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Paralleil Realitäten

RE: Paralleil Realitäten
#46
14.09.2023, 17:44
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Da bin ich auch schon drauf gekommen. Aber ich vertraue selbst mit noch nicht. Ich glaube ich könnte mir in einem KT den (begrenzten) Rahmen dann doch wieder zerstören und mich möglicherweise überfordern. Es gibt ja auch eine Sehnsucht nach absoluter Befreiung. Gleichzeitig ist da ein Bedürfnis nach Schutz. Ich kann das nicht abschätzen, ob ich mich mit der absoluten Freiheit überfordern könnte. Ich habe allerdings das Vertrauen, dass sich die Frage von selbst lösen wird. Solange koche ich eben auf kleiner Flamme. Ich glaube ich darf vorher noch etwas an meiner Selbstfürsorge arbeiten.
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RE: Paralleil Realitäten
#47
16.09.2023, 11:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.09.2023, 11:37 von Lucinda.)
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(13.09.2023, 12:05)Laura schrieb:
Zitat:Ich empfinde Angst vor dem Klarträumen und den Astralreisen, weil ich weiß, dass es keine Träume mehr sind. Der Rahmen ist weg. Vielleicht macht das letztlich gar nichts. Aber seitdem fürchte ich mich davor, weil ich denke dass ich dann für immer in die Leere stürzen könnte.

Ich frage mich, wovor genau ich Angst habe und versuche herauszufinden, wie ich damit umgehen kann?

Überlegung:
Vielleicht handelt es sich um die Angst vor Kontrollverlust. Allerdings, geht meine Vermutung dahin, dass du den Rahmen wiederfinden wirst. Denn am Ende ist nicht Entweder-Oder richtig, sondern Beides. Du entscheidest, welches Erleben du als Hallu einordnest oder nicht. D a s wäre für mich ein Abschluss. Du kannst dich dann im Rahmen "alles nur geträumt" oder "alles nur Halluzination" bewegen, sooft du ihn benötigst, es möchtest. Oder aber in einem anderen. Dahin bist du noch auf dem Weg, die Angst ist der Botschafter, der sagt "hey Steffi --- weitergehen!" Sie sagt dir, dass da noch was zu erledigen ist.

Zum Threadthema: Meine Meinung geht in die Richtung wie clearseven es beschreibt.

Ich wollte noch was zur Unterscheidung zwischen Realität und Traumwelt ergänzen, was meine eigene Wahrnehmung und den Umgang damit betrifft.

Einerseits ist es wohl eine sprachliche Definition, um sich miteinander verständigen und austauschen zu können, was die Begrifflichkeit betrifft.

Dann ist es ein Gedankenkonstrukt, eine vorgestellte Welt, über die man, wie man meint, kommuniziert und entweder ebenso oder ähnlich erlebt wie alle anderen.

Als Beispiel: Das, was man als Grün definiert und erlebt, kann man nur selber wahrnehmen, man weiß nicht, was andere sehen und erleben, ob deren Grün vielleicht ganz anders ausschaut.

Die sogenannte Realität hat für mich eine Konstanz, es gibt eine kausale Abfolge. Ich habe eine darauf aufbauende Erinnerung daran.

Doch selbst in der "Traumwelt" gibt es Konstanz und in bestimmten Träumen in der Wahrnehmung anscheinend materielle Stabilität. Wenn ich mich in einer solchen Welt oder in einem solchen Raum befinde, habe ich ebenso anscheinend eine Erinnerung an die vorherigen Geschehnisse, die ich in dem Traum aktuell jedoch nicht erlebt habe.

Gefühlt und wahrgenommen befinde ich mich mit meinem Bewusstsein jedoch in der festen, kontinuierlichen, beständigen, gedanklich verfestigten, sogenannten materiellen Welt.

Parallel dazu kann ich mich im Wachleben, in der "Realität", nur gedanklich in die Traumwelt switchen, in Erinnerung daran, visualisationsmäßig und gefühlsmäßig. Dies entgleitet mir jedoch schnell, ist also fragmentiert, da das Wachbewusstsein vordergründig ist.

Unter Zeit-Stress ist das ähnlich. So bin ich manchmal erstaunt, was ich bereits erledigt habe, obwohl ich meinte, es noch tun zu müssen.  lol
Ich war dann vermutlich bewusstseinsmäßig für einen Moment in einer Gedankenwelt.

Vor Jahrzehnten, als die Traumwahrnehmung häufig intensiver war, hatte ich vereinzelt präkognitive Wiederholungsträume, in denen es kleine Abweichungen gab, je näher das Ereignis kam.

Einmal hatte ich einen Traum, der scheinbar mindestens über einen Zeitraum von 10 Jahren ging, von dem ich erwachte und mich am Ausgangspunkt wiederfand. Dies im Traum jedoch ebenfalls, entweder war es ein Traum im Traum oder die sogenannte "Zeit" wiederholte sich. Nach dem Erwachen fand ich es als anstrengend und musste zumindest die nächsten beiden Tage prüfen, ob ich wach sei oder ob es sich wiederholen könnte. Ich legte mich zumindest an den beiden ersten Abenden ungern zum Schlafen hin. Aber es brachte mich nicht aus der Bahn, weil ich so etwas schon kannte. War jedoch beeindruckend.

