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Das Auge des Sees - Don Rinatos - 31.10.2026 Eine Vision während des Soundhealings mit Leo Taki Sonqo am 17. Oktober 2026 Ich lag im Raum „Goldene Yoga“ auf dem Boden, zusammen mit den anderen Teilnehmenden. Ich lauschte der Flötenmusik und hörte die Holzdielen unter Leos Füßen knarren. Ich atmete bewusst und begann zu meditieren. Plötzlich war ich im peruanischen Urwald. Es war früher Morgen. Mit acht anderen Menschen lag ich auf weißen Matten, die im Halbkreis um einen peruanischen Schamanen angeordnet waren. Er trug ein weiß-schwarzes, ponchoartiges Gewand. Vor jedem von uns stand ein weißes Schälchen mit hohen Wänden. Wir sollten nacheinander zum Schamanen kommen und unseren Sud in seinen Krug gießen. Ich war der Erste in der Reihe. Als ich vor ihn trat, sagte ich: „Ich habe in meiner Vision einen See der Heilung gesehen.“ Während ich sprach, sah ich diesen See noch immer. Das Bild blieb bestehen, parallel zu meiner Begegnung mit dem Schamanen. „Ja, natürlich“, unterbrach er mich. „Vier Kilometer nordöstlich von hier, in den Bergen, liegt dieser See. Ich kenne ihn gut.“ „Dann gehe ich dorthin?“, sagte ich, halb als Frage, halb schon als Entschluss. „Ich kann dich gern begleiten“, bot er an. „Danke, das ist wirklich nett. Aber ich glaube, ich schaffe es allein.“ Größe: 862,53 KB 31.10.2026, 19:14 Mit diesen Worten machte ich mich auf den Weg durch den Dschungel. Als ich den See erreichte, war es Tag. Er lag eingezwängt zwischen drei Bergen. Ein heftiger Wind setzte ein – genauer gesagt waren es zwei Winde, die gleichzeitig über ihn hinwegfegten: ein kalter Wind von Osten über den oberen Teil des Sees und ein milderer von Westen über den unteren. An den Ufern wuchsen seltene Bäume und Sträucher, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Die Winde drückten sie mit solcher Kraft zu Boden, dass sich die Vegetation im oberen Bereich gegen den Uhrzeigersinn und im unteren im Uhrzeigersinn neigte. Auch das Wasser geriet in diese gegenläufige Bewegung. Es wurde aufgewühlt und auseinandergetrieben, bis mitten im See der Grund sichtbar wurde. Die Musik im Raum veränderte sich. Auf dem freigelegten Seegrund erschien ein riesiges Auge. Aus ihm stieg ein gebündelter Lichtstrahl senkrecht in den Himmel. Es war ein weißes, lebendiges, schöpferisches Licht. Überall auf seinem Weg brachte es Leben hervor. Ich sah Planeten und Galaxien entstehen. Im Raum erklang der Gong. Leo spielte ihn gerade über mir. Die Vision blieb bestehen. Ich schwebte über dem See und bestaunte dieses Wunder. Das kreisende Wasser erschien mir nun wie die Tränen des riesigen Auges. Es war voller Bewegung, voller Leben. Nach einer Weile kam Leo mit dem Gong erneut zu mir. Da veränderte sich das Licht: Es strahlte nicht mehr nur nach oben, sondern wandte sich auch in verschiedene Richtungen – bis es plötzlich mich erreichte, dort, wo ich über dem See schwebte. Das weiße, lebendige Licht blendete mich. Ich hatte das Gefühl, gescannt zu werden. Dabei meldeten sich meine chronischen Schmerzen in der rechten Hüfte. Wieder war Leo mit dem Gong über mir. Zum Licht kam nun der Klang. Ich badete in beidem. Da bäumte sich das Seewasser auf und berührte meinen rechten großen Zeh. Im selben Augenblick berührte Leo genau diese Stelle kurz mit dem vibrierenden Gong. Die hohe Schwingung fuhr wie ein Stromschlag durch mein rechtes Bein bis hinauf in die Hüfte. Der Schmerz löste sich auf. Ich war vollkommen erstaunt über die Präzision dieses Zusammenspiels: das Licht, der Klang, das Wasser, die Berührung – alles schien in diesem Augenblick zusammenzuwirken. Ich erlebte es als eine zutiefst genaue, auf mich abgestimmte Heilungsarbeit. Danach schloss sich das Auge des Sees. Die Winde ließen nach. Das Wasser strömte wieder über den Seegrund und wurde allmählich ruhig. Es wurde still und friedlich. Größe: 967,82 KB 31.10.2026, 19:14 Vermerk: Außer Sound und Räuchern waren bei dieser Saison keine Substanzen im Spiel. KI hat mir freundlicherweise geholfen dazu die Bilder zu generieren |