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Klartraumhäufigkeit und Alter
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steeph Abwesend
steeph

Beiträge: 970
Registriert seit: Oct 2006
Beitrag: #1
Klartraumhäufigkeit und Alter
Man liest und hört immer weider davon, dass einige ihren ersten Klartraum als Kind hatten oder seit ihrer Kindheit spontane Klarträume erleben. Je nach dem welche Personengruppe man befragt geht es sogar der Mehrheit der befragten so. Als mir das zum ersten mal aufgefallen ist, war das ziemlich überraschend für mich, da es mir selbst anders ging und ich Klarträume für die Seltenheit gehalten habe, die sie unter Erwachsenen wohl auch sind. Für mich zählt der Zusammenhang zwischen dem Alter und der Klartraumhäufigkeit bzw. dem Alter und der Wahrscheinlichkeit, spontan Klarträume zu bekommen mit zum interessantesten Grundwissen über Klarträume. Ich habe hier keinen Thread zu dem Thema gefunden. Also dachte ich mir, mache ich mal einen auf, ohne genaues Ziel.

Folgende Frage kam neulich in einem anderen Thread auf.
(05.10.2015 15:59)Bouleau schrieb:  Interessante Frage... ist das so, dass Kinder im Allgemeinen mehr klar träumen?
Die kürzeste Antwort darauf wäre: "ja." Aber es kommt natürlich auch darauf an, was man mit mehr meint. Und mehr als welche andere Gruppe? Mehr verstehe ich als häufiger.

Die wahrscheinlich interessanteste Studie zu dem Thema stammt aus 2012 und wurde von Ursula Voss durch Befragungen an Schulen in Deutschland erstellt. Die Teilnehmer stammten von Grund- Haupt-, Realschulen und Gymnasien und waren 6 - 19 Jahre alt. Dort kam zum Beispiel heraus, dass etwa 2,88 % der als glaubwürdig antwortend eingestuften Kinder und Jugendlichen zur Zeit fast jede Nacht einen Klartraum hatten. Nur etwa 52 % erlebten zur Zeit gar keine Klarträume. Knapp 52 % konnten sich an einen Klartraum erinnern. Fast 37 % der teilnehmenden Klarträume/innen haben üblicherweise Kontrolle über den Traumverlauf ihrer Klarträume.

(An dieser Stelle wollte ich noch einen Absatz Schreiben. Leider weiß ich jetzt, nach mehreren Ablenkungen, nicht mehr worüber ich darin schreiben wollte.)

Aus dieser Studie stammt vermutlich auch für die meisten die Erkenntnis, dass Kinder häufiger klar träumen als Erwachsene. Je älter die Teilnehmer, desto eher können sie sich daran erinnern, schon mal einen Klartraum gehabt zu haben. Jedoch nimmt die Häufigkeit der Klarträume mit dem Alter immer weiter ab. Was leicht übersehen werden kann ist, dass sich die Darstellung in der Studie 1. nur auf die Antworten derer bezieht, die erinnern konnten schon mal einen Klartraum gehabt zu haben und 2. nur zeigt, welcher Anteil der Klarträumer in der jeweiligen Altersklasse zur Zeit angegeben haben, häufig klar zu träumen. (Sie alleine sagt also nichts darüber aus, wie verbreitet Klarträume in dem jeweiligen Alter sind). Leider sind in dem Papier zu wenige Daten veröffentlicht, um eigene Vergleiche anstellen zu können. Aber vielleicht kann man ja mal Frau Voss danach fragen. (Edit: Schon passiert.)


(05.10.2015 15:59)Bouleau schrieb:  Vielleicht ist das ja auch son gesellschaftliches Ding, nur eine Mutmaßung, dass Träume im Alter einen weniger wichtigen Stellenwert inne haben.
Das wurde durch die erwähnten Studien allerdings nicht untersucht.


Außerdem noch eine Anmerkung zu einem hier aus dem Zusammenhang gerissenen Kommentar aus einen weiteren Thread, der das Thema angeschnitten hat.
(28.05.2007 15:56)Painter2000 schrieb:  Das Alter spielt kei Rolle. Jeder kann es erlernen.
Naja, für einige 5-jährige und die meisten jüngeren dürfte es schwierig sein, Traum und Realität in der geichen weise auseinander zu halten. Vielleicht ist das aber auch eher ein Vorteil für gutes Klartraumerleben. Evtl. müsste aber für so junge Kinder eine erweiterte Definition von Klarträumen eingeführt werden.

