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Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - yoginaut - 15.02.2026 Liebe Forumsmitglieder, als neues Mitglied hier: ein herzliches Hallo in die Runde! Ich bin Jahrgang 1974, hatte meinen ersten luziden Traum vor ca. 2 Jahren und beschäftige mich seitdem mit dieser Thematik. I diesen 2 Jahren hatte ich etwas weniger als ein Dutzend solcher Träume, manche klarer, manche weniger klar, aber in der Summe war mein Wachbewußtsein nie auf einem Niveau, von dem ich schon so viel gelesen habe. Es fällt mir mitunter sehr schwer, das trübe bestehende Bewußtsein überhaupt aufrechtzuerhalten und nicht sofort "zurückgezogen" zu werden. Vor etwa gut einer Woche war ich nachts gg 3.30h hellwach und hatte die spontane Idee statt zu schlafen, zu warten bis mein Körper ermüdet und dabei mein Bewußtsein wach zu halten, um dann "überzuwechseln" (ihr nennt das WILDen, oder?). Ohne Paralyse oder Geräusche habe ich eindeutig den schwarzen Raum um mich wahrnehmen können und bin dann einfach rausgerollt. Es war aber alles so zäh und verschwommen und ich bin nur bis zur Schlafzimmertüre gekommen. Das hat mich aber so motiviert, dass ich es am nächsten Tag erneut gemacht habe...immerhin hatte ich es aus der Türe heraus auf die Treppe geschafft Heute Nacht bin zwei Mal rausgerollt und bin bis ins Wohnzimmer gekommen. Ich berichte das hier, weil...na ja einerseits möchte ich meine Erlebnisse teilen mit Menschen, die mich verstehen, andererseits kommt hier meine Frage, die mich sehr beschäftigt: als ich beim letzten Erlebnis im Wohnzimmer stand, war es natürlich dunkel (es war ja auch Nacht), eine der Schranktüren ging immer von selbst auf und zu, ein "Ding" stand auf der Treppe, das ich nicht kannte, und die ganze Szenerie hat sich seltsam angefühlt, deswegen: war das wirklich eine OBE? Es hat sich so angefühlt, aber dann müßte doch alles so vorhanden sein wie im "realen Leben"? Alles schien "normal", bis auf "Ding" und Schranktür und das Gefühl, dass es komisch ist. Nach dem Aufwachen habe ich einen dritten Versuch gestartet und bin ich nochmal rausgerollt und war wieder im Schlafzimmer, bin raus und ins Kinderzimmer und da war unsere Tochter, aber nicht schlafend, sondern mit ihrer Cousine plaudernd (die auch tatsächlich heute Nacht bei ihr geschlafen hat!). Ich bin runter ins Wohnzimmer, wo ich meine Frau und unseren Hund begrüßte. Dann bin ich aufgewacht. Heirbei bin ich sicher, dass es ein luzider Traum war...nur macht mich das konfus, dass ich auch hier wieder bewußt rausrollte , aufstand und mich auf den Weg machte. Oder ear das auch eine OBE? Frequenzverschoben in einer anderen Dimension? Oder sind meine Definitionen einfach nicht korrekt. Mich würden wirklich Eure Meinungen interessieren, welcher dieser Erlebnisse eine OBE waren, welche nicht und/ oder was dann.... Chapeau, wer sich das alles durchgelesen hat und ein Dankeschön für alle, die mir dazu etwas sagen können... ![]() Liebe Grüße yoginaut RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - Liri - 15.02.2026 Hallo und willkommen! Nur mal meine Einordnung dazu: Es heißt out of body experience. Das heißt noch gar nichts darüber, in welcher Ebene du dich aufhältst. Im Endeffekt ist das eine Weltanschauungsfrage. Mit Sicherheit wirst du bei solchen Erlebnissen jedoch nicht eine Eins zu Eins identische Umgebung vorfinden. Das zumindest ist ganz normal. Die Meinungen gehen auseinander, ob dies eine Astralreise ist, wie einige sagen (also du damit eine äußere Ebene betrittst), oder ob es sich um eine Sonderform eines Klartraums handelt (etwas, das in deiner eigenen Psyche stattfindet). Hier im Forum wirst du ganz verschiedene Meinungen darüber hören, wichtig ist, wie du selbst dazu stehst. Es ist sozusagen eine Glaubensfrage, wenn du an Astralreisen glaubst entsteht eine Einordnung der Erlebnisse, die anders ist als die, die man vom Psychologischen/Wissenschaftlichen her treffen könnte. RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - Lucinda - 15.02.2026 (15.02.2026, 17:20)yoginaut schrieb: war das wirklich eine OBE? Es hat sich so angefühlt, aber dann müßte doch alles so vorhanden sein wie im "realen Leben"? Alles schien "normal", bis auf "Ding" und Schranktür und das Gefühl, dass es komisch ist. Nach dem Aufwachen habe ich einen dritten Versuch gestartet und bin ich nochmal rausgerollt und war wieder im Schlafzimmer, bin raus und ins Kinderzimmer und da war unsere Tochter, aber nicht schlafend, sondern mit ihrer Cousine plaudernd (die auch tatsächlich heute Nacht bei ihr geschlafen hat!). Ich bin runter ins Wohnzimmer, wo ich meine Frau und unseren Hund begrüßte. Hallo yoginaut, das sind ja spannende Erfahrungen und toll, dass das fortan so gut klappt. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Ließ sich das verifizieren bzw. bestätigen, dass die Mädels sich in der Nacht unterhielten und Frau und Hund sich im Wohnzimmer befanden um diese Uhrzeit? Erklärungsmodelle gibt es ja viele, ob "wissenschaftlich", theoretisch oder wahrnehmungsbasiert. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich nur das weiß, was ich selbst erfahren habe und mir das ergänzend erkläre durch Erzählungen anderer, Filme und andere Medien, die etwas dazu erläutern. Es ist ja kaum möglich, alles zu prüfen, was so behauptet wird. Man selbst verändert sich, die Welt verändert sich, entwickelt sich weiter, so auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse durch neuartige Geräte. Früher konnte man nicht fliegen, nicht in die Eingeweide schauen, nicht telefonieren, Radio hören oder Fernsehen schauen. Warum sollte man nicht später Beweise und Belege für etwas finden, das heute nicht so denkbar war? Zudem sollen wir physisch nur bestimmte Frequenzspektren wahrnehmen können, ob visuell, auditiv oder anderweitig, die außerhalb physischer Möglichkeiten liegen, wieso sollten diese dann nicht dennoch existieren? Rein körperlich sind wir alle voneinander getrennt, energetisch angeblich miteinander verbunden. Auch wenn wir uns anscheinend über dieselben Dinge unterhalten, so können wir diese doch unterschiedlich erleben und wahrnehmen. Heutzutage wird ja vieles energetisch basierend erklärt. Ich war bereits in früher Kindheit davon überzeugt, dass es andere Erfahrungsebenen gibt außer der physischen. Da könnte mich bis heute keine "wissenschaftliche" Studie von abbringen. In Bezug auf Astralreisen verweise ich gerne auf den YouTube-Kanal von Oliver Tappe: https://www.youtube.com/@olivertappe und auf das Thetawave-Forum von Stefan Franke, das vorwiegend auf Remote-Viewing spezialisiert ist: https://www.thetawaves.info/forum/viewtopic.php?t=1122 Der YouTube-Kanal "Signallinie" erläutert hierzu Projekte und anderes aus dem Bereich Remote Viewing: https://www.youtube.com/@signallinie RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - xMANIACx - 15.02.2026 Willkommen hier, yoginaut! ![]() Ich wünsche dir hier im Forum viel Spaß und gratuliere dir zu deinen Erfolgen, denn egal, was es jetzt genau ist bzw. wie sich deine Erlebnisse einordnen lassen, damit hast du trotzdem einen Schlüssel für ganz neue Erlebnisebenen in deinem Leben, ob nun KT oder OBE.
RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - hörnix - 16.02.2026 Willkommen, es sind alles keine untypischen Erfahrungen, die Du da machst. Zur Länge und Qualität Deiner Klarheit kann ich nur sagen, dass es bei mir ähnlich ist, wenn ich auf DILD setze (mache ich Test halber zur Zeit). Häufige Klarheit, weniger Qualität. Dabei Klarträume eher in der ersten Nachthälfte. Da hilft schon meine Regel Nr. 1: Der richtige Klartraum beginnt immer nach dem Klartraum. Das heißt: man irrt sich häufig über das Ende; oft ist das vermeintliche Ende nur ein Szenenwechsel oder Falsches Erwachen. Außerdem ist Dunkelheit gut zu überlisten, wenn man im KT die (imaginäre) Schlafmaske abzieht (oder Ähnliches). Erfahrungen mit Klarträumen, die in der Realität ähnlicher Umgebung beginnen, habe ich eher bei direkten Techniken (WILD etc.) oder aber besonders bei (erkanntem) Falschen Erwachen. (Dass ich das KT nenne, sollte Dir Hinweis auf meine Einstellung geben). Ich schaffe es ganz gut, aus der "Haussituation" schnell herauszukommen. Dazu nutze ich alles, was KTs hergeben: durch verschlossene Türen gehen, oder Wände, losfliegen etc.. Auch das Rausrollen zu ersetzen, kann helfen. Zwar stehe ich gewöhnlich eher auf, aber will jetzt auf Anraten mal versuchen, mich durchs Bett in eine andere Umgebung fallen zu lassen. Bei diesen Techniken bin ich auch näher am Wachleben, tauche immer mal wieder kurz auf und dann wieder in den Traum ein. Im Übrigen sind