Nach langer Zeit hatte ich mal wieder Klarträume, in zwei Nächten hintereinander. Einen langen KT, ohne Klartraumtechnik und zwei kurze WILD.
Nacht 1:
Klartraum 1:
Im langen KT bin ich noch sehr jung und Praktikant in einem Unternehmen, von dem ich gar nicht weiß, was was es macht. Ich bin von Beginn an klar, fange um 9 Uhr an und höre um 17 Uhr auf, wie sich das gehört. Belanglose Aufgaben und viel Zeit, sich alles anzuschauen, was ich die meiste Zeit auch tue.
Ich streife durch das mehrstöckige Gebäude und fasse immer wieder Dinge an, um stabil zu bleiben und halte Smalltalk mit den Menschen, die mir begegnen. Alle sind aufmerksam und gesprächsbereit, anders als ich es von früheren Klarträumen kenne, wo die meisten Menschen entweder gar nicht reden wollten, oder wenn, dann nur dummes Zeug von sich gaben.
Anders ist auch der Blickkontakt. Diesmal sind die Blicke intensiv, teilweise schon röntgenartig, während ich bei früheren Klarträumen eine deutliche Abwesenheit in den Augen erinnere.
Dann gibt es ein Meeting, wo ich begrüßt werde, als sei ich ein Ehrengast. Sie kommen gleich zum Thema und redigieren eine Mail, die ich an einen Kunden verfasst hatte. „Teilnehmer“ müsse es heißen, nicht „Gast“, sonst sei alles korrekt.
Trotz der weiten Wege durch das Gebäude und Besuchen in anderen Büros finde ich immer wieder zu meinem Platz zurück, was auch ungewöhnlich ist.
Wie im Wachleben zieht der Drucker das Papier nicht richtig ein und der Rechner will sich zum Feierabend nicht herunterfahren lassen. Weiterhin klar, denke ich, dass es egal ist und bin eher erstaunt darüber, dass es keinerlei Anzeichen von Eintrübung gibt, nicht mal als ich daran denke, dass ich gerade im Bett liege, mit meiner Katze am Fussende.
Als ich das Gebäude verlasse, scheint die Sonne und es ist warm. Ein kleines Mädchen, das mit ihrer Mutter unterwegs ist, schenkt mir eine gelbe Blüte. Sie duftet intensiv! Dann sagt das Mädchen, dass ich die Blüte auch essen könne, was ich auch tue. Sehr aromatisch, leicht sauer, mit einer milden Süße. Dann gehen die beiden weiter, wobei sich das Mädchen noch einmal lächelnd zu mir umdreht.
Ich will den Konsistenz-Test machen, denn die Räume und Flure des Gebäudes hatten eine 100%-ige Konsistenz aufgewiesen, weshalb ich auch immer wieder zu meinem Platz zurück fand, ohne dass sich die Umgebung inzwischen verändert hatte. Ich gehe zum vermeintlichen Eingang des Bürogebäudes, aber da ist kein Eingang, nur ein Imbiss. Auch links vom Imbiss ist nichts und als ich hinauf schaue, ist es nur ein kleines Stadthaus.
Ich betrete den Imbiss und schaue mich um. Die Auslage ist gewöhnungsbedürftig, ausschließlich teils blutige Fleischwaren. Besonders ekelig sind fingergroße Würmer, die man sich hätte frittieren lassen können. Der Betreiber lächelt mich an und erwartet offenbar eine Bestellung. Die Werbetafel mit Fotos der angebotenen Gerichte sind eine Herausforderung. Würmer, Schleimzeug und nicht identifizierbare, fädenziehende Zutaten. Ich verabschiede mich freundlich und mache draußen einen kurzen Orientierungsflug. Dabei werde ich wach.
Im meinem Schlafzimmer ist es kühl, im Traum war es sonnig und warm, also beschließe ich, dort wieder hinzugehen, um die Stadt zu erkunden.
Klartraum 2:
Ich visualisiere den Platz vor dem Imbiss und bin sofort wieder dort. Diesmal ist mein Bruder dabei. Der Imbiss ist weg, der Platz aber ist derselbe. Ich lasse es, meinen Bruder darauf hinzuweisen, dass es ein Traum ist, denn darauf reagierte er im letzten Klartraum ängstlich und ich will ihn nicht wieder beunruhigen.
