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nächtliche Schlaflähmungen

nächtliche Schlaflähmungen
#1
24.11.2016, 05:18 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2016, 05:21 von esZet89.)
Hi Leute,

ich habe mich hier angemeldet um mir mal bisschen Luft zu verschaffen, denn langsam geht diese sorry "scheisse" an meine Substanz.

Ich habe vor ein paar Jahren das erste mal eine Schlaflähmung gehabt, zumindest das erste mal, dass ich den Zustand als Schlaflähmung identfizieren konnte im Nachhinein.
Doch seit diesem Jahr geht es bei mir richtig los, ich schildere dazu mal exemplarisch die für mich schlimmste, welche ich im August hatte:



Zuerst ich kam die Nacht relativ spät nach Hause so gegen 2.00 Uhr war Hundemüde habe noch 2 Baldrian Dragees genommen und konnte trotzdem Dank Gedankenkarussell ganz schlecht einschlafen. Irgendwann hörte ich dann eine Gruppe Jugendlicher ziemlich laut die Straße runterfahren mit dem Fahrrad, gut war ja Freitag dachte ich mir nix dabei waren ziemlich laut aber fand ich jetzt nichts besonderes. Dann hatte ich ziemlich seltsamen Traum an den ich mich nicht mehr richtig erinnern kann nur dieses Gefühl dass er ziemlich crazy war.

Irgendwann legte ich mich dann auf den Rücken (FEHLER!!!)

Und dann ging's los. Ich hörte wieder diese Jugendlichen, es muss da schon gefühlt 4.00 gewesen sein mind. (in Wahrheit war es ca. 5.30)
Wieder ziemlich laut ich dachte mir nix dabei bis der letzte so laut gewesen ist dass auch vom akustischen her er sich in meinem Schlafzimmer hätte befinden müssen.

An diesem Punkt hätte ich vielleicht stutzig werden können aber da war mir mein Zustand nicht bewusst und ich wollte ja nur schlafen. Ich hatte dann auch kurzzeitig die Augen geöffnet und sah schon durch den offenen Türspalt dass langsam die Morgendämmerung eintritt. Dann merkte ich, dass sich etwas zu mir auf mein Bettkante setzt. Selbst dabei dachte ich mir nichts, da jeden morgen um ca. 4.30 meine Katze entweder von mir oder meiner Freundin ins freie gelassen wird und irgendwann meine Großmutter die Katze durch die Haustüre wieder hereinlässt. Ich dachte also meine Katze setzt sich neben mich wäre nichts ungewöhnliches. Da ich auch so tief im Bett eingegraben war und zu diesem Zeitpunkt noch nicht realisiert habe dass ich unfähig war mich zu bewegen wars mir dann auch egal.

Dann jedoch fing meine "Katze" an aufdringlich zu werden. die Stupste und rumpelte mich von der Seite an. Ich konnte immer noch nichts sehen weil ein Reisen Berg Bettdecke dazwischen war, ich versuchte sie wegzustoßen und da überkam mich ein ganz fieses Gefühl, ich kam nicht gegen meine Katze an?? Mein Blick schwang Richtung "Katze" doch was ich dort dann sah war eher das hier: http://www.zartbitter.co.at/wp-content/uploads/ 2015/09/Schlafende-Frau-mit-Geist.jpg (Leerzeichen entfernen)

In dem Moment drehte es sich zu mir um und schreit mich mit einer, eines meiner Freunde ähnlich Stimme an. Ich verfiel in Panik und versuchte Verzweifelt den Namen meiner Freundin auszuschreien die ja die ganze Zeit direkt neben mir lag. Ich habe es dann nach kurzer Zeit geschafft aus diesem Zustand rauszukommen und sie tatsächlich zu wecken. Mein Puls war auf gefühlten 500 bpm während ich ihr das in Höchstgeschwindigkeit versuchte zu erklären weil sie ja verständlicherweise wissen wollte was los war. Fällt es mir wie Schuppen von den Augen "****, das war ne Schlafparalyse!!!"



