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CRC - Chained Reality Checks

CRC - Chained Reality Checks
#1
23.03.2007, 14:10
Die Idee zu dieser Technik kam mir gestern abend, ich habe demnach noch nicht viel damit experimentiert. Jegliche Art der Nachahmung erfolgt daher auf eigene Gefahr bigwink

Wie oft haben wir schon einen MILD-Versuch gestartet, nur um nachher feststellen zu müssen, dass wir unser Bewusstsein erst am nächsten Morgen mit dem klingeln des Weckers wiedererlangt hatten.....

Unter anderem hier könnte CRC helfen. Tatsächlich kann es den abendlichen MILD-Prozess komplett ersetzten - durch Übung am Tag.

Auch Neueinsteigern, die sich erst an RCs gewöhnen müssen kann diese Technik helfen und nicht zuletzt steigert sie das Bewusstsein an sich.

CRC - Chained Reality Check
Es ist ganz einfach: Man sucht sich einen Zeitpunkt aus, an dem man die Technik starten möchte (am besten jetzt sofort bigwink ). Dazu wählt man ein Ereignis, das in absehbarer Zeit eintreten wird. In meinem Fall könnte das zum Beispiel gerade sein: "Das nächste mal, wenn ich mein Trinkglas an den Mund setze".
Dieses Ereignis wird auf jeden Fall eintreten. Wenn ich nun das Trinkglas an den Mund setze überprüfe ich sofort meine Realität (siehe dazu auch "Richtig Realität überprüfen" etwas weiter unten). Ist dieser Check abgeschlossen (egal welches Ergebnis) setze ich mir sofort ein neues Ziel bei dem ich das nächste mal die Realität überprüfe. Das könnte bspw. das Öffnen eines Wasserhahns sein. Und so geht es immer weiter...

Was hat das ganze nun mit MILD zu tun?
Als letztes Ereignis des Tages könnte man zb. das ausschalten der Nachttischlampe und daraufhin ein Ereignis, dass man im Traum erwartet wählen.
Da diese Technik im Wachleben sehr gut trainiert werden kann, sollte sie beizeiten auch im Traum funktionieren und der nervige MILD-Prozess kann entfallen, da ein RC-Ziel letztendlich reicht.

Man wird feststellen, dass man besonders am Anfang das ein oder andere Ziel vergisst. Irgendwann (möglicherweise auch kurz nachher) überkommt einen aber dann die Erkenntnis :"Da war doch noch was..." und man erinnert sich (normalerweise) wieder an den letzten Chekpoint. Wenn dies geschieht überprüft ihr einfach jetzt die Realität und setzt sich ein neues Ziel.

Insgesamt steigert die Technik auch "zwischendurch" das Bewusstsein, da man sich öfters nach dem nächsten Chekpoint fragt und wenn man schonmal dabei ist auch nebenher mal die Realität überprüft bigwink
Und noch Ein Effekt:"Ah, hier habe ich doch letztens die Realität überprüft... träume ich eigentlich?"
Weiterhin wird das Erinnerungsvermögen / "Prioritätszentrum" (oder wie man es auch immer bezeichnen mag) des Gehirns trainiert.

Vorteile dieser Technik gegenüber einer ähnlichen Merkmethode von LaBerge:

1. Es ist wesentlich einfacher sich nur eine Aktion zu merken.
2. Man kann die Aktionen Zeitlich besser einteilen (da man zu jedem Zeitpunkt weiß, was gerade noch vor einem liegt und nicht Hund, Sonne und Katze direkt hintereinander auftreten).
3. Man merkt sehr schnell, wenn man etwas vergessen hat und ist mehr bei der Sache als bei der Mehrfach-Vornehm-Technik ("Ach, habe schon einen RC bei x,y, und z gemacht, das reicht für heute..."). Außerdem fragt man sich zwischendurch häufig nach dem letzten Chekpoint und ob man ihn nicht vielleicht schon ausgeführt/vergessen hat...


Noch ein paar Tipps:
- Wählt immer prägnante Ziele, die möglichst wohldefiniert zu einem Zeitpunkt, an einer Stelle eintreten.
Beispiel (negativ): "Das nächste mal wenn ich eine Tür öffne"
Beispiel (positiv): "Das nächste mal wenn ich die Klinke der vorderen Haustür berühre".
- Wählt die Ziele nicht zu dicht beieinander. Sie können ruhig auch ein zwei Stunden auseinander liegen. Ansonsten verliert ihr möglicherweise schnell die Lust an der Technik, da sie zu viel Zeit erfordert. Wählt die Abstände so, dass sie euch angenehm sind und variiert die sie.
- Variiert ebenso die Ziele, sodass es jeden Tag und jede Nacht eine neue Herausforderung ist sie zu erfüllen.
- Habt Spaß!

