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Vollkommen unverdaute, zusammenhangslose Zitate zum Thema Gehirn» Vielleicht gibt es ja eine Anregung?

RE: Vollkommen unverdaute, zusammenhangslose Zitate zum Thema Gehirn
03.02.2020, 22:52
(27.01.2020, 13:27)Liri schrieb: Ich habe heute einen Artikel im aktuellen SPIEGEL über Glücksforschung gelesen. Laut diesem gibt es eine U-Kurve im Lebensalter, das individuelle Glücksempfinden betreffend:

Zwischen dem Jugendalter und dem mittleren Lebensalter geht die Kurve steil nach unten. Menschen zwischen 35 und 54 seien die unglücklichsten. Ab da geht die Kurve direkt zurück nach oben. Menschen mit 90 fühlen sich laut der Untersuchung annähernd so glücklich wie Leute Mitte 20.

Also ist es wohl ein Irrtum, anzunehmen, dass in der Regel Ältere und Alte unglücklicher sind als Mittel-Alte. Genau das Gegenteil ist der Fall. Hat man mal die schreckliche Mittel-Phase überstanden, so hat man zumindest die Chance, immer glücklicher zu werden.

Das finde ich einen sehr schönen Gedanken.

Wenn ich z.B. meinen Vater ansehe, der ist mit seinen über 80 Jahren ein in der Regel gut gelaunter, lustiger und vielbeschäftigter Mann.

Quellenangabe: Spiegel Ausgabe 5, 25.01.2020, Seite 113 ff
was passiert denn so schreckliches in der mittleren phase? der alltägliche einheitsbrei aus arbeit, konsum und familienleben.
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RE: Vollkommen unverdaute, zusammenhangslose Zitate zum Thema Gehirn
03.02.2020, 23:29
Keine Ahnung... Konsum ist ja nur optional, Arbeit kommt drauf an und Familie ist ja oft nicht wirklich was Entsetzliches, also für die meisten Menschen, denke ich. Mir persönlich gibt Familie eher Kraft, als dass es mich anstrengt.

Ich kann mir eher vorstellen , es ist eine Sache von Lebensperspektive oder irgend so was. Viel hängt ja von den eigenen Erwartungen ab. Ich habe öfters beobachtet, dass Leute total aus der Spur kommen, wenn sich ihre Erwartungen nicht erfüllen, auch wenn sie dadurch die Chance auf ganz andere Erfahrungen hätten.

Aber keine Ahnung. Warum, stand nicht da.

Interessant war auch, zu lesen, dass die Menschen prinzipiell in Gesellschaften mit mehr Gleichheit glücklicher sind. Aber das tut hier nichts zur Sache.
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RE: Vollkommen unverdaute, zusammenhangslose Zitate zum Thema Gehirn
05.02.2020, 13:57
(27.01.2020, 14:29)Liri schrieb:
Zitat:Wenn man sich dem Tod nähert hat man nicht mehr so viel "zukünftiges Leben" zu verlieren. Und daher hat man auch weniger Angst "zu früh" zu sterben. Man ist also im Alter glücklicher, weil man keine Angst mehr haben muss "zu früh" zu sterben. D.h. bevor man sich fortgepflanzt hat.
Geht das aus den Untersuchungsergebnissen hervor, oder ist das deine Interpretation?

Ich kenne die Studie nicht. Der Online-Artikel "Älter werden" enthält einen Link zu der kompletten Studie, oder zumindest zu der Interpretation des Psychiaters, der sie gemacht hat. Dort muss man sich allerdings registrieren (angeblich kostenlos). 

https://www.medscape.com/viewarticle/867980

Das was ich schrieb ist natürlich nur eine Interpretation, und ich habe es auch nicht sehr ernst gemeint. Nicht jeder der viele Kinder in die Welt setzt ist allein dadurch schon glücklich auch dann nicht, wenn diese sich dann auch alle "vermehren". Allgemein sind Rentner aber durchaus sehr zufrieden mit sich, wenn sie eine große Zahl von Enkeln vorweisen können. Das kann ich natürlich nicht beweisen, nicht belegen, aber es gibt vielleicht eine Studie dazu, die die These beweist oder widelegt. 

Es ist vermutlich für das Glücksgefühl im Alter auch von großer Bedeutung, was aus den Kindern, die man in die Welt gesetzt hat geworden ist, d.h. ob sie reich wurden, Wissenschaftler wurden, Ärzte, oder sonst irgendwas Tolles. Mancher Eltern  sind vermutlich enttäuscht, wenn sie dachten aus dem Kind wird ein Arzt, und dann wird kein Arzt draus,sondern "nur" ein Fließbandarbeiter. Ob sie das dann unglücklich macht hängt vom Einzelfall ab. 