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2015 19:39 von steeph.)
18.10.2015 15:54
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clearseven Offline
Schlafbeobachter

Beiträge: 812
Registriert seit: Jul 2015
Beitrag: #2
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Vielleicht liegts daran, dass Kinder ihre Träume oft intensiver erleben, als Erwachsene, und sich deshalb besser an luzide Träume erinnern? Dann wird mit zunehmendem Alter weniger Melatonin gebildet, was sich vielleicht auch auswirkt? Und nicht zuletzt haben wir mit zunehmendem Alter weniger Schlaf. Bei nur 6-7 Stunden Schlaf fehlt einfach mal ne komplette REM-Phase.

Grüsse, Sven
19.10.2015 14:54
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Bouleau Offline
Oneironaut

Beiträge: 61
Registriert seit: Sep 2015
Beitrag: #3
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Ui, ich wurde zitiert.
Aber hey, danke für den spontanen Denkanstoß.
Mir ist nun aufgefallen, dass die Klarträume, die ich als Kind hatte sehr gut erinnerbar waren und ich auch sehr intensive Empfindungen alle 5 Sinne betreffend hatte. Klarträume die ich später spontan hatte (als Jugendliche u. Erwachsene vor etwa einem Jahr), konnten da keinesfalls mithalten. Also dieser Punkt der Erinnerbarkeit scheint mir wichtig zu sein.
Übrigens wusste ich sehr genau, dass diese Träume anders waren. So anders, dass ich ihnen einen eigenen Namen gegeben hatte: Wachträume. Da war ich keine acht Jahre alt, weil die Träume aufhörten, als ich acht war. Ich habe auch gerne meiner Mutter davon berichtet, die meine Erzählungen zu schätzen wusste. Vielleicht auch so ein Punkt, warum ich mich heute noch gut daran erinnern konnte. Andeutungsweise weiß ich auch noch etwas über die Trauminhalte.

Das Mondschaf spricht zu sich im Traum:
"Ich bin des Weltalls dunkler Raum."
Das Mondschaf.

Christian Morgenstern, Galgenlieder, "Das Mondschaf"
19.10.2015 17:48
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cosychai Offline
Oneironaut

Beiträge: 11
Registriert seit: Dec 2015
Beitrag: #4
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Ich bin nicht sicher, ob Kinder häufiger träumen als Erwachsene, ich denke auch, dass sie dahingehend schlicht eine andere Wahrnehmung haben. Im Alter von 3 bis 5 Jahren setzt das Erinnerungsvermögen und damit das Bewusstsein ein, bzw. nimmt es immer mehr zu und ich nehme an, dass das ein Faktor ist, wegen dem Kinder... nun... sagen wir mal... anders träumen, oder eher... die Wahrnehmung der Träume intensiver ist als bei Erwachsenen. Überdies sind Kinder, deren Weltbild noch nicht so weit expandiert ist wie das der Erwachsenen, noch um einiges offenener für solche Sinneseindrücke, während Erwachsene ganz andere Dinge haben, die sie beschäftigen und nicht selten weniger Aufmerksamkeit für diese Eindrücke haben. Das trifft bei weitem nicht auf alle Erwachsenen zu! Viele nehmen sich die Zeit dafür und haben infolge dessen ebenso eine offenere Wahrnehmung, sie schalten quasi die Gedanken des Tages und Alltags ab und lassen sich auf Träume ein und können öfter über solche Erlebnisse berichten... aber das auch nur als eine der Ursachen für die Häufigkeit, es gibt sicher noch mehr.
12.12.2015 21:28
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steeph Abwesend
steeph

Beiträge: 970
Registriert seit: Oct 2006
Beitrag: #5
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Der Schlaf von 5- bis 10-Jährigen hat einen geringeren REM-Anteil als der von jüngeren und älteren Träumern. Zwar schlafen 5- bis 10-Jährige im Schnitt auch mehr als ältere Kinder und Erwachsene, trotzdem ist das do ein Alter, in dem besonders viele ihre ersten oder einzigen Klarträume erleben. (So ist mein Eindruck aus Gesprächen und aus diesem Forum.) Die intensive und gute Traumerinnerung die die meisten Kinder haben wünschen sich viele hier sicherlich. Woran das liegt liegt (also neurologisch meinetwegen) würde mich mal interessieren.

