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Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2» Die spirituelle und geistige Entwicklung des Traum-Ichs in den transzendenten Träumen

RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#31
18.05.2019, 04:17 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.05.2019, 04:25 von Laura.)
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Hallo zusammen big ich glaube, ich bin weitergekommen in der TZT-TT-KT Frage. Mir fiel im WBTB der Fremdhypnose-Vergleich von Bartosz ein.


https://www.transzendenter-traum.de/tt-def/ schrieb:Gesetzmäßigkeiten
Auf diesen tieferen Ebenen gelten dieselben Gesetzmäßigkeiten der bereits bekannten Fremdhypnose (Tiefenhypnose), die normalerweise nur gemeinsam mit einem Therapeuten oder Hypnotiseur betreten werden können. Der Unterschied ist, dass bei einer Fremdhypnose der eigene Wille an den Hypnotiseur abgegeben wird, um sich mit seiner Hilfe und sicheren Führung in die tiefen Bereiche der Psyche zu begeben.
  Der gleiche Vorgang ist nun im Schlaf bewusst möglich. Dabei wird der eigene Wille nicht an einen Hypnotiseur abgegeben, sondern an das eigene, tiefe Selbst, das diese Ebenen für einen erschafft. Durch das Vertrauen in den initiatorischen Tod, wird eine tiefe Selbsthypnose im Schlaf möglich.
  Vergleichbar mit der Fremdhypnose werden im Schlaf die geschützten, fiktiven Übungsräume betreten und kann hier dieselben klärenden und reinigenden Kräfte erfahren. Mit der Bereitschaft seinen eigenen Willen vertrauensvoll in die Hände seines eigenen Unterbewusstseins zu übergeben, gelingt es, in die entlegensten Bereiche seines Seins einzutauchen und damit neue, einzigartige und außergewöhnliche Seiten an sich zu entdecken.
  Diese tieferen Hypnose-Ebenen im Schlaf nenne ich wegen ihrer höheren Komplexität und Anforderungen an das eigene Traum-Ich das »Reich der transzendenten Träume«. Ich habe mich für den Begriff »Transzendenter Traum« entschieden, weil sich das Traum-Ich durch die Loslösung der eigenen Kontrollfunktionen des Egos immer mehr seiner Transparenz und Transzendenz und somit seiner eigenen Geistigkeit bewusst wird.
  Deswegen gehen transzendente Träume mehr in die eigene Tiefe und die innere Weite, als es die bereits bekannten Klarträume oder die Fremdhypnose es ermöglichen.


Fremdhypnose, was ich dazu noch Genaueres gefunden habe, z.T. von Bartosz selbst verlinkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnose
Zitat:Als Hypnose werden bezeichnet:
• das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance (Diese Form der Trance ist gekennzeichnet durch einen tief entspannten Wachzustand, dessen Besonderheit eine extrem eingeschränkte und auf wenige Inhalte ausgerichtete Aufmerksamkeit ist.)[2] Man spricht auch von „hypnotischer Induktion“ oder „Hypnose im engeren Sinne“.
• der Zustand der hypnotischen Trance.

Weiterführend zu Trance:
https://de.wikipedia.org/wiki/Trance
Zitat:Trance ([trɑ̃s]; von lateinisch transire „hinübergehen, überschreiten“) ist eine Sammelbezeichnung für veränderte Bewusstseinszustände mit einem intensiven mentalen Erleben. In Abgrenzung zum gewöhnlichen Wachbewusstsein sind diese Zustände durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
• eine hochfokussierte Konzentration auf einen Vorgang
• bei gleichzeitiger sehr tiefer Entspannung
• eine Ausschaltung des logisch-reflektierenden Verstandes

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaeh...n/Hypnose/
Zitat:Die Hypnose ist ein leichter bis mittelschwerer Trancezustand, in dem das Bewusstsein geschwächt wird und das Unbewusste in den Vordergrund rückt.

Die Fremdhypnose ist die effektivste und intensivste Art der Hypnose.

Dadurch dass der Hypnotisand keine Steuerung übernehmen muss, wie das bspw. in der Selbsthypnose der Fall ist, kann er sich in der Fremdhypnose viel besser in die Trance sinken lassen und damit Trancetiefen erreichen, die in der Eigenarbeit in der Regel nicht möglich sind.

Zusammenfassend ergibt sich in diesem Zustand:

Ausschalten des bewussten Willens, der Kontrollfunktion, des logisch-reflektierenden Verstandes.


Bartosz schreibt, dass seine TZT in einem fremdhypnoseähnlichen Zustand laufen. Jetzt macht das für mich erst Sinn! Wie oft gelesen und nicht kapiert. Es erinnert mich ein wenig an das, was ich die Selbstlaufphase nenne(ein Zustand zwischen Schlaf und Wach, in dem ich nur mitgehe, mich lenken und bewegen lasse. Wobei es nicht nur um Bewegung ansich geht sondern letztlich um Erleben/Szenen/Handeln). Vielleicht gibt es da Übereinstimmungen.

Wenn ich nun das Gesammelte mal mit Trüb- und Klarträumen vergleiche, komme ich zu dem Schluss, dass es dem Wesen nach weder ein KT im allgemein gängigen Verständnis(nach den Tholeyschen Vorgaben) ist, noch ein TT. Nein, es ist ein TZT  blumen

Wohin es tendiert, liegt meines Erachtens dann an der jeweils erreichten Trancetiefe im TZT. Ob zu mehr oder weniger Bewusstsein, Verstand, Wahrnehmung des eigenen Willens usw. Ganz dürfte das Bewusstsein jedoch nie erlöschen in diesem Zustand. Dann wärs ein TT. Ob aus einem TZT ein TT werden kann, weiß ich nicht. Allerdings würde ich es nicht ausschließen, sondern eher vermuten, wenn ein TZT in einen normalen KT übergehen kann, kann er das ebenso in einen TT.

Also ein TZT dürfte demzufolge diverse Abstufungen an Kontroll-, Verstand-, Willensabgabe und somit Tiefe erreichen können. Und das passt nun für mich endlich ins Puzzle mit den Traumbeschreibungen von Bartosz.

Wie gesagt, ich habe es gelesen, mehrfach. Aber manchmal braucht der Klick etwas länger.

Selbstlaufphase, wens interessiert
https://www.klartraumforum.de/forum/show...#pid154757
https://www.klartraumforum.de/forum/show...#pid117205
Klarträumer sind Stehaufmännchen
Die Wahrheit macht frei
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#32
18.05.2019, 11:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.05.2019, 11:25 von glider.)
[+] 1 User sagt Danke! glider für diesen Beitrag
@Laura
Vielen herzlichen Dank für deine Verlinkungen  blumen 
Sie beschehrten mir ein cooles  'Aha-Erlebnis'!

Ich beschäftige mich selber gerade auch mit dem Unterschied von Selbsthypnose und meiner eigenen WILD-Technik - haben TZT etwas mit Selbsthypnose zu tun?
Für mich selbst sehe ich einen Zusammenhang zum 'den KT loslassen' und das höhere Selbst, Ueberbewusstsein, Innere Selbst (Robert Waggoner's 'Larger Awareness') anfragen, bzw. die 'Kontrolle des KT's an diese 'Instanz' abgeben.

