Klartraumforum

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Mentalwelten

Alles hatte 2017 damit angefangen, dass ich mit Rai die eine außerordentliche intuitive Begabung hat, über ihre Mentalwelten sprach. Wir haben in Discord einmal mit einer kleinen Gruppe von Leuten versuchten eine gemeinsame Mentalreise zu machen. Das fand ich sehr spannend. Eine Mentalreise ist so eine Mischung aus einer Imagination und einer Astralreise, oder Andersweltreise bei der man jedoch im Körper bleibt und nur visionär reist.

Bei unserer Begegnung war ich noch der festen Ansicht, dass ich kein Talent zum Visualisieren habe. Immerhin fand ich dass schon bei den Klartraumübungen heraus. Durch meine Beschäftigung mit NLP erkannte ich, dass ich in meinem Hauptkanal kinästätisch und auditiv bin, und eben nicht visuell veranlagt. Dann kam da Rai mit ihrer außerordentlichen visuell-energetisch-intuitiven Begabung und Wahrnehmung, wo ich gar nicht mithalten konnte. Im Vergleich mit ihr, bin ich absolut rational verhaftet und unintuitiv.

Wir gingen auf der Mentalebene zusammen in ein Gebäude. Ich sah nur schwarz, als würde ich mit einer Augenbinde im Dunklen herumtappen. Dennoch konnte ich in einer Raum eine ganz besondere Energie fühlen, die wieder den Einklang brachte, dass wir da doch gemeinsam etwas wahrnehmen, was dort energetisch vorhanden war, denn sie hatte dort ein Thema installiert.

Ich nahm mir vor, regelmäßig mental zu reisen um einen Zugang zu dieser Wahrnehmungsebene zu erhalten. Doch als ich es dann versuchte, scheiterte ich wieder an meinen schlechten visuellen Gabe. Ich hatte mir auch mal ein Buch zum Üben von Visualisierungen gekauft, aber innerlich sträubte sich in mir alles. Ich kenne ja schon genug Visualisierungsübungen aus diversen Meditationen, die mich immer mit dem Gefühl, von ich kann das nicht zurück gelassen haben.

Ich versuchte es wieder. Ich schloss die Augen und fand eine weiße Fläche. Nichts passierte. Ich sehe nichts, sagte ich mir. Und wie üblich kam: Ich kann das nicht. Wieder wendete ich mich hilflos ab. Am nächsten Tag versuchte ich es wieder und fand erneut eine weiße Fläche. Ich frage mich warum weiß? Dann hatte ich spontan die Idee, vielleicht ist die Fläche weiß, weil sie noch leer ist? Vielleicht geht es darum, dass ich hier etwas eigenes baue? Ja vielleicht geht es für mich darum schöpferisch tätig zu sein, statt nur zu passiv Empfangen?

Respawn am Suppennudelstand

Ich dachte nach, was ich denn bauen könnte, wo es Details und Interaktion mit Wesen gibt. Etwas was ohne Belang ist, was sich nach zu Hause anfühlt und Geborgenheit ausstrahlt. Ich baute einen asiatischen Suppennudelstand. Er befindet sich in einem kleinen Restaurant, mit wenigen Tischen und Stühlen. Am Eingang befindet sich eine Theke, die zur Straße führt.

Dann stellte ich zwei Menschen ein, die dort in diesem Restaurant arbeiten. Es sollten sehr freundliche Menschen sein. Ja am liebsten ein Mann und eine Frau, die eine elterliche Energie ausstrahlen. Ich dachte spontan an die türkischen Besitzer des Döner Ladens in meiner Stadt, die eine sehr große Gastfreundschaft ausstrahlen. Ich nahm mir ihre Gesichter als Vorlage. Sie bekamen dann noch einen leicht asiatischen Touch.

Dann imaginierte ich, wie ihre Theke aussieht. Ich dachte an die Subway Schnellrestaurants, bei denen alle Zutaten in der Theke sichtbar sind. Ich dachte viele Details, viele Sinneseindrücke, könnte das Gefühl vertiefen in einer anderen Welt zu sein. Ich stellte mir so eine Subway Theke dann mit asiatischer Nudelsuppe vor. Alle Zutaten waren sichtbar, so dass der Kunde sagen kann, ich möchte bitte von dem und dem.