So nun habe ich diese aber fast jede Nacht, immer dann eigentlich wenn ich auf dem Rücken liege, mittlerweile merke ich diesen Zustand aber meistens schon "anfluten" sodass ich mich nich noch rauswinden kann bevor es richtig losgeht. Gerade eben aber überfiel mich die Lähmung sogar in meiner als Sicher befunden Seitlichen "Embryostellung" , ich hörte wie jemand im Flur meinen Schlüsselbund aufhebte und eine Präsenz - konnte mich dann zwar relativ schnell aus der Lähmung befreien aber an Schlaf war jetzt eben auch nicht mehr zu denken.

Ich WEIß dass diese Lähmungen nichts schlimmes sind, und ich sag mir auch jeden Tag aufs neue, wenn ich wieder eine bekomme, versuche ich keine Panik zu bekommen und den Zustand anzunehmen, aber wenn es dann soweit ist schaffe ich es einfach nicht diese aufkeimende Panik abzuwehren, ich schalte immer sofort automatisch in "Hilfe ich muss das sofort beenden"


So langsam reichts mir auch, wenn ich das wenigstens unter kontrolle hätte - vielleicht sogar mit übergang in Klartraum - fände ich das vielleicht sogar ganz toll aber SO NICHT.

Einmal hatte ich es glaube ich fast geschafft, ich habe den Zustand teilweise angenommen und fühlte mich plötzlich schwerelos nach oben fliegen bis die Panik mich wiedermals übermannte und ich gefangen war...grrrrrrr



Sorry für den langen Text aber musste das mal losswerden big
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#2
24.11.2016, 08:52
Willst du denn gerne Klarträumen? Ich hatte das auch sehr oft mit den bewusst erlebten Schlafparalysen und habs trotz besseren Wissens auch nie geschafft, die easy zu nehmen, wenn sie kamen. Aber sobald ich erfahren hatte, dass sie eine gute Möglichkeit für den Einstieg ins Klarträumen sind und ich anfing, auf die nächste SP zu warten, weil ich ja gerne Klarträumen wollte, kamen sie nicht mehr.

btw such mal, es gibt im Forum sehr viel über das Thema.
„I learned long ago, never to wrestle with a pig. You both get dirty, and besides, the pig likes it.“ - George Bernhard Shaw
„Do not feed the troll.“ - Internet
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#3
24.11.2016, 09:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2016, 09:19 von Zitrom.)
Hi.

Zunächst: Schöne Beschreibungen. Ich mag Deine Art, das alles wiederzugeben.

Und dann:
Ja scheiße. Das klingt echt unangenehm. Ich hatte vor zwei Nächten erst wieder eine unangenehme Erfahrung während des Einschlafens. Ab und zu kann das ganz interessant sein, in einem Fall allerdings, der so frequent auftritt, hat das schon Ausmaße erreicht, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Bevor ich das weiter ausführe: es könnte ein Arztbesuch ratsam sein. „Krankhaft häufig” auftretend bewusst wahrgenommene Schlafparalysen können Zeichen eines neurologischen Defekts sein. Aber das soll mich nur absichern, damit es nicht heißt, ich hätte Dich nicht gewarnt. Ich glaube nämlich nicht, dass Du krank bist.

Zunächst müssen wir ne Unterscheidung vornehmen. Schlafparalyse und Hypnagogien. Du erlebst - wie fast jeder - eine Kombination aus beidem. Die Schlafparalyse an sich ist, solange man weiß, was sie ist, nicht furchteinflößend. Etwas befremdlich, aber normalerweise geraten nur Leute, die das nicht kennen, aufgrund der Paralyse in Panik.
Deine Angst kommt durch die Hypnagogien. Die sind schon ein ganz anderer Schnack. Hypnagogien sind - falls Du den Link nicht vollständig lesen willst - Träume ohne Schlaf, die jeder Mensch vor dem Einschlafen (oder nach dem Aufwachen) wahrnimmt. Die können von der Intensitat „Kopfkino” bishin zu ausgewachsenen Halluzinationen wechseln. Je näher man am Einschlafen ist, desto intensiver und unkontrollierbarer werden die. Auch die Hypnagogien sind nicht zwangsläufig furchteinflößend, denn mit ihnen verhält es sich wie mit den Träumen: von „Schöner als die Realität” bis hin zu „Todesangst” ist alles dabei. Leider ist unser Gehirn gut darin, alles zu überdramatisieren, und aus einer leicht unangenehmen Situation mit einem dunklen Raum, in dem man sich eventuell alleine befindet und ein seltsames Geräusch gehört hat, entwickelt sich per Schneeballeffekt ein oh mein Gott, was macht der Dämon auf meiner Brust mit meinen Eingeweiden!