Ein Hubschrauber fliegt heran und ich lenke ihn so, dass er Kunstflüge veranstaltet – ein bisschen Unterhaltung. Ein anthrazitfarbenes Auto, das uns fast umgefahren hatte, bugsiere ich mit Schwung an den gegenüberliegenden Strassenrand, wo es auf der Seite liegenbleibt. Einen Fahrer scheint es nicht zu geben. Wir sind inzwischen im höherliegenden Teil der Stadt und können uns alles in Ruhe von oben anschauen. Zuviel Ruhe, ich werde wach.
Nacht 2:
Nach einem längeren Trübtraum an meinem ehemaligen Arbeitsplatz steige ich nach dem Aufwachen durch Visualisierung wieder ein. Ich hatte im vorangegangenen Traum mehrere Traumzeichen übersehen, was mich ärgerte.
Klartraum 3:
Sofort bin ich wieder am Platz und noch immer sind die Traumfiguren dort und warten darauf, dass ich endlich mit der Arbeit beginne. Ich solle etwas für sie aufnehmen. Diesmal klar, entschuldige ich mich „für einen Augenblick“ und verlasse das Studio, denn natürlich ist es viel spannender, durch das Gebäude zu gehen und zu schauen, ob ich ehemalige Kolleginnen und Kollegen treffe. Es ist Nacht und kaum was los.
Zwei weitere Studios sind in Betrieb. Eines ist leer, aber alle Geräte leuchten und im anderen sind zwei Cutterinnen, die ich aber nicht kenne. Sie fragen mich, ob ich ihnen bei einem Problem helfen könne, aber mit Filmschnitt kenne ich mich nicht aus. Ich bemerke, dass ich immer wieder eintrübe und stabilisiere durch Entlangstreifen mit den Fingern an den Wänden, was zwar schnell zu Stabilität führt, die aber nicht lange anhält. Ich werde wach.
In beiden Nächten habe ich vor dem Schlafengehen eine Banane gegessen, sonst nichts, keine Traumsupplements. Schon schön, mal wieder Klarträume gehabt zu haben. Wie man es macht, habe ich offenbar nicht verlernt.
Nacht 1:
Klartraum 1:
Im langen KT bin ich noch sehr jung und Praktikant in einem Unternehmen, von dem ich gar nicht weiß, was was es macht. Ich bin von Beginn an klar, fange um 9 Uhr an und höre um 17 Uhr auf, wie sich das gehört. Belanglose Aufgaben und viel Zeit, sich alles anzuschauen, was ich die meiste Zeit auch tue.
Ich streife durch das mehrstöckige Gebäude und fasse immer wieder Dinge an, um stabil zu bleiben und halte Smalltalk mit den Menschen, die mir begegnen. Alle sind aufmerksam und gesprächsbereit, anders als ich es von früheren Klarträumen kenne, wo die meisten Menschen entweder gar nicht reden wollten, oder wenn, dann nur dummes Zeug von sich gaben.
Anders ist auch der Blickkontakt. Diesmal sind die Blicke intensiv, teilweise schon röntgenartig, während ich bei früheren Klarträumen eine deutliche Abwesenheit in den Augen erinnere.
Dann gibt es ein Meeting, wo ich begrüßt werde, als sei ich ein Ehrengast. Sie kommen gleich zum Thema und redigieren eine Mail, die ich an einen Kunden verfasst hatte. „Teilnehmer“ müsse es heißen, nicht „Gast“, sonst sei alles korrekt.
Trotz der weiten Wege durch das Gebäude und Besuchen in anderen Büros finde ich immer wieder zu meinem Platz zurück, was auch ungewöhnlich ist.
Wie im Wachleben zieht der Drucker das Papier nicht richtig ein und der Rechner will sich zum Feierabend nicht herunterfahren lassen. Weiterhin klar, denke ich, dass es egal ist und bin eher erstaunt darüber, dass es keinerlei Anzeichen von Eintrübung gibt, nicht mal als ich daran denke, dass ich gerade im Bett liege, mit meiner Katze am Fussende.
