Klartraumforum

Normale Version: Don's Klartraumtipps
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Liebe Oneironauten,

ich öffne hier einfach eine Sammlung von Tipps, die in der ersten Linie für mich gedacht wurden. Die Anweisungen an mich selbst sozusagen. Wenn sich jemand davon inspirieren lässt, nur zu!*



Die generellen Empfehlungen:
  • Schlafe an unterschiedlichen Plätzen in der Wohnung, oder so oft wie es geht auch wo anders, außerhalb eigenen vier Wänden!
  • Tag als eine Klartraumsimulation:

  • Rede am Tag mit anderen Menschen so, als wären diese deine Traumgestalten. Zuerst ist dabei die Kunst des Zuhörens gefragt. Wenn die Menschen zu dir reden, bedeutet es in diesen Moment, dass dein Unbewusstes zu dir spricht und dir etwas Wichtiges mitteilt. Höre erst mal zu und versuche die Botschaft zu verstehen. Lass die Traumperson ausreden und lass dir Zeit nachzudenken, welche Bedeutung in diesen Worten steckt. Wenn du jedoch Gefühl hast, dass du dich nicht verstehst, oder die Unterhaltung belanglos zu sein scheint, frage vorsichtig und respektvoll, was sich hinter der Aussage verbirgt. Erfahrungsgemäß fangen die Menschen plötzlich an tiefsinnige Sachen zu erzählen und die Gesprächsatmosphäre wird beinah traumhaft.

  • Nimm dir Zeit eine Pause zu machen. Erkenne, dass es ein Traum ist. Nimm dir wirklich Zeit für dieses Spiel und tu das, was du noch nicht getan hast: geh einen anderen Weg nach Hause, oder einen Weg, der sinnlos zu sein scheint. Bleibe an einer Stelle, halte inne und verharre ungewöhnlich lange ohne irgendwohin zu gehen. Esse, was du noch nie probiert hast, trinke das, was du sonst nie trinken würdest. Entzünde eine Kerze des Bewusstseins am hellen Tag und schaue dir die Umgebung an: versuche zu fühlen , wie du die Umgebung mit Kraft deinen Gedanken spielerisch und mühelos permanent erschaffst. Dieses Gefühl ist extrem wichtig. Gehe ihm so lange, so weit, so tief nach wie du es nur aushalten kannst. Denn wenn du diesem Gefühl vertraut wirst, dann ist es kein Problem für dich in der Nacht klar zu sein.

  • Erlaube dir am Tag einem Wunsch nachzugehen. Es muss nichts vernünftiges sein. Erlaube dir einfach mal die Schule zu schwänzeln oder vergeige ein Termin. Erlaube dir ein fettes Stück Torte zu essen oder stundenlang in Comicsbücher rumzuschmökern – egal was, Hauptsache du erlaubst dir das bewusst und machst es bewusst, darum geht es eigentlich, das Gefühl der Eigenkontrolle wird dadurch verstärkt und man kennt sich besser lernen.

  • Erfinde ein Gerät, was dich klar macht! Nehme dazu z.B. ein Infusionsbeutel (welche in der Medizin verwendet werden), fühle ihn mit Wasser und hänge oben an der Wand auf. Das Wasser soll dann langsam tropfen in ein Gefäß unten, das irgendwann morgen früh um vier voll sein soll und dadurch etwas einschalten… usw. usf. sei kreativ! Auch wenn es nicht perfekt funktionieren soll, die Hauptsache ist, du beschäftigst dich damit.

  • Erschaffe dir am Tag einen auf dich zugeschnittenen Klartraumanker. Das kann ein Fetisch, ein magischer Gegenstand, oder ein besonderer Nachthemd sein. Wichtig ist dabei, dass du am Tag in die Erschaffung des Klartraumankers und in seine funktionsweise viel Zeit und Liebe investierst. Wenn dir dieser Klartraumanker im Traum erscheint, ist die Klarheit garantiert!



