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Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Druckversion

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RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 14.08.2023

Habe bei Klartraum-Wiki nochmal was zum Begriff der "Tulpa" gefunden:

https://www.klartraum-wiki.de/wiki/Tulpa


Zitat:Wenn man dann wieder bedenkt, dass alles zugleich stattfindet und Zeit eine Illusion ist, die Gegenwart somit die Vergangenheit beeinflussen kann, dann kann es durchaus sein, dass der Gegenwart Egregor "Jesus", die Person Jesus der Vergangenheit überhaupt erst erschafft. Dann hätte nicht Gott Jesus erschaffen, sondern der Mensch.

"Und" und gleichfalls "oder" Gott hat sich selbst erschaffen, begnet sich in allen und allem selbst.

Ich zitiere mich selbst, hier zu finden:
https://www.klartraumforum.de/forum/showthread.php?tid=18838&pid=275875#pid275875

Ich denke, dass in einer "dualen Welt", wo es ich und du gibt, die Grenzen der Gegensätze gedacht werden, das Erleben einer göttlichen Einheit in dem Sinne nicht möglich sein wird, da es allein eine Vorstellung des Ichs von göttlicher Einheit bleiben wird.

In der dualen Welt ist die Einheit das Gegenstück der Getrenntheit.
Also wäre Einheit nur in Verbindung mit Getrenntheit zu denken als Gesamtheit. lol
Jedoch - wie gesagt - allein eine Vorstellung davon.


RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 17.09.2023

Hier beantwortet Stefan Franke Zuhörerfragen zum Remote Viewing. Es soll noch ein weiterer Teil folgen:




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 21.09.2023

Etwas über die individuell konstruierte "Sichtweise":

Prof. Dr. Thilo Hinterberger - Was ist Bewusstsein?




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 23.09.2023

Hier der angekündigte 4. Teil des Interviews von Oliver Tappe (Trainer des Monroe Instituts) mit Stefan Franke (Remote Viewing Trainer, Signallinie). U.a. wird auch über das Leben nach dem Tod, das Viewen von Träumen, der sogenannten "Lichtfalle" berichtet:




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 12.10.2023

Studien zu außerkörperlichen Erfahrungen / Joachim Nikolay in "Sterbeforschung aktuell"




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 07.11.2023

Oliver Tappe bei "Sagenhaft und Sonderbar" - über Astralreisen, parallele Welten, Seelenfamilie, Höheres Selbst, etc.




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 09.12.2023

Oliver Tappe bei "Sagenhaft und Sonderbar" u. a. über die Unterschiede zwischen AKEs und LT:




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - ichbinmehr - 12.12.2023

Zu der Definition von Oliver Tappe: Ich finde es spannend, wie Astralreisen aus dem Wachzustand heraus geschehen können. Ich habe bereits mehrfach erlebt, dass ich während des Wachseins (aber noch im Bett liegend) eine Art Astralreise hatte. Einmal stand ich sogar aufrecht im Wachbewusstsein in meinem Wohnzimmer und erlebte eine Astralreise völlig vom Schlaf entkoppelt. Das hat mein konstantes Weltbild natürlich erschüttert.

Zudem kenne ich Astralreisen, die direkt aus dem Schlaf oder sogar aus einem luziden Traum heraus gestartet sind. Ein Bekannter namens Thomas, der ebenfalls im Monroe Institute tätig ist und mit dem ich früher Erfahrungen ausgetauscht habe, berichtete mir, dass er zu Beginn seiner Erfahrungen Astralreisen häufig im Schlaf oder aus Träumen heraus unternommen hat. Mit zunehmender Erfahrung führte er jedoch auch Astralreisen durch Imaginationsreisen oder schamanische Reisen durch, bei denen er nicht mehr schlief, um die außerkörperliche Erfahrung einzuleiten. Für ihn reichte das Ritual von Fokus 21 aus den Gateway Audios um wachbewusst auszutreten.

