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Die Allgegenwärtigkeit des Seins

Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#16
16.03.2006, 21:42

Zitat:Natürlich kann ein jeder Philosophieren doch werden die meisten nie diese genialität erreichen können.


Meine Meinung zu Philosophen ist eher abfällig - von Genialität will ich da nicht reden. Hab da so gewisse elitäre Vorurteile:

Der Philosoph ist ein Mensch, der sich am liebsten nur mit Artgenossen abgibt, für alles eine tausendseitige, einschläfernde Erklärung abgibt und meistens für alles irgendeinen Beweis sucht.

Philosophieren kann doch der größte Idiot mit null Lebenserfahrung, solange auch nur ein Fünkchen Intelligenz in ihm sprüht.

Zum Glück brauche ich nicht lesen, was mir nicht gefällt bzw. nicht in mein Weltbild passt.


twisted
Bitte nicht 100% ernst nehmen
Gar nichts...
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#17
16.03.2006, 22:13

Zitat:Meine Meinung zu Philosophen ist eher abfällig - von Genialität will ich da nicht reden. Hab da so gewisse elitäre Vorurteile:

Der Philosoph ist ein Mensch, der sich am liebsten nur mit Artgenossen abgibt, für alles eine tausendseitige, einschläfernde Erklärung abgibt und meistens für alles irgendeinen Beweis sucht.


nun da hast du wohl recht der philosoph ist zuweilen doch ein recht eigentümliches wesen, der nur allzuoft von einer weitverbeiteten krankheit des geistes befallen ist: dem hochmut.....nichts desto trotz ist er mir von allen menschen, in seiner possierlichen ernsthaftigkeit, doch einer der liebsten big
Aber gnädige Frau, so werfen sie doch das hässliche Kind weg. Ich mache ihnen ein neues und dieses wird sicher von lieblicherer Gestalt sein, als ihres es ist.
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#18
17.03.2006, 17:23

Zitat:vasudeva schrieb am 16.03.2006 13:32 Uhr:

Zitat:Ist die Lichtgeschwindigkeit wirklich die höchste erreichbare Geschwidigkeit


....mhm also wir haben in physik mal ein video über lichtgeschwindigkeit gesehen.....in einen experiment wurde die lichtgeschwindigkeit überschritten indem man wellen (mir ist entfallen welche art von wellen) durch eine röhre schickte, den ganzen effeckt zu erklären wäre jetzt ein wenig zu umständlich außerdem weiß ich nicht ob mein gedächtniss auch alles genau behalten hat....... das verblüffende resultat war auf jeden fall, das die wellen ankamen bevor man sie losgesand hat....

Bist du dir wirklich sicher mit dem Experiment. Das wuerde heissen, dass man einen Weg gefunden hat heutige physikvorstellungen zu umgehen und ausserdem eine Zeitmaschine die in die vergangenheit reisst endekt hat. Ich bin sehr skeptisch darueber. Ich interessiere mich sehr fuehr Zeitreisen und keine serioesen Ideen hatten sich auf das bezogen Ich will nicht behaupten, dass es falsch sein muss, ich bin einfach nur vorsichtig. Aber ich habe auch schon von Partikeln gehoert die etwas ueber c sind, aber man konnte es bis jetzt nicht richtig beweisen.
Macht mit beim <A HREF="http://folding.stanford.edu/">Folding@Home</A> <A HREF="http://37351.rapidforum.com/topic=100771435492">Klartraumforum-Team</A> und helft bei der Erforschung von Heilmitteln gegen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und verschiedene Krebse!
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#19
17.03.2006, 17:57
.....mhm ich versuch mal das experiment zu rekonstruieren.......:
also die amplitude der welle war größer als der durchmesser der röhre,durch die sie gesannt wurde, was die welle im endeffeckt dazu nötigte ihre wellenlänge auszudehmen, was wiederum bewirkt das sich die geschwindigkeit vervielfacht (durch die sprunghafte ausdehnung), und die welle überlichtgeschwindigkeit erreicht.......ich kann dir allerdings keine garantie für richtigkeit (oder verständlichkeit) meiner rekonstruktion geben, habe er aber gerade mit eine freund gesprochen der auch das vergnügen hatte dieses ominöse video zu schauen und der meine erinnerung bestätigt hat.......
Aber gnädige Frau, so werfen sie doch das hässliche Kind weg. Ich mache ihnen ein neues und dieses wird sicher von lieblicherer Gestalt sein, als ihres es ist.
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#20
17.03.2006, 23:01
Hmm; man verdächtigt die sogenannte Cerenkov-Strahlung der Schludrigkeit, sich nicht an das Grundgesetz der Nicht-Überschreitungsmöglichkeit der Lichtgeschwindigkeit zu halten. Aber: was hat das für Konsequenzen? Ich las mal eine SF-story darüber, vielleicht finde ich den Text ja noch. Aber beglückend ist eigentlich, das in der Phantasie und im Traum bekanntlich alles denkbare möglich werden kann. Und nu kommst du und sagst "Aber ich will das Undenkbare denken!"
OKE, viel Spaß wink4