Richtig Realität überprüfen:
Ich schreibe das hier in Kurzfassung, da schon oft genug ausführlich beschrieben:
Es geht nicht darum einen RC auszuführen nur um des RCs Willen, sondern die Realität zu überprüfen. RCs können dabei nur als Hilfsmittel dienen. Wichtig ist, dass ihr bei der Sache seit und ein Prozess in eurem Kopf stattfindet (ein kurzer Blick auf die Hand ist kein RC).
Überprüft die Realität so lange und mit so vielen RCs wie nötig, bis ihr 100 Prozentig sicher seit, dass ihr nicht träumt. Seit aufmerksam.

Fragen, Anregungen, Erkenntnisse... ? Ich bin ganz Ohr...

LG DS
'For me, it is far better to grasp the Universe as it really is than to persist in delusion, however satisfying and reassuring.' - Carl Sagan

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Re: CRC - Chained Reality Checks
#2
23.03.2007, 14:40
Und wie soll sich das jetzt im Traum zeigen?
Soll man sich Abends vor dem schlafen gehen ein Zielsetzen das man dann moeglicherweise im Traum ausfuehrt, was dann zu einem
RC bzw Klarheit fuehrt?

Oder uebernimmt man dieses "Spiel" mit in den Traum und setzt sich im Traum automatisch unbewusst ebenfalls Ziele die dann bei Erfuellung zu Klarheit helfen sollen?
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Re: CRC - Chained Reality Checks
#3
23.03.2007, 17:21
Hi moerkedal,

Zu ersten Frage: Ja, du machst einfach weiter wie bisher, das dein nächstes Ziel möglicherweise im Traum Erfüllung findet (darauf läuft es ja letztendlich hinaus) ändert nichts an deiner Einstellung. Die Wach- und Traumwelt wird dabei immer mehr zum Kontinuum.

Wenn du mit dieser Technik einmal anfängst, sollte sie eigentlich kontinuierlich fortgesetzt werden. Erinnerst du dich also im Traum daran und wirst klar, dann spricht nichts dagegen sich auch im Traum neue Ziele zu setzen, um entweder die Klarheit zu erhalten oder später wiederzuerlangen.

Beantwortet das deine Frage?

LG DS
'For me, it is far better to grasp the Universe as it really is than to persist in delusion, however satisfying and reassuring.' - Carl Sagan

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Re: CRC - Chained Reality Checks
#4
23.03.2007, 18:24
Was ist daran jetzt so neu? *koppkratz*
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Re: CRC - Chained Reality Checks
#5
23.03.2007, 18:55
naja bei mild stellt man sich geistig vor, dass man erkennt das man träumt, hier macht man es wirklich und nicht im geist... Oo
oder so. wir wissen ja alle das dreamsience sehr experimentierfreudig ist. big
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Re: CRC - Chained Reality Checks
#6
23.03.2007, 19:06
Habe ich gesagt, dass die Technik neu ist? bigwink (Hatte schon gedacht, dass man den Titel in dieser Richtung missverstehen kann, aber hab's mal drauf angelegt bigwink )

Aber in dieser Form bzw. diesem Hintergrund habe ich sie persönlich noch nirgendwo gesehen... was natürlich nichts heißen muss.

LG DS
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Re: CRC - Chained Reality Checks
#7
23.03.2007, 19:40
hmm, wie anders könnte man «Neue Technik?» verstehen als mit der Annahme Deinerseits, es sei womöglich eine neue Technik? *irritiert*

Ob die Methode, RC mit mehr oder weniger beliebigen, häufig am Tag auftretenden Aktionen zu verknüpfen, noch keinen eigenen Thread hat, kann ich nicht benennen. Das Unterboard hier ist mit 17 Seiten jedenfalls mit oft den immer selben Fragen ziemlich zugemüllt, da wühle ich mich nicht durch um das zu prüfen *g*

Im Übrigen scheint es üblich zu sein, gleich mehrere Aktionen für den Tag vorrauszuplanen, aber nicht mehr als man sich auch merken kann.


Gruß, Glass
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Re: CRC - Chained Reality Checks
#8
23.03.2007, 20:02
Hi Glass,

eigentlich bezieht sich "Neue Technik?" darauf, dass ich eben auch nicht weiß, ob so etwas schon einmal da war (wahrscheinlich wäre es). Aber das würde mich auch nicht davon abhalten meine Version zu posten, also who cares....

