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Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)

Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#1
05.03.2009, 17:22
Ich verstehe, dass man ein Traumtagebuch führt...
Ich verstehe, dass man jeden Tag nach dem aufstehn die Träume, an die man sich erinnert, niederschreibt...
Doch was ich ich nicht verstehe ist, warum manche Leute die um 4 Uhr nachts aufwachen sich ihre Träume notieren anstatt ruhig liegen zu bleiben und weiterzupennen?
Ich hätte dazu nicht die Kraft und den Willen^^
Außerdem ist die chance dabei einen WILD zu erhalten ist gigantisch groß und wird durch das notieren eines Traumes zunichte gemacht bigsad
Ich bleib, wenn ich mitten in der Nacht aufwache, immer starr liegen und bewege keinen Muskel.
Man konzentriert sich ein bisschen auf das Kribbeln und den faszinierenden Zustand des gelähmt seins und denkt kurz übers Träumen nach, bis es einen auf einmal in den Traum hineinzieht (geiles Gefühlt)

Also wozu sich diese Chance durch ne Traumnotiz verbauen?
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#2
05.03.2009, 17:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.2009, 17:35 von Thunderbird.)
Für bessere (detailliertere, plastischere, farbintensivere,...) Traumerinnerung.

Träume im Gedanken zu rekapitulieren erfordert viel Konzentration und große Sorgfalt,
ist aber, meinen eigenen Erfahrungen nach, die im Bezug auf Traumerinnerung weniger effektive Methode.
Ich mache es seit einiger Zeit genauso, weil mir zum Traumtagebuchführen die Motivation fehlt.

Thunderbird
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#3
05.03.2009, 17:40
Wenn man schon eine gute Traumerinnerung hat, dann braucht man sich diese erhöhten Chancen auf KTs auch nicht mehr zu "versauen". Am Anfang ist diese Vorgehensweise jedoch nützlich, da man nach dem Aufwachen aus einer REM-Phase den Traum meißtens viel besser in Erinnerung hat, als erst nachdem man ausgeschlafen hat.
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#4
05.03.2009, 17:41
(05.03.2009, 17:22)Dr. Faust schrieb: Doch was ich ich nicht verstehe ist, warum manche Leute die um 4 Uhr nachts aufwachen sich ihre Träume notieren anstatt ruhig liegen zu bleiben und weiterzupennen?

Weil man dann den Traum am nächsten Morgen in der Regel vergessen hat.

(05.03.2009, 17:22)Dr. Faust schrieb: Ich hätte dazu nicht die Kraft und den Willen^^

Das ist kein Argument big Es gilt halt, sich zu überwinden und u.a. auch so sich selbst zu signalisieren, dass man es ernst meint.

(05.03.2009, 17:22)Dr. Faust schrieb: Außerdem ist die chance dabei einen WILD zu erhalten ist gigantisch groß und wird durch das notieren eines Traumes zunichte gemacht bigsad

Wieso wird die zunichte gemacht? Vielleicht ist das ja bei dir so, aber nicht bei allen. Manche stehen sogar mitten in der Nacht auf und machen WBTB, weil dass für sie die Chance auf einen WILD stark erhöht.

(05.03.2009, 17:22)Dr. Faust schrieb: Ich bleib, wenn ich mitten in der Nacht aufwache, immer starr liegen und bewege keinen Muskel.
Man konzentriert sich ein bisschen auf das Kribbeln und den faszinierenden Zustand des gelähmt seins und denkt kurz übers Träumen nach, bis es einen auf einmal in den Traum hineinzieht (geiles Gefühlt)

Ich bezweifel nicht im geringsten, dass das funktioniert. Ist auch eine Technik. Sie hat aber für viele das Problem, dass sie auf diese Weise geistig noch viel zu müde sind und einfach wieder in traumlosen oder trüben Schlaf abdriften. Darum die WBTB-Technik, und einen ähnlichen Effekt, den Geist wacher zu machen, kann man auch durch das nächtliche Aufschreiben von Träumen erreichen.

Tschüss,
Riky
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#5
05.03.2009, 17:44
... gibt es da nicht schon einen Haufen an Threads zu ? ^^
Meine Traumerinnerung geht jedenfalls ziemlich in den Keller, wenn ich meine Träume nicht notiere oder auf den MP3-Player aufspreche. Seit zwei Wochen herrscht bei mir zumindest mal wieder Flaute :/
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#6
05.03.2009, 20:32
Also ich hatte bis vor einem Monat eine Traumerinnerung von ziemlich genau null. Ich wollt was dagegen tun, aber das mit dem Tagebuch war mir zu mühsam. Ich versuch einfach in der Früh mich zu erinnern und geh dann die Träume durch, bzw wenn ich in der Nacht aufwache versuch ich auch zumindest grob den Ablauf schnell durchzugehen. Das hat schon in den ersten Tagen geholfen. Hab seitem keine traumlose Nacht mehr. Heute nacht warns gleich drei bis vier Träume (bei einem Fetzen bin ich mir nicht sicher, ob der wo dazugehört hat bigwink )

Damit bin ich vorerst mal zufrieden und kann mir die Tagebuch-sache momentan ersparen big
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#7
23.03.2009, 13:23
(05.03.2009, 17:44)Glassmoon schrieb: ... gibt es da nicht schon einen Haufen an Threads zu ? ^^

Es gibt welche mit ähnlichen Themen.