Du erlebst also Albträume in der Realität. Das ist kacke. Und ich weiß kein Mittel dagegen. Aber ich weiß, was es ist, und kann Dir das beschreiben.
Vielleicht hilft es Dir, die seichteren Hypnagogien kennenzulernen. Die, die Du noch steuern kannst. Schau doch einfach mal in den verlinkten Thread und mach Dich mit dem Phänomen etwas vertraut. Versuche vor dem Einschlafen ein paar Übungen zu machen, lass Dich von den Hypnagogien beeindrucken, unterhalten und mitreißen.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Glück und alles Gute bei Deinem Kampf gegen den Scheiß.
(26.10.2013, 16:10)NEC schrieb: Ein Forum ohne Signaturen wäre wirklich viel übersichtlicher!

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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#4
24.11.2016, 10:04
Hallo esZet,

ich hab vor 2jahren ähnliches mitgemacht, zwar weniger häufig dafür waren die Begleiterscheinung, vor allem die Halluzinationen heftiger.
Es ging zum Teil soweit das mich diese Halluzinationen richtig angegriffen haben und ich das natürlich auch gespürt habe.

Was habe ich getan?

Ich habe angefangen vor dem ins Bett zu gehen zu meditieren(so kann man das wohl am ehesten beschreiben was ich da getan habe)
Sprich: ich hab mich zu beruhigender Musik(bei mir war das eine Audio Datei eines laufenden Geschirrspülers. Jo das beruhigt mich total lol) versucht zu entspannen.
Als ich im Kopf ruhig wurde hab ich mir vorgestellt im Bett zu liegen und eine schlafparalyse plus Halluzination zu erleben. Ich hab mir haufenweise beängstigender scheiß einfallen lassen und dann eine Art Abbruch Signal angewöhnt, dies immer wieder im Kopf durchgegangen und dabei quasi geübt.

Vielleicht hilft dir das oder bringt dich ein wenig weiter. Ich wünsche dir das es aufhört oder du es für einen kt nutzen kannst.thumbsu
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#5
24.11.2016, 10:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2016, 10:50 von esZet89.)
(24.11.2016, 09:09)Zitrom schrieb: Hi...


Hey danke für deine Antwort,

und danke für das Kompliment big
Ja die Begriffsdifferenzierung habe ich nicht gründlich genug vorgenommen, sorry.

Dass diese starke Ausuferungen von Hypnagogien sind, ist mir bewusst, auch dass ich diese, sofern ich denn "Panikfrei" an die Sache rangehe positiv beeinflussen lässt.

Mich wundert es auch stark dass diese bewusst wargenommenen Schlafparalysen immer häufiger auftreten.

Ja zum Arzt gehen, aber ich glaube nicht dass der mir was erzählen könnte was ich nicht schon selbst weiß.

Die Gründe für das häufige Auftreten interessieren mich doch sehr.
- Stress könnte ein Faktor sein, allerdings fühle ich mich nicht sonderlich gestresst.

- Vielleicht auch Drogen, welche ich seit Monaten aber nicht mehr Konsumiere - ausser sporadisch (alle paar monate 1x) LSD

- Lebe ansonsten sehr Gesund, ich achte vermehrt auf mein Körperliches Wohlbefinden.

- vielleicht irgendeine Angst in meinem Unterbewusstsein??
( spiele mit dem Gedanken dem mal in meinem nächsten Trip auf dem Grund zu gehen, vielleicht finde ich ja was)
(24.11.2016, 08:52)ricky_ho schrieb: Willst du denn gerne Klarträumen? Ich hatte das auch sehr oft mit den bewusst erlebten Schlafparalysen und habs trotz besseren Wissens auch nie geschafft, die easy zu nehmen, wenn sie kamen. Aber sobald ich erfahren hatte, dass sie eine gute Möglichkeit für den Einstieg ins Klarträumen sind und ich anfing, auf die nächste SP zu warten, weil ich ja gerne Klarträumen wollte, kamen sie nicht mehr.

btw such mal, es gibt im Forum sehr viel über das Thema.

