Klartraumforum

Normale Version: Richtige Denkweise beim Reality Check
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2
Hallo zusammen, 

Ich freue mich riesig, (wieder) Teil der Community zu sein. Ich war vor knapp 10 Jahren hier im Forum schon aktiv, doch aufgrund von sehr viel Stress im Alltag ist das Klarträumen leider immer mehr in Vergessenheit geraten.

Ich bin nun seit ca. 2 Monaten wieder fleißig dabei, so motiviert wie schon lange nicht mehr. Seit Anfang des Jahres meditiere ich auch täglich und habe generell wieder mehr Energie, mich intensiver der Spiritualität zu widmen.

Leider scheint es, als hätte ich es verlernt, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln. Früher hatte ich die größten Erfolge mit Nase zu RC oder Finger zählen. Mittlerweile bin ich durcheinander und weiß nicht mehr, WIE ich mir die Frage nach der Realität stelle und beantworte...

Ich denke tagsüber recht häufig daran, die Realität zu überprüfen. Doch mache ich es vielleicht zu oberflächlich? 

Stelle ihr euch die Frage "Träume ich gerade?", macht anschließend den RC und beantwortet euch die Frage dann abschließend mit "ich träume gerade nicht, weil..."

Oder geht ihr zuerst davon aus, dass ihr träumt und macht dann einen RC und dann die Schlussfolgerung? 

Sprecht ihr die Worte in eurem Kopf klar aus oder denkt/fühlt ihr den RC ohne im Geiste zu sprechen? 

Ich bin nun seit ca. 2 Monate täglich Tagebuch an führen und viele rcs am machen doch bisher leider kein kt. Ich weiß, Geduld gehört dazu. Aber ich glaube ich mache etwas falsch?!
Hi und willkommen (zurück).

Ich beobachte meine Umgebung, höre auf die Geräusche und sehe mir Details an, und ich beobachte mich selbst. Dabei frage ich mich, was daran eventuell unlogisch, surreal oder unpassend sein könnte, also traumhaft. Dann erst kommt der RC.

Ansonsten wird es irgendwann mechanisch. Das wichtige dran ist nämlich das Hinterfragen. (Selbstreflexion! Präfrontaler Cortex xD)

Es gibt dieses großartige Video von Spell.

https://www.youtube.com/watch?v=y3g7YlmG...SOhYwkUSPA

Noch viel Spaß im Forum und beim Klarträumen.
Dank dir! Beantwortest du dir die Frage nach dem RC mit : "nein ich habe keinen klartraum, weil..." oder
tust du so als hättest du einen kt?

Ich habe etwas "Angst" dass sich diese negative Schlussfolgerung ("ich habe keinen kt, weil RC negativ ausfiel") auf das Unterbewusstsein überträgt und somit keinen echten kt zulässt, weil ich im Traum dann vielleicht auch denke, dass ich keinen habe. Weißt du was ich meine?

Vg
Zitat:diese negative Schlussfolgerung ("ich habe keinen kt, weil RC negativ ausfiel")
Das ist ja auch keine korrekte Schlussfolgerung.

Du kannst nie wissen, nicht zu träumen, du kannst nur wissen, dass du träumst. Ein Traum kann immer auch so realistisch sein, dass du ein negatives Ergebnis hast. Also: "Es sieht vielleicht erstmal nicht so aus, als wär das ein Traum, aber ich bleib mal aufmerksam, vielleicht habe ich ja was übersehen." Zum Beispiel. normal
Die Einfachheit des Klarträumens

Erst müssen wir uns folgendes bewusst machen: Um einen Trübtraum zu einem Klartraum werden zu lassen, ist nur eines entscheidend. 

Bewusstsein. 
 
Es gibt nur drei Zustände: Bewusst, unbewusst oder im Übergang. Der Übergangszustand beschreibt das Wechseln zwischen bewusst und unbewusst. Im Traum oft bezeichnet als präluzid und öfter auch wahrgenommen als der unmittelbare Moment vor dem Klarwerden. 
 
Es ist simpel: Nur wenn du bewusst bist, bist du klar. 
 
Du darfst dich fragen: Wie oft am Tag bist du nicht bewusst und lebst im Ich-Modus oder im Modus des Autopiloten? Wie oft „schaltest du ab“ und bist gar nicht anwesend? Und: Wie kannst du hoffen oder erwarten, im Schlaf völlig klar zu sein, wenn du es tagsüber auch nicht bist? Bist du bewusst, träumst du klar. Bist du unbewusst, träumst du unbewusst.

