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Träume, die man nie vergisst - Druckversion

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Träume, die man nie vergisst - Laura - 14.11.2022

Kennt ihr das auch?

Ich erinnere heute noch gelegentlich(+wiederholt) Träume, die aus Zeiten stammen, lange bevor ich mit regelmäßigen Traumaufzeichnungen begonnen habe(2008). Dabei meine ich nicht Träume, die besonders beeindruckten, wie z.B. Alpträume, gefühlsintensive Szenarien oder Präkognitives usw., sondern ganz einfache, ohne bestimmte Merkmale.

Wenn man bedenkt, wieviel Zeit man im Traumschlaf verbringt, so ist das Vergessen ja nicht ungewöhnlich.
Wie im Wachleben auch, manches bleibt hängen, anderes nicht. Dabei sind es durchaus nicht nur die Highlights, die sich an der Oberfläche des Bewusstseins halten, sondern mitunter eben auch unbedeutend Erscheinendes.
Genauso bei Träumen. So oft ich auf dergleichen uralte Traumstories blicke, ich kann nichts feststellen, was sie herausragen lässt. Die Erinnerung ist einfach so da, teilweise sogar an das Erwachen daraus.

Möglicherweise erkenne ich ja irgendwann, was diese Träume verbindet, wieso sie trotz ihrer Einfachheit so unvergesslich sind. Vielleicht hat diese Traumart ein Merkmal, das mir bisher nur noch nicht auffiel.


RE: Träume, die man nie vergisst - ichbinmehr - 15.11.2022

Ja ich erinnere mich an Träume aus der Kindheit, die ich nie vergessen habe. Hey das könnte auch mal einen Thread wert sein. Was habt ihr als Kind geträumt?

Ich habe oft von Hexen geträumt (ich glaube das war meine Mutter haha) und ich bin mit Schwimmbewegungen vor ihr weggeflogen. Ich hatte oft einen Albtraum indem ich in einem Art Treppenhaus immer tiefer gelaufen bin und habe den Ausgang nicht gefunden. Und ich erinnere mich an einen Traum mit einem Spielzeugflugzeug und ich weiß bis heute nicht, ob ich mir das Flugzeug gewünscht habe und ob ich es mal von einem Freund ausgeliehen habe oder ob das ein Traum war. Und einmal stand ein Mann an meinem Bett. Und ich hätte schwören können, dass er da stand, denn ich sah ihn noch, als ich wach war. Nur meine Eltern sagten, da steht niemand als ich schreiend im Bett lag und auf den Mann zeigte. Außerdem hatte ich als Kind manchmal astrale Schwingungen beim Einschlafen, die mir große Angst gemacht haben, weil ich nichtmal sagen konnte, das dass ein Albtraum war. Es war nur ein Albtraum Gefühl für das ich keine Worte hatte. Das war das Schlimmste, Angst zu haben und nicht darüber sprechen zu können, weil man nichtmal erklären kann, was los ist.


RE: Träume, die man nie vergisst - tanjasin - 15.11.2022

Wie Steffi habe ich auch einige Träume in meiner Kindheit gehabt, an die ich mich bis heute teilweise sehr detailliert erinnere... manche davon sehr beängstigend, andere total schön und interessant.
Wenn ich mir meine Traumtagebücher anschaue, dann gibt es auch Träume, die mir sofort wieder, bis ins kleinste Detail präsent sind und andere, an die ich mich nur schwammig erinnere. Bei mir sind es überwiegend die "magisch" wirkenden Träume an die ich mich besonders gut erinnere.


RE: Träume, die man nie vergisst - Lucinda - 15.11.2022

(15.11.2022, 01:37)ichbinmehr schrieb: Ja ich erinnere mich an Träume aus der Kindheit, die ich nie vergessen habe. Hey das könnte auch mal einen Thread wert sein. Was habt ihr als Kind geträumt?

An bestimmte Träume aus früher Kindheit kann ich mich ebenso gut erinnern, insbesondere an die, die sich über Jahre, manche nächtlich mehrmals wiederholten.

Der erste Wiederholungstraum, an den ich mich erinnere, ging um unseren damaligen Hund, der sich vervielfältigte und versuchte aufs Bett zu springen, um mich zu beißen.
Er soll jedoch besonders freundlich zu mir gewesen sein und sich alles gefallen lassen haben. Er muss gestorben sein, als ich 4 war. Dementsprechend sollten die Träume bereits deutlich vorher gewesen sein.

Heute halte icch Folgendes für AKE-Erlebnisse:
- Ich rutschte scheinbar schwebend neben das Bett, fiel zu Boden, erwachte dann jedoch im Bett liegend. - Jemand zog an meinen Füßen, so dass ich mit dem Gesicht unter die Decke rutschte, ich erwachte jedoch, ohne die Decke über dem Gesicht zu haben.
- Ich schwebte unter der Zimmerdecke oder befand mich in absoluter Schwärze ohne einen Körper zu haben und ohne zu wissen, wo überhaupt der Raum ist.