Nahrungsmittel:

A- Fasten:

1. Man fastet 1 Tag.
2. Man klebt auf allen Nahrungsmittel in der Küche rote Zettel mit Schrift: „Vorsicht, es ist ein Traum!“
3. Jedes Mal, wenn man in die Küche geht, wird ein RC gemacht.
4. Am Abend geht man schlafen.
5. Durch den Hunger träumt man vom Essen und wird dadurch klar.

B – Süßigkeiten/Salz

1. Man isst süße oder salzige Sachen am Abend und trinkt nichts dazu oder danach.
2. Auf einer großen Entfernung, jedoch gut sichtbar wird ein Glas Wasser aufgestellt.
3. Man geht schlafen.
4. Wenn man davon träumt, dass man aufsteht um Wasser zu holen, wird ein RC gemacht.






Ergänzung folgt später


LG,
Don



*Des Weiteren kann ich einfach hierher verweisen, wenn ich danach gefragt werde.




thumbsu !!! (...mehr brauch ich dazu nicht scheiben.)
Wieso sagt kaum jemand was zu den Tipps? Alle wollten sie wieder freigeben und nun herrscht hier totenstille. Wieso so schüchtern? Don ist auch nur ein Mensch biggrin .Ich fang dann einfach mal an. Die Kritik ist auch nicht böse gemeint, besonders da Don selber meint, die Tipps seien schrottig, auch wenn ich da nicht ganz zustimmen kann.


[quote]
Die generellen Empfehlungen:
Warum hier keiner was schreibt? Ich fühle nicht, dass ich hier was zu beitragen kann außer ein großes: DANKE!

Das sind die Sorte Tipps, die ich suche. Mehr davon.

PS: Habs mir übrigens gleich ausgedruckt.
ich bin froh, dass diese wunderbaren anregungen nun doch hier zu lesen sind.
Gut, dann kann ich ja jetzt endlich was zu den Tipps schreiben biggrin


Zitat:Don Rinatos schrieb am 09.10.2008 23:08 Uhr:
Die generellen Empfehlungen:
 Schlafe an unterschiedlichen Plätzen in der Wohnung, oder so oft wie es geht auch wo anders, außerhalb eigenen vier Wänden!

Diesen Tipp habe ich vor ein paar Wochen schon befolgt, nur ohne zu wissen das es der Klarheit förderlich ist. Ich hatte nur eine Vermutung. Und sie wurde bestätigt. Mein Schlaf war schön leicht und ich war näher am Klartraum als sonst.

@michaelick: Es gibt auch Leute, die einen leichteren Schlaf erzeugen, indem sie sich falschrum ins Bett legen
Zitat:
Zitat:...eine Sammlung von Tipps, die in der ersten Linie für mich gedacht wurden. Die Anweisungen an mich selbst sozusagen.



keine Haftung tongue



Kultivierung von Wachposten:

(Die Wachposten sind laut Konstantin Platonow die neuronale Netzwerke im Gehirn, die wir absichtlich voraktivieren können. Er beschreibt das so, dass wenn wir morgen eine wichtige Verabredung haben und der Wecker kaputt ist, wir am Abend (unbewusst?) unsere Wachposten aktivieren und dadurch rechtzeitig wach werden. Die Idee ist, dass man sich mittels Wachposten auch zur Klarheit wecken kann. Dazu sollte man sich allerdings mit diesen Wachposten vertraut werden)



Stufe I: Lerne blind zu sein, damit du überhaupt etwas sehen kannst!

In dieser Trainingseinheit geht es darum eigenen Wahrnehmungsapparat umzubauen. Normaleweise ist bei Menschen die visuelle Wahrnehmung am Tag dominant (schätzungsweise 90% von Infos über die Umgebung auf diesem Wege). Ich schlage vor die Wachposten (die Intuition, das sechste Sinn) durch die Verlagerung von Wahrnehmungsqualitäten zu kultivieren

