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Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...

Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#1
15.02.2005, 12:06
Hallo, bin neu hier, hoffe daß ich das richtige Forum erwischt habe big und wollte fragen ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Ich würde mich als "normalen" Träumer bezeichnen, d.h. ich kann mich jede Nacht an ein bis vier Träume erinnern, führe seit einiger Zeit ein Traumtagebuch, mehr oder weniger regelmäßig, hatte bisher aber leider noch keinen Klartraum. Im Wachzustand führe ich die RCs nach Tholey durch und vor dem Einschlafen sage ich mir in Gedanken immer wieder "Du wirst einen Klartraum haben".

Ich hatte bisher einige bestenfalls präluzide Träume, in denen ich plötzlich denke "Ich träume", "Das is doch ein Traum", o.ä. Daraufhin werde ich aber nicht klar, sondern es wird meist alles schwarz und ich werde "nach hinten" gezogen oder durchgeschüttelt und ich wache auf. Einmal mit starkem Herzklopfen, ein anderes Mal hatte ich eine Schlaflähmung, die sich dann aber bald löste. Dabei empfinde ich meist starke Erregung gemischt mit Angst. Mache ich irgendwas falsch oder muß ich einfach noch etwas Geduld aufbringen? Kann es sein, daß mein "Unterbewußtsein" verhindern will, daß ich klarträume und mich jedesmal aufweckt kurz bevor ich klar werde?
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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#2
15.02.2005, 17:27
Also dann mal willkommen hier.

Wie lang übst du denn schon?
Wenn du dich an vier Träume pro nacht erinnerst hast du wirklich eine gute Traumerinnerung.
Ich denk mal dass du einfach noch bisschen geduld brauchts, meine ersten Klarträume haben irgendwie auch sehr schnell geendet.
Ist das Gefühl wenn du klar wirst und aufwachst irgendwie unangenehm? Hast du vielleicht vor irgendwas in Zusammenhang mit Klarträumen bisschen Angst?
Hattest du schonmal ein Anti-déja-vue?
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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#3
15.02.2005, 18:29
Hallo Chaos,

also das erste Mal habe ich das Ganze vor ca. 4 Jahren angefangen, damals noch im Zusammenhang mit Astralprojektionen. Es ist dann aber irgendwie im Sande verlaufen und habe dann leider nichts mehr in dieser Richtung unternommen. Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr daran, dass tatsächlich "etwas" den physischen Körper verlassen kann, aber darauf will ich jetzt nicht rumreiten. Vor einigen Wochen bin ich dann wieder auf den Trichter, will sagen auf's Klarträumen gekommen und habe mir sofort das Buch "Schöpferisch träumen" von Tholey besorgt, was ich mit großem Interesse regelrecht verschlungen habe und seitdem "übe" ich sozusagen. Es fällt mir aber auch etwas schwer die RCs im Wachzustand durchzuführen, da jedesmal nicht der geringste Zweifel darin besteht, dass ich wach bin.

So richtig klar bin ich mir im Traum noch nicht geworden, denn jedesmal, wenn es soweit ist und ich im Traum auf die Idee komme, ich könnte träumen ist fast sofort Feierabend, d.h. alles wird schwarz und ich wache auf. Ich bekomme dabei schon einen gewissen Schrecken, was aber möglicherweise an der ungewohnten Situation liegt. Vielleicht habe ich tatsächlich eine unbewußte Angst vorm Klarträumen, zumindest bin ich doch sehr gespannt, was mich erwartet.

Hin und wieder habe ich auch (Alp-)Träume, in denen ich verfolgt werde, mitunter von üblen Gestalten. Ich fliehe jedesmal vor meinen Verfolgern, manchmal auch, indem ich mich zwinge aufzuwachen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, daß ich bei vollem Bewußtsein mit so einem Burschen konfrontiert werde, wird mir schon etwas mulmig zu Mute. Einmal wurde ich von einem ca. 3 Meter großen, mit Stahl gepanzertem Roboter verfolgt und im Traum wußte ich genau, wenn der dich jetzt zu Packen bekommt, bist du weg vom Fenster. Von dem möchte ich dann keins auf die Mütze kriegen.

Andererseits weiß ich, daß ich mich den Verfolgern stellen und sie fragen sollte, warum sie mich verfolgen usw. wie es bei Tholey beschrieben ist.