Ich würde sehr gerne Klarträumen, habe mir dazu auch schon einiges durchgelesen aber mir fehlt leider Ausdauer und Motivation dazu um das durchzuziehen, obwohl ich durch meine häufigen bewussten Schlafparalysen geradzu prädestiniert dazu scheine - wie ich las.
(24.11.2016, 10:04)Tastic schrieb: Ich habe angefangen vor dem ins Bett zu gehen zu meditieren(so kann man das wohl am ehesten beschreiben was ich da getan habe)
Sprich: ich hab mich zu beruhigender Musik(bei mir war das eine Audio Datei eines laufenden Geschirrspülers.

Manchmal läuft meine Geschirrspüler auch wenn ich mich schlafen lege, beruhigt tatsächlich biggrin
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#6
24.11.2016, 15:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2016, 15:25 von Zitrom.)
(24.11.2016, 10:31)esZet89 schrieb: Hey danke für deine Antwort,

und danke für das Kompliment big
Ja die Begriffsdifferenzierung habe ich nicht gründlich genug vorgenommen, sorry.
Sollte kein Klugscheißen sein. Wirkte nur so, als wüsstest Du nichts von Hypnagogien. Da hab ich Dir offenbar Unrecht getan.
Zitat:Dass diese starke Ausuferungen von Hypnagogien sind, ist mir bewusst, auch dass ich diese, sofern ich denn "Panikfrei" an die Sache rangehe positiv beeinflussen lässt.
Ja. Natürlich nicht perfekt, aber es wäre ein Anfang.

Zitat:Ja zum Arzt gehen, aber ich glaube nicht dass der mir was erzählen könnte was ich nicht schon selbst weiß.
Wenn er Dein Gehirn in die Röhre schiebt, kann er Dir auf jeden Fall mehr erzählen. Und sei es, dass er sagt, neurologisch sei nichts auffällig.

Zitat: - Vielleicht auch Drogen, welche ich seit Monaten aber nicht mehr Konsumiere - ausser sporadisch (alle paar monate 1x) LSD
Kann gut sein. Da kenn ich mich nicht aus. Aber ich weiß, dass es einige Mods gibt, die sehr vorsichtig mit Drogennennungen sind. An Deiner Stelle würde ich vorsichtig sein. Ich persönlich finde, dass das zu strikt gehandhabt wird, weil gerade Drogen nunmal extrem die Biochemie und somit den Schlaf beeinflussen.

Zitat: - Lebe ansonsten sehr Gesund, ich achte vermehrt auf mein Körperliches Wohlbefinden.
Klar, Körper und Geist sind eng verbunden (krass, wie esotherisch das klingt), aber körperliche Ursachen sind in diesem Fall bestimmt eher die Ausnahme als die Regel.

Zitat:- vielleicht irgendeine Angst in meinem Unterbewusstsein??
( spiele mit dem Gedanken dem mal in meinem nächsten Trip auf dem Grund zu gehen, vielleicht finde ich ja was)
Eh...ich bin kein Fan von dem Freud'schen Unterbewusstseinsmodell. Generell mag ich die gängige Vorstellung von dem Unterbewusstsein überhaupt nicht. Klar kann es sein, dass Du nicht bewusste Ängste hast. Die würden sich mit sicherheit ähnlich manifestieren, aber die ganze Konnotation, die bei dem Unterbewusstsein mitschwingt behagt mir gar nicht. Genausowenig mag ich dieses „Kontakt zum Unterbewusstsein aufbauen”. Aber das kann eine Möglichkeit zur Diagnose sein.
Dabei musst Du bedenken, dass psychedelische Stoffe ebenso Öl ins Feuer sein können. Aber da hört meine Erfahrung, mein Wissen und meine Verantwortung auf. Du kennst Dich bestimmt ganz gut aus - machst jedenfalls den Eindruck eines aufgeklärten Users.