lg
sensei
offene weite - nichts von heilig
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#21
20.03.2006, 21:52

Zitat: nu kommst du und sagst "Aber ich will das Undenkbare denken!"
OKE, viel Spaß wink4


ist es nicht gerade das undenkbare das gedacht werden muss, und an dessen größe der menschliche geist vergehen wird ? ist´s denn nicht so das es dem gott in uns irgendwann zu eng in seinen menschliche kleid wird, und er nach höheren verlangt.........?
ferner ist diese unmöglichkeit durchaus anzweifelbar und wohl etwas das nur dem menschen, oder mehr noch dem menschlichen verstand anhaftet.....
Aber gnädige Frau, so werfen sie doch das hässliche Kind weg. Ich mache ihnen ein neues und dieses wird sicher von lieblicherer Gestalt sein, als ihres es ist.
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#22
20.03.2006, 23:11
Wie seltsam, ich mußte heute morgen an diesen Thread denken und mir fiel dazu noch folgendes ein, das dich beruhigen könnte, wenn es dich träfe, wie ein satori-blitz.
Offensichtlich ist es gelungen, aus der sogenannten Hintergrund-Strahlung des Weltalls dem Zeitpunkt der Entstehung von All-em bis auf Bruchteile einer Sekunde nach dieser Entstehung sich zu nähern. Ich empfand es als außerordentlich beruhigend, plötzlich gewahr zu werden, daß mein Leib, oder seine Elemente oder die Zustände vor der Entstehung der Elemente also von Anfang an DABEI war. Mag sein in anderer Zusammensetzung: jedenfalls aber anwesend.
Mein Leib war auch schon in allem an lebendigem Leben, seit dies vor 3000 Millionen Jahren hier in der Ursuppe entstand und zerfiel, entstand und wieder zerfiel um sich wiederum zu reproduzieren. Ich war und bin Bestandteil von allem. So wird es bleiben. Dies Leben, in dem ich für einen winzigen Augenblick voller Erstaunen erwachte, ist die Allgegenwärtigkeit des Seins, selbst wenn "ich" mich bald wieder auflöse in den Strom des Flusses. Das machte mich ganz glücklich und das wollte ich dir eben schreiben und den anderen seltsamen Menschen hier auch.

lg
sensei
offene weite - nichts von heilig
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#23
25.05.2006, 22:32
Also ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen. Falls das, was ich schreibe, schon irgendwo vorgekommen ist: bitte ignorieren bigwink .
Als angehender Physiker habe ich zufällig ein bisschen Ahnung von der Physik (logisch, oder?). Ihr dürft niemals vergessen, dass wir stets eine Terminologie verwenden. Das heißt, dass scheinbare Alltagsbegriffe bei den Physikern eine etwas andere, viel speziellere Bedeutung haben. Es heißt: Die höchste Signalgeschwindigkeit ist die Lichtgeschwindigkeit. Das ist keine Dogma, sondern eine Folgerung aus der allgemeinen Relativitätstheorie (soweit ist es den meisten ja bekannt). Weniger bekannt ist, dass sowohl Signal als auch Geschwindigkeit klar definiert sind. Zudem macht die Relativitätstheorie nur Aussagen über die einsteinsche Raumzeit.
Die Aussage, dass Lichtgeschwindigkeit die höchste Signalgeschwindigkeit ist, bezieht sich also ledigleich auf den Rahmen der Relativitätstheorie, ist bezogen auf den physikalischen Terminus Geschwindigkeit, dafür aber tatsächlich allgemeingültig.