Ich glaube, dass die Verbindung von Astralreisen mit dem Schlaf uns ein Gefühl von Sicherheit gibt und es gleichzeitig ein ideales Umfeld bietet, um den Umgang mit dieser Art der Reise sanft zu erlernen. Die Integration in unser Weltbild fällt leichter, wenn wir die Erfahrung als Traum oder traumähnlich einordnen können und uns sagen können, mein physischer Körper liegt im Bett und schläft. Es ist hingegen eine größere Herausforderung, unser Weltbild so flexibel zu gestalten, dass wir aus dem Wachzustand heraus reisen können, weil es immer nur die Realität gibt, die da ist. Persönlich habe ich diese Erfahrung bisher nur einmal gemacht und danach nie wieder. In dieser Form gibt es keine feste Realität im Wachzustand mehr, und das ist ein wichtiger Aspekt, den man berücksichtigen sollte, wenn man Astralreisen vollständig vom Schlaf entkoppeln möchte.

Ich glaube, dass die Wahrnehmung, wenn man im Bett liegt und eine Traumübung durchführt, während man das Gefühl hat, dass die Reise ohne Einschlafen beginnt, eine Einladung sein kann, sich daran zu gewöhnen, dass eine außerkörperliche Erfahrung jederzeit stattfinden kann. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Buch von Thomas Karlsson mit dem Titel "Astralreisen: Innerhalb und außerhalb des Körpers". In diesem Buch beschreibt der schwedische Okkultist eine Astralreise, die während des Radfahrens im Wachzustand erlebte. Sein Astralkörper löste sich vom physischen Körper, während dieser einfach weiterfuhr. Ich glaube es exitiert gar keine andere Welt. Die Wachrealität die dann weiter läuft, ist nur ein Art Ankerpunkt damit wir zurück kehren können.

Es scheint, dass die Art und Weise, wie wir solche Erfahrungen wahrnehmen und bewerten, stark von unserem persönlichen Narrativ oder Mem abhängt. Letztendlich handelt es sich wahrscheinlich um dasselbe Phänomen, aber je nachdem, welchem Narrativ wir folgen, können wir es in verschiedene Richtungen lenken. Unsere Erfahrungen sind oft auf das beschränkt, was wir aufgrund unserer individuellen Selbst- und Weltbilder als integrierbar empfinden. Für einige Menschen ergibt es mehr Sinn, luzide Träume zu erleben, weil das für sie die perfekte Lernumgebung ist, während für andere Menschen eine Astralreise, die die Vorstellung einer konstanten Realität schon leicht erschüttert, sinnvoll sein kann.



RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Laura - 13.12.2023

Zitat:Einmal stand ich sogar aufrecht im Wachbewusstsein in meinem Wohnzimmer und erlebte eine Astralreise völlig vom Schlaf entkoppelt. Das hat mein konstantes Weltbild natürlich erschüttert.

Hi Steffi,

ich finde dieses Thema immer wieder sehr interessant. Nur sage ich mir, wenn eine vollständige Abkoppelung erreicht ist, muss ja der physische Körper irgendwie bewusstseinsmäßig abgeschaltet sein. Dass man z.B. dort keine Schmerzen spürt. Also was passiert, wenn man da rumsteht mitten im Raum, fällt der Pk dann nicht einfach um?
Alles andere, wenn man etwa noch den Muskeltonus im PK steuern kann(oder anderes) wäre für mich nur eine Teiltrennung. Solange das Bewusstsein halt noch in zwei Körpern verteilt/vorhanden ist. Dann ist der Übergang noch nicht ganz abgeschlossen.
Wie kann man letztlich die Frage beantworten, ob es eine Loslösung ohne Schlafzustand des PK gibt? Entweder der PK hat noch Bewusstsein oder nicht. Falls nicht, was tut er, wenn er nicht "schläft" im Sinne von Bewusstlosigkeit?
Ich könnte es mir insoweit vorstellen: Man ist klar außerhalb seines PK, kann aber auf Wunsch diesen jederzeit erreichen und steuern(Doppelbewusstsein herstellen) oder ihn halt wahrnehmungsmäßig völlig abschalten(so dass man z.B. keinen Schmerz mehr spürt)...


RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - ichbinmehr - 13.12.2023

Zitat:ich finde dieses Thema immer wieder sehr interessant. Nur sage ich mir, wenn eine vollständige Abkoppelung erreicht ist, muss ja der physische Körper irgendwie bewusstseinsmäßig abgeschaltet sein. Dass man z.B. dort keine Schmerzen spürt. Also was passiert, wenn man da rumsteht mitten im Raum, fällt der Pk dann nicht einfach um?

Meiner persönlichen Überzeugung nach, existiert die Realität, in der der physische Körper noch vorhanden ist, dann nicht mehr. Dies ist jedoch lediglich meine persönliche Meinung oder eine Entscheidung, wie ich mit meiner Realität umgehe. Ich glaube, dass nur das, was in diesem Moment existiert, real ist, und alles andere lediglich ein Traum ist. Ich bin Agnostiker. Ich glaube was ich selbst erfahren habe. Die physische Welt ist in meiner subjektiven Wahrnehmung ein Traum, aber ich kann und möchte das nicht beweisen. Es ist nur meine Entscheidung.

Diese Erkenntnisse stammen aus meiner Erfahrung und haben mehr mit der Auflösung meiner Wachrealität zu tun, als mit der nächtlichen Traumwelt. Sie haben einen tiefen Eindruck auf mich gemacht, weshalb ich diese Überzeugung für mich persönlich angenommen habe. Jeder Mensch lebt jedoch in seiner eigenen Realität und entscheidet selbst, wie seine Realität für ihn funktioniert.

In Bezug auf Thomas Karlsson verstand ich, dass sein physischer Körper weiterhin Rad fuhr, bis die beiden Körper wieder miteinander verbunden waren. Ich kann jedoch nicht sicher sagen, ob er sein Rad noch steuern konnte. Es ist schon lange her, seitdem ich sein Buch gelesen habe, und ich kann gerade nicht nachschlagen, da ich es nicht mehr besitze. Es ist möglich, dass ich aus der Erinnerung heraus etwas falsch wieder gebe. Karlsson war ein Mystiker und Kabbalist, der möglicherweise schon sehr erfahren im Umgang mit solchen Erfahrungen war?

Robert Monroe hatte zweifellos außergewöhnliche Erfahrungen gemacht und ist einer meiner großen Vorbilder. Sein zweites Buch hat mich so beeindruckt, dass es mich von der wissenschaftlichen Klartraumtheorie abgebracht hat. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Monroe erleuchtet war, und daher könnte sein Konzept der Realität möglicherweise von seinen eigenen Vorstellungen geprägt und beeinflusst sein?

Monroe glaubte meiner Meinung nach immer noch an eine Welt außerhalb seiner selbst. Er fungierte als Vermittler zwischen der rational-wissenschaftlichen und der spirituellen, nicht-physischen Welt. Er war ein Pionier und Vorreiter in diesem Bereich, was sein Lebenswerk ausmachte. Ich würde sagen, er war nicht desillusioniert. Gerade deshalb konnte er der Welt diese Erkenntnisse vermitteln. In gewisser Hinsicht war er also ein Bodhisattva, der sich selbst noch ein Auge zugehalten hatte, um der Welt zu dienen.

Obwohl er auf seinen Reisen spirituelle Erfahrungen gemacht hatte, glaube ich, dass er immer noch an die Beständigkeit und Festigkeit der Wachrealität glaubte und sein Konzept der Realität auf diesen Vorstellungen aufbaute. Dies ist meine persönliche Einschätzung, und es ist möglich, dass ich mich irre. Menschen können beobachtet werden, und aufgrund der erhaltenen Eindrücke kann man sich ein Urteil bilden. Grundsätzlich müssten wir Robert Monroe fragen wie er die Realität betrachtet hat.  wink1

Wir sind alle mit den Definitionen von Monroe, Buhlmann und anderen über Astralreisen vertraut. Ich persönlich finde die Konzepte von Monroe und Co sehr nützlich und inspirierend, und er wird immer ein großes Vorbild für mich sein. Dennoch habe ich Erkenntnisse über meine Realität, die sich von Monroes Vorstellungen unterscheiden. Diese Erkenntnisse betreffen die Wachrealität als Traum, was meine Perspektive auf die verschiedenen Zustände beeinflusst.

