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3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht» Das ist zu viel!!

3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht
#1
08.04.2021, 05:41
[+] 1 User sagt Danke! Synovia für diesen Beitrag
Schreibe Euch heute, liebe alte Bekannte & natürlich auch Neu-Dreamer*innen wegen nicht so schönen Erlebnissen und ich hoffe ich finde „Klarheit“ mit Euch. Besserungen. Verhaltensweisen.
An dieser Stelle ganz liebe Grüße an bekannte Urgesteine, obwohl ich 2010 eigentlich eines der jüngsten Küken wahr  cool 
Das erste mal seit nem Jahr malwieder online und dieses Mal ganz neu... nur aufm Handy. (Werde ich nächstes Mal wieder verlassen - nur dann wieder Richtung PC)

Hatte letzte Nacht ne Horror Nacht. Nicht nur mehrere Alpträume, sondern eben auch Schlafparalysen inklusive Hallus, 3 an der Zahl. 2 zum Aufwachen, danach etwa 2,5h wachgeblieben, hauptsächlich aus Angst davor und dann beim Einschlafen (!) nochmal. Hatte es sonst nur beim Aufwachen. Und ja, es ist gerade 5 Uhr und ich habe noch nicht geschlafen, aus Angst, ohne Mist. Und ich weiß‘, dass ich mir mit meiner Panik von den 2 vorherigen die andere wsl ausgelöst hatte, aber... WTF??!
Ich erlebe seit einiger Zeit bewusst Schlafparalysen, vielleicht hatte ich das schon als Kind & konnte es nicht vom Alptraum unterscheiden, ich würde sagen etwa 1-2 mal im Monat. Klassisch, man kann sich nicht bewegen, will schreien, kein Laut kommt heraus, und leider auch Halluz. Bei mir immer akkustisch und taktil (schrecklich! Hab was gehört, wurde berührt und wurde danach „richtig“ wach; dachte früher immer, dies seien falsche Erwachen, oder Alpträume gewesen, aber dies ist Blödsinn. Konnte mich zu keiner Zeit bewegen und habe die gewissen Berührungen noch lange nachgespürt...
[Auch der kleine Hexenkreisel/Sabbat (den ich mit etwa 3 Jahren vom Hochbett aus zuschauen konnte) von dem ich dem ein oder anderen von Euch erzählte, ist für mich klar der Paralyse zugehörig.]
Leider auch zusätzlich manchmal visuelle Hallus. Dann ist einfach alles dabei. Und grausam. Habe „Witzigerweise“ auch erst gestern vom ‚Syndrom des explodierenden Kopfes‘ gelesen, habe ich seit dem ich klein bin, wusste bis gestern nicht, dass es überhaupt einen Begriff hat. Bei mir ist es recht häufig Türen-knallen, aber auch lautes knarzen (passt zur Wohnung hier), gewehrschießen, oder wie gestern Auto-Alarmanlagen. Mehrmals die Woche dieses Akustische.

Bei den Paralysen merke ich es quasi zu Beginn/Ende - es ist so ein Unangenehmes starkes Vibrieren, wie n Trafo oder so, besonders im Brustraum.. und dann gehts los. Geräusche (Einbruch sehr häufig, Türen gehen auf und zu, Schritte...), Taktil (dass ich förmlich „spüre“, dass jemand hinter mir liegt, und mich dann eben auch anfasst)
Visuell, wenn denn, habe ich keine „schwarzen Schatten“, sondern glasklare Leute, die in die Wohnung eindringen. Sei es n Einbrecher, meine Tante (oder ähnliches), die kommt um mich zurechtzuweisen... aber meist der Einbrecher-Typ.
So, und gestern Nacht eben 2 Mal zum aufwachen (bin etwa 24 Uhr eingeschlafen) um 2:00 das 1. und um 2:45 das 2. Mal. War beides akustisch, visuell und taktil begleitet... dann bis etwa 4:30 wach geblieben, einfach aus Panik ehrlichgesagt und dann wie oben schon erwähnt, das erste mal sogar damit eingeschlafen. War zumindest nur akustisch (schnelles trippeln wie von vielen Schülern, die von der Haustür auf mich zu rennen)
Durchs vorherige “Vibrieren” wusste ich was gleich geschieht und versuchte mich zu ‚entspannen‘. War nur semi-optimal. Ich versuche leider immer wieder zu schreien und setze da allerlei Energie rein und raus kommt höchstens ein „Brubbeln“...