Zitat von Bartosz:

Zitat:Beim Übergang in die Schlafphase kann der Eintritt in den TT von Vibrationen, Schwingungen oder durch das Rotieren um die eigenen Achsen begleitet werden. Ein Sturzflug durch einen schwarzen Tunnel wird eingeleitet, um den TT zu betreten.
  meine Bemerkung: TT meint hier wieder TZT!

Das passiert mir doch bei WILDs und wird dann von anderen Autoren als Astralreise bezeichnet. Man gibt die 'Kontrolle' auch irgendwie ab und lässt sich von einer neuen KT-Szene überraschen, wi z.B. 'meine Traumhelfer' die mir dann ihre Welt erklären. 
Zitat:
  • Der völlige Stillstand oder Ruhestand des Traum-Ichs wird eingeleitet. Entweder man wird gefesselt, festjustiert oder festgehalten. Dies gilt es zuzulassen. Es dient dem eigenen Schutz, um nicht unüberlegte Handlungen auszuführen.
Auch hier ergibt sich ein 'Aha-Erlebnis': nachdem ich mir im KT Heilung gewünscht hatte, wurde ich im nächsten KT an der Decke 'festgenagelt' und von unzähligen 'Puppen' begrüsst. Ich interpretiere es als ein 'Begrüsst werden von meinem Inneren Selbst'.

Ich entschuldige mich bei Bartosz dafür, dass ich diesen Text(Definition: Transzendenter Traum)  nicht schon früher gelesen habe. Er erklärt vieles, gibt aber auch wie oben erwähnt viel Anlass zu weiteren Diskussionen in neuen Threads!
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#33
18.05.2019, 11:30
[+] 1 User sagt Danke! Oneiroanutin für diesen Beitrag
(18.05.2019, 11:22)glider schrieb: Für mich selbst sehe ich einen Zusammenhang zum 'den KT loslassen' und das höhere Selbst, Ueberbewusstsein, Innere Selbst (Robert Waggoner's 'Larger Awareness') anfragen, bzw. die 'Kontrolle des KT's an diese 'Instanz' abgeben.

Ja genau, daran hat es mich auch erinnert. big

Inwieweit Übereinstimmungen oder Unterschiede zu außerkörperlichen Erfahrungen bei den TzT bestehen habe ich mich auch oft gefragt. Hab diese Frage für mich aber mangels eigener Erfahrungen mit AKE's erst einmal beiseitegelegt.

liebe Grüße
Kristina
Simple living. High thinking.
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#34
18.05.2019, 12:49
[+] 2 User sagen Danke! Laura für diesen Beitrag
(18.05.2019, 11:22)glider schrieb: @Laura
Vielen herzlichen Dank für deine Verlinkungen  blumen 
Sie beschehrten mir ein cooles  'Aha-Erlebnis'!

Hey freut mich, ich hatte gehofft, mein eigenes Aha irgendwie auch teilen zu können bigwink Vor allem, nachem ich gestern -siehe mein obiges Kurzposting-so ziemlich am Ende war mit meinen Ideen..

glider schrieb:Ich beschäftige mich selber gerade auch mit dem Unterschied von Selbsthypnose und meiner eigenen WILD-Technik - haben TZT etwas mit Selbsthypnose zu tun?

Es mag auf den ersten Blick gegensätzlich klingen, Fremdhypnose und
https://www.transzendenter-traum.de/tt-def/ schrieb:Dabei wird der eigene Wille nicht an einen Hypnotiseur abgegeben, sondern an das eigene, tiefe Selbst, das diese Ebenen für einen erschafft. Durch das Vertrauen in den initiatorischen Tod, wird eine tiefe Selbsthypnose im Schlaf möglich.

Trotzdem, für mein Verständnis klares Ja. Fremdhypnose, aber durchs eigene UB(oder wie auch immer jeder es nennen mag, Selbst?). Und daher auch Selbsthypnose. Auch das fügt sich für mich gut zusammen.


glider schrieb:Für mich selbst sehe ich einen Zusammenhang zum 'den KT loslassen' und das höhere Selbst, Ueberbewusstsein, Innere Selbst (Robert Waggoner's 'Larger Awareness') anfragen, bzw. die 'Kontrolle des KT's an diese 'Instanz' abgeben.

Ja big

Ebenso, ganz fantastisch

glider schrieb:Zitat von Bartosz:
Zitat:Beim Übergang in die Schlafphase kann der Eintritt in den TT von Vibrationen, Schwingungen oder durch das Rotieren um die eigenen Achsen begleitet werden. Ein Sturzflug durch einen schwarzen Tunnel wird eingeleitet, um den TT zu betreten.
  meine Bemerkung: TT meint hier wieder TZT!

Danke für die TT-TZT-Unterscheidung. Das sind Erscheinungen, die wir im Forum als WILD-Begleiterscheinungen kennen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie auch für den Übergang in einen TZT bei jedem durchaus verschieden sein können.

Aber, und hier ist für mich noch ein Groschen gefallen: Bartosz beschreibt, dass man auch durch Trance aus dem WL direkt in einen TZT übergehen kann. Trance hat lt. obiger Definition die Abschaltung des logisch-reflektierenden Verstandes dabei. Ich würde hier einen Zusammenhang sehen zu dem, was im Forum als gedimmtes Bewusstsein steht. Also bewusst, fokussiert, aber irgendwie auch "halbe Kraft". Zum Wilden schrieb ich irgendwann mal

(21.03.2012, 11:19)Laura schrieb: Man kann

- nahtlos mit voller Klarheit in den Traumzustand übergehen oder
- sich Hinüberschaukeln als Wechsel zwischen Trüb und Klar(bzw. wird auch manchmal nur ein einziges, winziges Bewusstseinsloch beschrieben) oder
- man fährt das Bewusstsein auf halbe Kraft runter, ähnlich einer tiefen Trance und erst im Traum wieder richtig hoch.

Lässt man bei Nr. 3 den letzten Schritt, das Wiederhochfahren im Traum, weg, behält man die Trance. Und tritt möglicherweise(noch nie probiert) so direkt vom WL in den TZT ein. Würde für mich auf jeden Fall zusammenpassen damit

(27.03.2019, 09:00)Bartosz Werner schrieb: Zu Frage 2. Kannst du folglich auch direkt aus dem WL in einen Transzendenten Traum übergehen? Also wiederum ohne Heldentod?

Ja, später braucht man den „Trick“ mit dem eingeleiteten Tod nicht mehr. Man kann sich direkt aus der Trance, in die Welt der Gefühle fallen lassen. Deshalb haben die Klarträumer in jener oder ähnlicher Form diese Ebenen schon erlebt.

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glider schrieb:Das passiert mir doch bei WILDs und wird dann von anderen Autoren als Astralreise bezeichnet. Man gibt die 'Kontrolle' auch irgendwie ab und lässt sich von einer neuen KT-Szene überraschen, wi z.B. 'meine Traumhelfer' die mir dann ihre Welt erklären. 

Stimmt. Traumbegleiter, Traumhelfer, Mentoren, Guides, da stecken wahrscheinlich die gleichen Typen dahinter  biggrin Nee, Spaß. Ich mach da auch Unterschiede(aber ok, wer weiß es schon genau bigwink )

Zitat:
Zitat:
  • Der völlige Stillstand oder Ruhestand des Traum-Ichs wird eingeleitet. Entweder man wird gefesselt, festjustiert oder festgehalten. Dies gilt es zuzulassen. Es dient dem eigenen Schutz, um nicht unüberlegte Handlungen auszuführen.
Auch hier ergibt sich ein 'Aha-Erlebnis': nachdem ich mir im KT Heilung gewünscht hatte, wurde ich im nächsten KT an der Decke 'festgenagelt' und von unzähligen 'Puppen' begrüsst. Ich interpretiere es als ein 'Begrüsst werden von meinem Inneren Selbst'.