Kürzlich habe ich in "Deine Träume - Schlüssel zur Selbsterkenntnis" von Ann Faraday gelesen, daß der Träumer erst dann den luziden Traum erreichen kann, wenn er gelernt hat, seine Lebensprobleme mit Hilfe seiner "normalen" Träume zu lösen. Dazu muß ich sagen, daß es mir sehr schwer fällt meine Träume zu deuten, obwohl ich schon gewisse Parallelen zu meinem Wachleben ziehen kann. Vielleicht werde ich deswegen im Traum nicht klar und ich muß erst lernen, meine Träume richtig zu deuten?
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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#4
15.02.2005, 19:49

Hallo und Willkommen.

Zitat:Kürzlich habe ich in "Deine Träume - Schlüssel zur Selbsterkenntnis" von Ann Faraday gelesen, daß der Träumer erst dann den luziden Traum erreichen kann, wenn er gelernt hat, seine Lebensprobleme mit Hilfe seiner "normalen" Träume zu lösen. Dazu muß ich sagen, daß es mir sehr schwer fällt meine Träume zu deuten, obwohl ich schon gewisse Parallelen zu meinem Wachleben ziehen kann. Vielleicht werde ich deswegen im Traum nicht klar und ich muß erst lernen, meine Träume richtig zu deuten?

Das kann irgendwie nicht so richtig sein, denn dann hätte ich ja auch keine KTs. Und ich bin da höchstwarscheinlich nicht der Einzige.

Es ist tatsächlich nicht ganz leicht, sich den bedrohlichen Gestalten im Traum zu stellen. Aber ein Mittel, um die Angst zu besiegen (...hört sich ja auch dumm an....schreib ich lieber: "die Angst zu umgehen") ist, über den Auslöser zu lachen; schon im Vorfeld.
Oder man baut sich schon vorher ein gutes Verhältnis zu diesen Gestalten bzw. Träumen auf; so nach dem Motto: "Wow, Alpträume sind doch eigentlich immer ganz spannend." ...leichter gesagt als getan, ich weiss neutral .

Aber wenn du tatsächlich eine unbewusste Angst vor KTs haben solltest (was ich aber eigentlich eher für unwarscheinlich halte), dann vergeht sie sicher sehr schnell, wenn du dich viel mit dem Thema beschäftigst und so. Dafür ist das Forum hier ideal bigwink .

cu

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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#5
15.02.2005, 20:11

Zitat:owa schrieb am 15.02.2005 19:49 Uhr:

Hallo und Willkommen.

Zitat:Kürzlich habe ich in "Deine Träume - Schlüssel zur Selbsterkenntnis" von Ann Faraday gelesen, daß der Träumer erst dann den luziden Traum erreichen kann, wenn er gelernt hat, seine Lebensprobleme mit Hilfe seiner "normalen" Träume zu lösen. Dazu muß ich sagen, daß es mir sehr schwer fällt meine Träume zu deuten, obwohl ich schon gewisse Parallelen zu meinem Wachleben ziehen kann. Vielleicht werde ich deswegen im Traum nicht klar und ich muß erst lernen, meine Träume richtig zu deuten?

Das kann irgendwie nicht so richtig sein, denn dann hätte ich ja auch keine KTs. Und ich bin da höchstwarscheinlich nicht der Einzige.

OK, dann bist Du schonmal ein lebendes Gegenbeispiel zu obiger These bigwink
Ich kann mir das ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, denn das Buch ist erstmals 1974 oder 75 erschienen und mittlerweile wurden doch z.B. von Tholey neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Klarträume gewonnen und in Faraday's Buch werden luzide Träume auch nur am Rande erwähnt. Ich werde jedenfalls weiter am Ball bleiben big


Zitat:Es ist tatsächlich nicht ganz leicht, sich den bedrohlichen Gestalten im Traum zu stellen. Aber ein Mittel, um die Angst zu besiegen (...hört sich ja auch dumm an....schreib ich lieber: "die Angst zu umgehen") ist, über den Auslöser zu lachen; schon im Vorfeld.
Oder man baut sich schon vorher ein gutes Verhältnis zu diesen Gestalten bzw. Träumen auf; so nach dem Motto: "Wow, Alpträume sind doch eigentlich immer ganz spannend." ...leichter gesagt als getan, ich weiss neutral .


