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@Don Meditation im KT

RE: @Don Meditation im KT
#16
17.09.2014, 09:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.09.2014, 09:52 von Don Rinatos.)
(16.09.2014, 20:56)Nischi schrieb: Ein bestimmtes Bild davon zu haben, welche Handlungen welche Erfahrungen erzeugen und sich daran zu klammern, statt die Erfahrung selbst zu machen und zuzulassen, dass sich das Bild ändert? Im Bild zu leben, statt in der Realität?

thumbsu

(16.09.2014, 22:22)neuer träumer schrieb: Für mich bedeutet es:

Loslassen des Egos.
Loslassen der Kontrolle und der Vorherrschaft des Geistes.
Transformation des Seins in die "reinste" Form.
Auflösung.
Kosmoswechsel.
(Wiedergeburt) <-- nicht als "Strohhalm" für den Ertrinkenden bigwink

So in etwa big
Alles begann mit einem Tod


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RE: @Don Meditation im KT
#17
18.09.2014, 11:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.09.2014, 11:27 von spell bound.)
(17.09.2014, 09:29)Don Rinatos schrieb:
Zitat:ist die kontrollinstanz kein impliziter prozess? oder meinst du damit was anderes?

Ich meine, dass man nicht unbedingt alles explizieren muss. Bzw. gibt die Explikation meiner Menung nach keine Garantie. Die Kontrollinstanz kann auch das Implizite explizieren und sich dabei noch mehr abtrennen.
ja, kann passieren. alles was diese kontrollinstanz macht, sofern ich sie richtig verstehe, endet in problemen. naja, sagen wir fast alles. aber es kann ja auch expliziert werden ohne die kontrollinstanz anzuwenden, nicht?


Zitat:ich hab das ja früher auch viel gemacht, vom tod geredet. aber ich finde mittlerweile, dass das zu schwammig daherkommt. was ist mit dem tod gemeint? wer oder was genau stirbt und wer oder was stirbt nicht? sicherlich stirbt man nicht als mensch und auch nicht der geist. welche kontrolle genau ist gemeint?
Zitat:Ob die weitere Differenzierungen an dieser Stelle hilfreich sind?
Man könnte sagen, dass der spirituelle Tod ein krasser Wechsel der Identifikationsebene ist. Dieser findet durch eine Einsicht in die eigene Nichtigkeit statt, die emotional recht dramatisch abläuft. Eine persönliche Krise, wo all aufgetragene und falsche verbrennt. Es ist kein gemütliches Intellektualisieren im Schaukelstuhl am Kaminofen.
ich verstehe nicht, wie differenzierungen nicht hilfreich sein können. wenn man nur schwammig redet, verstehen die leute einen notfalls falsch, man kann in alle möglichen richtungen interpretiert werden, und die chance besteht sogar, dass man sich selbst nicht richtig versteht - denn sonst würde man klarer reden. klares sprechen finde ich eigentlich immer hilfreich.

was heißt: die eigene nichtigkeit? was ist nichtig? du als fühlendes lebewesen, als wunder der natur, bist niemals nichtig. die persona, die maske die man trägt und mit der man versucht, sein leben zu schützen, und die planenden kontrollierenden versuche, sein leben nach einer norm einzurichten, sind vllt nichtig. würdest du das auch so unterscheiden?
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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RE: @Don Meditation im KT
#18
23.09.2014, 11:23
(18.09.2014, 11:27)spell bound schrieb: aber es kann ja auch expliziert werden ohne die kontrollinstanz anzuwenden, nicht?

Wenn die Explizierung selbst ontologisch fliesst, dann gibt es keine Einwände.

(18.09.2014, 11:27)spell bound schrieb: ich verstehe nicht, wie differenzierungen nicht hilfreich sein können. wenn man nur schwammig redet, verstehen die leute einen notfalls falsch, man kann in alle möglichen richtungen interpretiert werden, und die chance besteht sogar, dass man sich selbst nicht richtig versteht - denn sonst würde man klarer reden. klares sprechen finde ich eigentlich immer hilfreich.

Manchmal sind die Differenzierungen hinderlich. Wenn man mit den Differenzierungen mehr Wasser auf die Mühle des Verwaltungsapparates gießt. In der japanischen Meditationspraktik wird als Heilmittel dagegen ein Kōan eingesetzt. Im Kōan hört das differenzierte auseinandernehmen auf und es eröffnet sich die Möglichkeit für die holistische Wahrnehmung.
Leider werden zu oft die intellektuelle Betachtungen von den eigenen Erfahrungen abgekoppelt.

