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Wilden im Wachzustand» Suche nach einer Wachtraum Technik

RE: Wilden im Wachzustand
#76
21.08.2018, 19:30
[+] 1 User sagt Danke! Ver366 für diesen Beitrag
@Steffi,

vielleicht liege ich ja daneben, aber mir ist grad folgendes aufgefallen:

(21.08.2018, 15:35)ichbinmehr schrieb: ...

Und irgendwie bleiben gerade nur diese drei Optionen. 1. Weiterhin sich mit Dingen abzulenken, obwohl ich schon weiß, dass ich mich ablenke. 2. Schmerz fühlen, bisher undurchdringbar
3. Angst fühlen.

im Vergleich zu:

Zitat:Selbst: Durch die Erkenntnis, dass du selbst das Hier und jetzt bist, was du im Gefühl der Langeweile ablehnst. Es gibt nur dich selbst. Also kann das Gefühl der Langeweile nur ein Teil von dir sein. Indem du die Langeweile annimmst, wirst du das Gefühl der Trennung, das du im Ich -Bewusstsein empfindest durchbrechen.

Steffi: Ok ich möchte mich annehmen. Bitte helfe mir dabei.
Selbst: Abgemacht. Gib uns etwas Zeit.


Da Du selbst von drei Optionen schreibst, scheint es mir, dass Du stark/fähig bist um Dir eine Wahl ermöglichen zu können. Nur das alle drei Optionen Dir nicht wünschenswert erscheinen. (Was absolut nachvollziehbar ist.)

Aber beschreibt bzw. empfiehlt Dein höheres Selbst im anderen Post nicht noch eine weitere Option? Ich würde sie mit meinen Worten als "Abwarten und erst mal nichts tun." oder "Aushalten und Annehmen ohne Einfluss zu nehmen." beschreiben.

Dein höheres Selbst sagt Dir aus meiner Sicht nicht, dass die Langeweile ewig andauern würde. Vielleicht/Möglicherweise/Wahrscheinlich sollst Du nur lernen, einmal keine bewusste Wahl zu treffen, nichts zu beeinflussen, keine Optionen zu suchen sondern "einfach"  geschehen zu lassen.

Wenn Du das gelernt hast, wird es vermutlich eine neue Aufgabe geben, vielleicht eine spannendere oder vielleicht auch eine Freiheit, die Du wirklich genießen kannst, weil Du das Suchen von Aufgaben, das Beseitigen von Anhaftungen, das Lösen von Problem selbst aufgeben kannst und Dein neues Lebensziel wo anders liegt.
Erkennen=>Annehmen
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RE: Wilden im Wachzustand
#77
21.08.2018, 20:29
Ja da magst du Recht haben. Auch ist mir nach dem Zusammenfassen aufgefallen, dass das Erkennen der Vermeidungsstrategien ja nicht bedeutet, dass ich sie nicht mehr verwenden darf, nur weil sie jetzt bewusst sind. Ich neige stets dazu, alles perfektionistisch abarbeiten und lösen zu wollen. In der Langeweile ist wirklich tiefer Schmerz, der nicht von heute auf morgen zu lösen ist. Und deshalb darf ich Geduld und MItgefühl aufbringen und mir die Zeit geben, die es eben dauert. Das ist etwas was ich noch lernen darf, anstatt etwas lösen zu wollen einfach im Mitgefühl zu verweilen. Danke für deinen Rat.
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RE: Wilden im Wachzustand
#78
23.09.2018, 20:13 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.09.2018, 23:21 von ichbinmehr.)
Vorgeschichte:

Heute hatte ich eine interessante Bilokationserfahrung und einen Informations Download von meinem höheren Selbst, die ich gerne teilen möchte. Der Download kam als Datenpaket, welches ich noch über Stunden und während ich alles aufschrieb ausgepackt habe. 

Mit Bilokation meine ich, dass man gleichzeitig in seinem Körper ist und sich dessen bewusst ist, und gleichzeitig ist man an einem anderen Ort. Das kann ein physischer Ort sein, oder ein Ort auf der Astralebene. Es unterscheidet sich aber von einer Imagination indem Punkt, dass es keine Phantasie im alltäglichen Sinne ist, denn man fühlt sehr eindrücklich, dass man wirklich dort ist. Vorausgegangen ist der Erfahrung die Beschäftigung mit dem Thema Tod und Reinkarnation, Loslassen von Anhaftungen und einer fragenden Steffi, die offen war für neue Updates vom höheren Selbst.

Ich hatte vor ein paar Tagen einen interessanten Traum mit V., der mir im Traum zeigte wie ich in seinen Körper schlüpfte und durch seine Augen schauen konnte. Mein Forscher Ego sagte im Traum dazu, ich will wissen, wie ich das gemacht habe? 

Indem ich mich frage wie etwas geht, bekomme ich oft intuitive Antworten von meinem höheren Selbst. Beim Aufschreiben des Traumes bekam ich eine intuitive Antwort, die ich nun umsetzten wollte und die im Verlaufe des Textes noch beschrieben wird. Gestern unterhielt ich mich mit mit meinem Freund H. über das Thema und ich probierte etwas herum, kam aber wie immer nur in die Ebene der Empathie/Telepathie. Das kann ich schon länger, aber ich wollte endlich auch mal was visuelles sehen können. Denn das ich das lernen soll, hat mir der Traum meiner Meinung nach angekündigt.


Normalerweise mache ich das so: Anleitung für Telepathie über den Weg des Fühlens.

Ich lasse mich ganz auf die energetische Ebene eines Menschen ein. Ich öffne mein Herzchakra und verschmelze energetisch mit ihm. Dann kann ich alles in ihm fühlen was er fühlt. Oft fühle ich dann sogar etwas was dem Gegenüber selbst noch unbewusst ist. Das kann ich so gut, weil ich mich sehr intensiv mit meinen eigenen Gefühlen auseinander gesetzt habe, auch mit den unangenehmen. Man kann nur das in anderen fühlen oder wahrnehmen, dessen man sich selbst bewusst ist, und was man selbst annehmen kann. Dann ist es als ob ich ihn ihm ein ganzes Universum an Information wahrnehmen kann, die sich fühlend über ein Kribbeln in meinem Körper zeigen. Dieses Kribbeln, das ist der Energiekörper der Seele. Ich habe gelernt Energie zu fühlen durch die Chakra Mediation. Das habe ich einige Monate geübt und dann angefangen mit anderen zu meditieren. So habe ich gelernt was meine und was Fremdenergie ist. So hab eich erfahren, dass man über eine räumliche Distanz miteinander verbunden sein kann, über Kilometer hinweg, über Kontinente hinweg. Energie und Emotion, sind bei mir eng verbunden und doch verschieden. 

Dann muss ich in dieses Kribbeln weiter rein fühlen, alle Zweifel und Glaubenssätze durchbrechen, dass das nicht geht, und offen sein für Eindrücke. Oft neige ich noch zum Zweifeln, und hege Glaubenssätze wie: „Ich kann das nicht“. Diese trennen mich dann vom Erfolg. Aber mittlerweile habe ich raus, dass ich dann weiter gehen und den Zweifel beiseite schieben muss, um an meinem Vorhaben festzuhalten. Es gelingt nicht immer aber oft. 

Bisher konnte ich immer nur über das Körpergefühl und die Emotion des Gegenübers telepathische Informationen einholen. Zb das Gegenüber fühlt sich entspannt, das linke Knie tut weh, oder die Person ist wütend, oder fühl sich hilflos, etc. Manchmal kann ich dann auch noch eine Information abgreifen warum das so ist. Ich kann das auch nur wenn ich mich total einlassen kann. Wenn ich selbst gerade Stress habe oder mit eigenen Gefühlen beschäftigt bin, steht mir das im Weg. Meine Ego Fixierung des Denkers, steht mir oft dabei im Weg, weil ich dazu neige schneller eine Gedachten analytischen Rat zu geben, als einen aus der Verbundenheit. Ich liebe das Denken und philosophieren, aber manchmal ist es gut andere Wege zu erkunden. 

Einmal konnte ich die Gedanken meines Freundes lesen. Dieses geschah auch indem ich mich ganz auf das Kribbeln einließ und dann telepathisch Worte empfing. Immer wieder musste ich dafür durch meinen Zweifel gehen. Das Kribbeln ist das Informationsfeld indem ich lese, die Energie. Für das menschliche Ego ist diese Art der Informationsübertragung nicht gewohnt, und deshalb schwierig sich ohne Zweifel und ohne eigene Störgefühle darauf einzulassen. Ich glaube aber, das kann jeder, der es nur beharrlich versucht und es erfahren möchte.



Zur Erfahrung der Bilokation:

Heute als ich mit meinem Freund chatte, probierte ich so aus Spaß aus, was ich heute von ihm wahrnehmen konnte. Ich hatte eine offene und experimentelle Haltung, war aber nicht fixiert auf ein Ergebnis. Ich ging empathisch (Gefühls-Telapathie) in sein Energiefeld. Ich kann dieses mittlerweile sehr gut anvisieren, weil ich seine Energiesignatur gut kenne. Bei fremden Leuten fällt mir das noch schwerer. Da muss ich immer erst mal einen Fuß in die Tür bekommen. Da fehlt mir das Ziel an dem ich mich festhalten kann. Bei vertrauten Energien geht es innerhalb von Sekunden. Nachdem Einloggen gibt es eine Vertiefungsphase. In dem Moment entschwindet meine Aufmerksamkeit aus dem physischen Körper etwas. Im Grunde ist das schon eine Bilokation. 

Diesmal wurde ich stutzig, da ich das Gefühl hatte vor seinem Körper stehen zu bleiben, anstatt tiefer in ihn reinschmelzen zu wollen, was ich sonst gemacht habe. Darüber wunderte ich mich. Deshalb schaute ich genau hin. Dann eröffnete sich eine visuelle Ebene, die meine Realität überlagerte. Es war allerdings keine aufdringliche Überlagerung, sondern eine die stärker wurde, sobald ich mich darauf konzentrierte. Ich war gleichzeitig noch mit meinem Freund am chatten, blickte mit den Augen von Steffi aber weitgehend ins Leere. 

Ich stand astral vor meinem Freund dessen Energiekörper in einer männlich aussehenden, durchsichtigen Silhouette aus Licht bestand. Er fühlte sich genauso an wie immer. Nur diesmal blieb ich vor ihm stehen und respektierte die Individualität seiner Seele. Ich stand vor ihm und hatte eine weiblich aussehende Silhouette. Groß und Schlank, anders als mein menschlicher Körper, der klein und übergewichtig ist. Der Ausschnitt den ich sah war, aus der third person Perspektive. Es gab eine Umgebung, einen Boden, einen Himmel, Gebäude im Hintergrund und alles bestand aus der gleichen weißen, durchsichtigen, farblosen, Lichtmatrix, wie die Personen, die ich sah, einschließlich mir. In ihrem inneren bestanden die Personen aus kleinen Lichtpunkten, die wie ein Universum eine Art Wolke bildeten. Das war die Energie einer Seele in der man Informationen auslesen kann. Der Mann und die Frau waren von großer schlanker Statur und sahen wie die perfekten energetischen Abbilder von Mann und Frau aus. Mein Blickfeld war an diese beiden Personen gebunden, aber ich wusste, dass es dort so etwas wie eine „Stadt“ oder zumindest eine belebte Umgebung gab und andere Wesen. 

Die Frau und mein Freund, der Mann aus Energie waren Avatare meiner Seele und seiner Seele. Man könnte auch sagen, ich war auf der Ebene in der mein höheres Selbst einen Avatar hat. Auf dieser Ebene gibt es Formen, damit die Seelen miteinander agieren können. Es ist die Ebene auf der wir unsere nächsten Inkarnationen planen und uns von den letzten erholen. Und ich war gerade aufgewacht.

Ich schaute aus meinem Avatar auf meinen Freund, der dort auf mich gewartet hat, bis ich von einer Mission zurück komme. Ich komme gerade zurück und wirke noch verwirrt und erschöpft. Er hingegen ist total stabil, voller Energie und wirkt weiser und reifer als ich. Ich liebe ihn. Wir stehen uns einfach nur gegenüber und haben energetischen Kontakt. Auf dieser Ebene geschieht Kommunikation telepathisch. Wir sind Partner und aufeinander bezogen. Wir unterstützen uns bei unseren Reisen.

Mir wird auf einmal klar, wie H. so plötzlich in meinem Leben auftauchen konnte und warum er sich trotz seines Alters, der räumlichen Distanz und aller Unterschiedlichkeit plötzlich in meinem Leben befand. Er stand die ganze Zeit dort, während ich meine Erfahrung machte. Und er hatte in den letzten Lebensjahren von Außen und von Innen in meinen Traum eingewirkt, um mich zu unterstützen zurück zu kommen ins wache Bewusstsein. Er hatte mich ganz langsam geweckt, wohl aber mit meinem Einverständnis. Es war alles abgesprochen. Und er steht da jetzt und freut sich, dass ich aus dem Schlaf aufgewacht bin. Ich genieße seine Energie und er teilt mir telepathisch mit, dass ich die Entwicklungsaufgabe abgeschlossen habe. 

Ich verstehe plötzlich warum ich immer energetisch mit Menschen verschmelzen wollte, denn da begegnet man sich auf Seelenebene. Und so sollte ich aufwachen. Und das habe ich intuitiv gewusst. Das hat einen Konflikt erzeugt, weil alle spirituellen Hinweise immer auf Selbstliebe und die Fähigkeit allein zu sein hingewiesen haben. Aber ich wusste dass dieses verschmelzen eine Toröffner für die Seelenebene ist. Ich habe mich in den letzten Tagen wieder ganz auf das Allein sein fokussiert und alle Anhaftungen an Ablenkungen und an andere Menschen losgelassen. Und jetzt war es doch die Verschmelzung mit meinem Freund, der einen Schalter, in mir umgelegt hat. Aber erst jetzt, wo ich alles losgelassen haben, sollte es so sein. Erst jetzt wo ich zum Allein sein ja gesagt hatte.

Gestern hatte ich mich vor dem Einschlafen noch bewusst fürs Sterben entschlossen. Mit Sterben meine ich das Spirituelle Sterben. Das Loslassen aller Anhaftungen. Das Einverstanden sein mit dem Tod, auch wenn er jetzt kommt. 

Vor dieser „Vision“ also in dieser Welt, hatte ich mit H. An diesem Nachmittag noch einige Sachen bezüglich dem Loslassen von Anhaftungen besprochen. Das waren wohl die Teile die noch gefehlt haben, damit ich in der andere Ebene aufwachen konnte. Es fehlte noch Mitgefühl für die Teile, die ich loslassen musste. Das war unsere letzte Arbeit. Danach geschah die Vision.