Alles Gute.
(26.10.2013, 16:10)NEC schrieb: Ein Forum ohne Signaturen wäre wirklich viel übersichtlicher!

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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#7
24.11.2016, 15:41
(24.11.2016, 15:24)Zitrom schrieb:
(24.11.2016, 10:31)esZet89 schrieb: Hey danke für deine Antwort,

und danke für das Kompliment big
Ja die Begriffsdifferenzierung habe ich nicht gründlich genug vorgenommen, sorry.
Sollte kein Klugscheißen sein. Wirkte nur so, als wüsstest Du nichts von Hypnagogien. Da hab ich Dir offenbar Unrecht getan.
Zitat:Dass diese starke Ausuferungen von Hypnagogien sind, ist mir bewusst, auch dass ich diese, sofern ich denn "Panikfrei" an die Sache rangehe positiv beeinflussen lässt.
Ja. Natürlich nicht perfekt, aber es wäre ein Anfang.

Zitat:Ja zum Arzt gehen, aber ich glaube nicht dass der mir was erzählen könnte was ich nicht schon selbst weiß.
Wenn er Dein Gehirn in die Röhre schiebt, kann er Dir auf jeden Fall mehr erzählen. Und sei es, dass er sagt, neurologisch sei nichts auffällig.

Zitat: - Vielleicht auch Drogen, welche ich seit Monaten aber nicht mehr Konsumiere - ausser sporadisch (alle paar monate 1x) LSD
Kann gut sein. Da kenn ich mich nicht aus. Aber ich weiß, dass es einige Mods gibt, die sehr vorsichtig mit Drogennennungen sind. An Deiner Stelle würde ich vorsichtig sein. Ich persönlich finde, dass das zu strikt gehandhabt wird, weil gerade Drogen nunmal extrem die Biochemie und somit den Schlaf beeinflussen.

Zitat: - Lebe ansonsten sehr Gesund, ich achte vermehrt auf mein Körperliches Wohlbefinden.
Klar, Körper und Geist sind eng verbunden (krass, wie esotherisch das klingt), aber körperliche Ursachen sind in diesem Fall bestimmt eher die Ausnahme als die Regel.

Zitat:- vielleicht irgendeine Angst in meinem Unterbewusstsein??
( spiele mit dem Gedanken dem mal in meinem nächsten Trip auf dem Grund zu gehen, vielleicht finde ich ja was)
Eh...ich bin kein Fan von dem Freud'schen Unterbewusstseinsmodell. Generell mag ich die gängige Vorstellung von dem Unterbewusstsein überhaupt nicht. Klar kann es sein, dass Du nicht bewusste Ängste hast. Die würden sich mit sicherheit ähnlich manifestieren, aber die ganze Konnotation, die bei dem Unterbewusstsein mitschwingt behagt mir gar nicht. Genausowenig mag ich dieses „Kontakt zum Unterbewusstsein aufbauen”. Aber das kann eine Möglichkeit zur Diagnose sein.
Dabei musst Du bedenken, dass psychedelische Stoffe ebenso Öl ins Feuer sein können. Aber da hört meine Erfahrung, mein Wissen und meine Verantwortung auf. Du kennst Dich bestimmt ganz gut aus - machst jedenfalls den Eindruck eines aufgeklärten Users.

Alles Gute.

Ja stimmt, an die Röhre habe ich nicht gedacht. Das wäre tatsächlich mal interessant.

Mit dem Freud'schen Unterbewusstseinsmodell bin ich nicht Vertraut, wobei mich Psychologie schon stark interessiert, jedoch finde ich diese Ausufernden Texte dazu einfach zu abschreckend um mich damit näher zu befassen.

