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Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen» Berichte hypnopomper Zustände

RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#16
27.03.2017, 13:31
Ich hatte auch etwas:

Hynopompie 7.00 Uhr circa:
Hellgelb leuchtendes und lachendes Entchen im ganz schwarzen Hintergrund. Blieb ziemlich lange und verwandelte sich dann in einen ebenso hellgelb leuchtenden Fisch.

Später TT mit plötzlichem extrem hellem Lichteinfall von rechts. Niemand traute sich in diese Richtung zu blicken. Im KT hätte ich „Anpassung“ verlangt und ins Licht geblickt.
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#17
02.04.2017, 14:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.04.2017, 14:26 von Laura.)
Heute Morgen:

Im Traum fällt ein Auto vom Himmel und kracht einige Meter vor mir auf die Erde. Ich bleibe ganz ruhig, weiß, dass keine Gefahr für mich besteht... glaub es zumindest... da beginnen weitere Einzelteile hinterherzuregnen und ich sprinte zu meinem eigenen, geparkten Wagen. Habe nun doch etwas Panik und will mich schnell hineinhechten. Plötzlich setzt ein durchdringendes Geräusch ein, als wenn jemand ständig mit einem Metallstab auf ein (ebenfalls metallnes) Wasserrohr schlägt. Ich erkenne, dass ich im Erwachen bin und der Lärm eine hypnopompe Erscheinung ist. Nehme mir vor, ihn zu ignorieren, damit er schnell wieder vergeht und ich in Ruhe weiterschlafen kann. Auf diesen Vorsatz reagiert der Aufwachtraum augenblicklich: Das Geräusch wird lauter, bis ich es nicht mehr aushalte und bereitwillig das Erwachen vollende. Die nervigen Töne bleiben auch danach noch einige Sekunden in den Ohren
bigsad
Klarträumer sind Stehaufmännchen
Der Traumstrom kennt kein Leid. (02/15, K1)
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#18
02.04.2017, 15:11
Das mit den hypnopompen Geräuschen und Tönen kennen ich auch gut! Ich versuche dann immer mit den Geräuschen zu kommunizieren, als wären sie belebt. Aber bislang leider erfolglos.
Life is just a long false awakening
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#19
03.04.2017, 13:16
Mein Hauptproblem ist, im Erwachen an die hypnopompen Möglichkeiten zu denken. Das ist mir schon immer schwer gefallen, auch beim IWILDen.

Teilweise gelingt es mir für Trauminterpretation. Aber nur, wenn das Erwachen sehr langsam geht und ich nicht gleich aufspringe/raus muß. Das ist dann so ein Dahindümpeln im Halbschlaf. Sehr fruchtbar, wenn man es nutzen kann.

Wie gelingt es dir, bei hypnopompen Erscheinungen gleich an deine Vorhaben zu denken(z.B. Fragen zu stellen oder Dialoge zu führen)?
Klarträumer sind Stehaufmännchen
Der Traumstrom kennt kein Leid. (02/15, K1)
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#20
04.04.2017, 09:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.04.2017, 09:07 von clearseven.)
(03.04.2017, 13:16)Laura schrieb: Das ist dann so ein Dahindümpeln im Halbschlaf. Sehr fruchtbar, wenn man es nutzen kann.

Ja, das finde ich auch. In dieser Phase befinden wir uns offenbar in einem Zustand tiefer Entspannung bei gleichzeitig vollem Bewusstsein, das kann man sehr gut nutzen! Hin und wieder konnte ich aus dieser Phase dann einen WILD ableiten, aber nur, wenn sie bilderreich genug war.

Ich habe mir antrainiert, beim Aufwachen mich nicht zu bewegen, oder die Augen auf zu machen. Nicht selten geht das auch gar nicht, weil noch die Schlafparalyse nachwirkt und mein Körper schwer und träge ist. Irgendwann werde ich bewusst und erkenne den Zustand, dann lasse ich die Bilder kommen. Nicht forcierend, ich lasse sie einfach kommen.