Einige der Informationen die ich dort erhalten habe, kannte ich schon, aber ich habe es nie so klar visuell und in der Ganzheit der Geschichte vor meinem Auge gesehen, wie heute. Ich habe immer wieder Puzzlestücke bekommen, aber heute ist es rund geworden. Mein Verstehen wollen ist befriedigt. Ich schreibe meinem Freund zwischendurch immer was ich sah, konnte mich aber immer wieder auf die andere Ebene beziehen und dort einklinken. Auch jetzt Stunden später fühle ich mich noch gut verbunden. Diese Verbundenheit mit meinem höheren Selbst, die erlebe ich schon seit mindestens zwei Jahren, mal mehr und mal weniger. Aber jetzt habe ich das Gefühl, als sei diese Verbundenheit durch die Erfahrung vertieft und gefestigt worden. Oft habe ich diese Verbundenheit verloren, wenn ich wieder zu sehr ins Ego gerutscht bin, was leicht passieren kann. Deshalb habe ich auch so hart daran gearbeitet, meine Ego Anhaftungen bewusst zu machen. 

Ich schaue auf die Frau den Avartar der Seele. Meine Seele kann sich noch nicht richtig freuen, die ist noch zu erschöpft von der Erfahrung hier auf Erden. Aber es kamen direkt Informationen, dass jetzt alles besser wird. Es wird sich um mich gekümmert. Es sind noch mehr Kräfte am Werk, die mich unterstützen und aufpäppeln. Ich bin während dieser Erfahrung mehr mit der dortigen Ebene identifiziert als mit der Steffi, die vor dem PC sitzt und immer noch mit H. chattet und mitteilt was sie sieht. Ich sage H. du bist dort viel jünger als hier. Nein eigentlich hast du dort kein Alter. Es gibt ja auch keine Zeit. Du fühlst dich jung an, aber bist gleichzeitig sehr weise, gefüllt mit Erfahrungen. Ich fühle mich im Vergleich auch sehr Jung an, aber das kann auch mein Ego Gefühl sein. Ich fühle mich eigentlich immer sehr jung weil ich ein sehr kindliches Ego habe, oder ist das meine Seele? Es kommt gleich eine Antwort du bist eine Erfahrene Seele und schon auf der Erde inkarniert und bist auch schon mehrmals hier erwacht. Sich jung, flexibel und kindlich zu fühlen, heißt nicht dass man keine Erfahrung hat. Lasse alle einschränkenden Assoziationen mit Kindlichkeit los. 

Jetzt nimmt mich das höhere Selbst an die Hand und zieht mich eine Ebene höher. Dort gibt es keine Trennung mehr. Dort hört die Dualität auf und wird zur Einheit. Dort erfahre ich Dankbarkeit für meine Seele, dass sie die Erfahrung auf sich genommen hat. Mir wird im physischen Körper etwas schwindelig und es gibt das Gefühl, als werde ich höher gezogen. Es zieht etwas am Kopf. 

Ich bin nicht dieser Seelen Avatar alleine. Ich bin immer noch der Beobachter, der sich nur gerade mit ihm Identifiziert. Auch das hier ist eine Illusion. Das weiß ich schon längst. Ich bin alles und Nichts zu gleich. Ich bin die Wahrnehmung selbst. Letztlich weiß ich nicht was ich bin. Es übersteigt alle Worte und Konzepte. Jedenfalls schaue ich. Und als dieser Beobachter steige ich plötzlich noch höher auf, um das Ganze aus einem größeren Zusammenhang zu sehen. In der übergeordnete Ebene gibt es keine Trennung mehr. Dort sehe ich eine Art Wolke, die aus dem selben Energiematerial besteht, wie die Seelen Avatare und die Umgebung. Diese Wolke kann denken. Sie berechnet alle Erfahrungen, die die Seelen in ihren Erfahrungen machen. Sie ist ein riesiges lebendiges Rechenzentrum. Dieses Rechenzentrum schaut liebevoll auf alle Seelen Avatare, die mithelfen Erfahrungen zu machen. 

Ein Erdenleben ist so eine Erfahrung die dort berechnet wird. Die Erde ist eine Illusion, wie ein Holodeck aus Raumschiff Enterprise. Die ganze Erde ist nur eine Illusion, eine Simulation, aber wir selbst erschaffen diese Simulation. Wir sind das Selbst. Wir sind Gott, das höchste Bewusstsein. Eine Frage zb wie begegnen wir dem Umweltproblem, ist eine Aufgabe die wir uns selbst stellen, um unsere Intelligenz und unserer Mitgefühl weiter anzutreiben. Wir schaffen uns ein Problem, um es zu lösen. Doch für die Seelen, die auf der Erde inkarniert sind, ist es bitterer Ernst. Genau wie Krieg, Folter, Hunger, und Leiden. Nur in der Ernsthaftigkeit, die durch das Vergessen des wahrend Selbst entsteht, können wir gewisse Erfahrungen machen. Die Seele begegnet diesen Erfahrungen mit Mitgefühl und sehr viel Energie, um die Verletzungen wieder zu heilen. Deshalb kann sich sich darauf einlasse, weil sie die Kraft hat alles zu heilen. Wer aus der Inkarnation erwacht, wird geheilt, bis es keinen Groll mehr gibt. 

Man kann mehrere Erfahrungen gleichzeitig am laufen haben oder keine und andere Seelen unterstützen. Auch in verschiedenen Dimensionen. Man kann hier auf dieser Ebene auch andere Welten mit anderen Gesetzmäßigkeiten besuchen. Es gibt hier keine Zeit. Es wurde gesagt, ich kann nicht alles jetzt schon einsehen, weil ich noch in einer Inkarnation bin, die auch noch Ziele hat und das würde mich jetzt in diesem Moment stören oder überfordern. Ich werde nach und nach mehr Infos bekommen. Und zu meiner Freude, auch Zugang zu den anderen Welten. Yes! 

Aus dieser Perspektive wird mir klar warum Rupert Sheldrake zu der Erkenntnis gekommen ist, dass lernen kollektiv geschieht. Der Supercomputer kann Lernerfahrungen sofort umsetzten. Wenn einer lernt, lernen alle, denn wir sind alle Eins. Vielleicht soll die aktuelle Wissenschaft sich heute noch dagegen stellen, dass solche Einsichten ernst genommen werden obwohl sie wahr sind. Nicht immer findet Wahrheit Anerkennung. Die Simulation der Erde hat für viele Seelen den Zweck ein Leben in Einschränkungen zu führen. Denn durch die Einschränkungen können wir als Seele lernen und Erfahrungen machen. Ohne Probleme, keine Entwicklung. Deshalb inkarnieren wir. So entsteht Evolution. Und manche Einschränkungen sollen eben erhalten bleiben, damit einige ihre Erfahrung machen können. Und wenn genügend Prozesse einer Art abgeschlossen sind, dann wird die Wissenschaft plötzlich etwas neues entdecken und so für viele Menschen einen Paradigmenwechsel möglich machen. Man kann aber auch wie ich aus allem ausbrechen, und sich befreien indem mal alles loslässt. 

Auch hatte ich die Einsicht, dass wenn jemand etwas im Geist erfindet, oder eine Lösung für ein Problem findet, dann bereichert dieses das ganze System, denn wir sind ja immer alle verbunden und letztlich eins. Dieses wäre eine meiner Aufgaben, für die ich ein Talent habe. Lösungen zu finden, wo andere nicht nachfragen. Antworten zu finden, wo andere Worte und genaues hinschauen, für unnötig halten und diese Worte teilen. Oft habe ich mich für meine Lösungen und meinen tiefen Einblick in Ursachen, nicht anerkannt gefühlt. Jetzt sehe ich, dass ich keine irdische Anerkennung brauche, weil meine Forschungen direkt zum Supercomputer fließen und verwertet werden. 

Ich bin ein Forscherin die Grenzen sprengt. Wenn ich Grenzen spreche lernen auch andere. Na wenn das nicht toll ist. Damit dien ich dem Ganzen. Denn die Erde unterliegt einem stetigen Wandel, der geistigen Evolution, die sich gerade vom Materialismus zu feinstofflicheren (emotionaleb, geistigen, energetischen) Sichtweise entwickelt. Eben weg von der feste Materie. Phänomene wie Tom Campell sind keine Einzelfälle. Sie zeigen einen kollektiven Wandel an, der noch in den Kinderschuhen steckt, aber gerade auf allen Teilen der Welt passiert und sich verstärken wird. Und ich bin Teil der Welle die die Erde in ihrer Entwicklung vorantreibt. 

Andere Seelen haben andere Aufgaben. Mit manchen Seelen ist man stark vernetzt und mit anderen hat man wenig zu tun. Es gibt keine Konkurrenz. Jede Aufgabe ist wichtig. Jeder kann seinem individuellen Talent oder seine Freude nachgehen und wird dafür geschätzt und unterstützt. Ganz anders als wir es auf der Erde kennen. Wer jedoch diese Ebene besucht hat, kann diese Haltung anderen Menschen gegenüber übernehmen. All das habe ich über lange Zeit über die intensive Beschäftigung mit psychologischen Konzepten wie dem dem Enneagramm oder Spiral Dynamics gelernt, eben andere Menschen zu tolerieren, so wie sie sind, auch wenn ich selbst ganz andere Werte habe. Damit habe ich mich der Seelenschwingung angenähert, weil ich meine Widerstände abgebaut habe. Auf dieser Ebene gehört diese Haltung zum normalen Umgang. Um hier her zu kommen, musste ich Liebe und Annahme für mich und andere Menschen entwickeln. 

Dass Gesamtbewusstsein, ist den Seelen die Erfahrungen machen unglaublich dankbar und wohlgesonnen. Es liebt alle Seelen für ihren Einsatz und für ihre Individualität. Und so herrscht unter den Seelen ebenfalls Respekt und Liebe. Man bezieht sich auf das positive und hat mit den Seelen die andere Aufgaben haben keinen nahen Kontakt. Letztlich ist es ein Zusammenspiel aus allen Seelen und viele beeinflussen sich gegenseitig untereinander. Es gibt auf der Seelen Ebene keinen Unfrieden, Neid oder Konkurrenz. Es gibt Anerkennung und Respekt und sehr viel Liebe und Unterstützung. Es gibt Distanz aber keine Ablehnung. Fehler und Unwissenheit einzelner Seelen werden mit Hilfestellung und Mitgefühl unterstützt, sofern die Seele darum bittet. 

Bei so einer Reise verstrickt man sich allerdings oft so in seine Spielfigur, dass man nicht immer daran denkt. Das Verlieren des Bewusstseins ist allerdings ein ganz normaler und gewollter Vorgang, um eben genau die Erfahrungen zu machen, die man braucht. Es gibt immer jemanden oder mehrere Seelen mit dem man zusammenarbeitet. Diese unterstützen dich. Leiden gehört mit zur Reise. Es gab ein Einverständnis, dass aus Seelenebene getroffen wurde, und oft wurde Leiden deshalb unterschätzt. Ist man dann im Leben kann man sich kaum vorstellen, dass man dafür eine Einwilligung gegeben haben sollte. Für mich war vermutlich die Unterstützung von H. wichtig, denn ohne ihn hätte ich es nicht geschafft mich in der der kurzen Zeit aus meinen tiefen Ego Verstrickungen herauszubewegen. Es gab aber auch Zeiten des Leidens und des Alleins seins, und damit war ich einverstanden. 

Wer diese Hürden der Unbewusstheit überwindet, und sich aus dem Kollektiv der Unbewusstheit befreit kann eine Gleichzeitigkeit von Leben und Tod erleben. Eine Gleichzeitigkeit des Höheren Selbst mit all seinen Einsichten in sein Selbst und die höheren Zusammenhänge und gleichzeitig auf der Erde weiter als Mensch leben. Die Menschen die sich nicht aus der kollektiven Unbewusstheit befreien, die werden erst mit ihrem Tod auf der Seelenebene erwachen. 

Ich frage mich warum die Buddhisten sagen, dass man nicht bewusst inkarnieren kann, wenn man nicht einen bestimmten Grad der Bewusstheit zu Lebzeiten erreicht? Ich frage mich ob die Lehren des Buddhismus wahr sind? Denn ich hinterfrage alles. 

Zur Antwort kommt, dass diese Menschen ihre nächste Inkarnation auf einer anderen Ebene gestalten. Dazu müsste ich mal dort hinreisen um mir das anzuschauen. Gleichzeitig kommt die Antwort, dass das so nicht ganz richtig ist, und sehr wohl Seelen ein einfaches Leben führen und auf der Ebene erwachen, wo Inkarnation eine freiwillige und bewusst gewählte Sache ist. Ich bin etwas verwirrt über diese Antwort. Entweder grätscht mir da das Ego rein und verfremdet die Antwort oder der Sachverhalt ist zu kompliziert dass ich es verstehe. Die Intuition sagt, das Ego steht im Weg. 

Ich werde weiter hochgezogen. Jetzt sehe ich die Energiewolke von Außen als Ganzes.
Es schwebt in der Einsamkeit. Die Seelen Avatare haben in ihrer Silhouette ebenfalls diese Wolke aus Energie. Mir wird klar, dass es sich um ein Fraktal handelt. Jeder einzelne Avatar ist gleichzeitig die Ewigkeit.

Es kommt eine Belehrung, dass ich all das was ich gerade empfangen und beschrieben habe, nicht wortwörtlich nehmen soll. Ich soll das alles symbolisch verstehen. Da ich mich lange mit Traumdeutung beschäftigt habe, ist mir das sehr bewusst, dass man Visionen symbolisch verstehen sollte, damit man sich nicht in der Form verliert. Die Landkarte ist nicht die Landschaft. 

Und bitte nehmt ihr meine Worte auch nicht zu ernst. Es ist nur eine Variante dessen, wie man die Zusammenhänge von Leben und Sterben beschreiben könnte. Aber es geht nicht um die Form, oder um Erscheinungen. Es ist ein Konzept dessen wie Leben und Tod im Zusammenhang steht. Und da ich Fragen zur Reinkarnation hatte, wurden mir diese heute beantwortet. Aber auf der nondualen Ebene, fallen alle diese Beschreibungen und Gedanken zusammen. Es gibt eine Ebene auf der einfach nichts mehr ist. Dort bin ich das Nichts. Für mich gibt es eine Gleichzeitigkeit von Nichts und sein. Deshalb ist die Realität für mich zu einem Traum geworden. Die Traumartigkeit kann ich nicht in jedem Moment wahrnehmen. Manchmal fühle ich mich einfach wie Steffi. 