Danke fürs Posten  big
Klarträumer sind Stehaufmännchen
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#35
19.05.2019, 11:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.05.2019, 14:22 von Bartosz Werner.)
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Liebe KlarträumerInnen,

ich freue mich bei Euch wieder zu sein. Als erstes möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mich so spät wieder melde. Ich war jedoch arbeitstechnisch viel unterwegs und bin seit gestern wieder in Berlin. So tut es mir leid, nicht früher „JA“ oder „NEIN“ gesagt zu haben.
 
Ich bedanke mich bei allen – ausnahmslos –, die ihre Beiträge hier schreiben und bei den LeserInnen dieses Threads.
 
Von allen, die in meinen Threads einen Beitrag reingeschrieben haben, habe ich natürlich zwischendurch in die entsprechenden Traumlogbücher reingeschaut: Ich bin von euren Träumen oft begeistern und gerührt gewesen. Ich sehe alle in diesem Forum als Pioniere, die ihr eigenes Selbst und somit auch ihr Ich im Traum erkunden wollen und noch dazu es können. Das ist mutig und großartig. Daher freue ich mich, endlich bei Gleichgesinnten angekommen zu sein und bedanke mich vom Herzen bei glider, Liri, Laura, Rhetor und Kristina für ihre differenzierte Sicht, Anmerkungen, Kritik und Beteiligung. Danke.
 
Obwohl mein Ziel in diesem Thread war, meine simple Meditationstechnik „Das Pendel im Kopf“ vorzustellen, die es mit ermöglicht in der Nacht noch mehr Klarträume und transzendente Träume hervorzurufen und der Motor für meine Reise nach Innen wurde, würde ich auf paar spannende Punkte eingehen, die sich in den letzten Tagen im Thread ergeben haben. „Das Pendel im Kopf“ stelle ich das nächste Mal mal vor.

Thema: Begriffsbestimmung

Ich konnte nun nachlesen können, was ein Trübtraum ist, weil ich diesen Begriff gar nicht kannte. In dem Forum Begriffserklärungen, Akronyme, Abkürzungen und Definitionen steht:

Trübtraum/TT
Ein Traum, in dem der Träumer keine Klarheit erlangt. Er glaubt, sich im Wachleben zu befinden, erkennt den veränderten Zustand nicht.
 
Der transzendente Traum (TZT) findet bei mir im völligen Bewusstsein des Schlafes statt. Es ist bei mir gefühlt noch stärker als im gängigen Klartraum, da auch das Schmerzempfinden leicht eingeschaltet ist. Ich bin mir im TZT stets bewusst, dass die nächste Auseinandersetzung schmerzhaft sein könnte und stehe somit vor der Entscheidung, ob ich mich den eigenen Ängsten und den möglichen Schmerzen, die eine Illusion sind, stellen mag oder nicht. Der freie Wille ist vollkommen eingeschaltet. Gleichzeitig ist der Übergang von dem transzendenten Traum zu hypnagogen Halluzinationen, die beim Aufwachen nachhallen, fließend. Weil der transzendente Traum so realistisch ist und sich fast echt anfühlt, kann er beim Aufwachen in die Realität bei mir hineinwirken. So sehe ich gleichzeitig meine innere und äußere Realität. Meine innere und äußere Zeit synchronisiert sich. Zur Halluzinationen füge ich jetzt schon mal ein Beispiel ein, wie mir die Angst vor diesen genommen wird.
 
»Halluzinationen«  //  TZT  //  14.11.2008
Meine Mentorin sagt mir, dass in der Menschheitsgeschichte schon alle mächtigen Menschen Halluzinationen hatten, zum Beispiel Könige, Stars aber auch normale Menschen. Halluzinationen sind nichts Außergewöhnliches: Sie sind normal.
 
Notiz: Stets wird mir die Angst vor Halluzinationen beim Aufwachen genommen. Auf der Reise gibt es visuelle Halluzinationen und viele Hör-Halluzinationen ­– Stimmen oder Geräusche, die mich vielleicht in meiner Trance erschrecken. Ich höre laute oder schöne Musik wie aus einem Radio. Diese Geräusche oder die Musik lasse ich in meiner vollen Lautstärker im Kopf zu. Danach verschwinden sie, tauchen nicht mehr auf, machen mir keine Angst mehr.
__
Auf das Thema hypnagogen und hypnapomen Halluzinationen können wir gerne noch eingehen. Man braucht aber keine Angst davor zu haben.
 
Und weil der transzendente Traum so realistisch sein kann, kann ich aus meinem eigenen Willen heraus nicht fliegen wie im Vergleich zum Klartraum. Ich kann mich natürlich von irgendetwas runterfallen lassen und den Absturz höchsten mit meinem Willen Abbrechen oder verlangsamen. Aber fliegen ist sehr schwer. Ich schaffe das höchstens, wenn ich ganz entspannt bin und loslassen kann, um mich in einen leichten Schwebezustand zu begeben. Fliegen aus dem eigenen Willen heraus, ist für mich kaum möglich, denn ich merke oder glaube es zu mindestens, dass durch den stärkeren Realismus im Traum der eigene Traumkörper ein Gewicht hat. Diese Hürde ist nicht so einfach zu überwinden. Dazu am Ende dieses Beitrags mehr.
 
Ich möchte den Trübtraum nicht kleinreden, weil ich weiß, dass es sich auch bei mir wohl um eine Traumart handelt, die wichtig ist, weil ich mich in diesen Klartraumsituationen besser beobachten kann. So als ob ich einem Film betrachten würde, jedoch aus der Ich-Perspektive. Und obwohl ich nicht eingreifen kann, weil ich mir des Träumens nicht bewusst bin, kann ich trotzdem durch die Beobachtung und dem Ausgang des Traums für mich etwas Entscheidendes lernen oder verarbeiten. Dennoch empfinde ich den Begriff etwas unglücklich und missverständlich gewählt. Später wurden die Trübträume bei mir, die ich bei mir einfach Träume (T) nenne, sehr konkret:
 
»Macht des Geistes«  //  T  //  24.02.2009
Ich sitze als Häftling in einem Gefängnis, der Gefängnisdirektor behandelt mich sehr mies. Ich werde dabei so wütend, dass ich mir meine Kleider vom Leib reiße und wie ein Geist unsichtbar werde. Ich greife ihn in meiner Wut an, er hat keine Chance. Der Direktor wird zu einem Grizzlybären, der gegen meine unsichtbaren Angriffe machtlos ist. Plötzlich springe ich kurz in die Perspektive des Bären, also des Direktors, und bekomme Angst vor meiner eigenen geistigen Macht. Ich werde mir gewahr, welch große Verantwortung ich nun innehabe, wenn ich wie ein Geist unsichtbar bin. Ich nehme den Bären in den Würgegriff, dann liegt er auf dem Boden. Weil er mich im Gefängnis gedemütigt hat, bin ich noch wütend auf ihn. Plötzlich kann ich uns beide von Außen beobachten – als objektiver Beobachter. Ich bekomme Angst, dass ich den riesigen Bären mit einem Würgegriff töten kann. Der Bär schreit vor Schmerz.
Ich lasse mich aufwachen, um den Bären nicht zu töten.
 