Also, nach Wall of Text folgende Frage:
Ich las, einen Finger oder die Zehen zur Bewegung zu bringen... ist dies die beste/schnellste Möglichkeit oder anders?
Die Therorie des Ganzen hab ich (mittlw) verstanden.
Vielleicht kann mir jemand helfen.
Trotz mittlw konstanten 2-3 Klarträumen die Woche, und zum Glück auch gestern früh noch einer, will ich sowas nicht nochmal erleben. Zumindest nicht 3 mal die Nacht...
- Nothing is real, Everything is possible. -

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RE: 3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht
#2
08.04.2021, 08:57
[+] 2 User sagen Danke! _ Aura für diesen Beitrag
Hallo Synovia,

Schlafparalysen sind ein eindrucksvolles Phänomen. Ich hatte erst eine, weiß aber aus vielen Erzählungen - einschließlich deiner - dass sie oft als sehr unangehm erlebt werden, vor allem, wenn Nachbilder und Halluzinationen auftreten. Wie bei allen "Symptomen" möchte ich dir raten, die Situation anzunehmen und locker zu lassen. Natürlich kannst du versuchen, durch Bewegung eines Fingers oder Zehs die Lähmung zu beenden. Noch wichtiger und für dich vielleicht auch wertvoller, ist die tiefergehende Beschäftigung mit der Schlafparalyse.

Wo und wann in deinem Leben fühlst du dich "gelähmt", handlungsunfähig, ausgeliefert?
Wer überschreitet deine Grenzen und macht dich ohnmächtig?

Was kannst du für dich tun, um handlungsfähig zu sein und zu bleiben? Vielleicht geht es darum, häufiger deinen Standpunkt transparent zu machen oder auch mal auf den Tisch zu hauen und aus der Starre herauszukommen. Ich kenne dich natürlich nicht und kann deshalb keine spezifischen Fragen stellen. Ich denke, dass meine Idee dahinter klar ist.

Ich habe in der Vergangenheit selbst mit vielen Albtraum-Szenarien auf diese Weise gearbeitet und sie damit stärker in mein Leben integriert und schlussendlich auch für mich gelöst. Der Keller ist mittlerweile einer meiner Lieblingsorte und auch die Albtraumserie der "Augenlosen" hat mir im wahrsten Sinne die Augen geöffnet.

Vielleicht kann ich dir damit ja einen hilfreichen Impuls geben.

Liebe Grüße meditier
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RE: 3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht
#3
08.04.2021, 09:03
[+] 2 User sagen Danke! Lucinda für diesen Beitrag
Hallo Synovia,

das folgende Video von HigherMind zur Beendigung der Schlafparalyse kennst Du vielleicht schon, ab ca. Min. 3:00: 

https://www.youtube.com/watch?v=FuM32hvU4a4

Insbesondere entspannt und gelassen dabei bleiben bzw. Entspannungstraining. Die Angst erzeugt erst das Stressempfinden dabei.

Hier wird nochmal darauf hingewiesen, dass die kleine Muskulatur noch funktionstüchtig ist, neben Fingern und Zehen lassen sich auch die Augen bewegen, atmen, Töne bzw. Laute von sich geben durch das ruhige Atmen.

Möglichst Rückenlage vermeiden, Kopf erhöht, z. B. mit zwei Kissen.

Natürlich keinen Alkohol oder Kaffee trinken vor dem Schlafengehen. 

big Grüße
Lucinda
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RE: 3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht
#4
08.04.2021, 12:12
[+] 3 User sagen Danke! Synovia für diesen Beitrag
Liebe Aura, danke Dir für Deine Antwort, Deine Fragen an mich selbst finde ich sehr interessant und werde sie auf jeden Fall durchgehen! Auch sehr gerne Deine Threads - bin selbst, glaub ich, noch nie in einem Albtraum klar geworden, wäre so wundervoll, damit besser umzugehen. Dort ist immer die Flucht bzw. die Angst präsenter als irgendwas anderes, im Grunde genauso wie bei den Paralysen.