Ebenfalls wird mir klar in welcher Beziehung ich zu H. stehe. Ich habe es geschafft eine visuelle Vision zu haben, so wie ich es gewünscht habe. Seit der Erfahrung kann ich plötzlich viele Menschen an die ich denke, auf Seelenebene kontaktieren. Dieses ist eine Erweiterung zu meinem empathisch-telepatischen Fähigkeiten. Ich bin sehr gespannt wie sich das weiter entwickelt und was ich damit machen kann. Das was ich vorher als persönliches Energiefeld eines Menschen gesehen habe, ist die Energie der Seele. Das habe ich jetzt begriffen. Diese sehe ich auf einmal viel deutlicher wenn ich mich mit einem Menschen verbinde. Und ich bekomme Antworten auf höhere Zusammenhänge, wenn ich mich mit jemanden verbinde.

Alle Religionen versuchen mit ihrem Konzept auf diese Ebene hinzuweisen. Einige sind stark verzerrt worden. Andere weisen ganz gut in die richtig Richtung, haben aber auch Teile von denen man sich im Zweifelsfall distanzieren muss. Man kann die Hinweise der Religionen nehmen aber man wird nicht drum herum kommen, ein Stück des Weges zu sich selbst ganz alleine zu gehen. Dazu muss man wirklich alle Konzepte in Frage stellen. Alle. Auch die spirituellen, sowie die wissenschaftlichen. Im Zweifelsfall sollte man immer auf die innere Stimme hören, denn die führt dich zu deinem Selbst. Egal was alle anderen sagen.


Nachwort:

Ob ihr das stimmig findet was ich gechannelt habe, oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Ich bestehe keinesfalls auf eine Richtigkeit und rate dazu dir selbst ein Urteil zu bilden, indem du selbst persönliche Erfahrungen aufsuchst. Wenn man etwas channelt, unterliegt man immer Filtern durch das Ego, die eine Information verfälschen können. Außerdem ist das nur ein Versucht etwas zu beschreiben, was im Grunde durch Worte nicht beschrieben werden kann. Man kann sich mit Worten ohnehin der Wahrheit nur annähern. In erster Linie dient die Information sowieso nur mir selbst und meiner Selbsterkenntnis und sie kann deshalb auf mich persönlich zu geschnitten sein. Das höhere Selbst belügt einen auch, wenn es einem Zweck dient. Niemand kann die Wahrheit kennen und sich dessen Sicher sein.

Ich wollte die Erfahrung der Bilokation teilen. Bei dieser Erfahrung war mein Bewusstseinspunkt auf die Seelen Ebene verschoben. Mein nächstes Ziel ist, komplett in eine andere Welt einzutauchen und wieder zurück zu kommen. Auch interessieren mich die anderen Welten und die Frage, wie man einen Zugang zu ihnen bekommt. Ich arbeite jetzt schon eine ganze Weile mit meiner selbst erschaffenen mentalen Ebene. Ich hoffe dass ich auf der neuen Ebene die ich gerade beschrieben habe zukünftig Informationen und Hilfestellung für mein Leben bekomme und sich mein Bewusstsein erweitert.

In meinem Fall mischt sich das Interesse für das Erleuchtung mit den Siddhis, den übernatürlichen Fähigkeiten. Das Klarträumen hat früher, in den traditionellen Schriften zu den Siddhis gehört. Seit dem wissenschaftlichen Beweis für Klarträume von Stephen Laberge, ist diese Fähigkeit von der Magie in die greifbare Realität eines jeden Menschen gerückt. Aus dieser Perspektive schaue ich auch auf alle anderen Fähigkeiten wie zb Telepathie oder Hellsehen. Nachdem ich Klarträume erlebt habe, dachte ich wenn das geht, was geht dann noch? Dann kamen Astralreisen, Mediation, Herzöffnung, Erleuchtung. Jedes dieser Ziele wurde von der Frage begleitet, wenn das geht, was ich nie dachte dass es geht, was geht dann noch? Ich möchte mit diesen Worten dazu ermuntern dass alles möglich ist. Höre niemals auf zu träumen. Glaube niemanden, hinterfrage alles und probiere alles selbst aus.
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RE: Wilden im Wachzustand
#79
30.09.2018, 20:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.09.2018, 21:07 von ichbinmehr.)
Traumyoga, Zeitreisen, Gestaltwandeln, Unendliche Perspektive,
eine sehr verrückte Geschichte!

Mein Wach-Traum-Yoga Ziel ist es mich auf irgendeinen Weise in das Bewusstsein und vor allem in das Flugerlebnis eines Bussards hinein zu versetzten. 

Die Geschichte begann in meiner Kindheit, oder endete sie dort?

Ich war vielleicht 6 Jahre alt, da landete ein Greifvogel vor mir, als ich alleine in der Natur saß. Ich weiß nicht genau, welcher es war. Etwas in mir hat sich auf den Bussard geeinigt. Bei meinen Überlegungen, um welchen Vogel es sich damals genau gehandelt hatte, zeigt meine Intuition immer wieder auf den Bussard. Ich wohne zufälligerweise auch seit 10 Jahren in der Sperberstr./Ecke Bussardstrasse .... 

Als der Vogel damals vor mir landete, bekam ich eine Vision meiner Zukunft, in der ich in viele Dinge einsehen konnte, die mit dem Erlangen des Erwachens zu tun hatten. Das Kind von damals verstand das natürlich nicht rational, aber das Kind war in einem High Gefühl, welches sich im Zusammenhang mit dem Ort und dem Ereignis einprägte. Dieser Ort war seither mit einem Gefühl von Heimat und Freiheit verankert. Es ging verloren, aber ich erinnerte mich immer an diesen Ort, wo ich diesen Vogel traf und dieses Gefühl von Freiheit und zu Hause hatte. Wenn mich jemand gefragt hat, wo und wann warst du in deinem Leben am glücklichsten, dann nannte ich diesen Ort.

Vor dem Erwachen, war dieser Ort mein emotionales zu Hause. Ich vermute auf Grund der Erfahrung, denn in meinem echte zu Hause hatte ich das nicht in dieser Art und Wiese. Auf der Wiese verbanden sich Heimat und Freiheit, während das Elternhaus keine Freiheit lies.

Bei all den Überlegung über diese Sache und wie sich das zugetragen hat, unterliege ich der Vorstellung von Zeit. Und um so mehr ich mir Gedanken mache, was da damals geschah oder was mal geschehen soll, merke ich, dass ich meine Vorstellungen von Zeit vielleicht in Frage stellen muss, weil diese Frage sonst nicht zu lösen ist. Leider wurde dort später gebaut, so dass ich diesen Ort, so wie der war, nicht wieder besuchen konnte. Aber es gab ihn seitdem in meiner Phantasie als Erinnerung.

In meiner Psychose vor 2 Jahren, erlebte ich in einer Situation, in der im Außen das absolute Chaos herrschte, ich gerade aus der Psychiatrie geflohen war, und wild in der Natur leben wollte, diese Gefühl von Freiheit und Zu Hause in meinem Inneren. Dadurch habe ich verstanden, dass alle Gefühle immer von Innen her kommen, und sie unabhängig von der Situation im Außen sind.

Vor ein paar Jahren las ich ein Buch von Ken Wilber, den ich sehr schätze, weil er genauso vielschichtig und perspektivisch denkt, wie ich. Er vereint rationale Sichtweisen und Intuition. Das Buch hieß „Einfach das“. Vor ein paar Jahren hatte ich über dieses Erlebnis schon mal einen Text geschrieben. Hier einen Auszug dessen: 

In meiner Kindheit, bevor ich zur Schule kam, hatte ich auf einer Wiese, einmal ein Gefühl, des Einsseins, auch wenn es nur einen unbestimmten Moment gedauert hat. Dort hatte ich eine kurze Erkenntnis, dass es mehr auf der Welt geben muss, als mir meine Eltern vermitteln können. Etwas besonderes! Und das ich etwa besonderes bin. Das ist etwas was mir meine Eltern leider nie sagen konnte, weil ich in ihren Augen immer falsch war. Seitdem liebe ich die Natur und diesen Ort.
Manchmal hatte ich mich gefragt, wie ich mir trotz alledem Negativen was ich erlebt habe, meinen Idealismus bewahren konnte. Vielleicht durch diese Situation?

Man könnte sagen ich habe dort eine Vision empfangen, eine Vision meiner Zukunft. In meiner Kindheit hatte ich den Wunsch eine objektive Perspektive zu erlangen. Meine Eltern gaben mir oft die Schuld für etwas. Während ich mich für unschuldig hielt. Ich wollte wissen was Wahr ist.

In der Vision erhielt ich die Botschaft, dass ich diese Objektivität erlangen werde. Nicht nur das, mir wurde gesagt, dass ich die „unendliche Perspektive“ erreichen werde und das das etwas ganz besonderes ist. Und dann wurde mir auch noch gesagt, dass ich ein Anführer der Menschheit werde. Ein Anführer, der die Menschen in den Frieden führt. An dem letzten Punkt zweifel ich teilweise noch. Es ist schon seltsam das überhaupt auszudrücken. Es klingt so anmaßend.

Visionen sind oft sehr symbolisch gemeint, und manchmal geht es nur um eine innere Haltung. Die innere Haltung hat sich teilweise verwirklicht, sie äußere…. Wartens wir ab. Viele meiner Visionen die ich in der Psychose hatten, waren zum Schluss rein symbolisch zu verstehen. Jedenfalls sah ich mich ca. im Alter von 60 Jahren. Eine weise Frau, die eine wichtige Rede für den Frieden hält und dafür breite Anerkennung bekommt. Vielleicht sollte diese Frau dafür stehen, dass auch wenn meine Eltern meine Sichtweise nicht anerkennen, ich eines Tages Anerkennung erhalten werde und zwar auch vom Außen. Ihr könnt euch vorstellen, dass ein 6 Jähriges Kind so eine Nachricht kaum begreifen kann. Aber das Kind bekamt dennoch eine Unterstützung auf der Ebene des Gefühls. Das Kind konnte sich seinen Glauben an das Gute bewahren.

Dieses geschah an einem Morgen als, ich auf einer umgedrehten Kuhtränke saß, und wartete, dass ein Freund zum Spielen raus kam. Das war unser Treffpunkt. Doch an diesem Tag kam niemand. Die Kuhtränke stand auf einer verwilderten Wiese. Dort trafen wir uns häufig zum spielen, weil wir dort unbeaufsichtigt waren. Es war ein Ort, der von den Erwachsenen verlassen war. Ich muss dort sehr lange gesessen haben und nachgedacht haben. Vielleicht habe ich auch an nichts gedacht. Das weiß ich nicht mehr.

In der Nähe landete ein Greifvogel, ich glaube es war ein Falke oder ein Bussard und er ließ sich nicht durch meine Anwesenheit beirren. Das eintreffen des Bussard und die Vision waren synchron. Leider ist die Erinnerung an diesen Moment nicht mehr sehr deutlich und das Leben hat mich vieles vergessen lassen. Das Kind von damals hätte diese Dinge nie erklären können, wenn ich nicht in eine Zeitschleife geraten wäre.

Als ich vor ein paar Jahren das Buch von Ken Wilber las, ist mir aufgefallen, dass ich diese grenzenlose Objektivität und Freiheit in Ken Wilbers Büchern finde. Wenn er schreibt, ist es für mich, als ob er mir meine Denkstrukturen, in seinen Worten erklärt. Natürlich ist er weit gebildeter als ich. Und anfangs dachte ich, ich müsste das deshalb auch erreichen, aber dann merkte ich es ging viel mehr darum, es auf meinem Weg zu tun. Mein Weg ist naiver, was aber kein Nachteil ist. Kindliche Naivität ist eben auch eine Form der Freiheit, den intuitiven Wissens. Kindlichkeit kann eine Stärke sein. Wissen kann die Freiheit einschränken, wenn man sich daran fest hält.

In Ken Wilbers Gedanken fand ich die Freiheit, die ich in luziden Träumen suchte. Auch Wilber schreibt über das luzide Träumen und das Einssein, obwohl er Wissenschaftler ist. Diese Vereinbarkeit von Rationalität und Intuition hat mich immer begeistert. Seine Werke versuchen eine Schneise zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Transzendenz zu schlagen. Er stellt sämtliche Konzepte und Modelle neben einander, anstatt in einen Wettstreit zu treten, welche Wahrheit die einzige ist.

Als ich so ganz versunken in seinem Buch - „Einfach das“ - las, ereignete sich irgendetwas. Ich versuchte einige Textstellen über das Zeugenbewusstsein, Beobachterbewusstsein zu verstehen, zu fühlen aber nichts geschah. Dann aber entdeckte ich in vermeintlich nebensächlichen Textstellen wahre Schätze. Ich erfuhr für einen Moment diese innere Freiheit, die mich schon mein ganzes Leben motiviert, verstehen zu wollen. Ich fühlte das, was ich zu Letzt als Kind auf der Wiese empfand. War es Freiheit? Das Wissen das alles Eins ist? Hatte ich damals einen Einblick in das was ich einmal sein werde oder was ich war und bin?

Es gab in diesem Moment eine Rückverbindung zur Vision in der Kindheit. Vielleicht war das eine Erinnerung oder gar eine Zeitreise/Astralreise? Es hatte mich auf jedenfalls emotional extrem geflashed. Und dann verstand ich erst, was das Kind da damals empfangen hatte. Nur deshalb kann ich es heute überhaupt in Worte fassen. Das Kind damals konnte das nicht, denn es hatte noch gar keine Konzepte mit denen es das erklären konnte. Das einzige Konzept das es hatte, war der Psychologie. Irgendwo im Fernsehen sah ich eine Familie die zum Psychologen ging. Dieser konnte zwischen dem Familienkonflikt vermitteln. Er konnte die Schuld von dem Kind nehmen. Neben der Frage warum liebt mich meine Mutter nicht, war das eben auch eine lebenslange Motivation, Menschen zu verstehen, um eben zur Wahrheit, zur Objektivität zu gelangen.

Das Kind bekam die Vision, dass ich die unendliche Perspektive erhalte. Aber was sollte das sein?
Interessanterweise weiß ich es jetzt.