Seitdem lasse ich die Realität Realität sein, den Traum Traum sein und finde mich damit ab.
Es beunruhigt mich nicht, es ist wie es ist.
Vielleicht erwache ich eines Tages wieder - scheinbar aus einem Traum und fange von vorne an.
Ich weiß es nicht. Ich nehme wahr, was es wahrzunehmen gibt, ob jetzt oder später im Traum.

Was fange ich mit der Vergangenheit an?
Früher hat mich das sehr beschäftigt, was war. Vielleicht wird es in emotionalen Zuständen bei besonderen Erlebnissen wieder so sein?
Ich spüre, dass mich vergangene Ereignisse heute nicht mehr so beeindrucken können wie das früher der Fall war.
Ich bin hier und schreite voran - ohne etwas zu verdrängen oder es halten zu wollen.
Manchmal glaube ich, es sei langweilig, dann kommt schon was Neues, ob hier oder im Traum, wieder ein Stück, das ans andere anschließt und etwas Vorheriges verblasst und gerät aus dem Sinn.
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RE: Paralleil Realitäten
#48
17.09.2023, 03:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.09.2023, 07:08 von ichbinmehr.)
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Zitat:Parallel dazu kann ich mich im Wachleben, in der "Realität", nur gedanklich in die Traumwelt switchen, in Erinnerung daran, visualisationsmäßig und gefühlsmäßig. Dies entgleitet mir jedoch schnell, ist also fragmentiert, da das Wachbewusstsein vordergründig ist.

Ich habe diese Erfahrung in ihrer ganzen Intensität erlebt, mit all meinen Sinnen und Emotionen, weil ich mich vollständig darauf eingelassen und mich hingegeben habe. Indem ich sehr entschlossen war, konnte ich  mein Bewusstsein in der Wachrealität so stark verschieben, dass ich eine völlig andere Realität erlebt habe.

Indem ich mein Denken radikal veränderte, brach ich die festen Strukturen meiner Realität - Aber ich glaube  dass das auch mit dem Herz Chakra und mit der Hingabe des Herzens zu tun hatte.

Wenn man es drauf anlegt kann man eine Erfahrung so intensiv werden lassen, dass sie so eindrücklich wird, dass man sie nicht wieder vergisst.  Das hat dann aber Folgen.


Ich frage mich: Wie können Gedankenkonstruktionen und Vorstellungen genutzt werden, um die Wahrnehmung der Realität zu verändern oder zu erweitern?

Welche Rolle spielen Gedankenkonstrukte und die Vorstellung in eurer Wahrnehmung?

Habt ihr schon mal damit gearbeitet eure Gedanken zu modifizieren oder zu verschieben?
Wenn ja mit welchem Ergebnis?

Welche Werkzeuge oder Ansätze könnten weiterhin genutzt werden, um das Bewusstsein zwischen verschiedenen Realitäten zu verschieben oder zu erweitern?


Die Züge bei Harry Potter, die von Gleis 9¾ abfahren, bringen die jungen Zauberer und Hexen nach Hogwarts, wo sie ihre magische Ausbildung erhalten. Um zu Gleis 9¾ zu gelangen, müssen die Schüler durch eine versteckte Barriere zwischen den Gleisen gehen, die für Muggel (nichtmagische Menschen) unsichtbar ist.

In Hermann Hesses Steppenwolf gibt es eine ähnliche Metapher. Das magische Theater. Der Eintritt kostet den Verstand.

Es handelt sich um Situationen die passieren, die jenseits des linearen Denkens liegen. Man findet sie, wenn man seinem Herzen folgt oder die Denkweise über die Realität radikal verändert.

Seid ihr eurem Herzen schonmal gefolgt und habt dabei den Verstand beiseite gelassen? Habt ihr dabei schon ma, eine ungewöhnliche Bewusstseinserfahrung gehabt?

Ich glaube der Herzenweg ist sehr viel sanfter - weil dieser im Einklang steht. Die Arbeit mit den Gedanken ist sehr viel radikaler.

Und Moses der das Wasser teilte. Hat er das mit Vertrauen gemacht? Aber wir denken ja oft in Wahrscheinlichkeiten. So funktioniert das aber nicht. Oder wir denken, dass das alles nur geistige Methaphern sind. Sind es nur Methaphern für euch? Konnte Jesus Wasser zu Wein gemacht oder war das nur eine Methapher?

Da muss ich an einen Zettel denken, den ich mir hier hin geklebt habe. Da steht drauf: Sei realistisch: Erwarte Wunder!  lol

Habt ihr schonmal ein Wunder erlebt?

Wenn ja - Wie habt ihr das Wunder ausgelöst?

Manche Spirituelle sagen, man muss jede Hoffnung aufgeben? Desillusionierung. Nur was wenn man kein Hoffnungloser Fall ist, sondern ein hoffnungsvoller Träumer?

Habt ihr solche Wunder schonmal in einem völlig desillusionierten Zustand erlebt?

