https://ilan.freelosophy.life/04-die-loesung/
Ein ganz toller Vortrag von Ilan Stephani über Trauma: "Wie du dein Nervensystem sofort von Selbstzweifeln, Ängsten, Schamgefühlen, Zwängen und Blockaden befreist und ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit erfährst."
Es geht u.a. um die Frage, wie wir mit Triggern umgehen können. Ilan schlägt ein paar körpertherapeutische Übungen vor. Ist bestimmt auch total super die Übungen mal testweise zu machen, wenn man in hitzige Forums Diskussionen verstrickt ist. Haha. Das werde ich mal versuchen.
Der Video Link ist aus so nem Free Workshop Email Kurs. Möglicherweise läuft der Link wieder ab? Sie will letztlich einen Workshop verkaufen, aber man kann ja auch nur den kostenlosen Info Teil mitnehmen und das Verkaufsgespräch etwas ausblenden. Jenseits des Verkaufsgespäches findet man in dem Video eine ganz tolle Energie, die beinahe ekstatisch ist. Mich fleshed Ilans Energie jedenfalls. Alleine um diese Energie einmal wahrzunehmen, lohnt es sich das Video zu gucken.
Das wozu sie rät, also mit jeder angetriggerten Energie zu arbeiten, indem man den Trigger energetisch fühlt und das Gefühl bewusst zulässt, das mache ich irgendwie schon fast alles. Das kann man wunderbar bei online Konflikten nutzen, weil man ja physisch sicher ist.
Auch spricht sie von den Schamgefühlen, wenn man sich öffentlich mit seiner Lebendigkeit oder seinen Fehlern zeigt. Das habe ich auch gemacht und genau das hat mich immer mehr befreit aus dieser ankonditionierten Enge.
Auch das was Benjamin sagt, dass man wenn man einmal das Muster der Scham gebrochen hat, immer wieder freiwillig in die Scham rein geht, weil es sich ja eigendlich geil und frei anfühlt, das kenne ich. Ich empfinde die Scham manchmal regelrecht als Energie-Kick, weil ich in diesem Moment Freiheit fühle. Eine alte Energie befreit sich und das funktioniert sehr gut, wenn dieser Moment bewusst bezeugt wird. Wenn man sozusagen Zeugen hat. Dann ist nämlich das Schamgefühl viel stärker und es ist viel viel effektiver als sich im stillen Kämmerlein seine Fehler einzugestehen.
Aber man muss das eben auch sehr behutsam dosieren, genau wie Ilan sagt. Ich habe das mal mit einem Menschen angefangen, mit dem das so ein Art Flirt war und als der Austausch mit ihm zu Ende war, hat mir dieser Kick gefehlt. Dann dann habe ich angefangen in der Öffentlichkeit über meine Tabu Grenzen zu gehen und gemerkt - ah das geht ja überall und ja das ist immer ein Spiel mit der Angst, aber wenn ich etwas offenbare dann erfolgt 1. ein Energie Kick und 2. eine Befreiung von Angst. So hat es sich ganz langsam aufgebaut, dass ich immer weiter über meine Schamgrenzen gehen könnte. Meine Kompfortzone hat sich dadurch erweitert. Das hat mich wirklich sehr frei gemacht. Ich bin bei weitem nicht überall frei, aber überall da wo ich offene Worte gefunden habe und mich gezeigt, habe wie ich bin, hat sich etwas verändert. Was ausgesprochen ist, kann sich nicht mehr im Unbewussten verstecken.
Und es fühlt sich, weil ich es ganz langsam und achtsam mir selbst gegenüber gemacht habe, auch nicht schlecht an, sondern aufregend und im positiven Sinne spanned. Es ist ja etwas ganz anderes, wenn jemand dich entwürdigt, um dir zu schaden. Oft haben wir das ja so erlebt. Wir wurden entwürdigt, weil uns jemand bestrafen wollte. Das war ja ein Übergriff gegen uns. Daraus hat sich dann Scham entwickelt. Das ist etwas ganz anderes.
