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Autogenes Training

RE: Autogenes Training
28.02.2010, 22:49
(28.02.2010, 22:22)ski2000 schrieb: wenn ich nun die grundschritte absolviere und nun weitergehen möchte, frage ich mich was ich am besten tun kann.

Bei dieser Frage kann ich dir zwar nur wenig sagen, aber grundsätzlich würde ich tun was stryke oben schreibt.
Die normalen Schritte des Autogenen Trainings durchführen (Entspannung, Schwere, Wärme, usw...) und am Schluß eine Suggestion zum Klarwerden anhängen - sowas wie "Wenn ich träume, erkenne ich daß ich träume".
Wenn man will kann man dann auch gleich aus dem AT heraus einschlafen.
So versuche ich es zur Zeit jedenfalls.

Zitat:Letzte frage, wo kann man autogenes training lernen, z.B mit einem Lehrer?

Also ich habe es in einem Kurs an der Volkshochschule gerlent. Sowas findet man bestimmt überall. Gib doch einfach mal deinen Wohnort bzw. die nächst größere Stadt zusammen mit "Volkshochschule" in Google ein und such nach deren Kurs-Angebot.

Alternativ kannst du auch mal zum Arzt gehen und ihn danach fragen. Der sollte dir eigentlich auch einen Kurs vermitteln können. AT-Kurse werden sogar oft von den Krankenkassen bezahlt. Wenn du Glück hast kostet es dich also nichtmal was.

Gruß,
Amiga-Freak
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RE: Autogenes Training
01.03.2010, 22:16
hi sky2000,

beste Lösung wäre du besucht einen Kurs, wie schon Amiga-Freak geraten hat. Falls es bei dir in der Nähe keinen gibt ist das auch kein Beinbruch, ich habe mir auch alles durch Bücher beigebracht.

Wenn du die Grundübungen drauf hast, kannst du eigentlich sofort durchstarten.
Aber ich empfehle dir zu Beginn 1-2 Wochen jeden Tag die Sug.: "Ich werde mich an meine Träume erinnern". Du wirst merken, sie wirkt wahre Wunder, auch ohne Traumtagebuch oder ähnliches.
Dannach hast du freie Wahl, du kannst entweder meine Beschreibung versuchen oder du denkst dir eine für dich individuelle Technik aus.
Ein Tipp vielleicht noch:
Nach meinen Erlebnissen treten die Folgen einer Sug. etwa eine Woche nach dem ersten Anwenden auf (kann von Person zu Person unterschiedlich sein, achtet doch auch einmal darauf - würde mich sehr interessieren...). Also nicht verzweifeln, wenn nicht alles sofort klappt. bigwink
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RE: Autogenes Training
02.03.2010, 19:16
hi leute
ich war ne zeit weg, weil ich erst meine weisheitzähne rausgekriegt hab, und froh war überhaupt schlafen zu können und dann nicht tippen konnte, weil ich mir die hand verletzt hab. dumm gelaufen.
aber jetzt bin ich wieder voll da.
ich fänds gut wenn wir at-ler uns wieder im chat treffen würden, wie das mal ne zeit lang warbig
lg zöli
.
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RE: Autogenes Training
03.03.2010, 21:00
wow, ich bin beeindruckt stryke, das was du gemacht hast gibt mir eine neue motivation, dasselbe wie du habe ich auch schon mal mit erfolg geschafft, diese technik ähnelt sehr stark dem MILD, da wie du beschreibst man eine "klarwerde-automatik" im Standby braucht(ich find das wort toll)

man kann die übungen des ATs auch zum wilden benutzen, wenn man arme und beine warm und schwer hat fällt mir das WILDen leichter, wobei ich mich dann auch in gedanken bewegen kann ohne dass mein körper zuckt und mich wieder aufweckt

ich habe mal zufällig beim AT einen klartraum erzeugt indem ich mich tief entspannte und dann hypnagoge bilder erzeugte, das ganze wurde dann zu einem WILD.

es gab noch fragen und berichte zu traumerinnerung und der beeinflussung von trauminhalten, deshalb hatte ich eine idee
wenn man eine spezielle traumhandlung vorprogrammiert (wie das klatschen) und sich sagt dass man klar wird wenn man klatscht hat man vielleicht eine höhere KT Chance, da man die AT-klarwerde programmierung spezieller gestalten kann.

ach zöli noch zu der chat sache, ich versuch mal wieder abends um 20:00 UHR aber mit gebrochener hand kann ich leider schlecht tippen

viel erfolg euch allen =D
Was immer du tust, genieße es.