Zitat:Wie kann man letztlich die Frage beantworten, ob es eine Loslösung ohne Schlafzustand des PK gibt?

Eine Möglichkeit wäre, die Loslösung in einem anderen Kontext und Setting auszuprobieren. Schamanen sind seit jeher in der Lage, andere Bewusstseinszustände zu erreichen, ohne unbedingt den Schlaf als Übergangsritual zu benötigen. Dies kann durch verschiedene Methoden wie Trommeln, Tanzen oder  psychedelische Substanzen geschehen.

Ich persönlich betrachte Astralreisen aus dem Wachbewusstsein als eine fortgeschrittenere Übung. Ich selbst habe diese Stufe noch nicht erreicht und finde es für mich persönlich notwendig, außerkörperliche Erfahrungen im Schlaf zu erleben.

Später kann man diese Erfahrungen evtl. auf die Wachrealität übertragen? Nur weil ich derzeit nicht in der Lage bin, außerkörperliche Erfahrungen im Wachzustand zu initiieren, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass es unmöglich ist. Nur weil eine AKE für mich immer mit dem Schlaf korreliert hat, müssen sie nicht kausal zusammen hängen.

Ich erkenne an, dass mein Wissen und meine Fähigkeiten sehr begrenzt sind und dass die Möglichkeiten möglicherweise weit über meine Vorstellungskraft und Erfahrungen hinausgehen.

Einmal wurde mir gezeigt, dass dies möglich ist, und mein Weltbild musste sich ändern. Als ich im Wachbewusstsein dieses erfahren hatte, habe ich mich in einem Knurren eines Wolfes, welches aus meiner Tiefe kam, in in den anderen Zustand geschoben. Dabei verstand ich von innen heraus, wie Schamanen das mit einer Trommel machen.

Es war wie ein WILDEN durch den Klang. Das exakt selbe Gefühl, wie zu den Zeiten, wo ich mit der WILD Technik im Einschlafprozess durchs Bett gefallen bin. Genauso habe ich den Klang des Knurrens durchquert. Es braucht ein Ritual. Es braucht ja eine Grenze zwischen den Welten. Es braucht eine bewusste Entscheidung. Dafür braucht es Rituale. Ob das nun eine Trommel, ein Knurrren, oder eine Schlaftechnik ist, oder eine visuelle Doppelgängerprojektion. Das sind in meinem Augen alles einfach nur Rituale. Gleich ob physisch oder imaginär. Ein feinstofflicher Gedanke, kann auch ein Ritual für den Übergang sein. Anfänger brauchen beim Zaubern feste Rituale und später können die immer feinerstofflicher werden.

Ich bin durch das Knurren hindurch gewildet, in eine andere Realität. Ich denke mal so ähnlich machen Schamanen das mit einem Tranceinstrument. Mir ist das aber nur einmal passiert. Ich bin weit davon entfernt diese Technik zu beherrschen!

Ich denke, mir wurde durch die verwandlung in den Wolf gezeigt, dass Astralreisen nicht zwangsläufig mit dem Schlaf verbunden sein müssen. Für die meisten Menschen sind sie das jedoch, da dies ihr Weltbild weniger erschüttert. Und wie du ja weißt, hatten diese Erfahrungen für mich die Konsequenz, dass ich meine Stabilität erstmal total verloren hatte, weil in der Wachrealität nichts mehr fest und sicher war für mich.

Ich erkläre mir das ja zu einem großen Teil durch mein Trauma. Solche Erfahrungen über Wochen hinweg, in denen die Wachrealität aufgrund einer Abfolge von mystischen (Sterbe-)Erfahrungen zerstört wird, würden die meisten Menschen aus den Socken hauen. Ich war 4 Monate lange ununterbrochen solchen Zuständen und Erfahrungen ausgesetzt. Danach war ich ein anderer Mensch. Ich selbst musste einen Weg finden, wie ich in dieser instabilen Traumwelt, in der nichts mehr sicher ist, weiterleben konnte. Ich musste mir neue innere Strukturen schaffen, um Sicherheit und  Orientierung zu finden.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch geglaubt, dass solche Phänomene eng mit dem Schlaf verbunden waren. Heute denke ich jedoch, dass es sinnvoll ist, diese Techniken mit dem Schlaf zu verknüpfen, da dies ein sicheres Umfeld bietet und mein Ego diese Verbindung benötigt, um sich sicher zu fühlen. Mein Gefühl der Sicherheit ist noch nicht stabil genug, um die Freiheit zu leben, die ich im Geist erkannt habe.

