Klartraumforum

Normale Version: Wie kann man sein Gehirn herunterfahren?
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Heute wollte ich mir 4h mehr Schlaf als normal gönnen in der Hoffnung dadurch mehr zu träumen, damit ich möglichst viele und detailierte Träume in mein neues TTB eintragen kann.

Die 1. h verlief ganz normal und ich war in der Tiefschlafphase. Ich weiss nicht ganz genau, aber ab der 2h oder 3h Stunde habe ich plötzlich im Kopf begonnen den Inhalt des Wirtschaftunterrichtes zu reptetieren.
Es war als wär der Lehrer in meinem Kopf und erklärt mir Begriffe nur mit meiner Stimme und veranschauchlicht Beispiele. Ich hatte keine Kontrolle darüber und es hat sich so angefühlt als würde ich pausenlos reden und erst nach einer sehr langen Zeit habe ich realisiert was überhaupt vorgeht, das ich in meinem Bett bin und das ich den Unterricht falsch repetitiere,aber auch als ich es realisiert habe, hat meine Stimme im Kopf nicht aufgehört den Unterricht zu repetitieren.
Als ich schliesslich aufgegeben habe und aufgestanden bin waren 4h vorrüber....
Und jetzt kann ich nicht mehr einschlafen, weil ich zu heiss habe....

Wie kann man sein Gehirn runterfahren und was war das? Es hat sich mehr wie eine Art Trancezustand angefühlt als ein Traum. Und wie kann man nach so einem Ereigniss wieder einschlafen, ich hätte eigentlich nich 5h zur vefügung aber bin nicht mehr müde.
Hm also sowas kann natürlich schonmal vorkommen und manchmal sogar gut sein, weil man die Sachen dann im Schlaf nochmal wiederholt. Allerdings hattest du bestimmt einen sehr unruhigen Schlaf deswegen. Spontan würden mir binaural beats (findest du bei YouTube) zum schnellen Einschlafen einfallen funktionieren bei mir ganz gut. Oder einfach irgendeine Entspannungsmusik/Töne etc. Diese helfen oft, die Alltagsgedanken abzuschalten big
Ich denke, dass es schon ein Traum war, allerdings ein sehr trockener Tagtraum oder sowas Ähnliches! Ich meine, du solltest vielleicht schon vor dem Einschlafen irgendwas tun wie joggen oder schwimmen oder so, um Stress abzubauen.
Ich würde mal darauf tippen, dass du eine schlafnahe Form der Hypnagogien erlebt hast. Das heißt, du warst in einem Zwischenzustand zwischen Wachzustand und Traum. Bin mir aber nicht ganz sicher dabei, die meisten Menschen erleben Hypnagogien eher visuell (auch wenn alle Sinne betroffen sind).

Um herunterzufahren gibt es neben den beiden Möglichkeiten, die meine Vorposter aufgezählt haben, noch ein paar andere, die ich gerne verwende:
  • Man kann seinen Atem so kontrollieren, dass er tief und langsam wird und dem Atem im Schlaf ähnelt. Dadurch wird man automatisch müde. Wenn man nicht weiß, wie der Atemrhythmus im Schlaf ist, kann man auch seine Atemgeräusche beim Schlafen aufnehmen und dann versuchen, synchron zu der Aufnahme zu atmen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist, dass man sich vorstellt, dass man immer schwerer wird, alle Gliedmaßen langsam zu Blei werden und man ins Bett einsinkt.
  • Meine Lieblingsmethode ist, dass ich mir eine Art schwarzen Schacht vorstelle, in dem ich langsam immer tiefer sinke. Oder ein Treppenhaus, in dem ich immer tiefer gehe. Immer tiefer und tiefer. Ganz unten ist dann die Schlafgrenze.

Mit diesen Methoden kann ich persönlich sehr schnell, fast immer und fast überall einschlafen.
Hallo Sabo,

mir hat in den Studiumszeiten autogenes Training nach Schulz sehr gut gegen Einschlafproblemen geholfen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training).
Ich fing mit der Grundstufe an:
1.Erleben der Schwere und 2.Erleben der Wärme
und das hat schon gereicht, um schnell einzuschlafen.

Man liegt einfach im Bett, konzentriert sich auf ein Körperteil (z.B. ein Arm) und sagt sich selbst: "mein Arm ist schwer, mein Arm ist gaanz schwer" Somit entspannt man sich und der Arm wird wirklich schwerer - echt geil big . Dann geht es zu anderen Gliedmaßen. Der Körper wird dann insgesamt schwer und warm und der Kopf wird von dieser warmen Schwere total schnell in die Müdigkeit eingezogen.
In ein paar Tagen waren meine Einschlafprobleme weg.