Klarträumen ist Luxus.
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RE: Autogenes Training
31.03.2010, 22:09
Hm, ich hab ja hier leider auch schon eine ganze Weile nichts mehr geschrieben. In der letzten Zeit bin eh ich fast nur noch im Chat an zu treffen.
Aber mal on topic bigwink
Also das mit dem Klatschen ist ja eine richtige posttrance suggenstion, wenn das so schön funktioniert hat. Fügt man dann noch eine zweite hinzu, wie das T11 geschrieben hat, dass man klar wird, sobald man klatscht, dann hat man doch eine perfekte "Vollautomatik" biggrin Man klatscht, wenn man träumt und wird klar tongue
PS: AT hab ich bisher auch nur aus einem Buch gelernt, und dazu etwas tipps und ratschläge auf diversen Internetseiten gesucht (fragt mich nicht, welche Seiten, die hab ich mir nicht eingemerkt bigwink)
Beim einschlafen AT zu machen und direkt ein zu schlafen werd ich jetzt auch mal versuchen. Falls es erfolgreich ist, werd ichs mal berichten bigwink
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RE: Autogenes Training
07.04.2010, 17:41
Hallo
zöli, LD ich fänd es gut wenn wir uns mal wieder im Chat sehen, seit ich mir den Daumen auf eine der unwahrcheinlichsten Arten gebrochen habe hab ich grad eine gewisse "Traumkrise" und war deshalb kaum noch da. Aber das können wir ja im AT-Gruppen Thread ausmachen.

Wie gut funktioniert eigentlich die Verbesserung der Traumerinnerung durch AT bei euch?
Ich muss scheinbar wieder von ganz unten anfangen, aus 6 träumen Pro nacht sind jetzt höchstens mal ein halber geworden.
Wie macht ihr es eigentlich? Ich verwende meistens ein stupides Mantra oder manchmal stelle ich es mir vor und fühle mich in die Wunschsituation ein. Da es nicht so erfolgreich ist will ich wissen ob es am Schlafmangel oder an einer falschen Technik liegt.

danke fürs lesen
mfg Traumelf
Was immer du tust, genieße es.

Klarträumen ist Luxus.
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RE: Autogenes Training
10.04.2010, 19:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.04.2010, 19:18 von zöli.)
meine traumerinnerung wird besser, wenn ich mir sage "ich sätze meine träume, sie sind wertvoll, ...." und natürlich die sache mit dem aufwachen nach jedem traum.
allerdings funktioniert das alles in letzter zeit nichtmehr richtig,weil ich einfach wenig schlafe und alle zeit in der nacht zum erholen brauchebigsad
ich halte es daher für plausibel, dass es bei dir daer gleiche grund ist
lg zöli

EDIT: wie hast du dir deinen daumen gebrochen? beim parkour?
.
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RE: Autogenes Training
16.07.2010, 22:16
Was haltet ihr von der Suggestion " mein Bewusstsein wird von Tag zu Tag kritischer"? Wäre bestimmt eine gute Hilfe in Kombination mit AT um seine kritische Haltung der eigenen Wahrnehmung gegenüber zu verbessern.
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RE: Autogenes Training
19.07.2010, 01:22
@Traum11

lass von deinem Ziel ab, entspanne den 'Wollen' für mind drei Tage.

Gedanken: frei

Autosuggestion: Ich vertraue mir!

Prbier es bitte aus bigwink

cheers SenCHa
Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, dessen werden wir uns bewusst.
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Frage Oberstufe AT
20.08.2010, 17:46
Hallo,

ich habe mal ne Frage bezüglich der ersten Farberfahrung in der Oberstufe des ATs, weil mir das irgendwie unklar ist und ich nicht weiß, was genau da eigentlich passiert... bzw. hab ich bis jetzt auch noch nichts adäquat erklärendes gefunden.