Ich vertraue da auf meine Intuition - mit der ich schon fast erschreckend oft richtig liege. Gerade was Zwischenmenschliches angeht, oder Verhaltensweisen anderer in bestimmten Situationen, oder die Person als ganzes (Warum tut Sie die Dinge die sie tut) Das ist ein automatischer Prozess der bei mir abläuft.... aber ich schweife ab biggrin

Gut, vielleicht bleibt der einzige Weg mich der Paralyse zu stellen - es irgendwie zu schaffen diese locker durchzustehen. Ich denke wenn dies einmal geschafft ist, und sie sogar vielleicht positives hervorbringt kann ich mich in Zukunft darauf freuen. big
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#8
08.12.2016, 19:05
Habe bereits etwas darüber geschrieben. Schau doch meinen Bericht hier an
http://www.klartraumforum.de/forum/showt...?tid=16131
Von der Schlafparalyze in eine Astralreise oder OBE ganz kurz erklärt.
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#9
18.01.2017, 12:42
Mal ein Update von mir....

würde gerne mal eure Einschätzungen zu meinen Erlebnissen heute Nacht haben:


Also bin heute Nacht aufgewacht weil wir leider ein Marder auf dem Dachboden haben der dort ab und zu mal Gymnastikübungen macht.

Konnte daraufhin nicht mehr Einschlafen.
Wälzte mich hin und her weil keine Postion gemütlich war und landete schlussendlich auf dem Rücken....und dachte mir in dem Moment sogar lustigerweise "Ich hatte ja schon lange keine Schlafparalyse mehr" Tja... Ihr könnt euch denken was nun kommt happy

Ereignis Nr. 1

Nach einiger Zeit merkte ich dann die Schlafparalyse anfluten und wollte mich im ersten Moment refelxartig "rauswinden" aber entschied dann doch es zuzulassen. Ich habe hier - oder woanders - mal was davon gelesen man soll sich "rausrollen" aus seinem Körper.

Ich weiß nicht ob ich das richtig interpretiert habe aber ich habe dieses versucht und bin dann Schiffsschaukel-Mäßig nach links und rechts gekugelt wobei ich aber auf dem Rücken lag und meine Arme nach oben gestreckt waren ( waren sie nicht wirklich ). Halt so wie als wenn ich in einer schiffsschaukel seitlich sitzen(liegen) würde.

Da ja vermeintlich starke Fliehkräfte auf mich wirkten habe ich mich währenddessen versucht zu beruhigen um nicht wieder in einen Panikartigen Zustand zu verfallen. Dies habe ich dadurch erreicht, indem ich (ja lacht ruhig) an eineNackte Frau gedacht habe.

Kurze Zeit später baute sich dann ein Bild vor mir auf in etwa so als wenn man ein alten Fernseher mit Schlechten Empfang einschaltet ( Das Bild war aber natürlich vollflächig mein Sichtfeld) dann war es wieder weg und einen Moment später wieder da:

Da war sie nun die Frau (mein Rettungsanker biggrin ) Ich war in einem Raum mit der Frau, ich konnte meine Arme sehen ich war also in meinem Körper und habe daraufhin mit der Frau begonnen rumzumachen. Kurz daraufhin merkte ich wie alles "instabil" wird ( kann das schlecht beschreiben) und ich mir dachte "nein entspann dich, wach jetzt nicht auf" und dann ist es natürlich passiert und ich bin aufgewacht....

War das schon ein Klartraum??

Ich war nach diesem Erlebnis positiv erregt - nein nicht Sexuell biggrin
Einfach weil ich diesmal der Panik trotzen konnte und es ohne Angst durchgestanden habe :big


2. Ereignis

Da lag ich dann also versuchte das zu verarbeiten, rollte mich auf die Seite in Embryostellung und hörte plötzlich komische Geräusche ( ich erinner mich jetzt leider nicht mehr an deren Klang) die ich in dem Moment nicht zuordnen konnte und dachte mir "aaah das waren bestimmt diese Hypno-irgendwas-halluzinationen...." dann flutete auch schon die nächste Schlafparalyse an...

Ich ließ es wieder zu doch diesmalwollte sich scheinbar kein Traum aufbauen. Es waren wieder starke Kräfte die scheinbar an mir zerrten.
(zur Anmerkung nach meiner ersten krassen mit optischen Halluzinationen einhergehenden Schlafparalyse lasse ich die Augen immer geschlossen )

Doch plötzlich packte mich etwas Zog an die Zimmerdecke wirbelte mich kurz hin und her und ich fiel wieder auf Bett, das war dann doch etwas zu viel des guten, ich wollte das beenden - alllerdings nicht wegen Panik - einfach weil mich das nervte - und weckte mit meinem Beine meine Freundin auf die neben mir lag und erzählte ihr dass was ich gerade erlebt habe...