Ich spreche davon, wenn man ein Nervenkitzeln hat, weil man sich aus der Freiheit heraus mit etwas zeigt, was man noch nie offen gezeigt hat. Man zerstört sich damit auch alle Rollen an die man sich gebunden hat, was ein sehr effektiver Weg für Menschen ist, die erwachen wollen. Denn eine souveräne Rolle ist ein Hindernis dabei. Souveränität ist oft eine sehr geschickte Scham. Souveränität behindert das Erwachen, weil es uns schützt uns berühren zu lassen. Aber es geht nicht darum jemandem, der nicht bereit ist die Schutzmauern runter zu reißen, es geht darum sich selbst ungeschützt zu zeigen und dabei zu lernen, dass man keine meterdicken Ego Schutz Wände, um sich herum braucht. Natürlich ist ein gesunder Selbstschutz richtig, aber was gesund ist und was nicht, wie wollen wir dafür ein Gefühl haben, wenn wir in einer Welt leben in der sich alle eingemauert haben? Ich glaube gesund ist, eine gewisse Flexibilität zu haben, die sowohl Schutz als auch die Fähigkeit allen Schutz runter zu nehmen beinhaltet.
Das ist mehr so wie wenn man im Schwimmbad vom 3 Meterbrett springt. Irgendwann gewöhnst du dich auch an die Höhe und an den Kick und dann willst du irgendwann vom 5er springen, weil es dich reizt. Das ist aber etwas völlig anderes, als wenn dich jemand gegen deinen Willen schubsten will und du entschieden eine Grenze setzten musst. Niemand will fremdbestimmt geschubst werden. Man schubst sich quasi immer wieder selbst, in eine tiefere Freiheit. Man muss warten bis man bereit ist ein klein wenig höher zu gehen, weil man selbst von dort springen will. Das hat dann auch nichts mit Entwürdigung zu tun, sondern mit Freiheit und ja sogar mit Ekstatse. Irgendwann fliegt man.
Ich mache das immer in Achtsamkeit mir selbst gegen über. Es gibt Selbstanteile, die sind noch so fragil und verletzlich, die zeige ich auch nicht jedem. Manchmal braucht es eine ganz besondere Intimität. Da habe ich dann eine Grenze. Da beschütze ich mich vor einer Überforderung oder Entwürdigung, weil ich da sehr verletzt wurde und nicht damit klar käme, wenn jemand unachtsam mit diesen Seiten umgehen würde.
Ich mache das schon sehr lange und kann deshalb sehr weit gehen. Es ist Übungssache. Es ist eine spirituelle Praxis, die mein Hals Chakra immer mehr befreit hat. Ich mache das vorwiegend über Sprache, weil ich so ganz extrem in meinem verbalen Selbstauzdruck eingeschränkt wurde. Es ist einfach eine Umkehr meines Traumas. Ich hatte als Kind Mutismus. Mutismus ist wenn man nicht mehr redet, weil man so ernüchtert ist, dass man ja eh nie gehört wird. Das Trauma ist immer auch die größte Kraft, wenn man es versteht das Trauma in Licht zu verwandeln. Das Traum ist die allergrößte Kraft. Da steckt so viel geballte Energie drin, wir müssen es nur auspacken. Was sind eigendlich eure Superkräfte die ihr aus eurem Trauma geborgen habt würde mich mal interressieren. Hinter dem Schmerz den wir nochmal anschauen müssen, liegt diese Energie, diese Superkraft, die Freude die Begeisterung, die Lebendigkeit, das Licht. Das Licht ist in der Dunkelheit geborgen.
Wenn man sich öffnen will um das Licht hervorzuholen, fängt man am besten mit einem Freund an, dem man vertraut und geht jedesmal ein bisschen weiter und zeigt sich mit etwas ganz intimen was man noch nie jemanden erzählt hat. Weil das so befreiend ist, kann das dann zu einem Sog oder Sport werden. Wenn das dann nicht mehr kickt, testet man es in einer anderen Umgebung die mehr Angst macht. Ich hab diese Quest vor allem mit dem Thema verbaler Selbstausdruck. Vielleicht hat jemand anders seien Quest wo ganz anders und kann die Methode dennoch adaptieren.