Also wenn ich nach dem Konzentrativen Blick, die Augen entspannt herunter fallen lassen, kann man sich die Formel sagen "Es erscheint irgendweine Farbe vor meinem inneren Auge"
Das ist genau der Punkt. Ist es so, dass man diese Farbe dann wie eine Leinwand oder durch ein Objekt (einen Farbeimer oder sonstwas) wirklich und leibhaftig vor sich sieht? Als würde ich auf einen großen Fernseher schauen, ist dieses Sehen/Schauen genauso klar wie das Sehen in einem Traum? Indem ich ja wirklich diesen Trauminhalt sehe? Ist es ein sehen wie ihm Wachzustand? Oder ist es ein "Sehen" das vergleichbar ist mit dem Sehen, wenn ich ein Buch lese? Ich stelle mir das ja eher vor.
Also ich weiß nicht, ob ich das Problem klar genug beschrieben habe. Vielleicht hat sich dieses in ein paar Tagen und Wochen auch erledigt, aber vielleicht hat einer Erfahrung mit der Oberstufe und kann mir mal beschreiben wie dieser Bilderschau eigentlich aussieht?
42!
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RE: Autogenes Training
20.08.2010, 18:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.08.2010, 18:43 von fiodra.)
Ich habe früher das AT unterrichtet und kann dir folgendes sagen: Die Farbwahrnehmung kann individuell unterschiedlich sein. Die einen haben ein sehr plastisches Vorstellungsvermögen, die sehen dann die Farbe fast so wie in einem Traum. Andere haben nicht so einen ausgeprägten visuellen Eindruck, die erleben dann die Farbe eher wie eine Erinnerung, also eher wie ein "Eindruck", eine Idee. Das Problem ist, dass letztere dann das Gefühl haben, sie würden die Übung nicht richtig hinkriegen. Das tun sie meiner Meinung nach schon.

Das, was ich oben beschrieben habe, trifft vor allem auf die Alpha-Hirnfrequenz zu, wo man entspannt ist, aber doch wach. Wenn man mit dem AT in den Theta-Bereich des Halbschlafs oder leichten Schlafes vorstösst, trifft man gelegentlich auf "hypnagoge Bilder". In diesem Zustand treibt der Geist und trifft ungesteuert und "zufällig" auf eine Szene, ein Bild usw. das evtl. nichts mit der visuellen Vorgabe im AT zu tun hat. Bei diesen kann dann die Wahrnehmung schon recht plastisch und sinnlich, farbig sein. Manchmal sind sie statisch, manchmal aber auch bewegt. Manchmal auch Töne oder Stimmen.

Unter dem Stichwort hypnagoge Bilder findest du hier einige Erfahrungen. Laura und andere schaffen es, in diesem Bereich bewusst zu navigieren, aber das ist dann schon "höhere" (oder tiefere) Kunst. Das AT arbeitet eigentlich eher im Alpha-Bereich.

Siehe auch Wikipedia: EEG-Frequenzbänder
Wir sind nur gekommen, ein Traumbild zu sehen,
wir sind nur gekommen, zu träumen,
nicht wirklich, nicht wirklich sind wir gekommen,
auf der Erde zu leben. - Tochihuitzin Coyolchiuhqui


[Bild: faviconb.ico] Traumring.info
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RE: Autogenes Training
20.08.2010, 19:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.08.2010, 19:15 von saraswati.)
Oh, vielen Dank für die ausführlichere Antwort.
Das heißt also, sollte es nochmal eine Frage oder ein Problem geben, kann ich es hier durchaus schildern...^^

Also ist die 1. Möglichkeit das was ich vermutet habe, wie es sein kann und die zweite Möglichkeit das was mir beim AT anscheinend eher passiert.
Ich habe nochmal überlegt wie ich das besser ausdrücken kann. Also was mir passiert, z.B. beim AT oder anderen geführten Entspannungsreisen... (auf einem Floss im Meer treiben, im Gras liegen auf einer Waldlichtung...) ist zwar ein sehen, aber wenn ich es beschreiben könnte, dann ist das ein Sehen eines Bildes hinter der Stirn, nicht vor meinen Augen.... es ist irgendwie tiefer. Ich kann mir die buntesten Bilder erfinden, aber ich sehe sie irgendwie hinter der Stirn.
Kennst du sowas? Ist es auch eine Form der Bilderschau? Oder ist es eigentlich nur meine Imagination oder Einbildungskraft, die mit der erwünschten Wirkung nichts zu tun hat?

Achso, was ich auch nicht schaffe, ist aus dem AT direkt in den Schlaf zu kommen. Das geht überhaupt nicht, obwohl ich mich nachts im Bett nicht zurück nehme. Ich habe fast den Eindruck, dass ich viel zu verkopft bin oder an die Sache rangehe. Weiß auch nicht, wie ich mehr ins Emotionale kommen kann.