 
_ Aura 28.8.2020
 
 
Ich arbeite zur Zeit mit den Fragen von blumen _Aura, weil bei mir RCs nicht funktionieren sad trotz viel Üben und Nachdenken über ihre Wirkungsweise. 
Wenn ich innehalte und im Moment des Fragens versuche, wirklich BEWUSST zu sein, schenkt mir dies viel an Tiefe und Weite, an seelischer Nahrung, weil ich mich auf eine besondere, dichte Weise verbunden fühle mit dem Leben … Dies praktiziere ich seit ein paar Tagen in einem halbstündlichen Rhythmus. Ich orientiere mich dabei an den Kirchenglocken, es gibt zwei Kirchen in meiner Umgebung, sodass ich die Aufforderung zum Fragen kaum "überhöre", vergesse … 
Auch wenn dieses Vorgehen sich nicht wie erhofft auf mein Traumleben auswirken sollte, macht mir diese Art von Training, wach zu sein, Freude und erfüllt mich mit Staunen über den Power des Lebens … 
Moin, abgesehen davon, dass bei mir inzwischen auch RCs spontan mal KTs auslösen können, weil ich mir auch im Wachleben bei bestimmten Traumzeichen reflexartig an die Nase greife und ebenso reflexartig das im Traum getan hab, was mich dort bewusst gemacht hat, ist die _Aura Aussage für mich auch zutreffend. Nach "trüb durchlebten" Tagen habe ich selten KTs.
Aber ich finde, dass der Versuch, tagsüber so oft wie möglich "klar" zu werden, ohne Hilfsmittel, immer wieder mal dran denken, dass das Traum sein könnte, sich des Traumgefühls zu erinnern, ruhig auch mal ohne Fokus schauen (ich schaue z.B. nach vorn, nehme aber alles rundherum wahr) effektiv ist. Achtsamkeit so umfänglich wie möglich, mit kritischen Fragen gespickt. Körperliche Präsenz mit Traumgefühl versetzen. Die Präsenz quasi tags üben, die man im KT zur Stabilisierung braucht.
Das ist es im Wesentlichen auch für mich. Die Umgebung vorurteilsfrei daraufhin zu untersuchen, ob es eventuell ein Traum ist. Hinterfragen. Dann kann man noch zusätzlich einen RC einbauen.
Sehr sehr interessant. Vielen Dank Leute!
(30.10.2020, 23:30)Klartin92 schrieb: [ -> ]Stelle ihr euch die Frage "Träume ich gerade?", macht anschließend den RC und beantwortet euch die Frage dann abschließend mit "ich träume gerade nicht, weil..."

Ich mache lieber DCs, also Traum-Checks. D.h. ich nehme meine Umgebung wahr und frage mich, was jetzt gerade dafür spricht, DASS ich träume. Andersherum konditioniert man sich nur darauf, dass man immer wieder annimmt, man sei wach - auch im Traum.
(06.11.2020, 09:36)_ Aura schrieb: [ -> ]
(30.10.2020, 23:30)Klartin92 schrieb: [ -> ]Stelle ihr euch die Frage "Träume ich gerade?", macht anschließend den RC und beantwortet euch die Frage dann abschließend mit "ich träume gerade nicht, weil..."

Ich mache lieber DCs, also Traum-Checks. D.h. ich nehme meine Umgebung wahr und frage mich, was jetzt gerade dafür spricht, DASS ich träume. Andersherum konditioniert man sich nur darauf, dass man immer wieder annimmt, man sei wach - auch im Traum.

Sehr spannend! Machst du trotzdem noch normale RCs oder genügen dir die DCs? Ich hatte auch noch nie Erfolg mit den normalen RCs und versuche herauszufinden, woran es liegt. Ich träume regelmässig von bestimmten Traumzeichen, aber im Traum kommt mir nie in den Sinn, diese zu erkennen, obwohl es im Wachleben gut klappt. augenroll

Vom Konzept der "all day awareness" habe ich letztens gehört. Ich teste das gerade aus, in der Hoffnung, es hilft mir beim Erkennen des Traumzustands. normal
DCs können ganz normale RCs sein (Finger, Nase, Schwerkraft usw.), nur mit anderer Denkweise.

D.h. wenn der Traumcheck negativ ausfällt, denkt man nicht "also bin ich wach", sondern lediglich "momentan kann ich nicht beweisen, dass ich träume" – das ist alles.
(22.12.2020, 15:45)Xeo schrieb: [ -> ]
(06.11.2020, 09:36)_ Aura schrieb: [ -> ]
(30.10.2020, 23:30)Klartin92 schrieb: [ -> ]Stelle ihr euch die Frage "Träume ich gerade?", macht anschließend den RC und beantwortet euch die Frage dann abschließend mit "ich träume gerade nicht, weil..."

Ich mache lieber DCs, also Traum-Checks. D.h. ich nehme meine Umgebung wahr und frage mich, was jetzt gerade dafür spricht, DASS ich träume. Andersherum konditioniert man sich nur darauf, dass man immer wieder annimmt, man sei wach - auch im Traum.