Dass viele Menschen die Aussage falsch verstehen liegt einfach daran, dass man im Alltag die Begriffe anders benutzt. Als Beispiel: Eigentlich stellen wir uns bei Überlichtgeschwindigkeit diese garnicht vor. Würde ich in einem Raumschiff mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen, könnte ich nichts mehr sehen. Klar, ich wäre ja schneller, als das mich umgebende Licht. Eigentlich stellt man sich vor, dass auch das umgebende Licht schneller wird. Also fliegt man tatsächlich nicht mit Überlichtgeschwindigkeit, man hat die Lichtgeschwindigkeit nur "hochgesetzt". Daher definieren wir Phyisker alle verwendeten Begriffe sehr sauber. Alltagssprache ist einfach zu unpräzise.


Jetzt zur Frage, was unter Realität zu verstehen ist. Nun, meiner Ansicht nach hat zwar jeder eine etwas andere Wahrnehmung, doch eine von uns unabhängige Realtiät sollte schon dahinter Stecken. Es würde wahrscheinlich jetzt zu lange dauern das im Deteil zu begründen. Doch diese allgmeine Realität könnte sich durchaus unseren Vorstellungen von Ursache und Wirkung, von Anfang und Ende entziehen. Genauso ist wohl auch die Frage nach dem Sinn zu behandeln. Sinn ist ein Begriff, der sich auf einen Nutzen bezieht. Doch außerhalb des menschlichen Daseins muss der nicht unbedingt gegeben sein. Auch hier reicht womöglich unsere Wahrnehmung nicht aus.
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#24
26.05.2006, 16:33
@sensei
was willst du mir mit dem rot/gruen und ding an sich sagen?

und nochwas vorgreifen:

Zitat:Ich war und bin Bestandteil von allem. So wird es bleiben. Dies Leben, in dem ich für einen winzigen Augenblick voller Erstaunen erwachte, ist die Allgegenwärtigkeit des Seins, selbst wenn "ich" mich bald wieder auflöse in den Strom des Flusses. Das machte mich ganz glücklich

wieso macht dich das denn gluecklich? man kanns doch genauso gut als eine schreckliche vorstellung erachten.
andererseits kann man sich auch genausogut andere dinge vorstellen *g*



@xedi

Zitat:Wieso ist Philosophie keine Naturwissenschaft? Und das ist was ich meinte mit Wissenschaft das versucht andere Wissenschaft zu erklaeren. Wir wissen wie Leben ensteht von Biologie, aber ob es ueberhaupt ein Sinn hat ist Philosophie. Philosophie zu definieren ist sowieso schon ein philosophisches Problem.

philosophie stellt sich keine konkreten fragen ueber die natur. zumindest heute nicht mehr. wird nimmer philosophie genannt bigwink jedenfalls versucht philosophie auch nicht unbedingt, andere wissenschaften zu erklaeren. sie kann sie auch voellig ignorieren, warum nicht? sie steht dem hoeher - sie stellt allgemeinere fragen (wenn sie fragen stellt, was sie ja oft tut). es ist kein system, wie eine wissenschaft, es hat keinen klaren forschungsgegenstand, keine methodik und terminologie (bzw jeder hat seine eigene, wenn ueberhaupt ^^) - natuerlich mag auch jeder den begriff philosophie anders definieren. ich seh es gern als liebe zur weisheit an, d.h. eben nicht einfach nur nach irgendwelchen sachverhalten fragen. (ueberhaupt, muss ein philosoph nicht unbedingt fragen bzw denken - (wenn man es ueberwunden hat) - das philosophieren is fuer mich eine lebensweise


@unwissender

Zitat:Mit Zeitlos meine ich eher dieses "über den gingen stehen" also nimm das nicht ganz so Wörtlich.

und was meinst du mit "ueber den dingen stehen"? wer oder was steht ueber welchen dingen? meinst du eine art "urgrund", einen "wirkstoff", "weltseele", "gott", o.ae. ? und meinst du wirklich, man koennte die frage, ob es so etwas gibt, sinnvoll beantworten? existieren in dem sinne tun ja nur begrenzte dinge.. wir koennen auch nur endliches wahrnehmen, weil wahrnehmung kontraste benoetigt.. und mit logik auf etwas allgegenwaertiges schließen koennen wir nicht, da wir fuer logische schluesse vorannahmen benoetigen - die wir nicht beweisen koennen. wir muessten sie blind glauben, sie muessten uns "von selbst einleuchtend" scheinen. aber das waere nicht mehr logik und man koennte es darum auch nicht beweisen oder widerlegen. (ausser vielleicht fuer sich persoenlich - aber da kann man schnell mal glauben, erleuchtet zu sein..)



