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Meine vierte Psychose» Als "sonstiges Erlebnis" geht das wohl durch, oder? ;)

Meine vierte Psychose
#1
17.11.2020, 17:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.11.2020, 17:32 von Uefken.)
[+] 7 User sagen Danke! Uefken für diesen Beitrag
Hallo liebe neue und alte Klarträumer!

Ich bin hier seit 2014 dabei und habe seitdem einen ziemlichen Wandel erlebt. Von "wissenschaftlich" zu esoterisch und von links zu dem, was mainstreammedien (vor allem seit Corona) als rechts bezeichnen würden.

Ich will heute mal wieder einen längeren Text verfassen nach langer Abwesenheit aus dem Forum. Gibt es die Senoirunden noch? Da wäre ich gerne wieder mit dabei.

Ich kam 2013 im Dezember durch den Programmhinweis in einer Fernsehzeitung auf die Arte-Doku "Kopfkino die unbekannte Welt der Klarträumer" auf das Klarträumen. Meine Exfreundin hatte mir Bescheid gesagt und noch am selben Abend lagen Traumtagebuch und Stift bei mir auf dem Bett. Der Begriff Oneironaut flashte mich dermaßen, dass ich glaubte, meine Bestimmung gefunden zu haben. Ich versprach mir Heiliung durch das Klarträumen. Heiliung von meiner schizoaffektiven Störung, die mich seit meinem 23. Lebensjahr begletet.

Nachdem ich in 2018 keinen nennenswerten Fortschrite mehr machte (2-3 Klarträume in der Woche waren irgendwie das Maximum der Fahnenstange), beschloss ich zu testen, ob mich das Klarträumen geheilt hätte. Laut meiner Heilpraktikerin hatte ich (O-Tonbig "Quantensprünge" in meiner Entwicklung gemacht, seitdem ich mich mit dem Klarträumen beschäftigt habe. Ich setzte am 16.04.2018 die Tabletten ab und kam am 03.06.2018 in Handschellen in die Klinik.

Keiner außer Psychotiker kann nachvollziehen, was es heißt, psychotisch zu sein. Niemand kann nachempfinden, was es heißt, wenn die Wachrealität zum (alp)Traum wird. Ich habe hier in diesem Artikel versucht zu beschreiben, wie sich eine Psychose anfühlt. Ich glaube, einen besseren Eindruck kann ein "Gesunder" gegenwärtig nicht bekommen.

https://www.oneironauten.de/2019/09/17/l...%A4chsten/

Diese dritte Psychose änderte mein Weltbild enorm. Ich fiel vom "Wissehnschaftsglauben" ab, fing an regelmäßig zu meditieren und interessierte mich immer mehr für Spiritualität.

Dann begegnete ich den Büchern von Anthony William. Ich setzte seine Ernährung um und musste also 2020 wieder testen, ob ich endlich eine Heilmethode gefunden hatte. Beides: Klarträumen und vegane, gluten- und zuckerfreie Ernährung sind keine leichten Übungen, aber mein Leidensdruck war groß.

So kam es, dass ich den Corona-Sommer 2020 psychotisch und manisch verbrachte. Es gibt viel aufzuarbeiten, denn diesmal dauerte die manische Pahse nicht nur ein zwei Wochen, sondern zwei Monate. Das meiste habe ich auch wieder vergessen. Aber zwei Erlebnisse aus dieser Zeit möchte ich schon jetzt konservieren und anderen mitteilen:

Da wäre das eine die Reise ins Nichts. In meiner Manie dachte ich, ich wäre das All-Eine, ich wäre Gott höchstpersönlich. Und als solcher war ich allwissend, allmächtig und gütig und wollte meine Allmacht testen quasi als Selbsterfahrung. Also ließ ich zu, dass Lucifer und Satan mich vergifteten, also die Schöpfung ermordeteten. Resultat war, dass ich im Nichts umherirrte. Das Nichts negierte sich selbst in jedem Moment neu und erschuf daraus die Existenz, die unendlich lange dauerte und unendlich groß war. Der einzige Unterschied zu meiner Schöpfung war, dass es nicht lebendig, sondern tot war. Und damit unerträglich. In meiner Vorstelllung funktionierte meine Allmacht übrigens nicht und ich hatte mich erfolgreich selbst umgebracht. Damit auch die Schöpfung und ich war nun verdammt, bis in alle Ewigkeit das Unerträgliche zu ertragen. Gott sei Dank kam ich irgendwann wieder zu Bewusstsein.

Ich wollte alle anderen vor dieser Erfahrung verschonen, die zum Schrecklichsten gehörte (und heute noch gehört), was ich jemals erlebt habe und behielt dieses Erlebnis für mich. Daraus entwickelte ich die Vorstellung, dass jeder Mensch ein Gott werden kann; jeder hat sein "persöniches" Nichts, seine persönliche Schlüsselerfahrung, welche sein Geheimnis bleibt. Das dient zu Identifikation Im All-Einen.

Zum zweiten ist es eine schönere Erfahung mit einer Taube. Eines Abends im August, es dämmerte langsam, saß eine Taube auf dem Balkon von Familie Wegener, die mich in der Psychose aufgenommen hatten. Die Taube sprach telepathisch zu mir: "Heil mich!" und ich holte enen Lautsprecher, schloß mein Handy an, stellte Papageienheilmusik an (https://www.youtube.com/watch?v=vJG62OtQePw), die mir himmlische Kräfte auf youtube gesadnt hatten und legte der Taube meine Hand auf. Sie ließ es geschehen und ich kann mir bis heute nicht erklären, warum sich eine Taube von mir anfassen ließ. Ich sagte ihr in Gedanken, sie könnte ewig leben, wenn sie sich mit dem Tod abfinden würde. Ich sagte ihr, sie wäre eine wunderschöne Taube: einzigartig und doch alleins mit Gott (der ich ja in meiner Vorstellung zu dieser Zeit war). Ab diesem Satz floss die Energie. Irgendwann flog sie los.

Meine Mutter sang mir immer vor: "Kommt ein Vöglein geflogen, setzt sich nieder auf mein Fuß. Hat ein Zettel im Schnabel, von der Mutter einen Gruß. Lieber  Vogel, fliege weiter, nimm ein Gruß mit und ein Kuss, denn ich kann dich nicht begleiten, weill ich hierblieben muss."

Vielleicht war das ja ein Gruß aus dem jenseits für mich von meiner Mutter...

Es würde mich freuen, eure Gedanken und Gefühle zu diesen Erlebnissen zu lesen.
Oneironaut und Klartraumforscher Abenteuer eines Traumfahrers
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RE: Meine vierte Psychose
#2
17.11.2020, 18:44
[+] 1 User sagt Danke! spell bound für diesen Beitrag
hmm. schizoaffektive störungen sind ja auch mit verfolgungsgedanken verbunden, soweit ich weiß. macht es da nicht sinn, deine einstellung zum thema corona als symptom der störung wahrzunehmen?
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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RE: Meine vierte Psychose
#3
18.11.2020, 00:15
(17.11.2020, 17:19)Uefken schrieb: So kam es, dass ich den Corona-Sommer 2020 psychotisch und manisch verbrachte.

