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Bewusstsein: Denken oder nicht-denken?!? - Druckversion

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Bewusstsein: Denken oder nicht-denken?!? - dRead_SolJah - 22.06.2006

Hallo Wach-Träumer!

Hab schon seit einiger Zeit Klarträume und hab die meisten auch dokumentiert in meinem Traumjournal. Auch meine "normalen" Träume und sonstige eigenartige Erlebnisse.....

Früher, also als ich zu Klarträumen anfing, waren meine KTs ziemlich lang und ich konnte mich danach immer daran erinnern. Bei mir funktionierte folgende Methode ganz gut (wenn ich frei hatte): Wecker stellen nach 6-7 Stunden schlaf - aufstehen und munter werden (20-60 Minuten) und danach wieder schlafen gehen. Dabei hatte ich fast jedes mal nen KT.
Ansonsten kamen meine KTs immer während des Träumens also irgendwann in der Nacht fällt mir plötzlich ein "Hey ich träume ja!" und dann gehts los!

Dann versuch ich mich zu stabilisieren, in dem ich mir sage das ich stabil bleibe und dies mein Traum ist und ich entscheide wie bewusst ich dabei bleibe. Oder ich halt mir die Nase und Mund zu und versuche zu atmen, oder springe in die Luft oder berühre den Boden oder schau auf/berühre meine Hand.... etc.

In letzter Zeit kann ich mich aber nicht an meine KTs mehr erinnern nach dem aufwachen?! Ich weiß zwar meistens das ich einen hatte, aber nicht was darin vorkam ..... augenroll

Falls euch dazu was einfällt ich bin für jede Hilfe dankbar, hab auch schon das Forum durchsucht ist aber bei der Fülle an Beitragen ... eher Mühsam .... skeptic

Jetzt aber meine eigentliche Thread-Frage:

Ich habs noch nicht oft probiert, aber ich versuche während des Tages manchmal an nichts zu denken. Dachte mir das das im Traum von Vorteil sein könnte, da man ja dadurch eigentlich bewusster sein sollte! Als ich es jedoch einmal probierte, brach der ganze Traum zusammen und ich stand eine Zeitlang einfach im Schwarzen nichts ..... wollte dann eine neue Szene herbeirufen, aber bin dann aufgewacht ....

Es hat wohl damit zu tun, das eben mein denken den Traum erschafft bzw. steuert? Wenn ich nicht denke, träum ich dann wohl auch nicht. Würde auch erklären warum die Aborigines nur dann träumen wenn sie es so wollen ..... ansonsten haben sie einen traumlosen Schlaf ....

Wenn ich aber "zuviel" denke, ist es dann nicht meist so, das der KT sich in nem normalen Traum verwandelt weil ich zuviel damit verstrickt werde und wieder "reingezogen" werde??
Sollte man deshalb eher nur an eine Aufgabe denken zb. ich möchte mit einer Person über dies und das reden oder ich möchte fliegen?

Tja, hoffe ihr versteht was ich meine, mich beschäftigt diese Frage schon länger nur durch mein derzeitiges "Handicap" kann ich ned viel probieren ....

MfG und ----- wacht auf! biggrin


Re: Bewusstsein: Denken oder nicht-denken?!? - Rhetor - 22.06.2006

Hallo und wilkommen im Forum big

Du könntest Dir z.B. vornehmen, Dich aus Deinem nächsten Klartraum bewußt selber aufzuwecken und ihn sofort aufzuschreiben.

Wenn Du dann WIRKLICH klar bist, wirst Du Dich
1. im KT an diesen Vorsatz erinnern.
2. unmittelbar nach dem freiwilligen Aufwachen auch keine Mühe haben, den KT festzuhalten (bzw. im Falle eines sehr langen KTs zumindest die letzten Minuten bzw. wichtigsten Ereignisse)

Sollte mind. einer der beiden Punkte nicht erfüllt sein, dann wärst Du meiner Ansicht nach auch nicht wirklich klar gewesen.
Es gibt schließlich auch so etwas wie "geträumte" Klarträume, sozusagen Pseudo-Klarträume

Schöne Grüße

Rhetor

Edit:
Ach so, und zum Thema Denken: Wenn ich im KT zuviel denke, dann trübe ich nicht etwa ein, sondern wache vielmehr fast immer verfrüht auf.





Re: Bewusstsein: Denken oder nicht-denken?!? - Lilli - 26.06.2006

Hallo dRead_SolJah

Fand dein Erlebnis im "schwarzen Nichts" interessant...
Du konntest anscheinend dein Ego ausschalten und erfüllst ideale Vorraussetzungen- da beschwerst du dich?
Denk nicht so viel darüber nach und lass es (geduldig) geschehen- dein Wille ist schließlich da
und das genügt für die geilsten Dinger-
Dafür brauchst du nicht dein Hirn...


Liebe Grüße...
Lilli


Re: Bewusstsein: Denken oder nicht-denken?!? - Traumlehrling - 31.08.2006

So, ich antworte auch mal auf diesen Thread, nachdem ich ihn leider erst jetzt entdeckt habe. ^^

Also, auch wenn ich nicht glaube, dass der Autor dieses Threades noch mal hier vorbeischaut um sich die Antworten anzugucken, hoffe ich doch, das andere etwas davon haben. bigwink

Wenn du die Augen zumachst und an nichtts denkst, dann hat das nicht unbedingt das Zusammenbrechen des Traumes zur Folge. Wie du selber geschrieben hast, bist du im "Schwarzen Nichts" gelandet, welches auch als Void bezeichnet wird. Doch bricht der Traum damit nicht zusammen, sprich zu kannst wieder zu ihm zurückkehren oder einen neuen erschaffen. Ich habe auch manchmal an nichts gedacht und die Augen geschlossen, doch brahc der Traum nciht zusammen.

Wenn ich an viel denke, heißt dass nicht, dass man sich mit dem Traum beschäftigt und wieder trüb wird. Man darf sich nur nicht mit dem Traum übernehmen und sich mitreißen lassen.
lg
TL