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Der Traum - nur ein Analogie?

Der Traum - nur ein Analogie?
#1
21.12.2005, 10:25
Hallo alle,

hab schon ne Zeit lang nichts mehr geschrieben. In der Zwischenzeit hatte ich mal wieder paar luzide Träume, aber eher zufällig. Übe nicht mehr täglich die Reality Checks, aber wenns dann doch zu wirr wird, komm ich mir dann manchmal noch auf die Schliche.

Was mich interessieren würde (hab offen gesagt nicht geschaut, ob es einen ähnlichen Eintrag schon gibt, weil ich zu aufgeregt bin), hat von euch schon mal jemand den Gedanken gehabt, das der Traum an sich und der luzide natürlich im speziellen, eine Analogie für unser "wahres" Leben ist.

Schliesslich krieg ich im luziden Traum all das, was ich mir Wünsche. Desto stärker ich davon überzeugt bin, das es klappt, desto schneller klappt es auch. Desto unwahrscheinlicher mir das vorkommt oder ich Ängste aufbaue, desto eher bin ich zum scheitern verurteilt. Und im "wahren" Leben, verhält es sich genau so!!!!!!

Ist doch komisch, oder? Der einzige Unterschied ist, das wir nicht die Dinge sofort beeinflussen können, oder sollte ich korrekterweise schreiben noch nicht können.

Was meint ihr dazu? Freu mich schon auf eure Antworten. Heute ist ein schöner Tag, wenn, ja wenn, ihr davon überzeugt seid augenroll

maksimo
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Re: Der Traum - nur ein Analogie?
#2
21.12.2005, 12:12
auf die gesetze der welten sind meist vielmehr unsere annahmen, wir wissen nicht wie es sich wirklich verhaelt.
was die annahmen angeht: da kommt es mir zum teil auch so vor, als gaebe es parallelen..
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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Re: Der Traum - nur ein Analogie?
#3
22.12.2005, 16:31
hm, also ich persönlich geh zu nem gewissen teil davon aus dass ich die "beständige realität" auch in gewisser weise träume. Deshalb bin ich auch dazu übergagnen sie "beständige" Realität zu nenen, weil der einzige wirkliche Unterschied ihre Beständigkeit ist.

Das hat mich immer zum verdutzen gebracht, wenn ich aufgewacht bin - wieder an der gleichen stelle, die gleichen probleme, die gleichen menschen, der himmel hat die gleiche farbe... komishc. darauf konnt ich mir n ie nen reim machen.

in der zwischenzeit hab ich mich aber ein bisschen mehr mit quantenmechanig beschäftigt und ein bisschen logischer nachgedacht und aus dem schluss das realität keinen sinn macht eeeeeendlich den schluss gezogen dass realität in der tat keinen sinn macht, und wenn sie keinen sinn macht kann man prinzipiell mit ihr machen was man will.

Wenn man davon ausgeht das am Anfang das "nichts" war... daas blieb und blieb... unendlich lang, undendlich groß... irgendwann - genauergesagt unendlich oft big - musste sich also "realität" der auch "existenz bilden".


Nun genauso verhält es sich ja mit unserem Traumbewusstsein, nur dass das "Ich" über dieses sehr viel mehr Kontrolle hat. Aber auch keine komplette Kontrolle, auch im Traum scheint es ja andere Instanzen zu geben die auch Einfluss auf das Geschehen nehmen als das aktuelle "Bewusstsein"...

Nun ja, jetzt wird alles immer theoretischer, aber in der beständigen Realität könnte man nun davon ausgehen, ich halte das für irgendwie logisch aber nicht nachprüfbar, dass wenn schon mal "existenz" entsteht,sie sich wahrscheinlich ein bisschen wie jede form von spannung oder ladung verhält, d.h. dass sie sich "verfestigt", oder konzentriert... Und das könnte genau dadurch passieren dass die Existenz anfängt zu "glauben", daran zu glauben dass der Himmel blau ist usw.

Gehen wir also mal davon aus dass der Glaube die Realität und die Wahrnehmung formt. Im Traum glaubt ihr zum Beispiel immer noch dass ihr auf der Erde seit - warum? - ihr wisst nicht an was ihr sonst glauben sollt big, deswegen landen die meisten von uns wohl meistens auf der Erde. MEistens vielleicht sogar mit blauem himmel, oh yeah bigwink

In der "echten" Realität gabs für mich letztendlich nur eine logische Erklärung für die Beständigkeit meiner Realität:

Ich "träume"/"glaube" sie nicht alleine, sondern andere Instanzen - naheliegenderweise wahrscheinlich in Menschen verkörperte - träumen diese Realität (vermutlich außerhalb meines Einflussbereiches) mit.

Tja - so ist das nun also, ich kann durch positive Einstellung logischerweise nun auf meine Umgebung, und auch auf die MEnschen in meiner Umgebung Einfluss nehmen, aber leider nicht so ohne weiteres auf die Farbe des Himmels. DAs könnte klappen wenn man alle Menschen dazu bringt daran zu glauben dass der Himmel rot wäre. Beziehungsweise, eigentlich steht fest: Dann wäre der Himmel rot biggrin

Alles 1. super, denn es gibt einem eine Erklärung für die Existenz die weder in Shizoidität endet, noch in ewigem hinterfragen und suchen nach einem Sinn..

2. Irgendwo auch entmutigend - irgendwo wärs ja doch netter komplett und ganz alleine Einfluss auf die Realität zu nehmen. Komplett. Dann wäre es nur ein simpler Komplex dass man denkt andere Menschen hätten was mit der Farbe des Himmels zu tun...

Aber das kann man alles theoretisch rausfinden...

ps: wer meinen monolog nich mag hätte ihn nicht lesen sollen
pps: alles was ich schreibe dient rein hypothetischen anschauungszwecken, nicht aber der verfütterung
wuup<br />
wer mich ohne teetasse erwischt, sollte mir eine in die hand drücken big
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Re: Der Traum - nur ein Analogie?
#4
22.12.2005, 19:29
Hi Maksimo,

Ich hielt mich ja schon für paranoid, aber gut zu wissen, dass es Dir auch so geht bigwink
Du meinst, Du denkst: Mann, wäre schön, wenn jetzt... Und plopp - Situation real. Manchmal schneller, manchmal langsamer, aber auffällig DASS?
bigwink Keine Ahnung wie das (aktiv) geht; aber es ist toll - selbst wenn es sich nur um eine aneinanderreihung von zufällen handelt.

lieben Gruß von
Natalie
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Re: Der Traum - nur ein Analogie?
#5
22.12.2005, 19:59
hehe, heute z.b. hab ich mir den tag ueber vorgenommen, vorzustellen, dass ich die ganze zeit ueber traeume. wahlweise auch mit der begruendung "das leben ist ein traum" - nach der mittagspause hats aufgehoert zu schnein. ich wollte unbedingt schnee haben und hab mir dann eingeredet, es mir vorzustellen. naja, zuerst nix passiert, aber mit der zeit kam dann schnee. dann dachte ich mir: die flocken sollen aber groeßer werden ^^ und sie wurden.. naja so ein großer zufall is das noch nich, aber fands ganz nett fuer den alltag *g*
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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