten Menschen ist der Geist gespalten, fragmentarisch, und alles Fragmentarische ist korrupt.


(J. Krishnamurti)
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#36
25.11.2011, 03:31
@Cloud

danke fürs rauskramen!
Klarträumen heißt nicht unbedingt, dass man die Traumwelten versteht, in denen man sich befindet!
Spaß zu haben, heißt viel zu oft -> Schlechtes zu ignorieren.thumbsd
Bietet Albträumen die Stirn! Grabt Fakern das Wasser ab! Geht keinen PseudoErleuchtungen auf den Leim! Reflektiert! Lernt! Findet den Flow! thumbsu

Infowiese für Realitychecker und -checkerinnen http://dasnetzindir.blogspot.de
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#37
26.11.2011, 02:20
Ich denke, das Ganze mit dem Traumraum und dem Gedankenfluss, der verlangsamt ist, da zu wechseln, ist ziemlich kompliziert.
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#38
30.06.2018, 11:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.06.2018, 15:22 von Meerfelix. Bearbeitungsgrund: i'm rich )
[+] 1 User sagt Danke! Meerfelix für diesen Beitrag
Das Lesen das Dreamcarthreads half mir ungemein!
Don schrieb:
(...)Er greift aus der Sicherheit aktiv ein, in dem er den Anfang und das Ende des gedanklichen Traums festlegt (und vielleicht als Erinnerungsschleife wiederholt). Das ist übrigens die „Programmierung der Modulen“ im Dreamcar. Wichtig ist danach die Aufmerksamkeit wieder auf das Ende der Gedanke zu richten, denn das Ende der Gedanke bringt automatisch den zweiten Raum mit sich, also die basale Klarheit. 

Das Ende und der Anfang der Träume scheint von wichtiger Natur zu sein, weil sie nahe des Übergangs zum zweiten Raum sind und somit bei richtiger Wahrnehmung die Klarheit steigern. Desweiteren schreibt Don hier von einer Erinnerungsschleife, die scheinbar dazu dient den Traum einzuordnen ohne ihn zu bewerten und damit beherrschbar zu machen. Ich wundere mich, ob ich die Erinnerungsschleife komplett begriffen habe.

Es scheint mir die Fähigkeit Klarzuträumen basiert  grundsätzlich auf der Dominanz des zweiten Raums und dem Ausführen der irgendeiner Art von Schleife durch die besonderen Eigenschaften zwischen erstem und letztem bewusstem Element. In meinen Worten klingt das überigens so: 
Elemente aus den Gedanken merken, dabei ist das erste und letzte Element signifikant. Das erste hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das letzte einen abschließenden Charakter, der auf den zweiten Raum hinweist. Sobald genügend Elemente gesammelt sind,alles als einzigen overact merken.
Der overact kann beiebig oft wiederholt werden. Es kann auch der zweite Raum folgen oder ein neuer Act. solange kein Gedanke unbewusst zwischen diese Module gerät, bleibt es ein Klartraum!


(29.06.2009, 20:21)quantenengel schrieb: Also möglichst total leer machen, bevor ich einschlafe...mich würde jetzt noch interessieren, wie Don sich leer macht, bevor er einschläft? Meditierst Du vor dem Schlafengehen? Oder hast Du des so perfektioniert, dass Du Deine Gedanken vor dem Einschlafen einfach ausknipsen kannst?
Ja finde ich auch faszinierend! Oft gelingt es mir einfach dadurch, dass ich den zweiten Raum so lang und präsent mache, dass die Gedanken keine macht mehr über mich haben. Die Gedanken gehen nie ganz weg. Sie haben nur keine Macht mehr und das ist schon ein großer Gewinn für mich. Ich meine selbst als aufmerksamer Mensch, der sich bewussten Bewertungen enthält, laufen unterbewusst bei mir immer noch Bewertungen ab. Mein Unterbewusstsein bekommt eine Ahnung von dem was im Außen ablaufen könnte und macht Annahmen über das was mich belasten, bedrohen oder beschäftigen könnte.  (Und ich so: dude.. calm down augenroll ) Diese Prozesse hoch zu bringen und rauszurupfen dauert und ist intensiv. Manchmal scheint es mir allerdings der beste Weg zu sein.

Für mich wirkt der Dreamcarthread mit dem Hintergrundwissen aus diesem Thread wie eine mächtige, dynamische (Klartraum-)Destillationsmaschine. Ich finde die Dynamik dieses Ansatzes so genial! Diese Vorträumen ist für mich ein Ansatz der zu Situation passt und das scheint mir doch eine großer Faktor beim Träumen zusein. Bonusmaterial: Wachmodule, Scherheitsvorkehrungen und Erinnerungsschleigen. Danke für die Inspirationen bed blumen sirds
Bunt bunt bunt sind alle meine Träume: link bunt bunt bunt ist alles was ich hab. Darum lieb ich alles was ich Träume, weil mein schatz ein Regenbogen ist.
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RE: ZRT: Zwei Räume Technik
#39
22.07.2018, 23:37
[+] 1 User sagt Danke! Don Rinatos für diesen Beitrag
(30.06.2018, 11:19)Meerfelix schrieb: Das Lesen das Dreamcarthreads half mir ungemein!
Don schrieb:
(...)Er greift aus der Sicherheit aktiv ein, in dem er den Anfang und das Ende des gedanklichen Traums festlegt (und vielleicht als Erinnerungsschleife wiederholt). Das ist übrigens die „Programmierung der Modulen“ im Dreamcar. Wichtig ist danach die Aufmerksamkeit wieder auf das Ende der Gedanke zu richten, denn das Ende der Gedanke bringt automatisch den zweiten Raum mit sich, also die basale Klarheit. 

Das Ende und der Anfang der Träume scheint von wichtiger Natur zu sein, weil sie nahe des Übergangs zum zweiten Raum sind und somit bei richtiger Wahrnehmung die Klarheit steigern. Desweiteren schreibt Don hier von einer Erinnerungsschleife, die scheinbar dazu dient den Traum einzuordnen ohne ihn zu bewerten und damit beherrschbar zu machen. Ich wundere mich, ob ich die Erinnerungsschleife komplett begriffen habe.

Es scheint mir die Fähigkeit Klarzuträumen basiert  grundsätzlich auf der Dominanz des zweiten Raums und dem Ausführen der irgendeiner Art von Schleife durch die besonderen Eigenschaften zwischen erstem und letztem bewusstem Element. In meinen Worten klingt das überigens so: 
Elemente aus den Gedanken merken, dabei ist das erste und letzte Element signifikant. Das erste hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das letzte einen abschließenden Charakter, der auf den zweiten Raum hinweist. Sobald genügend Elemente gesammelt sind,alles als einzigen overact merken.
Der overact kann beiebig oft wiederholt werden. Es kann auch der zweite Raum folgen oder ein neuer Act. solange kein Gedanke unbewusst zwischen diese Module gerät, bleibt es ein Klartraum!

Wow, Meerfelix, du hast es echt begriffen und super auf den Punkt gebracht! blumen
Alles begann mit einem Tod


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