Es bildete sich von Selbst eine sandfarbene Pflasterstein Straße, die bisher noch ins Nirgendwo führte. Wie im Computerspiel konnte ich rein und raus zoomen. Es war ein winziger Suppennudelstand in einer unendlich großen leeren weißen Welt, die ich bebauen darf. Auf dieser Straße respawnte ich dann in meiner jetzigen Gestalt vor dem Suppennudelstand. Nun begann ich, mir die Umgebung aus der First Person Perspektive genau anzusehen.

Ein Teil der Umgebung hatte ich vorgegeben, ein Teil der Szene aktualisierte sich aus dem Unbewussten. Ich erkannte, dass ich auswählen kann, wie viel ich vorgebe und wieviel Raum dem Unbewusstem noch bleibt, um der Szene Leben einzuhauchen. Ich trat vor den Suppennudelstand und begrüßte den freundlichen Verkäufer. Ich sah sein Gesicht und die Lachfältchen um seine Augen. Ich sehe selten ganz klar, so wie in der Wachwelt. Die Inneren Bilder sind selten ganz konstant, aber konstant genug um mit dieser Welt zu interagieren. Es hängt auch immer vom Energielevel und von der Inneren Ruhe ab, die ich aufbringen kann, um nach Innen zu gehen. Ich kann das nicht immer steuern. Manchmal klappt es hervorragend, manchmal scheint es der falsche Moment zu sein.

Ich zeigte ihm einige Zutaten in der Auslage, und er begann meine Suppe zuzubereiten. Er reichte sie mir. Ich bedankte mich und wollte bezahlen. Aber er machte eine Geste, dass Geld hier in dieser Welt überflüssig sei. Das überraschte mich. Das hatte ich nicht bewusst kreiert. Es gefiel mir aber. Dann kam seine Frau in den Raum. Sie begrüßte mich lächelnd. Ich nahm meine Suppe und setzte mich an den Tisch der halb unter dem Restaurantdach und halb auf der sandfarbenden Pflastersteinstraße in der herrlichen Sommersonne stand. Das Wetter erschien von selbst. Es war genauso wie ich es mag. 26 C Grad.  Der Himmel war blau und klar. Ich spürte die Sonne auf meiner Haut. Ich aß meine Nudeln und versuchte sie zu fühlen und schmecken.

Das war meine erste Mentalreise in meine eigenen Welt. Erstaunt stellte ich fest, dass ich doch visualisieren kann, nämlich dann, wenn ich die Möglichkeit habe, mir meine Welt selbst zu kreieren. Ich erkannte, dass ich einen gewissen Freiraum brauchte, die Möglichkeit schöpferisch tätig zu sein, so dass mein Innerstes Lust darauf hat, sich für eine visuelle Wahrnehmung zu öffnen. Wenn mir Menschen oder Konzepte starr vorgeben was ich vor dem inneren Auge sehen soll, blockiert in mir alles. Dann kann ich es nicht. Endlich hatte ich ein Erfolgserlebnis, das mir Lust auf mehr gemacht hatte.

Wenn ich meine Welt betrete respawne ich immer am Suppennudelstand und begrüße alle, und schaue dann was sich ergeben mag. Dort passiert meist erstmal gar nichts, außer Hallo! Wie gehts? Uns gehts gut, ich hoffe dir auch? Manchmal dekorieren die Nudelstandbestitzer von selbst das Restaurant um. Immer hatte das auch etwas bedeutet. Einmal haben sie das ganze Dorf zum Nudelsuppenessen eingeladen und mich feuerlich um etwas gebeten. Aber meist geht es dort nur ums ankommen, in einer sicheren und geborgenen Umgebung, in einer andern Welt. Es ist quasi ein zweites zu Hause.

Neue Gebäude

So stellte sich dann die Frage, was baue ich als nächstes? Was soll hier eigentlich einstehen? Welche Fom der Interaktion möchte ich erschaffen? Ich baute mir dann ein eigenes zu Hause, gegenüber des Restaurants. Das besuche ich jedoch nur selten, weil da ohne Bewohner keine Interaktion statt findet. Ich habe dort ein paar Dinge abgestellt, zum Beispiel ein paar große Kristalle, die für meine Chakren stehen, die ich einmal von dem Magier der Stadt erhalten habe.