Loslassen ist auch ein Weg. Einmal habe ich darüber nachgedacht, was wohl passieren würde, wenn ich aufhören würde, die Welt kompensatorisch erziehen und kontrollieren zu wollen. Plötzlich schoss ein Feuer-Blitz aus meinem Stirn-Chakra. Das war gewissermaßen der männliche Energiekanal - der des Schöpfers. Ich gelangte auf die Ebene hinter den Ego - Willen und fand mich in meiner eigenen Welt als göttliches Wesen wieder, welches seine Realität erschafft.

Wie bereits erwähnt, können solche Experimente unter Umständen unabsehbare Nebenwirkungen haben – denn wenn die alten Realitätsvorstellungen einmal zerschossen sind, gibt es kein zurück mehr.

Man kann sich zum Teil in den alten Rahmen wieder einpassen, aber es kann auch, sein dass diese Erkenntnis das ganze Ego ins rutschen bringt. Wenn du einmal begriffen hast, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, gibt es kein zurück mehr. Du kannst für die Kinder so tun als ob. Du kannst mitspielen. Ja, aber das ist nicht das Selbe, als zu glauben, es gäbe ihn.

Ich verstehe sehr schnell. Aber ich (be)greife ziemlich langsam, weil es eben nicht nur von kongitiven Erkenntnissen abhängt, ob ich etwas begreife. Es hat viel mehr mit der Reife der Persönlichkeit zu tun. Die absolute Erkenntnis bedeutet, dass hier nichts und niemand mehr ist. Wer kann das ertragen? Man kann das abstrakt erkennen und doch hat man es nicht (be)griffen, bis man emotional damit in Akzeptanz gehen kann, dass man alleine ist und die volle Verantwortung trägt, in einer Form, die erschreckend ist.


Zitat:Aber es brachte mich nicht aus der Bahn, weil ich so etwas schon kannte.

Davon hätte ich gerne 10 % biggrin

Wie hast du das gemacht, dass es dich nicht aus der Bahn geworfen hat?


Zitat:Seitdem lasse ich die Realität Realität sein, den Traum Traum sein und finde mich damit ab.
Es beunruhigt mich nicht, es ist wie es ist.

Das klingt sehr gelassen.

Ich habe aber immer wieder so eine Forscher Energie – eine forsche Energie. Vielleicht mag ich den Nervenkitzel  - allerdings nur in der richtigen Dosis. Ich glaube das hängt entwicklungspsychologisch damit zusammen, dass ich als Kind körperlich zu wenig positive Grenzerfahrungen hatte. Ich habe mir nichts zugetraut und wurde auch nicht ermutigt etwas zu wagen. Was ich wagen wollte, wurde verboten. Dann gab es noch ein paar Unfälle, die das Vertrauen in meinen physischen Körper endgültig zerstört haben. Das hat mich zu einem sehr unsicheren Menschen gemacht, vor allem körperlich.

Das fiel mir auf, als ich ein Video übers Balancieren sah. Da sagte ein Sportlehrer, dass Kinder sich beim Balancieren von selbst immer wieder an eine neue Schwierigkeitsstufe heran wagen würden, wenn man sie nur lässt - und nicht in ihrem Experimentierdrang behindert. Er nahm das Brett auf dem er zuvor balanciert hatte, stellte es nun hochkannt auf die schmale Seite und dann kippte es mit ihm um. Bamm! Ein Schreckmoment entstand. Er sagte, es ist gut, wenn Kinder ihre Grenzen spielerisch und sportlich erkunden dürfen und genau das erleben, dass das Brett kippen kann. Dann haben sie ein Gefühl dafür, wann es kippt und erfahren dadurch eine größere Stabilität. Ich verstand indem Moment was mir immer gefehlt hatte.

Ich erkannte, dass ich solche Grenzsituationen, die ich wohl als Kind physisch hätte machen müssen, auf einer geistigen Ebene, aber auch emotional suche. Ich mag emotionale Intensität. Im Grunde sind es kindliche Bedürfnisse, die dazu dienen, herauszufinden wann das Brett kippt. Ich kippel mit dem Stuhl und suche den perfekten Punkt, zwischen Freiheit und Sicherheit.

Wann kippt die Realität?  lol
Wie weit darf ich gehen, ohne Angst zu bekommen oder psychotisch zu werden?
Wie intensiv kann ich leben ohne zu ertrinken?
Wann muss ich mich schützen? 
Wo muss ich umkehren?

Das sind Fragen, die mich beschäftigen.

Auf Grund dieses Forscher- und Experimentier- Drangs fällt es mir nicht so leicht, immer nur Gelassen und abwartend zu sein. Dann würde ich erneut zum Selbst-Unterdrücker werden. Ich empfinde dann so eine Langeweile, die ich richtig erdrückend finde. Überhaupt gab es sehr viel Langeweile in meinem Elternhaus. Ich habe sehr kreativ gespielt – Draußen – in der Natur, alleine im meinem Kinderzimmer – aber es gab sehr wenig Reize und es gab nie etwas Neues. Und es gab auch zu wenig menschlichen Kontakt. Ich war sehr viel alleine. Ich war von Menschen umgeben, die nicht im Kontakt sein konnten und wollten.