(18.09.2014, 11:27)spell bound schrieb: was heißt: die eigene nichtigkeit? was ist nichtig? du als fühlendes lebewesen, als wunder der natur, bist niemals nichtig. die persona, die maske die man trägt und mit der man versucht, sein leben zu schützen, und die planenden kontrollierenden versuche, sein leben nach einer norm einzurichten, sind vllt nichtig. würdest du das auch so unterscheiden?


Tja, wo sind in dieser Unterscheidung die Grenzen? Wo endet das Wunder der Natur und wo beginnt die Persona? Und was ist Resultat dieser Unterscheidung? Der Verwaltungsapparat unterliegt der Kontrollillusion, die in seiner scheinbaren Selbständigkeit fußt. Wenn als Endergebnis der Unterscheidung eine Ausarbeitung und eine Abgrenzung des Verwaltungsapparates vom ontologischen Strom entsteht, dann ist es ein falscher Ansatz.


LG
Don
Alles begann mit einem Tod


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RE: @Don Meditation im KT
#19
23.09.2014, 12:18
ja, sicherlich kann man sich in abstrakten gedankengebäuden verlieren, selbst wenn man von meditation, erleuchtung, und holismus redet.

besteht die lösung aber einfach darin, das denken abzuschalten, nichts mehr zu differenzieren? kann mans sich so einfach machen?

ich sehe keinen gegensatz zwischen holistischer wahrnehmung und differenzierungsfähigkeit. holistisch heißt ja nicht, dass alles ein einheitsbrei wird. man sieht bloß die zusammenhänge.
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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RE: @Don Meditation im KT
#20
23.09.2014, 13:10
Hmm... da erfasse ich Holismus anders und bin bei diesem Begriff mit Autoren von Wiki konform:

http://de.wikipedia.org/wiki/Holismus

Zitat:Holismus (gr. ὅλος holos „ganz“), auch Ganzheitslehre, ist die Vorstellung, dass natürliche (gesellschaftliche, wirtschaftliche, physikalische, chemische, biologische, geistige, linguistische usw.) Systeme und ihre Eigenschaften als Ganzes und nicht als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind.

Eben nicht die Zusammenhänge zw. einzelnen Teilen sehen, sondern aus der ganzen Gestalt heraus die Form warnehmen, ohne sie vorher zu zerstückeln.

Zitat:besteht die lösung aber einfach darin, das denken abzuschalten, nichts mehr zu differenzieren? kann mans sich so einfach machen?

Nein, das habe ich auch nicht behauptet. Ich bin gegen die Vorstellung von der Meditation, wo man auf einem Kissen sitzt und versucht „nichtzudenken“. Mein Plädoyer richtet sich ja gerade an das Verwaltungsapparat: erkenne sich selbst in der Ganzheit – und höre auf, dich zu erkennen! Doch dieses Erkennen ist nicht der trockenen logischen intellektuellen Natur, sondern mit einer emotionalen tiefgreifenden Krise verbunden, die Vergeblichkeit der Kontrolle von den Augen führt und ein spontanes Handeln hervorruft. Im „Verbundensein“, im ständigen Ein- und Ausatmung fallen die Mauern des Selbst, die man so gern verteidigt. Die Verteidigungsenergie wird befreit und das Glück wie das Leid auch strömen ungehindert durch den Menschen. Die subjektive Zeit, die Urmutter aller Kontrolle, wird irrelevant und nicht die logische Stärke der Argumente spielt dann die Rolle, sondern deren Ausrichtung auf die Unmittelbarkeit.
Alles begann mit einem Tod


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RE: @Don Meditation im KT
#21
25.09.2014, 14:40
Hi,
Entschuldigt dass ich hier zwieschenposte .
Wen ihr erlaubt meine Idde oder Erkenntis die ich derzeitig vertrete, jedoch mit der Option auf mögliche Veränderung bei der nächsten Erkenntis bigwink

Wenn Zeit, Raum, Form ..... als Konstrukt anschaue und diese loslasse was bleibt dann?

Wie am Anfang, bevor alles began war das reine SEIN da.