 Balancieren, Jonglieren, Einradfahren, Klettern… usw. usf.: Alles was Vestibularapparat stärkt, ist hier angebracht!
 Orientierung in der Dunkelheit: Laufe nachts ohne Licht durch deine Wohnung. Lerne dich ohne Sehen zurechtzufinden. Fange mit einfacher Fortbewegung und schärfe deine Sinne kontinuierlich weiter, bis du auch die komplizierte Aufgabe bewältigen kannst (z.B. Tee servieren in der Dunkelheit).
 Hier gibt es Beispiel dafür, wie das Hören von Außengeräuschen klarheitsförderlich sein kann:
http://37351.rapidforum.com/topic=100378953808

"Es tauchen unbewusste Träume auf, die ich schon heute Nacht geträumt habe. Ich freue mich über jedes Geräusch von „draussen“, verschiebe meine Aufmerksamkeit auf diese und gewinne wieder die Klarheit."




Stufe II: Traumgang

 Gut ist es, wenn du schnell und unproblematisch einschlafen und aufwachen kannst. Das kann man jederzeit tun. „Atmung“ ist dabei das Zauberwort. Durch langsames, flaches Atmen, mit größeren Pausen zw. Aus- uns Einatmen kommst du mehr ins Traum. Durch schnelleres, intensiveres Atmen weckst du dich auf.
 Stelle dich hin, schließe deine Augen, entspanne deine Muskulatur und fange an mittels Atmung in den Traum zu steuern. Mit zunehmender Übung wirst du immer schneller in den Traumzustand gleiten. Ich bin einmal im Wald unter einem Baum stehend eingepennt und nach einer halben Stunde wieder aufgewacht.
 Bist du in deiner Wohnung sicher geworden, kannst du deine Aktivitäten auf die Straße verlagern. Wähle eine Strecke, wo du mehrere hundert Meter ohne Hindernisse (Autos, Kinder, Passante) laufen kannst. Stelle deine Wachposten auf, schließe die Augen und geh vorwärts. Die Wachposten haben die Aufgabe dich nach ca. 300 Meter und bei Störungen zu alarmieren. Versuche dich in diese Zeit zu entspannen und bringe deine Atmung in den Schlafmodus.
 Optimalerweise kannst du zum Schluss träumend lange Wege durchschreiten. Man plant die Route vor, stellt die Wachposten auf und schläft ein. Nach dem Aufwachen befindet sich bereits am Ziel.
http://37351.rapidforum.com/topic=100378047133



Stufe III: Wachpostentuning

 Fange an im Sommer in der Natur zu übernachten. Im Wald, auf der Wiese, irgendwo, wo möglichst keine Menschen dich stören. Eine Isomatte und ein Schlafsack reichen meistens völlig aus. Es ist eine natürliche Kultivierung von Wachposten. Erfahrungsgemäß sind sie sehr wach, besonders wenn die wilde Tiere umher streifen.
 Bist du mit deinen Wachposten sehr vertraut, kannst du an diese auch weitere Aufgaben delegieren. Z.B. auch an gefährlichen Plätzen übernachten:
http://37351.rapidforum.com/topic=100377994227

Zitat:Also wirklich Don, von dir hätte ich das nicht erwartet. Schule schwänzen ? Dazu bin ich einfach zu verantwortungsbewusst. Denn damit handele ich nicht nur mir selber viel Stress ein, sondern auch anderen. Außerdem gehe ich gerne zur Schule, denn da treffe ich meine Freunde usw. Schwänzt du auch ab und zu deine Arbeit an der Uni?


Sehr oft. Sogar sehr. Die Schule, die Uni und auch jetzt die Arbeit. Mag sein, dass ich dadurch etwas verpasst habe. Jedoch sehr viel habe ich gewonnen.
Dass die "wichtige " Termine gar nicht so wichtig sind. Dass die gesellschaftliche "Wirklichkeit" sozial konstruiert ist und mit der Natur nichts mehr zutun hat. Dass viele Menschen versuchen den anderen Menschen ihre Einsichten, Ängste, Hoffnungen uvm einpflanzen.
Du bist deiner Verantwortung bewußt? Vor wem denn?


LG,

Don

Zitat:Don Rinatos schrieb am 28.10.2008 18:58 Uhr:
... Dass viele Menschen versuchen den anderen Menschen ihre Einsichten, Ängste, Hoffnungen uvm einpflanzen.