Ich bin so neugierig, weil ich so eine Ödnis erfahren habe als Kind. Es gab keine sinnlich - geistige Anregung. Es gab zwei traurige in sich verschlossene Erwachsene. Das kann sehr leidvoll sein, wenn man so einen liebevollen Feuer Funken in sich trägt, der nie da sein darf, der nicht willkommen ist. Es ist traurig wenn man sich verbinden möchte, aber sich niemand verbinden kann. Ich musste immer brav und angepasst sein und alles was in mir loderte zurück halten. Ich musste mich der Ödnis unterwerfen. Kontaktlos. Das kann körperlich richtig Schmerzen. Es gab keinen Raum für meine wilde oder kreative Seite. Es gab keine Verbindung. Es gab keinen Raum für meinen Wunsch etwas mit-zu-gestalten. Deshalb habe ich diesbezüglich eine starke Sehnsucht das alles nachzuholen.

Körperliche Wege sind mir immer alle versperrt geblieben. Körperlich bin ich sehr ängstlich und habe auch nicht die Grundfittness um einen risikofreudigen Sport auszuleben. Meine Energie muss aber irgendwo hin. Um so mehr ich versuche, mich an "die Normalität" anzupassen, um so mehr bricht meine Feuer Energie aus mir heraus und will alle (Ego) Grenzen niederreißen. Das hat auch etwas mit Kreativität und Out of the Box denken zu tun. Das reizt mich einfach total. Das hat auch etwas rebellisches, abgrenzendes, schmerzliches.

Und deshalb fällt es mir schwer so gelassen zu sein und Geduld zu haben, wie ein alter weiser Mensch. Das ist ja auch irgendwie so ein spirituelles Ideal: "Wir müssen alle alte weise Menschen werden" Ich fühle mich dann aber wie tot, wenn ich so geduldig und lethargisch sein muss. Wie lebendig begraben. Als hätte jemand meine Lebendigkeit begraben. Puh dieser Satz geht mir gerade sehr nahe. Es drückt so viel schmerzliche Wahrheit aus. Und um nicht lebendig begraben zu sein, entstehen dann solche Fragen:

Ich frage mich, wie man in zwei oder mehr verschiedenen Realitäten gleichzeitig existieren kann?

Thomas Campbell beschreibt es so, als ob er einen geteilten Bildschirm hat. Auf der linken Seite läuft Welt 1, und auf der rechten Seite Welt 2. Er kann in jede dieser Welten vollständig eintauchen, während die andere im Hintergrund weiterläuft. Er kann innerhalb der Welt vor und zurück spulen, in der Zeit reisen und jede Situation entstehen lassen.

Natürlich handelt es sich nicht um tatsächliche getrennte Welten, aber in meiner alltäglichen Erfahrung lebe ich normalerweise in einer konstanten Handlungslinie und nicht in zwei gleichzeitig. Ich gehe davon aus, dass er dies nur aus einem erweiterten Bewusstseinszustand heraus erreichen kann.

Ich kenne zwar schamanische Reisen - oder Mentalreisen, wo ich durchaus in einer zweiten Welt bin, die ich jedoch immer noch vorwiegend als Imagination (mit emotionalen und manchmal auch energetischen Einfluss) erlebe. Jetzt wäre die erste Frage, wie kippe ich die Imagination ein Stück rüber - ohne dass ich gleich meine gesamte Realität zum Einsturz bringe?

Was würde passieren, wenn die Imagination ein Stück weiter rüber kippt?

Was sollte sich verändern? Was könnte sich verändern?

Welche Rolle spielt die Imagination bei der Erforschung erweiterter Bewusstseinszustände, und wie kann sie in die Realität integriert werden?

Wie kann man verschiedene Bildschirme installieren?

Ich hätte gerne einen beständigen Kontakt, wenn ich zb eine Mentalreise mache. Ich habe manchmal Empfangs Probleme.

Wie ensteht eine beständige zweite Realität?


Mich reizt dieser Zwischenzustand zwischen Angst und Neugier. Aber ich mag keinen kompletten Kontrollverlust erleben. Ich muss mit einbezogen werden. Ich mag keine Überflutung. Aber ich erfahre in einem sicheren Setting (mit Anfang und Ende) gerne mal etwas Neues. Ich habe einen hohen Anspruch an ein sicheres Setting. Ich möchte ein Tutorial wie bei einem Computer Spiel, wo mir ein freundlicher Guide die Steuerung der Realität erklärt. Ich mag Lernen am Modell lieber, als Lernen durch Versuch um Irrtum. Ich mag Modellernen, weil ich als Kind nicht zu meinen Eltern aufschauen konnte.

Das Video Eingangs von Kess Zerogravity finde ich ziemlich gut als Erklärung, wie das mit dem Realität kreieren laufen könnte. Aber ich glaube dass muss man konkret erfahren. Ich habe auch schon versucht mit Salvia da hin zu kommen, weil Kess sagte, sie hat es mit Salvia erkannt, aber ich war zu zögerlich – oder vorsichtig. Salvia ist keine besonders angenehme Erfahrung. Es ist eine Kontrollverlust - Erfahrung. Ich habe mich willendlich bisher nicht so tief fallen lassen können.

Hm kann man sich in Schritten Fallen lassen? Man könnte eine paradoxe Leiter hinabsteigen oder mit einem Fahrzeug rüber fahren, auf die andere Seite seines Selbst. Vielleicht mit einer Fähre oder einem Dream Car. Wenn man sich einen Fahrer oder Fährmann ausdenkt, der vertrauenswürdig ist und ein guter Guide, mit Verständnis für Trauma. Hm vielleicht versuche ich das mal so oder so ähnlich .... Vielleicht werde ich mit dem Fahrer erstmal ein paar Vorgespräche über meine Bedürfnisse führen.