Zitat:Ich will hier die Realität ansprechen, gleichzeitigkeit, das Sein an sich. Ist die Realität möglicherweise etwas absolutes, die über den Gesetzen steht, die sie sich selbst aufzwingt ?
..

Zitat:Grenzen im Sinne von Naturgesetzten, natürlich zweierlei, zum einen Sprechen wir hier von der Realität im Sinne von Geschenen und zum anderen von der Realität die druch die Naturgesetzte geschaffen wird.

es gibt kontraste, unterschiede, nebeneinander, nacheinander, also auch veraenderung, worin wir gewisse muster erkennen. nun ist also die frage, woher kommen diese muster, wer oder was bestimmt den ablauf - und du fragst dich, ob die realitaet (also die erscheinung des ablaufes) diesen ablauf selbst bestimmt? die erscheinung bleibt erscheinung - etwas anderes muss ihn bestimmen, wenn es denn ueberhaupt bestimmt wird. die realitaet kann nicht ueber sich selbst stehen, sie kann nicht sich selbst bewirken.. es waere mir zumindest nicht logisch. entweder es bewirkt - oder wird bewirkt..



Zitat:Für mich ist die Realität etwas, dass veränderungen beinhaltet, Ereignisse etc. Mit "wodurch ist sie definiert" will ich jetzt fragen, druch was sie überhaupt "entsteht". Vielleicht kann man auch sagen, dass sie etwas durch Ereignisse gebildetes ist.

ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist zu sagen, die realitaet, die aus ereignissen besteht, wuerde durch ereignisse entstehen. das wuerde so viel heissen wie wenn sie durch sich selbst entsteht.. oder meinst du mit "entstehen" eher "beinhalten"? - ereignisse wuerde ich schon dazu zaehlen, unter anderem. wie waere es mit dem schoenen wort "sachverhalten"?



->
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#25
26.05.2006, 16:35
->

@unwissender

Zitat:Nenn es Informationen, nenn es Teilchen, nenn es wie du willtst. Ich meine mit Informationen die dinge die du Wahrnehmen KANNST. Informationen ( in meinem Beispiel geht es um das Licht (sehen)) haben hier eine Ausbreitungsgeschwindigkeit von 299.792,458 km/s. Alles was wir Wahrnehmen sind dinge die schon längst passiert sind. Ich habe das in meinem Beispiel bloß extremer ausgelegt. DICH können also dinge max mit der oben genannten Geschwindigkeit erreichen.

ob die dinge, die wir wahrnehmen, vor der wahrnehmung schon existierten, ist eben die frage. die sinnferne dieser frage, bzw. der aussage "vor der wahrnehmung" zu erkennen loest die frage: denn "davor" und "danach", also zeit, veraenderung, existiert so etwas ausserhalb von wahrnehmung? und jetzt kann man auch fragen: wie findet man letztere fragestellung heraus? bigwink



Zitat:Du verstehst nicht worauf ich hinaus will. Wenn du diesen Menschen durch dieses imaginäre Teleskop beobachtest, dann sieht du evt was er gerade macht, siehst auch andere Menschen. Aber was wenn er plötzlich stirbt ? Du würdest ihn weiterhin sehen, sehen was er macht. Er wäre aber trotzdem Tod, aber das kannst du nicht wissen. In deiner Realität lebt der Mensch noch, oder nicht ? Wie solltest du auch erfahren können das er tot ist, wenn diese Information zwar mit der maximalen Geschwindigkeit zu dir unterwegs ist, sie dich aber erst in ein paar Jahren erreicht ? Das alles ändert aber nichts daran das er tot ist.

ich verstand schon worauf du hinaus willst. doch ich wollte auf etwas anderes hinaus. im grunde genommen hast du dir im letzten satz schon selbst geantwortet.
es erinnert mich an das problem, und es fuehrt wahrscheinlich auch zu diesem: "wenn ein baum umfaellt und keiner nimmt es wahr, ist er dann ueberhaupt umgefallen?" - ein scheinproblem. wenn man den baum nicht wahrnimmt, kann man auch nicht von ihm sprechen.. (sobald du davon sprichst, erscheint er in deiner vorstellung - und nun stelle dir einen baum vor, den sich niemand vorstellt..)
mit dem sterbenden: wenn es niemanden gibt, der wahrnimmt, wie er stirbt, dann stirbt er eben auch nicht. und falls er es aber selber wahrnimmt, dass er stirbt, dann stirbt er eben doch. du gehst davon aus, es gebe mehr als nur einen wahrnehmer. es gebe also in einem gewissen sinne etwas, das nicht wahrgenommen wird..
wie findet man dies wiederum heraus?



