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traumtechniken von spell erkundet» was mir erfolg bereitete

RE: traumtechniken von spell erkundet
#16
27.01.2012, 19:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.01.2012, 19:31 von spell bound.)
du meinst vom trübtraum aus? also wenn du nicht klar bist, kannst du das falsche erwachen wohl schwerlich steuern. deshalb ist das ne genauso unsichere kt-induktionstechnik wie das oben beschriebene dwild. was evtl ginge wäre trauminkubation, z.b. mittels suggestion, dafür sorgen, dass du genau davon träumen wirst. aber dann könntest du auch inkubieren, nen rc zu machen, oder sowas. (aber vllt ist es ein besserer einstieg in den kt als ein rc, das mag sein)
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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RE: traumtechniken von spell erkundet
#17
27.01.2012, 20:44
(27.01.2012, 19:30)spell bound schrieb: du meinst vom trübtraum aus?

Also ich meinte, dass ich z.B. tagsüber trainiere, nachts ein falsches Erwachen zu bekommen und dann nach einem WBTB z.B. schlafen lege und falsch erwache. Das ist bei mir nämlich immer das beste Mittel für lange, klare KTs.
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RE: traumtechniken von spell erkundet
#18
03.02.2012, 00:10 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.02.2012, 00:14 von Synovia.)
Also, was zumindest auch geht (vorhin erst getestet big ) wenn man schon sich am Anfang eines Klartraumes suggeriert, dass man jedes Mal beim Aufwachen eh nur falsch erwacht.
Genial.
Die falschen Erwachen waren dermaßen real, dass es einem fast schon kalt den Rücken runter läuft. Aber ein RC macht da kurzen Prozess. Interessanterweise bekomme ich zur Zeit vermehrt zu diesen "Wischiwaschi"-RC-Ergebnissen, weiß aber ja schon lange, dass diese genauso ein positives (Traum)Ergebnis sind. Toller RC -neben dem schnellen Nase-zu-ding- ist meiner Meinung jetzt auch der "Was habe ich gerade noch getan?"
Bei einem falschen Erwachen war ich mir vorhin aber trotzallem recht unsicher. Bin dann einfach durch eine Scheibe gegleitet.
Falls man also Bedenken haben sollte, das Fenster zu öffnen, um rausspringen zu können -> einfach nicht öffnen, sondern sich "durchmaterialisieren" bigwink
Klappt hervorragend und ein klasse Traumzeichen.

Aber auch als ich am Ende richtig erwacht bin, konnte ich relativ schnell wieder zurück. Nun weiß ich endlich, was es heißt, sich aus dem physischen Körper "rauszurollen" und weiteres.
In den heutigen Klarträumen ist mir etwas sehr seltsames passiert (bei dem die Merkwürdigkeit schon in den letzten KTs anfing), muss gucken, wo ich das am Besten posten kann. (es geht um die "Eigenständigkeit"/"Widerwillen" von Traumpersonen o.O )
- Nothing is real, Everything is possible. -

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RE: traumtechniken von spell erkundet
#19
11.11.2016, 17:27
(11.11.2016, 17:06)spell bound schrieb: Jede 2. Nacht ein KT

Ich habe zur Zeit ganz viele Klarträume. In den letzten 14 Tagen warens 7 KTs. Der Zeitraum ist jetzt lange genug, dass ich es hier posten kann und verkündigen darf, was mein "Geheimrezept" ist.

Es fing alles damit an, dass ich einen richtigen Motivationsschub hatte und unbedingt wieder Klarträume wollte. Ich fing an, mir zu überlegen, warum ich ganz unbedingt KTs will, d.h. ich hab auf meine momentanen persönlichen Baustellen geschaut und gemerkt: es muss was getan werden. Es gibt nämlich nicht irgendwann, wenn ich weniger Stress und mehr Zeit habe, auf einmal die glorreiche Möglichkeit, wieder KTs zu haben und Baustellen zu bearbeiten. Denn diese Zeit wird nie kommen. Ich muss sie mir schaffen und zwar direkt jetzt.