Kürzlich schrieb ich an einem Text für den Blog, über meine Tulpa Faith. Während ich schrieb erkannte ich, wie viele Wege ich gegangen bin. Ich sah die einzelnen Wege, die sich zu einer Einheit verbanden. Eine Kugel die die Einheit des Geistes symbolisierte, tauchte in meinem Geist auf. Ich erkannte wie viel Wissen ich besaß. Ich wertschätze mich indem Moment endlich mal selbst. Dann füllten sich auf einmal die Flächen zwischen den einzelnen Rationalen Wegen mit Intuition und die Kugel wurde vollständig. Also aus einzelnen Wegen, von denen ich erkannte dass sie alle gleichzeitig Richtig waren, wurde eine Einheit und Annahme für die Individualität eins jeden Menschen und seinen Weg. Es gab nichts falsches mehr. Das war ein absolutes High Gefühl, als hätte man eine 360 Grad Umsicht im Traum, während man im Nichts schwebt und weiß, dass man selbst das Nichts selbst ist. Das passiere als ich am PC saß, nachdachte und schrieb. Es war eine zusammenschmelzen von Rationalität und Intuition. Das war die unendliche Perspektive. Die Vision hat sich bewahrheitetet. Das hat mich wirklich zum staunen gebracht. Auch mein Denken, welches mir viele Spirituelle immer als falschen Weg abgesprochen haben, war richtig.

Visuell erinnerte mich die unendlich Perpektive (360 Grad Sicht) das an diese Bild von Alex Gray
https://artblanketsonline.com/products/o...-alex-grey

Und natürlich blieben Fragen zurück, warum war da ein Vogel, während ich die Vision in der Kindheit hatte? 

Und ich suchte nach möglichen Erklärungsmodellen. Hat das mit Reinkarnation zu tun? Bin ich selbst dieser Vogel, der dem Kind diese Vision gibt? gab? geben wird? Kam ich aus der Vergangenheit, zb aus einem früheren Leben, oder werde ich das noch tun in diesem Leben? Letztlich klar bin ich (höheres Selbst) das. Aber Steffi hat halt noch Fragen. Also wie habe ich das gemacht?


Und Achtung die Geschichte geht ja noch viel weiter!

Vor ein paar Monaten, tauchte der Bussard in einer schamanischen Reise als Talent und Gabe von mir auf. Eine schamanische Reise ist einer aktiven Imagination sehr ähnlich. Dort gab es das Setting, ich ging in eine Haus, welches für meine Talente steht und erhielt einen Bussard als Geschenk in die linke Hand, mit der ich ihn hielt. In die Rechte Hand bekam ich das Licht meiner Seele. Ich war seitdem er auf meiner Hand saß, total emotional total ergriffen von ihm. Ich liebte ihn sofort bedingungslos, als sei er mein Kind. 

Ich habe die schamanische Reise nachbearbeitet mit einem Bild, was ich gemalt habe. Dort malte ich Sonne (also Seelenlicht), Bussard, Himmel, zwei Menschen die im Telepathischen Kontakt stehen und ein eine schamanische Raucherzeremonie. Ich male manchmal um ein Ritual zu bekräftigen. Rein symbolisch deutet der Bussard für mich auf den Geist, und das Element Luft hin.
Er könnte aber auch für das Beobachterbewusstsein und meine Macht stehen.

Mein Fokus richtete sich seitdem auf Vögel aus. Immer wenn ich spazieren ging, hielt ich Ausschau nach Federn und fand eine ganze Menge die ich sammelte und auf meinen Altar stellte. Ich hatte das Gefühl um so mehr ich meinen Fokus ausrichtete um so mehr fand ich. Drei mal lag direkt dort wo ich her hing ein kompletter toter Vogel, als ob ich (höheres Selbst) ihn mir dort hin gelegt hätte. Als ich an einem Tag mit meinen KiTa Kindern in den Zoo ging, dachte ich am Morgen darüber nach ob ich im Zoo eine große, exotische Feder Finder. Ich fand eine große schwarze Geier Feder! Bei den Tibetern steht der Geier für Sterben und Erneuerung, denn sie werfen ihre Toten den Geiern vor.

Kurz danach tauchten die Bussarde am Himmel auf!

Bisher gabs hier keine. Nicht das ich wüsste. Bei alldem gerate ich auch immer noch in Zweifel, in wie fern ich mir das einbilde? Das sagt der rationale verstand der immer noch fassungslos ist, wenn sich die Traumebene im Wachen zeigt. Ich übe mich noch darin Wach und Traumwelt zusammen zu bringen und meine Ängste loszulassen. Und ich muss da wohl auch noch einige Zweifel und Ängste loslassen. Meine Kraft/Macht muss mir noch bewusster werden.

Seitdem sehe ich diese Tiere regelmäßig in meiner direkten Umgebung, obwohl diese vorher nicht bewusst vorhanden wahren. Sie fliegen täglich auf dem Weg zur Arbeit, den ich mit den Fahrrad zurücklege, irgendwo am Himmel. Über Wochens ah ich sie fast täglich einmal am Tag, dort wo ich wohne, am Stadtrand/Waldrand. Der Kindergarten in dem ich arbeite, liegt 3 Km entfernt ist befindet sich mitten in der Stadt ein einem Wohngebiet. Es geschah mehrere Male, das ich auf der Arbeit innerlich mit der Haltung der Traumerkenntnis verbunden war und plötzlich erschienen die Tiere am Himmel. Ich zeigte sie meinen Kindern und später auch den Kollegen total begeistert was ich am Himmel entdeckt hatte. Alle anderen sahen sie also auch. Die Kinder waren direkt angesteckt von meiner Begeisterung, als sie begriffen wie groß diese Tiere waren.

Ein paar Wochen später, als ich gerade draußen in der Kita auf dem Hof stand, sah ich sie wieder am Himmel. Doch diesmal anstatt 2 Tiere, gleich 5 Tiere! Man das wurde immer wilder. Es waren zwei Elterntiere, sehr weit oben, und viel größer als die anderen 3. Es sah aus wie ein Familienausflug. Oben wird aufgepasst und die kleinen unten sollte sich in Flugkünsten üben. Sie flogen sehr dicht über die umliegenden Häuser. Man sah dass sie noch jung, viel kleiner als die erwachsenen Tiere und recht übermütig waren. Die ganze Kinderschar samt mir, standen mit offene Mund vor dem Anblick der großen Tiere über unserem Hof. Sie sind alle ins Bewusstsein gelang, erst mir, dann den Kindern, dann den Kollegen. 

Vor ein paar Tagen war ich sehr tief im Verbundeinheitszustand, also über Tage. Richtig schön stabil, ohne Psychose und dennoch total High, das war super. Ein Lichtblick nach der langen Auseinandersetzung mit dem Trauma der Kindheit. Und dann bekomme ich in einer Tour Einsichten.

Und eine Einsicht war, ich (mein höheres Selbst) habe die Baby Bussarde mit meinem Fokus erschaffen. Sie haben sich durch meine Aufmerksamkeit vermehrt. Ich stand fassungslos da. Ich musste erst mal total ergriffen vor Liebe weinen, als ob es meine Kinder wären, die ich geboren habe. Und jetzt werdet ihr vielleicht lachen, aber irgendwie musste ich an die Drachenfrau aus Game of Thrones denken, die die Drachen auch als ihre Kinder bezeichnet. So ein Gefühl war es. Das mit der Unendlichen Perspektive geschah auch in der High Phase. 

Und jetzt überlege ich, wie ein Bussard von 2018 nach 1986 zur sechsjährigen Steffi, die damals noch Stephanie hieß, flieg und ihr sagt, dass alles gut wird?

Und was ist überhaupt Zeit? Es gab Momente der Verbundenhiet, da habe ich Zeit als Illusion erkannt.
Diese Momente sind für mich noch flüchtig. Also frage ich mich wie überwindet man die Zeit?
Wenn Zeit keine Rolle mehr spielt, fallen die Konzepte immer mehr zusammen, die das ganze Erklären könnten. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Und dann erinnere ich mich noch dass ich als Kind einen Lenkdrachen mit einem Bussardmotiv hatte. Ich lies ihn mit meinem Vater steigen. Mein Vater hatte auch diese Begeisterung für Vögel. Ich erinner emich wie er über die Spannweite der Flügel des Bussards sprach, über den Sturzflug des Falken, und über die Schwalben, die immer an unserem Haus waren. Ich glaube er war in einem früheren Leben ein Schamane. Als ich die Psychose hatte, sagt ich ihm, ich weiß jetzt warum du Vögel so liebst, hahah aber das hatte er nicht verstanden.
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RE: Wilden im Wachzustand
#80
05.12.2018, 17:16
Kürzlich hatte ich eine interessante Erfahrung, als ich meine Aufmerksamkeit auf meine Kundalini Symptome richtete, die mich von Zeit zu Zeit beanspruchen. Dabei gab es eine Auflösung der Identifikation mit dem Körper. Das hatte zur Folge, dass ich einen neunen Zugang erfahren habe um ins Traumbewusstsein einzutauchen.

Wie ich dahin kam, dazu muss ich etwas ausholen. In meinem Weltbild mit dem ich diese Phänomene betrachte, gibt es verschiedenen Ebenen.
1. Physisch 2. Emotional 3. Geistig, 4. Energetisch 5. Seelisch (ganzheitlich) 6. Projizierend (im Sinne von die Wahrnehmung von Ich und Du löst sich auf) 7. Leerheit und somit Auflösung der Phänomene.


Wenn ein Symptom zb auf körperlicher Ebene auftaucht (im Weltbild von Krankheit) versuche ich es in ein anderes Weltbild zu verschieben, zb durch die Frage: Welche Emotion liegt unter dem körperlichen Symptom? 

Sehr oft gelingt es mir so, das Leiden an der körperlichen Erkrankung zumindest zu mindern, bzw manchmal aufzulösen und in eine neue Ebene zu verschieben. Man könnte auch sagen, ich verschiebe meinen Montagepunkt und betrachte die Realität aus einem anderen Blickwinkel. 

Von körperlichen Symptomen fühle ich mich immer schnell bedroht oder zumindest stark belästigt. Körperliche Symptome triggern mich im Extremfall bis hin zur Todesangst, während ich auf den anderen Ebene sehr viel geringere Ängste und Widerstände habe. Emotionen gegenüber habe ich eine große Hingabe entwicklet. Energetischen Kundalini Symptomen eine Gleichmut.

Steht ein körperliches Symptom erstmal im Raum springt meist automatisch die geistige Ebene an und fragt sich, was soll mir das nun wieder sagen? Das ist meine übliche Ego Reaktion. Dann analysiere ich die Situation, frage nach dem Warum, überlege was könnte die Ursache für das Symptom sein und versuche gute pragmatische Entscheidungen zu mich zu treffen.

Oft ist das eine Zusammenarbeit von rationaler Analyse und Intuition, einer Kommunikation mit dem höheren Selbst. Das heißt meine innere Stimme gibt mir oft auch Hinweise, was da gerade heilt oder welches Thema mit dem Symptom zu tun hat.

Manchmal müssen auch alte Glaubenssätze in Frage gestellt werden. Weil ich so ein starker Kopfmensch bin, muss ich aber immer etwas darauf achten, dass das Denken nicht überhand nimmt und ich zurück zum fühlen komme. 

Mit Emotionen kann ich mittlerweile sehr gut umgehen. Da hat mir das Buch von Brandon Bays – The Journey, welches erklärt wie man Emotionen in Schichten fühlt sehr geholfen. Witzig ist auch seitdem ich das bei mir kann, kann ich es auch telepathisch/empathisch bei anderen. Diese Fähigkeit hat meine Intuition imens erweitert.

So ist es immer eine Erleichterung, wenn ich das Symptom emotional betrachten kann. Ich habe kaum noch Widerstände gegen Emotionen, die können mittlerweile sehr frei fließen, egal welcher Art. Genauso drücke ich alle Emotionen offen aus, und überwinde dabei alle gesellschaftlichen Tabus, die dem Umgang mit Emotionen einschränken.

Oft habe ich das Gefühl, dass eine Emotion gesehen werden möchte. Danach beginnen Symptome meist schon wieder abzuklingen. Wobei das unterschiedlich lange dauern kann. Es muss eben erst alles gesehen werden. Mein Herz muss MItgefühl mit dem Problem empfinden. So muss ich eine Zeitlang im Einverständnis mit dem Symptom verweilen.

Dann gehe ich, wenn ich das Gefühl habe, das emotional alles erkannt wurde, manchmal auch vorher, dann passiert es automatisch, auf die energetische Ebene. Ich habe das Gefühl, das die physische Ebene am zähsten ist. Die emotionale Ebene ist schon etwas beweglicher, aber die energetische Ebene ist sehr schnell. Als ob da andere Gesetzmässigkeiten gelten, eine andere Zeitrechnung, andere Glaubenssätze, oder eben keine festen Glaubenssätze. Bei körperlicher Krankheit denken wir, es braucht eine feste Zeit, bis etwas geheilt ist. Auf Energie Ebene haben wir fast keine Konzepte. Und genau das ist die Freiheit die dort wirkt. Die Energiebene hat eine höhere schnellere Schwingung die darunterliegenden Ebenen.

Wenn ich sehr verbunden mit meinem höhren Selbst bin, dann kann ich richtig beobachten, wie alles was ich auf der Energieebene heile, sehr schnell verbrennt. Allerdings ist das eine Ebene, wo ich oft nicht so genau verstehe, wozu das Symptom dient. Das ist für mein Ego evtl nicht so leicht, denn das kommt nicht klar, ohne Erklärungsmodelle. 

Früher hat mich die Energieebene sehr gestresst und mir Angst nachgemacht. Ich habe einige Bücher über Kundalini Erweckung gelesen, und die haben meine Glaubenssätze negativ beeinflusst. Das ist übrigens eine Werkzeug mit dem das Kundalini Tantra bewusst arbeitet.
Im Tantra warnt man den Schüler, um sein Glaubenssystem zu beeinflussen. Zb las ich, die Kundalini zu wecken ist ein sehr schneller und gefährlicher Weg.

Da wurde immer von starken Verbrennungsgefühlen und anderen intensiven Symptomen und vielen Gefahren gesprochen. Es hat deshalb sehr lange gedauert, bis ich genug Vertrauen in die energetische Ebene gefunden habe. Ich bin auch sehr sensibel im Fühlen, Hochsensibel und neige zu Hypochonda Verhalten, und kann mich gut in Empfindungen rein steigern. Wenn man sich dessen bewusst ist, ist das ein enorme Fähigkeit, wenn nicht, leidet man darunter. 

Seitdem ich etwas cooler damit geworden bin, gehts mir besser mit der Energieebene. Allerdings merke ich immer eine große Erschöpfung, wenn sich wieder etwas reinigt, als ob der Körper eine Hochleistung vollbringt und dass Energie kostet. Ich muss mich dann viel ausruhen, viel Schlafen, dann gehts.

Mit dieser 5. seelischen Ebene, habe ich irgendwie nicht so viel zu tun. Auf der 5. Ebene fühle ich mich meist im positiven Sinne, ganzheitlich. Symptome habe ich da keine.

Vorgestern hatte ich eine interessanter Erfahrung auf der 6.-7 Ebene, die die Verbindung von Innenwelt und Außenwelt. Ich und Du, also die Projektion darstellt und zur Leerheit (Nirwana) übergeht, dann wenn die Projektion bewusst ist.