Dachte ich...

Im nächsten Moment lag ich wieder in der Ausgangsposition mit der Erkenntnis dass ich "meine Freundin wecken usw." nur halluziniert/geträumt habe???

Verwirrend....


Dann schaute ich genervt auf meinen Wecker... 05.17 Uhr... toll in 3 minuten Klingelt er....
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#10
18.01.2017, 14:03
Sexualität kann schon ne starke Kraft sein, find ich ne gute Idee, sie dann gegen ne Alp-Schlafparalyse-Erfahrung einzusetzen.thumbsu

Ich würde sagen, dass das erste Erlebnis ein Klartraum war, allerdings gibt es natürlich viele Möglichkeiten, wie ein Klartraum sein kann, sich anfühlen kann, usw. D.h. es muss nicht immer so sein wie in diesem Fall, kann ganz nützlich sein, sich das im Hinterkopf zu behalten.wink1

Zum zweiten Erlebnis - naja, Falsches Erwachen oder Falsches Wachbleiben. Das ist eine lästige Angelegenheit. Andererseits bist du offenbar relativ flüssig in den Traum gerutscht, das ist ja mehr oder weniger die Fähigkeit, die du brauchst, um der lästigen Schlafparalyse zu entkommen. Jetzt halt noch mitkriegen, dass es ein Traum ist, oder zumindest dafür sorgen, dass es nicht alptraumhaft wird.

Zitat:Doch plötzlich packte mich etwas Zog an die Zimmerdecke wirbelte mich kurz hin und her und ich fiel wieder auf Bett, das war dann doch etwas zu viel des guten, ich wollte das beenden - alllerdings nicht wegen Panik - einfach weil mich das nervte
Klingt nach nem WILD-typischen Übergang in den Traum. Also keines der Phänomene "muss" so ablaufen, aber es kommt vor. Vllt einfach drauf achten, wie es ist, und schaun, ob es wirklich so nervig ist.^^

Zitat:Dann schaute ich genervt auf meinen Wecker... 05.17 Uhr... toll in 3 minuten Klingelt er....
Du sagst das so genervt.^^ Kurz vorm Wecker aufzuwachen finde ich ne sehr praktische Fähigkeit.
Lebe jeden Moment so wie du ihn brauchst!
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#11
18.01.2017, 14:15
Ja ich brauchte in dem Moment einfach etwas einfaches direktes, was absolut nicht angsteinflößend für mich ist - grin
Das war einfach intuitiv und garnicht darauf ausgelegt jetz einen erotischen Traum zu bekommen.


Falsches Erwachen ist mir ein Begriff - aber Falsches Wachbleiben? Wäre das denn nicht einfach ein Traum?

Ich bin erstmal froh dass ich diese Paralyse das erste mal ohne diese bedrückende Gefühl erleben konnte... eine kleine Anspannung war vielleicht noch dabei... aber diese positive Euphorie nach dem ersten Erlebnis lässt mich da doch positiv auf zukünftige Schlafstarren blicken - und die werden mit Sicherheit kommen.

War das eigentlich Zufall dass ich recht schnell wieder aus dem vermeintlichen Klarktrau merwacht bin oder lag das an meiner wie soll ich sagen "Unbeholfenheit"?

Ja der liebe Wecker... ich hatte iegentlich gehofft ich könnte nochmal eine Runde schlummern.... wink1
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#12
18.01.2017, 16:33
Zitat: eine kleine Anspannung war vielleicht noch dabei... aber diese positive Euphorie nach dem ersten Erlebnis lässt mich da doch positiv auf zukünftige Schlafstarren blicken - und die werden mit Sicherheit kommen.
Das ist erfreulich zu hören.normal Zumal ich glaube, dass die Einstellung, die man der Sache entgegenbringt, schon einen recht großen Einfluss darauf hat, ob man es als "alptraumhaft" erlebt.