Aht das was mit "Loslassen-Können" zu tun?
42!
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RE: Autogenes Training
20.08.2010, 19:29 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.08.2010, 19:33 von fiodra.)
Also das mit dem hinter der Stirne oder sogar mitten im Kopf sehen oder erleben ist eigentlich normal. Auch die hypnagogen Bilder werden nicht mit den Augen gesehen. Es handelt sich um so etwas wie innere Wahrnehmung, die ist nicht mit den Augen identisch. Ja, es ist Imagination, es ist Einbildungskraft, was mir missfällt ist das Wörtchen "nur". Dahinter steht eine ganze westliche Weltanschauung, die Vorstellungskraft, Einbildung, Imagination herabsetzt, als ob nicht alles, was wir in dieser Welt erschaffen haben, zuerst in der Imagination exisiterte. Auch Träume sind blos Imagination, und trotzdem sind sie real. Sie existieren und sie wirken, sind also wirklich. Ich empfehle dir deine Glaubenssätze in Bezug auf Imagination zu überarbeiten.

Wenn du vom AT nicht in den Schlaf gleiten kannst, so ist es für dich eventuell möglich mit genügend Ausdauer über die hypnagoge Zone direkt in einen Traum, oder noch besser in einen Klartraum zu kommen, das nennt man dann hier WILD (wake induced lucid dream). Dafür brauchst du eventuell mehr als eine Stunde. Wenn du lieber schlafen willst, dreh dich nach dem AT in die Schlafposition und dämmere hinweg. bigwink
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RE: Autogenes Training
20.08.2010, 20:07 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.08.2010, 20:23 von saraswati.)
Achso ok. Bitte nimm es mir nicht übel, aber die Begrifflichkeiten haben mich sehr verwirrt, da es immer heißt, man sieht, vor seinem inneren Auge. Ich war eigentlich auch immer der Meinung, dass dieses "hinter der Stirn sehen", das ist was gemeint ist. Dennoch, auch bei den hypnagogen Bildern, dachte ich immer man müsse sie irgendwie wirklich sehen, vor den Augen und genau dort. Deswegen habe ich immer den Fokus auf die Augen gelegt und mich geärgert, dass ich dort nun mal einfach nichts sehe.
Wenn ich mich hingegen auf mein Auge hinter der Stirn konzentriere sehe ich alles irgendwie direkt, sogar wenn ich die Augen offen habe oder etwas lese oder noch etwas ganz anderes tue.
Dort habe ich schon Fantasy-Figuren imaginiert, die ich mit diesem Stirnauge deutlich vor mir gesehen habe. Geflügelte Menschen, Halbwesen aus Schlagen und Menschen mit Flügeln, greifen-ähnliche Wesen und sowas.

Vorgestern habe ich nach dem AT wach gelegen und mir meinen schönen, friedvollen Ort und meinen "technischen Support/Guru, Weisen". Ich war in Nordamerika, vielleicht Alaska, da war ein kleines Holzhaus und ein wunderbarer farbenfroher Garten und eben auch ein Lehrer. Ein Indianer mit nur gelegentlich deutlichem Gesicht. er sprach mit mir und sagte, er würde mich das Jagen und Sehen lehren. Ich fragte ihn, ob er jetzt immer hier sein würde und er meinte, ja, natürlich, wenn ich es wöllte.

Es kommt mir vor wie ein Traum, aber ich war eigentlich noch wach.
Es ist seltsam und vielleicht hast du wirklich recht, wenn ich sage ich habe mir das "nur" vorgestellt.
Ich denke halt immer, ich würde das zu sehr lenken, mir zu sehr vorstellen wollen. Das ist glaube ich der Punkt. Es ist weniger ein Treiben lassen sondern viel mehr mein Wille.

Aber vielleicht sollte ich wirklich weniger darüber nachdenken, ob das dadurch kommt, dass ich das, was ich da sehe, zu sehr sehen will, denn dass ich genau das sehen will, hat ja auch wieder einen Grund. Wenn es dieses Bild ist, dass mir so wichtig zu sein scheint hat das auch einen Grund.

Du merkst, das alles ist irgendwie verwirrend für mich. Bin sehr im westlich philosophisch-literarischen, dogmatischen? Denken verwurzelt, in Logik und Erkenntnis.

Mit dem WILD hatte ich schon eine seltsame Erfahrung vor drei Wochen. Ich hatte mir sehr viel Zeit genommen für AT und hatte eine sehr tiefe Versenkung. Danach habe ich mir sugeriert, dass ich ganz leicht bin, schwebe und hatte nach ner Weile wirklich den Eindruck als würde ich mich lösen. Irgendwie hab ich Angst bekommen und hab mich zurück geholt, da bin ich irgendwie so richtig stark zurück gesunken, mir kam es wie 10-15 Zentimeter vor.