Notiz: Der Traum war wie ein Kinofilm, den man auf einer Leinwand betrachtet. Der Wechsel in die subjektive Sicht des Bären und in die beobachtende, neutrale Sicht war faszinierend. Ich konnte so erkennen, wie alle Sichtweisen wirken. Mir wurde beigebracht, alle Perspektiven anzuerkennen und somit die richtige Entscheidung zu fällen. Indem ich die Macht des Geistes durch verschiedene Perspektiven beobachte und anerkenne, wird das eigene Bewusstsein ausgedehnt. Dabei werde ich mir der Verantwortung meiner Gefühle bewusst, aber auch der anwachsenden, geistigen Macht, die der Held in mir zu erfahren beginnt.
 
»Verzweiflung«  //  T  //  15.03.2010
Jemand verprügelt mich im Traum so brutal, dass ich total verzweifle. Dann werde ich so zornig, dass ich mein Gegenüber verprügele und höre erst auf, als es verzweifelt. Ich bin erschrocken, weil ich erst jetzt sein Gesicht sehen kann. Wir sind ein und dieselbe Person – als wären wir Zwillinge oder Doppelgänger. Ich habe in meiner Verzweiflung, die in Aggression umschlug, nicht gemerkt, dass sich die ganze Situation um 180 Grad gedreht hat. So kippt diese in ihr Gegenteil. In letzter Konsequenz bin ich zu der Person geworden, die mich angegriffen hat. Zu meiner Verblüffung wache ich sehr entspannt auf.
 
Notiz: Subjekt und Objekt tauschen nun zunehmend ihre Plätze, ihre Sichtweisen begegnen sich und ich erkenne den beobachtenden Geist in mir.
In diesem Zeitraum verzweifele ich sehr oft und sehr stark in meinen Träumen, dennoch wache ich entspannt auf. Meine Verzweiflung, die ich im Traum erlebe, wird trainiert, so als ob ich die verschiedensten Grade der Verzweiflung spüren muss, um ein Mitgefühl für andere Menschen zu entwickeln, die im realen Leben tatsächlich ähnliches Leid erfahren. Wenn ich aufwache, ist alles in Ordnung, fast schon friedlich. Es sind stets gute, lebensfrohe Tage.
___
 
Zum Thema: Ausblenden des Klartraums
Ein sehr spannendes Thema, dass bei fortgeschrittenen Klarträumern unvermeidlich sein wird, jedenfalls meiner Meinung nach.  normal   Bei mir ist es der Fall.
 
Laura schreibt: „Die bisherige Schlussfolgerung ist tatsächlich, dass bestimmte Inhalte eben laufen sollen - entweder ich "bestehe" sie oder nicht. Dadurch kann es im letzteren Fall zum Verlassen des Traum-/innern Stromes kommen und dem was ich Minusträume nenne.“
 
Genau so verhält es sich bei mir auch. Nur wenn ich die Traumsituation (auch an meinem Körper) zulasse und loslasse, also auf meinen Willen im Traum (Ego) nicht poche, bleibt der Klartraum bei mir erhalten und ich kann daraufhin tiefere Erfahrungen für mich sammeln. Wenn ich Werte oder mich der Situation und den Figuren nicht füge, also Ihnen zb nicht folge oder sie an meinen Körper nicht zulasse, blendet sich der Traum ganz aus. Jedoch kommt man hier manchmal um das „Todesdingens“ nicht herum. Das eigene „Ich“ ist nicht so der Freund davon. normal
 
Hier kann ich wieder nur empfehlen, nicht dem eigenen Willen zu folgen, sondern einfach fallen zu lassen und schauen, was für eine „Lektion“ durch das tiefere Selbst an einen herangetragen werden kann oder welche phantastischen Möglichkeiten sich hinter dem eigenen Willen und der Ich-Perspektive ergeben könnten...
 
Liebe Laura, noch mal danke für die Zusammenfassung der Fremdhypnose: „Ausschalten des bewussten Willens, der Kontrollfunktion, des logisch-reflektierenden Verstandes.“
Du schreibst weiter: „Wenn ich nun das Gesammelte mal mit Trüb- und Klarträumen vergleiche, komme ich zu dem Schluss, dass es dem Wesen nach weder ein KT im allgemein gängigen Verständnis (nach den Tholeyschen Vorgaben) ist, noch ein TT. Nein, es ist ein TZT"
 
Danke!
 
Genau so ist das gemeint. Ich wollte den Klartraum nicht abwerten, sondern ihm die Dimension und der Eigenschaften der Fremdhypnose hinzufügen. Deshalb hieß der Arbeitstitel des Buches zwei Jahre lang: Hypnose im Schlaf.
Aber ich habe mich dann für den Begriff „Transzentender Traum“ entschieden, weil er etwas positiver für mich besetzt ist und später, auch zu meiner Überraschung immer mehr „Lichterfahrungen“, dazukamen. Deshalb blieb es dann bei TZT.
 
Du schreibt: „Also ein TZT dürfte demzufolge diverse Abstufungen an Kontroll-, Verstand-, Willensabgabe und somit Tiefe erreichen können. Und das passt nun für mich endlich ins Puzzle mit den Traumbeschreibungen von Bartosz.“
 
Genauso ist es! Danke dir nochmal!
 
Und glider bestärkt dies in ihren Ausführungen wunderbar. Danke dir dafür!
 
Und zum Thema sich „festnageln“ zu lassen, kann ich ein Liedchen singen: Also, dass festnageln, sich fixieren zulassen oder einfach nur „festgehalten“ zu werden, gilt zuzulassen. Es ist bei mir oft geschehen. Ich brauche gar keine Angst zu haben, mich gar nicht mehr bewegen zu können. Ich habe den eigenen Wunsch nach Kontrolle losgelassen. Für mich waren diese Träume eine weitere Prüfung oder Lektion, und beim Bestehen wurde ich dafür belohnt. So wie es bei glider der Fall ist. Zum Festnageln hier ein Beispiel von mir:
 
»Hälfte des Weges«  //  TZT  //  16.01.2010
Mir werden in vollem Bewusstsein Nägel in den Bauch und in die Knochen gerammt. An den Nägeln befinden sich Haken, an denen man später Seile befestigen kann. Ich habe das Gefühl, dass sie dazu dienen, mich irgendwann aus meinem Körper heraus zu ziehen.
Ich habe plötzlich das Gefühl, dass ich aus meinem Körper falle und nun in einem sehr realen Raum schwebe. Ich erschrecke mich vor diesem Phänomen, falle in meinen Körper zurück und lande in einem abgedunkelten Raum.
Hier sehe ich den James Bond Darsteller Daniel Craig. Er bedient viele technische Geräte und Laptops, aber er kann mich nicht sehen, so als wäre ich unsichtbar. Ich nutze die Gelegenheit und zerschlage alle technischen Geräte und die gesamte Elektronik. Er bemerkt mich und springt blitzschnell hinter mich. Mein Rücken spannt sich an. Er sagt mir, dass ich nun die Hälfte des Weges geschafft habe und am Ende das goldene Raumschiff erreiche. Ich wache auf.
 