Ich habe Scham in der Kindheit als etwas höchst Negatives empfunden, aber man kann alles umdrehen. Fehler werden zu Wegen. Annahme macht Fehler zu Stärken. Das ist eine tantrische Haltung. Ilan ist wie man sieht, wenn man ihre Homepage anschaut, ja auch Tantrikerin. Tantra bedeutet alles bejahen. Es gibt nichts zu erreichen, nichts zu verbessern. Perfektion kann man nicht erreichen, wir sind schon perfekt.
Meine Mutter hat mich immer mit den Worten bestraft, ich solle mich schämen. Das hat sie mir ständig gesagt. Meine ganze Körperhaltung sagt Scham und Erniedrigung. Den Körper bekomme ich vielleicht auch nicht mehr gerade gebogen oder das wird sich noch zeigen. Meine ganze Körperhaltung sagt, ich bin klein. Ich habe keine aufrechte Körperhaltung weil ich nie aufgerichtet wurde. Weil aufrecht gehen eine Gefahr für mich war. Weil ich mich klein machen musste.
Und manchmal schäme ich mich für meinen Körper, weil mein Körper überhaupt nicht zum Ausdruck bringt, wer ich Innen bin, weil es so niemand sehen kann, es sei denn er schaut in mein Herz. Aber auch das hatte sein Gutes. Weil mein Körper so unperfekt ist, hatte ich die Chance mich bedingungslos lieben zu lernen, in all meiner körperlichen Unperfektheit, mit meiner gebeugten Körper-Haltung und meinem Übergewicht. Wie hätte ich denn bedingungslose Liebe für mich und meinen Körper erfahren sollen, wenn ich einen äußerlich perfekten Körper gehabt hätte? Im Tantra geht es um die Perfektion im Unperfekten, statt gegen den Körper zu kämpfen weil der anders sein soll, als er ist.
Für alles sollte ich mich immer schämen. Mein Körper hat auch so viel verbale und körperliche Gewalt erfahren. Meine Mutter hat mich mit ihren Worten ständig erniedigt. Und ich habe das dann eines Tages umgekehrt. Hat sie jetzt davon. Haha. Und auch durch die Schläge hat mein Körper immer wieder erfahren dass er nicht wertvoll ist. Ist gar nicht so einfach das zu überwinden, weil es steckt in einem drin. In diesem Trauma jedoch steckt so viel Kraft. Man wurde in das Trauma mit Kraft reingedrückt und wenn man es befreit, dann kommt diese Kraft zu einem zurück und richtet dich zu deiner ganzen Größe auf.
Ich habe dann irgendwann draus gemacht, ich schäme mich nicht mehr. Ich zeige jetzt der Welt wer ich bin und das was ich bin ist gut. Ich bin schön auch wenn ich schwach oder verletzlich oder dick bin. Ich bin so wie ich bin perfekt. Tantra bedeutet zu sehen, dass die Welt immer schon perfekt ist. Das kann man sich zum Weg machen und dass kann eben ein Weg sein, raus aus dem Trauma. Das Trauma wird nie weg sein, aber man kann das Trauma zu seine grösten Kraftquelle machen. Wer ein Trauma hat, hat große Kraft in sich, nur ist die Kraft evtl noch gebunden und hat sich noch nicht entfaltet.
Wie ein in sich ruhender Zauberspruch, der nur darauf wartet ausgesprochen zu werden.
Tantra kehrt die Härte und die Zurückweisung der Erziehung um, die man evtl in der Kindheit erfahren hat. Es kehrt die ganze Selbstablehnung um. Im Yoga versucht man Erleuchtung zu erreichen, so als müsse man sich selbst überwinden, indem man äußeren Vorbildern folgt. Als ob man nicht gut wäre, wenn man krumm da sitzt. Im Trantra geht es darum zu erkennen, dass wir schon immer perfekt waren und es in jedem Moment sind. Ich kann das bei weitem auch nicht immer sehen, weil ich mich manchmal auch noch in meinem Schmerz und meinen Mangelgefühlen verliere. Aber man kann sich in diese Haltung der bedingungslosen Selbstannahme hinein entwickeln und so das Licht in sich immer stärker machen.