Das bringt mich jetzt auf einen Punkt, den ich schon lange mal erwähnen wollte: Menschen sind wissenschaftlich gar nicht vollständig erforschbar, da man dazu allzu tief in das Privatleben der Leute eindringen müsste. Die meisten Wissenschaftler scheuen aber (vermute ich) davor zurück sich in das Privatleben von Leuten einzumischen und "allzu neugierige Fragen" zu stellen. Sollte ein Forscher es aber dennoch versuchen wäre es sehr schwer diese vielen persönlichen "Daten" so  zu verarbeiten, dass dann am Ende eine Studie (die man veröffentlichen kann und die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt) dabei heraus kommt.
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RE: Vollkommen unverdaute, zusammenhangslose Zitate zum Thema Gehirn
05.02.2020, 15:57
[+] 1 User sagt Danke! Gast für diesen Beitrag
(05.02.2020, 13:57)Likeplacid schrieb: Es ist vermutlich für das Glücksgefühl im Alter auch von großer Bedeutung, was aus den Kindern, die man in die Welt gesetzt hat geworden ist, d.h. ob sie reich wurden, Wissenschaftler wurden, Ärzte, oder sonst irgendwas Tolles. Mancher Eltern  sind vermutlich enttäuscht, wenn sie dachten aus dem Kind wird ein Arzt, und dann wird kein Arzt draus,sondern "nur" ein Fließbandarbeiter. Ob sie das dann unglücklich macht hängt vom Einzelfall ab. 

Ok, solche Arschlöcher gibt es wohl leider wirklich viel zu viele fear

Aber allen halbwegs anständigen Eltern sollte es für die in puncto eigene Kinder maximal zu erreichenden "Glücksgefühl-Punkte" (gibt ja noch tausend andere Faktoren) schon genügen, wenn alle noch leben, einigermaßen gesund sind (kein Krebs, MS, Parkinson, Alkohol- oder Drogensucht usw.) und nicht gerade lebenslang wegen Mordes oder Vergewaltigung einsitzen.
(Andernfalls: siehe oben wink1 )

Hmm, aber ich vermute, dass Enkelkinder auch noch einmal Extrapunkte bringen.
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RE: Vollkommen unverdaute, zusammenhangslose Zitate zum Thema Gehirn
05.02.2020, 17:56 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.02.2020, 17:58 von spell bound.)
(03.02.2020, 23:29)Liri schrieb: Keine Ahnung... Konsum ist ja nur optional, Arbeit kommt drauf an und Familie ist ja oft nicht wirklich was Entsetzliches, also für die meisten Menschen, denke ich. Mir persönlich gibt Familie eher Kraft, als dass es mich anstrengt.

Ich kann mir eher vorstellen , es ist eine Sache von Lebensperspektive oder irgend so was. Viel hängt ja von den eigenen Erwartungen ab.
das hängt denke ich zusammen. viele erwarten sich von diesen standards, die es im gesellschaftlichen spiel zu erledigen gilt, eben das lebensglück. aber weder arbeit/geld/konsum, noch familie, erfüllen diese erwartungen. es ist ja auch alles, wenn man es sich recht überlegt, im durchschnittsfall, langweilig, was die leute so machen, wie sie ihr leben gestalten. kein wunder, dass dann das gefühl von leere aufkommt.

man ist halt auch sehr eingebunden, einmal ins kapitalistische system, und dann ins soziale system. jüngere menschen haben noch träume, leben abenteuerlich, usw. ältere menschen haben wenigstens wieder zeit, da sie irgendwann nicht mehr arbeiten müssen und die familie außer haus ist, für das anknüpfen an alte träume (wenn sie dann nicht schon zu dement und gebrechlich geworden sind)
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RE: Vollkommen unverdaute, zusammenhangslose Zitate zum Thema Gehirn
09.03.2020, 15:49
Zitat:A team of researchers at the University of Arizona has found that low-intensity ultrasound waves directed at a particular region of the brain’s prefrontal cortex in healthy subjects can elevate mood, and decrease connectivity in a brain network that has been shown to be hyperactive in psychiatric disorders. The method uses transcranial focused ultrasound (‘tFUS’), a painless, non-invasive technique to modulate brain function comparable to transcranial magnetic stimulation (‘TMS’), and transcranial direct current stimulation (‘tDCS’). This study shows, for the first time, a correlation between tFUS-induced mood enhancement, and reorganization of brain circuits.
https://neurosciencenews.com/ultrasound-mood-15848/
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