Im Corona-Jahr 2020 ist die Psychose kollektiv.
Schön, dass Du wieder hier bist. Ich hoffe, Du bist/wirst gesund und bleibst es auch.
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RE: Meine vierte Psychose
#4
18.11.2020, 15:00
Hallo Uefken. Natürlich findet die Senoi Stunde noch statt. Immer Sonntags um 12h wie immer. Wir freuen uns wenn du vorbei kommst.

Mir ist auch aufgefallen, dass du dich in letzter Zeit sehr verändert und entwickelt hast. Von daher zweifel nicht daran, nur weil du mal wieder eine psychotische Episode hattest. Sehe es nicht als Rückschlag, sondern als Lernerfahrung. Vielleicht lernst du ja gerade durch diese Erfahrungen für dein Leben, vielleicht auch für deinen Beruf. Ich bin mir sicher, dass jede Erfahrung einem höheren Zweck hat.

Das sich dein Selbstbild und Weltbild verändert hat, sehe ich als Erweiterung deiner Möglichkeiten. Warum können Wissenschaft und Esoterik nicht friedlich nebeneinander bestehen und sich konstruktiv ergänzen? Je nach dem, ob wir gerade dem Geist oder dem Herzen die Autorität geben, brauchen wir ein anderes Modell an dem wir uns orientieren. Ist Vielfalt nicht der umfassende Bewusstseinsrahmen den du dir erschaffen könntest?

Vielleicht entstehen die manischen Episoden, weil du noch zu sehr in eines der Extreme driftest. Möglicherweise kannst du lernen, dass ein wenig besser zu steuern, ohne gleich die Türe zum Unbewussten/Überbewussten ganz zu zu machen.

Vielleicht brauchst du nur eine bewusstere Regulation, welche voraussetzt, dass du versteht was dich stabilisiert und was dich in psychotische Zustände zieht. Ich weiß noch dass es mir gar nicht so leicht fiel, diese Türe mal bewusst zu schließen, denn ich hatte damals das Gefühl, dass ich mir dadurch eine Fähigkeit abschneide. Ich habe die Tür dann kurzzeitig mal ganz geschlossen. Das löste auch Verlustgefühle aus. Als ich dann gelernt hatte, stabil zu sein, auch Verzicht bzgl Bewusstseinserweiterung und Magie zu üben, könnte ich die Türe wieder ganz leicht öffnen. Eben so weit, wie mein Ich das integrieren konnte. Dazu benötigte ich ein Gefühl für meine Grenzen. Das Gefühl für meine Grenzen wurde mir in der Kindheit aberzogen, somit musste ich diese erst mal finden und spüren lernen.

Ab da war der Zugang zum Überbewussten eine Fähigkeit und keinen Psychose mehr.

Das diese Türe ab Werk so weit offen war, hatte bei mir damit zu tun, dass ich keine stabilen Ich Grenzen entwickeln konnte. Somit könnte das entwickeln von Ich Grenzen evtl für dich auch eine Möglichkeit sein, wie du mehr Erdung und Kontrolle finden könntest?

Deine Reise ins Nichts finde ich sehr spannend. In wie fern hat diese Reise dein Alltags Ich verändert? Ist etwas von der Erfahrung geblieben oder kommt empfindest du eine Trennung zwischen der Erfahrung und deinem Alltags Ich?

Warum war die Erfahrung des Tot seins für dich unerträglich?
Erzähl mal wie du das empfunden hast, wenn du magst.

Womöglich kenne ich dieses Gefühl auch aus meiner Selbsterfahrung. Was sich bei mir so unerträglich angefühlt hatte, war die Erkenntnis, dass ich als Schöpfer alleine bin, das alle Schöpfungen „künstlich“ sind. Jedoch habe ich diese Unbehagen irgendwie überwinden können, vor allem weil die Möglichkeit der Schöpfung eine Realität zu zusprechen ja nicht verloren geht. Es ist nie entweder oder, sondern immer ein Prozess der Integration. Aber unser Denken denkt eben oft in entweder oder, ganz oder gar nicht, schwarz oder weiß. Aber du bist nie tod. Du bist immer tod und lebendig zugleich. Vor daher geht das Leben gar nicht verloren. Verloren geht nur die Einseitigkeit. 

Ich glaube dass dieses unerträgliche Gefühl noch eine Folge einer einseitigen Anhaftung war. Als ich diese Anhaftung aufgab, befreite sich das Gefühl und ich landete immer öfter in Freiheit, Frieden, Sicherheit und Glückseligkeit. In diesen Zustaänden blicke ich immer mehr mit Freude und Dankbarkeit auf meine Schöpfungen.

In den All-Einheitserfahrungen löst sich immer auch unbewusstes Material, welches sehr stark wahrgenommen wird. Ja oft sogar in überflutender Form. Nicht immer kann man diese Erlebnisse beim ersten Mal gleich auflösen. Deshalb habe Geduld mit dir. Sie werden sich schon noch lösen.

Angst ist immer auch eine Barriere die dir zur Zeit einfach sagt, erstmal ist hier Ende. Deshalb erleben wir auch in spirituellen Gipfelerfahrungen mitunter Erschreckendes, weil wir nochmal ins Leben zurück kehren sollen, weil es Zeit ist sich jetzt wieder mit dem Ich und seinen Bedürfnissen zu beschäftigen. Das alles gehört zum Entwicklungsprozess. Manchmal geht man 3 Schritte vor und 2 zurück. Das geht oft die ganze Zeit so. Innerhalb von Gipfelerfahrungen springt man manchmal 30 Schritte vor, mit einem Mal und fällt dann 25 Schritte zurück. Auch das ist normal. Für unser Ich natürlich ziemlich fordernd und oft braucht es dann eine ganze Weile diese Erfahrung aufzuarbeiten und zu integrieren. Solange sich da irgendetwas leidvoll anfühlt, fehlt noch eine Erkenntnis, eine Erfahrung, eine Integration. Das kommt alles noch.

Die Geschichte mit der Taube ist wunderschön. Ich denke du konntest sie anfassen, weil du indem Moment im Schöpfermodus warst und die Taube deine eigene Schöpfung war. In einem anderen Bewusstseinszustand wird die Taube dann wieder zu einem selbstständigen externen Lebewesen. Es hängt vom Bewusstseinszustand ab, wie wir das empfinden. Auch das dich die Taube an deine Mutter erinnert, hat für dich bestimmt eine ganz besondere Bedeutung. Vielleicht kannst du in dieses Gefühl noch weiter hinein spüren und es erforschen? In diesen psychotischen Geschichten sind meist ganz besondere Schätze versteckt, die wenn wir sie mit unserem Alltags Ich analysieren, und die auftretenden Affekte liebevolle begleiten, Integration erfahren können. Um so mehr du integrierst, um so weniger verstörend werden die Erlebnisse im Einheitszustand.