Ohne Form, Jenseits von Zeit, Raumlos.....

Ich weiß nicht warum aber ich bin sicher dass die (er)Lösung (Erkenntis) darin besteht zu Sein, einfach nur müheloses Sein. Offen für alles, beobachtend durch die Diemensionen oder Bewusstseinszustände wie einer mag, sich bewegend auf Wellen der Frequenzen oder Schwingungen wie einer mag. Sich seiner immer Bewusst.

Je mehr ich erkenne und dadurch erfahre komme ich zu den Ergebniss ,

dass alles nur das eine SEIN ist in seiner unbegrenzten Vielfalt das erschaft.

Aus ich bin wird zunehmend Sein, Bewusstsein, in dieser Schwingungungebene als erkennende und erfahrende und jetzt als bewusster erschaffener .


Mein derzeitiger Stand ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit bigwink

Freude, Spass , Offenheit, Neugierde, SEIN.

LG
Tom
Erkennen | Erfahren | Erschaffen
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RE: @Don Meditation im KT
#22
26.09.2014, 00:38 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.09.2014, 00:39 von Peter Trimus.)
Ich meine, einen "Anfang" solcher Art gibt es mitunter nur relativ bezogen, zum Beispiel in früher Kindheit. Da kann ich mich auch dunkel erinnern, dass ich so ein "reines Sein" war, bevor ich dann plötzlich in meinem Alltagsleib erwacht bin, was in einer Ecke stehend in der Küche geschah, ich glaube, irgendwann im Frühjahr/Sommer 1985.
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RE: @Don Meditation im KT
#23
26.09.2014, 01:05
(23.09.2014, 13:10)Don Rinatos schrieb: Eben nicht die Zusammenhänge zw. einzelnen Teilen sehen, sondern aus der ganzen Gestalt heraus die Form warnehmen, ohne sie vorher zu zerstückeln.
wenn ich mich holistisch betrachte, dann wirke ich (und wirken alle) auf mich nicht nichtig, im gegenteil. deshalb habe ich nach einer genaueren erklärung der nichtigkeit gefragt, da sie aus meiner sicht nur auf etwas spezielles bezogen zutreffen kann. nicht auf das ganze.


Zitat:Doch dieses Erkennen ist nicht der trockenen logischen intellektuellen Natur, sondern mit einer emotionalen tiefgreifenden Krise verbunden, die Vergeblichkeit der Kontrolle von den Augen führt und ein spontanes Handeln hervorruft. Im „Verbundensein“, im ständigen Ein- und Ausatmung fallen die Mauern des Selbst, die man so gern verteidigt. Die Verteidigungsenergie wird befreit und das Glück wie das Leid auch strömen ungehindert durch den Menschen.

joa tongue ist ein anfang.
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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RE: @Don Meditation im KT
#24
29.09.2014, 10:28
Habe jetzt den Thread nicht komplett gelesen, aber möchte auch gerne etwas kurzes dazu beitragen.
Ich meditiere seit kurzem wieder mehr oder weniger regelmäßig (Achtsamkeit schulen) und merke auch wie ich dadurch im Alltag besser mit Stress zurecht komme, bzw. ihn gar nicht mehr zulasse.

Heute Nacht hatte ich seit langem wieder einen KT und ich habe mir angewöhnt, bevor ich mich ins Geschehen stürze, kurz alles auf mich wirken zu lassen bzw. zu meditieren. Ich setze mich also hin, Augen offen, fokussiere den Atem und bringe mich zur Ruhe, Gedanken fluten lassen, Gedanken ausschalten. Sobald ich damit beginne stabilisiert sich der Traum extrem und ich erlange mehr Klarheit.

Also hilft es mir enorm und kann es jedem nur ans Herz legen, es zu versuchen.

Schönen Tag wünsch ich euch big
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RE: @Don Meditation im KT
#25
30.09.2014, 11:51
Es kommt wohl sehr darauf an wie
Meditation verstanden wird.

Dem zenbuddhistischen "shikantaza" (urbers. einfach Sitzen) wiederspricht das.

Das hat wenig mit der haltung zu tun.

Achtsamkeit hilft da , wie mein Vorschreiber schrieb, allerdings sehr.

Der Begriff Traumyoga ist hier im Forum ja schon besprochen worden.
...
Dieser Satz kein Verb.
...
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