Daher finde ich die Szene aus Spongebob, wo Thaddäus im Nirgendwo ist, so interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=EPvEPPE5j50&ab_channel=TizzX

Über Jahre hatte ich einen Verfolger und erwachte, träumte diesen Traum erneut in Abwandlungen, erwachte, wusste auch, dass ich träumte, konnte jedoch nicht erwachen, da es ein Traum im Traum im Traum war.
Das startete im Schlafzimmer, ich rannte die Treppe hinunter, wusste, dass diese Energie-Figur im Nachbarzimmer war, schwebte die Treppe hinab oder rutschte hinunter. Mehrfach rollte ich meine Spielsachen und gefundene Juwelen die Treppe runter, versuchte das Wohnzimmer und meine Familie zu erreichen. Manchmal versuchte ich auch, wenn es zu knapp war, die Badzimmertür zu verschließen, diese schloss jedoch nicht mit dem Rahmen ab.

Wer dieser Geist war, weiß ich bis heute nicht. Mit ca. 7 oder 8 Jahren, der Lichtschalter funktionierte mal wieder nicht, drehte ich mich um und stellte mich ihm entgegen. Das musste ich 2 mal tun, dann war er weg. Das komische Geistergefühl habe ich allerdings bis heute in dem Haus, besonders, wenn ich davon träume.

An meinem 3. Geburtstag muss mein Onkel, der bei uns im Haus lebte, verstorben sein. Ich freute mich jedoch sehr über seine Anwesenheit, daher denke ich, dass nicht er das war.
An dem Tag, als er ins Krankenhaus kam, muss ich selber hohes Fieber gehabt haben. War mir sehr sicher, kurz vorher noch bei ihm im Zimmer mit ihm zusammen gewesen zu sein. Fand mich im Bett meiner Oma wieder, und er war weg. Das hat mich sehr beschäftigt
Im Krankenhaus durften keine Kinder mit ins Krankenzimmer. Aber vielleicht hing das Erlebnis im Krankenhaus gar nicht mit ihm zusammen.
Jedenfalls dieses merkwürdige AKE-Erlebnis muss die letzte Begegnung mit ihm gewesen sein.

Vielleicht gibt es einen Zusammenhang damit, dass ich mit ca. 1 Jahr die Treppe (13 Stufen) hinuntergerollt bin. Ich bin mir irgendwie ziemlich sicher, den Moment vor dem Fall zu erinnern, als ich mich nach vorne beugte und eine innere Stimme, (im Sinne eines Gefühls), mich warnte, eine andere mich jedoch dazu aufforderte, mal nachzuschauen. Meine Oma muss mit mir geschimpft haben, als ich da unten lag, so meiner Erinnerung nach.

Später änderte sich was an den Träumen. Ich wollte ins Haus gelangen, ein Verfolger kam draußen hinter mir her, ich versuchte von verschiedenen Nachbarn Hilfe zu bekommen und klingelte, klopfte gegen die Türen. Manchmal was das Rennen zäh und schwerfällig. Nicht nur einmal muss ich von hinten in den Rücken erstochen oder erschossen worden sein, das weiß ich nicht mehr so genau. Ich war dann wach.

Die Träume am frühen Morgen waren klarer, farbiger, gefühlt anders.
Gegen Morgen versuchte ich nach draußen zu gelangen, die Türe war verschlossen und ich wollte vor meiner Oma fliehen, flog vor ihr weg, sie hinterher. Meine Oma fand ich jedoch nicht bedrohlich. Das hatte wohl eher was mit Kontrolle und Bevormundung zu tun. Ich hatte an dem Verfolgungsspiel Spaß.

Das muss jedoch bereits später gewesen sein, als ich älter war.

Besonders interessant fand und finde ich noch heute, dass die Traumvariante der bekannten Umgebung doch so gleichbleibend stabil bleibt. Zwar auch gewissen Veränderungen der Zeit unterworfen, doch in ihrer traumhaften Andersartigkeit doch nachhaltig stabil.


RE: Träume, die man nie vergisst - Nuevo - 15.11.2022

Du fragst ja nach ganz "einfachen" Träumen, ohne bestimmte Merkmale - damit kann ich leider nicht dienen. Auch von Alpträume sind mir nur kurze Sequenzen in Erinnerung geblieben. Auffallend ist aber, dass so manche Orte und Gegebenheiten, immer wieder in meinen Träumen auftauchen. Manche Orte kenne ich, soweit ich das beurteilen kann, nur aus meinen Träumen. Wobei es natürlich schwierig ist, einen Ort eindeutig einzuordnen, da manche Orte aus mehreren Erinnerungen zusammengesetzt scheinen.

Seit ich mich jedoch mit meinen Träumen beschäftige, habe ich recht viele Träume in Erinnerung, zu denen ich mir keine Notizen gemacht habe.
Ich vermute daher, je mehr man sich mit seinen Träumen beschäftigt, desto mehr bleiben auch langfristig in Erinnerung, auch wenn es "normale" Träume waren, deren Bedeutsamkeit man sich nicht bewusst ist oder die man sich einfach nur gut eingeprägt hat, weil man sich eine längere Zeit damit beschäftigt hat. Ich meine, das ist nicht so ungewöhnlich. Ich erinnere mich ja auch noch an vermeintlich unbedeutenden Ereignisse in meinem Wachleben. Es gibt halt mehrere Faktoren die unser Gedächtnis "triggern", etwas zu behalten.

Besonders einprägsam sind Träume, die einem bestimmten "Routing" folgen. Die sozusagen einen Anfangspunkt haben und in denen man sich von einer "Station" zur nächsten bewegt. Im Gedächtnistraining ist das "Routing" eine der effektivsten Methoden, sich etwas einzuprägen.