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Auch kurze Texte können erbaulich sein

RE: Auch kurze Texte können erbaulich sein
#31
09.08.2021, 20:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.08.2021, 20:47 von ichbinmehr.)
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Ich habe gemerkt, dass ich Zugriff auf das Speicherbewusstsein bekomme, wenn ich meditiere und mich darauf ausrichte. Ich denke an einen speziellen Energiekörper einen Art Seelenkörper und versuche mich mit ihm zu verbinden. Er fühlt sich an wie eine Energie Ei. Es ist ein Ort der Sicherheit. Energetische Sicherheit. Ruhe. Loslassen. Manchmal "fällt da etwas heraus". Es ist nie so ein super Samadhi, wo alles gleichzeitig bewusst wird, es kommt (bei mir) Scheibchenweise. Einzelne Einsichten, die dann integriert werden wollen.
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RE: Auch kurze Texte können erbaulich sein
#32
23.09.2021, 11:38
[+] 1 User sagt Danke! Likeplacid für diesen Beitrag
(09.08.2021, 20:45)ichbinmehr schrieb:
Ich habe gemerkt, dass ich Zugriff auf das Speicherbewusstsein bekomme

Ich habe das auch gemerkt, aber meine Methode ist ein bisschen anders. Ich setze mich hin zur Meditation und warte bis negative Gefühle einen Level erreichen, der nicht mehr angenehm ist. Früher bin ich dann oftmals einfach sitzen geblieben und habe versucht es auszuhalten. Bei der neuen Methode (die vielleicht nur ich praktiziere; zumindest habe ich nie gelesen, dass sonst jemand so was macht) beende ich also die Meditation sobald es unangenehm wird (manche raten ja dazu trotzdem sitzen zu bleiben). Aber das allein wäre nicht sehr effektiv um Zugriff auf das Speicherbewusstsein zu bekommen.  Der erste Teil der Technik besteht also darin nur so lange zu meditieren wie man Lust hat. Und nun komme ich zum zweiten Teil der Technik: Ich schreibe unmittlelbar nach der Meditation auf, was mich dazu bewogen hat die Meditation zu beenden. Dabei kommen zwar nicht immer Inhalte aus dem Speicherbewusstsein zutage, aber es hilft mir oft meine Gefühle auf eine angenehmeren Level zu heben. Die Methode des "Aufschreibens nach der Meditation" habe ich früher auch in Verbindung mit einer "regulären" Zen-Meditation angewendet, die allerdings (für Zen-Verhältnisse) ziemlich kurz war: 15 Minuten. Damit habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. In letzter Zeit fiel es mir aber öfters schwer 15 Minuten durchzuhalten. Dann verkürzte ich es auf 10 Minuten, und das war mir dann öfters auch zu lang. 

https://www.medizin-im-text.de/2018/5782...hoanalyse/

 Die Grundregel wird normalerweise nicht innerhalb einer "Schreibtherapie" durchgeführt, sondern innerhalb einer von Freud so genannten "Redekur". Das Problem dabei ist nur, dass nicht jeder "Lust" hat zu einem Therapeuten zu gehen. Und wenn man das Verfahren mit einem Freund durchführt weiß ich nicht ob dabei was gutes herauskommen kann, auch wenn es ein guter Freund ist. Denn um freie Assoziationen, die einem von einem anderen mitgeteilt werden verarbeiten zu können braucht man sehr viel Therapie-Erfahrung, auch Erfahrung in Selbstanalyse, die ja in der Regel schriftlich abläuft. König erwähnte mal er lege sich allein auf die Couch: https://www.amazon.de/Selbstanalyse-Hinw...3525457790) Ich fand das sehr mutig von ihm und es öfters selbst mal versucht. Ich legte mich auf mein Bett und fing einfach an "frei zu assoziieren" Das brachte mir manchmal was. Aber in der Regel bleibe ich doch lieber bei der schriftlichen Methode. Die ist unter anderem von Farrow beschrieben worden, zu dessen Buch S. Freud ein Vorwort geschrieben hat (Link siehe unten). Der Umstand, dass der "Meister" ein wohlwollendes Vorwort zu diesem Buch geschrieben hat beweist, dass er Selbstanalyse nicht als Humbug oder zwecklos angesehen hat. Manche Therapeuten warnen vor der Selbstanalyse, weil sie befürchten, dass man aus der "Regression" allein nicht mehr rauskomme. Diese Sorge ist nicht ganz unbegründet. Aber ich bin bisher aus jeder Regression herausgekommen. Das war oft nicht ganz einfach. Es sei noch angemerkt, dass es auch in einer Psychotherapie keine Garantie dafür gibt, dass man aus einer Regression immer (schnell) wieder heraus kommt. 

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/An...bstanalyse
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