Klartraumforum

Normale Version: Die wie lange notiert ihr eure Träume Umfrage
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Dear lucid community, liebe Oneironataut_innen!

Mir wurde häufig gesagt, da reichen 5 Minuten, doch habe ich in langjähriger Erfahrung feststellen müssen, dass ich auch nach 30 Minuten manchmal noch nicht fertig bin. So komme ich im Durchschnitt doch sicher auf 15 Minuten, so ich es denn überhaupt schaffe etwas zu notieren.
außerdem entfallen mir auch manchmal informationen weil ich andere zu detailiert aufschreibe. klar mir fällt natürlich auch vieles wieder ein, was verschütt war.
nutzt ihr eine andere art des notierens als schreiben? gibt es vielleicht jemand, der viel malt oder kartographiert? wie macht ihr das so?
also erstmal meine frage:
Wie lange zeichnet ihr im Durchschnitt täglich eure Träume auf?

so ihr besonders individuelle und effiziente anregungen für die aufzeichnungen eurer nächtlichen exkursionen habt, so ist euch mein gehör gewiss!
Hallo Meerfelix,

ich notiere mir meine Träume meist ins Traumtagebuch und benötige dafür auch mindestens 15 Minuten, an manchen Tagen auch deutlich länger. Da ich seit drei Jahren Traumtagebuch führe (mit vielen Monaten Leerlauf allerdings), bin ich irgendwann dazu übergegangen, nur noch die besonders "interessanten" oder eindrücklichen/berührenden Träume aufzuzeichnen. Das heißt, luzide Träume, Träume mit luziden Elementen oder Träume, bei denen ich den Eindruck habe, dass sie mehr sind als reine "Verarbeitungsträume". Teilweise notiere ich mir nur die wichtigsten Sequenzen stichpunktartig.

Ich denke, nach dem Aufwachen die Träume mit Recorder oder Handy aufzunehmen ist sicherlich auch cool, aber ich bin kein großer Freund von Technik und finde es schön, durch das Tagebuch blättern zu können und es in der Hand halten zu können...
Blaue Blume, ich bin ganz deiner Meinung.

Ich finde es sehr schön, ein wirkliches Buch (oder Bücher) zu haben, in dem man herumblättern kann. Bücher haben auch den Vorteil, dass man Dinge reinmalen kann. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Selbst wenn es nur Strichmännchen sind, bringt es doch beim Lesen so viele Erinnerungen an den Traum zurück.

Für umfangreiche KT's brauche ich meist mehr als 30 Minuten, manchmal sogar 40. Für kurze Schnipsel während eines WBTBs reichen aber oft 5-10 Minuten.
Wenn ich einen Traum aufschreibe, dann tippe ich den meist direkt hier im Forum. Das dauert dann vielleicht 5-10 Minuten, wenn ich es ausführlich tue.
Vor 1,5 Jahren aufgehört ...
...es sind einfach zu viele ...
... und ich schätze die direkte Analyse.

Aber ich sollte es wenigstens für ganz besonderen wohl wieder tun, denn selbst wenn die meist noch einige wochen gut erinnerbar sind, bei der Menge, werden sie dann doch irgendwie wieder ein gutes Stück verdrängt.
Hab leider vor einiger Zeit aufgehört, die Träume aufzuschreiben.

Hatte irgendwann so viel Traumerinnerung durch das Aufschreiben der Träume, dass ich nur noch Stichpunkte notiert habe.

In der Zwischenzeit hatte ich auch echt lebhafte und außergewöhnliche Träume. Doch wer hat das nicht? Und meine Traumerinnerung ist noch immer gar nicht mal so schlecht.
Ich bin vielleicht spät dran, aber ich z.B. schreibe mir morgens wegen Zeitmangels und weil ich beim schreiben nichts vergessen will immer nur Stichpunkte auf, die ich dann eigentlich abends ausschreiben will. Das tue ich dann aber nur wenn die Träume kurz genug waren, weil ich abends im Bett wirklich nurnoch schlafen will.
ich quatsche sie jetzt immer auf mein handy auf. die zeit auf dem recorder hilft mir im angemessenen zeitfenster zu bleiben.
Ich habe jetzt "mehr als 20 Minuten" angeklickt, wobei das mir nur möglich ist, wenn ich auch Zeit dazu habe. Es gab keine Möglichkeit, "verschieden" zu wählen.

Die einfache Heft-Methode ist mir immer noch das liebste. Sprache aufzunehmen, finde ich irgendwie nicht so angenehm.
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Habe erst vor 14 Tagen angefangen.
Schreibe immer gleich nach dem Aufwachen 2-3 mal pro nacht auf.
Stichwortartig mit kurzen ummalungen ... Braucht ca 5Min.
Am Morgen konzentriere ich mich nochmal lese es kurz durch und rufe mir alles lebhaft in erinnerung.
In der Nacht lasse ich den vorigen Traum nochmal Revue passieren vor dem Weiterschlafen.
Am Abend oder Mittag schreib ich alles schön und detailiert auf.Nochmal 20min pro nacht.
Das gekritzele in der Nacht kann ich selber kaum lesen heul 
Ich habe mir noch eine Eselsbrücke bzw Technik ausgedacht.
Wegen Traumerinnerung im allgemeinen.
Morgens beim Spaziergang mit Hundi,merk ich mir alles was passiert und merke mir auch Personen die mir
entgegenkommen,zähle auch z.B polnische Nummernschilder oder herumliegende Gebrauchsgegenstände (diese sind auch meine Traumzeichen die ich kritisch prüfe).Alles was banal ist oder besonders.
Am Frühstückstisch probiere ich alles Rückwärts im Zeitraffer nachzuvollziehen ortsgenau und zeitlich.
Hilft bei mir gut zur Traumerinnerung. Gute Traumerinnerung = Weniger Tagebuchtext.
Bei mir hängt es sehr davon ab, wie detailiert ich mich an die Träume erinnere. Klarträume nehmen natürlich, da hier die Erinnerung meistens am besten ist, auch die meiste Zeit in Anspruch. Durchschnittlich so 5 -15 Minuten täglich, denke ich. Früher habe ich die Träume immer auf`s Handy gequatscht, dann aber mit dem Aufschreiben begonnen. Allgemein kann ich sagen, dass ich beides mag und beides Vorteile mit sich bringt. Beim Aufschreiben kommt alles ordentlicher in Form, Tonaufnahmen sind schnell gemacht, aber im Nachhinein manchmal zäh anzuhören.

Generell bin ich auch dazu übergegangen, die tollen Erlebnisse des Wachlebens zu dokumentieren, weil es mir irgendwann komisch vorkam, dass ich Bücher voller notierter Träume herumliegen habe, aber gar kein Tagebuch im eigentlichen Sinn führe.