Sind die hypnopompen Erscheinungen akustischer Natur, dann versuche ich mit den Geräuschen oder Stimmen zu kommunnizieren. Klappt aber nur sehr selten, dass ich auch Antworten bekomme.

http://www.klartraumforum.de/forum/showt...#pid227037
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#21
06.04.2017, 06:18 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2017, 09:51 von clearseven.)
Erstes Aufwachen um 0:30.
Augen bleiben geschlossen, es ist ein Wirpool aus kleinen Lichtpunkten zu sehen. Wild wuseln sie durcheinander. Ein natürlicher Drang zwingt mich zum Aufstehen, was mit Schwierigkeiten verbunden ist, da der Wirlpool aus kleinen umherrasenden und sich zu Wirbeln vereinenden Lichtpunkten auch bei geöffneten Augen bestehen bleibt. Ich sehe also meine dunkle Wohnung, überlagert von sich drehenden Galaxien, welche wiederum von tausenden kleinen Lichtpunkten umgeben sind. Im Kopf gehe ich meine Supplements durch: Johanniskraut, Ginkgo, Vitamin B6 - also das, was ich recht oft nehme. Auf der Toilette schließe ich die Augen, um nicht zu wach zu werden. Muster und Grafiken stellen sich ein. Wieder im Bett angelangt, geht der Musterzirkus weiter, begleitet von einem sehr schnell einsetzenden Kribbeln am ganzen Körper, inkl. Kopf. Die Hände ums Kopfkissen geschlungen werden augenblicklich taub, wobei taub das falsche Wort ist. Sie sind nicht eingeschlafen, nur gefühlt kaum mehr vorhanden, ebenso die Füße. Beides bewege ich ein wenig, was sie sofort wieder zum Leben erweckt. Wüsste ich nicht genau, dass ich nichts genommen habe, würde ich sagen, ich trippe. Ich hätte den Zustand gerne sich vertiefen lassen, um z.B. eine Astralreise zu versuchen, aber der Wecker war wegen meines Jobs auf 4:45 gestellt. Schade.

Zweites Aufwachen um 2:20.
Augen bleiben geschlossen. Eine riesige, gemusterte Schlange windet sich durch mein Sichtfeld, gefolgt von allen möglichen Fraktalen, welche man klassisch als Ayahuasca-Muster bezeichnen würde. Allerdings ist alles graublau-weiss. Nur einzelne orangene und grüne Lichttupfer gibt es, ein paar grell-rüne Augen z.B.. Mir macht sowas keine Angst, eher beobachte ich solche Zustände mit großem Interesse. Das Schauspiel geht lange, geschätzte 5-7 Minuten. Immer wieder lebt es auf, auch nachdem ich die Schlafposition gewechselt habe. Irgendwann schlafe ich ein. Leider kein Klartraum. Normalerweise sind solche Nächte typische Klartraumnächte.

Diese natürlichen, von der eigenen Körperchemie hervorgerufenen Trips sind die besten, weil sie absolut keinen Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden haben. Keine Übelkeit, kein Schwindelgefühl, völlig klarer Kopf und keinen Kater am nächsten Morgen. Wenn ich nur wüsste, was sie verursacht? Außer körpereigenes DMT fällt mir nichts ein.
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#22
06.04.2017, 20:58
Ich denke, es ist sowas Ähnliches wie das, was ich gestern als "Sorre"=Traumfahrzeug beim Blinzeln im Mittagslicht wahrgenommen habe. Ich war im Teilschlaf und habe zwischendurch gedacht, es sind Socken, die ich gesehen habe, was aber anscheinend nicht der Fall war, wie es sich bei einem Test mit klarem Wachbewusstsein herausgestellt hat.
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#23
07.04.2017, 05:47
Wow, clearseven, wow!
Du redest von Hypnapompien, richtig? Benutzt du, von Supplements einmal abgesehen, irgendeinen Trick, um sie "am Leben" zu erhalten oder zu verstärken?
Ich habe fast nie welche... fear
Aber ist schon wirklich heftig, was du da beschreibst. Reschpekt! thumbsu
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#24
10.04.2017, 09:29
Hallo Peter und Brot82,

es ist schon so, dass 250 mg Vitamin B6 diese Zustände zwar nicht auslöst, aber verstärkt (höhere Farbigkeit, Auflösung). Ich habe ansonsten keine Ahnung, wie sie zustande kommen, vermute aber dass unsere traumerzeugende Hirnchemie die Ursache ist. Die ist ja im Prinzip sehr simpel, wie auch das Buch von David J. Brown "Dreaming Wide Awake" sehr schön erklärt:

Licht + Tryptophan -> Serotonin
Serotonin + Dunkelheit -> Melatonin
Melatonin + Schlaf -> DMT
DMT -> bildreiche Träume, traumähnliche Zustände, Astralreisen oder Klarträume.

Letztendlich dürfte es darauf hinauslaufen, die Produktion körpereigenen DMTs voranzutreiben. Habe allerdings noch keinen genauen Plan, wie das gehen soll? Wobei Licht schon eine große Rolle zu spielen scheint (hatte in Asien sehr intensive Hypnagogien, Träume/Klarträume), aber auch absolute Dunkelheit in der Nacht (ich trage z.B. immer eine Schlafmaske). Zur Zeit teste ich eine Histamin- und Tyramin freie Ernährung. Dadurch produziert mein Körper weniger MAOs (Monoaminooxidase Enyme), sodass körpereigenes DMT nicht gleich wieder unwirksam gemacht wird. Wir brauchen sowieso weder Histamin noch Tyramin, um gesund zu bleiben und auf soviel leckere Sachen muss man gar nicht verzichten. Zirbeldrüsenmeditation scheint auch hilfreich zu sein (entspannt atmen und den Atmen gedanklich in die Mitte der Stirn lenken. Irgendwann spürt man dort einen deutlichen Druck).

LG
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#25
14.04.2017, 11:27 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2017, 09:51 von clearseven.)
Ich erwache aus einem Trübtraum und bin wieder in dieses wunderschöne Indigoblau getaucht. Alles ist um mich herum ist blau und der Raum, in dem ich schwebe, scheint unendlich. Von links oben leuchtet ein gleißend weißes Licht. Als ich beginne, die Szene zu analysieren, verschwindet das Licht, kurz darauf auch das Blau. Blick auf die Uhr: Es ist 5:55.
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#26
26.04.2017, 07:37 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2017, 09:52 von clearseven.)
Heute gegen 4:30 aus einem langen und völlig zusammenhanglosen, von geradezu grotesken Szenen erfüllten Traum aufgewacht. Die erinnerten Traumpassagen sind so schräg, dass ich nicht einmal weiß, wie ich sie aufschreiben soll biggrin Aber geil! Richtig schräges Zeug, ganz nach meinem Geschmack big

Anschließend in einem tranceartigen Zustand aufgewacht, mit schönen grafischen Mustern, Lichterscheinungen und der immer mal wieder in meinen hypnopompen Phasen auftretenden "Slideshow". Das Traum-Fotobuch, welches sich Seite für Seite vor mir aufblättert. Dann bin ich in eine Art Starre verfallen. Der Körper war nur noch geahnt vorhanden und es stellte sich eine heilig anmutende Ruhe ein. Alles schien still zu stehen, selbst die Zeit. Ich schwebte in einem violett-blauen Raum in dem hellgraue Rauchschwaden aufstiegen. So friedlich und schön, ich hätte stundenlang so weiterschweben können. Dann aber kamen wieder neue Bilder und holten mich von meiner Wolke. Als sie verflogen waren, schaute ich auf die Uhr. 4:43, 2 Minuten vorm Weckerklingeln.
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#27
27.04.2017, 08:12 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.04.2017, 09:52 von clearseven.)
Nachdem ich bereits vor 2 Tagen von meinem Unterbewusstsein verarscht worden bin (Hand RC 2x negativ), waren es heute 3 Hand-RCs, die negativ verliefen. Ich wollte dann noch einen Nasen-RC hinterher schieben, aber meine Hände waren plötzlich nicht mehr in der Lage, sich höher als bis zu den Schultern zu bewegen. Ich bewegte dann meine Nase zu den Händen und kaum hatte ich sie erreicht, wurde ich wach. Sabotage würde ich das nennen big