Wie müsste so ein Guide für euch sein?

(Für mich geduldig, verständnisvoll und immer ansprechbar)

Wie findet man die perfekte Balance zwischen Neugierde und Selbstschutz, insbesondere wenn man sich auf unerforschte Gebiete der Wahrnehmung begibt?

Wie oft muss man diese Mittel auspendeln, um eine sichere Passage zu finden?

Gibt es tatsächlich eine „sichere Passage“ in unbekannte Bewusstseinsräume, und wenn ja, wie könnte man sie finden?

Ist es möglich, schrittweise in tiefere Bewusstseinsebenen einzutauchen, oder erfordert es einen mutigen Sprung ins Unbekannte?


Ich stelle mir gerade Kinder im Schwimmbad vor. Heute dürfen sie vom 1 Meter Brett springen. Wer mutig ist darf aufs 3 Meter Brett gehen. Einige fürchten sich und springen lieber vom Block oder vom Schwimmbad Rand. Ein Kind geht an der Treppe vorsichtig rein. Es mag nicht springen. Niemand zwingt es. Hier dürfen alle Kinder so sein, wie sie sind. Es gibt keine Erwartungen - sondern nur bedingungslose Liebe.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man überhaupt springen muss. Das ist bestimmt nur ein völlig bescheuerter (männlicher) Glaubenssatz. Hauptsache ist doch, man schafft es irgendwie ins Wasser (Element Wasser = Emotion) und geht nicht unter.  wink1

Männlich geprägte Vorstellungen sind dabei nicht das Problem. Es ist das Fehlen der Alternativen. In Anbetracht meiner Suche, drängt sich die Vorstellung eines Sprungs ins Unbekannte auf. Die Entscheidung, diesen Schritt zu wagen, hätte eine klare Gewissheit gebracht: Wenn ich gesprungen wäre - dann wüsste ich sicher, dass ich es geschafft habe.

Ohne mutigen Sprung, ohne Wagnis, jedoch - kann der Selbstzweifel enorm sein. Dieser Sprung ins Unbekannte verläuft wenn er sanft vollzogen wird oft geräuschlos, ohne dass jemand darauf achtet - nicht einmal man selbst.


If you think your salvation is assured, ist is assured. If you think it's not assured, it's not.
Kenko




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RE: Paralleil Realitäten
#49
17.09.2023, 10:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.09.2023, 10:40 von Lucinda.)
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Zitat:Welche Rolle spielen Gedankenkonstrukte und die Vorstellung in eurer Wahrnehmung?
1.) Ich meine, ein Muster, von dem ich geleitet werde, ist so etwas wie "den Tag abarbeiten zu müssen".
Es gibt viele äußere Einflüsse, die mich daran hindern, länger zur Ruhe zu kommen.
Entweder stehen Erledigungen an und / oder Erwartungen anderer und / oder Störeinflüsse wie laute Dauergeräusche, Alltagshektik und Alltagsenge, Rumgemotze und Gedrängel, gerade von Erwachsenen.

Da ist kaum Zeit, mal zu switchen, da selbst das "Ausruhen" getaktet und von äußerem Willen gesteuert und abhängig ist. augenroll

2.) Gleichzeitig laufen im Hintergrund, "unsichtbar" - also nicht mit den physischen Sinnen wahrnehmbar, man nennt es wohl "energetische Felder" - ab. Es liegt umgangssprachlich was "in der Luft". Es wird entweder nicht offen kommuniziert, ist manchmal über Gestik, Mimik und Tonfall wahrnehmbar oder wirklich noch nicht erkennbar, stimmungsmäßig lässt es sich jedoch einfangen.

Es kann sich aber auch um gänzlich "unbekannte" Ereignisse handeln, von denen man noch nicht weiß, was es genau sein könnte oder man bekommt eine Idee davon.
Etwas, das im Spektrum zwischen normaler Menschenkenntnis und außersinnlicher Wahrnehmung liegt.

Als Kind / Jugendliche hatte ich häufiger déjà-vus.

3.) Dann sind da die Gedankengänge, die alles zu verbinden und zu erklären versuchen, um die nötige Bewusstheit, Klarheit, Über- und Durchsicht, Struktur zu ermöglichen, die Dinge, Wahrnehmungen und Empfindungen miteinander sinnvoll zu verknüpfen und zu erklären, zu erläutern, ein System anzulegen, räumlich, zeitlich und universell zu verorten, wieder Ruhe und Gelassenheit ins Große und Ganze zu bringen.


Zitat:Habt ihr schon mal damit gearbeitet eure Gedanken zu modifizieren oder zu verschieben?
Wenn ja mit welchem Ergebnis?
Techniken gibt es da wohl viele wie Affirmationen, etc.
Anwenden tue ich so etwas jedoch eher selten mal, da hier regelmäßig irgendwelche "Störquellen" aktiv sind und mir das zudem zu anstrengend ist. Das wäre wie ein zusätzliches Muss.