Das spirituelle Erfahrungen für stark traumatisierte Menschen kein Zuckerschlecken ist, habe ich leider erst realisiert, als ich schon mitten auf meinem Weg war. Das hat allerdings auch den Vorteil, dass du gerade wegen deiner Selbsterfahrung ein großes Verständnis für Menschen aufbringen kannst, die so etwas erleben wie du. Und nur jemand wie du, wird diesen Menschen helfen können, weil du es so erlebt hast. Wenn du irgendwann Lösungen für deine Erlebnisse gefunden hast, dann wirst du diese Lösungen an andere Menschen weiter geben können. So gesehen arbeitest du gerade an deinem erfolgreichen Ich. Auch wenn das nicht jeder Menschen so sehen kann, so kannst du es selbst so sehen, indem du dich wertschätzt für deine besondere Erfahrung und anerkennst, was du mit vollem Einsatz deiner ganzen Person leistest: nämlich Forschung indem du dich ganz der Situation hingibst. Du bist eben jemand der ins Wasser springt und sich nass macht, anstatt nur über Wasser zu reden. 

Danke für deinen Beitrag und deine Offenheit. Liebe Grüße Steffi
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RE: Meine vierte Psychose
#5
18.11.2020, 17:38
Wie entwickelt man denn Ich-Grenzen und was ist das?

Die Erinnerung an das Nichts verblasst immer weiter. Ich weiß nur, dass es damals ziemlich eindrücklich war, so dass ich dachte, es ist die schlimmste Erfahrung, die ein Lebewesen machen kann. Deshalb wollte ich alle anderen Lebewesen davor bewahren.

Es war ja nicht nur so, dass ich “tot” war. Es war ja alles tot. Die gesamte Realität. Ich will es mal so beschreiben: Don hat mir ja beigebracht, in andere Traumfiguren zu switchen und deren Gedanken, Gefühle, ja deren Realität wahrzunehmen. Jetzt stell dir vor, du switcht in ein Zombie. Und dieser Zombie ist nicht nur selbst untot, nein auch sein gesamtes Universum, in dem er lebt, ist untot. Unerträgliches Totsein ohne Ende. Kein Leben, keine Freiheit, keine Erleichterung, keine Liebe, keine Wunder. Nur das Nichts. Das sich jeden Moment durch Negation seiner selbst wieder neu gebiert und so tote Realität erschafft. Man könnte auch sagen, dass es ein geistloses Sodbrennen aller negativer Emotionen war, die hochkonzentrierten Magensaft bildeten und darin alles ertränkten.

Besser kann ich es nicht ausdrücken.
Oneironaut und Klartraumforscher Abenteuer eines Traumfahrers
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RE: Meine vierte Psychose
#6
19.11.2020, 01:41 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.11.2020, 02:33 von ichbinmehr.)
Zitat:Wie entwickelt man denn Ich-Grenzen und was ist das?

In frühester Kindheit sind Menschen noch in einer Verschmelzungs-Beziehung zur Mutter. Da gibt es noch kein eigenständiges Ich. Laut Jean Piaget findet die mit ca 2-3 Jahren, ein Autonomiestreben statt, bei dem sich das Kind als eigenständig und von der Mutter getrennt erfährt. In der Regel findet zu der Zeit die Phase statt, in der sich Kinder ihren Eltern auch widersetzen und Trotz zeigen, weil ihnen ihr eigener Wille bewusst wird. Im Idealfall unterstützen die Eltern das Kind in seinem Bestreben nach Selbstständigkeit, während sie gleichzeitig angemessene Grenzen setzten und weiterhin Sicherheit und Geborgenheit geben.

Das heißt im Idealfall darf das Kind in einem gesunden Rahmen Selbstständigkeit entwickeln, erlebt wie die Eltern es durch Grenzen beschützen und kann immer wieder zurück in die sichere Obhut der Eltern und gleichzeitig sein Autonomiestreben zumindest ab und zu leben. In diesem Fall entwickelt ein Kind höchstwahrscheinlich eigene gesunde Ich Grenzen. Es spürt seine eigenen Bedürfnisse und Gefühle und wird dabei durch die Eltern empatisch gespiegelt und unterstützt, eigene Bedürfnisse der Umwelt mitzuteilen und diese zu verwirklichen. Es erfährt, dass die Umwelt sensible auf seine Bedürfnisse reagiert und dass es etwas bewirken kann. Das wäre der Idealfall. 

Nun kann es aber sein, dass die Eltern das Kind in seinem Streben nach Selbstständigkeit nicht unterstützen können. Zb indem sie dem Kind kein Gefühl von Sicherheit, Fürsorge, anbieten können, in ihrer Rolle als Eltern überfordert sind, vielleicht weil hier in ihnen selbst ein Trauma vorliegt.

Wenn das Gefühl von Sicherheit in frühen Lebensphasen erschüttert wird, hat das Auswirkung auf das Autonomiestreben des Kindes. Dh wenn keine Sicherheit, keine Unterstützung vorhanden ist, wird das Kind zögerlich sein, die Welt neugierig zu erkunden und noch mehr, es wird leider sehr auch von den Eltern abhängig. Der ganz normale Bruch mit der Verschmelzung der im Alter von 2-3 Jahren passieren sollte, kann manchmal nicht altersgemäß geschehen. Das kann zb passieren, wenn ein Elternteil dysfunktional ist, dh nicht verfügbar ist, selbst traumatisiert ist, erkrankt ist, suchtkrank ist oder aus irgendwelches Gründen diese Sicherheit und die Unterstützung dem Kind nicht geben kann.

Kinder wählen in jedem Fall den Versuch durch das Zurücknehmen der eigenen Bedürfnisse in dieser Familie zu überleben, denn sie sind existenziell von den Eltern abhängig. Das bedeutet manchmal dass Kinder ihr Autonomiestreben zu Gunsten der Beziehung zur Mutter oder des Vaters zurück stellen. Das kann soweit führen, dass Menschen ihre eigenen Bedürfnisse und auch ihre Grenzen nicht mehr spüren.
Literaturtipp: Alice Miller - Das Drama des begabten Kindes. Auch der Bindungstyp ist entscheidend. Besonders der ambivalent-unsichere Typ lebt permanent in einer Verschmelzung mit dert Umwelt. Dh. bedeutet eine permanente Abhängigkeitserfahrung. Entweder in aufopferungsvoller Anpassung, der Helferrolle oder in Form von kontraphobischer Rebellion.

Die gelernte Beziehungsstruktur wird dann auf andere Beziehungen und Situationen übertragen. Man kennt ja nichts anderes, als diese Ur-Beziehungs- Erfahrung . Diese Menschen haben nie ein Gefühl für gesunde Ich Grenzen gehabt, denn das hat ihnen niemand beigebracht, dass sie sie selbst sein dürfen. Solche Menschen leben unbewusst in einer Art Symbiose, in Abhängigkeit zu anderen Menschen, lassen sich womöglich schlecht behandeln oder opfern sich auf, weil sie nie gelernt haben, dass sie ein Recht darauf haben, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Das könnte zb ein Grund sein, warum ein Mensch seine eigenen Grenzen und Bedürfnisse nicht spüren kann. Frühkindliche Traumata können viele Facetten und Ursachen haben. Dieses ist nur eine von vielen Möglichkeiten, warum ein Mensch zb kein Gefühl für sein eigenes Ich entwicklen konnte.

In spirituellen Zuständen ist das Tor zum Unbewussten offen. Und die Frage ist, warum gehst du da so tief rein, dass es dich hineinsaugt, bis du nicht mehr herausfindest? Wenn du am Meer bist, schwimmst du ja auch nicht einfach gerade aus immer weiter und weiter bis du ertrinkst. Du regulierst dich, weil du deine Grenzen kennst. Du kehrst zb um, damit du nicht von einer Strömung erfasst wirst.