Notiz: In weiteren Träumen werden mir dicke Nägel in die Knochen gebohrt. Ich habe bereits die Hälfte des Weges geschafft. Einen Monat später sind es über 53 Prozent. Jetzt kippt die Reise noch mehr ins Mystische. Am Ende dieser fünfjährigen Reise lande ich tatsächlich in einem goldenen Raumschiff, in dem sich das innere Kind seiner eigenen Bewusstheit gewahr wird. Ich bekomme das Gefühl, dass diese Traumarbeit einen ganz konkreten Plan verfolgt und ich diesem vertrauen kann.
Die Möglichkeit, den eigenen Körper im Schlaf zu verlassen, also eine außerkörperliche Erfahrung zu erleben, deutet sich an. An sich ist es keine große Überraschung. Schon in den luziden Träumen sind alle Indizien anzutreffen, dass der eigene Traumkörper alle Eigenschaften für eine außerkörperliche Erfahrung im Schlaf inne hat. Im Tantrismus, eine Strömung innerhalb der hinduistischen Religion, wird dieser spezielle Traumkörper als Illusionskörper bezeichnet.
Als Resultat einer besonderen Schulung, so der Dalai Lama, ist es schließlich möglich, den speziellen Traumkörper vom groben physischen Körper abzulösen und unabhängig davon auf Reisen zu gehen. Traum-Yoga ist daher »ein üblicher Weg, um die Kunst der Außerkörperlichen Erfahrungen durch (kontrolliertes) luzides Träumen zu entwickeln«, schreibt der Neurologe Dr. Wilfried Kuhn. Daher sind außerkörperliche Phänomene nichts ungewöhnliches.
Aber es ist nicht das Ziel dieser Reise, eine außerkörperliche Erfahrung zu machen. Ich bin während der Reise nie auf diese Idee gekommen. Das hätte mir auch viel zu viel Angst gemacht. Es ist eines von vielen Phänomenen, das uns auf dieser Reise nahe gelegt wird.
___
 
Deshalb gibt es auf diesen Ebenen immer mehr Hinweise zu dem Phänomen der Astralreise. Aber ich wollte mich einfach noch tiefer in die Ebenen der (Fremd-)Hypnose fallen lassen und zu schauen, was für Ebenen und Abstufungen sich noch ergeben könnten. Deshalb kann ich auch wenig zu Astralreisen erzählen. Sie haben mich irgendwie nicht interessiert. 
 
Zum Thema Vibration und Schwingungen des Traum-Körpers
 
Hier ein längeres Kapitel aus meinem Buch zu diesem Thema. Und entschuldigt hier und dort bitte das verallgemeinerte „WIR“. Das überarbeiten würde jetzt zu lange dauern. Mit dem "Wir" ist natürlich jedes Mal mein „Ich“ gemeint:
 
Schwebender Zustand
Im Schlaf beginnt sich mein Körper auf dem Bett leicht hin und her zu bewegen, ohne dass ich zuvor einen Alptraum oder luziden Traum erlebt habe. Die Bewegung ist am Anfang minimal, wird dann stärker. Das Bett oder ich vibrieren. Ich stelle fest, dass ich mich in einem bestimmten Zwischenstadium des eigenen Bewusstseins befinde. In diesem Zwischenstadium wirkt mein Bett, mein Zimmer echt, aber es ist nicht richtig real und am Anfang etwas beängstigend, weil alles schemenhaft und dunkler erscheint. Ich brauche keine Angst davor zu haben, es ist normal. Ich bin mir jedoch etwas unsicher, ob mein Bett oder mein Körper vibrieren. Während des Schlafs befinde ich mich nun direkt auf der Schwelle zu meiner rechten Gehirnseite.
Ich bin in einer »Trance«. Trance bedeutet übersetzt schwingende Körperbewegung. Um in die tieferen Trancezustände im Schlaf zu kommen, gebe ich mich dieser schwingenden oder schaukelnden Körperbewegung hin. Nicht umsonst lassen sich die Schamanen durch schwingende, rhythmische und kreiselnde Tanz- und Körperbewegungen in tiefe Trancen fallen, um mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten. Mit dem schwingenden Pendel im Kopf werde ich in Träumen diese verlorenen Talente wiederentdecken. Ich stelle mir einfach vor, dass mein Selbst ein »Hypnotiseur« oder ein »Schamane« ist und mich in eine tiefe Trance schwingt. Dabei muss ich ihm nur vertrauen. Auf die Schwingungen habe ich keinen Einfluss und wenn ich Angst bekomme, wird die Trance abgebrochen. Also lasse ich das »Schaukeln« oder »Vibrieren« zu und vertraue meinem Selbst.
Wenn ich mich der Schwingung hingebe, steigt mein Traumkörper langsam empor und schwebt über meinem Bett. Ich bleibe einfach entspannt. Ich brauche dafür viele Versuche, weil ich es nicht gewohnt bin, auf diesen Ebenen über dem Bett zu schweben und die Kontrolle über den eigenen Körper zu verlieren. Diese Traumebenen wirken und fühlen sich real an – realer als jeder Klartraum. Die sinnliche Wahrnehmung ist in diesem Zustand viel stärker als sonst, deshalb scheitere ich oft, weil das Schweben über dem Bett ungewohnt ist. In den Klarträumen fliegt man angstfrei wie »Superman«. Auf diesen Ebenen ist das Gefühl völlig anders, weil sich die kleinste Schwebebewegung echt anfühlt. Dieses Körpergefühl besteht bei den Klarträumen nicht, es sei denn, man konzentriert sich auf ein Körperempfinden. Man ruft es mit seinem Willen hervor, und es wird einem versinnbildlicht: Der Wille erzeugt das Ergebnis.
Daher sind in den transzendenten Träumen alle körperlichen Eigenschaften bis zu einem gewissen Grad eingeschaltet, und die Angst vor Schmerzen ist präsent. Sobald wir der Situation vertrauen und uns auf sie einlassen, wird es keine Schmerzen mehr geben. Wenn wir aber versuchen, mit unserem Willen etwas zu manipulieren, blendet sich dieser Zwischenbereich, der zu den transzendenten Träumen führt, sofort aus.
Wir ärgern uns beim Aufwachen, weil wir es nicht geschafft haben, uns entspannt auf den schwebenden Zustand der Trance einzulassen. Ich brauche Wochen, um mir die Angst vor dem Schaukeln und Schweben über dem Bett zu nehmen.
Bei diesem Vorgang handelt es sich nicht um außerkörperliche Erfahrungen. Bei außerkörperlichen Erfahrungen ist es möglich, mit dem eigenen Traum-Körper, der oft als Astralkörper, Geistkörper oder subtiler Körper bezeichnet wird, den physischen Körper im Schlaf zu verlassen. Wir verlassen den Körper nicht, denn das ist nicht das Ziel der transzendenten Träume. Es geht um eine Reise nach Innen. Auch dieser schwebende Vorgang ist nur eine Übungssimulation, genauso wie das eigene Traumbewusstsein und der Traumkörper eine Illusion im Schlaf sind.
So bewegen wir uns wieder in einem fiktiven Übungsraum des Schlafes. Die Frage ist erneut, ob wir dieser kreierten Simulation, die das Unbewusste für uns erschafft, vertrauen können. Hat man den Mut, sich darauf einzulassen, sich über dem Bett schweben zu lassen? Je mehr Vertrauen wir entwickeln, desto stärker schwindet unsere Angst. Wenn wir in den luziden Träumen wie »Superman« fliegen können, warum sollten wir uns vor dem Schweben über dem Bett ängstigen? Nur weil es sich realistischer anfühlt? Auch hier ist die Anwendung der aktiven Imagination hilfreich, um sich die reale Angst vor dem Schaukeln und Schweben zu nehmen.
Nachdem ich von meinem Bett langsam schaukelnd in die Luft emporsteige und dem Zustand vertraue, schwebe ich mit meinem Kopf langsam in Richtung Decke, an die Wand oder auf die Kante eines Schranks zu. Weil ich aber die Wand als Wand und den Schrank als Schrank werte oder wahrnehme, stoße ich mir den Kopf daran und wache auf.
Der Schmerz scheint real, ist jedoch nur eine Einbildung, und resultiert nur daraus, dass ich ihn erwarte. Es gibt keine Wand, keinen Schrank, genauso wenig wie es meinen Körper gibt. Deswegen ist es wichtig, alle Wertungen, alles Wissen um körperliche Erfahrungen und Erwartungen fallen zu lassen.
Das Nicht-Denken, das Nicht-Werten und besonders das Nicht-Erwarten ist hier die Grundvoraussetzung, um diese Ebenen für sich weiter zu erschließen. Jede erwartende Haltung beinhaltet auch Enttäuschung und Angst. Wenn sich unsere Erwartungen und Ängste legen, werden wir wieder in die Übungssimulationen eingeladen.
___
 