Die Realität mag je nach Ego Standpunkt anders bewertet werden, als sie tatsächlich ist, aber für das eigentliche Astralreisen spielt das keine entscheidende Rolle. Die Konzepte von Monroe und Co sind solide und ausreichend für die meisten Menschen. Es sind jedoch Konzepte, und letztendlich sind alle Konzepte leer oder wie es so schön heißt: The Map ist not the Territiory. Wenn jedoch die Landkartekarte sich als nützlich erweist, dann nutze sie. Karten und Konzepte dienen dazu, uns zu leiten und Struktur zu geben. Wir brauchen Konzepte, wir brauchen Vorstellungen die uns führen.

Wenn du mich jedoch nach meiner persönlichen Sichtweise auf Astralreisen fragst, denke ich, dass sie letztendlich nicht an den Schlaf gebunden sind. Wir erleben sie meistens in Verbindung mit dem Schlaf und nehmen deshalb an, dass es eine kausale Beziehung gibt. Kausalitäten und Konzepte können jedoch ebenfalls Fehlschlüsse sein, und wenn man Astralreisen noch weitere tausend Jahre empirisch erforschen würde, könnten wir möglicherweise zu neuen Erkenntnissen kommen.

Ich bin an dem Punkt eben total desillusioniert worden. Ich habe aber gleichzeitig das Problem, dass ich noch existiere und daher Wege für mich finden muss, mit dieser Freiheit ohne Grenzen umzugehen. Es gibt für mich keine feste Realität mehr, nur noch Traumrealität. Konzepte wie Materie, Kausalität und Co, sind bereits so leer geworden, dass ich alles für möglich halte, aber noch nicht alles machen kann, weil mein sensibles Ego mich immer wieder bindet. Ich bin der Grund dafür, dass es Grenzen in meiner Realität gibt. Jenseits von mir gibt es keine Grenzen. Ich habe persönliche Grenzen, aber ich glaube nicht mehr an allgemeine Grenzen.

Meine Ich Identifikation und meine Grundbedürfnisse sind relativ fest geblieben. Ich bin ein Ich in einer leeren Traumwelt, welches sich fragt, wie gehe ich mit der Situation um? Die Frage warum ich in dieser unbeständigen leeren Traumwelt immer noch als festes Ich existiere, konnte ich mir noch nicht vollständig beantworten. Dieses hat mir jedoch eine ganz bestimmte Perspektive ermöglicht. Ich stehe mit einem Bein im Leben, während das andere Bein im Tod steht. Vielleicht wollte ich mich nicht für eine Seite entscheiden?

Ich vermute, dass ich deshalb etwas anders auf die Astralreise schaue als Monroe, der sehr fest im Leben stand. Monroe stand mit beiden Beinen im Leben.

Das macht aber nichts, denn ich kann trotzdem immer noch von ihm lernen. Ich erkenne ihn dafür an, was er für die Welt geleistet hat. Es muss nicht jeder diese desillusionierte Sicht auf die Dinge haben. Manchmal hat man einfach seinen eigenen Weg, der zu ganz eigenen Erkenntnissen führt, die nicht unbedingt mit anderen in Einklang stehen und vielleicht ist das auch eine interessante Perspektive, die Dinge anders zu sehen, als die meisten Menschen. Das ist auf jedenfall eine Herausforderung.

Monroe ging es zu seiner Zeit auch so, und ich bin eine andere Generation. Vielleicht gehört das zum Individuationwegs mancher Menschen, mit den eigenen Erfahrungen zu stehen, die scheinbar nicht in die Welt passen. Gerade weil Monroe mein Vorbild und vielleicht auch mein Lehrer war, musste ich ihn in Frage stellen und den Mut haben und sagen, seine Karte ist für mich nicht ganz richtig. Dennoch bin ich ihm sehr sehr dankbar. Niemand ist je alleine zu seinen Erkenntnissen gekommen.