wir etwa gleich alt. Weiterhin viel Erfolg! RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - yoginaut - 16.02.2026 Vielen Dank an alle, die bisher geantwortet haben. Gerne höre ich mir jedes weitere Feedback an! Ich lese Eure Meinungen mit großem Interesse und großer Offenheit.Ich denke, dass ich gaaanz am Anfang stehe...und es noch so viel zu erleben gibt... RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - MoonwalkingHippo - 16.02.2026 Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum und viel Spaß mit Deiner Traumwelt. Es ist, was es ist - egal wie Du es nun nennen möchtest. Vielleicht benötigt es auch keinen Namen. Spannend finde ich, wie zuverlässig Du es jetzt anscheinend schaffst, Dich in die Situation hineinzurollen. Viele versuchen schon sehr lange vergebens, sich auf diese Weise in den Traum zu begeben - mich eingeschlossen. Ich denke, bei Dir spielt möglicherweise die Erwartungshaltung eine große Rolle. Da viele Träume bei Dir den Aspekt einer OBE aufwiesen, könnte es sein, dass Dein Unterbewusstsein mittlerweile davon ausgeht, dass es immer so ist oder sein sollte. In meiner Vorstellung sind es alles Träume, die zufällig eine außerkörperliche Erfahrung zum Inhalt haben. Mehr kann ich mir mit meinem rational denkenden Gehirn nicht vorstellen. Über den Glauben sollte man auch nicht streiten. Wenn das Bewusstsein im Traum vorhanden ist, würde ich Dir nur mit an die Hand geben, den Traum zu prüfen und zu stabilisieren, bevor Du ihn erkundest. Also zuerst einen Reality Check durchführen, vielleicht die Umgebung betasten, versuchen für mehr Licht zu sorgen, falls es zu dunkel ist. Dabei immer wieder aufs neue den Traum als solchen überprüfen, damit man nicht Gefahr läuft, wieder abgelenkt zu werden und einzutrüben. Dann sollte es auch leichter fallen, den Traum weiter zu erkunden. RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - xMANIACx - 16.02.2026 (16.02.2026, 11:43)yoginaut schrieb: (…) Aber sicher!!! Apropos Anfang: Gab es für deinen ersten Klartraum vor zwei Jahren eigentlich einen besonderen Auslöser? Also hat dir jemand z.B. davon erzählt oder gab es einen Film, der irgendwie was in dir bewegt hat oder sowas? RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - yoginaut - 16.02.2026 (16.02.2026, 14:27)xMANIACx schrieb:(16.02.2026, 11:43)yoginaut schrieb: (…) Hallo, nein, nicht dass es mir bewußt wäre. Aber tatsächlich war er bisher von unerreichter Klarheit und Gefühlsintensität. Wenn ich schon dabei bin, in aller Kürze: Es war an einem Wochenende und ich hörte wie meine Frau aufsteht. Ich habe daraufhin schlaftrunken meine Augen etwas geöffnet. Ich weiß sogar noch, wie ich dabei wahrgenommen habe, dass ich auf meiner linken Seite liege und dementsprechend - der Einrichtung unseres Schlafzimmers geschuldet - eine weisse Wand zu sehen erwartet habe. Stattdessen habe ich bunte Farben gesehen. Das hat mich so verwirrt, dass ich meine Augen weit aufgerissen habe...nur um mich an einem Sommertag unter einem strahlend blauen Himmel umringt von Fachwerkhäusern, fahrend auf einem (irgendwas)Gefährt wiederzufinden. Ich weiß nicht, ob ihr Euch meine totale Überraschung vorstellen könnt!? Der KT ging dann noch weiter, aber diese initiale Intensität, das "erste Mal"...das hat sich mir eingebrannt... RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - xMANIACx - 16.02.2026 Oh doch, das kann ich mir vorstellen. Sehr tolle Situation, die du da erwischt hast. Sommerlich, idyllisch! ![]() Danke fürs teilen! Und ja, sowas vergisst man nicht. Ich weiß noch, wie ich nach meinem ersten überintensiven Klartraum tagelang high davon war!
RE: Schwierigkeiten beim Einordnen meiner Erlebnisse - hörnix - 17.02.2026 Ah, die Situation, dass meine Frau KTs auslöst, kenne ich auch. (Das war jetzt etwas mißverständlich ausgedrückt, denn ich habe sehr wohl gemerkt, dass es bei Dir ja Deine, nicht meine Frau war). Ich hab schon mal nachgefragt, ob sie mich geweckt hat, oder ich sie angesprochen habe etc.. Ich bin sicher, dass nicht die Tatsache "erster KT" Grund für die Qualität war, sondern die Umstände. Genau genommen versuchen einige Techniken, genau diese Situation zu simulieren. Mit WBTB (WakeBackToBed) etc. Ich neige dazu, Dir Michael Radugas "The Phase" zu empfehlen, wenngleich die Person M.R. etwas fragwürdig sein mag. |