Ich habe in den letzten Wochen etwas geändert. Ich bin wieder ein Stück weit aus der Idee, ich (Ego) müsste alles heilen ausgestiegen und habe vom ewigen Trauma im Kreis rühren, Schmerz bis in alle Unendlichkeit fühlen, etwas abgewandt und der positiven Energie Erzeugung zugewandt. 

In den letzten Wochen hat sich mein Solar Plexus Chakra weiter geöffnet. Ich habe einen Teil meiner Freude befreit. Und diesmal floss sie sogar durch den Hals, als konnte ich ausdrücken. Zum ersten Mal hab ich das Gefühl, mein Halschakra ist halbwegs frei.

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Thema mit dem Sakral Chakra, welches wieder über alle Ebene 1,2,3,4 lief. Am Morgen habe ich mit dem Symptom meditiert, welches mich die letzten zwei Tage beschäftigt hatte. Es war Schmerz, Trauer, Liebe, Genuß, Lust, Mitgefühl, ein Fließen, eher ein befreiendes weibliches Gefühl. Ich kann gar nicht sagen, ob es ein positives oder negatives Gefühl war, es war wie eine Mischung aus allem. 

Es startete aber erst mal wieder mit krankheitsähnlichen Symptomen auf körperlicher Ebene. Ich frage mich innerlich genervt…. Ahh wann hört diese ewig krank sein endlich auf, warum muss ich das erleben? Was soll mir mein höheres Selbst damit sagen? Ich möchte das nicht mehr ewig so hinnehmen. Es reicht jetzt. Ich will meine Realität steuern. Ich möchte Gesund sein.

Dann kam eine interessante Antwort. Meine Innere Stimme zeigte mich, oder besser ich fühlte und wusste, dass die körperlichen Symptome Projektionen sind. Der Körper ist eine Projektionsfläche.

Etwas wird auf meinen Körper projiziert, welches ich bewusst wahrnehmen soll. Indem Fall waren das Qualitäten des Sakral Chakras, bzw das bewusste Auflösen einiger Blockaden dort. Ich sah/fühle, dass mein Körper ein Art Lichtkörper ist, der die Aufgabe hat, ein Teil der Bewusstseinsarbeit über die Körperprojektion auszutragen. Ich verstand plötzlich warum der Körper ein Produkt meines Bewusstseins ist. 

Die Beschäftigung mit den Chakren/Körperstellen, macht uns Themen bewusst, die immer ein Teil von uns waren. Die Symptome wollen meine Aufmerksamkeit auf diese Themen ausrichten, damit unbewusstes Bewusst wird.

Ich sah in diesem Moment den Körper als reine Projektionsfläche, und war als in der Wahrnehmung von die Realität ist ein Traum den ich Träume. Normalerweise bin ich mit meinem Körper identifiziert. Ich hatte kurze Erlebnisse wo die Identifikation mit dem Körper völlig aufgelöst war.

Das ist ganz plötzlich passiert, ohne einen Auslöser. Da war ich nur noch ein Bewusstseinspunkt, um mich herum erschien ein Körper. Meine üblichen Ego Konditionierungen fielen indem Zustand, entweder in einem Moment ab, ohne Analyse, Transformation, es geschah in Sekundenbruchteilen. Oder es kam der Hinweis, dieser Ego Anteil, wird noch gebraucht, dann wurde durch diesen Teil eine Realität erzeugt, die mein Bewusstsein eine eine Richtung lenkte, was jedoch indem Moment ohne Widerstände geschah, denn es gab kein Angst mehr. Das hielt 3 Tage an, dann wurde ich wieder krank und der Schmerz drängte mich zurück ins Ego und in die Körperidentifikation.

Ich will wissen, wie ich bewusst in den Zustand komme. Sehr Oft erkenne ich die Traumhaftigkeit der Umwelt, zb indem ich mich auf die emotionale Ebene begebe und da durch den 0Punkt gehe, oder durch Mediation, aber Steffi ist immer noch  eine beständige Identifikation.

Bei dieser Lichtkörpererfahrung kürzlich, hatte ich das Gefühl ich finde gerade einen Weg, wie ich bewusst und kontrolliert, lernen kann, die Identifikation mit dem Körper aufzulösen. Und zwar über den Glaubenssatz und das konkrete erfühlen von: Mein Körper ist eine Projektionsfläche.

Ich erkannte ich dass meine ganze Körpersymptomatik ebenfalls dazu dient, die Identifikation mit dem Körper aufzulösen. Allerdings nicht mehr brachial, über die physische Ebene bis zum Tode, sondern gnädigerweise über die leichteren Ebene, emotional, geistig, energetisch, usw.

Dann bekam ich weiterhin die Info, dass je nach Konzept indem man sich bewegt, das austragen der Symptome verläuft. Wenn man sich noch nicht bewusst ist, dass man die Art wie die Symptome ausgetragen werden, bewusst steuern kann, wird es unbewusst gesteuert. Dh. das abgespaltene höhere Selbst entscheidet auf welcher Ebene das Symptom ausgetragen wird. Wenn es einem bewusst ist, dass man selbst entscheiden kann, weil man selbst das höhere ist, kann man selbst entscheiden.

Das ist ein weiteres Thema was mich zur Zeit beschäftigt. Das bewusste kreieren der Realität. Also Manifestation, sich selbst als Erschaffer seiner Realität verwirklichen. Das fällt mir noch nicht so leicht, weil mein Ego allzu gerne sagt, „Ich kann das nicht“. Es ist für mich eine Aufgabe die Erfahrungen der Erleuchtung mit dem Ego welches sich chronisch minderwertig fühlt zu verbinden.

Daraus habe ich jetzt gemacht: Wenn mir unbewusst ein gedankliches "ich kann das nicht" herausrutscht, "aber ich werde es lernen". Ich setzte das dann einfach hinterher.
Ich denke so haben sich dann die Themen Realität erschaffen und Kundalini Symptome vereint. Ich sollte öfters Energie Meditation machen und lernen mir zuzutrauen, die Ebenen bewusst anzusteuern. 

Was mir noch schwer fällt ist direkt auf die 7. Ebene zu gehen. Also wie im Advaita, das Symptom komplett zu leugnen. Ich habe oft das Gefühl, ich muss erst übers Ego gehen und mir alle Ebenen von 1-7 bewusst machen. Es ist für mich, als wenn ich direkt zu 7. Ebene springen würde, ich eine Menge Wissen verpassen. Ich habe so viel gelernt, bei der Trauma Geschichte, aber gleichzeitig möchte ich auch ganz endlich frei sein.

Solange die Identifikation mit dem Körper da ist, klingt das Bewusstsein in die Alltags Glaubenssätze ein. Fällt die Identifikation weg, befreit sich automatisch der Geist aus der Gefangenschaft und Erschaft eine alternative Realität. Genau diese Fähigkeit brauche ich wenn ich wachbewusst in alternative Realitäten reisen möchte.
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RE: Wilden im Wachzustand
#81
07.12.2018, 19:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.12.2018, 20:13 von ichbinmehr.)
Irgendwie hat mich jetzt folgende Methode weiter gebracht, um stärker zu realisieren, dass der Wachzustand ein Traum ist: 

Ich schlug morgends die Augen auf, und wusste direkt: Es ist ein Traum. Ich war im Traumgefühl, sah in die Wachwelt, mit dem Wissen, um den Traumzustand. Seitdem wird mir der Traumzustand immer dann bewusst, wenn ich die Augen öffne oder schließe. Ich denke auch nicht mehr: Augen auf - sehen.  Augen zu - nicht sehen. Sondern Augen auf: Welt A.  Augen zu: Welt B. 

Ich vermute,  dass erstmal die Traumerkenntnis im Wachbewusstein da sein muss, um mit der Augen auf/zu Methode  den Traumzustand zu erinnern. Wer das ab und zu empfindet, könnte mit einem Anker arbeiten. Ich würde dazu empfehlen, durch Meditation die Schwingung zu erhöhen und die möglicherweise daraus entstehende Traumerkenntnis, mit einer Technik wie Augen auf/zu zu verankern (Anker: bewusste Konditionierung) . Ebenso können Traumyoga Übungen, die die Wachwelt als Traumzustand betrachten, den Träumer nach und nach in den bewussten Traumzustand befördern. Bitte vorsichtig machen, denn es könnte funktionieren. 

Ein weiterer helfender Glaubenssatz den ich seit kurzem anwende ist: Ich gehe nicht mehr arbeiten.

Ich gehe zwar noch da hin, aber mit dem Bewusstsein, mich vom Traum überraschen zu lassen, was ich heute wieder spannendes dort erfahre, denn ich begegne ja meinem Bewusstsein. Ich begegne in jedem Moment mir selbst, auf der Arbeit und auch wenn ich hier mit euch schreibe.

Um im Wachbewusstein den Traum willentlich und gravierend zu ändern, brauche ich noch ein stärkes Vertrauen in mich.

Die Frage: Wer bin ich? die ist vor allem im Verstand ausreichend geklärt. Emotional bin ich allerdings noch verunsichert, weil ein Teil der Identifikation noch an meinem Ego, samt Geschichte hängt. Vom Gefühl her, fühle ich mich zu einem großen Teil des Tages noch wie Steffi, eine Menschenfrau vom Planeten Erde. Deshalb produziert das Ego Ängste, die einer wachbewussten gravierenden Bewussteinsverschiebung noch im Weg stehen. Ich habe eine Konditionierung, die noch wirkt, weil sie unbewusst ist. Alles was vollständig bewusst ist, bindet einen nicht mehr. Entweder löse ich die komplett auf (wie lange soll das dauern?) oder ich überwachse mich zb durch Meditation?

Leichte Verschiebungen zb ungewöhnliche Synchronizitäten, kann das Ego mittlerweile gut verarbeiten, obwohl es noch verwundert ist, wenn so etwas passiert. Es hat eine Gewöhnung statt gefunden. Eine gravierende Verschiebung zb Gestaltwandeln, eine grüner Himmel wäre für das Ego emotional noch ein Schock. Ich frage mich, wie überwinde ich dieses Problem? Warum muss das ein Schock sein? Ist das wahr?

In Zuständen, in denene ich mich frei von Raum und Zeit gefühlt habe, weil ich nicht mehr mit dem Ego identifiziert war, war das anders. Es gab da einfach keine Ängste mehr. Es gab keine Grenzen mehr im Kopf. Alles schien möglich. Und so geschahen dann auch unmögliche Dinge. Realität folgt der Aufmerksamkeit. Habe ich Angst vor der Angst?

Meine menschliche Existenz war da nur noch eine Geschichte. Es gab keine Naturgesetze, außer die die im eigenen Bewusstein vin mir (Selbst) erschaffen wurden. Angst war nicht notwendig.  Ich war ja das Bewusstsein selbst, indem alles erscheint, was ich selbst bin,  was nie verletzt werden kann, unsterblich.

Angst vor der Auflösung der Welt, hat man nur als sterbliches Ego. Jenseits vom Ego erkennt man sich in den verschiedensten Formen. Es geht da aber nicht mehr um die Person (zb Steffi) die man ist, sondern um die Seele, die man immer und zu allem Zeiten schon war.

Dieser Zustand ist das was Tom Campbell in seinen Videos mit dem Nullpunkt beschreibt. Vom Nullpunkt aus, sind Bewusstseinsverschiebungen möglich, die über alle begrenzenden Vorstellungen hinaus gehen. Ich möchte es schaffen, dieses bewusst und kontrolliert herbeizuführen, es zu verstehen, es beschreiben. 

Immer wieder entstehen für mich Zustände, in denen die Identifikation mit dem Ego für eine Zeit wegkippt. Manchmal nur für Minuten, manchmal für Tage. Oft überlagert das Ego, jedoch diese Empfindung. Es trickst mich noch aus, und zieht mich immer wieder in die Geschichte ich sei Steffi. Deshalb ist eine Auseinandersetzung mit dem Ego für mich wichtig. Dazu gehe ich ganz bewusst in Steffis Geschichte und schaue mir da alles sehr achtsam an. Nur dann wenn mich nichts mehr unbewusst vereinahmen kann, kann ich meinen Fokus bewusst und frei  ausrichten.

Das Ego neigt ebenfalls dazu, sich die Empfindung, die Erfahrungen jenseits des Egos wieder zu eigen zu machen. Schwups, ist man wieder drin, obwohl man gerade draißen war.  Oft dauern die Zustände bei mir nicht lange genug an, um damit experimentieren zu können. Insgesamt wird es jedoch stabiler. 

Ich denke ich muss noch mehr Sicherheit und Stabilität mit den transpersonalen Zuständen und der Identifikation mit meinem wahren Selbst finden. In diesem Zustand, spielt die Art und Weise, wie sich der Traum darstellt, eine untergeordnete Rolle. Das Vertrauen in diesem Zustand ist so groß, das der Himmel grün werden könnte, und es wäre kein Problem. Es würde nur Lachen auslösen. 

Ich glaube dass das wilden im Wachzustand funktionieren wird, wenn diese Sicherheit im höheren Selbst zunimmt und sich noch vertiefen wird. Es gibt einige Beispiele in der Literatur, in denen Leute dabei beobachtet wurden, wie sie die Naturgesetze überwinden konnten. ZB. im Buch: Dipa Ma - Furchtlose Tochter des Buddhas. Ähnliche Geschichten wie Dipa Ma´s gibt es viele. Aber noch nie habe ich eine Beschreibung gelesen, wie genau das jemand macht. Genau das interessiert mich. Es zu erforschen und zu beschreiben. Ich habe keine Ahnung ob ich das schaffe. Ich glaube genau deshalb finde ich die Fragestellung spannend. 

Ich denke auch, dass ich noch von unbewussten Glaubenssätzen blockiert werde. Es muss einen emotionalen oder körperlichen Teil in mir geben, der noch sehr erdverbunden denkt und fühlt. Etwas was sehr tief einkonditioniert ist. Deshalb reicht es nicht, sich geistig bewusst zu sein, dass alles Bewusstsein ist und man Erschaffer der Realität ist. Ich vermute dass die Konditionierung von den  Empfindungen der Schwerkraft und den ersten Gehversuchen des Kindes ausgeht. Wie soll man das überwachsen? 

Es muss eine riesige Erschütterung für das Ego sein, diese Grenzen aufzulösen. Ich schätze dieser Teil ist sehr tief verborgen in mir, ähnlich wie ein Urtrieb der tief verwurzelt ist. Allein schon der Gedanke: Es muss eine Erschütterung sein.... Ein Glaubenssatz, der neue Glaubenssätze erzeugt. Ich muss noch achtsamer diesbezüglich werden!