Aber ich wurde anschließend mit den intensivsten und lichtstärksten Hypnagogien belohnt, die ich je hatte. Extreme Leuchtkraft und außergewöhnlich fantasievolle Muster, wie ich sie nur von DMT kenne. Das Schlußmuster war eine strahlend weiße Fläche mit orangenen Vierecken drauf, die wiederum mit dunklem Rot versetzt waren. Alle Vierecke waren zudem mit feinen roten Linien verbunden. Dieses Muster verschwand immer wieder, aber ich konnte es per Gedanken jedes Mal wieder aktivieren. So entstand ein An-Aus Effekt, bis ich es irgendwann nicht mehr aktivieren konnte.

Meine Vermutung, dass körpereigenes DMT sowohl an Klarträumen, als auch an den Hypnagogien beteiligt, wenn nicht sogar für sie verantwortich ist, hat sich mit diesem Erlebnis stark verdichtet.
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#28
03.05.2017, 14:25
Der Traum endet und ich blicke in helles, weißes Licht. Ich bewege mich nicht, auch nicht die Augen und nehme das Licht passiv wahr. Es verweilt etwa 10 Sekunden, dann wird es schwächer und schwächer. Als es erlischt folgt wieder die Slideshow. Slide, slide, slide - ein Bild nach dem anderen, als müsste mein Traumhirn noch die restlichen, im Speicher befindlichen Bilder raushauen. Allerdings haben die Bilder nichts mit dem vorangegangenen Traum zu tun.

Es folgt ein bildreicher Trübtraum (Alpenvorland, Blick auf schneebedeckte Berge. Ich wohne im 10. Stock eines Hochhauses und habe eine eigene Seilbahn, die zu meiner Wohnung führt big).

Als ich erwache, lande ich in einem Space aus milden Geometrien. Pastellfarbige Muster. Dann ein kurzer Dialog aus dem Off:

Frau: "We can't read the minds of the whole planet before takeoff ... we put him on the list".
Mann: "He has to fill out the paper".


Vor zwei Tagen erwachte ich aus einer Wildwasserfahrt:
Was blieb war das Wasser und die Musik, die ich während der Fahrt gehört hatte, der Rest des Traumes hatte sich aufgelöst, inklusive des Flußbettes. Ich schaute auf eine sich durchs schwarze Void schlängelnde Wildwassersäule. Dazu sang eine weibliche Stimme Leonard Cohens "Halleluja".
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#29
05.05.2017, 11:16
Ich erwache falsch und sehe ein helles Licht mit einem smaragdgrünen Lichtkranz. Es fliegt langsam davon. Als es verschwunden ist, werde ich wach.

Der Traum, aus dem ich falsch erwacht bin, handelte davon, dass mir ein spiritueller Lehrer erklärte, wie man aus einem Traum heraus verschiedenen Bewusstseinsebenen erreichen kann. Hab mir leider nichts merken können big Es folgte ein recht amüsanter Trübtraum.

Als ich aus dem Traum erwache, schaue ich in ein weißes Licht, welches diesmal von einem orange-roten Lichtkranz umgeben ist. Ich verhalte mich passiv und kann es ein paar Sekunden halten.
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RE: Hypnopompidou - Die Bilderwelt zwischen den Träumen
#30
10.05.2017, 07:22
Ich werde von hellem Licht geweckt. Es füllt mein komplettes Sichtfeld aus und wird langsam schwächer. Das weichende Licht gibt sich langsam bewegende und verändernde Muster und Geometrien frei. Es überwiegt die Farbe Blau. Es geht recht lange, ca. 10 Minuten, dann verblassen die Muster. Es folgt ein nicht erinnerter Traum. Danach erneut Muster und Geometrien.
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