Danke für die Tips, das werde ich mal ausprobieren.
Darf ich fragen, wie Deine bedrohlichen Traumgestalten auf das Auslachen reagieren?
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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#6
15.02.2005, 20:30
naja... hab sie bisher noch nie direkt im Traum ausgelacht. Ich hab mir immer so vorm Einschlafen Gedanken gemacht, wie:


"...is doch lächerlich, vor sowas Angst zu haben", oder


"...dieser Typ da sah ja letztens [Bild: rofl1.gif] aus".


cu

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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#7
15.02.2005, 21:04
ich kann owa nur zustimmen, mein leben ist alles andre als geregelt und viel deuten kann ich aus meinen träumen auch nicht, außerdem ist der wichtigste aspekt am klartrümen für mich auch die arbeit an sich selbst... faraday ist wirklich veraltet
LG jey
ERST LESEN, DANN POSTEN!

"optisch hört man das gar nicht"
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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#8
20.02.2005, 17:00

Zitat:jeyelle schrieb am 15.02.2005 21:04 Uhr:
ich kann owa nur zustimmen, mein leben ist alles andre als geregelt und viel deuten kann ich aus meinen träumen auch nicht, außerdem ist der wichtigste aspekt am klartrümen für mich auch die arbeit an sich selbst... faraday ist wirklich veraltet
LG jey

Die Arbeit an sich selbst finde ich auch sehr interessant und habe das neben sportlichen und musikalischen Experimenten in meinen (zukünftigen) KTs auch vor.
Habe mir jetzt "Exploring the World of Lucid Dreaming" von LaBerge besorgt. Sehr genial, das Buch. Faraday ist tatsächlich etwas altbacken.
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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#9
14.03.2005, 18:07
So ziemlich das selbe Problem, hatte ich in meinen ersten KTs auch. Ich bin sozusagen im 3dimensionalen Raum hängengeblieben,so eine art holografisches festfrieren. Mit der Zeit wurde es zu einem schwerfälligen bewegen, und nu kann ich auch rumlaufen. Ich schätze das hängt irgendwie mit mystischen, physikalischen oder ähnlichen Hintergrundannahmen zusammen.
Allerdings wach ich immer noch meist nach kurzem rumlaufe und rumgucken auf. Kann es sein das ich einfach zu ziellos im KT bin. Und was kann man überhaupt in den ersten KTen machen, um mal nicht gleich mit den komplizierteren sachen, die dann vielleicht doch etwas übung brauchen könnten anzufangen. Oder wacht man allgemein leichter in den Traumphasen auf, die schon kurz vor der normalen aufstehzeit liegen?
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Re: Wache jedesmal auf, bevor ich klar werde...
#10
14.03.2005, 19:00
Hi Goki,

Zitat:Goki schrieb am 14.03.2005 18:07 Uhr:
Allerdings wach ich immer noch meist nach kurzem rumlaufe und rumgucken auf. Kann es sein das ich einfach zu ziellos im KT bin. Und was kann man überhaupt in den ersten KTen machen, um mal nicht gleich mit den komplizierteren sachen, die dann vielleicht doch etwas übung brauchen könnten anzufangen. Oder wacht man allgemein leichter in den Traumphasen auf, die schon kurz vor der normalen aufstehzeit liegen?

Also bei mir war es bisher so, daß ich wenn überhaupt meist erst gegen Ende einer Traumphase in einen (prä-)luziden Zustand hineinrutsche. Ich vermute, daß ich u.a. auch deshalb ziemlich schnell aufwache, weil der Traum dann eh so gut wie vorbei ist. Leider blieben auch alle bisherigen Stabilisierungsversuche wie Spinning oder LRLR (wobei LRLR ursprünglich auch nicht als Stabilisierungsmethode gedacht war, dazu gibt es hier auch irgendwo einen Thread) erfolglos.
Ich denke mal in den ersten KTs sollte man erstmal versuchen im KT selbst zu bleiben, indem man z.B. versucht die Euphorie, die meist mit dem Beginn eines KT einhergeht, in Zaum zu halten. Dann würde ich einfach mal die Umgebung erkunden, versuchen zu fliegen oder durch Wände gehen etc. um überhaupt erstmal ein Gefühl für die Traumumgebung zu entwickeln. Schafft man es dann irgendwann im KT zu bleiben, würde ich versuchen mich z.B. mit Traumwesen zu unterhalten oder das Szenario zu verändern. Und natürlich eine Traumfreundin finden happy bigwink
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