Und Lucinda, nein, kenne ich glaube ich noch nicht, schaue ich mir gleich mal an. Ich konnte bei zwei vorherigen Male meinen Partner auf mich aufmerksam machen durch Atem-„Grollen“, versuchtes Schreien könnte man es auch bezeichnen... er hat mich dann angefasst, dann war alles vorbei. Da er aber ein recht tiefer (und lauter -.-) Schlafer ist, kriegt er das sonst nicht mit, oder gar ich schlafe im WZ, wie in besagter Nacht.
Ich denke, das Entspannt-bleiben ist die Kunst. So wie ich’s auch beim 3. Mal in der Nacht versuchte. Aber dies ist höllisch schwer.
Das mit der Rückenlage habe ich auch gelesen: ist bei mir übrigens hinfällig, bin absoluter Bauch- und Seitenschläfer - somit „sitzt“ auf mir auch kein Nachtmahr, wie so gern dargestellt, sondern liegt gerne mal hinter mir und legt den Arm um mich. Uaargh.
Schaue aber nun mal in das Video rein. HigherMind sagt mir was.

Und schon wieder auf dem Handy geantwortet.. man verzeihe mir also gewisse Fehler.
Danke Euch schonmal! Heute Nacht/Früh gab es übrigens keine Vorkommnisse (habe mich aber auch, trotz scheinbar negativ, mit Alkohol etwas betäubt...)
- Nothing is real, Everything is possible. -

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RE: 3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht
#5
08.04.2021, 12:55
[+] 2 User sagen Danke! Synovia für diesen Beitrag
Okay, Video angeschaut, außer meinen schon innegehabten Informationen gab es mir leider nicht viel. Leider widerspricht er sich sehr. Wusste schon nicht, was Du, Lucinda, mit „kleiner Muskulatur“ sagen möchtest (bin Physiotherapeutin), merkte also im Video, es ging um kleine Muskelgruppen, okay (so „klein“ sind die btw nicht, und angesteuert werden die auch nicht von den kleinsten Nerven), aber erst heißt es eben, Finger und Zehen versuchen zu bewegen ist genauso gut, wie Augen (die bewegen sich vorher schon, aber vielleicht geht es echt mit stark rechts und links) und Zunge - und dann kommt sein „Flüstern - denn das geht auch ohne Zunge, denn die ist auch paralysiert“, super. Zu Beginn dachte ich noch, cool, ich gehe über Zunge. Werde ich wohl trotzdem versuchen. Zumindest ein interessanter Test, ob einen die Zunge oder der Finger eben vorher rausholt.
Wsl eh nur subjektiv, da es ja nach kurzer Zeit von selbst beendet ist, aber so ist man in dieser Zeit zumindest konzentriert. Hat auch n Vorteil.
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RE: 3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht
#6
08.04.2021, 14:02
[+] 1 User sagt Danke! glider für diesen Beitrag
Hallo Synovia

Ein hervorragendes Buch zum Thema Schlafparalyse, das ich Dir empfehlen kann ist folgendes:
https://www.amazon.de/Sleep-Paralysis-Hy...368&sr=8-1

Obwohl es schon von 2010 ist, gibt es auf Deutsch soviel ich weiss noch nichts vergleichbares. Der Autor beschreibt auch ausführlich, wie man die SP als Klartraumeinstieg brauchen kann.

Ich selber hatte früher nur sehr selten eine SP, aber jedesmal todesangst dabei, da ich nicht atmen konnte und von meiner Bettdecke begraben wurde. Seit ich mich mit Klarträumen beschäftige, passieren mir solche Erfahrungen beim jetzt absichtlichen (und vorher unabsichtlichen) WILDen, als hypnagoge Halluzinationen.
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RE: 3 Horror-Schlafparalysen in einer Nacht
#7
08.04.2021, 20:54 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.04.2021, 21:19 von ichbinmehr.)
Hi, das klingt da sehr leidvoll. Tut mir leid dass du das erlebst.

Bei Alpträumen würde ich folgendes versuchen:

-Traum im Detail aufschreiben. Warum? Weil du dadurch einen emotionalen Abstand zum Traumgeschehen bekommst.