Dazu habe ich allerdings noch die störenden Gedanken über Studiumsinhalte und Hausaufgaben absichtlich abgeblockt.
Genaugenommen ist es auch eine kleine Übung. Man könnte sie "Monitorreinigung" nennen. Ich lag im Bett und wurde zuerst den inneren Stimmen und Gedanken bewusst. Dann visualisierte ich diese als Informationspfeile die von außen auf mich prasseln. Dazwischen stellte ich mit eine durchsichtige Glasscheibe oder ein Monitor vor. Die Gedankenpfeile prasselten auf den Monitor und erreichten mich nicht, ich schaute eine Weile zu. Dann stellte ich vor, dass von oben über den Monitor Wasser ausgekippt wird und die ganze Gedanken wegspült.


LG
Don
Hallo, ich glaube auch eher das, dass was Hypnagogisches war. Um runterzufahren hilft mir es zu zählen. Vielleicht klappt's ja auch bei dir bigwink.
(08.09.2014, 22:57)TCookie29 schrieb: [ -> ]Hm also sowas kann natürlich schonmal vorkommen und manchmal sogar gut sein, weil man die Sachen dann im Schlaf nochmal wiederholt. Allerdings hattest du bestimmt einen sehr unruhigen Schlaf deswegen. Spontan würden mir binaural beats (findest du bei YouTube) zum schnellen Einschlafen einfallen funktionieren bei mir ganz gut. Oder einfach irgendeine Entspannungsmusik/Töne etc. Diese helfen oft, die Alltagsgedanken abzuschalten big

Mit Binaural Beats kann ich mich auch super runterfahren. Habe da neulich von einem Bekannte von gehört und mir im Netz einige gute Sachen zusammengesucht.
Mir helfen gute binaurale Beats + Mentaltraining. Nicht die von Youtube! Kauf dir eine Hemi Sync CD vom Monroe Institute die mit den Fokusstadien arbeitet. Gateway ist perfekt, nur ja leider fast so teuer wie ein Jahresurlaub. Aber es gibt auch andere Hemi Sync CDs die mit Fokus 10 und 11 arbeiten und für ca. 30 Euro pro CD erhältlich sind.

Alle CDs der Human Plus Reihe arbeiten mit Fokus 10. Was für mich eine Grundlage für Meditation und WILD war. Damit habe ich gelernt meinen Körper und meinen Geist zur Ruhe zu bringen. Leider gibts die Human Plus Reihe nur auf englisch. Die komplette Reihe finde ich nur im USA Shop, einzelne CDs auch bei Amazon. Wahrscheinlich ist die CD Relax für dich die passende. Üben muss man trotzdem, egal welchen Weg man geht. Ich habe noch keine Abkürzung entdeckt, nur verschiedene Wege. Es ist imW (in meiner Welt) wichtig zu wissen, welches repräsentationssystem man bevorzugt. Also ist man ein visueller (sehen), auditiver (hören) oder kinästetischer(fühlen) Mensch. Ich bin stark auditiv veranlagt und deshalb passt diese Methode für mich. Viele andere Übungen sind visuell ausgerichtet, womit ich mich zum Beispiel nur sehr schlecht zurecht finde. Das kann ein ausschlaggebender Grund sein, warum es nicht klappt. Viel Erfolg mit der Methode die zu dir passt.

http://www.monroeinstitute.org/catalog/h...s/page=all
ich mache wenn ich zu innerlich aufgeregt bin spaziergänge, oder laufe hin und her und denke über alles nach das mich beschäftigt, bis ich daran ermüde, oder mache sport / tanze.. zeit für sich nehmen und sich mit dem beschäftigen, was einen beschäftigt... auch schon bevor leidensdruck entsteht
Momentan klappt bei mir folgendes ganz gut: Was auch immer in deinem Kopf gerade rumgeistert, im Moment da es dich stört wirst du dir dessen bewusst. Dort setze an und wisch das ganze mit einem Schwung aus deinem Kopf in die Leere davon und schau kurz hinterher, wie es farblos und klein wird. Dann horche, wie still es auf einmal ist. Sollte es immer noch nicht ruhig sein, mach das ganze immer wieder. Funktioniert mit Geräuschen, Worten, Gedanken, Bildern, Gefühlen und sonst allem, was den Lärm in dir drin erzeugt.
(14.09.2014, 13:31)Jami schrieb: [ -> ]Momentan klappt bei mir folgendes ganz gut: Was auch immer in deinem Kopf gerade rumgeistert, im Moment da es dich stört wirst du dir dessen bewusst. Dort setze an und wisch das ganze mit einem Schwung aus deinem Kopf in die Leere davon und schau kurz hinterher, wie es farblos und klein wird. Dann horche, wie still es auf einmal ist. Sollte es immer noch nicht ruhig sein, mach das ganze immer wieder. Funktioniert mit Geräuschen, Worten, Gedanken, Bildern, Gefühlen und sonst allem, was den Lärm in dir drin erzeugt.
Ich denke, das kann durchaus gut helfen, allerdings brauchst du da eventuell mehrere Versuche.