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Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.

RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#46
10.10.2019, 17:34
[+] 2 User sagen Danke! clearseven für diesen Beitrag
Wer ist die Traummafia und wieso sollen so viele Menschen wie möglich Klarträumen? Selbst routinierte Klarträumer wollen gar nicht immer Klarträumen, manchmal wollen die auch einfach nur schlafen? Ich glaube auch nicht, dass es so etwas wie einen Goldstandard fürs Klarträumen gibt, es gibt ja auch nicht DAS Bewusstsein (bzw. Unterbewusstsein). Manche werden durch kritisches Bewusstsein klar (gilt nat. nur für die DILD Technik), andere eher durch die Erinnerung an Träume mit ähnlichem Inhalt (passiert mir oft). Wieder andere sind einfach klar, ohne Grund und von Beginn an. Dieselben haben dann plötzlich wieder lange keine Klarträume mehr. Das Hirn macht, was es will und ich reiß mir schon lange kein Bein mehr aus, irgendetwas zu trainieren. Entweder es passiert, oder halt nicht. Ich hatte in Zeiten, wo ich intensiv das KB geschult habe, nicht mehr Klarträume, als in faulen Zeiten. Die meisten Klarträume habe ich durch Supplements und in Zeiten, wo ich sehr entspannt bin (Urlaub).
Life is just a long false awakening
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RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#47
13.10.2019, 13:33 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.10.2019, 13:51 von Likeplacid.)
(04.10.2019, 12:33)Likeplacid schrieb:
(03.10.2019, 09:01)Lucinda schrieb: Ich habe da gerade ein Erlebnis im Kopf, als ich einmal einen Mann sein Rad sportlich schwingend aus der U-Bahn nehmen sah, mit welchem er zur Rolltreppe lief. Dabei fiel mir auf, dass mindestens der Unterschenkel mit Fuß, die Hose war hochgekrempelt, aus einer "Metallfeder" bestand. Kein Klartraum - Realität.
  
Nur mal so als Ergänzung in Bezug auf Erwartungshaltungen, Glaubensmuster und Wahrnehmungserweiterung. wink1

(04.10.2019, 19:10)Lucinda schrieb: Anscheinend ist da etwas ganz anderes angekommen. wink1 Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass nicht alles bloß mit dem "richtigen" Glauben machbar ist, sondern, dass es durchaus "körperliche" Grenzen gibt.

Aber es gibt zudem auch hinderliche Überzeugungen aufgrund bestimmter Erfahrungen, so dass Alternativen nicht gleich erkannt werden.

Der "sprunghafte" Radfahrer hat Alternativen für sich entdeckt.

In Bezug aufs Klarträumen denke ich, dass man hierfür schon ein funktionsfähiges Gehirn benötigt - also doch gewisse körperliche Voraussetzungen?

Ich verstehe das aber immer noch nicht. Wie ist der Radfahrer aus der Bahn gestegen? Und welche Alternative zum normalen Aussteigen "mit Fahrrad" hat er für sich entdeckt?

(10.10.2019, 17:34)clearseven schrieb:  Das Hirn macht, was es will und ich reiß mir schon lange kein Bein mehr aus, irgendetwas zu trainieren. Entweder es passiert, oder halt nicht. Ich hatte in Zeiten, wo ich intensiv das KB geschult habe, nicht mehr Klarträume, als in faulen Zeiten. Die meisten Klarträume habe ich durch Supplements und in Zeiten, wo ich sehr entspannt bin (Urlaub).

Wenn das Hirn machen würde was es will, dann wären Traumtechniken sinnlos sondern auch Supplements. Auch das Entspanntsein im Urlaub würde dann die Aussicht auf KT nicht verbessern.
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RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#48
13.10.2019, 14:17
Zitat:Ich verstehe das aber immer noch nicht. Wie ist der Radfahrer aus der Bahn gestegen? Und welche Alternative zum normalen Aussteigen "mit Fahrrad" hat er für sich entdeckt?
Er hat nicht resigniert, sondern hat etwas aus seiner "Einschränkung" gemacht bzw. Fähigkeiten dazugelernt. 
Es ging mir nicht um Alternativen zum Aussteigen. wink1
Aufgrund seiner gezielten und gelenkigen Aktionen war mir zuerst gar nicht aufgefallen, dass er eine Beinprothese hatte.
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RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#49
23.10.2019, 12:38
(13.10.2019, 13:33)Likeplacid schrieb:
(04.10.2019, 12:33)Likeplacid schrieb:
(03.10.2019, 09:01)Lucinda schrieb: Ich habe da gerade ein Erlebnis im Kopf, als ich einmal einen Mann sein Rad sportlich schwingend aus der U-Bahn nehmen sah, mit welchem er zur Rolltreppe lief. Dabei fiel mir auf, dass mindestens der Unterschenkel mit Fuß, die Hose war hochgekrempelt, aus einer "Metallfeder" bestand. Kein Klartraum - Realität.
  