Wenn du deine Ich Grenzen spüren könntest, dann würdest du nur so weit gehen, wie du verarbeiten kannst. Du gehst aber weiter und weiter und spürst nicht mehr, wo du abrutscht. Und dann verselbstständigt sich das immer mehr, weil du um so weiter du gehst, immer weniger Grenzen spürst, weil du dann auch keine mehr hast happy  ... und bald ist einem die Fähigkeit sich bewusst zu regulieren nicht mehr zugängig.

Für das Bewusstsein was du bist, ist das gleichgültig, aber für Uefken, vielleicht nicht. Dann übernimmt ein anderes Programm, indem der Schutz für Uefken scheinbar nicht bewusst ist. Das Ich ist aus dert Spur geraten. Du kannst vielleicht lernen besser auf Uefken aufzupassen.

Mir hat das sehr geholfen, meine Grenzen zu finden, sie zu spüren, zu verstehen wie weit ich gehen darf und zu lernen stehen zu bleiben, wenn es zu viel wird. So fand ich heraus, dass meine nicht vorhandenen Ich Grenzen, das Auftreten von psychotischen Zuständen begünstigt haben. Ich hatte kein Gespür wie viel ich ertrage. Dabei bin ich ein sehr sensibler Mensch, aber das habe ich scheinbbar völlig ignoriert, weil der Wunsch alle Grenzen zu überschreiten so groß war, dass ich meine sensiblen Teile nicht mehr spüren konnte.  Aber das ist genauso dumm, wie wenn man das Meer überschrimmen will. Mag sein dass es Menschen gibt die das können. Aber kann ich es? Nein. Ich kann das nicht. Nicht ohne Konsequenzen.

Vielleicht hast du sehr dünne Ich Grenzen, so wie ich? Deshalb gelangst du evtl so schnell, so tief in diese Zustände?

Es gibt auch Menschen die sehr massive Ich Grenzen haben, bei denen ist es eher umgekehrt. Die können jahrelang meditieren, ohne dass etwas nennenswertes passiert. Scheinbar hat jeder seine ganz individuelle Challenge, die es zu meistern gibt.

Vielleicht kannst du lernen, wo deine persönlichen Grenzen liegen, zb wo du Angst bekommst, wo du dich überfordert fühlst, wo dich etwas erschöpft, usw.

Das spüren zu können, bedarf einer Anerkennung der eigenen Bedürfnisse. Manchen Menschen wurde das aberzogen, so dass dieses evtl einen inneren Konflikt erzeugen würde, wenn du deine Bedürfnisse anerkennst. Das sind jedoch Aspekte die man ganz gut analytisch aufarbeiten kann. Das kann dann wieder helfen, dass die nächste Reise ins Unbewusste stabiler und angstfreier verläuft.

Vielleicht kannst du den Punkt finden, wo dir bisher das entgleiten passiert ist und erfoschen, wo du da hättest aussteigen oder anhalten können?

Das bedeutet leider erstmal auch auf auf die freudigen Gefühle, die das Ganze mit sich bringt zu verzichten. Vielleicht musst du abtrauern, was du in dem Moment loslassen darfst. Zb Euphorie, Freiheit, etc.  Und vielleicht fällt dir das noch schwer, weil es sich möglicherweise um eine große Sensucht handelt? Das Bewusst machen dessen, könnte dich mit unbewussten Material konfrontieren.

Es macht für mich Sinn, dass du immer wieder das Bedürfnisse hast (vielleicht auch unbewusst) dich der Manie hinzugeben. Jeder Mensch möchte mal ganz loslassen dürfen oder sich ganz diesen Glückseeligkeitsgefühlen, die in diesen Zuständen auftreten, hingeben dürfen. Ich verstehe das sehr gut. Das Problem ist vielleicht, dass du zu schnell zu weit gehst. Im stehen bleiben besteht die Chance die Sehnsuchtsgefühle zu verarbeiten, so dass man nicht mehr so stark von ihnen getrieben wird. Stehen bleiben und achtsam spüren was man fühlt. Diese Gefühle kann man dann bewusst begleiten, so dass sie integriert werden dürfen. Oft rennen wir jedoch an unseren Gefühlen vorbei ohne sie zu bemerken, dann können wir sie nicht sehen. Als ob wir mit einem ICE dran vorbei fahren.

Alle Gefühle die unbewusst sind, sind auf der andere Seite also im magisch-psychotischen Zustand nahezu überwältigend. Ums so weiter du in diese Zustände reinzugehst, musst du entweder sehr viel Unbewusstes Material verarbeitet können (brauchst also irgendein analytischens Tool, welches du so gut trainiert hast, dass du es in dem anderen Zustand noch sicher benutzen kannst) oder ein du musst ein Meister in Meditation sein, der noch gleichmütlig sein kann, obwohl du mitten in einem emotionalen Sturm stehst. Genauso wie nicht jeder einfach mal so das Meer durchschwimmen kann. Dafür muss man lange trainieren, ohne das man sich darauf vorbereitet, geht das wahrscheinlich schief. 

Bei mir war das so, weil ich so eine große Sehnsucht nach Freiheit und Verbundenheit hatte, dass ich nicht warten wollte. Aber so hat es nicht funktioniert. Und es war so erschreckend für mich, damit das lasse. Es war zu viel.

Ich musste es langsam machen. Stück für Stück, mich den einzelnen Lebensthemen und Konflikten stellen und so meinen Weg zu Freiheit und Verbundenheit finden. Es kann sein, dass andere dieses in einem Moment finden können. Mag sein. Bei mir ging das nicht. Ich wurde jedesmal überflutet. Das bedeutet dann, dass ich meine Alltagsrealität erstmal akzeptieren musste, weil die Option aus dieser zu fliehen, um mich besser zu fühlen, letztlich nicht aufging. Und das mitten in einer Depression. Na super, da wollte ich doch gar nicht sein. normal  Ich wollte doch hier weg. Wo anders hin. Wer anders sein. Aber da wurde mir der Weg versperrt. Die Annahme des Alltags samt seiner Probleme hat diese Engstelle dann wieder geweitet und es wurde auch wieder heller. Lichter.

Wer seine Grenzen nicht spüren kann, der übergeht diese Wahrnehmungen, und neigt dazu sich zu überfordern. Bei mir war das so, weil meine Eltern meine Grenzen A nicht akzeptiert haben, und B weil ich meine Bedürfnisse für sie zurück gestellt hatte, um sie als Eltern nicht zu verlieren.

Im Zuge meine Psychotherapie und der ganzen Eigentherapie die ich seither gemacht habe, haben sich meine Ich Grenzen stabilisiert, so dass ich sie jetzt spüren kann. Ich kann für mich eintreten und mich bewusster regulieren. Ich kann Stopp sagen. Nein sagen. Kann meine Affekte besser aushalten und mich regulieren. Das funktioniert noch nicht immer 100%, aber viel besser als früher. So rutsche ich nicht mehr ins psychotische, obwohl meine Tore zum Unbewussten recht offen sind. Und auch die Erfahrungen auf der Anderen Seite sind nach einer kleinen Pause, wo ich die Tore sicherheitshalber mal ganz geschlossen hatte, nicht völlig ausgeblieben. Jedoch betreibe ich das Erforschen der anderen Seite vorsichtiger, weil ich mehr Rücksicht auf mich selbst nehmen kann.