Neben meinem Haus gibt es einen Bücherladen. Dort kann ich um Rat fragen, wenn ich eine Frage oder ein Problem habe. Ich bekomme dann intuitiv ein Buch empfohlen, welches ich in der Wachwelt lesen kann.

Neben dem Restaurant zog dann ein Magier ein. Ein Magier der arkanen Schule. Ein verschrobener Kerl, der stets an irgendetwas kuriosem arbeitet. Mit ihm bin ich nie so recht warm geworden. Wahrscheinlich die falsche magische Schule für mich. Nicht alle Gebäude haben sich als erfolgreich für eine gelungene Interkation erwiesen. Manchmal baue ich auch etwas um, oder verändere Personen. Dabei habe ich festgestellt, dass alte Gebäude noch eine ganze Weile geisterhaft nachwirken können. Man muss sich fest und klar entscheiden, wenn etwas gehen soll.

Im Suppennudelstand auf einem Stuhl an einem Tisch sitzend, treffe ich seit einiger Zeit einen Außerirdischen mit dem ich in andere Welten reise. Er bringt mir bei, wie ich mich in nicht physischen Welten bewegen kann.

Die Leute die dort leben haben auch einen Raum für sich, so dass sie ihr Leben glücklich leben können. Ich bin ihr Bürgermeister und ihr Gott. Sie können sich jederzeit melden, wenn sie etwas von mir brauchen. Ab und zu tun sie das auch. Ich habe sie auch mal gefragt, ob sie gerne ein anderes Leben hätte, ob sie frei wein wollen, aber keiner wollte das. Alle sind eins mit ihrer Rolle und leben als das, als das sie erfunden wurden.

Schamanenwiese

Faith mein innerer Schamane steht in einer visuell verkörperten Form ein Stück weiter vor einem Wasserfall. Faith hat lange schwarze Haare, sieht südamerikanisch aus, denn einmal sagte er mir, er käme aus Peru. Er ist ein Zauberer. Ich kann ihm dort begegnen und mit ihm reden. Er kann mich emotional energetisch regulieren, wenn ich mich verloren habe.

Unter dem Wasserfall gibt es einen kleinen See. Diesen nutze ich um mich zu reinigen, wenn ich mit etwas belastet bin. Das Wasser hat eine klärende Wirkung. Hinter dem Wasserfall gibt es einen Tunnel, der durch eine Tropfsteinhöhle führt. Auf der anderen Seite komme ich auf einer Wiese weiter oben heraus. Dort stehen vier Gebäude. Das Erste gehört früheren Leben. Das Zweite gehört der Kindheit. Das Dritte meinen Talenten in der Gegenwart. Das Vierte dem höheren Selbst. Wenn ich ein Problem habe, dann reinige ich mich zu erst im Wasser, gehe den Weg durch den Tunnel auf die andere Seite und betrete dann alle vier Häuser mit meiner Frage, mit meinem Problem und finde dort Antworten. Faith unterstützt mich dabei, wenn das nötig ist. Dieses Ritual hilft mir dabei eine neue Perspektive zu finden. Auf der Wiese gibt es die Möglichkeit mit anderen Schamanen in Kontakt zu treten. Dafür habe ich kein festes Setting. Das lasse ich dann entstehen ohne einzugreifen.

Bahnhof des Unbewussten

Ein Gebäude weiter habe ich einen Bahnhof gebaut. An diesem Bahnhof können Innere Anteile aus meinem Unbewussten ankommen. Direkt am Eingang befindet sich eine Sofaecke. Dort nehmen die Anteile aus dem Unbewussten in Form einer Gestalt platz. Dort arbeitet eine Frau, die diese Anteile notfalls total im Griff hat und sie zurück in den Zug setzten kann. Dann fahren sie zurück ins Unbewusste.

Die Anteile können aus dem Bahnhof nicht alleine raus, es sei denn ich lasse sie ganz bewusst in meine Welt herein. Sehr oft kommen die Anteile nur um mal mit mir zu reden. Manchmal steht auch eine Integration an. Ich nehme die Anteile auch energetisch war. Ich sehe sie nicht nur vor dem Inneren Auge, ich fühle sie. Ich fühle auch wenn ich einen Anteil in mich integriere. 