Unter "Störquellen" verstehe ich als Beispiel Folgendes wie Dauerbohren, plötzliche Knall- und Schlaggeräusche, Tiefflugstraßen, stundenlanges aufgebrachtes Fernsehgeschnatter, extrem laute Musik, stundenlange Waschmaschinen und stundenlang 4-minütiges Dauergeschleuder vom Trockner in der Nacht. Bis auf den Trockner war gestern wieder alles dabei, wenigstens in der Nacht mal Ruhe.

Von daher nutze ich gerne schon die mehrfach benannten "Frequenzen" zur Entspannung und um mich in "innere Bilder, Gefühle, Eindrücke" zurückversetzen zu können.


Zitat:Welche Werkzeuge oder Ansätze könnten weiterhin genutzt werden, um das Bewusstsein zwischen verschiedenen Realitäten zu verschieben oder zu erweitern?
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie mir das als Kind und Kinder sind dafür ja bekannt, dass sie das können, gelungen ist, mich in meine "Geschichten" mit Playmobil, Plüschtieren, Tonaufnahmen, Barbies oder bei unserem Spiel auf den Fahrrädern an Folgetagen in dieselben Stories zurückzuversetzen und dort anzuknüpfen, selbst wenn sie durch andere Spiele unterbrochen waren. Für mich waren das Fortsetzungsstories mit inneren Bildern, in die ich mich vertiefen konnte.

Manchmal spielte ich nach dem Einschlafen weiter.
Im Traum tauchten meine Bahn, Playmobil, Bäume, etc. noch in späteren Jahren wieder auf.

Im Haus stellte ich mir vor, dass wir einen Fahrstuhl hätte, der sich in der Küche in einem Schrank hinter einem bunten Vorhang befand und nach oben in meinen Kleiderschrank fahren würde. Allerdings hätte er da ebenfalls um die Ecke fahren müssen.
In den Träumen sind die Fahrstühle auch um die Ecke gefahren, deutlich spürbar, ob aufwärts, abwärts oder aufprallend.

Ich konnte mir besonders abends, wenn es draußen dunkel war, gut vorstellen wie Wach- und Traumleben zusammenpassen würden, dass sie beide real seien und zusammengehörten, schließlich erlebte ich ja, was ich erlebte.
Die Wachwelt hatte für mich manchmal den Touch einer Traumwelt, möglicherweise durch körperliche Verausgabung, viel Bewegung an der frischen Luft.

Wobei Babies, Kinder ja andere Hirnströme haben sollen als Erwachsene, was hierbei eine wesentliche Rolle spielen könnte.

Später habe ich mir unterwegs, z. B. auf dem Heimweg Geschichten innerlich visualisiert, nennt sich wohl Tagträumen, war jedoch gleichfalls mit der Aufmerksamkeit auf der Straße.

Ich denke das "Tagträumen", sich Geschichten zu visualisieren, zu schreiben, wäre sehr hilfreich.


Zitat:Wie hast du das gemacht, dass es dich nicht aus der Bahn geworfen hat?
Ich habe das nie richtig abgelegt, daran zu glauben, dass es nicht nur die Wachwelt bzw. physische Wirklichkeit gibt. Ich habe mich damit abgefunden, mich hier anzupassen, aber nicht den Glauben daran verloren, dass es noch andere Wahrnehmungswelten gibt.

Ich konnte mich früher mit meiner Oma über außersinnliche Wahrnehmung unterhalten.
Erst durch meinen Klavierlehrer erfuhr ich, dass ich luzide Träume hätte. Zuvor dachte ich, dass alle so träumen täten.

In der Schule hatten wir mal eine Projektwoche (9. Klasse?) über Hexen und Magie oder ähnliches.
Meine damalige Geschichtslehrerin, bei der ich sonst nur schlechte Noten hatte, bot diesen Kurs später an. Kartenlegen, außersinnliche Wahrnehmung wurden ernst genommen. Auf einmal war ich "begeistert" von ihr.

Mit ca. 16 Jahren war ich mal im Parapsychologischen Institut in Freiburg, Brsg., um über einen Wiederholungstraum zu sprechen, der sich bewahrheitete. Ich meine, sie sammelten Erfahrungsberichte.

Früher gab es ja nur Anzeigen und nicht wie heute Internet. Da hatte ich eine längere Brieffreundschaft bzgl. Astralreisen.
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RE: Paralleil Realitäten
#50
19.09.2023, 20:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.09.2023, 20:25 von ichbinmehr.)
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Zitat:1.) Ich meine, ein Muster, von dem ich geleitet werde, ist so etwas wie "den Tag abarbeiten zu müssen".
Es gibt viele äußere Einflüsse, die mich daran hindern, länger zur Ruhe zu kommen.
Entweder stehen Erledigungen an und / oder Erwartungen anderer und / oder Störeinflüsse wie laute Dauergeräusche, Alltagshektik und Alltagsenge, Rumgemotze und Gedrängel, gerade von Erwachsenen.

Da ist kaum Zeit, mal zu switchen, da selbst das "Ausruhen" getaktet und von äußerem Willen gesteuert und abhängig ist.