Ich lasse mich nicht mehr verführen von all der Magie, die dort zu finden ist, wenn ich nicht die nötige Stabilität habe, um der Erfahrung konstruktiv zu begegnen. Nur weil es da ist, muss ich nicht unbedacht ja dazu sagen. Nur weil eine Droge zur Verfügung steht, muss ich sie nicht konsumieren. Genau das habe ich früher aber immer gemacht, weil ich ja meine Grenzen gar nicht spüren konnte und mich deshalb nicht verantwortlich für mich gefühlt habe. Und das hat sich eben geändert. Heute überlege ich sehr sorgsam, ob ich mich auf so eine Erfahrung einlasse. Ich tue es nicht mehr unbewusst. Früher bin ich da immer so reingerutscht, weil mir ein Teil meiner Handlungsmöglichkeiten gar nicht bewusst war.

Ein Beispiel: Wenn ich gerade wenig Erdung habe und sowieso alles schon recht magisch erscheint, was für mich auch bis zu einem bestimmten Punkt ok ist, dann gehe ich nicht durch den Wald. Ich weiß genau ich sehe dann in jedem Baumstumpf ein Fabelwesen. Und drann frage ich mich kann ich das heute gut integrieren, oder bewege ich mich da wieder auf dünnem Eis? Ich weiß es könnte dann eskalieren. Also lasse ich das. Ich beschütze mich, vor zu vielen Eindrücken. Ich mache dann etwas was mich erdet, bleibe auf dem sicheren Weg und gehe auf direkten Weg nach Hause oder mache irgendetwas wo ich spüre, ich sage bewusst nein zur magischen Welt. Ich versuche mich in einem sicheren Rahmen zu bewegen.

Damals bin ich Libellen und Raben in den Wald gefolgt, weil sie mich dort hin gelockt haben. Wie ein Kind das sich im Spiel völlig vergisst. Heute ist mein erwachsenes Ich dabei, wenn ich zaubere. Ich übernehme die Verantwortung auch dafür, dass ich so sensibel bin und so einen flexiblen Geist habe. Und deshalb muss ich dieses sensible Kind in mir eben oft beschützen. Somit erlange ich mehr Kontrolle über meine Wahrnehmung. Ich glaube ja wir können lernen die Wahrnehmung bewusst zu kontrollieren. Wir haben das evtl nur nicht gelernt. Also kann man es nachholen.

Manchmal überfällt mich immer nochmal Sehnsucht nach Grenzerfahrungen. Ja und manchmal zieht es mich dann in magische Experimente. Bei denen bin ich dann aber sehr vorsichtig. In jedem Buch über Magie wird von Ritualen zur bewussten Abgrenzung (Bannung) zum magischen Bewusstseinszustand gesprochen. Ich habe erst, als ich dann mal bewusst begann, mich mit magischen Praktiken auseinander zu setzten,  verstanden wie unverantwortlich ich mit den magischen Zuständen immer umgegangen bin, weil ich es eben konnte, weil meine Tore eben so offen sind. Weil ich eben keine Grenzen hatte. Ich habe die Gabe des göttlichen Kindes und kann mich sehr gut hingeben Manchmal kann ich mit einem einzigen Gedankenschwung meine Wahrnehmung ändern. Aber es hatte immer der Innere Erwachsene gefehlt, der das Kind verantwortungsvoll durch diese Zuständen begleitet hat.

Ich kam überhaupt nicht auf die Idee, mir bewusst Grenzen zu setzten. Viele Menschen jedoch die bewusst mit Magie umgehen, nutzen ganz bewusst Rituale zum bannen, um nach einer magischen Praxis sicher in ihr Alltagsbewusstsein zurück zu kehren. Um so mehr Kontrolle man über das Wechseln des Zustandes hat, um so tiefer kann man gehen. Was ich früher gemacht habe, war wie als ob ich keine Ahnung von Motorrad fahren hatte und dann mal eben die Maschine auf Tempo 200 aufgedreht hätte. Es ist doch kein Wunder, dass ich so einen spirituellen Unfall hatte.

Aber wo hätte ich das lernen sollen? Es gab niemanden der mir das beigebracht hat. Meine Eltern haben mir zwar vieles Verboten, aber sie haben mich nicht beschützt. Ich hatte durch sie nicht erfahren, wie man sich gefährlichen Situationen stellen kann. So hatte ich nur mein neugieriges Inneres Kind, das den Versuch die Erleuchtung zu finden eben alleine bewältigt hat. Alle anderen die ich geraft habe, haben mir ja nicht weiter geholfen. Und ich hatte auch keinen Lehrer der mich durch diese Erfahrungen begleitet hat. Den traf ich erst danach. Woher hätte ich also wissen sollen, wie das geht? Ich wusste ja nichtmal wie ich das nennen sollte, was ich erfahren habe. Ich habe ja nur Leute getroffen die nicht glaubten dass es diese andere Welt wirklich gibt. Ich bin also nicht schuldig. Ich wusste es nicht besser. Wie hätte ich wissen sollen was passiert, wenn meine Grenzen von alleine so offen waren? Auch das wusste ich nicht. Also musste ich das erstmal verstehen, dass ich offene Grenzen hatte und lernen diese zu schließen. Vielleicht muss man einmal in ein Loch fallen, um zu realisieren, dass da ein Loch ist.

Ich wollte doch nur Klarträumen. Bei mir kam ja wie von selbst eins zum anderen. Klarträumen, Meditaion und schwups hat sich mein Ego angefangen zu verschieben, das erste mal nur durch Traumanalyse. Einfach durch den Fokus und durch meine Neugierde, meine Fähigkeit zur Hingabe. Es geht also nicht um Schuldzuweisungen. Was passiert ist ist passiert. Wir müssen uns erst kennen lernen. Man denkt immer man kennst sich, aber man kennt nur einen Teil. Sobald man merkt dass etwas schief gelaufen ist, sollte man beginnen Verantwortung für sich zu tragen, was auch heisst, sich zu begrenzen, wenn Zustände ausufern.

Ich erfahre immer öfter zufriedene Zustände, ohne dass etwas spektatkuläres magisches passieren muss. Zustände im Jetzt, die unabhängig erscheinen von magischen, mystischen Erfahrungen. Das kommt vor allem daher, weil ich mich sehr bemühe in Verbindung mit mir Selbst (mit dem Ich) zu sein, also im Alltag. Mich zu spüren. Mich ernst zu nehmen. Mich unterstützend durchs Leben zu begleiten. Seitdem meine Beziehung zu mir selbst besser ist, fühle ich mich verbundener zu mir selbst. Und machmal bin ich sehr verbunden und dann ist es so intensiv wie in den Gipfelerfahrungen, ganz ohne Psychose, ohne Manie, ohne explizite Mystik,  einfach nur weil ich bei MIR bin

Zitat:Die Erinnerung an das Nichts verblasst immer weiter. Ich weiß nur, dass es damals ziemlich eindrücklich war, so dass ich dachte, es ist die schlimmste Erfahrung, die ein Lebewesen machen kann. Deshalb wollte ich alle anderen Lebewesen davor bewahren.

