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Synchonizität» Über die Ursache des Zufalls

Synchonizität
#1
12.07.2018, 20:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.07.2018, 20:08 von ichbinmehr.)
Aus Wikipedia:


Zitat:Als Synchronizität (altgriechisch σύν syn, deutsch ‚mit, gemeinsam‘ und χρόνος chronos ‚Zeit‘) bezeichnete der Psychologe Carl Gustav Jung zeitlich korrelierende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind (die also akausal sind), jedoch als miteinander verbunden, aufeinander bezogen wahrgenommen und gedeutet werden.

Es handelt sich bei der Synchronizität um ein inneres Ereignis (eine lebhafte, aufrührende Idee, einen Traum, eine Vision oder Emotion) und ein äußeres, physisches Ereignis, welches eine (körperlich) manifestierte Spiegelung des inneren (seelischen) Zustandes bzw. dessen Entsprechung darstellt. Um das Doppelereignis tatsächlich als Synchronizität definieren zu können, ist es unerlässlich, dass das innere chronologisch vor oder aber genau gleichzeitig („synchron“) mit dem äußeren Ereignis geschehen ist. Andernfalls könnte angenommen werden, dass das innere Phänomen auf das äußerlich wahrgenommene vorherige Ereignis reagiert (womit wieder eine quasi kausale Erklärung möglich wäre).

Erlebt ihr eigentlich Synchronizitäten?
Was denkt ihr wie Synchronizitäten entstehen?
Es wäre ja spannend von diesen zu berichten, falls diese auftreten.

Heute hatte ich eine, deshalb komme ich gerade drauf. Denn ich fuhr heute mit meiner KiTa Gruppe in den Zoo und dachte heute morgen daran eine exotische Vogelfeder dort zu finden, die ich für einen Traumfänger verwenden möchte. Als wir dann in das Freigehege kamen, schenkte mir ein Bartgeier eine seiner enormen Federn. Welch ein "Zufall". biggrin

Vor ein paar Jahren auf einem SOAD Konzert in der Köln Arena. Eigentlich wollten wir Innenraumplätze, leider gab es nur Sitzplätze, leider das einzige Konzert in Deutschland. SOAD auf Sitzplätzen. Ein No Go. Keine Innenraum Karten zu bekommen.
Ich stehe dann auf dem Konzert auf meinem blöden Sitzplatz und frage meine Freund, als ich von von oben (Tribüne) auf den Innenraum, viele Meter weiter unten, schaue, woher die Leute ihre Karte haben, denn ich konnte keine zum kaufen finden. 2 Minuten später kommt ein junger Mann mit VIP Innenraumbändchen auf unsere Etage und gesellt sich etwas distanzlos zu mir und meinem Freund. Wir wundern uns.  Ohne uns zu kennen, ohne irgendeinen Bezug zu uns, zeigt er auf sein VIP Bändchen und sagt er hat die Innenraumkarten schon ganz früh gekauft, die waren in einer Stunde ausverkauft und nur bei einem Anbieter. Nach einem weiteren Smalltalksatz, verlässt er die Etage wieder. Er war nur gekommen um uns die Info zu geben.

Vor ein paar Wochen. Ich schreibe hier im Forum über das Thema Ganzheit, rede mit meinem Freund darüber, wir schauen zusammen Fernsehen: Big Bang Theorie. Sheldon und Amy arbeiten in der Folge an einem Projekt welches Quantenphysik und Neurobiologie ganzheitlich verbinden soll. Ich lache mich schlapp über diesen „Zufall“. Einen Tag später sucht mein Freund einen Film aus, der Magie und Wissenschaft verbindet.

Ich denke wow welch eine Synchronizität und erkenne, dass Synchronizitäten viel mehr mit dem Bewusstseinsfokus der Seele als mit der Lebenswirklichkeit eines Egos zusammen hängen.

Den freien Willen, konkret zu erleben, empfinde ich ebenfalls als perfekte Synchronizität, die oftmals gar nicht auffällt, solange ein Ereignis nicht aus dem Rahmen des normalen fällt.

Ich frage mich was passiert, wenn man die üblichen Bezugssysteme in denen wir denken, mal probeweise aufgeben und dem frei gewählten Bewusstseinsfokus, unabhängig von der eigenen Lebenswirklichkeit, den Vorstellungen und den üblichen Denkmustern folgt?