Das kenne ich sehr gut. Die äußere Struktur verhindert dass man sich selbst tiefer begegne kann. Ich habe auch oft damit gehandert, als ich noch gearbeitet habe. Ich glaube aber auch, dass die äußere Struktur eine Funktion erfüllt, die für uns nützlich ist. Schwierig finde ich, wenn die äußere Struktur alles dominiert. Ganz ohne Struktur zu sein, ist auch erstmal eine Herausforderung, weil man sich dann selbstständig eine Struktur erschaffen muss oder eben so vor sich hinlebt, was mir derzeit noch ganz oft passiert. Ich glaube ich möchte mir eine Struktur bauen, die sich an meiner Selbstfürsorge und meinen Interessen orientiert.

Derzeit habe ich nur sehr wenige Strukturen, die mich leiten oder leiden lassen. In dieser Zeit ohne Struktur habe ich erkannt, dass ich aber auch oft mit mir selbst ringe. Da fehlen dann die Projektionen auf die Umwelt, zb den Arbeitsplatz. Wenn mich keine äußere Struktur einschränkt, dann sehe ich besser wie ich mir manchmal selbst im Weg stehe. Deshalb bedeutet die Freiheit von äußeren Strukturen nicht gleich die absolute Freiheit und Glückseeligkeit. Man sieht dann deutlicher, so man sich selbst sabotiert und ist aufgerufen dafür Verantwortung zu übernehmen. Solange man in eine sehr feste Struktur eingespannt ist, merkt man das evtl nicht so. Derzeit kann ich besser untersuchen, was ich brauche und habe eben auch die Möglichkeiten zu handeln. Ich scheitere aber manchmal auch an mir selbst.

Hier ein Beispiel welches dieses verdeutlicht:

Ich liege im Bett und will schlafen, aber ich kann nicht. Am nächsten Tag bin ich verabredet und will fit sein. Aber ich kann nicht Schlafen. Ich trage eine starke innere Unruhe in mir. Ich beobachte Gedanken kreisen. Ich versuche die Gedanken mit einem Hörbuch zu überschreiben. Während ich Hörbuch höre dämmere ich weg und schlafe kurz ein,  nur um dann wieder aufzuwachen, weil meine Haut jetzt juckt. Ich muss mich kratzen. Juckreiz ist manchmal Ausdruck meiner inneren Unruhe. Ich versuche wieder einzuschlafen. Ich nehme wieder Gedankenkreisen war. Ich wende die Gedankenstopp Technik an, die ich durch Meditation gelernt habe. Meine Gedanken sind leer. Ich schlafe ein. Dann fängt der Nachbar an mit der Bohrmaschine in die Wand zu bohren. In dem Moment erkenne ich, dass ich die Unruhe nicht durch eine Übung oder Technik weg machen kann. Ich versuche nachdem der Lärm vorbei war, erneut einzuschlafen. Als es mir dann nochmal gelingt, höre ich meinen Freund in der Küche mit dem Geschirr klappern. Ich gebe den Versuch zu Schlafen auf.

In dieser Erfahrung wurde mir ersichtlich, dass meine Innere Unruhe durch äußere Ereignisse widergespiegelt wurde. Nicht mal Gedankenleere konnte die vorhandene Unruhe abschaffen. Ich musste die Unruhe Annehmen, welches mir dann endlich eine Erleichterung bot. Ich erkannte dass unter meiner Unruhe ein verdrängtes Wutgefühl, und dahinter eine Verletzlichkeit lag. Nachdem ich diese Wut zugelassen hatte und meine Verletzung getröstet hatte, konnte ich selig schlafen. Niemand hat mich gestört. Ich habe den unmittlebaren Zusammenhang begriffen, als meine Umwelt Störgeräusche gemacht hat, aber die Quelle der Unruhe, die lag eindeutig in mir. Und so denke ich, können auch äußere Strukturen und Erwartungen ein Ausdruck eines inneren Phänomens sein.

Zitat:Etwas, das im Spektrum zwischen normaler Menschenkenntnis und außersinnlicher Wahrnehmung liegt.

Das kenne ich auch. Dann bist du vermutlich auch hochsensibel, dass du dafür so ein feines Gespür hast.

Zitat:Ich finde es immer wieder faszinierend, wie mir das als Kind und Kinder sind dafür ja bekannt, dass sie das können, gelungen ist, mich in meine "Geschichten" mit Playmobil, Plüschtieren, Tonaufnahmen, Barbies oder bei unserem Spiel auf den Fahrrädern an Folgetagen in dieselben Stories zurückzuversetzen und dort anzuknüpfen, selbst wenn sie durch andere Spiele unterbrochen waren. Für mich waren das Fortsetzungsstories mit inneren Bildern, in die ich mich vertiefen konnte.

Ich empfinde das als inspirierendes Beispiel, weil ich mich an Hand des Beispiels gut in das kindliche Denken einfühlen kann.

Zitat:Ich habe mich damit abgefunden, mich hier anzupassen, aber nicht den Glauben daran verloren, dass es noch andere Wahr
nehmungswelten gibt.

Manche Menschen glauben ja auch, dass sie Außerirdische sind und hier gestrandet, in dieser physisch-materiellen Welt. Irgendwie gibt mir dieser Gedanke Trost. Ein Freund von mir hofft sogar, dass er eines Tages von Außerirdischen abgeholt wird. Ich glaube ihm gibt diese Idee Hoffnung und das Gefühl mit seiner hochsensiblen Wahrnehmung hier nicht alleine zu sein.