Einmal habe ich dort den Teufel getroffen. Urg hatte der eine krasse Energie. Freude am Sadismus. Ich habe mich von Faith, dem Außerirdischen und der Frau die die Anteile im Griff hat, begleiten lassen. Sie saßen alle schützend um mich herum und haben mich emotional stabilisert. Dann haben wir uns unterhalten. Ich war dann froh, als er zurück in seine Hölle fuhr. Ein paar Monate später traf ich ihn erneut und konnte ihm ganz alleine Begegnen. Aber meistens sind es gar nicht solche spektakuläre Begegnungen. Wenn dort jemand im Warteraum sitzt, weil er mit mir sprechen möchte, dann bekomme ich eine kurze Nachricht vor dem Inneren Auge. Eine Innere Email. Hallo Steffi, da ist jemand der möchte dich sprechen.

Der Grad der Realität

Als das Mentalwelt Projekt neu und spannend war, habe ich sehr viel Zeit dort verbracht. Im Restaurant zum Beispiel habe ich eine Tür angebaut, die ins Unbekannte führt. Ich habe dort schon viele spannende Reise in andere Welten erlebt. Zu Schamanen nach Südamerika, in andere außerirdische Welten, wo es keine Materie gibt, oder in die Zukunft wo die ganze Erde wieder von Urwädern bedeckt und von Tieren bevölkert war. Wo  der Menschen sehr still, weil in tiefem Frieden, in Glaskuppeartigen Gebäuden lebte. Ich habe mal versucht dort physisch (astral) zu inkarnieren und bin mit einem schmerzenden Stirnchakra, schmerzenden Inneren Augen und Angst aus der Erfahrung geworfen worden. Nicht alles funktioniert immer.

Ich bin zu Krafttieren gereist, die mir auf ihre Weise meist energetisch und ohne Worte etwas gegeben haben. Der Jaguar läuft mit mir immer in seine Höhle will da nur mit mir sitzen. Dann tanke ich neue Energie.

Neben dem Wasserfall des Schamanen befindet sich ein großer Park. Dort habe ich einen QiGong Meister zum Leben erweckt. Ich habe mit ihm Qi Gong gemacht. Er stand im Park vor dem Inneren Auge. Ich stand in meinem Wohnzimmer. Er hat mir gute Tipps gegeben. Der Lehrer ist in mir, aber es kann helfen ihn durch eine Form zu verkörpern. Mit Formen kann man in Beziehung treten. Das kann helfen, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.

Irgendwann nach dem ich wochenlang ca 2mal täglich dort war, habe ich den Boden unter meine Füßen verloren. Denn plötzlich hatte sich meine Homebasis, mein Ich Punkt zum Suppennudelstand verschoben. Ich erlebte einen ganzen Tag im Bewusstsein, dass ich eigentlich dort zu Hause bin, und nicht hier auf der Erde. Ich fühlte mich wie ein Außerirdischer Besucher der Erde. Das war auch witzig, denn ich konnte bei einem wachbewussten Supermarkbesuch sehen, wie seltsam die Mensche doch sind, wenn man mal aus einer anderen Perspektive schaut.

Das war dann der Punkt wo ich die Intensität der Reisen etwas zurück stellen musste, weil ich Angst hatte, was als nächstes passieren würde, wenn ich so weiter mache. Immerhin gab es in mir noch eine rationale Instanz die dem Ganzen etwas entgegen zu setzten hatte. Heute weiß ich, das die Homebasis in mir liegt, jenseits meines physischen Körpers. An einem Ort, den man nicht durch eine Form beschreiben könnte.

Fazit

Mir hat die spielerische Beschäftigung mit der Mentalwelt sehr geholfen im Alltag sehr schnell eine innere Repräsentation bestimmter Persönlichkeitsanteile zu finden. So kann ich sehr leicht mit Anteilen sprechen und verhandeln. Ich habe gelernt ich kann sehr wohl visualisieren, wenn ich den Raum habe schöpferisch zu visualisieren.