Ich erlebe Synchronizitäten, wenn ich mich mit mir verbunden fühle, wenn ich regelmäßig meditiere, wenn meine Energie hoch schwingt, wenn ich aus dem Denken und somit aus dem Bezugssystemen aussteige. Dann entstehen Freiheit und Offenheit für "Wunder".

Ich frage mich, ob Synchronizitäten zunehmen, wenn man diese wie eine Traumerinnerung niederschreibt und somit seinen Fokus darauf legt. Vielleicht hat ja jemand Lust seine Erlebnisse hier in diesem Thread mitzuteilen, vielleicht finden wir gemeinsam heraus was das mit uns macht?
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RE: Synchonizität
#2
12.07.2018, 20:35
[+] 1 User sagt Danke! Liri für diesen Beitrag
Ja, ich kenne solche Synchronizitäten. Ich glaube, sie treten ständig auf, aber es geht mehr darum, welchen Wert du ihnen symbolisch zuschreibst. Das macht sie - für dich - wertvoll, weil sie genau zum richtigen Zeitpunkt auftreten. Ich glaube, bei C.G. Jung geht es um bedeutsame Symbole z.B. im therapeutischen Kontext, die zu einem besonders wichtigen Zeitpunkt auftreten und den inneren Prozess quasi nach außen hin bestätigen.

Allerwelts-Synchronizitäten gibt es auch. Man denkt an irgendwas und dann passiert genau das oder so. Das finde ich persönlich, wenn es bei mir auftritt, höchstens lustig und wenig spektakulär. Denn es ist ja so, dass man ständig irgendwas denkt, und ab und an kommt halt was passendes vorbei...
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RE: Synchonizität
#3
12.07.2018, 20:45
[+] 1 User sagt Danke! spell bound für diesen Beitrag
synchronizitäten entstehen soweit ich das verstehe aufgrund der fokussierung des bewusstseins. wenn ich schwanger werde, sehe ich plötzlich auf der straße lauter frauen mit kinderwagen. sie waren auch vorher schon da, aber vorher habe ich es mehr ausgeblendet.
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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RE: Synchonizität
#4
12.07.2018, 21:21
[+] 1 User sagt Danke! Liri für diesen Beitrag
Ah ja, und was ich noch sagen wollte, falls du das Buch noch nicht gelesen hast, würde dir bei Interesse für das Phänomen das Originalwerk von Jung empfehlen:

Synchronizität, Akausalität und Okkultismus 

Oder hast du es eh schon? Denn da steckt einiges an Themen drin, die dich interessieren würde, gerade was Akausalität und okkulte Phänomene und seine Deutung hierzu betrifft.
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RE: Synchonizität
#5
13.07.2018, 06:33
[+] 1 User sagt Danke! clearseven für diesen Beitrag
Oh ja, immer mal wieder. Erst letzte Woche.

Auf dem Balkon einer Nachbarin waren vor 3 Wochen 7 Entenküken geschlüpft. Meine Nachbarin hatte die Entenfamillie zu einem nahen Waldsee gebracht und als ich letzte Woche dort zum Baden ging, bat sie mich, Ausschau nach ihrer Entenfamillie zu halten. Ich war am See und konnte keine Enten weit und breit entdecken. Dann wechselte ich den Platz, weil ich schlauerweise an der Hundebadestelle gelandet war. Mein neues Plätzchen war etwas abgeschiedener und auch hier waren weit und breit keine Enten zu sehen. Als ich fertig war mit Schwimmen und mich gerade abtrocknete, sah ich 6 Enten auf meinen Platz zuschwimmen, eine Mutter mit 5 halbwüchsigen Jungen. Sie hatten sich in dem Baum, der an meinem Platz halb im Wasser lag, ein Nest gebaut und sind gerade nach Hause gekommen. Ich war direkt neben ihnen und hatte das Nest total übersehen. Sie schienen keine Angst vor Menschen zu haben. Ich bin mir sicher, dass es die Entenfamilie meiner Nachbarin war. Es gab unzählige andere Badeplätze an dem ich mich hätte niederlassen können, der See ist recht groß.
Life is just a long false awakening
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