Sehr spannend! Machst du trotzdem noch normale RCs oder genügen dir die DCs? Ich hatte auch noch nie Erfolg mit den normalen RCs und versuche herauszufinden, woran es liegt. Ich träume regelmässig von bestimmten Traumzeichen, aber im Traum kommt mir nie in den Sinn, diese zu erkennen, obwohl es im Wachleben gut klappt. augenroll

Vom Konzept der "all day awareness" habe ich letztens gehört. Ich teste das gerade aus, in der Hoffnung, es hilft mir beim Erkennen des Traumzustands. normal

Wie gesagt, ich versetze mich in den Zustand des Traumgefühls und versuche genau nach diesem Gefühl zu "greifen" ("Warum ist das hier ein Traum?"). Das ist wahrscheinlich das, was am ehesten unter Traumyoga fällt per Definition. Und das ist für mich ganz klar in Richtung "all day awareness" zu verstehen, ja. Bei mir ist es so, dass ich im Traum zu 99% spontan klar werde, indem ich eben dieses Traumgefühl "greife", dass ich im Wachzustand übe. RCs waren noch nie etwas, das mir beim Klarträumen wirklich geholfen hat. Ich bevorzuge da eine ganzheitliche Übungsweise und das ist für mich ganz klar Traumyoga bzw. Traumchecks anstelle von Realitätschecks.
(22.12.2020, 16:36)R hetor schrieb: [ -> ]DCs können ganz normale RCs sein (Finger, Nase, Schwerkraft usw.), nur mit anderer Denkweise.

D.h. wenn der Traumcheck negativ ausfällt,  denkt man nicht "also bin ich wach", sondern lediglich "momentan kann ich nicht beweisen, dass ich träume" – das ist alles.

Das ist interessanterweise etwas, das ich in abgeschwächter Form bereits so praktiziert habe bei meinen regulären RCs. Ich sage mir jeweils "ich kann nicht ausschliessen, dass ich träume, aber aufgrund der vier negativen RCs, die ich gerade gemacht habe, tue ich für den Moment mal so, als würde ich nicht träumen (bis zum nächsten RC)".

(22.12.2020, 16:36)_ Aura schrieb: [ -> ]Wie gesagt, ich versetze mich in den Zustand des Traumgefühls und versuche genau nach diesem Gefühl zu "greifen" ("Warum ist das hier ein Traum?"). Das ist wahrscheinlich das, was am ehesten unter Traumyoga fällt per Definition. Und das ist für mich ganz klar in Richtung "all day awareness" zu verstehen, ja. Bei mir ist es so, dass ich im Traum zu 99% spontan klar werde, indem ich eben dieses Traumgefühl "greife", dass ich im Wachzustand übe. RCs waren noch nie etwas, das mir beim Klarträumen wirklich geholfen hat. Ich bevorzuge da eine ganzheitliche Übungsweise und das ist für mich ganz klar Traumyoga bzw. Traumchecks anstelle von Realitätschecks.

Puh, ich hatte schon Angst, dass ich alleine bin mit dem Problem, dass RCs bei mir bisher nicht gewirkt haben! lol

Meine DILDs waren bis anhin auch alles solche, wo ich "einfach so" gemerkt habe, dass ich träume. Ohne RCs gemacht zu haben. Vielleicht bin ich nicht so der Typ für RCs. Ich werde nicht damit aufhören, aber ich denke, ich werde verstärkt den Fokus auf DCs legen und  weiter all day awareness üben. 

Danke euch beiden für eure Antworten. normal
(23.12.2020, 11:55)_ Aura schrieb: [ -> ]Wie gesagt, ich versetze mich in den Zustand des Traumgefühls und versuche genau nach diesem Gefühl zu "greifen" ("Warum ist das hier ein Traum?").
Das ist in etwa das, was ich auch mache. Allerdings fehlt mir oft ein zuverlässiger Auslöser für das Greifen des Traumgefühls.
Das will in manchen Verfassungen einfach nicht sad .
(25.12.2020, 09:05)hörnix schrieb: [ -> ]
(23.12.2020, 11:55)_ Aura schrieb: [ -> ]Wie gesagt, ich versetze mich in den Zustand des Traumgefühls und versuche genau nach diesem Gefühl zu "greifen" ("Warum ist das hier ein Traum?").
Das ist in etwa das, was ich auch mache. Allerdings fehlt mir oft ein zuverlässiger Auslöser für das Greifen des Traumgefühls.
Das will in manchen Verfassungen einfach nicht sad .

Mach es doch zu einer Art der Meditation, im Wachleben kannst du das gut steuern und in den Alltag einbauen. normal
Seiten: 1 2