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Wilden im Wachzustand» Suche nach einer Wachtraum Technik

RE: Wilden im Wachzustand
#61
13.08.2018, 23:37
[+] 1 User sagt Danke! Riggan für diesen Beitrag
"Ich komme sehr schnell in eine Haltung von alles ist möglich. Aber es fällt mir noch schwer die Identifikation mit dem Körper loszulassen. Denn solange die da ist, solange ist da eine Steffi die sich vor der Erfahrung fürchtet. Ohne Identifikation mit dem Körper gibt es keine konkrete Todesangst."

steffi lässt sich lesen wie eine last, die etwas verhindert. steffi liest sich, wie das was der freiheit , dem weiter kommen im weg steht. steffi liest sich wie eine abspaltung, von der du wünschtest sie wäre nicht da.
es liest sich so, wie ist es wirklich?

im grunde wäre steffi der aspekt, der zur antwort fehlt. das passenste erste werkzeug, das vermutlich am meisten aufmerksamkeit verdient.
sie verdient vorrangig annahme, liebe, und die freiheit zu fühlen was wichtig für sie ist. auch todesangst, auch ärger, auch traurigkeit. und wenn sie diese dinge noch nicht annehmen will und/oder kann, ist das auch kein problem.
für alles gibt es eine zeit.
as above. so below - as within. so without
ohne steffi gibt es keine erweiterte perspektive auf etwas, denn sie ist es, die die perspektive auf die perspektiven hat und sie erweitern wird, sie erweitern "muss", um platz und raum zu schaffen. wie ein fließender baum, der sich verzweigt, immer größer wird und mehr erfasst, als gestern noch. der lebensbaum als mensch und doch mehr als das.
gäbe es eine allgemeingültige perspektive, so wären alle die in bestimmte perspektiven oder erfahrungen eintauchen der gleichen meinung. was nicht der fall ist. es gäbe keine diskussionen, keine bücher darüber was erleuchtung nun wirklich ist, welche regeln es dafür geben sollte o.ä - und alle schreiben sie nur das was sie selbst sind. denn sie alle interpretieren nur auf ihrer "menschlichen stufe", erkennen nur auf ihrer "menschlichen stufe" - machen auch nur eine weitere perspektive auf ihrer "stufe" daraus. nichts weiter.
denn alles was sie wahrnehmen und glauben zu sein, sind sie tatsächlich selbst. nicht in einem übergeordneten sinne, sondern im sinne von "ihr bild von der welt, von seele, von gott, vom nichts - egal was"- sind sie selbst, ihr ego. auch ihr bild von natur sind sie selbst. sind sie mit der natur verbunden oder mit dem bild das sie von der natur haben?
kennt man dieses bild von sich selbst, erkennt man, dass die ansicht der welt die illusion der eigenen gebildeten realität ist- dauerhaft. was nicht heißt, dass sie nicht "echt" war. für jeden menschen ist die eigene realität echt. aber wenn man erkennt dass die eigene realität alles überschattet, werden die nächsten gesetzmäßigkeiten ersichtlich, weil man die dinge wahrnimmt und weiß, was man nicht weiß, außerhalb des eigenen bildes. das ist das erste richtige einreißen von realität.
eine starre identifikation verliert sich im frei machen.im annehmen.im integrieren - nicht überwinden, übergehen. ego an sich ist das was du daraus "machen" wirst. wirst du wissen wie es als werkzeug funktioniert, ist es grenzenlos - fließend, lernend, großartig, faszinierend. nicht das was du wolltest, aber das was du brauchtest.

so sehe ich das.
morgen vielleicht nicht mehr..
as above. so below - as within. so without
as the universe. so the soul
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RE: Wilden im Wachzustand
#62
14.08.2018, 09:23
[+] 1 User sagt Danke! ichbinmehr für diesen Beitrag
Ich verstehe wie du das meinst, aber ich spüre dass ich mich nicht verstanden fühle, denn genau das was du beschreibst habe ich jetzt sehr sehr intensiv und lange bearbeitet.

Ich hatte kürzlich etwas zu meiner Elternproblematik geschrieben: https://www.klartraumforum.de/forum/show...#pid244499

Wenn du mein Trauma im Zusammenhang mit meinem Wunsch nach mehr Freiheit im Zusammenhang siehst, wird dir sicherlich ersichtlich, warum ich so ein starkes Freiheitsstreben habe.

Mir ist klar, dass die Beschäftigung mit anderen Welten eine Form von Realitätsflucht ist. Aber ich diesen Wunsch möchte ich anerkennen und ihm einen Raum geben. Es ist auch irgendwie schön für mich, mir etwas zu gestatten, was aus Sicht des Egos etwas verrückt ist, gerade weil ich immer si angepasst war. Ja es ist ein Überkompensation, aber Überkompensationen sind ja nicht sinnlos. Sie führen meist auch irgendwo hin.

