RE: Was bedeutet es eigentlich zu träumen?
09.02.2026, 11:06
Ich habe das Buch auch. Die Tintenklecks- Geschichte finde ich ja schon ein bisschen gruselig. Erinnert mich an psychiatrische Tests, wo man aufgefordert zu sagen, was man da sieht (Rorschachtest).
Ich glaube dass man alles, was man sich ansieht und was nicht ganz und gar alltäglich ist, dazu verwenden kann , frei zu assoziieren. D.h. Selbstanalyse zu betreiben. Also z.B. einen Film. Zu vielen Filmen fällt mir zwar eine Menge ein, aber meist ist es nur Kritik. Ich habe Filme bisher nur selten dazu verwendet Selbstanalyse zu betreiben.
Ich habe mal ein abstraktes Gemälde aus einem Kunstbuch dazu verwendet Selbstanalyse zu betreiben. Ich war sehr überrascht wie mein Redefluss durch dieses Bild, während ich es ansah, gefördert wurde. Ich lag dabei auf dem Bett.
Was meine Träume betrifft, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sehr anstrengend sein kann, eines Traum, den man selbst gehabt hat, zu deuten, indem man frei dazu assoziiert. Denn die Einfälle sind oft endlos. Man muss dann an irgendeinem Punkt einfach aufhören, weil man sonst ewig weitermachen müsste. Diese Erfahrung betrifft vor allem die schriftliche Methode. Denn Schreiben ist ja relativ anstrengend.
S. Freud, der als erster seine eigenen Träume auf diese Weise erforscht (analysiert) hat bemerkte dazu, dass der Analysetext ungefähr sechs mal länger sei als der Traumbericht. Bei dem Analysetext zu seinem Traum "Irmas Injektion" war das auch tatsächlich der Fall.