Klartraumforum

Normale Version: Klarträumen als Ausweg aus der Realität
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Zipfelklatscha

Mich würde gerne interresieren war ihr klarträumt wenn ihr es bewusst macht, oder warum ihr dann nicht versucht aufzuwachen.

Ich sehe es als Ausweg aus der manchmal recht trüben Realität wie ist das bei euch
nunja meine Realität ist nicht strüb sondern nur stressig bigwink

Aber es stimmt schon dass man KTs sicherlich auch zum "spass haben" nutzen kann. Ich möchte allerdings damit auch meine Sportlichen fähigkeiten trainieren, innere probleme angehen und verschiedenstes lernen.
hmm also zur bewusstseinserweiterung tu ich es und zu verschiedenen experimenten mit mir selbst, der realitaet und so weiter..
natuerlich auch fuer schoene erfahrungen und zum erleben einer schoeneren realitaet als die wachwelt bigwink

Zipfelklatscha

@ silence wie kann man seine sprotlichkeit damit steigern????
nunja am besten informierst dich mal bissl zum Klarträmen und was man da alles machen kann :-)

siehe auch: http://www.klartraumforum.de/forum/showt...hp?tid=552
Ich nutze das Klarträumen für verschiedene Dinge. Zum einen auch, weil das Leben in der Wachwelt bei mir teils ziemlich besch... ist, aber das ist ja schließlich nicht immer so, von daher ist das nicht der einzige und schon gar nicht der Hauptgrund, warum ich das mache.
Für mich ist Klarträumen vor allem ein Werkzeug der Persönlichkeitsentwicklung. In einem Thread, sprichst du ja das Thema mit den Gefühlen an, die man vom Traum mitnimmt und den Tag beeinflussen. Ich denke, dass sich beide Seiten beeinflussen, sowohl die Traumwelt als auch die Wachwelt. Übst du am Tag ein kritisches Bewusstsein, veränderst du dich, das nimmst du auch mit in den Traum, weshalb du viel leichter merkst, dass du träumst. Wenn du umgekehrt in deinen Träumen anfängst, dich auf die schönen Dinge zu konzentrieren und freundlich mit deinen Traumfiguren zu sein, so schlägt dieses Verhalten auch auf die Wachwelt nieder (da wirst du nu plötzlich auch netter *g*). Übst du in ihnen problemorientiertes Denken, so wirst du es auch im Wachen tun. Wenn man im Klartraum sportliche Übungen macht, gerade solche, wo es um Körpergefühl geht, dann wirst du einen positiven Effekt in der Wachwelt davon haben. Das schöne bei all dem ist, dass der Klartraum so gut wie keine Grenzen hat, du sie dir frei setzten kannst. Aber das weist du ja auch von deinen Klarträumen. Das alles sind jedoch Gründe für mich, klarzuträumen. Die Flucht aus der Realität spielt bei mir nur selten mit rein.

Liebe Grüße,
Metro

Weißt Du, in KT brauche ich mich gar nicht zu bemühen aufzuwachen, das geschieht -meist viel zu früh- von ganz alleine. neutral

Flucht aus der Realität - das ist meines Erachtens wohl möglich, aber müsstest Du in diesem Falle nicht das Klarträumen bzw. Diesen Traumzustand mindestens zur obersten Priorität in Deinem Leben machen? Ich denke, wenn man ein gutes Gleichgewicht zwischen Traum- und Wirklichkeitserleben einhält, ist das schon o.k. mit der Klarträumerei.

Manchmal finde ich KT einfach nur höchst interessant und es ist toll, wieder dazuzulernen. Z.Bsp. habe ich heute morgen in einem kurzen KT versucht, Obst(speziell Bananen bigwink ) in der Luft abzulegen wie in einem Schrankfach. Nach mehreren Versuchen hab ichs tatsächlich hingekriegt und auch kapiert, warum es plötzlich funktionierte und vorher nicht.

Klar, Du fragst jetzt vielleicht: Was hast Du in der Realität davon?
Würd ich schlichtweg sagen: Ich hab wieder einmal mehr begriffen, dass ich bekomme und erreiche, was ich will, WENN ich es nur wirklich will...
Ist eigentlich mehr ne Prinzipfrage, bzw. -training.

Gruß, L.

Für mich ist es eher eine Frage der Kooperation. Sprich, wem oder was stelle ich mich mit meiner Eigenbewusstheit, meinem Existenzbewusstsein zwecks Realitätsbildung zur Verfügung.

Ich könnte beispielsweise heute einen Unfall gehabt haben und im Moment irgendwo im Koma liegen. Für mich wären die angenommenen Inhalte des Komas dann absolute Realität.

Genauso könnte ich mich in irgendein Anliegen hineinsteigern und das würde dann vollkommen meine Welt gestalten, erfüllen, bzw. ich würde dem Anliegen Realität, eben meine konkret erfahrene eigene Realität, als Lebenselixier angedeihen.

Ich sehe den Wachzustand und den Klartraumzustand und den normalen Traumzustand einfach als Manövriervehikel, die einem von mir angestoßenen positiven Erwartungsdrang zur Erfüllung dienen. Im Idealfall fallen die Erfahrungen aller drei Zustände am Ende in ein wunderbares Gesamtbild, ein Mandala, welches ich vor vielen Jahren angefangen habe - mehr unbewusst, denn bewusst – zu erarbeiten.

Etwas, was dann vollkommen rund ist und in dem Realität dann wiederum nichts anderes ist, als was es immer schon war – die Erfahrung der eigenen unbegrenzten Existenz. Ich lebe. Ich bin da. Es gibt mich wirklich. Und das wahrscheinlich schon immer und auch für immer.