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12.12.2015 22:57
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Peter Trimus Offline
Oneironaut

Beiträge: 2.616
Registriert seit: Jun 2010
Beitrag: #6
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Auch ich hatte vermutlich meinen ersten erinnerten Klartraum, als ich so 8 oder was war. Da hatte ich dann eine Phase, als ich ziemlich dazu geneigt war, aus noch teils trüben Hypnagogien in überraschungsartige Klarträume zu wechseln. Neurologisch betrachtet ist so ein Kind vermutlich in einer Phase mit noch wenig ausgereifter Prägung zur Alltagsrealität. Was ich in einer noch früheren Lebensphase sogar hatte, vielleicht im Alter von 3-5 Jahren, waren Mischungen von Träumen und der Wachrealität. Da hat jemand mit mir von meinem Schlafzimmer aus zum Beispiel etwas unternommen, ich habe das so empfunden, als ob ich wach gewesen wäre. Nach diesem Ausflug hat man mich wieder an mein Bett gebracht, manchmal war es so exotisch, dass ich es so erlebt habe, als wäre ich durch eine Tür gegangen und wäre dann im Zimmer zum Beispiel gewesen, am Bett, die Tür war dann aber nimmer da, sondern ein Bild an der Wand, das sogar heute noch in diesem Zimmer hängt. Es war ja auch schon vorher da, aber ich hatte den Eindruck, als wäre ich durch die Tür gegangen und plötzlich war ich am Bett und sah an dieser Stelle das Bild hängen und die Tür war urplötzlich weg. Ziemlich lustig!
13.12.2015 03:37
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Skarabäus Offline
Lernender

Beiträge: 377
Registriert seit: Jun 2015
Beitrag: #7
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Ich glaube es liegt auch daran, dass Kinder viel weniger abgelenkt werden, also auch viel weniger Stress haben. Stress ist ja auch sowas wie ein Klartraumkiller biggrin
13.12.2015 08:55
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cosychai Offline
Oneironaut

Beiträge: 11
Registriert seit: Dec 2015
Beitrag: #8
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
An dem weniger Stress liegt es mit Sicherheit auch - obwohl Kinder ihren ganz eigenen Stress haben und davon nicht zu wenig, es ist nur anderer Stress als der von Erwachsenen, deshalb in der Wichtigkeit für ein Kind aber nicht weniger bigwink Kinder haben aber den Vorteil, dass sie deutlich neugieriger sind als manch Erwachsener und für viele Dinge noch viel offener, eben auch für Träume. Dazu kommen die neurologischen Dinge... das Gehirn in dem bereits genannten Alter noch nicht ganz so ausgereift wie bei Erwachsenen und da, wo bei Erwachsenen die Zellen und Synapsen eher zerfallen, bilden sie sich bei Kleinkindern noch schneller und während dieses Prozesses, der tatsächlich noch ein paar Jahre nach der Geburt andauert, bilden sich die unterschiedlichen Gehirnregionen je nach Häufigkeit und Intensität der Nutzung noch aus. Bei Erwachsenen hingegen ist dieser Prozess längst vorbei und es bildet sich nicht mehr so viel aus, aber Training tut einiges, um die Zellen frisch zu halte, respektive die eine oder andere tatsächlich noch mal nachsprießen zu lassen. Mit zunehmendem Alter lässt das aber auch nach und die Zellen und Synapsen verfallen je nach Gesundheitszustand etc. pepe immer mehr und/oder schneller.
13.12.2015 17:33
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Schuhbewegtsich Offline
Joe Lee

Beiträge: 326
Registriert seit: Jul 2014
Beitrag: #9
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
„Wann kommt der Vater nach Hause, warum ist die Mutter weggefahren, warum schläft der Opa immer, warum hat der Mond ein Gesicht? …“ - Man könnte es „kritisches Bewusstsein“ nennen, in dem die Kinder den ganzen Tag stecken, und das ist ja genau die Methode, mit denen wir Erwachsene lernen, klar zu träumen.
Die Welt ist für Kinder noch neu, das Träumen ist neu und alles andere als vertraut - und alles was neu ist, löst Emotionen aus. Und Emotionen führen zur erhöhten Aufmerksamkeit.
Der Erwachsene erlebt seine Welt hingegen zunehmend aus einer Perspektive der Gewohnheit. Auch das Träumen ist ein gewohnter Zustand, den das Gedächtnis in sich aufgenommen hat. Selbst wenn der ältere Mensch mal wieder etwas Neues erlebt, ist auch das Erleben von etwas Neuem bereits ein Zustand der Gewohnheit. Abgesehen davon, dass die Inhalte zumeist wieder Gewohntes enthalten. (Der Tod, oder der bewusst wahrgenommene Prozess des Sterbens dürfte da wahrscheinlich wieder eine Ausnahme bilden).
Und die Gewohnheit ist ein Aufmerksamkeitskiller.

Das wäre jetzt erst mal so meine Überlegung dazu. Sofern es nur um die Frage nach den spontanen Klarträumen geht, die sich von selbst einstellen, ohne spezielle Technik, Erfahrung, und Beschäftigung mit dem Thema.