Weiterhin geht es nicht darum sich für den Tag (oder besser die Nacht) mehrere Aktionen vorzunehmen (wie es z.b. LaBerge beschreibt) sondern wirklich nur eine und erst wenn diese ausgeführt wurde soll eine neue benannt werden. Dies hat drei Vorteile:

1. Es ist wesentlich einfacher sich nur eine Aktion zu merken.
2. Man kann die Aktionen Zeitlich besser einteilen (da man zu jedem Zeitpunkt weiß, was gerade noch vor einem liegt und nicht Hund, Sonne und Katze direkt hintereinander auftreten).
3. Man merkt sehr schnell, wenn man etwas vergessen hat und ist mehr bei der Sache als bei der Mehrfach-Vornehm-Technik ("Ach, habe schon einen RC bei x,y, und z gemacht, das reicht für heute..."). Außerdem fragt man sich zwischendurch häufig nach dem letzten Chekpoint und ob man ihn nicht vielleicht schon ausgeführt hat...

Edit: Habe den Titel geändert, da er falsch verstanden wurde.

LG DS
'For me, it is far better to grasp the Universe as it really is than to persist in delusion, however satisfying and reassuring.' - Carl Sagan

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Re: CRC - Chained Reality Checks
#9
23.03.2007, 20:53

Zitat:DreamScience schrieb am 23.03.2007 20:02 Uhr:
1. Es ist wesentlich einfacher sich nur eine Aktion zu merken.
2. Man kann die Aktionen Zeitlich besser einteilen (da man zu jedem Zeitpunkt weiß, was gerade noch vor einem liegt und nicht Hund, Sonne und Katze direkt hintereinander auftreten).
3. Man merkt sehr schnell, wenn man etwas vergessen hat und ist mehr bei der Sache als bei der Mehrfach-Vornehm-Technik ("Ach, habe schon einen RC bei x,y, und z gemacht, das reicht für heute..."). Außerdem fragt man sich zwischendurch häufig nach dem letzten Chekpoint und ob man ihn nicht vielleicht schon ausgeführt hat...


Ja, das sehe ich auch so pleased
Ich denke, es stellt gegenüber der von LaBerge in ETWOLD (S.76/77) vorgestellten Methode eine erhebliche Verbesserung dar.
Danke fürs Posten big

Trotzdem gut, dass Du das "neu" aus dem Titel wegeditiert hast, denn "neu" im Sinne von "im Forum noch nicht besprochen" sollte ja wohl das Topic eines neuen Threads grundsätzlich immer sein, so dass es überflüssig ist, das extra zu erwähnen.

Oder könnt Ihr Euch etwa vorstellen, dass jemand einen neuen Thread aufmacht, wenn es zu dem Thema schon einen gibt? - niemals bigwink bigwink biggrin

LG,
Rhetor
Mein Klartraum-Roman:      Finja – Bedeutsame Begegnungen


Wenn ich nicht möchte, dass man mir widerspricht, behalte ich meine Meinung für mich.
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Re: CRC - Chained Reality Checks
#10
23.03.2007, 20:58

Zitat:Oder könnt Ihr Euch etwa vorstellen, dass jemand einen neuen Thread aufmacht, wenn es zu dem Thema schon einen gibt?

Also ich habe das noch nie bemerkt bigwink bigwink bigwink

Nein wie gesagt, es sollte nur soviel heißen wie: Sagt mir bitte kurz wenn ihr wisst, ob es diese Technik schonmal gab... Aber sei's drumm, der Thread soll nicht aufgrund solcher Kleinigkeiten versumpfen, wie so viele andere schon vorher bigwink

Edit: PS: Danke für die Blumen big

LG DS
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RE: CRC - Chained Reality Checks
#11
01.08.2016, 19:23
(23.03.2007, 20:02)DreamScience schrieb: Weiterhin geht es nicht darum sich für den Tag (oder besser die Nacht) mehrere Aktionen vorzunehmen (wie es z.b. LaBerge beschreibt) sondern wirklich nur eine und erst wenn diese ausgeführt wurde soll eine neue benannt werden. Dies hat drei Vorteile:

1. Es ist wesentlich einfacher sich nur eine Aktion zu merken.
2. Man kann die Aktionen Zeitlich besser einteilen (da man zu jedem Zeitpunkt weiß, was gerade noch vor einem liegt und nicht Hund, Sonne und Katze direkt hintereinander auftreten).
3. Man merkt sehr schnell, wenn man etwas vergessen hat und ist mehr bei der Sache als bei der Mehrfach-Vornehm-Technik ("Ach, habe schon einen RC bei x,y, und z gemacht, das reicht für heute..."). Außerdem fragt man sich zwischendurch häufig nach dem letzten Chekpoint und ob man ihn nicht vielleicht schon ausgeführt hat...


Ein weiterer Vorteil ist, dass man durch das Definieren eines neuen Checkpoints gezwungen wird, die Intention wieder und wieder aufzufrischen. Es ist generell sehr hilfreich, in der Ausführung auch die Erneuerung der Intention unterzubringen, um sich etwas zur Gewohnheit zu machen.

Andererseits ist es wahrscheinlicher, dass eines von fünf Traumzeichen in einer Nacht vorkommt als ein ganz bestimmtes, was die Vorteile dieser Technik relativiert.
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