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Einwirkung von Alkoholkonsum ?

Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#1
08.11.2015, 14:14 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.11.2015, 14:16 von Pinienadler.)
Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage bezüglich des Träumens nach Alkoholkonsum. Mir fällt es jedes mal aufs Neue auf, dass wenn ich am Vortag einen über den Durst getrunken habe und sich darauf der Kater bemerkbar macht. Nach einer langen Nacht bin ich dann beim Kater gegen Abend extrem früh extrem müde und wenn ich mich dann Schlafen lege und die Augen schließe, sehe ich direkt ohne eingeschlafen zu sein viele Bilder vor meinem inneren Auge. Gesichter, Räume, etc. es fühlt sich auch schon echt real an und nicht so als würde ich in meinem Bett liegen. Habt ihr das auch schon einmal feststellen können oder bin ich der einzigste? Liegt das an dem Alkohol oder eher an der extremen Müdigkeit?

Abseits davon hatte ich heute Nacht meine erste gezielte Klartraumerfahrung :-) Aus irgendeinem Grund bin ich aufgewacht nach 2,5 Stunden Schlaf und bewegte mich instinktiv kein bisschen und fing ohne nachzudenken mit der HILD Technik an. Ich wusste dass ich aus einem Traum rausgerissen wurde und während ich mit dem Finger tippte gingen mir wieder viele Halbträume (wenn man das so nennen kann? ich bin noch halbwegs wach aber sehe schon viele logikfreie Szenen vor mir) durch den Kopf. Mehr oder weniger ging es da weiter wo ich aus dem Traum gerissen wurde und nach ein paar Sekunden dachte ich mir ich halt mir jetzt einfach mal die Nase zu. Es fühlte sich echt noch so an als würde ich wach sein, aber ich konnte mit geschlossener Nase atmen. Das musste ich natürlich unzählige Male testen, da ich in dem Moment unfassbar von Gefühlen durchströmt wurde. Glück, Freude, Nervosität, ... Von da an war mit klar, dass es endlich ein Klartraum ist, aber ich lag wie wach in meinem Bett mit geschlossenen Augen. Ich war in diesem Moment auch etwas überfordert, da ich nicht wusste was ich nun machen soll. Ich war so froh drüber, endlich einen Klartraum zu haben. Wollte mich aus dem Bett rollen, doch da war es auch schon wieder vorbei. Was sollte ich am besten machen, wenn ich klar werde im Traum, aber mich weder groß bewegen kann und vor allem nichts sehen kann, da ich quasi schlafe? Auch wenn es sehr kurz war, war dieses Gefühl unbeschreiblich.

Liebe Grüße
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RE: Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#2
08.11.2015, 17:04
Also Hypnagogien oder derartige Haluzinationen hatte ich aufgrund von Alkoholkonsum bisher nur so schnell, wenn ich sehr viel "über den Durst" getrunken habe. Da das auch bei Schlafentzug auftritt tippe ich mal, dass es mit der starken Müdigkeit zumindest zusammen hängt.

Ein weiterer Effekt von Alkohol auf den Schlaf, den man als Klarträumer kennen sollte, wenn man zumindest ab und zu mal relevante Mengen Alkohol trinkt, ist der der REM-Schlaf-Unterdrückung. Wenn man richtig betrunken einschläft bleibt der REM-Schlaf erst mal aus. Es kommt zum REM-Rebound-Effekt. Das heißt man wird entweder später in der Nacht oder, wenn man es mit dem Alkohol gnadenlos übertrieben hat, beim nächsten Schlaf, mehr (eher zusammenhängenden) REM-Schlaf haben. Das ist für die Klartraum-Induktion eine eher hilfreiche Sache. Die restlichen Auswirkungen von Alkohol allerdings nicht, weshalb er quasi nie für diesen Zweck empfohlen wird.
Du hast einen phänomenalen Körper.
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RE: Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#3
09.12.2015, 01:43
Ich habe das nun noch weitere Male beobachtet.

Die Geschichte mit den hypnagogen Bildern aufgrund des Schlafmangels erscheint mir schlüssig. Ich habe sie letztens erstmals bewusst beobachtet, was ich sehr amüsant fand.

Wenn ich nun aber ziemlich durstig war und dadurch die REM-Phase unterdrückt wird, konnte ich beim darauf folgenden Schlaf nicht den REM-Rebound-Effekt feststellen, da ich in diesen Nächten meist kaum eine erwähnenswerte Traumerinnerung habe. Müsste mich aber doch eigentlich an einiges erinnern können, wenn ich quasi mehr träume als gewöhnlich.

Ich kann aber auf jeden Fall behaupten, dass ich extrem realistische und plastische Träume (auch überdurchschnittlich viele) in Nächten habe, wo ich angetrunken eingeschlafen bin. Das würde aber doch eher auf die Nacht passen, wo sich der REM-Rebound-Effekt bemerkbar machen sollte, oder nicht?
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RE: Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#4
09.12.2015, 09:26
Wenn Du zu sehr übertreibst, ist die Vergiftung zu groß und dein angezähltes Gehirn hat Mühe beim Träumen. Trinkst Du moderat, hast Du einen REM-Rebound und gute TE.
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RE: Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#5
09.12.2015, 12:29
Und jedes Gehirn ist ja anders und reagiert anders auf unterschiedliche Substanzen und unterschiedliche Dosen.

Ich würde empfehlen, diese Threads mal zu sichten: http://www.klartraumforum.de/forum/searc...order=desc
ॐ मणिपद्मे हूँ
Du bist ein guter Klarträumer, das Klarträumen fällt dir leicht

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RE: Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#6
10.12.2015, 06:29
(09.12.2015, 12:29)Pygar schrieb: Ich würde empfehlen, diese Threads mal zu sichten: http://www.klartraumforum.de/forum/searc...order=desc
So viel ich weiß werden Search IDs nicht ewig gespeichert. Deshalb für Nachkommende: Der Suchbegriff war "Alkohol".
Du hast einen phänomenalen Körper.
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RE: Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#7
25.01.2016, 16:11
Kann ich auch nur bestätigen. Hatte meinen letzten KT nach einer Flasche Wein. Getrunken von ca. 21-24 uhr. Schlafen gegangen bin ich um 03:30 Uhr. Klartraum war um 08:00 Uhr.
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RE: Einwirkung von Alkoholkonsum ?
#8
25.01.2016, 16:36
(09.12.2015, 01:43)Pinienadler schrieb: Wenn ich nun aber ziemlich durstig war und dadurch die REM-Phase unterdrückt wird, konnte ich beim darauf folgenden Schlaf nicht den REM-Rebound-Effekt feststellen, da ich in diesen Nächten meist kaum eine erwähnenswerte Traumerinnerung habe. Müsste mich aber doch eigentlich an einiges erinnern können, wenn ich quasi mehr träume als gewöhnlich.
Bessere Traumerinnerung ist da auch nicht zu erwarten. Um mal bei dem vereinfachten Bild zu bleiben: Üblicherweise wird der REM-Schlaf schon am selben morgen wieder "aufgeholt", wenn man nicht noch zusätzlich deutlich kürzer schläft als sonst. Und auch bei REM-Rebound kann man sich nicht unbedingt besser an seine Träume oder an mehr Trauminhalte erinnern. Bei gesundem Schlaf wacht man ja sonst auch aus einer REM-Schlafphase auf. Aus mehr als einer solchen kann man nicht aufwachen. bigwink
Du hast einen phänomenalen Körper.
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