So motiviert überlegte ich mir, was mir denn alles hilft, um KTs zu erlangen. Ich dachte an die Zeiten, in denen es gut lief mit den KTs und was ich da so gemacht und gedacht hab. Kurzerhand erstellte ich die Infografik, was für KTs hilft. Das fasste alles sehr gut zusammen.

Ich fasste mir auch eine Zielsetzung für die Träume, die weder zu speziell noch zu allgemein ist: Das Erforschen ist nach wie vor das grundsätzlich interessanteste. Ich möchte meine Träume erforschen, manchmal mit, manchmal ohne vorherige Vorstellung darüber, was genau ich da erforschen würde. Ich könnte die Träume, wie sie sich mir darbieten, erkunden, oder spezielle Welten und Wesen erkunden. Ich könnte auch einfach Spaß haben wenn mir danach ist.

Das gute an so einem semispeziellen Ziel: Es ist eine Grundfähigkeit, die man Für KTs brauchen kann, und die auch im Wachleben nicht nur trainiert, sondern mit Begeisterung ausgelebt werden kann. Endlich also Übungen, die nicht bloß Mittel zum Zweck und ansonsten nervig und langweilig sind, sondern Spaß bringen. Ich erforsche also meine Wahrnehmung im Wachleben, die Umgebung, meine Gefühle, usw., ähnlich wie im Traum.

Ich überlegte mir weitere Grundfähigkeiten, die für KTs helfen. Wie z.B. einen generellen Überblick zu haben über seine Geistestätigkeiten (Metabewusstsein), der Intuition zu folgen, sich selbst in Problemsituationen beizustehen, immer daran zu denken was einen und die Welt um einen herum besonders schön macht und sich ganzheitlich gut anfühlt, immer mal Inne halten und hinterfragen, Zusammenhänge wahrnehmen, immer mal aktiv das Geschehen beeinflussen, usw.

Das alles tue ich am Tag immer mal wieder, ab und zu. Wenn ich irgendwie merke, ich komm mit diesen Beobachtungen nicht in die Gänge, klatsche ich laut mehrmals in die Hände. Es ist so ein Ritual, ein Signal, für mich: Jetzt Achtung! Jetzt werd ich aktiv!

Ich nenne das alles mal meine Lucid-Living-Technik.


Aber das ist nicht meine Haupttechnik. Die Haupttechnik besteht nun darin, dass ich mir das segmentierte Schlafen zunutze mache. Ich plane extra (fast) jede Nacht 1-1,5 Stunden mehr Zeit ein, von denen aber 1-1,5 Stunden WBTB sind. In diesem kann man Dinge tun die man sonst nicht tun würde (kreatives, nachdenken, Sport, meditieren...), und immer wieder intensiv die Lucid-Living Technik anwenden, mit dem Gedanken daran: gleich schlafe ich schon wieder. Es könnte schon soweit sein. Achtsam wahrnehmen! Spüre, ob du schon schläfst.

Und vorm Schlafen gehen denke ich auch oft an meine Träume, deute Teile davon, stelle mir meine Ziele für die KTs vor, und mache das auch eine Weile wenn ich dann mich hinlege und einschlafe. So ca. 5-10 Minuten, dann höre ich auf, wenn ich nicht schon eingeschlafen bin, und lasse mich eintrüben.

So und das wars. Und natürlich spreche ich alle Träume auf, die mir einfallen, wenn ich aufwache, zumindest im WBTB und nach den übrigen ca. 1,5 Stunden Schlaf danach.

Insgesamt arbeite ich also mit Motivation, kritischem Bewusstsein, Visualisierungen, Kreativität, Suggestionen, Achtsamkeit am Tag und beim Schlafen, allgemeines Steigern von KT-Fähigkeiten (Kontrolle, Verstehen, Überblick) auch im Wachzustand.