Und nochmal zum Verständnis. Hypnagoge Bilder sehe ich also auch mit meinem Stirnauge?! Wenn das so ist, hab ich das schon ziemlich oft und ziemlich intensiv gehabt.

Achso: Ich möchte dir ganz ausdrücklich ein großes DANKE sagen.
Denn deine Hinweise sagen mir, dass ich anscheinend bei meinen ganzen Versuchen schon enorm erfolgreich bin, ohne großartig dafür üben zu müssen. Seltsam. oO
Denn ich kann mich ganz leicht auf eine Szene konzentrieren ohne Abzuschweifen, bis jede Szene bis ins kleinste Detail gemalt ist. Das eröffnet völlig neue Denkansätze.

Nur wie gesagt: Ich will das sehen was ich sehen will! Es hat nichts Unbewusstes. Oder ist hier mein Denkansatz falsch? Kommt auch das, was ich unbedingt sehen will aus meinem Unterbewusstsein?
42!
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RE: Autogenes Training
21.08.2010, 10:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.08.2010, 11:18 von fiodra.)
Was du beschreibst, sieht in der Tat nach schönem Erfolg aus. Wenn du Landschaften und Szenerien sehen kannst mit deinem inneren Auge hinter der Stirn, so ist das toll.

Nun zu der Frage, ob das "gemacht" ist, oder ob da auch andere Faktoren bei der Entstehung dieser Szenerien mitwirken, ist nicht einfach zu erkennen. C. G. Jung hat sich in seiner Aktiven Imagination sehr mit diesem Problem auseinandergesetzt und hat propagiert, dass das Geschehen lassen und das aktive Gestalten eine Balance halten sollten, damit ein Dialog zwischen bewusster und unbewusster Haltung entstehen kann. Dein bewusstes Wollen ist nicht falsch, lass einfach auch ein bisschen Raum, dass das Unbewusste auch was sagen darf bigwink Ich empfehle dir, dass du dich als handelnde Person selber willentlich steuerst, dass du den anderen Figuren, die in der Phantasie auftauchen etwas Raum lässt, damit sie selber antworten und agieren/reagieren können. Wenn du das machst und sie ganz in deinem Sinne oder gemäss deinen Erwartungen handeln, so ist das nicht falsch. Auch in Träumen geschieht das übrigens oft. Lass dich darauf ein und schau, wohin dich das führt. Auch dies bringt Erkenntnis.

Auch "gemachte" Imagination ist real, so real wie gemachte Gedanken. (Und ich hoffe, dass du deinen Gedanken im Laufe des Tages nicht immer freien Lauf lässt, sondern sie willentlich auf etwas fokusierst) Lass deinem Willen und deinen Wünschen freien Lauf, auch sie sind real und wesentlich, spiele mit ihnen. Es kann dann gelegentlich auch mal vorkommen, dass unbekannte Faktoren dem Verlauf eine unverhoffte Wendung geben können. Wenn du längere Zeit und vielleicht auch etwas selbstvergessen so mit deiner Phantasie spielst, kann es sein, dass du mittlerweile eingeschlafen bist und dich nicht mehr in einer Phantasie, sondern in einem Traum befindest, auch das eine WILD Variante.

Wenn du nach deiner Phantasiereise diese beendest, magst du gelegentlich auch erkennen, dass du nicht mehr wirklich wach warst, sondern schon recht tief in Richtung Schlaf gedriftet bist. Du hast dann ein Gefühl von auftauchen oder aufwachen hin zum Wachbewusstsein. Das ist ein Zeichen, dass du schon tiefer als in der Alpha Entspannung warst, sondern bereits im Theta Bereich des leichten Halbschlafs.

Ja, auch hypnagoge Bilder finden erlebnismässig im Kopf, hinter der Stirn statt. Träume übrigens auch. Wenn du dir am Tag überlegst, wo du denkst, wo dein Bewusstsein ist, kommst du auch auf diesen Punkt, oder besser diesen Raum hinter der Stirn, das scheint unser psychologisches Bewusstseinszentrum zu sein. Und Bewusstsein ist immer mit Wahrnehmung verknüpft.
Wir sind nur gekommen, ein Traumbild zu sehen,
wir sind nur gekommen, zu träumen,
nicht wirklich, nicht wirklich sind wir gekommen,
auf der Erde zu leben. - Tochihuitzin Coyolchiuhqui


[Bild: faviconb.ico] Traumring.info
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