Verstehe. Naja du und wir alle sind wieder da!

Zitat:Es war ja nicht nur so, dass ich “tot” war. Es war ja alles tot. Die gesamte Realität.

Ja ich verstehe was du meinst.

Aber jetzt lebt alles wieder oder?

Scheinbar ist der Tod gar nicht so tödlich.

Vielleicht ist der Tod ein Bewusstseinszustand, der kommt und geht?

Etwas was du beobachten konntest. Also warst du gar nicht tod. Du hast Leben und Tod wahrnehmen können. Dh das Leben und Tod Erscheinungen sind wie alles andere. Ich vermute, du hast gelitten, weil du dich mit einer negativen Bewertung des Todes identifiziert hast. Könnte das zutreffen?


Zitat:Jetzt stell dir vor, du switcht in ein Zombie. Und dieser Zombie ist nicht nur selbst untot, nein auch sein gesamtes Universum, in dem er lebt, ist untot.

Ja das Weltbild entsteht durch das Selbstbild.


Zitat:Unerträgliches Totsein ohne Ende.


Ja ich verstehe. Es muss grauenhaft gewesen sein.

Ich glaube deshalb soll man sich in Meditation schulen, um solche Momente im bewussten Beobachter zu meistern. Um in solchen Moment nicht identifiziert zu sein, mit Wertungen und Gefühlen.

Als ich bei meinen heftigernen Sterbeerfahrungen mit dem Tod konfrontiert war, konnte ich da auch nicht klar bleiben. Ich hatte es mir vorgenommen. Christian Meyer hat gesagt: Du kannst Erwachen, wenn du durch die Todesangst gehst und das einfach fühlst. Er hat gesagt, es ist grauenhaft, aber bleibe einfach da. Du bist stärker als dieses Gefühl des Grauens. Aber als es dann soweit war, konnte ich nicht bewusst bleiben. Die Gefühle haben mich weggespült, es war zu massiv. Ich habe die Angst auf meine Umwelt projiziert und bin psychotisch geworden. Ich dachte alle wollen mich umbringen.

Ein paar Jahre später, habe ich diese Angst noch ein paar mal spüren können und ich konnte da bleiben, ohne in Panik zu geraten. Die Todesangst ist wie der Endgegner im Computerspiel. Ich habe mich diesem viel zu früh gestellt, als ich noch gar nicht bereit war.

Und warum war das so? Na weil ich meine Grenzen nicht kannte. Man spielt ja auch als Schachanfänger kein Schach gegen einen Großmeister. Klar dass man da verliert. Man läuft keinen Marathon wenn man noch nie gejoggt ist. Man muss das Schritt für Schritt angehen, dann kann man die Angst oder die Hindernisse auch irgenwann in vollem Gewahrsein fühlen, vorbei ziehen lassen und überwinden. Das braucht Zeit und Gedult und Mitgefühl. Das ist nicht so einfach, wenn man gleichzeit so eine Sehnsucht nach Verbundenheit und Freiheit spürt.

Geduldig zu sein wenn man Zeit hat, ist ja leicht. Aber wenn einen etwas quält, dann neigt man dazu zu schnell und zu unsanft vorzugehen. Warum gehen gibt es wohl Krieg? Weil sich keiner die Zeit nimmt, achtsam die Perspektive des anderen ernst zu nehmen. Und so gehen wir eben auch mit uns selbst um, mit den Anteilen die wir in uns ablehnen oder noch nicht kennen oder noch nicht verstehen.


Zitat:Don hat mir ja beigebracht, in andere Traumfiguren zu switchen und deren Gedanken, Gefühle, ja deren Realität wahrzunehmen.

Das würde mich interessieren. Wie geht das?

Ich hatte auch sehr befreiende Erfahrungen mit dem Tod sein. Indem Moment hat sich mein Ego abgelöst. Ich hatte mal Big Bang Theorie geguckt und dann gab es einen Moment, da war ich genauso real wie Sheldon Cooper. Das war wirklich komisch, das die Figur im Film die gleiche Realitätsebene hatte wie ich. happy

Und dann erschrank ich plötzlich, weil ich wusste dass ich tot bin. Es gab einen kurzen Todesschreck, aber dann realisierte ich, dass alles noch da ist. Ich war tot, aber ich war noch da. Ich habe dadurch nichts verloren.  Das hielt 3 Tage. Ich war dabei überhaupt nicht psychotisch. Es war alles ganz normal, nur dass ich nicht mehr echt war. Ich war mit meiner Identifikation hinter mein Ich mich gerückt und war so eine Art Energiekugel, die in sich absolut sicher war. Noch nie hat mir das Leben so viel Spaß gemacht wie in diesem Zustand. Was ich damit sagen will, ist die Erfahrung von Tod ist nicht das Ende und nicht immer leidvoll. Leid entsteht durch Widerstand. Es kann gleichzeitig alles da sein, ohne dass etwas was dir lieb ist, verloren geht. Dafür muss man aber loslassen (können). Manchmal wird einem das Loslassen von versagt, weil es noch nicht an der Zeit ist. Dann kommt das Loslassen zu einem späteren Zeitpunkt.

Und es war so als ob ich auch nirgends mehr hinging. Ich sah nur noch so eine Art Leinwand auf der ein Film ablief. Auf der Leinwand ging eine Steffi zur Arbeit, die aber eine Figur im Film war. Und ich wusste dass ich alles war, der ganze Film samt aller Traumfiguren. Alles von mir selbst erschaffen. Von mir und für mich. Seitdem passiert es mir ab und zu dass ich spüren kann, dass ich tot bin. Das ändert sich aber meist schnell wieder und ehe ich mich versehe, wirkt das Leben wieder sehr sehr real. Und ihr erscheint alle wieder als seit ihr echt. Ehe man sich versieht, zieht einen irgendein Bedürfnis ins Ego zurück und schwupps hat man sein Gott sein wieder verloren. Man fühlt sich wieder lebendig und getrennt vom Tod.

Ich hatte innerhalb dieser Erfahrung unglaubliche Freiheits- und Friedensgefühle. Alle Ängste die ich je hatte, waren weg. Mit einem Mal. Für einen Menschen der immer viele soziale Ängste hatte, ist das grandios, mit einem mal alle Ängste los zu sein und damit viel freier zu sein, denn vielfach schränkt man sich ja sein, weil man sich selbst durch Ängste begrenzt. In diesem Zustand konnte ich diese Grenzen alle überwinden. Ich musste nur hinschauen und konnte entscheiden, möchte ich so weiter leben oder es ändern. Da war nichtmal Analyse notwendig, nur hinschauen und bewusst entscheiden. Alles war zugänglich. Es war ein Zustand höchster Achtsamkeit.

Ich war gleichzeitig tot und und frei, und gleichzeitig ging mein Leben einfach so weiter. Und ich konnte viel intensiver fühlen, denn ich hatte keine Angst mehr vor den Gefühlen. Es war ein bisschen wie der God Mode in einem Computer spiel, aber ohne das das Spiel zusammen brach. Auch war alles Möglich, aber ich hatte keine Eile etwas magisches zu erleben, denn ich war total glücklich mit meinem Leben so alltäglich es auch war. Jeder Moment war erfüllend. Unabhängig vom Inhalt der Erfahrung, weil ich ja selbst schon die Erfüllung war.