Danach fingen die Sturzflüge durch die schwarzen Tunnel bei mir an.
 
Also, ich danke Euch noch mal allen, denn der Thread hat sich in jeder Hinsicht weiterentwickelt.
Einfach großartig.
 
Liebe Grüße
Bartosz
Bartosz Werner
---
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#36
19.05.2019, 13:38
[+] 2 User sagen Danke! Oneiroanutin für diesen Beitrag
Hallo zusammen,
vielen Dank Bartosz für deine klärenden Zeilen! 
Zu dem Punkt mit dem Ausblenden nochmal.... wenn ich so überlege, dann habe ich doch häufig Klarträume gehabt, die sich einfach so ausgeblendet haben. Meist wurde es einfach schwarz und dann bin ich aufgewacht. Hatte es bisher immer unter "Mist, bin halt mittendrin einfach aufgewacht" verbucht. Dass das auch mit meinem Verhalten bzw. dem Folgen oder Nicht-Folgen des Traumstroms zu tun haben könnte, darauf bin ich noch nicht gekommen, noch nicht einmal beim Lesen von Bartosz's Buch, da ich einfach davon ausging, es bisher mit "normalen" Klarträumen zu tun gehabt zu haben. Wenn das alles zutrifft, dann war ich ein sehr sehr schlechter Traumschüler. ^^
Werde jetzt meine Klartraumaufzeichnungen noch mal danach durchforsten. Habe grad das Gefühl, ein ganzes Stück für mich weiterzukommen.
Auch in Verbindung mit Lauras Traumstromthematik! sirds

liebe Grüße
Kristina
Simple living. High thinking.
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#37
21.05.2019, 18:19 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.05.2019, 18:23 von Laura.)
[+] 1 User sagt Danke! Laura für diesen Beitrag
Bartosz Werner schrieb:Ich wollte den Klartraum nicht abwerten, sondern ihm die Dimension und der Eigenschaften der Fremdhypnose hinzufügen.

Das ist gelungen und eine Bereicherung.

Zitat:Deshalb hieß der Arbeitstitel des Buches zwei Jahre lang: Hypnose im Schlaf.

Nach meinem „Aha“ oben im Thread habe ich mir vorgestellt, dass der Untertitel auch „Trance im Klartraum“ heißen könnte(also nur so für mich zum besseren Verstehen). "Hypnose im Schlaf" hat mich jetzt direkt daran erinnert.

Danke auch für deine Bestätigungen zur TZT-Tiefe und Traumstrom. Freut mich, dass wir Übereinstimmungen finden konnten.

Viele Grüße, Laura
Klarträumer sind Stehaufmännchen
Die Wahrheit macht frei
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#38
23.05.2019, 11:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.05.2019, 08:56 von Bartosz Werner.)
[+] 4 User sagen Danke! Bartosz Werner für diesen Beitrag
Liebe KlaträumerInnen,

weil wir uns das letzte Mal (mit Lauras wunderbaren Hinweisen) der Hypnose, besser gesagt der Trance im Klartraum, angenähert haben, ist das auch eine wunderbare Überleitung für das „Pendel im Kopf“, welches ich hier nun als simples Meditationswerkzeug im Alltag vorstellen möchte.  
 
@ Laura: Ich finde den Namen „Trance im Klartraum“ super. Viel besser als meinen Vorschlag. Deshalb führe ich das hier auch so ein:
 
Thema: Trance im Klartraum oder "Das Pendel im Kopf"

Ich werde diesen Beitrag in drei kleinere Abschnitte untergliedern, ansonsten wäre es zu viel Lesestoff auf einmal. In diesem 1. Teil werde ich erläutern, wie ich auf die Idee dieses Meditationswerkzeugs gekommen bin, besser gesagt, wie mir diese Methode im Traum nähergebracht wurde.
Im 2. Teil werde ich beschreiben, welche Auswirkungen das Pendel im Kopf auf den Emotional-Körper hat. Im 3. Teil werde ich beschreiben, wie sich meine Klarträume und transzendente Träume durch diese Meditationstechnik verändert haben. Also, hier wieder ein Auszug aus meinem Buch, wo das „Pendel im Kopf“ ein ganzes Kapitel einnimmt. Für mich ist es das Herzstück meines Buches:
___
Nachdem ich mich mit der aktiven Imagination, den Träumen und den luziden Träumen beschäftigt hatte, begannen meine transzendenten Träume. Gleichzeitig suchte ich im Alltag parallel nach einer geeigneten Meditationsform, um die Reise nach Innen zu unterstützen. Ich probierte viele Meditationsarten aus, war aber für die meisten zu ungeduldig oder zu faul. Erst in meinen Träumen stieß ich auf die für mich einfachste Form des Meditierens: Ich nenne sie das »Pendel im Kopf« (kurz: PiK).
Durch das Pendel im Kopf kann ich meinen Willen im Alltag fokussieren und gleichzeitig entspannen. Das Pendel ist nichts Imaginäres, nichts was ich mir vorstellen muss. Es ist eine ganz konkrete initiierbare Bewegung im Kopf, die man mit freiem Willen anstößt und aufrechterhält. Es bildet den Sog, damit ich mich im Schlaf in die tiefsten Bereiche meines Seins fallen lassen kann. Deshalb gilt es, das Pendel im Kopf zum Schwingen zubringen.
 
Anleitung: Die einfachste Methode, das Pendel im Kopf zu finden, ist folgende: Konzentrieren Sie sich zuerst auf den rechten Nasenflügel, um die Konzentration dann auf den anderen Nasenflügel zu verlagern und wieder zurück. Versuchen Sie es einmal: Die Konzentration von einem Nasenflügel auf den anderen verlagern und zurück. Genau um diese spürbare innere Bewegung zwischen den Nasenflügeln handelt es sich. Nun versuchen wir unser Pendel von einer Gehirnhälfte auf die andere zu verlagern, so, als ob wir von einem Ohr zum anderen wechseln / pendeln / gleiten würden, also mit unserer Aufmerksamkeit von einem Ohr zum anderen wechseln. Wir können das Pendel nun über die Augen von Links nach Rechts hin- und her gleiten lassen, ohne dabei unsere Augäpfel zu bewegen. Das funktioniert auch mit offenen Augen. Nehmen wir uns dafür einfach paar Sekunden Zeit.
 