Nur mal so als Ergänzung in Bezug auf Erwartungshaltungen, Glaubensmuster und Wahrnehmungserweiterung. wink1

(04.10.2019, 19:10)Lucinda schrieb: Anscheinend ist da etwas ganz anderes angekommen. wink1 Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass nicht alles bloß mit dem "richtigen" Glauben machbar ist, sondern, dass es durchaus "körperliche" Grenzen gibt.

Aber es gibt zudem auch hinderliche Überzeugungen aufgrund bestimmter Erfahrungen, so dass Alternativen nicht gleich erkannt werden.

Der "sprunghafte" Radfahrer hat Alternativen für sich entdeckt.

In Bezug aufs Klarträumen denke ich, dass man hierfür schon ein funktionsfähiges Gehirn benötigt - also doch gewisse körperliche Voraussetzungen?

Ich verstehe das aber immer noch nicht. Wie ist der Radfahrer aus der Bahn gestegen? Und welche Alternative zum normalen Aussteigen "mit Fahrrad" hat er für sich entdeckt?

(10.10.2019, 17:34)clearseven schrieb:  Das Hirn macht, was es will und ich reiß mir schon lange kein Bein mehr aus, irgendetwas zu trainieren. Entweder es passiert, oder halt nicht. Ich hatte in Zeiten, wo ich intensiv das KB geschult habe, nicht mehr Klarträume, als in faulen Zeiten. Die meisten Klarträume habe ich durch Supplements und in Zeiten, wo ich sehr entspannt bin (Urlaub).

Wenn das Hirn machen würde was es will, dann wären Traumtechniken sinnlos sondern auch Supplements. Auch das Entspanntsein im Urlaub würde dann die Aussicht auf KT nicht verbessern.

Am Ende entscheidet dein Unterbewusstsein und das fragt dich nicht.
Life is just a long false awakening
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RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#50
27.10.2019, 12:49
[+] 1 User sagt Danke! Likeplacid für diesen Beitrag
(23.10.2019, 12:38)clearseven schrieb:
Am Ende entscheidet dein Unterbewusstsein und das fragt dich nicht.


In gewisser Weise ist doch jeder, der im Traum nicht klar wird, unbewusst. Man zieht es vor unbewusst zu sein. Nicht das Unbewusste entscheidet, sondern man selbst. Ich bin ein mieserabler Klarträumer. Offenbar ist mir Trübträumen einfach angenehmer, da stressfreier und befriedigender. Da werden viele denken "Schwachsinn, im Klartraum kann man sich jeden Wunsch erfüllen" Der Grund wieso das nicht geht ist ein anderer Teil des Unbewussten, der vom Unbewussten, das man selbst ist, relativ weit entfernt ist und das in der Tat macht was es will. Wenn man sich fürs Klarträumen entscheidet muss man bereit sein erst mal kleine Brötchen zu backen und die Erwartung, man könne im Klartraum machen was man will, zurückstellen. Zwar kann man im Klartraum einiges machen, aber nicht alles was man sich vorstellen kann. Das wird ja oft behauptet oder irrtümlich angenommen.
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RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#51
27.10.2019, 13:47
[+] 1 User sagt Danke! clearseven für diesen Beitrag
Gute Frage, welcher Teil von uns entscheidet, ob wir klar werden, oder nicht?

Beide Traumarten haben Vor-- und Nachteile. Meine Trübträume gehen sehr tief und fördern längst vergrabene Erinnerungen und Emotionen zutage, Klarträume hingegen, erfüllen mich in ihrer Vollkommenheit mit Glücksgefühlen und Euphorie. Manchmal möchte ich Klarträumen, hab aber keine und andersrum gibt es Nächte, wo mir einfach nicht nach Klarträumen zumute ist und ich dann plötzlich welche habe. Heute war so eine Nacht. Ich musste einfach mal wieder durchschlafen, wurde aber 3x klar. Jedesmal spürte ich während ich klar war die bleierne Müdigkeit und ich wollte weder darüber nachdenken, was auf meiner Todo-Liste steht, noch was ich jetzt alles tolles machen könnte - ich wollte einfach nur schlafen. Ich weckte mich dann jedesmal und schlief sofort wieder ein. Aber mein Hirn war scheinbar auf Klarträumen programmiert, dabei war ich weder mit Klartraumintention noch einem einzigen Gedanken ans Klarträumen eingeschlafen.