Wir haben nicht gesehen wie perfekt wir eigendlich sind, weil wir so erzogen wurden, dass uns gesagt wurde, wir sind nicht gut. Uns wurde gesagt, wir sind nicht genug und deshalb fühlen wir uns mangelhaft. Deshalb streben wir immer nach Verbesserung, weil wir einer Vorstellung hinter laufen die man in uns eingepflanzt hat. So hat man uns erniedrigt. So hat man uns unsere Kraft und unsere Würde genommen. Und weil wir abhängig waren von unseren Peinigern, haben wir das geglaubt. Wir haben ihnen eine Authorität gegeben und diese wirkt immer noch in uns, wenn wir den Normen der Gesellschaft glauben schenken. Und so hängen wir drin im Streben nach Verbesserung, weil wir hoffen so aus den Mangelgefühlen zu kommen. Während wir uns eigendlich nur selbst lieb haben müssen, so wie wir jetzt sind.
Die größte Angst habe ich immer, mich in meiner Größe zu zeigen, denn für meine Stärken bin ich in der Kindheit am aller meisten bestraft worden, denn man wollte mich klein und ohnmächtig halten. Meine Mutter ist Narzisstin und Narzissten dulden niemanden neben sich, schon gar nicht jemanden der sie überragt. Sie hat mir all meine Selbstwirksamkeit genommen und mich abhängig gemacht. Narzissten erkennt man daran, dass sie Menschen erniedrigen. Sie entwerten, weil sie selbst Angst um ihren Selbstwert haben. Bei Narzissmus geht es nicht um Selbstverliebtheit. Man soll sich selbst ruhig lieben. Narzissten sind Menschen die andere Menschen klein machen. Die anderen den Raum nehmen, damit diese nicht in ihre Größe finden. Es sind Menschen, die große Angst vor ihrer eigenen Ohnmacht und Verletzlichkeit haben und alles tun, dass diese schwache Seite blos nie jemand sieht, weil sie Angst haben, dann vernichtet zu werden. Narzissten sind schwerst traumatisiert. Meine Mutter war so jemand.
Also wurde ich systematisch erniedrigt. Jeden Tag. Und mir wurden immer all meine Stärken abgesprochen. Was glaubt ihr was ich gekämpft habe, um die Person zu werde, die ich heute bin und den Mut zu haben mich mit meinen Stärken zu zeigen. Ich habe mit mir selbst gerungen, weil so eine Mutter, die nimmt man überall hin mit. Die trägt man in sich, wenn man sie im Außen erfahren hat. Man leidet dann unter Inneren Kritikern, Verfolgern und Zerstörern, sieht diese aber im Außen als Projektion im Spiegel des eigenen Selbst.
Und oft habe ich diese Mutter auf andere Menschen projiziert. Ich habe mich so oft erniedrigt gefühlt von Menschen, dabei war das oft nur mein Trauma, was mich klein gehalten hat. Aber manchmal waren es auch Menschen, denen ich entgegen treten musste, die ich verlassen musste, um meine emotionale Abhängigkeit zu durchbrechen.
In meiner Kindheit hätte das die Auslöschung bedeutet, mich stark zu zeigen. Ich wäre dafür vernichtet worden. Und deshalb habe mich mich so lange nicht selbst gesehen. Ich habe so lange nicht gesehen wie toll ich bin und was ich alles kann. Das ich Stärken habe, hat mir ja nie jemand gesagt und mit jedem habe ich um Anerkennung gekämpft, aber ich musste verstehen, dass ich mich selbst sehen muss. Aber wie soll man sich selbst sehen, wenn man nie erfahren hat, gesehen zu werden? Es ist ein schwere Sache sich selbst zu sehen, ohne das man je einen Spiegel hatte. Kinder brauchen einen Spiegel, um sich ihre eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden. Ein Kind muss gespiegelt werden. Wenn das Baby die Mama anlächelt, muss die Mama zurück lächeln. Das ist so unsagbar wichtig für das Selbstwertgefühl des Kindes. Ein Kind das von den Eltern nicht gesehen wird, ist in seinem Urvertrauen völlig erschüttert und es ist total schwer für dieses Kind das irgendwie in sich selbst zu finden. Und dann ist man wieder abhängig von Menschen, weil man ja diese Erfahrung gesehen zu werden nie gehabt hat und intuitiv sucht. Deshalb habe ich manchmal mit den ganzen Welt darum gekämpft. Doch der Feind (die Abwertung) die saß oft in meinem Inneren.