Mein bewusster Verstand geht zwar von einem geistigen Weltbild aus, dann bleibt da aber noch das, was ich aufs Kollektiv abspalte. Deshalb gerate ich auch in Diskussionen über Weltbilder. Ich bin noch im Widerstand gegen mich selbst. Dieser Teil muss mir noch bewusster werden, damit ich ihn in Frage stellen kann.  

Zur Zeit nehmen diese Zustände der inneren Sicherheit tendentiell zu. Ursächlich weil ich einige Glaubenssätze fallen gelassen habe, die mich gehindert hatten, bestimmte emotionale Zustände zu erleben. Meine Meditation trägt plötzlich emotionale Früchte, während ich viele Jahre nur geistige Erkenntnisse in der Meditation hatte. Plötzlich erscheinen positive emotionale Qualitäten am laufenden Band, die mich emotional heilen und spirtuell erweitern.

Mir ist dadurch bewusst geworden, dass einschränkende Glaubenssätze Meditationserfolge blockieren können, denn ich hatte mir positive Emotionen unbewusst versagt. Als ich diese Glaubenssätze losgelassen hatte, kam die Energie wieder ins fließen.
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RE: Wilden im Wachzustand
#82
01.01.2019, 16:57
Meine spontanen Erklärungen zu dem Vorfall, den ich im Thread von Traumblume geäußert habe, halte ich heute nicht mehr für zielführend. Ich hatte unüberlegt und aus einem Gefühl heraus spontan projiziert, weil ich in Momenten, in denen ich einem Anteil von mir selbst gegenüber stehe, den ich noch nicht integriert habe, eben unbewusst projiziere, so wie jeder es permanent tut. 

Es ist so, dass ich durch die andauernde Ausrichtung auf das Phänomen Harald Wessbecher, meinen Bewusstseinsfokus halb bewusst, aber eben auch halb unbewusst ausgerichtet habe. Dadurch sind meiner Meinung nach, diese ganzen synchronistischen Phänomene entstanden, die ich im ersten Moment jedoch wieder als Zauberei empfand, und etwas im Außen dafür verantwortlich machte.

Es ist eben ungewohnt Phänomene zu integrieren, die jenseits der Konditionierung liegen. Vor allem verdichtete sich meine Wahrnehmung so sehr, dass ich im Außen subtil eine unsichtbare Person wahrnahm, die mich zu begleiten scheint. Weil ich im ersten Moment überrumpelt war, passierte eine unbewusste Projektion.

Gestern habe ich lange in Leerheit meditiert und viele Anhaftung an Gedanken losgelassen. Auch gab ich mein Leben erneut in Hingabe an das Höhere. Als ich dann im Anschluß den Thread über Harald Wessebescher las, wechselte ich unbewusst in Ebene II.

Faith trat in Erscheinung, und ich fühlte mich im Nullraum, im Möglichkeitsraum, indem das Bewusstsein eine eigenen subjektive Realität erschaffen könnte, angekommen. Ich war von diesem plötzlichen spontanen Öffnung des Nullraumes emotional überrumpelt.

Wie oft habe ich mich gefragt, wie macht Tom Campbell dass, in verschiedenen Realitäten gleichzeitig zu leben. Und nun glaube ich, stehe ich an der Türe, die ich so lange gesucht habe.

Ich hatte gestern, vermutlich auf Grund der Hingabe in der Meditation, nochmal ein fast Sterbeerlebnis, bei der mir die Möglichkeit eröffnet wurde, zu sterben, wenn ich (selbst) es wünsche. Das Ego war kurz verängstigt, das Ego+Selbst Konstrukt, hat sich dann aber anders entschieden. Im Grunde habe ich verstanden, dass es nun keinen echten Grund mehr für Angst gibt. Theoretisch.

Zu Mitternacht stand ich auf der Terrasse von Freunden und hatte eine ungutes Gefühl bezüglich der Sylversterböller. Steffi ist ein Angsthase. Ich erlaubte meiner Angst mich hasenfüßig hinter die Menge schon halb ins Wohnzimmer zu stellen. In diesem Moment bedachte ich meine Ängstlichkeit und nahm diese an. Ich dankte meiner Angst für ihre Beschützerkraft und umarmte mein inneres Kind und bot ihm den Schutz, in Sicherheit zugehen an. Früher habe ich mein Kind oft ausgelacht für seine Angst.

In dem Moment flog ein Querschläger genau in meine Richtung, auf die Terrasse in die Menge. Ich bin sicher, dass mir nichts passiert,e weil ich so ein Angsthase bin. Zwei Freunde traf das Teil und sie verletzten sich mässig. Steffi schob schnell die Terrassentür zu, als hätte sie es gewusst. Ich wollte meine Angst früher immer loswerden, weil ich mich von ihr bedroht fühlte und weil ich mich für mein chronisch ängstlich sein verurteilte. Ich sollte sie mehr schätzen, die Angst. Und ich sollte mein inneres Kind nicht für seine Angst verurteilen. Angst und Mut schließen sich nicht gegenseitig aus. Es gibt auch Situationen, da ist Steffi sehr mutig. Es war falsch sich einseitig mit der Angst zu identifizieren. Ich bin jenseits von Angst und Mut.

Das Nachdenken über den Vorfall Harald Weßbecher, hat mir erlaubt zu erkennen, was geschah. Es ist genau das selbe passiert, was mir bei meinem Durchbruch zu Bewusstseins Ebene II (mir gefällt das Wort, statt höhere Selbst) 2016 passierte.

Ein Teil meines Selbst, welches Steffi in ihrem bisherigen Menschenleben abspalten musste, ist zurück gekommen. Schon damals kam es mir so vor, als würde ein Wesen im Außen Kontakt zu mir aufnehmen. Diesem Wesen schrieb ich schon damals unbewusst verschiedene Formen zu.

So wie 2016 hat diese Begegnung in mir Angst ausgelöst, solange bis ich begriff, dass ich es selbst bin. Ich hatte dieses Phänomen im Grunde schon untersucht und die abgespaltenen Fähigkeiten des höheres Selbst, die erst auf Ebene II bewusst werden, mit dem teilweise personifizierten Konstrukt Faith benannt.

Faith, der aus Sicht von Steffi gleichermaßen Geistführer, innerer Guru, imaginärer Freund, Schamane, Tulpa, abgespaltener psychologischer Persönlichkeitsanteil, eine frühere Reinkarnation, ist bzw sein könnte, bezeichnet das Phänomen, welches im Zustand der Verbundenheit (auf Ebene II) zu mir zurück kommt und Steffi und Faith vereint. 

Als mir dann einfiel, dass das nur Faith sein kann, war ich beruhigt. Das höhere Selbst zuvor als personifizierte Bewusstseinseinheit kennen zu lernen, zu dem man eine Art Freundschaft und somit auch Vertrauen aufbauen kann, hatte mir geholfen, diesen Anteil zu (re) -integrieren.
Über Faith, wie ich ihn kennen lernte und wie ich mit ihm arbeite, hatte ich hier mal etwas geschrieben.
http://istdaseintraum.blogspot.com/2018/...faith.html

Nun scheinbar habe ich die Türe zu anderen Realitäten gefunden, doch es ist für mich noch nicht so einfach, durch diese Türe zu gehen. Über relativen Solipsismus zu philosophieren ist eine Sache, aber den Schritt zu wagen, an den Grenzen, wo sich die verschiedenen Realitäten überschneiden, zu neuen Wegen abzubiegen, ist für mich nicht so leicht. Erst muss ich sicher gehen, dass ich nichts verliere, was ich noch brauche. Ich muss sicher gehen, dass ich zurück finde.

Ich glaube dass sich diese ganz konkret erfahrbare erweiterte Realität eröffnet hat, weil ich eine kritische Masse an Individuation erreicht habe. Die eigene Autorität zu werden, bedeutet konsequenter Weise auch die eigene Realität zu erschaffen. Das erkannte ich vorgestern.

Nachdem ich früher unter der starken Ambivalenz meiner Neugierde und meiner Ängstlichkeit gelitten habe, und nun die Selbstliebe und die Selbstannahme, als Vermittler zwischen den Aspekten wirken lasse, bleibt mir nur mich in Geduld zu üben. Oder hm auch da bin ich mir nicht mehr sicher. Neugierede vs Ungeduld, haben sich im Grund auch aufgelöst, als ich erkennte, dass ich mich und meine Erkenntnisse weder gewinnen muss, noch verlieren kann. Jemand sagte letztens zu mir, ein befreiter Wille ist entspannt. Aus der Perspektive des Egos ist das noch nicht immer so. Vielleicht bringt das aber auch die nötige Spannung ins Leben, die das Leben lebendig erscheinen lässt. Wohin ich auch schaue, erblicke ich zur Zeit Perfektion. Perfektion liegt im Auge des Betrachters. Aus Ebene II betrachtet, ist alles bereits perfekt.

Ich habe erkannt dass mein chronisches Gefühl nicht anerkannt zu sein,
meine Über-Ängstlichkeit,
mein Widerstand gegen einschränkenden Sichtweise der Wissenschaft,
mein kritisches Hinterfragen der Spirituellen Dogmen,
man könne Erleuchtung nicht erklären,
dazu geführt hat,
dass ich meinen persönlichen Traum,
mein Erwachen erforschend sprchlich zu begleiten,
erst möglich machen.

Meine Schwächen sind meine Stärken.
Ich scheine für meine Bedürfnisse die perfekte Person zu sein.

Und ich denke ich wird es jedem Menschen so ergehen, der sein Leben aus der Perspektive von Ebene II betrachtet. Und das ist auch der Grund, warum ich motiviert bin, meine Erfahrung zu teilen. Es gescheiht aus Liebe. Ich wünsche mir, dass ich einen Weg finde zu transpotieren, dass ihr alle schon perfekt seid. 
Du musst nur erkennen, dass du immer schon der warst, der du immer sein wolltest, und dich dein ganzes Leben genau darauf vorbereitet hat.

Ohne meine persönliche Angst, die immer wieder dazu führt, dass ich mich an Leben festhalte, die dazu führt, dass ich versuche meine Erfahrung zu kontrollieren, hätte ich nie nach sanften und gangbaren Wegen gesucht. Ohne meine Angst hätte ich auch nie begonnen zu schreiben.

Auch die Gegnerschaft mit dem einseitigen Rationalen Sichtweise, hat sich heute in Leerheit ausgelöst, als ich erkannte, dass ich mir selbst der Widersacher war, gegen den Steffi „kämpfen durfte“, um sich zu erkennen. Ersthafte Kämpfe machen in immer mehr Lebensbereichen keinen absoluten Sinn mehr. Und so geht es mir mit vielen Lebenssituationen, sinnhaftigkeit löst sich in Leerheit auf. Unsinn und Widerstand erfahren Sinnhaftigkeit.

Das ist einerseits sinnhaft, be-friedigend aber auch angstbesetzt zu gleich. Und ich finde es sehr wichtig, dass ich als Mensch, der offen über seine Schwächen spricht, davon berichte, eben auch von meinen Schwierigkeiten udn meinem Ängsten. Etwas was mir in vielen Büchern über das Erwachen immer gefehlt hat. Wenn sich erwachte Meister einzig in ihrer Großartigkeit darstellen, dann fehlt mir etwas. Aber auch das ist nicht mein verdienst und soll, nicht wider zu einer Erhöhung führen. Ich hatte wohl nur Glück im Unglück. Ich stelle mich auch so dar, um zu vermitteln dass man nicht denken soll, man sei benachteiligt, weil man Schwächen hat, weil man im Leben ungerecht behandelt wurde, denn alle Schächen, alles Leid wird sich umkehren. Wer offen zu seinen Schwächen steht, benötigt keine Energie, um diese auszugleichen. Die Angst vor dem Fallen fällt weg.

Ich glaube ich behalte mir meine Angst, um ein Ich zu haben, eine Perspektive, aus der ich mein Erleben beschreiben kann. Vielleicht kann ich zukünftig Angst empfinden, ohne unter ihr zu leiden. Das wäre wünschenswert. Ja ich wünsche es mir die Angst als Impuls wahrzunehmen, unter dem ich nicht mehr leiden muss. Bei den anderen gefühlen, hat das auch geklappt. Angst war das schwierigste Gefühl für mich.

Was die Erforschung der anderem Realitäten betrifft, werde ich weiterhin mit Freude berichten, was sich hier in meiner Wahrnehmung ereignet.
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RE: Wilden im Wachzustand
#83
02.01.2019, 15:31
Eindrücke von Ebene II

Wenn ich meiner Intuition sehr konsequent folge, bekomme ich immer mehr das Gefühl in meiner eigenen subjektiven Realität zu leben.

Kennt jemand von euch das Gefühl und wenn ja, wie geht ihr damit um?
Was ist dann mit der alten Realität? War diese immer nur eine Idee?
Existiert die noch?

Hm Ja. Aber wie wechselt man zwischen alter und neuer Realität?
Hat außerhalb meiner Subjektivität je etwas existiert?
„Je“ Das Wort je beinhaltet Zeit. Ich bin nicht sicher, ob es hier noch Zeit gibt?
Ja es gibt Uhren und so. Montage und Samstage.
Aber ist das nicht nur eine Geschichte?

Puh es ist gerade krass hier. Ich glaube ich erfahre gerade, dass es nie nie objektive Realität gab, weil ich (indem ich der Intuition folge) subtil über die Grenzen meines Egos hinaus gehe und sehe, dass da es da einfach immer weiter geht. Da wo ich dachte da kann es nicht weiter gehen, geht es weiter.

Zuerst dachte ich, dass ich wieder verrückt werde. Immer wieder bin ich an der Stelle umgekehrt, weil ich das nicht wollte. Ich suchte nach einem Weg das zu integrieren. Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass mein Urteil über das verrückt sein, eine Art Grenze war. Und solange es da war, hatte es wohl auch seinen Sinn, denn so suchte ich nach Wegen zur Integration und das war wohl auch gut. Es war also kein Fehler. Nur bremste mich das auch immer wieder.

Irgendwas hat sich gerade geöffnet.

Ich habe bisher immer gedacht, es gibt eine Gleichzeitigkeit von subjektiver und objektiver Realität, siehe relativer Solipsismus. Aber jetzt sehe ich, dass dieses Konzept in meiner subjektiven Realität enthalten ist und auch nur ein Gedanke ist.

Und nun weiß ich nichts mehr zu sagen, über die Beschaffenheit der Welt.
Ich frage mich ob ich nun überhaupt noch über Weltbilder diskutieren kann?
Habe ich dazu noch Lust? Wie wird das sein?