Ich habe keine Zweifel mehr, dass die Innere Realität, weniger echt ist, als die Außere in der ich Lebe. Ich kann jedoch entscheiden, wie viel Macht ich welcher Realität gebe. Ich kann meinen Ich Punkt verschieben, so dass ich sage, es ist nur eine Imagination. Ich kann den Ich Punkt aber auch so weit verschieben, dass ich die Anderswelt als real wahrnehme. Die Grenze der Realität ist nicht objektivierbar, die Grenze stellt immer meine persönliche Sichtweise und meine Integrationsfähigkeit dar.
Wow, Steffi. Danke für diese ergiebige Beschreibung. Ich lese gerne über den Aufbau solcher Welten. Sie zu festigen und zugleich frei entwickeln zu lassen, sie immer echter wiederholt zu erfahren usw., find ich spannend. Der Gedächtnispalast ist ja auch so eine Einrichtung.
Wie lange hattest du denn gebraucht, um die Bauten zu erschaffen bzw. zu stabilisieren?

Zitat:Eine Mentalreise ist so eine Mischung aus einer Imagination und einer Astralreise, oder Andersweltreise bei der man jedoch im Körper bleibt und nur visionär reist.
...
Das war dann der Punkt wo ich die Intensität der Reisen etwas zurück stellen musste, weil ich Angst hatte, was als nächstes passieren würde, wenn ich so weiter mache.

Nun, ich denke auch, dass das Erleben immer realer wird, wenn man es anstrebt. Bardon beschreibt ja direkt einen Mentalkörper, der auf diese Weise nach und nach entsteht. Mit dem man den physischen dann auf Wunsch verlassen kann, über sämtliche Sinne verfügend wie im WL. Wie ein schlaffrei kreierter Traumkörper, der sich so echt anfühlt wie der physische, aber nicht dessen Grenzen unterworfen ist. Wir haben glaub ich, schon mal irgendwo dazu geschrieben(hab ja auch ein Log dazu).

So wichtig wär es für mich gar nicht, wo das stattfindet. Innen oder außerhalb.

Zitat:Es ist quasi ein zweites zu Hause. 

big Jep, immer aufs Neue faszinierend.
Zitat:Wie lange hattest du denn gebraucht, um die Bauten zu erschaffen bzw. zu stabilisieren?

Die waren schon beim ersten Aufbau stabil. Ich habe eher Probleme Gebäude zu verändern oder abzureißen, weil ich irgendwie immer alles zu sehr liebe, was ich kreiert habe. Mir hilft die Interaktion mit den Menschen dort. Die bringt die Stabilität. Auch der heile und sichere Ort dort bewirkt, dass ich mich dort einrichten möchte. Das ist eben eine Sehnsucht von mir.

Zur Zeit bin ich ja dabei mir so einen Ort in meinem Wachleben einzurichten. 2017 war das noch eine Realitätsflucht, die mir geholfen hat, dort sein zu wollen. Ich möchte aber die ganze Klarträumerei nicht verlieren, nur wiel ich jetzt immer besser mit meinem realen Leben klar komme.

Sobald ich eine Beziehung zu ihnen habe, und das fängt schon bei, ich mag dich oder ich finde dich interessant an, ist es real. Nicht indem Sinne real, dass ich es nicht mehr von der Alltagsrealität unterscheiden könnte, aber so real dass ich in Beziehung treten mag und nicht mehr sagen möchte, dass ist nur Phantasie. Phantasie ja. Aber ich werte es nicht ab.

Lach ich habe ihnen gerade davon erzählt, dass ich euch von ihnen erzählt habe. Jetzt ist das voll das Stadtgespräch. Sie freuen sich, dass eine andere Welt jetzt von ihnen weiß. Sie fühlen sich jetzt berühmt und werden ein Fest veranstalten. Sie winken euch.

Das ist witzig. Auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Theoretisch könnten die dortigen Wesen jetzt mit Menschen in dieser Realität kommunizieren. Was das wohl für spannende Synergien ergeben würde? Ich weiß noch nicht wofür ich diese Möglichkeit mal gebrauchen könnte. Man muss ja schon ein bisschen Verrückt sein, um sich auf so etwas einzulassen.

Zitat:Nun, ich denke auch, dass das Erleben immer realer wird, wenn man es anstrebt. Bardon beschreibt ja direkt einen Mentalkörper, der auf diese Weise nach und nach entsteht. Mit dem man den physischen dann auf Wunsch verlassen kann, über sämtliche Sinne verfügend wie im WL. Wie ein schlaffrei kreierter Traumkörper, der sich so echt anfühlt wie der physische, aber nicht dessen Grenzen unterworfen ist. Wir haben glaub ich, schon mal irgendwo dazu geschrieben(hab ja auch ein Log dazu).