Ein anderes Mal ging ich morgens in die Küche, um mir ein Toast zu machen und ich war plötzlich tot. Ich weiß nichtmal warum, ich wusste es einfach. Ich fühlte mich als ob ich auf der Astral Ebene war. Ich wusste meine Realität ist ein Traum und es ist alles Möglich, denn ich bin der Klarträumer der den Traum gestalten kann.

Ich hatte aber auch schon ganz gruselige Sterbe Erfahrungen. Ich glaube die traten immer dann auf, wenn ich nicht sensibel genug mit mir umgegangen bin, dh wenn ich zu viel von mir erwartet hatte. Seit ich meine Ängste respektiere, hat das aufgehört. Seitdem waren die Sterbeerfahrungen sanft.

Logisch. Wenn ich Gott bin und Mitgefühl mit meinem Ich habe, erlebe ich eine sanfte Erfahrung. Wenn ich nicht mitfühlend mit mir umgehe, dann erfahre ich das auch durch die Umwelt, durch andere Menschen bis hin zu einem strafenden Gott. Das Ich ist gleichzeitig Gott, der die Realität erschafft, deshalb macht es Sinn das Ich zu zähmen und seine unbewussten Tendenzen zu durchschauen. Und wenn man so ein traumatisiertes Ich hat wie ich, dann muss man erst viel über sich lernen, bis man bewusst eine positive und liebevolle Realität erschaffen kann.

Ich habe anfänglich beim „Sterben“ große Verlustängste durchmachen müssen. Da war ich noch hart zu mir. Ich habe mir das abverlangt. Um so bewusster das eigene Ich ist, um so mehr kann man bewusst steuern und somit eine sanfte Realität gestalten. Wo noch etwas unbewusst ist, kann man nicht steuern.

Was ich jedoch wahrnehme ist, dass es immer friedlicher wird. Anfangs hat mich die Leere auch total geängstigt. Ich hatte Angst verschluckt zu werde vom Nichts. Und ich wusste nichtmal gegen wen oder was ich mich wehren sollte, es war ja so übermächtig. Dabei war das nur ich. Ich bin das Leben, ich bin die Leere, ich bin der Tod, aber sobald ich mit meinem Ego indentifiziert bin, erscheint es mir, als sei das alles etwas außerhalb von mir.

Ich kann das deshalb verstehen, dass deine Erfahrungen nicht befreiend waren, sondern eher Angst erzeugt haben. Ich kann dir aber sagen, dass wird nicht so bleiben.

Und trotzdem vielleicht ist gerade etwas Erdung und Integration für dich angebracht. Irgendwann wirst du das alles sein, in diesem Moment wird es sehr friedlich, du fühlst dann das du angekommen bist bei dir. Vielleicht darfst du dafür noch etwas mit deinem Ich arbeiten? Alles war du am Ich heilst, wirkt sich auch auf die spirituellen Erfahrungen aus, ja auf deine geanze Welt. Ein liebevolles Ich erzeugt einen liebevollen Gott, der dem Ich die Realität erschafft. So begegnet man sich immer selbst, auch wenn manches noch unbewusst ist.


Zitat:Kein Leben, keine Freiheit, keine Erleichterung, keine Liebe, keine Wunder. Nur das Nichts. Das sich jeden Moment durch Negation seiner selbst wieder neu gebiert und so tote Realität erschafft. Man könnte auch sagen, dass es ein geistloses Sodbrennen aller negativer Emotionen war, die hochkonzentrierten Magensaft bildeten und darin alles ertränkten.

Wenn das mit dem Brennen keine Metapher sondern ein Gefühl war, dann kann es sein, dass energetisch unbewusstes Material verbrannt ist. Das hab ich auch oft, seit ich die ersten Kundalini Erfahrungen hatte. Immer wenn ich sowas fühle, weiß ich es, reinigt sich etwas. Mach dir keine Sorgen deswegen. Ich hab auch öfters energetisches Sodbrennen. Ich glaube dann verbrennt bei mir Hass, der in meinem Hals steckt, den ich nicht auslebe, der aber irgenwie transformiert wird.

Da war immer noch ein Ego, dass unter dem Sterben und all den überwältigenden Erfahrungen gelitten hat, welches es sich selbst angetan hat. Wenn dieser Jemand noch beiseite tritt oder liebevoller mit sich umgeht, wird es friedlicher.

Das Loslassen erfahre ich als Entwicklungsprozess und man kann das manchmal nicht einfach machen. Es wird passieren. Sich ins Nirwana zu kicken, und sei es durch übermässige Hingabe, ist eben nicht so liebevoll, wenn das Ich die Erfahrung überfordernd empfindet.

Vielleicht versuchst du es mal mit innerer Kind Arbeit?

Würdest du ein kleines Kind das Angst hat und dessen Tore zum Überbewussten weit offen stehen, auch in den Tod stoßen? Nein du würdest ihm vielleicht erstmal vom Tod erzählen und möglichst positive Geschichten die es nicht ängstigen. Und vielleicht würdest du ihm mal ganz kurz einen Zustand zeigen und es liebevoll dabei begleiten, diesen einmal kurz zu erleben. Dh du brauchst dafür evtl. einen guten Kontakt zu dir selbst, dass du dein Inneres Kind in den Zustand hinein führen und wieder raus führen kannst. Du brauchst eine guten Kontakt zum Kind. Es muss immer wieder spüre dass du da bist und es achtsam wahrnimmst. Du kannst ihm sagen, dass es Sicher ist und erstmal wieder zurück in den Alltag kehren, dass es die Erfahrung verarbeiten kann. Dabei kannst du ihm jetzt helfen.

Und erst wenn das Kind von sich aus sagt, lass uns da nochmal hingehen, eine neue Reise planen. Es muss so ein ängstliches Inneres Kind in dir geben, welches du vielleicht noch nicht richtig spüren kannst. Das mutige Kind was auch in dir ist, darfst du vielleicht etwas bremsen und ihm bewusst machen, welche Konsequenzen sein Handeln hat. Natürlich ist das ziemlich aufregend und anziehend, aber nicht alles was wir anziehend finden, ist auch gut für uns. Das allzu mutige Kind, braucht Grenzen.

Das ist alles ziemlich unbefriedigend für das Ego, welches sich von allem Leid befreien möchte und seine Ziele zb Erleuchtung oder Heilung schnell erreichen möchte. Von daher kann es für manche eine gute Praxis sein, sich in Geduld zu üben, eigene Grenzen zu respektieren und sich mit dem Alltags Leben erstmal zu arrangieren. Und wenn du irgendwann nicht mehr von hier fort möchtest, weil du auch hier gut mit dir leben kannst, dann wird dir die andere Seite, die Tür vielleicht ganz aufmachen und du kannst durchgehen, ohne zu leiden, ohne psychotisch zu werden, ganz klar, sicher und stabil. Sowie du dann entscheiden kannst, die Türe wieder zu schließen, weil dein Leben als der Mensch der du bist schon erfüllend und befriedigend ist und du dich angekommen fühlst, wo auch immer du bist, was auch immer du tust. Ich bin da selbst noch nicht so ganz, aber ich sehe, dass alles immer mehr darauf hinaus läuft.