Zu Anfang des 20. Jahrhunderts leiteten Hypnotiseure die Fremdhypnose mit einem schwingenden Pendel vor den Augen des Teilnehmers ein, der mit seinem fokussierten Blick dem Pendel folgen sollte. Wir verwenden dasselbe Prinzip, nur dass wir den Impuls bewusst initiieren. Wir brauchen keine Angst davor zu haben. Für den Alltag hat das Pendel im Kopf kaum spürbare Auswirkungen. Das Spannende ist, dass sich das Pendel früher oder später im Schlaf von alleine dazu schaltet. Im Schlaf wird die Reise nach Innen vertieft. Streng genommen ist jede Fremdhypnose an sich auch nur eine Selbsthypnose. Mit dem Pendel im Kopf ist es möglich, sich in die tiefsten Bereiche der Selbsthypnose während des Schlafs fallen zu lassen.
Haben Sie das Pendel schon gefunden? Es ist wirklich einfach. Genau um diesen simplen Positionswechsel handelt es sich, den wir stets aufs Neue initiieren und aufrecht erhalten. So wird im Alltag die Reise nach Innen fokussiert.
 
Manche finden die (fokussierte) Bewegung im Kopf sofort, andere brauchen etwas länger. Das liegt daran, dass dieses Phänomen zu simpel wirkt und wir es vorher nicht beachtet haben. Genauso selten nehmen wir wahr, dass wir zwinkern oder atmen. Früher oder später aber wird das Pendel in den tieferen Träumen an uns herangetragen.
 
Für den Anfang unserer Reise ins Reich der transzendenten Träume ist das Pendeln nicht zwingend notwendig. Der Trick mit dem »Sterben« lässt mich die einfachen Ebenen der transzendenten Träume von alleine betreten. Allerdings wird das Pendeln immer wichtiger. Es ist der Motor, der über den Alltag hinweg meine Heldenreise nicht nur am Laufen hält, sondern mir später im Schlaf ermöglicht, in die tiefsten Bereiche meines »wahren« Selbst vorzudringen. Es hilft mir, das emotionale Gleichgewicht, die innere spirituelle Mitte im Schlaf zu finden.
____
 
Ich müsste jetzt viel Erläutern, wieso und weshalb das Pendel für die Reise nach Innen später mehr als nur nützlich ist, werde aber daher im 2. und 3. Teil genauer darauf eingehen.  
 
Weil ich die Bewegungsrichtung im Traum radikal geändert habe und mich immer wieder auf das Loslassen und Zulassen + (das „Todesdinges“ normal ) konzentriert habe, wurde ich in meinen Träumen auf dieses Phänomen hingewiesen, ohne dass ich es erwartet habe. Hier der entscheidende Traum, wo mir die Traumfigur Albert Einstein diese Meditationstechnik für den Alltag offenbart:
 
»Das Pendel im Kopf«
Ich beobachte den Dreh einer Reportage über elektrische Impulse. Ein Reporter erklärt ein wissenschaftliches Experiment, in dem sich ein Plus-Pol und ein Negativ-Pol gegenüberstehen. Wenn man den Strom jetzt einschaltet, entsteht ein elektrischer Fluss zwischen den Polen, die leuchtend schimmern. Der Reporter betont noch einmal, wie wichtig es ist, dass man die Pole stets ein- und ausschaltet, also unter Wechselspannung lässt, damit ein elektrischer Fluss entsteht.
Ich finde die Idee gut, verstehe aber nicht, wofür das alles gut sein soll. Zudem habe ich Angst, dass ich mit diesem Hin- und Herschalten im Kopf Gehirnschäden davontrage. Zum zweiten ist die Idee einfach viel zu simpel und somit bin ich skeptisch. Mir wird dann der Erfinder dieser Idee vorgestellt. Er sieht etwas verrückt aus, hat weißes Haar, wirkt aber weise und gütig: Es ist Albert Einstein. Ich bin überrascht, ihn hier zu treffen. Er möchte mir zeigen, wozu diese einfache Idee gut ist. Ich lasse mich darauf ein.
Ortswechsel: Eine regnerische Nacht. Wir sind in einer Stadt, deren Bürgersteige mit Pflastersteinen ausgelegt sind. Die Steine sind sorgfältig angeordnet und leuchten abwechselnd auf, was das Regenwasser besser abfließen lässt. Im Traum sagt Albert Einstein, dass das Regenwasser leichter und ungehindert in die Rinnen fließen kann, wenn die leuchtenden Pflastersteine rhythmisch umgeschaltet werden. Ich beobachte, dass das Wasser wirklich gut abfließen kann, ohne Staus oder Pfützen. Dabei fühle ich, dass das Wasser auf dieser Ebene für Emotionen, Ängste, Wünsche und Stimmungen steht.
Die Kamera schwenkt wieder auf den Erfinder, den verrückt-genialen Einstein. Sein Assistent betont, dass das magnetische Feld, erzeugt durch das Hin-und Herschalten, das Wasser richtig abfließen lässt. Dabei weist der Assistent auf das Prinzip des Pendels hin und demonstriert es noch einmal. Dabei fasst er mit seinen Händen Albert Einsteins Kopf und bewegt ihn nach links und rechts. Ich merke wie meine inneren Augen, also mein Pendel im Kopf, dem schwingenden Kopf von Einstein folgen. Seine Haare schwingen dabei elektrisierend und leuchtend in seinem natürlichen Weiß gegen den Himmel, so als ob sie sich aufladen würden. Albert Einstein lacht mir dabei freudig und zuversichtlich zu.
Ich wache auf und bin von der einfachen Wirkungsweise beeindruckt.
 
Der Traum bewog mich, im Alltag zu pendeln. Erst danach wurde ich in die noch tieferen Ebenen der transzendenten Träume eingeladen. Gleichzeitig trete ich durch das Pendeln im Kopf mit dem Unbewussten in einen Dialog. Das Unbewusste wird zu meinem bewussten Begleiter.
Hier ein weiteres Beispiel dafür, wie in den Träumen auf das Pendeln im Kopf hingewiesen wird:
 
»Zeitungsartikel«
In einem Zeitungsartikel lese ich, dass ich im Kopf so pendeln soll, als ob ich mich in einem Raum zwischen einer linken und einer rechten Tür entscheiden muss.
___
(...)
 
