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Wie wichtig ist mir das Klarträumen?» Wenn nichts klappt, KTs ausbleiben, Checkliste

RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#31
18.11.2022, 18:16
[+] 2 User sagen Danke! DreamWolf für diesen Beitrag
(18.11.2022, 08:27)Lucinda schrieb: Träume verbinden für mich das Leben mit dem Tod als Beständigkeit des Seins.
Welch' ein wundervoller, tiefgründiger & ewiger Satz! Herzlichen DANK dafür!! normal normal normal
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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#32
19.11.2022, 02:18
[+] 1 User sagt Danke! ichbinmehr für diesen Beitrag
Zitat:Lucinda: Träume verbinden für mich das Leben mit dem Tod als Beständigkeit des Seins.

Zitat:DreamWolf: Welch' ein wundervoller, tiefgründiger & ewiger Satz! Herzlichen DANK dafür!! normal normal normal

Tatsächlich hatte ich das beim Lesen auch gedacht oder gefüht, aber nicht zum Ausdruck bringen können. Ich weiß nur in mir hat alles angehalten, als ich diesen Satz gelesen hatte. Dann bin ich in meiner Sprachlosigkeit über den Satz aber irgendwie drüber hinweg gegangen.
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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#33
30.11.2022, 13:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.11.2022, 13:32 von christiano.)
[+] 2 User sagen Danke! christiano für diesen Beitrag
Ich habe was festgestellt was jedenfalls bei mir Klarträume begünstigt .
Wenn ich auf der Seite schlafe klappt es meistens  besser.
Hilfreich bei mir ist es, wenn der Handballen leicht an der Stirn anliegt. Vielleicht wegen besserer Durchblutung des Stirnlappens?

Hat bei euch die Schlafposition auch Einfluß ?
Heute morgen war es mir möglich nach dem Aufwachen wieder in den Traum zurückzukommen Auto fuhr ohne mein Zutun . Dadurch wurde ich klar .
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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#34
04.04.2023, 14:06
Die Sache ist kompliziert, da es auch unbewusste Motivationen geben kann. Wer denkt "Das Klarträumen ist mir sehr wichtig" kann im Unbewussten eine genau gegenteilige Einstellung haben. Die bewusste Einstellung dient in dem Fall bloß dazu die unbewusste Einstellung nicht bewusst werden zu lassen. Normalerweise ist es doch wohl am ehesten so: man ist nicht sonderlich am Klarträumen interessiert oder sogar gar nicht. Selbst diejenigen, die DENKEN, dass es sie sehr interessiert, hassen es im Grunde vielleicht doch bloß oder finden es langweilig. Trübe Träume sind doch derart genial, genialer noch als Klarträume. Und zwar, weil man sich dabei einbildet alles sei echt. Aber ich gebe zu, auch ich bin von dieser "Idee" klarträumen zu wollen oder zu müssen, besessen, und ich wäre sie im Grunde gern los, damit alles wieder so wie früher.
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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#35
27.10.2023, 13:52
[+] 1 User sagt Danke! grey für diesen Beitrag
In letzter Zeit wieder definitiv sehr wichtig.
Mache sehr viele RC's im RL, was sich inzwischen wieder positiv auf meine Klartraumquote auswirkt, nur inzwischen häufen sie sich mehr als sonst und ich will mehr. Aber alles fühlt sich immer so real an und ich kann vieles einfach nicht umsetzen.
Es muss irgendwie einen Weg geben
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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#36
28.10.2023, 10:04
(27.10.2023, 13:52)grey schrieb: ... Aber alles fühlt sich immer so real an und ich kann vieles einfach nicht umsetzen.
Es muss irgendwie einen Weg geben

Hallo grey,

was meinst Du damit?

Was möchtest Du umsetzen können, für was soll es einen Weg geben?

normal Grüße
Lucinda
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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#37
28.10.2023, 20:51
Zu dem Thema ein Schwank aus meinem Leben: Gerade les ich hier im Forum und dabei fällt mir ein, dass ich heute Nacht einen KT hatte, können auch zwei gewesen sein. Ich habe in letzter Zeit meinen Job gewechselt, ansonsten ist auch viel los bei mir und das Klarträumen ist so ein bisschen in den Hintergrund geraten. Ich war der Meinung, durch die Medikamente, die ich als Migräne Prophylaxe nehme, hätte sich meine KT Rate verschlechtert. Mich beschleicht bei solchen Vorkommnissen aber das Gefühl, es ist einfach nur mein mangelnder Fokus auf das Thema. Man kann das nicht verallgemeinern, sollte aber schon im Auge behalten, dass man auch klarträumen kann, ohne es zu merken....
~ Nachad hobi no driabadramd ~


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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#38
20.01.2024, 12:06 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.01.2024, 12:09 von Likeplacid.)
[+] 1 User sagt Danke! Likeplacid für diesen Beitrag
Zur Zeit ist es mir gar nicht mehr wichtig. Das war gestern von 20 bis 23 Uhr noch anders. Da lag ich im Bett und beobachtete im abgedunkelten Zimmer Lichtformen, die sich in meinem Geist oder auf meiner Netzhaut bildeten. Ich hoffte ich könnte vielleicht endlich mal WILDen. Vor Leuten, die WILDen können habe ich großen Respekt. DILD finde ich nicht so gut, weil es den Traum zerstört. Aber das machte ein Wecker oder irgend jemand, der einen aufweckt ja schließlich auch. Ist also nichts sehr schlimmes. Trotzdem, WILD ist zumindest eleganter. Ich kriegs aber einfach nicht hin, und DILD auch nicht, weil ich es HASSE mich tagsüber andauernd zu fragen ob ich träume und dann zur Belohnung (meist) nur einen kurzen Klartraum kriege. Ich stehe kurz vor der Veröffentlichung eines Buches, das den Klartraum in Frage stellt. Das Buch ist weitgehend fertig (ca. 200 Seiten). Ich möchte das Buch nur noch bis zum Ende durchsehen und Fehler korrigieren und dann ab dafür. Ob ich es wohl wirklich wage? Es wäre ja im Grunde eine Frechheit, denn es würde viele Leute die sich für das Klarträumen begeistern, verunsichern. Ich habe das ja in diesem Forum früher auch schon mal versucht, womit ich mir den damaligen Moderator (Rhetor) zeitweise zum Feind machte. Ich setzte meine Kritik in diesem Forum dann nicht mehr fort. 