Soll ich da jetzt etwa einen Sammelthread daraus machen? ^^ tongue biggrin bigwink
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#8
23.03.2009, 16:11
Nun ich für meinen Teil finde eine Eintragung mitten in der Nacht recht sinnvoll und hilfreich.
So ist die Möglichkeit groß sich den Traum noch einmal ins Gedächtnis zu rufen und ihn weiterzuträumen und eventuell klar zu werden.
Mittlerweile habe ich das Talent entwickelt IMMER vor meinem WBTB Wecker wach zu werden.
Stelle ich den Wecker auf 04:03, wache ich generell um 03:58 auf und bin zu meinem Erstaunen hellwach und nicht müde.
Ich denke mit dieser Methode kann man den "Willen", aufzuwachen und sich nicht sofort wieder umzudrehen, stärken.
LG
Mario
»Some people have vivid imagination, some not so vivid, but everybody has vivid dreams.«

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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#9
23.03.2009, 18:00
Also ich kann diesen Unwillen sich aufzuraffen und etwas aufzuschreiben sehr gut nachempfinden. big Was bei mir allerdings noch hinzukommt ist die Tatsache, dass ich theoretisch halbe Romane schreiben könnte. Ich habe teilweise eine ausgesprochen gute Traumerinnerungen von längeren Trübtraum- Episoden, das alles wiederzugeben wäre ein unglaublicher Zeitaufwand. Ich stehe dann immer vor der Frage, was des Aufschreibens am würdigsten ist und irgendwie endet es immer darin, dass ich gar nichts notiere, was natürlch die doofste aller Entscheidungen ist. augenroll

Wie geht ihr mit einer großen Masse an Eindrücken und Erinnerungen um?
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#10
23.03.2009, 19:07
Ich schreibe generell immer in Stichpunkten in mein TTB und übertrage später in ganzen Sätzen alles in mein elektronisches TTB. Wenn es zu viel wird, lasse ich einfach meiner Meinung nach unwichtige Stellen weg.
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#11
23.03.2009, 19:10
Hm, ich habe eine Zeitlang mal TTB geführt.
In der Zeit war meine Traumerinnerung auch wesentlich höher.
Sollte ich vielleicht doch mal wieder ausprobieren.
Finde es bei Gelegenheit auch immer spannend die Träume nach ein paar Monaten wieder durchzulesen big
"Ich werde Cream live sehen!" - "Du träumst wohl?"
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RE: Träume nach dem Erwachen niederschreiben=Hinderlich :)
#12
24.03.2009, 18:16
Hi,
dass du dich nicht aufraffen kannst, kann ich sehr gut verstehen. Das Problem hab ich meist auch. Und auch das Aufwachen, ruhig Liegenbleiben und somit Klarträumen (DEILD-Technik) praktiziere ich auch oft, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Aber, die Frage ist natürlich auch immer, was man möchte:
Leute, die - so, wie ich - meist eine gute Traumerinnerung haben, können auch getrost das Aufschreiben Nachts mal weglassen. Wichtig dabei ist aber, dass man dem Unterbewusstsein durch Rekapitulation der Träume zeigt, wie wichtig einem die Traumerinnerung ist. Wers interessant findet, kann ja dann am Morgen, wenn er ausgeschlafen ist und in Ruhe gefrühstückt hat, seine Träume aufschreiben. So mache ich es meistens. Bei mir reicht es meistens, über Nacht Eselsbrücken in meinem Kopf anzulegen, die meistens einen Satz beinhalten, der den Traum charakterisiert. Da reicht auch schon: "Es kam ein Auto drin vor", denn, wenn heute im Traum ein Auto vorkam, komme ich dann aufgrund des Objektes Auto auch wieder auf den Rest des Traumes. Dann muss ich nichts aufschreiben. Und schon gar nicht muss ich dann Romane aufschreiben. Die schreibe ich dann morgens in mein elektronisches TTB.
Manchmal habe ich aber eine Flaute. Die kündigt sich meist vorher schon durch schlechtere Erinnerung an und dann mache ich es durchaus so, dass ich nachts was aufschreibe, weil ich sonst Tagsüber zwar die Eselsbrücken, jedoch die zugehörigen Träume nicht mehr weiß.

Warum ich mir das dann antue: Naja, ich finds halt schön, was ich so über Nacht alles erlebe... - Sind interessante Geschichten dabei. Es gibt aber sicherlich auch Leute, denen sind die Trübträume ziemlich Schnuppe und sie schreiben nur ihre Klarträume auf. Ist immer Ansichtssache.

Viele Grüße
DF
Ich träume, also kann ich!
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