Wenn ich im Alltag ständig diese spürbare Bewegung der Achtsamkeit zwischen den Gehirnhälften hin- und hergleiten lassen, schaltet sie sich später während des Schlafs zu meinen Träumen automatisch dazu. (...) Das Pendel steht in Wechselwirkung mit der Psyche, dem Körper, der Wellenstruktur des Gehirns und dem freien Willen. Indem ich pendle, lade ich mein Unbewusstes zu einem Dialog ein.
___
 
Wie das genauer funktioniert, jedenfalls wie ich mir das vorstelle, warum es funktioniert, werde ich dann eben im 2. Teil näher erläutern. Hier schon mal ein Ausblick, wie das Pendel sich automatisch in meine Träume, in diesem Fall in eine Trance, dazu schaltet und welche Auswirkungen es auf diese hat:
 
»Phantom-Körper«  //  Tr  //  03.08.2011
Ich werde mir des Pendelns im Kopf gewahr und lasse es von alleine weiter pendeln, greife nicht ein. Nach einer Weile im Bett liegend merke ich, wie sich meine durchsichtigen (Phantom)-Beine bewegen und schließlich senkrecht zur Decke stehen. Ich entspanne mich weiter und sie bewegen sich auf meinen Kopf zu. Meine Füße berühren meinen Kopf, als wäre ich gefaltet.
Ich wache auf. Alles ist gut, obwohl ich im realen Leben ungelenkig bin.
 
Notiz: Das selbständige Pendeln im Kopf hat Auswirkungen auf den Phantom-Körper (oder einen anderen subtilen Körper im Traum, den ich nicht kenne).
___
 
Das Pendel kann sich natürlich auch in alle Richtungen bewegen, rotieren und kreiseln. Im Traum manchmal so schnell, als ob ein Motor im Kopf anspringen wollen würde.

Meine Fragen wären:
Hattet Ihr schon in Euren Klarträumen einen (indirekten) Hinweis auf das Pendel im Kopf bekommen? Wurden in einem Thread  bereits ähnliche Erfahrungen angesprochen oder besprochen?
Ich bin zuversichtlich, dass das Kreiseln, Wirbeln, Rotieren des eigenen Traumkörpers oder das Pendeln die (fortgeschrittenen) KlarträumerInnen bereits bekannt ist.
Auch, wenn sich das Pendel zb nur in der Art und Weise zeigt, dass man sich plötzlich im Traum um die eigene Achse dreht und wirbelt. Oder, dass das Traum-Ich, besser gesagt der eigene Traum-Körper, im Traum (zb durch einen Autprall) geschleudert“ wird. Oder auf einer ähnlichen Weise. Kennt Ihr dieses Phänomen im Forum?

Viele Grüße

Bartosz
Bartosz Werner
---
»Transzendentes Träumen« – Mein abenteuerliches Praxisbuch für fortgeschrittene Klarträumer
Leseprobe auf der Webseite des Buches
Leseprobe als PDF oder Epub



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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#39
24.05.2019, 09:53
[+] 2 User sagen Danke! Lucinda für diesen Beitrag
Hallo Bartosz,

ich muss beim Thema: "Pendel im Kopf" automatisch an "Hemisphären-Synchronisation" denken.

So an "Braingym" und die Überkreuzbewegungen:
(konnte dazu auf die Schnelle nicht so recht was finden auf youtube)

https://www.youtube.com/watch?v=zXYj_V2V7fs
 
als auch wieder mal an Binaurale Beats mit visueller Stimulation:

https://www.youtube.com/watch?v=5bPrC7kIkl4&t=5798s

https://www.youtube.com/watch?v=hk8Uls_aYFw&t=4679s

Aber auch an die sogenannte 8D - Musik mit wandernden Klängen:

https://www.youtube.com/watch?v=ARX8aFXv7dE&t=2904s

Ebenso an Stereogramme (hier leicht schielen), gibt auch die Variante mit dem Blick hinter das Bild (Augen parallel)

https://www.youtube.com/watch?v=6nwSx3ss6B0&t=1s

https://www.youtube.com/watch?v=FCSr5lxwtR0

bzw. die Tafeln von Chartres:

https://www.youtube.com/watch?v=8Mka9QOMnaM
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#40
24.05.2019, 14:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.05.2019, 14:48 von tanjasin.)
[+] 1 User sagt Danke! tanjasin für diesen Beitrag
(24.05.2019, 09:53)Lucinda schrieb: Hallo Bartosz,

ich muss beim Thema: "Pendel im Kopf" automatisch an "Hemisphären-Synchronisation" denken.

So an "Braingym" und die Überkreuzbewegungen:
(konnte dazu auf die Schnelle nicht so recht was finden auf youtube)

https://www.youtube.com/watch?v=zXYj_V2V7fs
 
als auch wieder mal an Binaurale Beats mit visueller Stimulation:

https://www.youtube.com/watch?v=5bPrC7kIkl4&t=5798s

https://www.youtube.com/watch?v=hk8Uls_aYFw&t=4679s

Aber auch an die sogenannte 8D - Musik mit wandernden Klängen:

https://www.youtube.com/watch?v=ARX8aFXv7dE&t=2904s

Ebenso an Stereogramme (hier leicht schielen), gibt auch die Variante mit dem Blick hinter das Bild (Augen parallel)

https://www.youtube.com/watch?v=6nwSx3ss6B0&t=1s

https://www.youtube.com/watch?v=FCSr5lxwtR0

bzw. die Tafeln von Chartres:

https://www.youtube.com/watch?v=8Mka9QOMnaM

Hi Lucinda

Ich hatte die gleiche Idee. Allerdings bin ich mir nicht sicher, inwieweit es ähnlich ist. Bei den Synchronisationsübungen sind ja beide Gehirnhälften gleichzeitig aktiv, während bei der Pendelübung immer hin und her geswitched wird, aber vielleicht ist der Effekt (Synchronisation der Gehirnhälften) der gleiche.

Ich habe vor auszuprobieren was passiert, wenn man die Übungen kombiniert. 
Vor einer Woche habe ich wieder angefangen mit den "Tafeln von Chartres" zu meditieren. Das Video von dir verlinkte Video von HigherMind habe ich früher auch benutzt. Jetzt habe ich eins gefunden, das direkt, ohne Einleitung beginnt und mit binaurale Beats unterlegt ist (also ideal für jemanden, der die Tafeln von Chartres schon kennt). 
https://youtu.be/s7Hrryf0zQs

Heute morgen habe ich während dieser Meditation (Tafeln von Chartres) versucht die Pendeltechnik von Bartosz auszuführen. Ich hatte noch etwas Schwierigkeiten, es fiel mir teilweise schwer mich gleichzeitig auf die Pendeltechnik und die mittlere Form zu konzentrieren (war etwas krampfhaft). 
Ich bin optimistisch, dass es besser klappt, sobald ich etwas mehr Übung in der Pendeltechnik habe. Allerdings neige ich im Allgemeinen dazu während der Meditation abzuschweifen. bigsad
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RE: Die Heldenreise im Klartraum: Teil 2
#41
24.05.2019, 16:32
[+] 1 User sagt Danke! Oneiroanutin für diesen Beitrag
Hi,
Hinweise auf das Pendel im Trüb- oder Klartraum hatte ich noch nicht. Auch habe ich noch keine Erfahrungen mit Kreiseln, Wirbeln etc. gemacht, habe aber jede Menge darüber in Bezug auf die WILD-Technik und außerkörperliche Erfahrungen gelesen.
Das Pendel im Kopf erinnert mich auch an eine Technik von Don Juan aus der Carlos Castaneda Reihe. Er nennt sie das Rekapitulieren. Kann man hier nachlesen:
http://www.adlerkrieger.de/Prinzip%20der...ulung.html

Das Pendeln nach Bartosz fällt mir auch noch etwas schwer, ich finde, dass es eine beruhigende Wirkung hat, darüber hinaus habe ich noch nichts besonderes festgestellt.

liebe Grüße
Kristina
Simple living. High thinking.
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