Ich kann den Punkt überhaupt nicht unterschreiben, dass ich mich nicht mit Steffis Realität auseinander gesetzt hätte. Im Gegenteil. Ich habe mich mein ganzes Leben schon mit der Frage beschäftigt, was ich im Hinblick auf zwischenmenschliche Beziehungen lernen kann, um in die Harmonie zu kommen, die ich mir wünsche. Früher habe ich mehr mit dem Täteraspekt beschäftigt, doch in den letzten Jahren eben auch mit dem Opferaspekt.

So habe ich gelernt mir zuzuhören, und Mitgefühl für mich zu entwickeln. Ich bin sehr bewusst durch meine Emotionen und Krankheiten gegangen, ich habe mein Trauma von oben bis unten angeschaut, durch alle Schichten hindurch gefühlt, bis nichts mehr kam.

In Erleuchtungszuständen in denen jeglicher Lebenssinn weggefallen ist, habe ich mich immer wieder dazu entschieden, zurück zu kommen um Steffi zu helfen, um sie zu heilen, um das Trauma zu erlösen, um ihre Persönlichkeitsstruktur so weit zu stärken, dass sie ein glückliches Leben leben kann, um eine stabile Grundlage zu haben, damit Steffi das was ich in High Zuständen erlebe überhaupt tragen kann.

Und somit habe ich die letzten Jahre damit verbracht jeden unbewussten Stein in Steffis Leben umzudrehen und zu schauen was darunter ist. Es drehte sich alles um die Erlösung des Traumas und um einen Aufbau einer Stabilen Ich Struktur. . Ich habe eine Therapie gemacht, aber das war wohl der kleinste Aspekt der Aufarbeitung, denn ich habe mich täglich mit innerer Prozessarbeit beschäftigt, teilweise viele Stunden am Tag.

Aber irgendwann muss das auch mal ein Ende haben und zwar dann, wenn man das Gefühl hat, es ist jetzt genug. Dieses Gefühl von es ist genug kam Anfang des Jahres immer mehr zum Vorschein und hat sich immer stabiler gehalten, so dass ich das Gefühl hatte, ich muss jetzt aus der Dunklen Nacht der Seele und aus dem ewigen Suchen und Analysieren aussteigen und mit einem großen Schritt in die Freude hinein. Auch weil ich das Leiden als Selbstzweck erkannte, welches dem Sucher Futter gab um zu verstehen.

Da meine Kindheit wie ein schwarzes depressives Loch war, muss ich es erst noch lernen wie ich mir Freude mache. Also ist für mich eine wichtige Frage, was macht mir Freude?

Mein Alltagsleben ist jetzt relativ neutral geworden. Früher hatte ich einen Haufen Probleme, aber jetzt hat es sich stabilisiert, dass es so vor sich hin fließt. Aber was macht mir wirklich Freude?

Ich komme immer wieder zu dem Schluss, dass die Erforschung unerkannter Bewusstseinsgebiete ultra spannend für mich ist!

Wenn ich mich mit solchen Themen beschäftige, steigt meine Energie, weitet sich mein Geist, nimmt meine Liebe zu. Auf diese Weise kann ich mich mit Analyse beschäftigen, ohne immer wieder im Sumpf der Vergangenheit zu suhlen.

Ich beschäftige mich mit fragen, wie kann ich mein Bewusstsein erweitern. Wie kann ich in andere Realitäten eintreten?

Und ganz besonders haben mich immer schon die Siddhis, die übernatürlichen Fähigkeiten interessiert. Ja ich sehe dass das Interesse ursprünglich mal aus einer Überkompensation heraus entstanden ist, aber was soll ich machen, wenn mir das eben Freude macht.

Ich empfinde es so, als folge ich mit dem Thema meiner Freude. Und Steffi hat nun wirklich mehr Freude verdient. Ich kann nicht mein ganzes Leben im Trauma wälzen.

Steffi fehlt Extase. Steffi fehlt sich über alle Grenzen hinaus zu bewegen. Indem ich ihr erlaube sich mit solchen Verrücktheiten zu beschäftigen, mache ich sie glücklich. Wenn ich ihr sagen, nein du musst im Alltag in dem das ganze Kollektiv lebt etwas finden, was dich glücklich macht, dann widerhole ich meine Eltern. Gerade der Ausbruch ist für mich heilsam. 