Meine gestrigen WILD-Versuche sind fehlgeschlagen aber es hat Spaß gemacht, diese Lichtformen zu beobachten. Es war nicht einfach überhaupt dazu zu kommen Lichtformen zu sehen. Ich brachte mich mit allen möglichen Tricks dazu sie zu sehen, d.h. verstärkt zu sehen (man sieht ja immer welche, aber man bemerkt oder beachtet sie nicht). Ich sah dann gelbe Farbwolken, und andere "abstrakte" Formationen. Da entstand also nichts Gegenständliches vor meinem inneren Auge, aber ab und zu sah ich mal kurz ein hypnagoges Bild. Ich hatte so viel Spaß an dem Spiel, das ich daran dachte ein neues Buch anzufangen. Eines das das WILDEN auf völlig neue Weise erklärt. Nur leider müsste das WILDEN ja erst mal durch diese neue Technik wirklich klappen. Wenn nicht bei mir, dann wenigstens bei anderen.

(28.10.2023, 20:51)Liri schrieb: die Medikamente, die ich als Migräne Prophylaxe nehme

Ich nehme Johanniskraut. Ich habe dadurch seltener Migräne und nicht so heftig.
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RE: Wie wichtig ist mir das Klarträumen?
#39
28.01.2025, 22:27
[+] 2 User sagen Danke! Likeplacid für diesen Beitrag
Oben wurde die Frage gestellt:  "Es ist die Frage, wieso geben die meisten auf irgendwann?"

Ich glaube da hat jeder seine PERSÖNLCHEN Gründe. Das macht es schwierig was allgemeines dazu zu sagen. Aber ich glaube, es ist nicht falsch zu sagen, dass es zwei Hauptgründe gibt, von denen zumindest einer auf jeden, der es aufgibt, zutrifft:

1. Hochgeschraubte Erwartungen werden nicht erfüllt 

2. Wunsch wird zwar erfüllt aber dann werden verwirrende Erfahrungen gemacht. 

Das kann man in der Abteilung "Klartraumberichte" alles nachlesen. Die Art der Erwartungen ans Klarträumen sind höchst unterschiedlich und auch die Klarträume, die sich daraus entwickeln. 

Ich glaube auch natürlichen Klarträumern kann es passieren, dass ihnen an irgendeiner Stelle die Luft ausgeht. Dafür kann es (vermute ich) die unterschiedlichsten persönlichen Gründe geben:

1. Das Klarträumen wird ihm langsam zu "jenseitig"

2. Andere Dinge in seinem Leben ziehen stark seine Aufmerksamkeit auf sich und führen dazu, dass er Träumen allgemein (und somit auch dem Klarträumen) weniger Beachtung schenkt. 

3. Das Klarträumen verliert für ihn an "Sensation". D.h. es wird langsam zu was Alltäglichem. Dadurch schenkt er ihm weniger Beachtung und das hat zur Folge, dass es langsam "einschläft".

Vielleicht halten die Leute am längsten durch, die ihre Träume generell mögen und denen die Unterscheidung "trüb oder klar" gar nicht so wichtig ist. Wichtig ist ihnen das Träumen an sich, und nicht der eher eher theoretische Umstand, dass man klar ist. Solche Leute würde ich natürliche Träumer (nicht zu verwechseln mit "Natürliche Klarträumer")  oder "Freunde des Traumes" bezeichnen. Sie kehren ihre Klarträume eher unter den Teppich. Bei ihnen gibt es keinen schroffen Gegensatz zwischen trüb und klar sondern ein Kontinuum, das verschiedensten Träume enthält und die verschiedene Arten und Grade von Klarheit aufweisen.

Nach der Lehre von C.G. Jung hat das Unbewusste oftmals eine kompensatorische Funktion. Die bewusste Einstellung zu irgendeiner Sache wird,wenn sie völlig übertrieben ist, im Unbewussten kompensiert, durch eine genau gegenteilige Einstellung. Das ist nicht ganz leicht zu verstehen, ich habe es auch lange Zeit nicht verstanden. 

Sollte das tatsächlich so sein, dann kann es nicht ohne Folgen bleiben, wenn das Bewusstsein einen sehr großen Wert auf das Klarträumen legt. Das Wort "sehr" kann natürlich verschiedenes bedeuten. Es kann bedeuten, dass das Ausmaß des Interesses noch im Rahmen des Normalen liegt. Es kann aber auch bedeuten, dass das Interesse übertrieben groß ist. Dann wird diese übertriebene Hingabe des Bewusstsein ans Klarträumen durch das Unbewusste kompensiert und zwar indem es im Bereich des nächtlichen Träumens das Klarträumen zu etwas völlig Unwichtigem werden lässt.
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