Ich habe mich ja viel mit Schattenarbeit beschäftigt und es fällt mir leicht, mich mit meinen Fehlern zu zeigen, aber dann erfuhr ich, es gibt auch den
lichten Schatten. Der Lichte Schatten ist der Schatten, wo ein Mensch seine Größe versteckt, um blos nie wieder gefährdet zu sein, dafür vernichtet zu werden. Diesen lichten Schattten sehe ich auch in ganz vielen Menschen. Ich sehe Menschen, die gar nicht wissen wie wunderschön sie sind, weil es ihnen nie jemand gesagt hat. Weil ihnen auch wie mir ein liebevoller Spiegel gefehlt hat. Ich sehe Menschen die ganz wunderbare Stärken und Talente haben, die aber nicht an sich selbst glauben. Ich sehe Menschen die genauso mit ihrer Umwelt ringen, wie ich das getan habe.
Ilan spricht mir deshalb mir total aus der Seele und erklärt ein bisschen wie wir es schaffen wieder frei und lebendig zu werden und so unsere Ego Muster zu zerbrechen, um uns zu befreien. Überhaupt ist Ilan eine ganze tolle Frau und spirituelle Lehrerin, die ich schon von Youtube kenne, weil sie voll in ihrer Kraft steht mit einer ultra starken und präsenten, beinahe ekstatischen Ausstrahlung. Wenn ich je eine Frau gesehen habe, die gleichzeitig empfindsame herzoffene Weiblichkeit, unbeugsame Stärke und Lebendigkeit ausstrahlt, dann sie.
Sieht man bei Frauen ja nicht oft, denn für eine Frau ist es doppelt so schwer sich aus der Unterdrückung, die Frauen auferlegt worden ist, hochzukämpfen. Frauen sind es nicht gewohnt, ihre Stärke zu kennen und zu leben, denn man hat ihnen meist nicht gesagt, dass sie stark sind. Und man hat ihnen auch verschwiegen dass die die Empfindsamkeit und die Liebe eine Stärke ist. So wie es für Männer doppelt so schwer ist, die weichen, verletzlichen und liebevollen Seiten zuzulassen und sich damit zu zeigen. Um so schöner, wenn man einen Menschen sieht, der es geschafft hat sich zu befreien und das ausstrahlt.
Und hier noch ein Link zum angesprochenen Zittern, welches offiziell TRE (Tension and Trauma Releasing Exercises) heisst.
http://posttraumatische-belastungsstoeru...-exercises
Ich hatte zwar Zittern während meiner Psychose. Da habe ich mit den Zähnen die Todes Angst rausgeklappert, aber das ist von allein passiert. Das haben die Inneren Schamanen gemacht. Dabei sollte ich mir vorstellen, wie ich schwarze Angst Wolken aus dem Hals rauspuste. Es war als habe ich schwarzen Rauch aus meinen Lungen kommen sehen. Schwarze Angst Wolken.
Ich hab einmal so ne therapeutische Übung gemacht, da sollte ich all meine Kraft kanalisieren um meine Stärke hervorzubringen und diese raus zittern, aber bei mir kam kein Zittern, ich spürte aber ich wollte das Haus zusammen brüllen. Bei mir muss das alles durch den Hals raus, weil das Hals Chakra eben meine Engstelle ist. Weil da die ganzen alten Verbote aus der Erziehung auf mir liegen. Die Drohung: Wehe, du sagst etwas. Diese Drohung, die hat schon mein Opa meiner Mutter gegenüber ausgesrochen. Und meine Mutter hat sie mir auferlegt. Und ich breche diese Regel. Verbalisieren ist für mich Freiheit. Das mit dem Zittern ist halt ein Weg von vielen, aber es gibt viele Wege. Man muss nur seinen Weg finden.