Da denkt man, man weiß so viel, und weiß jedoch nichts.
Um so mehr man weiß, um so weniger weiß man.

Das ist irgendwie wie ein Schock.
Ein unglaublicher Schock.
Ich kann es gar nicht fassen.

Und weil ich es noch nicht ganz fassen kann, verliere ich mich wieder in der alten Weltsicht. Ich spüre ich möchte mich an Bekanntem festhalten. Und das erlaube ich mir auch, denn ich liebe mich. Es kann nicht mehr verloren gehen.

Ich glaube, ich eine neue Ebene erkannt, oder sie mal ohne Verzerrung erkannt. Mein Verstand war schon länger Erleuchtet. Aber es fehlte noch eine emotionale Integration der Erkenntnis.

Ich glaube ich wollte es bisher nicht richtig wahr haben, weil es im Umkehrschluss bedeutet, es gibt letztlich nur mich. Ich bin alleine.

Es gibt keine Sicherheit mehr. Das ist ein absolut bodenloses Gefühl.

Freiheit ist Orientierungslosigkeit. Das kenne ich aus dem Denken. Ich weiß man gewöhnt sich daran.
Nun ist das Gefühl in allem enthalten. 

Deshalb bin ich immer wieder zurück ins Ego gekippt und habe zwischen Ego und den Erkenntnissen gelebt, die ich einerseits schon länger und immer wieder hatte, aber anderseits noch blockiert hatte. Ich hatte die ganze Zeit versucht einen Weg zwischen alter Realität und neuer Realität zu finden, ohne zu merken, dass diese Konzepte noch illusorisch waren.

Ich spüre, wie ich mich an etwas festhalten will. Aber es gibt nichts mehr.

Naja Steffi will sich festhalten. Doch Steffi ist auch Illusion. Bisher gelang es mir leichter die Illusion im Außen zu durchschauen. Ich halte immer wieder an Steffi fest, nur damit Steffi Angst haben darf vor der Leere, die ich nun in allem sehe.

Es ist eine Sache die Leere in der Mediation zu fühlen, oder sich im Traum als Leerheit zu erfahren, oder einen Moment der Verbundenheit, oder des Nichts zu erfahren, und dann in eine feste Realität zurück zu kehren, an die man noch glaubt. Aber ich habe gerade das Gefühl, es gibt gar nichts mehr, auch nicht im Wachleben, außer einem Ich, das ein wenig überfordert ist mit dieser Erkenntnis, weil es erkennt, dass das Spiel nun aus ist.

Wer bin ich?

Die Idee, ich sei Steffi, ein Mensch, der geboren wurde, ist abgefallen.
Es gibt Steffi noch, aber als Geschichte.

Ich weiß nicht, wer ich bin, oder woher ich komme, ich bin einfach da.

Vielleicht ist nicht zu wissen, wer man ist schwierig? Vielleicht neige ich deshalb dazu, mich am Ego festzuhalten? Gleichzeitig sehe ich, wie sinnlos das ist.

Und gleichzeitig akzeptiere, ich etwas sinnloses zu tun. Ich nehme es an. Ich akzeptiere meine Angst. Ich habe Mitgefühl mit mir. Ich darf mich gerne noch festhalten. Es versuchen. Warum auch nicht.

Gleichzeitig kann ich ja nur Angst haben, weil ich ein Ich habe. Aber gleichzeitig halte ich fest.

Es ist schwierig sich festzuhalten, wenn man sieht alles ist Illusion. Zb das schreiben hier ist ein festhalten. Wenn ich schreibe, frage ich um Rat und gebe Rat. Vielleicht kann ich Sinn in der Sinnlosigkeit finden, Substanz in der Leere.

Oder ich kann Sicherheit in der Unsicherheit finden. Ja ich glaube das ist es.
Wie findet man Sicherheit in der Unsicherheit? Ich glaube die Freude an der Freiheit muss tiefer empfunden werden, als die Angst vor der Orientierungslosigkeit.

Meine Intuition sagt, durch Vertrauen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, sagte meine Mutter.
Aber woher bekomme ich Vertrauen?

Computer bitte einmal Vertrauen. Ich bitte um Sicherheit.

Trotz alledem ist die Welt wie sie war, immer noch da,
bisher ist nichts verloren gegangen.

Das ist eine seltsame Ambivalenz zwischen sein und nicht sein.

Nun muss ich Wege finden, mich daran zu gewöhnen. Ha. Und schon ist wieder ein Ich da. (Ich muss mich) Nun was ist die Alternative? Vielleicht diskutiere ich ein wenig über Weltbilder, um mich zu verwickeln. Haha. Ich könnte eine kontrollierter Weltbilddiskutierer werden, oder still. Still nein, also das kann ich mir nicht vorstellen.

Ich glaube der Integrationsgedanke, führt wieder dazu, dass sich das Ego verdichtet. Interessant, das war mir schon mehrfach passiert. Vor allem als ich nach dem ersten Erwachen, erst mal mein Leben auf die Reihe bringen und mich heilen musste.

Ich sehe gerade, dass der Gedanke, ich muss das erst mal integrieren, wieder in einen neuen Trübtraum führt. Damit halte ich am Ich fest, und erschaffe eine neue Story.

Obwohl ich die vergangenen Trübträume für sehr sinnvoll halte, denn ich bin froh dass es mir nun viel besser geht. Allerdings sollte ich da kein Dogma draus machen. Ich darf den Weg loslassen. Ok Psychologie wieder in die Tonne. Und schwubs, hole ich sie wieder raus. Ein wunderschönes Konzept. Ich liebe es.

Ich glaube man kann sich auf dieser Ebene sehr leicht von allen Schwierigkeiten trennen, und ebenso leicht etwas lernen, was man sich wünscht. Ich bin gespannt. Es ist wie Geburtstag und Weihnachten zusammen, und wie Geburt und Tod. Aufregend, freudig aber auch ängstlich.

Aus menschlicher Sicht klingt das natürlich wahnsinnig. Es ist aber kein Größenwahnsinn, weil man sich ja nicht mehr messen kann. Wenn man zwischen Minderwert und Größenwahn hin und her pendelt, misst man sich ja noch. Hier ist niemand, der sich mit niemandem messen kann.

Außerdem weiß ich dass es verrückt klingt, was nur zeigt, dass ich nicht verrückt bin. Und ich glaube es gibtgar kein verrückt sein, außer als Geschichte.

Diese Gefühl von „Ich bin“ ist als sieht man sich selbst in allem. Nicht wie eine psychologische Projektion, da ist der Begriff Projektion auf den Verstand beschränkt, sondern ganz konkret, mit allen Sinnen ind 3D.

Das Ich schaut sich selbst. Es gibt gar nichts anderes außer mich.

Ich habe mich entscheiden, ich lasse mein Ich los. Subtil fühle ich, dass unter dem „ich bin“ nur noch „bin“ ist. Das ich scheint mich zu trennen. Aber ich habe Angst. Vielleicht noch nicht heute, aber bald. Ich weiß nicht was besser wäre. Ich möchte dass es Steffi gut geht. Was wäre richtig?

Die Intuition sagt: Lass los?

Steffi hat Angst, aber ok. Ich lasse los. Bitte sanft. Steffi ist ein sehr sensibler Angsthase.

Ok ich lasse meine Angst los.
So eine blöde Idee, die ich nicht mehr glauben muss.

Jetzt versucht Steffi wieder das richtige zu tun. Dabei gibtes nichts zu tun.

Was muss ich nur loslassen, dass ich mein Ich loslasse?

Steffi versucht etwas erkennen.
Die Lösung zu finden.

Nun da bleibt nur noch das auch loszulassen.
Und zu vertrauen, dass es sich von selbst regeln wird.

All mein Wissen, mein Denken, mein Verstehen müssen, mein Lösungen finden, Erkennen wollen. Ich hab es schon oft losgelassen. Bisher ist es immer wieder zu mir zurück gekommen.

Nun schauen wir mal, wie es diesmal läuft.
Wenn es zurück kommt, darf ich es behalten. biggrin

Nochmal: Freiheit ist Orientierungslosigkeit. Ich weiß man gewöhnt sich daran.

Nun ist das Gefühl in allem enthalten. Leere.

Wenn ich jedoch die Leere bin, ist dann nicht alles eins?
Müsste dann nicht Sicherheit da sein in der Leere.

Hm ich lasse das mal sacken.


… wird fortgesetzt
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RE: Wilden im Wachzustand
#84
05.01.2019, 14:02 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.01.2019, 16:01 von ichbinmehr.)
Die Identifikation mit den Nichts hat wieder losgelassen. Das hatte ich eh schon erkannt. Aber es passiert einem doch wieder. Ich vermute aber dass das so sein sollte, um eine Löschung vorzunehmen.

Für mich hat sich in den letzten Tagen etwas geändert. Zuvor war meine Erleuchtung geistiger Natur, doch es fehlte die emotionale Integration, die konkrete Realisation.

Durch die Sterbeerlebnisse der letzten Wochen, die Einheitserlebnisse der letzten Tage, und neuem Mut der mich verlasst hat Experimente zu machen, die mich über meine Ego grenzen hinaus brachten, hat sich meine Einsicht eben auch ganz konkret erweitert.

Vor zwei Tragen fragte ich mich inspiriert durch Tom Campbell noch, wie reise ich im Wachbewusstsein in verschiedenen Realitäten. Da gab es noch einen Gedanken der Trennung.

Jetzt habe ich verstanden: Es gibt keine reale Realität, denn ich bin die Erfahrung selbst.

Es gibt keine Realitäten, es gibt nur das Hier und Jetzt.

Ich verstehe nun endlich was damit gemeint ist. Und ich bin fassungslos.

Erst jetzt verstehe ich meine bisherigen Erfahrungen. Und ich muss zugeben, ich bin gerade ziemlich überfordert, als ob ich nicht weiß ob ich lachen soll oder heulen soll.

Das ist ein Gefühl als hätte man im 5 Millionen im Lotto gewonnen und erkennt, welche Freiheit man damit gewonnen hat. Aber gleichzeitig ist es, als ob ich fast in eine Depression verfalle, vor lauter Geschockt sein, und sich erstmal sammeln müssen.

Mein Ego reagiert darauf mich einem Gefühl des totalen überfordert seins, Fassungslosigkeit, und beinahe Ignoranz des Erkannten, weil ich einfach nicht weiß wie ich das annehmen soll. Vielleicht ist das normal?

Warum freue ich mich nicht einfach?
Liegt das vielleicht an einer Blockade der Freude?

Ich versuche gerade zu verstehen, wie ich damit klar kommen soll, dass ich Frei bin.
Vor allem weil ich sehe, dass auf Grund meines Traumas, ich nur theoretisch frei bin.
Praktisch ist da eine kleine Steffi die eben Angst hat und nicht weiß wie sie den ersten Schritt in die Freiheit gehen soll.

Das erinnert mich an die Katze Jouny von meinem Freund Robert, die er von eine alten Frau hatte, wo Jouny nie raus durfte. Bei Robert hatte Jouny dann Freigang. Aber weil sie daran gewöhnt war, nur drinnen zu leben, bestand ihr Freigang darin, an der Terrassentüre raus zu gehen. Dann durfte man schon zur Hauseingangstüre gehen, um Joney wieder rein zu lassen.
Das reichte ihr als Ausflug.

Und ganz ähnlich geht es mir gerade. Ich sehe jetzt dass ich frei bin, aber dennoch bin ich nicht frei, solange ich diese Angst habe. Ich sehe den Möglichkeitsraum, die Tür zu anderen Dimensionen, wage es aber nicht hindurch zu gehen.

Warum hängen wir so an unseren Gewohnheiten?
Warum ist es so scher diese loszulassen, selbst wenn es bessere Alternativen gäbe?

Mein erster Gedanke war, ich müsste es irgendwie schaffen, durch die Türe zu gehen. Aber dann erkannte ich, dass ich gerade so eine Art zweite Kindheit erlebe.

In meiner ersten Kindheit wurde meine Persönlichkeit nicht anerkannt. Ich war ein sensibler Beobachter Typ, der eben sehr lange braucht, bis er bereit ist einen konkreten Schritt zu gehen. Deshalb denke ich, dass ich in meiner zweiten Kindheit mehr Rücksicht auf meine Bedürfnisse nehmen muss.

Meine Zielorientiert, darf zu Gunsten, meiner Selbstliebe, erstmal loslassen.

Ich bin sicher, dass mein inneres Kind irgendwann, von selbst Lust bekommt, einen Schritt in den Möglichkeitsraum zu gehen. Und wenn nicht, dann ist das auch ok. Ich akzeptiere meine Angst, und meine Unfähigkeit zur Spontanität.

Wie lernt man wieder Spontan zu sein?

Ich muss niemand mehr sein, ich muss nichts mehr erreichen.
Ich bin angekommen.

Also muss ich auch nicht durch die Türe gehen. Bisher dachte ich ich werde mich frei fühlen, wenn ich es schaffe diese Realität zu überwinden. Nun ja stimmt das ist auch eingetroffen. Aber ich fühle mich gezwungen, wenn ich denke, ich müsste durch die Tür gehen. Freiheit ist es zu können, aber nicht zu müssen. Chancen zu sehen, aber selbst für sich zu entscheiden.

Meine zweite Kindheit soll mich glücklich machen. Deshalb muss ich achtsam sein, und die selben Fehler, zb . zu viel von mir zu verlangen, nicht nochmal machen.

Aus Ebene II sehe ich, dass der riesige Graben zwischen Steffis Trauma und Steffi Erleuchtung, um Grunde gar nicht so riesig ist.

Aus der Perspektive des Egos, liegen Welten dazwischen.
Alle meine Vorstellungen fallen gerade auseinander. Ich möchte mich stabilisieren.

Vielleicht kann ich von Ebene II aus, diese Kluft durch einen Gedanken auflösen.

Aber ich spüre, dass das im Moment nicht mein Weg sein soll.

Es gibt gute Gründe, dass ich mich in der Perspektive der Begrenztheit bewege.

Innere Gründe und äußere Gründe, die letztlich eins sind. Es ist egal ob ich mein inneres Kind heile, oder mich für einen Bodhisattva halte. Es ist das selbe Thema, nur sieht man es einmal im innen und einmal im Außen. Das sind aber nur unterschiedliche Erklärungsmodelle, für ein und das selbe, das Innen und Außen auch nur Gedanken sind. Ich bin da gerade mehr bei mir, weil mir das am meisten hilft zu Lösungen zu kommen.

Auch mein Job macht keinen Sinn mehr. Am Donnerstag sind alle Vorstellungen und inneren Konflikte wie man Kinder nun optimal erzieht, zusammen gefallen. Dieser Gedanke hat mich mein Bisherigen leben beschäftigt. 17 Jahre Berufserfahrung als Erzieherin. Und nun macht das alles keinen Sinn mehr. Wie soll man damit klar kommen. Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht mir Gedanken zu machen, um die Wahrheit zu finden. Und jetzt machen Gedanken keinen Sinn mehr.