Zitat:Doch, du bist dafür der Auslöser, denn würdest du das nicht beobachten, wärst du gar nicht da etc... dann gäbe es das Problem gar nicht, weil es niemanden gibt der es beobachten kann.

hehe, guter konter. nun kann ich mit der anatta-lehre argumentieren bigwink



Zitat:Ja, deine Realität andert sich ständig, wird sozusagen ständig aktualisiert. Was ist aber mit einem Menschen, der 500 Lichtjahre von dir entfernt lebt ? Seine sieht wohlmöglich ganz anders aus, denn die Informationen die dich erreicht haben, können ihn noch gar nicht erreicht haben.

dessen realitaet existiert als teil meiner realitaet.. (die informationen muessen mich garnicht erreichen, sie sind schon bei mir..)





Zitat:Mit DIE Realität meine ich eben DIE Realität. Es gibt nicht nur deine, deine ist nur ein Teil einer größeren. Aber in der könntest du nicht leben, da du dann überall gleichzeitig sein müsstest. Es ist eben die Tatsache, dass etwas geschehen ist auch wenn du es nicht wissen kannst.

also es gibt eine große und dann noch ganz viele kleine, die in der großen drin sind? so koennte mans vllt sehen. aber die groeßte is doch immernoch "meine" bigwink denn ich bin immerhin auch ueberall gleichzeitig, nicht wahr? die 500 lichtjahre zum sterbenden menschen sind auch keinen gedankensprung entfernt..
ob es etwas unbewusstes gibt? ich frage nochmal: wie sollte man das rausfinden?




@vasudeva

Zitat:ist der übermensch den schon gekommen? ist was zarathustra prophezeit hat denn schon erfüllt, ist der erste mensch bereits geboren?.....ich wähnte die welt wurde an seinen lachen zerbechen........ big

ich verwende nicht die selben wortbedeutungen wie nietzsche.. mein uebermensch existiert schon gewissermaßen.. gewissermaßen zwar nicht.. aber ich mach da auch eher eine fuzzy logik..



Zitat:ist es nicht gerade das undenkbare das gedacht werden muss, und an dessen größe der menschliche geist vergehen wird ?

du sprichst von relativer undenkbarkeit, also im grunde genommen von potenzieller denkbarkeit..




@nacho

Zitat:Natürlich kann ein jeder Philosophieren doch werden die meisten nie diese genialität erreichen können.

philosoph = genie?
ich glaube sowieso, ich bin der einzig wahre philosoph ;D




@arepo

Zitat:Bitte nicht 100% ernst nehmen

also so.. 80%? biggrin



----

lieb gemeinte grueße
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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Re: Die Allgegenwärtigkeit des Seins
#26
26.05.2006, 18:12

Zitat:unwissender schrieb am 09.03.2006 22:36 Uhr:
Angenommen auf einem Fernen planeten, einige zig Lichtjahre entfernt stirbt ein Mensch, genau JETZT.


In dem Universum, das wir bewohnen, gibt es kein absolutes Konzept der Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse, Beobachter in unterschiedlichen Bezugssystemen können durchaus auch nach Korrektur der Lichtlaufzeiten zu ihren jeweiligen Beobachtungsstandpunkten verschiedener Meinung sein, was die zeitliche Abfolge zweier Ereignisse betrifft, wenn der zeitliche Abstand zwischen den Ereignissen gering genug ist, um auszuschliessen, dass das eine Ereignis das andere verursacht hat.


Zitat: Ist er jetzt tot, oder lebt er noch ? Von uns ausgesehen würde er noch leben (angenommen wir hätten die Möglichkeit das durch ein Teleskop ungekannten Ausmaßes zu beobachten) Fakt wäre aber, dass er gestorben ist, wir es bloß noch nicht wissen. Man könnte darauf schließen, dass sich eine zweite Realität bildet,


Sehe ich nicht. Wenn etwas passiert, ohne dass ich es weiss, dann kann man daraus schliessen, dass ich eben nicht immer weiss, was passiert. Wie man hier mehr konstruieren will, erschliesst sich mir nicht.

Grüsse,
Wintermute
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