Als ich das Gebäude verlasse, scheint die Sonne und es ist warm. Ein kleines Mädchen, das mit ihrer Mutter unterwegs ist, schenkt mir eine gelbe Blüte. Sie duftet intensiv! Dann sagt das Mädchen, dass ich die Blüte auch essen könne, was ich auch tue. Sehr aromatisch, leicht sauer, mit einer milden Süße. Dann gehen die beiden weiter, wobei sich das Mädchen noch einmal lächelnd zu mir umdreht.
Ich will den Konsistenz-Test machen, denn die Räume und Flure des Gebäudes hatten eine 100%-ige Konsistenz aufgewiesen, weshalb ich auch immer wieder zu meinem Platz zurück fand, ohne dass sich die Umgebung inzwischen verändert hatte. Ich gehe zum vermeintlichen Eingang des Bürogebäudes, aber da ist kein Eingang, nur ein Imbiss. Auch links vom Imbiss ist nichts und als ich hinauf schaue, ist es nur ein kleines Stadthaus.
Ich betrete den Imbiss und schaue mich um. Die Auslage ist gewöhnungsbedürftig, ausschließlich teils blutige Fleischwaren. Besonders ekelig sind fingergroße Würmer, die man sich hätte frittieren lassen können. Der Betreiber lächelt mich an und erwartet offenbar eine Bestellung. Die Werbetafel mit Fotos der angebotenen Gerichte sind eine Herausforderung. Würmer, Schleimzeug und nicht identifizierbare, fädenziehende Zutaten. Ich verabschiede mich freundlich und mache draußen einen kurzen Orientierungsflug. Dabei werde ich wach.
Im meinem Schlafzimmer ist es kühl, im Traum war es sonnig und warm, also beschließe ich, dort wieder hinzugehen, um die Stadt zu erkunden.
Klartraum 2:
Ich visualisiere den Platz vor dem Imbiss und bin sofort wieder dort. Diesmal ist mein Bruder dabei. Der Imbiss ist weg, der Platz aber ist derselbe. Ich lasse es, meinen Bruder darauf hinzuweisen, dass es ein Traum ist, denn darauf reagierte er im letzten Klartraum ängstlich und ich will ihn nicht wieder beunruhigen.
Ein Hubschrauber fliegt heran und ich lenke ihn so, dass er Kunstflüge veranstaltet – ein bisschen Unterhaltung. Ein anthrazitfarbenes Auto, das uns fast umgefahren hatte, bugsiere ich mit Schwung an den gegenüberliegenden Strassenrand, wo es auf der Seite liegenbleibt. Einen Fahrer scheint es nicht zu geben. Wir sind inzwischen im höherliegenden Teil der Stadt und können uns alles in Ruhe von oben anschauen. Zuviel Ruhe, ich werde wach.
Nacht 2:
Nach einem längeren Trübtraum an meinem ehemaligen Arbeitsplatz steige ich nach dem Aufwachen durch Visualisierung wieder ein. Ich hatte im vorangegangenen Traum mehrere Traumzeichen übersehen, was mich ärgerte.
Klartraum 3:
Sofort bin ich wieder am Platz und noch immer sind die Traumfiguren dort und warten darauf, dass ich endlich mit der Arbeit beginne. Ich solle etwas für sie aufnehmen. Diesmal klar, entschuldige ich mich „für einen Augenblick“ und verlasse das Studio, denn natürlich ist es viel spannender, durch das Gebäude zu gehen und zu schauen, ob ich ehemalige Kolleginnen und Kollegen treffe. Es ist Nacht und kaum was los.
Zwei weitere Studios sind in Betrieb. Eines ist leer, aber alle Geräte leuchten und im anderen sind zwei Cutterinnen, die ich aber nicht kenne. Sie fragen mich, ob ich ihnen bei einem Problem helfen könne, aber mit Filmschnitt kenne ich mich nicht aus. Ich bemerke, dass ich immer wieder eintrübe und stabilisiere durch Entlangstreifen mit den Fingern an den Wänden, was zwar schnell zu Stabilität führt, die aber nicht lange anhält. Ich werde wach.
In beiden Nächten habe ich vor dem Schlafengehen eine Banane gegessen, sonst nichts, keine Traumsupplements. Schon schön, mal wieder Klarträume gehabt zu haben. Wie man es macht, habe ich offenbar nicht verlernt.

Suche
Mitglieder
Kalender
KT- Wiki
Hilfe
![[+]](https://www.klartraumforum.de/forum/images/collapse_collapsed.png)