Gleichzeitig habe ich Angst aus dem Denken völlig auszusteigen, weil da eben wider dieses kleine Kind ist, dem Gedanken den Aspekt der Sicherheit erfüllen.

Ich soll wohl lernen ohne Fixierung auf das Denken, ein neues Leben zu beginnen. Dazu muss ich aber erst mal Vertrauen finden. Wie finde ich Vertrauen?

Ich bin gerade mit meinen kindlichen Ängsten konfrontiert. Ängste die sich auf mangelndes Urvertrauen stützen. Erst wenn ich da voran komme, kann ich das Denken loslassen.
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RE: Wilden im Wachzustand
#85
05.01.2019, 15:39
[+] 1 User sagt Danke! Rhetor für diesen Beitrag
(05.01.2019, 14:02)ichbinmehr schrieb: Das erinnert mich an die Kratze (sic!) Jouny von meinem Freund Robert

Freudsche Fehlleistung? wink1
Mein Klartraum-Roman:      Finja – Bedeutsame Begegnungen


Wenn ich nicht möchte, dass man mir widerspricht, behalte ich meine Meinung für mich.
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RE: Wilden im Wachzustand
#86
05.01.2019, 16:01
Hihi Ja. Danke.
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RE: Wilden im Wachzustand
#87
29.01.2019, 20:14
[+] 1 User sagt Danke! ichbinmehr für diesen Beitrag
Ich hatte wieder eine interessante Erfahrung in der Wach- und Traumwelt ineinander geschmolzen wahren. Ich wache auf und bin irgendwie als Bewusstsein wach und nehme mich selbst schlafend wahr. Manchmal habe ich kurz vor dem Aufwachen kurze Erfahrungen von Gewahrsein.

Im Raum fällt hörbar etwas vom Schrank herunter. Etwas flüchtet schnell. Ich öffne die Augen und schaue aus dem Fenster. Dort fliegt ein Rabe gerade aufs Dach des gegenüberliegenden Hauses. Er schaut mich an. Ich weiß genau, dass der Rabe, das Objekt in meinem Schlafzimmer heruntergeworfen hat. Mein Bewusstseinszustand ist traumlogisch. Ich stehe auf und bin wach.

Logisch betrachtet, ist das natürlich unmöglich, denn der Rabe war ja draußen, und konnte nach logischen Gesetzmässigkeiten den Gegenstand nicht herunter werfen. Im Verbunden Zustand, indem Magie möglich ist, war die Szene jedoch real. Wach- und Traumwelt sind dann nicht von einander getrennt. Es gibt keinen Unterschied zwischen Phantasie und Realität. Auch wenn wir es meist so wahrnehmen (wollen).

Diese Situation ist aus dem Zusstan der verbundenheit entstanden. deshalb war da keine Angst. Wenn ich aber meine Wachrealität verlassen soll, tritt immer Angst auf. Angst bremst mich. Ich akzeptiere das, die Angst mich zur Zeit begrenzen soll. Aber ich frage mich auch, wie ich für die Situation ein Lösung finden kann? Wann find eich eine Lösung? Intuition: In ca 6 Monaten. Jetzt ist noch Traumaheilung dran.

Es ist schwer für mich, diese Vermischung von Möglichkeiten/Realitäten zu akzeptieren. Warum ist das so?
Weil nichts mehr beständig wäre. Das Bedürfnis nach Sicherheit durch Wissen ist dann nicht mehr erfüllt.
Warum verunsichert das mich so? Warum sind Kinder nicht so verunsichert? Sie wissen ja auch nichts über die Welt.

Warum fühlt man sich in der Freiheit aller Möglichkeiten so orientierungslos und verloren?
Ist diese Angst wirklich notwendig?

Wie kann man damit umgehen, wenn die Welt nicht mehr beständig ist?
Wie findet man in einer Welt Sicherheit, die unberechenbar ist?
Ist sie überhaupt unberechenbar, oder haben sich nur die Möglichkeiten erweitert?
Warum sind erweiterte Möglichkeiten ein Problem? Es fehlt Vertrauen. Hm

Das Problem ist mein Ego. Mein Ego weiß so viel, wie es gar nicht tragen kann. Was habe ich mir da nur eingebrockt.
Manchmal habe ich auch schon gesagt, nimm es mir wieder weg. Ich kann das gar nicht tragen. Und wenn es ganz arg ist, dann läuft es auch so. Dann verliere ich meine Einsicht. So gehe ich zur Zeit damit um. Ich schicke Erkenntnisse, offene Möglichkeitsräume, Angebote von meinem inneren Guru, weg. Nein danke. Es wäre zu viel. Ich kann das nicht integrieren.

Es ist schwer für mich, dass ich niemanden finde, der mir konkrete Antworten auf meine Fragen geben kann. Ich bekomme Antworten aus der Intuition, aber die sind nicht wirklich befriedigend. Mir fehlt jemand der mir einfach mal all das Erklärt, was mich so verunsichert. Intuition sagt Unsicherheit und Angst annehmen. Ja aber gleichzeitig fühle ich, ich kann nicht. Ich kann nur annehmen, das sich es noch nicht kann.

Ich frage mich warum ich es so erlebe, als Ego dass die Erfahrung nicht tragen kann?
Wäre da kein Ego, währe wohl auch kein Problem mit der Freiheit. Wie kann ich loslassen?
Ich bekomme dann so Antworten wie: Indem du die Freiheit wählst. Wie wähle ich die Freiheit?
Indem du die Intuition/magie loslässt. Ok ich lasse die Magie los. Ich lasse die Intuition los.
Nun warte ich ob sich etwas verändert. Faith mein Geistführer sagt: das wird es, warte ab.

Ich denke es läuft darauf hinaus, dass ich ein unabhängige Sicherheit in mir finden muss.
Wie finde ich diese Sicherheit? Ich kann diese Sicherheit in mir nicht fühlen. Ich kenne diese Sicherheit. Aber ich habe keinen Zugang zu ihr. Warum?

Warum stirbt mein Ego nicht einfach? Ich habe immer nur kurze Momente (Stunden/Tage) wo meine Identifikation mit Körper/Persönlichkeit mal wegbricht. Aber dann bin ich wieder Steffi. Und Steffi ist eben ein Angsthase.
Welchen Sinn macht das? Ich fühle einen ewigen Kampf um Antworten. Fragen und Antworten. Und niemand der mir so richtig weiter helfen kann. Ich wünsche mir einfach mal dass alle Fragen beantwortet sind und alle Ängste aufgelöst sind.

Die Intuition sagt mir dass Angst oder zu meinen verrückt zu werden, Gedanken sind, denen ich nicht glauben soll.
Na ich bin gespannt. Irgendwie habe ich noch keine befriedigende Lösung gefunden, wie ich mit der Sache umgehen soll.
Außer dass ich mein Foschen erstmal zurück stelle und auf alle bewusst eingeleiteten Realitätsvertschiebungen verzichte.
Immerhin klappt das jetzt. Es ist als beschütze ich mein inneres Kind vor Erfahrungen die es überfordern würden. Ich frage mich wie andere Leute so etwas integrieren. Es ärgert mich, dass ich nirgends etwas zu dieser Frage finde. Ich möchte Antworten!

Aber ich frage mich ob mich diese Erweiterung meiner Realität nicht letztlich eingeschränkt hat. Früher als ich dachte, dass Klarträume und Außerkörperliche Erfahrungen an den Körper gebunden sind, hatte ich eine Sicherheit. Jetzt wo alles zur gleichen Erfahrung geworden ist, fehlt mir die Sicherheit überhaupt solche Erfahrungen anzustreben. Und hat das meine Erfahrungswelt nicht eher eingeschränkt. Ich nehme an, dass das nur temporär so ist. Aber es ärgert mich auch irgendwie. Das ist als ob man Jahrelang für etwas gearbeitet hat, für eine größere Wohnung. Dann bekommt man eine Wohnung die viel viel größer ist, aber man bekommt einen Bereich zugewiesen, der keines wegs größer ist, als der alte Wohnort. Ich fühle mich verarscht. Ich frage mich was das soll. Die Intuition sagt: Ich soll Demut lernen. Ok. Inwie fern. Aha ich soll nicht meinen, dass ich alles wüsste. Ja ok. Ich weiß nichts. Ich bin Spielball. Ich habe keine Kontrolle und keine Ahnung. Mein Wissen ist nichts wert.

Ich denke dass ein Punkt ist, dass sich mein Ego an dem Wissen was es gefunden hat, festhält.
Ich lasse das gerne los. Ich habe es nicht gefunden. Ich kann mich nicht damit erhöhen. Jetzt fühle ich zb .. ich habe es nicht gefunden. Jetzt bin ich nur der Beobachter.

Nach kürzester Zeit klinke ich wieder in das Ego ein, was meint es würde Erkenntnisse finden. Mein Ego scheint sich immer wieder zu restaurieren. Warum ist das so? Antwort. Weil ich noch Erkenntnisse im Ego sammeln soll. Hm...

Wenn ich viel meditiere erweitert sich die Leere, die Traumerkenntnis, aber das führt immer nur dazu dass Steffi wieder total überfordert ist, mit den ganzen Erkenntnissen. Ich vermeide es zur Zeit, bzw versuche einen Level an Bewusstheit einzustellen, der die Energie leicht erhöht, aber noch das Gefühl lässt, die Realität sei gröstenteils beständig.

Ich wünsche mir jemanden, der mir erklärt was ich tun kann, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Ich ärgere mich, dass ich niemanden finde. Ich fühle mich da echt oft in großer emotionaler Not. Diese Situation ist eine Fortsetzung meines Kindheitstraumas, da war ich auch ganz alleine und niemand war da um mir Sicherheit zu geben. Es war niemand da der mir helfen konnte. Man schleppt seine Themen mit, selbst bis in Zustände wo schon fast nichts mehr ist. Erstaunlich. Ich möchte das sich das nun ändert, und ich eine Lösung für dieses Problem finde (Bitte an mein höheres Selbst).

Wie finde ich Sicherheit und Vertrauen, wenn mein Wissen nichts mehr wert ist? Antwort: Indem du dein Wissen erstmal loslässt.
Ok ich lasse mein Wissen los. Antwort warte ab was geschieht. Hm ok. Abwarten.
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RE: Wilden im Wachzustand
#88
04.02.2019, 16:44
[+] 2 User sagen Danke! Joshua1007 für diesen Beitrag
Habe dir per PN geschrieben ... lass uns reden ... ich ahnte das sowas mal kommt.
"Das Geistige ist für mich fundamental, und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es keine Materie gibt, sondern nur Geist." Prof. Hans-Peter Dürr, Physiker (R.I.P. 1929 - 2014)
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RE: Wilden im Wachzustand
#89
04.02.2019, 21:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.02.2019, 21:08 von ichbinmehr.)
[+] 1 User sagt Danke! ichbinmehr für diesen Beitrag
Hey Joshi, ich schreibe ganz bewusst so offen über all meine Ängste, Bedürfnisse, Sorgen, Schwierigkeiten, Erfahrungen mit den anderen Bewussteinzuständen. Das gehört für mich zu meinem Bewussteinsprozess, es gehört zu meinem Weg zu mir selbst.

Es ist eine Technik, sich der Welt zu öffen, das Herzchakra ganz zu öffen und mit all seinen Ängsten, auch mit der Scham vor den Unzulänglichkeiten so offen, authentisch und teilweise tabulos, über diese Ängste und über die empfundene Hilflosigkeit zu reden,   nackt und schutzlos da zu stehen.

Auch hat es mich im Bezug auf das Thema verrückt sein, für verrückt gehalten zu werden, sehr viel Mut gekostet über Dinge zu reden, wo ich weiß, das erleben wenn überhaupt nur wenige Menschen so wie ich. Besonders weil ich mich selbst immer sehr stark auf Wissenschaft bezogen habe, war es ein Ringkampf mit mir selbst, dieses festhalten am Wissen loszulassen.

Aber nur so mit diesen absoluten Offenheit, kann ich der Mensch sein, der ich sein will. Nur mit absoluter Offenheit kann man wirklich bewusst sein. Denn alles was man von sich zurück hält, ist ein Zeichen eines negativen Denkens über sich selbst und einschränkender Glaubenssätze, die begrenzend sind. Aber ich bin das was Grenzenlos ist.

Manchmal war jeder Text den ich geschrieben habe eine Art Prüfung für mich. Eine Prüfung in der das offene Herz über die Angst siegen sollte. Alles was ich offen beschreibe, enthält kein Selbsturteil mehr. Leser mögen mich anders bewerten, mich abwerten, aber ich bewerte mich wohlwollend, auch mit meinen Ängsten und ungewöhnlichen Wahrnehmungen, die jeden normalen Rahmen sprengen. Oft bin ich Anstosspunkt für Menschen die in festen Bahnen denken. Und das ist auch nicht immer leicht diese Rolle zu spielen. Aber ich habe gelernt, dass das ihr Problem ist und nicht meins. Ich bin ein Freigeist.  Ich habe viel dadurch gelernt, weil ich nicht in den normativen Rahmen passe.

Ich habe festgestellt, dass ich das Unbewusste oft hinter diesen Ängsten versteckt. Alles was man offen ausspricht, kann sich nicht mehr in meinem Unbewussten verstecken. Es ist im Licht (bewusst im Geist und in Liebe gehüllt) .

Die Offenheit so weit zu kultivieren hat mich im Umgang mit meinen Schwächen sehr entspannt gemacht. Anfangs war das nur im Internet Bereich so, aber ich spüre es zieht immer mehr auch in den phyischen Alltag ein.

Ich freue mich wenn du Anregungen zu meinen Gedanken hast. Geshalb gerne hier im Thread.
Vielleicht vermag ich es ja dich zu locken, deine besonderen Erfahrungen, offen zu beschreiben und dazu zu stehen. Aber natürlich kannst du mir auch gerne eine PN schreiben, wenn das für dich unpassend erscheint. Danke.
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RE: Wilden im Wachzustand
#90
05.02.2019, 16:05
[+] 1 User sagt Danke! Joshua1007 für diesen Beitrag
Liebe Steffi,

wenn dich dieser Erkenntnisprozess glücklich macht, dann bin auch ich froh. Ich war nur etwas besorgt.

Weitermachen big

LG
"Das Geistige ist für mich fundamental, und ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es keine Materie gibt, sondern nur Geist." Prof. Hans-Peter Dürr, Physiker (R.I.P. 1929 - 2014)
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