Zitat:Ich könnte es mir insoweit vorstellen: Man ist klar außerhalb seines PK, kann aber auf Wunsch diesen jederzeit erreichen und steuern(Doppelbewusstsein herstellen) oder ihn halt wahrnehmungsmäßig völlig abschalten

Während meiner Reise durch das Knurren hatte ich kein Doppelbewusstsein. Dennoch halte ich das Konzept der Doppelbewusstseinsprojektion für sehr nützlich, auch für mich selbst.

Doppelbewusstsein herstellen finde ich eine gute Formulierung. Ich glaube, dass das Doppelbewusstsein bereits eine Projektion ist. Ich glaube wir projizieren ein anderes Ich und wechseln dann zu diesem anderen Zustand. Ähnlich wie bei den Klartraumtechniken, bei denen wir eine imaginäre Tür in die Luft zeichnen und durch sie hindurchgehen. Dahinter erwartet uns eine andere Traumrealität. Ich denke, der Doppelgänger ist bereits eine eigene Schöpfung, die als Tor in eine andere Realitätsebene dient, ähnlich wie die gemalte Tür.

Ich glaube dass der Doppelgänger nicht einfach so da ist, sondern dass wir ihn selbst erschaffen können, um einen Weg durch die Realitäten zu haben. Als der erste Astralreisenforscher eine Silberschnur sah, haben alle anderen Astralreisenden auch eine Silberschnur gesehen. Das sind in meiner Welt alles nur Hilfskonzepte, die uns zb. Sicherheit, Führung und Struktur geben können, weil wir so einen Weg brauchen solange wir ein Ich haben.

Ich finde die Idee gerade total interessant, das Doppelbewusstsein selbst bewusst zu projizieren. Es ist ein Schöpfungspozess, welcher eine neue Realität erschafft. Falls ich mal wieder einen KT habe, könnte das ein spannendes Traumziel für mich sein. Ich glaube das Techniken die mit der Ablösung des Astralkörpers arbeiten so eine Projektion erzeugen. Ich meine wirklich Projektion im Sinne der Definition von Psychoanalyse nur eben bis ans Ende aller Erscheinungen, also völlig konsequent ohne Ausnahme. Deshalb heißt es ja auch Astralprojektion.

Ich glaube aber, man sollte Techniken, Konzepte und Vorstellungen nutzen, wenn sie einem dienen. Es sind Wege, die uns führen und uns Struktur geben. Das ist manchmal wichtig um überhaupt irgendwo anzukommen. Ich habe keine Einwände gegenüber den Konzepten von Monroe und Co und schätze sie sehr. Dennoch bin ich persönlich zu anderen Schlussfolgerungen gekommen, wenn es um die Frage nach der Entstehung der Realität geht.



RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 27.12.2023

Nochmal Oliver Tappe im Interview bei KONTROVERSUM mit tiefgreifenden Fragen und Gedanken zu anderen Welten mit der Anmerkung sich nicht auf den Weg in den Park bzw. ins Jenseits zu machen, sondern direkt zum Höheren Selbst. 




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 20.01.2024

Terra Xplore: Nahtod - Was passiert an der Grenze zwischen Leben und Tod?

Hier wird eine Konstruktion beschrieben, die eine AKE (Außerkörperliche Erfahrung) via Simulation im Wachen erlebbar macht bzw. das Erlebnis, sich selber von oben aus zu betrachten:

ab Min. 12:18




RE: Geistige "Räume" - Videos und eigene Erfahrungen / Außersinnliche Wahrnehmung - Lucinda - 21.01.2024

Etwas über Schwingungen und Frequenzen von Susanne Lohrey.

Was sie thematisiert, streift auch Übertragungs- und Gegenübertragungsgefühle. Hauptbereiche, mit denen sie sich ursprünglich befasst, sind Manipulation und Narzissmus.
Hier mal etwas über obiges Thema.

Als Greis würden die Theta-Wellen wieder zunehmen, als Tor in die andere Welt.