Zitat:Ich konnte mich früher mit meiner Oma über außersinnliche Wahrnehmung unterhalten.

So eine Oma hätte ich auch gerne gehabt.  normal

Ich finde es oft schwierig dass diese feinsinnigen Wahrnehmungen in meinem Kulturkreis quasi nicht existieren. Das hat mich auch in der Entwicklung dieser Fähigkeit oft behindert, weil ich mich dann mit dem Zuwachs an Fähigkeiten noch Außerirdischer und Fremd in dieser Welt gefühlt habe.

Ich glaube auch dass ich deswegen immer so auf Menschen anspringe, die sich einseitig der Wissenschaft verschrieben haben, denn die sagen mir ja quasi, dass ich und meine Wahrnehmung nicht existent ist.

Als jemand, der schon immer sensibel für diese feineren Wahrnehmungen war, wünscht man sich natürlich Anerkennung oder zumindest Akzeptanz für seine individuellen Fähigkeiten. Außerdem fehlt mir immer noch ein adäquates Wirkfeld für meine außersinnlichen Wahrnehmungen. Ich bin gespannt ob dich das noch finde.

Um so schöner finde ich, dass du mit deiner Oma über dieses Thema reden konntest. 
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RE: Paralleil Realitäten
#51
20.09.2023, 05:27
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Zitat:Deshalb bedeutet die Freiheit von äußeren Strukturen nicht gleich die absolute Freiheit und Glückseeligkeit. Man sieht dann deutlicher, so man sich selbst sabotiert und ist aufgerufen dafür Verantwortung zu übernehmen. Solange man in eine sehr feste Struktur eingespannt ist, merkt man das evtl nicht so.
Ja, ich mag die "äußere Struktur" ja auch, meine Tätigkeit.
Doch den unberechenbaren Krawall der Nachbarn, beim Schlafen gestört zu werden, plötzliches Gemecker auf der Straße und gegen körperliche Widerstände (Bandscheibenschäden, Kniearthrose, etc.) springen zu müssen, weil mal wieder andere meinen, man habe sich in die Luft zu beamen oder sofort zu funktionieren wie sie wollen.

Zitat:Ich schlafe ein. Dann fängt der Nachbar an mit der Bohrmaschine in die Wand zu bohren. In dem Moment erkenne ich, dass ich die Unruhe nicht durch eine Übung oder Technik weg machen kann. Ich versuche nachdem der Lärm vorbei war, erneut einzuschlafen. Als es mir dann nochmal gelingt, höre ich meinen Freund in der Küche mit dem Geschirr klappern. Ich gebe den Versuch zu Schlafen auf.

In dieser Erfahrung wurde mir ersichtlich, dass meine Innere Unruhe durch äußere Ereignisse widergespiegelt wurde. Nicht mal Gedankenleere konnte die vorhandene Unruhe abschaffen. Ich musste die Unruhe Annehmen, welches mir dann endlich eine Erleichterung bot. Ich erkannte dass unter meiner Unruhe ein verdrängtes Wutgefühl, und dahinter eine Verletzlichkeit lag. Nachdem ich diese Wut zugelassen hatte und meine Verletzung getröstet hatte, konnte ich selig schlafen. Niemand hat mich gestört. Ich habe den unmittlebaren Zusammenhang begriffen, als meine Umwelt Störgeräusche gemacht hat, aber die Quelle der Unruhe, die lag eindeutig in mir. Und so denke ich, können auch äußere Strukturen und Erwartungen ein Ausdruck eines inneren Phänomens sein.
Genau, so etwas meine ich. Doch ich habe kein Gedankenkreisen, Gott sei Dank.
Das hatte ich eher bei "früheren" Partnern.  lol

Es ist eher so, wenn ich schon erschöpft bin, dass dann wieder etwas kommt, das mich noch zusätzlich "antreibt" bzw. wach hält.

Zitat:Manche Menschen glauben ja auch, dass sie Außerirdische sind und hier gestrandet, in dieser physisch-materiellen Welt. Irgendwie gibt mir dieser Gedanke Trost. Ein Freund von mir hofft sogar, dass er eines Tages von Außerirdischen abgeholt wird. Ich glaube ihm gibt diese Idee Hoffnung und das Gefühl mit seiner hochsensiblen Wahrnehmung hier nicht alleine zu sein.
Ich hatte früher eine blaue Schlenkerkatze, diese sollte von der "Venus" sein, vielleicht war das die Idee meiner Mutter. Diese blaue Katze war in meiner Fantasie sehr lebendig.
Meine Mutter mag keine Katzen.
Seitdem ich ausgezogen war, hatte ich immer wieder Katzen. Mich lässt die Idee nicht los, dass Katzen nicht von dieser Welt sind.
Ich könnte mir vorstellen, aus einer anderen Dimension zu kommen. lol

Die obige Idee gefällt mir auch sehr gut.  wink1

Zitat:So eine Oma hätte ich auch gerne gehabt.   normal
Um so schöner finde ich, dass du mit deiner Oma über dieses Thema reden konntest.
thumbsu  blumen
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