Etwas zur neurologischen Sichtweise gibt es von Ursula Voss noch in einem Spiegelartikel: „Vermutlich spielt das Stirnhirn, das unter anderem am zielgerichteten Lenken unserer Aufmerksamkeit beteiligt ist, auch beim Klarträumen eine wichtige Rolle. Dies könnte erklären, warum sich Kinder viel öfter im Traum des eigenen Träumens bewusst sind. Bei ihnen sind die Hirnareale im Stirnlappen (welche erst im späten Jugendalter ausreifen) noch nicht so fest mit anderen, etwa sensorischen Arealen verknüpft wie bei Erwachsenen; die neuronale Kommunikation zwischen ihnen ist instabiler.
Möglicherweise resultieren hieraus auf bislang ungeklärte Weise Klartraumepisoden. Die Fähigkeit zum luziden Träumen nimmt dann mit fortschreitender Hirnentwicklung ab, weil die vorderen Kortexregionen immer besser mit anderen Gebieten der Großhirnrinde vernetzt sind. Ob dies tatsächlich der Grund ist, wird die weitere Forschung hoffentlich zeigen.“
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...502-3.html
(das Zitat steht ganz am Schluss des Artikels)

Viele Grüße
15.12.2015 11:25
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eklatea Offline
Oneironaut

Beiträge: 5
Registriert seit: Jul 2016
Beitrag: #10
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Ich selber hatte als Kind keine Klarträume, zumindest nicht dass ich mich daran morgens erinnern könnte.
Im Moment bin ich 14, und vor einiger Zeit habe ich angefangen, seltsam präluzide Träume zu haben. Daraufhin habe ich angefangen, mich mit dem Thema näher zu beschäftigen (ich habe vorher nur ein paar Dinge gehört), weil mich diese Träume einfach nur verwirrt haben.
Ich denke mal, die Veränderung im Traumverhalten resultiert bei mir durch den Umbau des Gehirns in der Pubertät, doch da ich den Thread nicht komplett gelesen habe kann ich leider keine zusammenhänge herstellen ^^
15.07.2016 19:15
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steeph Abwesend
steeph

Beiträge: 970
Registriert seit: Oct 2006
Beitrag: #11
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Simon und ich haben mal ein bisschen wild zu dem Thema gepodcastet: http://www.blucid.de/post/335-blucid-027...-und-alter

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04.02.2017 21:25
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Peter Trimus Offline
Oneironaut

Beiträge: 2.616
Registriert seit: Jun 2010
Beitrag: #12
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
Ich hatte als Kind einige wenige Klarträume, an die ich mich erinnern kann/konnte. Ab etwa 13 Jahren/Pubertät wurden die weniger, generell hat meine Traumerinnerung seither deutlich nachgelassen, während ich im früheren Kindesalter generell auch trüb öfters Träume hatte, die sich mir eingeprägt haben.
12.02.2017 01:23
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Thousand Offline
Oneironaut

Beiträge: 49
Registriert seit: Jan 2014
Beitrag: #13
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
(15.12.2015 11:25)Schuhbewegtsich schrieb:  „Wann kommt der Vater nach Hause, warum ist die Mutter weggefahren, warum schläft der Opa immer, warum hat der Mond ein Gesicht? …“ - Man könnte es „kritisches Bewusstsein“ nennen, in dem die Kinder den ganzen Tag stecken, und das ist ja genau die Methode, mit denen wir Erwachsene lernen, klar zu träumen.

Ich finde, das ist ein brillanter Gedanke, dass Kinder quasi von Natur aus ein "permanentes" kritisches Bewußtsein haben.

Ich hatte als Kind nie bewußte Klarträume, ich glaube das liegt vor allem daran, das ich nicht wußte, dass es so etwas gibt. Meine Klarträume begannen erst mit ca. 30. Ausgelöst dadurch, das mir ein Freund davon erzählte, und schwupps in der nächsten Nacht hatte ich meinen ersten KT.
12.02.2017 14:35
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Peter Trimus Offline
Oneironaut

Beiträge: 2.616
Registriert seit: Jun 2010
Beitrag: #14
RE: Klartraumhäufigkeit und Alter
(12.02.2017 14:35)Thousand schrieb:  Ich hatte als Kind nie bewußte Klarträume, ich glaube das liegt vor allem daran, das ich nicht wußte, dass es so etwas gibt. Meine Klarträume begannen erst mit ca. 30. Ausgelöst dadurch, das mir ein Freund davon erzählte, und schwupps in der nächsten Nacht hatte ich meinen ersten KT.
Dass es sowas gibt?? Dann hat dein Bewusstsein aber schnell umgeschaltet! biggrin
13.02.2017 00:05
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