Steffi musste so lange in der Anpassung an das gewöhnliche Leben, dass sie eben genau das Gegenteil leben möchte und das möchte sie innerhalb ihres Geistes, weil das ihr größtes Talent ist.
Der Geist ist Steffis Fahrzeug, mit dem sie diese Grenzen überwinden möchte.

Und aus dieser Perspektive möchte ich lernen die Grenzen des physischen zu überwinden.
Es gibt Menschen die das geschafft haben und mich interessiert, wie man das erlangt und ich will es psychologisch erklären.

Ich akzeptiere, dass ich damit verrückt wirke. Gerade das ist eine Befreiung für mich. Damit durchbreche ich meine alte Anpassung an das Kollektiv. Ich gestatte mir das aus aus Selbstliebe.
Ich erfülle Steffis Wünsche, auch wenn diese etwas verrückt sind. Ich erlaube mir zu träumen.
Ich glaube damit höre ich mich im Grunde ganz gut.

Wie hies Robert Monroes drittes Buch? Über die Schwelle des Irdischen hinaus oder so. Das ist mein Traum. Und ich werde Steffi nicht mehr sagen, dass ist unmöglich. Nein ich sage: Wow, das ist eine spannende Idee. Das trauen sich nicht viele Menschen. Du bist sehr mutig! Ich werde dich dabei unterstützen. Also wo fangen wir an?

Und so komme ich zu der Frage: Wie überwinde ich die Identifikation mit meinem Körper?

Dass ich gleichzeitig daran arbeite meinen Körper anzunehmen, dass steht nicht im Widerspruch mit meinem Ziel. Es sind einfach zwei verschieden Ziele. Man kann gleichzeitig einen Schritt auf die Erde zu gehen und einen Schritt auf den Himmel zu gehen. Ich bin noch lange nicht da angekommen, wo ich eigentlich hin will. Ich will viel weiter hinaus.
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RE: Wilden im Wachzustand
#63
14.08.2018, 12:52
wir reden nur aneinander vorbei, aber das ist nicht dramatisch big
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RE: Wilden im Wachzustand
#64
14.08.2018, 19:35
Ah ok. Worauf wolltest du denn hinaus?
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RE: Wilden im Wachzustand
#65
14.08.2018, 23:17
ich hab den tag über darüber nachgedacht.
ich glaube nicht, dass ich anknüpfungspunkte finde, mit denen ich erklären kann was ich meine.
ich denke ich muss vorerst deine definition davon verstehen.
oder zumindest mich auf etwas beziehen können das du kennst.
eventuell. wir werden sehen.

hör zu...ich lese das buch.
bisher hab ich mich mit monroe nicht beschäftigt.
- war öfter mal kurz davor, habs aber sein gelassen.
ist vermutlich nicht verkehrt,es jetzt mal zu tun.
danach reden wir weiter. ok?
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RE: Wilden im Wachzustand
#66
15.08.2018, 12:45 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.08.2018, 12:46 von ichbinmehr.)
[+] 1 User sagt Danke! ichbinmehr für diesen Beitrag
Bitte mach dir nicht die Mühe extra ein Buch zu lesen.
Es ist ok, du musst mich nicht verstehen.
Ist aber super lieb von dir.

Robert Monroe hat 3 Bücher über seine außerkörperlichen Erfahrungen geschrieben.
1. Der Mann mit den zwei Körpern 2. Der zweite Körper und 3. Über die Schwelle des irdischen hinaus.

Ich fand das erste und zweite Buch sehr gut, den dritten Titel habe ich jetzt nur genannt, weil der Titel symbolisch das aussagte was ich fühle. Ich fühle eben eine Anziehung zu nicht körperlichen Zuständen. Diese empfinde ich immer als Freiheit. Und ich möchte meine Freiheit ausweiten.
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RE: Wilden im Wachzustand
#67
15.08.2018, 15:32
hab es direkt bestellt gestern.
dann kann ich mir mal ein bild davon machen.
im grunde liegt mir auch etwas an abgleichungen.
egal in welche richtung das ganze geht, ich werde es als wertvoll ansehn.
im moment hab ich zeit. ich sortiere gerade die reiseberichte meiner freundin und von mir noch mal neu.
kategorisiere sie mal richtig usw.
meine ansichten zu den jeweiligen zeitpunkten habe ich zum teil ebenfalls noch mal gelesen.
istn haufen arbeit, aber ich bekomme dann noch mal einen genaueren überblick.
war überfällig.
ich bin sehr gespannt auf seine "ansichten".
eventuell gefällt mir die idee ganz gut das buch zu lesen, da ich dann erst richtig einordnen kann, was auch ich darüber genau denke - in bezug auf unser gespräch hier und auch für mich selbst.
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