So wichtig wär es für mich gar nicht, wo das stattfindet. Innen oder außerhalb.

Ja wobei das Innen und Außen, wie ich glaube, auch nur eine konzeptuelle Selbsterfahrung ist. Das merke ich, wenn ich manchmal in einen Zustand komme, wo die Idee es gäbe ein Außen, wegfällt. Das ist ein sehr schöner Zustand, der sich stimmig, befriedigend und zeitlos anfühlt.

Ich fürchte mein Ego ist für so eine Ganzkörperreise evtl noch zu ängstlich? Ich muss mich dazu mal interviewen. Es geht ja nicht draum etwas zu träumen. Da kann man ja noch sagen, es war nur ein Traum. Mir geht es um eine Realität auf Augenhöhe. Aber wenn man einen Bruch mit der gewöhnlichen Realität erfährt, muss man das ja auch integrieren.

Ich hab das auch schon länger nicht mehr versucht. Ich müsste es mal drauf an kommen lassen. Oder noch besser, ich könnte vielleicht mal mit mir verhandeln, was ich da brauche? Spontan fällt mir ein, ich bräuchte die Kontrolle, zurück kehren zu können, wann immer ich das will. Oder es müsste so ein Art Wachposten aktiv sein, der mich zurück holt, falls das das liebevollste ist.

Ich frage mich ob, ich mich dann darauf einlassen könnte? Wieviel altes Weltbild würde da noch zerbrechen? Faith sagt einiges. Aber er zeigt mir auch das Gefühl von Gleichmut, mit dem ich so eine Erfahrung heute vielleicht betrachten könnte. Ich muss der Frage nochmal in Ruhe, hinterher gehen.

Mich erinnert das an eine Folge von Reicher und Stark, wo Rudoph von einer Holo Sync Reise erzählt, bei der er nach seinem Gefühl über einen langen Zeitraum von Wochen oder so, in einer anderen Welt war. Ja und ich frage mich, wie würde mein Ich damit umgehen? Was bräuchte mein Ich, damit es sowas gut übersteht und integrieren kann? Ich glaube ich müsste erst noch die anstehenden Aufgaben hier lösen. Ich glaube dann wird sich mein Ego nochmal tiefer entspannen, wenn ich mal weiß wovon ich in Zukunft leben kann. Wenn hier keine Termine mehr sind.

Reicher & Stark -002 - Bewusstseinsreisen & Zeitschleifen. Mystische Erlebnisse mit Hemisphären-Synchronisation https://www.youtube.com/watch?v=VXJz9E9aQoM
Hallo Steffi, das ist total spannend was du da beschreibst (übrigens auch wie - schöner Schreibstil)! Wie muss man sich so eine Reise vorstellen? Du schläfst ein und verbringst dann Zeit dort oder ist das wirklich eine Imaginäre, die du machst wärend man entpannt auf der Couch liegt und seinen Gedanken nachhängt. Haben die Charaktere in deiner Welt einen eigenen Willen?

Ich muss schon sagen ich bin fasziniert was man so alles mit Gedanken erschaffen kann!

Und noch eine Frage, wie lange hast du da Zeit verbracht? Ist die Zeitqualität der unseren gleich?

LG Shahils
Hallo Shahils

Zitat:Wie muss man sich so eine Reise vorstellen? Du schläfst ein und verbringst dann Zeit dort oder ist das wirklich eine Imaginäre, die du machst wärend man entpannt auf der Couch liegt und seinen Gedanken nachhängt.

Ja ich sitze auf der Couch und reise imaginär nach Innen. Ich habe diesen Startpunkt, den ich beschrieben habe, und dann lasse ich ein bisschen los, was geschehen möchte.

Zitat:Haben die Charaktere in deiner Welt einen eigenen Willen?

Ich habe ihnen gesagt, dass sie so leben dürfen, dass es ihnen in meiner Welt gut geht. Aber sie haben daraufhin ihre Rolle nicht verlassen oder so. Scheinbar habe ich sie geschaffen und die haben den Willen genau so zu sein, wie ich mir das ausdachte. Einmal hatte jemand eine Bitte, die ich gewährt habe.

Zitat:Und noch eine Frage, wie lange hast du da Zeit verbracht? Ist die Zeitqualität der unseren gleich?