Ich glaube das mit den Ich Grenzen wird auch unter dem Namen Strukturbezogene Psychotherapie benannt. https://www.aerzteblatt.de/archiv/45052/...Stoerungen

Meine Therapeutin macht immer ganz viel in Richtung Psychoedukation mit mir, was ungemein wichtig für mich ist, um mein Selbst soweit zu stabilisieren, so das sich mal Erfahren kann, ich darf Grenzen haben. Ich darf es anders sehen, als andere. Ich darf eine Meinung haben, die sich vom Mainstrem unterscheidet. Ich darf Bedürfnisse haben, die sozial unerwünscht sind. Diese Spiegelung durch ein Gegenüber bei dem du totale Akzeptanz findest ist ganz wichtig. Erst indem ich mir das alles selbst zugestehe, hört der Kampf mit der Umwelt auf, auf die ich die Erwartungen immer wieder projiziere.

Als Traumatherapeutin hat sie ein sehr gutes Gefühl dafür, sanft mit meinem Inneren Kind zu umzugehen. Es reicht ja nicht, das Fehlen einer Entwicklungserfahrung in der Theorie zu verstehen, ich glaube man braucht auch mindestens ein stabiles Gegenüber mit dem man sichere Bindungserfahrung machen kann. Sie bestärkt mich darin, dass ich meine Grenzen wahrnehme und ihr gegenüber ausdrücke. Das mache ich hier zwar auch, aber hier werde ich dafür meist angegriffen und es ist eben etwas ganz anderes zu Erfahren, dass mir jemand sagt, es ist ok, du darfst so emfinden. Du darfst dich abgrenzen. Ich akzeptiere das, ohne dass ich deshalb den Kontakt zu dir abbreche oder dich anderweitig sanktioniere. Ich nehme dich ernst, mit deinen Gefühlen.

Das ist leider eine Erfahrung die ich mein ganzes Leben nicht machen konnte, und die mich deshalb bis heute triggert. Und das hat eben diese große Sehnsucht nach Verbundenheit und Freiheit in mir ausgelöst, weil ich diese Qualitäten nie mit Menschen erfahren durfte. Verbundenheit habe ich immer nur für den Preis meiner Freiheit bekommen, indem ich mich angepasst habe, indem ich mich verleugnet habe. Dann musste ich aber meine Autonomie abtöten. Um so mehr ich mich individuiert hatte und um so mehr Freiheit und Selbstbestimmung ich eingefordert hatte, um so mehr haben sich Menschen von mir abgegrenzt. Wie ich es auch gemacht habe, immer hat etwas gefehlt. Es braucht schon ganz besondere Menschen die in der Lage sind einen anderen Menschen in seiner Einzigartigkeit zu akzeptieren. Dieser Sehnsucht nach bedingungsloser Annahme und Freiheit bin ich im psychotischen Zustand hinterher gelaufen. Aber letztlich fand ich dieses in mir selbst, als ich durch die Innere Kind Arbeit Akzeptanz für mich selbst fand.

Ich verinnerlichte ebenfalls die Akzeptanz die ich durch andere Menschen erfuhr so, dass ich sie mir dann als positives Introjekt dienten. Alle Menschen mit denen ich postive Erfahrungen der Akzeptanz machen konnte, geben mir Kraft meine Ich Grenzen zu stärken. Das ist sehr wichtig für mich, denn die Konditionierung aus der Kindheit, nicht ich sein zu dürfen, nicht existieren zu dürfen, wirkt immer noch. Und ich arbeite immer noch daran. Ich gehe immer ein Stückchen weiter und verbinde Freiheit und Verbundenheit in mir. Stückchenweise.

Das ist dann die nachträgliche Erfahrung die in der Kindheit gefehlt hat. Grenzen setzten heisst, es aushalten zu können, Erwartungen anderer Menschen und gesellschaftliche Normen nicht zu erfüllen. Sich das ganz bewusst zu zugestehen, weil man erkennt, dass diese Möglichkeit in frühen Entwicklungsphasen gefehlt hat, ist etwas anderes als chronisch in Rebellion mit gesellschaftlichen Werten zu sein. Alles chronische fällt ab, indem Moment wo du es (manchmal einmal) ganz bewusst lebst und es dir erlaubst.

Unangepasstes Verhalten, das während einer Psychose auftritt, ist da, weil dieser Anteil eine bewusste Anerkennung sucht. Autonomiestreben. Die ganzen extremen aufs und abs gehen zurück, wenn du lernst deinem Ich seine Bedürfnisse zu erfüllen. Sie sind legitim. Und du darfst das auch in deinem Alltags Ich. Aber da haben wir oft eben noch zu viel Angst, dass wir Teile von uns dann doch unterdrücken. Oft liegen Bewusstseinsinhalte noch im Unbewussten. In der Psychose kommt eben genau das hoch, weil es gesehen werden will. Alles was sonst nie dar sein darf, weil wir es verurteilen.

Auch wenn es manchmal verrrückt erscheint, so beruhen doch all die Visionen und magischen Erfahrungen auf authentischen menschlichen Bedürfnissen, die einfach nur Akzeptanz und Beachtung brauchen.
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RE: Meine vierte Psychose
#7
22.11.2020, 01:06
@Uefken

das was du beschreibst kenne ich auch - so ähnlich.
allerdings zähle ich das zu den spirituellen erfahrungen, die auch andere machen, kennen und darüber reden oder schreiben.
in deutschland ist es leider nicht so verbreitet, wie in den USA z.b.
dort findet man wesentlich mehr über diese thematik.
die realität - die existenz, ist nicht nur tot, sondern nie existent , nie relevant gewesen - alles wirkt grenzenlos -unendlich sinnbefreit.
die existenz wirkt wie ein witz, ein kurzlebiger gedanke - absolut bedeutungslos.
mit der verarbeitung kann man schon mal monate verbringen.
wenn du dich mit esoterik auseinander setzt, dann sicher auch mit ayin, mit daath mit der sol niger und mit dem alchemistischen prozess (etc) ?
wenn nicht und falls es dich interessiert, kann ich dir gerne passende literaturempfehlungen geben.
da kann man all das sehr gut nachlesen.
letztendlich ist eine wandlung des selbst und der ansichten unumgänglich.
wie es "die von drüben" so schön sagen "point of no return".
nichts ist mehr so wie es vorher war.

oder wie siehst du es?
Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will, muss eine Welt zerstören.

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RE: Meine vierte Psychose
#8
01.12.2020, 15:01
[+] 1 User sagt Danke! Uefken für diesen Beitrag
Hi Riggan!

Danke für dein Öffnen!

Ich weigere mich zu glauben, dass alles sinnlos ist. Und wenn es so ist, dass wir die Gestalter unserer Realität sind, dann gestalte ich micr halt eine sinvolle bigwink
Oneironaut und Klartraumforscher Abenteuer eines Traumfahrers
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RE: Meine vierte Psychose
#9
01.12.2020, 21:28
[+] 1 User sagt Danke! Raipat für diesen Beitrag
(01.12.2020, 15:01)Uefken schrieb: Ich weigere mich zu glauben, dass alles sinnlos ist. Und wenn es so ist, dass wir die Gestalter unserer Realität sind, dann gestalte ich micr halt eine sinvolle bigwink

Das finde ich eine sehr gesunde Einstellung!
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