Don, ich beginne dich und einige deiner Reaktionen in letzter Zeit langsam zu verstehen. Ich heisse letztere aber nicht unbedingt gut. Der Satz oben hat meiner Meinung nach eine paranoide Komponente.

Zitat:fiodra schrieb am 28.10.2008 19:33 Uhr:

Zitat:Don Rinatos schrieb am 28.10.2008 18:58 Uhr:
... Dass viele Menschen versuchen den anderen Menschen ihre Einsichten, Ängste, Hoffnungen uvm einpflanzen.

Don, ich beginne dich und einige deiner Reaktionen in letzter Zeit langsam zu verstehen. Ich heisse letztere aber nicht unbedingt gut. Der Satz oben hat meiner Meinung nach eine paranoide Komponente.


Fiodra, ich beginne dich und einige deiner Reaktionen in letzter Zeit langsam zu verstehen. Ich heiße letztere aber nicht unbedingt gut. Der Absatz oben hat meiner Meinung nach eine diagnostische Komponente.

bigwink

Zitat:Rhetor schrieb am 28.10.2008 19:51 Uhr:

Zitat:fiodra schrieb am 28.10.2008 19:33 Uhr:

Zitat:Don Rinatos schrieb am 28.10.2008 18:58 Uhr:
... Dass viele Menschen versuchen den anderen Menschen ihre Einsichten, Ängste, Hoffnungen uvm einpflanzen.

Don, ich beginne dich und einige deiner Reaktionen in letzter Zeit langsam zu verstehen. Ich heisse letztere aber nicht unbedingt gut. Der Satz oben hat meiner Meinung nach eine paranoide Komponente.

Fiodra, ich beginne dich und einige deiner Reaktionen in letzter Zeit langsam zu verstehen. Ich heiße letztere aber nicht unbedingt gut. Der Absatz oben hat meiner Meinung nach eine diagnostische Komponente.
bigwink

Der Satz drückt meine Meinung aus. Es handelt sich nicht um eine Diagnose, sondern um die Benennung einer Qualität, die ich in Don's Satz entdeckt habe: Das Gefühl der Bedrohung und des Identitätsverlustes, die durch die Beeinflussung anderer entstehen.
Na dann ist's ja gut biggrin

Zitat:fiodra schrieb am 28.10.2008 19:33 Uhr:

Zitat:Don Rinatos schrieb am 28.10.2008 18:58 Uhr:
... Dass viele Menschen versuchen den anderen Menschen ihre Einsichten, Ängste, Hoffnungen uvm einpflanzen.

Don, ich beginne dich und einige deiner Reaktionen in letzter Zeit langsam zu verstehen. Ich heisse letztere aber nicht unbedingt gut. Der Satz oben hat meiner Meinung nach eine paranoide Komponente.


Das finde ich toll. Es macht mir nichts aus, als eine Projektionsfläche zu dienen happy . Und verrückt wollte ich schon immer sein biggrin


Zitat:Don Rinatos schrieb am 28.10.2008 20:25 Uhr:
Das finde ich toll. Es macht mir nichts aus, als eine Projektionsfläche zu dienen happy ...

Ich find's lustig, dass ich von dir in letzter Zeit noch nie sowas gelesen habe, wenn dir die Leute applaudieren. big

Zitat:fiodra schrieb am 29.10.2008 11:24 Uhr:

Zitat:Don Rinatos schrieb am 28.10.2008 20:25 Uhr:
Das finde ich toll. Es macht mir nichts aus, als eine Projektionsfläche zu dienen happy ...

Ich find's lustig, dass ich von dir in letzter Zeit noch nie sowas gelesen habe, wenn dir die Leute applaudieren. big


Ich denke aus rein egoistischer Haltung ist dieser Phänomen relativ leicht zu erklären:
die positive Verzerrungen werden einfach so genommen, bei den Negativen wird auf Projektivität zurückgeführt.
Man kann darüber ja nur lachen biggrin

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