Es scheint wichtig zu sein, dass man das mit dem WBTB echt oft macht. Aber jede Nacht mache ich es nicht, sondern es gibt auch faule Erholungsnächte. Trotzdem bin ich insgesamt genauso erholt nach einer WBTB Nacht wie ohne. Wer weniger Zeit hat, könnte es auch nur am Wochenende versuchen. Oder mit Naps, oder sonstwie seinen Schlaf anderweitig segmentieren. Ich freu mich richtig auf meine WBTBs, weil es eine Zeit ist, die ich für mich hab, für meine Kontemplation, und weil es KTs bringt.


Zur dauerhaften Motivation: Mir fiel ein fataler Gedanke auf, der mich oft schon heimgesucht hatte. Oft, wenn ich unbedingt wieder einen KT wollte und dann endlich einen hatte, war meine Motivation geschwächt, ohne dass ich es merkte. Hintergründig lungerte der Gedanke: Schön, jetzt hast du deine Dosis KT erreicht und kannst dich entspannen. Entspannen ist gut, man sollte nicht verkrampft sein, aber der Gedanke führte eher dazu, das ganze Thema und die Übungen nach ein paar Tagen und Wochen komplett in den Hintergrund zu stellen. Wieso? Weil viele KTs nun auch nicht der Überbringer sind, die das ganze Leben verändern. Sie sind cool, aber man hat wieder mal nicht die Untiefen des Selbst erforscht, wie man es doch so lange mal gern getan hätte. Wieder mal Sex, langer Sex vielleicht, aber es euphorisiert vielleicht nur einen Tag lang und dann wars das. Also ist da eine Ernüchterung oder ein Pessimismus, was das Erreichen höher Ziele im KT angeht. Und das ist falsch!

Dazu gehört auch der Gedanke, dass man ein gewisses Kontingent an Bewusstheit hätte, und das nun für die nächste Woche eben aufgebraucht sei. Aber auch das ist falsch.

Ich hatte im letzten Jahr "echt wenige" KTs, so etwa jeden Monat 2-3. Immer wieder fiel ich in die Falle, nachdem ich endlich wieder einen KT hatte, zu denken: ok, das wars nun für eine Weile, KT-Kontingent aufgebraucht, sparen wir also wieder Klarheit an für die nächsten Wochen. Diesmal rettete mich der Gedanke: Was? Quatsch, ich hab mein Ziel noch gar nicht erreicht. Ich wollte keinen einen KT. Ich will ganz viele! biggrin Ich will die Fähigkeit, KTs zu erzeugen, wie es mir beliebt. Ich will die Fähigkeit, im KT selbst alles tun zu können, reflektiert agieren zu können, sprich: die höchst mögliche Klarheit zu entwickeln. Und zwar auf lange Sicht. Was bringt mir ein einziger KT? Ich will also eine Fähigkeit, die grundsätzlich ist, entwickeln. Das ist ein Trainingsprogramm, das sich lange hinzieht, aber es ist nicht damit getan, einen KT zu haben, ob er nun mittelmäßig oder sogar ziemlich genial ist. Und wieso sollte sowas unrealistisch sein?

Sprich, ich hab einfach weiter gemacht und "so getan, als ob" ich noch keinen KT gehabt hätte. Das stimmt nicht ganz. Ich wusste, ich hatte nun schon einen KT, aber ich setzte als Ziel nicht mehr den KT, sondern die großartige KT-Fähigkeit, wie sie mir vorschwebt. Mir half das an dieser Stelle. Somit mach ich nun einfach jede Nacht weiter und denke mir: Ja, warum nicht heute wieder ein KT? Wär doch geil. ^^

Vielleicht inspiriert das die ein oder anderen hier.

http://www.klartraumforum.de/forum/showt...#pid225438
Das Elend begann, als du dich selbst zum Feind erklären musstest.
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RE: traumtechniken von spell erkundet
#20
11.11.2016, 17:41
(11.11.2016, 17:06)spell bound schrieb: ...
Vielleicht inspiriert das die ein oder anderen hier.


Aber hallo! So was von! glare bowdown

* Rhetor ist nach dem Lesen auf einen Schlag gleich wieder viel motivierter.
Mein Klartraum-Roman:      Finja – Bedeutsame Begegnungen


Wenn ich nicht möchte, dass man mir widerspricht, behalte ich meine Meinung für mich.
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