Ich glaube dort gibt es nicht wirklich Zeit. Es ist eher so wie in einem Traum.

Ich habe vor ein paar Jahren täglich Zeit dort verbracht. Vielleicht 30 Minuten am Tag für Wochen. Das hat den Realitätschakrakter dieser Welt verdichtet. Es hat mir das Realitätsgefühl für meine Welt immer mehr genommen, und weil ich nicht wusste wie ich damit umgehen könnte, habe ich dann aufgehört so viel Zeit dort zu verbringen. Mir geht das sehr schnell so, weil ich scheinbar sehr durchlässig bin. Auch wenn ich regelmässig meditiere, kann es sein dass ich innerhalb ein paar Tagen so viele Energie ansammelt, dass ich fast schon wieder überfordert bin, einen Umgang damit zu finden. Irgendwie schwanke ich da immer noch zwischen den Extremen.

Ich gehe dort nur noch gelegendlich hin, wenn ich ein Problem habe, wenn ich eine Rat brauche. Irgenwann sagen mir die Bewohner auch, dass ich mal neue Welten bereisen soll. Es gäbe dort nichts mehr zu erkunden.

Seitdem bin ich ab und zu zu einem Krafttier einem Jaguar gereist. Der hat dann erstmal für eine lange Zeit mit mir zusammen gesessen. Er hat mich immer wieder in seine Höhle geführt und einfach nur mit mir gesessen. Er wollte, dass ich meine Energie bei ihm auflade, Geborgengeit und Sicherheit finde. Einmal hatte sich der Jaguar dann in einen Schamanen verwandelt, der mir etwas gezeigt hat.

Einen andere Mentalreiseort habe ich hier beschrieben:
https://www.klartraumforum.de/forum/show...#pid263574

Es gelingt mir nicht immer einen Kontakt zu den anderen Wesen herzustallen, bei dem ich emotional ergriffen fühle. Letzte Woche habe ich mit meinem verstorbenen Cousin geredet. Das hatte den Charakter, einer richtigen Unterhaltung.

Nur dann scheint das irgendwie reizvoll für mich zu sein. Ich möchte das Gefühl haben in Beziehung mit einem Wesen zu sein. Ich möchte das Gefühl, haben, dass diese Erfahrung echt ist. Das passiert manchmal, aber manchmal trennt mich mein skeptischer Verstand. Der dekonstruiert und entwertet dann die ganze Begegnung und sagt, dass sind nur meine Gedanken.

Wenn ich an dem Kontakt zweifel, wenn das nur noch eine Idee ist, dann fehlt mir die Motivation mich darauf einzulassen. Dann verliert sich das was mich anzieht. Dann vergesse ich auch oft die Möglichkeit, weil ich wieder so rational verhaftet bin.

Ich bin ja irgendwie beides, Realist und Träumer. Dieses Gefühl, dass der Kontakt echt ist, das stellt sich nur manchmal ein. Es geschieht mir. Das sind besondere Momente.


Liebe Grüße
Steffi
Heute ist mein Element Erde angekommen.

In meiner Mentalwelt bin ich einmal mit meinem außerirdischen Freund in seine Welt gereist. Ich lernte ihn kennen, als ich am Restaurant eine neue Tür, die ins Unbekannte führte, anbaute. Ich ging durch die Türe und ließ los, was ich dahinter finden sollte.

Ich stand plötzlich vor einem See in dem ich untertauchte und unter Wasser schwamm, bis ich eine neue Ebene fand. Es war ein Park. Es dämmerte bereits. Dort gab es eine Wiese und eine Bank. Ich setzte mich auf die Bank.

Es kam ein junger Mann, der sich neben mich setzte. Ich fragte ihn wo er her kommt? Er zeigte nur still auf den Himmel. Ich fragte ihn ob er ein Außerirdischer sei? Er nickte nur. Er fragte mich, ob ich mal seine Welt sehen möchte. Ich frage ihn, wie wir dahin reisen würden? Er stand auf deutete mir, dass ich meine Hand auf seine Schulter legen sollte. So wurden wir mal in dem Dunkel Restaurant von der blinden Kellnerin an unseren Platz geführt.