-Traum analysieren: Warum? Weil du dann erkennen kannst, dass konkret erlebte Traumszenen nur einen symbolische Bedeutung haben und du keine konkrete Angst haben musst.

-Traum neu erfinden. Evtl. auch mit Priming arbeiten. Warum? Weil du dann neue neuronale Schnittstellen im Gehirn bahnst.

Wie geht das?

A) Traum neu erfinden: Wenn du träumst von einem Monster gefressen zu werden. Dann setzte dich vor dem Einschlafen oder nach dem Albtraum hin und erfinde ein schönes Ende für den Traum. Du umarmst das Monster und sagt, hallo Kumpel wollen wir Freunde sein. Da Monster sagt ok. Ich wollte dir sowieso nie was tun. Ich wollte immer nur dein Freund sein. Mach das einfach in deiner Phantasie. Traummonster verstehen das.

B) Priming. Suche dir irgendein Symbol dass dich dabei unterstützt, einen freundlichen Traum zu haben. Bringe es möglichst an vielen Stellen in deiner Wohnung an. Gerne auch als Anhänger zum Mitnehmen. Immer dann wenn du das Symbol im Alltag wahrnimmst, werden deine neuronalen Schnittstellen programmiert freundliche Träume zu haben.

Zum Thema Schlafparalyse.

Ich würde mich an deiner Stelle mal ausgiebig dem Sinn von Paralyse beschäftigen. Sie beschützen dich, dass du dich im Schlaf nicht verletzt. Vielleicht könnte es dir helfen das wilden (Klartraumtechnik) zu lernen, um sich mal ganz bewusst und wach mit der Paralyse zu konfrontieren.

Zur Angst vor Paralyse fällt mir auch der traumatherapeutischer Ansatz ein.

Das Erstarren, ist ja als Reaktion auf eine Bedrohung eine angeborenes Verhalten. Auch das Verstummen gehört dazu.

Wenn wir bedroht werden und nicht angreifen können und wenn wir nicht weglaufen können, erstarren wir oder verstummen wir. So wie wir das von Tieren kennen, die sich tot stellen. Es gibt noch weitere Reaktionen bei Gefahr, zb Unterwerfung und Kraftlosigkeit.

Falls du dafür offen bist, könntest du (auch mit Hilfe eines Therapeuten) mal erforschen, ob das Erleben von Paralyse für dich eine tieferliegende Bedeutung hat.

Zum Beispiel könntest du dich fragen, ob der Versuch zu Schreien und dessen Verweigerung eine Bedeutung in deinem Wachleben hat? Gibt es eine Situation, wo du schreien möchtest, es aber nicht tust? Möglicherweise möchte dir diese Szene nur etwas zeigen und dann verschwinden die unangenehmen Erfahrungen.


Schreie mal im Wachleben.

Schreie den Schrei, der im Traum nicht raus darf. Gehe dazu an einen sicheren Ort, wo du keine sozialen Ängste deshalb haben musst. Man kann im Auto, wenn die Türe zu ist, sehr laut schreien, ohne dass das jemand hört. Oder gehe in den Wald, oder wo auch immer du das mal machen kannst. Wenn du magst nimmt dir jemanden zu reden mit, der für so eon Experiment offen ist.

Spüre nach, wem der Schrei gilt. Spüre nach wo der Schrei aus deinem Körper kommt. Was will er ausdrücken? Wem dient er? Wozu will er dir verhelfen? Würdige den Schrei.

Danach versuche den Schrei in eine erwachsene Sprache zu übersetzten. Zu was will dich der Schrei bewegen? Wie könntest du das was der schrei ausdrückt, in deinem Wachleben umsetzten?

Frage deinen Traum Ich, ob dir das geholfen hat?

Sag ihm, du hast gesehen dass es dir was zeigen will. Frage den Traum ob er einverstanden ist, dich nachts in Ruhe zu lassen, wenn du dich jetzt um dieses Bedürfnis kümmerst. Versuch mal mit diesem Teil zu kommunizieren. Der Traum ist nichts getrenntes von dir. Du kannst immer mt ihm sprechen, auch im Wachbewusstsein. Oft mache ich einfach die Augen zu setzte mich gemütlich aufs Sofa und rede mit mir.

Ich hoffe es ist irgendetwas dabei was dir hilft.

Liebe Grüße

Steffi
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