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das irgendwie steuen kann, ob ich Klarträume, oder nicht?
Life is just a long false awakening
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RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#52
27.10.2019, 17:06
(27.10.2019, 13:47)clearseven schrieb: Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das irgendwie steuen kann, ob ich Klarträume, oder nicht?

Wenn alle dieser Ansicht wären, gäbe es diese Rubrik hier gar nicht, oder sie wäre leer wink1
Mein Klartraum-Roman:                            Finja – Bedeutsame Begegnungen
Mein Song gegen Rückgratlosigkeit:      Invertebrates
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RE: Eine neue Didaktik bei der Lehre von Klartraumtechniken - eine Streitschrift.
#53
29.10.2019, 21:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.10.2019, 21:27 von Likeplacid.)
(27.10.2019, 13:47)clearseven schrieb:  Heute war so eine Nacht. Ich musste einfach mal wieder durchschlafen, wurde aber 3x klar. Jedesmal spürte ich während ich klar war die bleierne Müdigkeit und ich wollte weder darüber nachdenken, was auf meiner Todo-Liste steht, noch was ich jetzt alles tolles machen könnte - ich wollte einfach nur schlafen. Ich weckte mich dann jedesmal und schlief sofort wieder ein. Aber mein Hirn war scheinbar auf Klarträumen programmiert, dabei war ich weder mit Klartraumintention noch einem einzigen Gedanken ans Klarträumen eingeschlafen.

Wie schon erwähnt, ich bin ein miserabler Klartäumer. Meine Klarräume sind absolut nicht aufregend (aber manchmal regt es mich auf zu erkennen, dass das alles nur ein Traum ist, und wache davon auf).Ich werde, so ähnlich wie du es schilderst meistens klar, wenn ich am wenigsten damit rechne. Ich weiß dann gar nicht was ich machen soll. Meistens gehe ich dann einfach spazieren oder fliege ein bisschen durch die Gegend. Meine Gefühle sind dabei nur selten positiv, sondern neutral.  Es scheint mich in dem Moment gar nicht mehr zu interessieren, dass ich "früher" mal total wild aufs Klarträumen war. 

Manchmal wache ich vom Klarwerden sofort auf, manchmal erst nachdem ich ein bisschen klar geträumt habe. Vielleicht wäre gut das Eintrüben zuzulassen. Ich trübe nur selten ein wenn ich klar wurde. Eintrüben wäre ein guter Weg vom Klarträumen nicht aufzuwachen. Nachteil: die Erinnerung an den KT würde vielleicht verloren gehen. Das wäre aber nicht für jeden ein Problem.

(27.10.2019, 17:06)Rhetor schrieb:
(27.10.2019, 13:47)clearseven schrieb: Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das irgendwie steuen kann, ob ich Klarträume, oder nicht?

Wenn alle dieser Ansicht wären, gäbe es diese Rubrik hier gar nicht, oder sie wäre leer wink1

Ich glaube bei ihm hat sich die Sache verselbständigt. 

Das ist bei mir bis zu einem gewissen Grad auch so. Anfangs machte ich brav meine RC und kriegte dann erwartungsgemäß meinen ersten KT. (aber wie der ablief, das entsprach gar nicht meinen Erwartungen)

Allgemein kann man wohl sagen, dass das KTn bei den meisten Leuten langsam einschläft, wenn man sich nicht mehr dafür interessiert. Das ist auch bei mir so. Manchmal habe ich aber erst Wochen, nachdem ich klarzuwerden versuchte (also Techniken ausführte, wozu ich auch das Anhören von Hypnose Aufnahmen rechne) einen Klartraum. Ich vermute, dass mein UB sich von mir nicht gern unter Druck setzen lässt. Es reicht mir dann den gewünschten KT aber nach einigen Wochen nach, aber eben nur EINEN. Bei Clearseven ist das glaube ich ganz anders. Der wird das nicht mehr los, "befürchte" ich.
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