Ich legte meine Hand auf seine Schulter. Ich ging mit ihm durch eine Wolke, die plötzlich im Park auftauchte. Ich verstand, dass diese Art zu Reisen vor allem ein Ritual ist, welches einzig mir dient, um den Ort zu wechseln. Er braucht das Ritual nicht. Ich frage ihn, ob ich danach wieder zurück kann. Er nickte. Ich gab ihm bescheid, dass ich mit ihm reisen möchte. Er stand da und wartete, dass sich meine Hand auf seine Schulter legte und wir gingen ein paar Schritte. Dann ändere sich die Landschaft.

Ich stand auf einer saftig grünen Wiese, die von einem blauen Himmel umgeben war. Die Tageszeit war jetzt eher Mittag. Die Sonne scheint warm und sommerlich. Mein Begleiter zeigte mir in eine Richtung. Ich ging in diese Richtung und fand einen Stand, der mich an solche Stände auf Mittelaltermärkten erinnerte. Holzbalken und weißes Tuch, welches im Wind wehte. Ansonsten nur Landschaft. Dort arbeiteten ein paar Menschen. Sie hatten eine ruhige energetische Ausstrahlung.

Dann schaute ich, was sie taten. Sie hatten eine Ausgrabungsstätte. Sie gruben in der Erde, die eine Konsistenz von Lehm hatte. Sie formten kleine Lehmkugeln, die sie am Stand aufreihten als wäre es pures Gold. Ihre Erfurcht, die sie den aus dem Boden gegrabenen Lehmkugeln entgegen brachten, war sehr groß.

Ein Teil von mir fand das zuerst sehr kurios und dachte sich im ersten Moment scherzend, naja anderen Planeten andere Sitten. Ja ich machte mch ein bisschen Lustig darüber, wie man Lehm wie Gold behandeln könne. Bis ich erkannte, dass mein Begleiter in einer rein geistigen Welt lebte und Erde (Materie) für ihn ungeheuer kostbar war. Da begriff ich erst, was er mir zeigen wollte und ich war demütig.

Heute wo sich meine Weltsicht in Leerheit aufgelöst hat, weil alles was ist leer empfunden wird, schaue ich anders auf die Festigkeit der Materie. Außerirdische müssen ja in allen Geschichten der Menschen immer dafür her halten, dass sie außerhalb des Irdischen stehen und Botschaften für Irdisch (identifitierten) übermitteln sollen.

Vor einer Woche hatte ich mich mit jemanden unterhalten, der mit sagte, er würde mich intuitiv mit Marmor Stein arbeiten sehen, als er mir etwas raten wollte, was mich ein bisschen besser erdet. Die meisten Leute wollen mir immer Gartenarbeit andrehen, aber ich habe leider einen braunen Daumen. Das hab ich schon versucht, aber das war nichts. Etwas kreatives liegt mir mehr. Mir fiel dazu direkt die Geschickte mit dem Lehm ein und ich entgegnete: Kein Marmor - Ton. So bestellt ich mir Ton. Der ist jetzt angekommen.

Ich habe gerade 2,5 Kg Soft-Ton ausgepackt, den ich demütig und dankbar wie einen Schatz betrachte und in meinen Händen halte. Der Bekannte riet mir da einfach mal meine Hände reinzustecken und nur zu fühlen. Es ist als steckt die ganze materielle Existenz meines Selbst und meiner Umwelt in diesem Stück Ton Erde den ich plötzlich liebe. Ich hatte immer einen Widerstand gegen die materielle Begrenzung des Irdischen, aber jetzt kann ich die Erde lieben, weil ich ihren Wert sehe. Das konnte ich erst, als ich außerhalb stand.

Kabbala Baum des Lebens

[Bild: image-asset.png]

Sephirah Malkuth

[Bild: kabbalah-1989-79-tree-of-life-version-2.jpg?w=584] 

Malkuth ist das Erdelement in der Kabbala. Es heisst, dass man von Kether (Erleuchtung) zu Malkuth (Erde) auf die Erde muss. Malkuth wird deshalb auch Königreich genannt. Und es wird durch alle 4 Elemente dargestellt. In Ton ist Erde, Wasser und sicher auch Luft, und wenn man es in den ofen gibt, kommt das Element Feuer hinzu. Ich glaube das wird noch ein höchst alchemistischer Prozeß mit dem Ton. Vielleicht sollte ich auf mein Wurzelchakra meditieren.  normal

[Bild: 87cc45149981645d9f019de1f37225e2.jpg]