Aber was weiß ich. Ich hatte in meinem Leben bislang nur einmal ein Schlafparalyse-Erlebnis.shoulder

Zitat:Falsches Erwachen ist mir ein Begriff - aber Falsches Wachbleiben? Wäre das denn nicht einfach ein Traum?
Falsches Erwachen ist ja auch einfach ein Traum. "Falsches Wachbleiben" passiert manchmal Leuten, die krampfhaft versuchen, einzuschlafen... und dann davon träumen, weiterhin krampfhaft zu versuchen, einzuschlafen. Fühlt sich dann wenig erholsam an.wink1
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#13
02.07.2017, 06:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.07.2017, 06:54 von clearseven.)
Nach langer Zeit bin ich heute Nacht mal wieder in einer Schlafparalyse erwacht und war mir dessen zunächst gar nicht bewusst, weil mein Körper gefühlt nicht existierte. Für mich war es eine Meditation. Es war total still, bis auf leise wispernde Stimmen, die von weit, weit weg kamen. Auch Gesang war dabei. Ich lauschte diesen schönen Wesen und war im Frieden mit dem Universum. Dann kamen allerdings ziemlich furchterregende akustische Hypnagogien dazu. Scharren, Rumpeln, und diesmal von sehr nah. Als ich realisierte, dass es nicht meine Katzen waren (die schliefen am Fussende) wurde ich leicht panisch und beendete die Paralyse durch schnelles Atmen und schaute mich in meiner Wohnung um. Natürlich war da niemand, aber es war mir wichtig, das klarzustellen.

Schade, hätte gerne weiter den Englein gelauscht big
Life is just a long false awakening
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RE: nächtliche Schlaflähmungen
#14
21.08.2017, 00:36
Da es hier einen Thread über die Schlafparalyse gibt nutze ich ihn mal. big

Als ich zum ersten Mal eine Schlafparalyse hatte lag ich auf der Seite, machte Mittagschlaf auf dem Sofa bei meinen Eltern zuhause und dachte über diesen Zustand, dass ich wohl gerade sterbe, ja, so musste sterben wohl sein. Es schockte mich zutiefst. Ich hörte was von Schlaflähmung, befragte das Internet und dachte immer noch, das sei eine Art "Krankheit", dass man sie jede Nacht, meist unmerklich hat, hab ich erst viel später erfahren. Und dass sie ungefährlich ist auch.

Bisher habe ich noch keine Begegnungen mit Dämonen oder Monstern dabei erlebt, lediglich der Zustand sich nicht bewegen zu können und nicht mehr atmen zu können, hat mich schon genug geschockt. Geräusche hab ich schon gehört dabei, Brummen oder sogar mal etwas wie ein Rotor eines Hubschraubers, was immer lauter und dröhnender wurde, auch diese Art "Sog" hab ich schon gespürt.

Gestern Nacht wollte ich WILD anwenden und habe mich sogar extra auf den Rücken gelegt, um die Paralyse zu bekommen. (Wieso ist sie eigentlich in Rückenlage so wahrscheinlich???)

Ich hatte auch gelesen, man solle sich dann rausrollen in den Klartraum hinein. Die Paralyse kam! Es kribbelte überall, ich hörte Geräusche, sah unzusammenhängende Bilder hinter meinen geschlossenen Lidern. Ich war klar im Kopf, wusste, ich bin in der Paralyse, hoffte und freute mich auf einen Klartraum. Nun wollte ich mich in den Traum herein rollen, aber es ging einfach nicht. bigsad So sehr ich mir auch versuchte vorzustellen, dass ich mich rolle, es klappte nicht. Ich fühlte, ich bin ganz nah an einem Klartraum, leider gelang es nicht und plötzlich war ich aus der Paralyse draußen.

Kurze Zeit später bekam ich die Paralyse wieder mit, versuchte es erneut, aber wieder nix. Da glitt ich dann einfach in einen Trübtraum ab.

Wie macht ihr das mit dem "reinrollen" in einen Traum? Geht das bei euch leicht von der Hand? Bin für jeden Tipp dankbar!
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